KanauMnzeiger
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24. März
1931
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Das Reichsfinanzministerium weist darauf hin, daß die Arbeitgeber auf Grund der Notverordnung vom 1. Dezember 1930 verpflichtet sind, den Zuschlag zur Lohnsteuer der ledigen Arbeitnehmer. der ursprünglich am 31. März 1931 außer Kraft treten sollte, bis zum 31. März 1932 — also für das ganze Rechnungsjahr 1931 — weiterzuerheben. Der Zuschlag beträgt bei Tantiemen, Gratifikationen und anderen einmaligen Einnahmen 1 D. H., die gesamte Lohnsteuer also 11 v. H. der einmaligen Einnahmen. Bei laufenden Bezügen ist der Ledigenzuschlag wie bisher zu berechnen.
* Die Volkspartei, die Wirtschaftspartei, die Konservativen, die Landvolkvartei und die Volksnationalen fordern vom Reichskanzler eine entschiedene Ablehnung der gestern vom Reichstag angenommenen Steuern.
Sm Haushaltsausschuß des Reichstages sind bei der Beratung der Ost- Hilfe die Angaben über Gebietserweiterung für die allgemeinen Hilfsmaßnahmen aus dem Gesetz gestrichen und die entscheidenden Aenderungen, die der Ostausschuß vorgenommen hatte, wieder rückgängig gemacht worden.
Durch eine Verordnung des badischen Staats- ministeriums werden in Baden die Realsteuern mit Wirkung vom 1. April 1931 ab gesenkt. Es handelt sich dabei um die Steuern des Landes, der Gemeinden und der Kreise, die beim Grundvermögen um 4 v. H. und beim Gewerbebetrieb um 8 v. H. für das Rechnungsjahr 1931 gesenkt werden durch eine entsprechende Ermäßigung der von den Steuergrundbeträgen zu erhebenden Hundertteile.
vr i 6 mnrmwt rww* Si^MMa^ sozialistischen Mitglieder der thüringischen Regie- rung, Staatsminister Dr. Frick und Staatsrat Marschier, ist gestern im Thüringer Landtag eingegangen. Der Aeltestenrat des Landtages wird sich morgen nachmittag mit dem Antrag zu befassen haben. Nach den Erklärungen der Volkspartei in der letzten interfraktionellen Sitzung ist damit zu rechnen, daß die Mißtrauensanträge angenommen werden, da die Volkspartei ihnen zustimmen will.
Der Preußische Landtag erledigte die dritte Lesung des Berlin-Gesetzes bis auf die am Mittwoch erfolgenden Abstimmungen, verabschiedete endgültig den Antrag der Regierungsparteien auf Kürzung der Begabtenförderung und begann die allgemeine Aussprache zur zweiten Lesung des Jn- Nenetats.
Am 19. März wurde von der Schichterkammer in dem Lohnstreit zwischen der Deutschen Reichsbahn und den am Lohntarifvertrag beteiligten Gewerkschaften ein Schiedsspruch gefällt, der eine durchschnittliche Senkung der Reichsbahnorbeiterlöhne um 6 v. H. vorsieht. Die Er- klärungsfrist zu diesem Schiedsspruch lief heute mittag ab. Wie wir hören, hat die Reichsbahn den Schiedsspruch angenommen. Sie wird die Verbindlichkeitserklärung beantragen für den Fall, daß der Schiedsspruch von den Gewerkschaften abgelehnt wird.
Der deutsche Botschafter v. Hoesch brachte gestern dem Generalsekretär am Quai d'Orsay Philippe Berthelot den Text des Protokolls über die deutsch-österreichischen Wirtschaftsvereinbarungen Sur Kenntnis.
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Der französische Ministerrat hat sich mit dem beu ts ch ° ö st e r r e i ch is ch e n Zollabkommen beschäftigt und beschlossen, es auf seine Uebereinstimmung' mit den bestehenden Verträgen zu prüfen.
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Die „Bohemig" meldet, der französische Gesandte in Prag habe sich gestern nach Paris begeben, wie es heißt, im Einverständnis mit Dr. Benesch, um dort über die tschechoslowakische Auffassung hinsichtlich der deutsch-österreichischen Abmachungen zu referieren.
3n dem der französischen Kammer gestern zu- Zegangenen Bericht des Untersuchungsausschusses aber die O u st r i c - A f f ä r e wird der Antrag Mellt, den ehemaligen Justizminister Përet, den Zäheren französischen Botschafter beim Quirtnal Vesnard, sowie die früheren Staatssekretäre Vidal und Frabe unter Anklage zu stellen. Von der Kammer hängt es jetzt ab, ob sie den Antrag statt- g«bt oder nicht. *
Das spanische ober ft e Kriegsgericht bat die Unterzeichner der republikanischen Kundgebung vom letzten Dezember zu sechs Monaten Gefägnis verurteilt und dabei die Regierung gebeten, den Verurteilten Bewährungsfrist zu gewähren.
*) Nähere, siehe im politischen Teil.
Gndspuvt im Reichstag
Die sorialdemokvatifchen Anträge aus Erhöhung der Lantiemesteuev und EinVommenfienerMchläge angenommen
Berlin. Die heutige Reichstagssitzung hakte sich mit einer Fülle non Anträgen und Vorlagen zu beschäftigen, die in mehr oder minder engem Zuammenhang mit der zweiten Etaksberakung stehen. Vor allem wurde über die Steuerankröge der Sozialdemokraken und Kommunisten abgestimmt.
3n namentlicher Abstimmung «bürde zunächst der kommunistische Antrag auf Erhebung der sogenannten „Millionärsieuer mit 279 gegen 61 tommu- nistische Stimmen abgelehnt. Der von den Sozialdemokraten beantragte und vom Ausschuß angenommene Gefehenlwurs über die Erhöhung der Aufsichtsratssteuer von 10 auf 20 Prozent wird in zwei- ker und dritter Beratung mit den Stimmen der Sozialdemokraten, Kommunisten, der Ehristlich- sozialen und eines Teiles des Zentrums und der Bayerischen Volkspartei angenommen.
Angenommen wurde auch in zweiter und dritter Lesung der sozialdemokratische Entwurf auf einen ISprozenligeu Einkommensteuerzuschlag bei Einkommen über 20 000 RM
Die Erträge dieses Zuschlages sollen den Ländern mit der Maßgabe zufließen, sie an die Gemeinden zur Deckung der Unterstützungen für Wohlfahrts- erwerbslose zu überweisen.
Entsprechend dem Ausschußantrag wird der kommunistische Antrag auf Aufhebung der Lohnteuer, Erhöhung des steuerfreien Existenzminimums und Ausdehnung der sozialen Abzüge auf Einkommen bis zu 5000 RM gegen die Antragsteller abge- lchnt.
Auch der kommunistische Mißtrauensantrag gegen Reichsfinanzmimfter Dietrich wurde mit 246
des
Mgelehnt. Mit Uârstützung der Sozialdemokraten wurde eine kommunistische Entschließung angenommen, die die Offenlegung der Steuerlisten verlangt, ebenso eine weitere ko'mmunistische Entschließung, wonach zur Senkung der Nenbaumieten für alle nach dem 1. April 1924 erstellten Wohnbauten eine Befreiung von der Grundsteuer ab 1. April 1931 und zur Senkung der Altmieten auf den Stand der Friedenömieten eine Senkung der Haiuszinssteuer um 20 Prozent eintreten soll. Angenommen wurden weiter eine Novelle zum Fleischbeschaugesetz, die Verlängerung der Pachtschutzordnung bis 1932 und die Novelle zum Gesetz über die privaten Versrhe- rungsunternehmungen, die die Bausparkassen einbe- zieht und eine Verschärfung der Versicherungsaufsicht bringt. Hierzu wurde auch eine Ausschuß Entschließung angenommen, die eine schärfere Kontrolle der Abonnentenoersicherung verlangt.
Als letzten Ausklang des Streites über das Remarque-Filmver bot stand zur dritten Beratung die sozialdemokratische Novelle giern Lichtspielgesetz, die besagt, daß auch verbotene Filme auf Verlangen eines geschlossenen Personenkreises zur Vorführung vor diesem Personenkreis oder unter be
Vvüning greift ein
Dev ReichsvaL soft die soziaWsmokvEchen Gienevgeietze ablehnen - Ein GvarkompvomiH gefunden
Berlin, 23. März. Durch die Annahme der sozialdemokratischen Sleueravträge hat sich die Situation im Reichstag wieder erheblich verschärft. Die Volksparkeiler. die Wirkschaftspartei, die Konservativen, die Landvolkparlei und die Volksnationalen haben beim Kanzler heute nachmittag einen Kollektivschrllt unternommen. Sie haben ihm nahegelegt, im Reichsrat die Erklärung abzugeben, daß er die Einspruchserhebung des Reichsrats gegen diese Gesetze fordere, andernfalls er seinen Rücktritt nehmen müßte.
In parlamentarischen Kreisen ist man indes der Auffassung, daß die beteiligten Faktoren trotz dieser kritischen Zuspitzung es doch nicht zum äußersten kommen lassen werden. Auch innerhalb der Regierung beurteilt man die Sachlage ruhig. Der Kanzler hat, wie das ja durchaus in der Linie seiner Politik liegt, den Parteien, die wegen der Steuerbeschlüsse eine Demarche bei ihm unternommen hatten, zugesagt, im Reichsrat die schweren Bedenken der Regierung gegen die beiden Gesetze nochmals mit allem Nachdruck vorzutragen. Er hoffe, daß der Reichsrat, der schon wiederholt in schwierigen Lagen Verständnis für die großen Allgemeininteressen der Wirtschaft bekundet hat, auch in dem Falle sich den Einwänden der Regierung nicht verschließen wird.
Wie die Dinge nun im Reichsrat laufen werden, dürfte sich erst abschätzen lassen, wenn die Ausschußverhandlungen im Gange sind. Starke Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß beim Einkommensteuerzuschlag eine Mehrheit für den Einspruch vorhanden sein wird. Zwar verlautet, daß Herr Braun den preußischen Vertretern Weisung geben werde, für die sozialdemokratischen Anträge zu stimmen. Es ist aber zu erwarten, daß, wie schon so manches Mal, Vertreter einzelner Provinzen an diese Weisung sich nicht teeren werden. Mit ihrer Hilfe und
sonderen Vo rführungSb esch-rKnkungen gugelaffen werden müssen. Man kann dabei von einer Lex Remarque sprechen, denn den Antragstellern ist es in der Hauptsache darum zu tun, daß der Remarquefilm 'm geschlossenen Veranstaltungen republikanischer oder pazifistischer ^Bereinigungen gezeigt werden kann. Mit Ausnahme der Vertreter der Kommunisten und der Staatspartei warnten die Redner aller übrigen Parteien vor einer solchen Novelle, weil dadurch die Grundlagen der Filmzensur auf- g eh oben würden. Das Zentrum stellte einen Aen- derungsantrag, der die Mußoorschrist des Entwurfes in eine Kannvorschrift ändern, also sagen will, daß die Vorführung zwar zugelassen werden kann, aber nicht zugelassen werden muß. Diesem Teil des Zentrumsantrages, der auch von der Staatspartei unterstützt wurde, verhalfen die Sozialdemokraten durch Stimmenthaltung zur Annahme. Mit dieser Aenderung wurde der Entwurf endgültig angenommen, nachdem verschiedene andere Aenderungsanträge abgelehnt worden waren.
Der Reichstag beschäftigte sich dann mit Anträgen der Justizbehörden auf Genehmigung zur
Strafverfolgung von Abgeordneten.
Cs handelt sich dabei um nicht weniger als 75 Fälle. Der größte Teil davon wurde ohne Aus- der An-
partèi) wegen Betrugs, Unterschlagung und Untreue. Abg. Drewitz hatte selbst um sofortige Genehmigung gebeten, weil er dieses für ihn überraschend gekommene Verfahren schnell geklärt sehen wolle. Genehmigt wurde auch die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe von drei Monaten Gefängnis gegen den nationalsozialistischen Abg. Münchmeyer und der Vorführung des nationalsozialistischen Abg. Goebbels und anderer Vertreter seiner Fraktion. Die Anträge auf Genehmigung von Hastbe- sehlen wurden dem Geschäftsordnungsausschuß überwiesen. Im Namen dieses Ausschusses erklärte Abg. von Kardorff (D. Vpt.), der Reichstag habe heute zum letzten Male darauf verzichtet, die Strafverfolgung wegen Beleidigung des Reichstages zuzulassen. In Zukunft werde er rücksichtslos gegen diejenigen vorgehen, die die deutsche Volksvertretung schmähen.
Am Dienstag beginnt die Sitzung um 12 Uhr mittags. Auf der Tagesordnung stehen die letzten Reste der Abstimmungen zur zweiten Beratung'des Etats, dis 3. Lesung und außerdem die zweite Beratung des Ofchilfegefetzes.
der Mehrzahl der übrigen Länder dürste dann eine Mehrheit zu schaffen sein. Fraglich bleibt allerdings, ob die gleiche Mehrheit auch für die Ablehnung der Tantiemesteuer sich zusammenfindet. Der Termin für die Einberufung des Reichsrats steht noch nicht fest. Doch nimmt man an, daß er frühestens am Samstag, wahrscheinlich aber erst am Montag nächster Woche, mit den Steuer- anträgen sich befassen wird.
Im Plenum des Reichstags wird, wie wir hören, der Reichsfinanzminister Dietrich noch vor der dritten Lesung des Etats eine Erklärung abgeben, daß die Regierung nach wie vor an ihrem Widerstand gegen die neue Besitzsteuer sesthalte.
Der Kanzler dürfte den größten Wert darauf legen, daß der Reichstag noch in dieser Woche den Etat verabschiedet und feine Tore schließt. Erst wird vermutlich der Reichsrat zusammen-
darnach treten.
Das Sparermächligungsgefeh
Das
___von der Volkspartei geforderte Sparermächtigungsgesetz darf im wesentlichen als gesichert betrachtet werden, und zwar auf der Grundlage,
"Fortsetzung auf Sekte 2)
Warum dieSluksesuns?
Die diplomatischen Vertreter Frankreichs, Italiens und der Tschechoslowakei haben in Wien in dem Auswärtigen Amt vorgesprochen und namens ihrer Regierung erklärt, eine Zollunion zwischen dem Deutschen Reich und Oesterreich laufe dem Genfer Protokoll aus dem ^ahre 1922 zuwider. Sie bezogen sich dabei auf eine Meldung der „Neuen Freien Presse" in Wien vom 17. März. Man kann schon daraus ersehen, wie sehr die diplomatischen Vertreter der genannten Staaten den Ereignissen vorauseilten. Denn die entscheidende Kabinettsitzung in Berlin hat erst nach dem 17. März stattgefunden und die österreichische Zustimmung ist sogar noch später erfolgt. Hätte man in Frankreich, Italien und der Tschechoslowakei die amtlichen Mitteilungen Deutschlands und Oesterreichs abgewartet, so hätte man sich und der Welt die unnötigen Aufregungen ersparen können. Im übrigen muß allen Uebertreibungen gegenüber daran festgehalten werden, daß es sich um einen Kollektivschritt gehandelt hat und auch nicht um einen Protest. Die ausländischen Diplomaten haben dem österreichischen Außenminister lediglich ihre Auffassung dargelegt und sind dann eines besseren belehrt worden.
Der französische Gesandte hat in Wien mitgeteilt, seine Regierung habe sich als Garantiemacht der Völkerbundsanleihe an die anderen Garantiemächte gewendet. Die diplomatische Aktion wird also voraussichtlich noch nicht zu Ende sein. Man wird aber schon jetzt die Frage aufwerfen können, warum die Garantiemächte der österreichischen Völkerbundsanleihe e di eutich-österreichi" Zollunion in Gerade biete achte hatten eher allen' Grund die deutschösterreichische Zollunion willkommen zu heißen. Denn in ihrem Interesse liegt eine wirtschaftend finanzielle Erstarkung Oesterreichs. Und daß die Zollunion eine solche Erstarkung im Gefolge haben wird, kann von keinem zirtschaftsfachverftändigen bestritten werden. Man wird aber wohl in der Annahme nicht ehlgehen, daß gerade bei dem Schritt Frankreichs politische Beweggründe mitspielen. Der französische Außenminister Briand, der gegen eine Zollunion zwischen Jugoslawien und Rumänien offenbar nicht das ®e"' einzuwenden hat, macht jetzt auf einmal die Entdeckung, daß durch eine deutsch-österreichische Zollunion angeblich die Grundsätze seines gesamteuropäischen Bundes verletzt werden. In Wirklichkeit ist Briands europäischer Bund überhaupt nicht lebensfähig und das Ziel eines engeren wirtschaftlichen Zusammenschlusses der europäischen Staaten kann nur so erreicht werden, daß sich zunächst einmal Wirtschaftsgebiete zusammenschließen, die zueinander gehören. Wenn Briand jetzt gegen die deutsch-österreichische Zollunion Stimmung machen sollte, so würde das nur beweisen, daß er mit seinem Bundesplan nicht die vorgespiegelten Zwecke, sondern ganz bestimmte politische Bindungen im Auge gehabt hat.
Stichhaltige Einwendungen werden sich im übrigen gegen die deutsch-österreichische Zollunion überhaupt nicht machen lassen. Die Bedenken, die bisher im Auslande geltend gemacht worden sind, beruhen alle auf dem Genfer Protokoll aus dem Jahre 1922, in dem Oesterreich sich verpflichtete, gemäß dem Artikel 88 des Vertrages von St. Germain feine Unabhängigkeit nicht aufzugeben und sich jeder Verhandlungen und wirtschaftlichen oder finanziellen Bindungen zu enthalten, die geeig- net sein könnten, diese Unabhängigkeit direkt oder indirekt zu beeinträchtigen. In einem weiteren Satz wird Oesterreich dann noch dazu verpflichtet, keinem Staate ein Sondersystem oder ausschließliche Vorteile zuzugestehen, die geeignet wären, seine Unabhängigkeit zu gefährden. Es ist bemerkenswert, daß diese Klausel damals noch eingefügt wurde, weil Italien darauf ausging, Oesterreich wirtschaftlich und finanziell vollkommen aufzusaugen. Gegen die deutsch-österreichische Zollunion laßt sich die Klausel deshalb nicht vorbringen, weil ja die Unabhängigkeit Oesterreichs in keiner Weise gefälrdet wird. Oesterreich wahrt vielmehr seine volle staatliche Selbständigkeit und deshalb beruht die Zollunion auf einer ganz
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