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Sametag den N. Mir; 1991
Nr. 08
Volkes Gchkkfal in Hable«
Alljährlich veröffentlicht das Statistische Reichsamt einen Ueberblick über seine Arbeiten, in dem sich tatsächlich das Schicksal de» Volkes in Zahlen spiegelt. Was sich nur irgend in Zahlen fassen läßt, von den Turnvereinen bis zu den Witterungs- Verhältnissen, erscheint im „Statistischen Jahrbuch" in strengen Zahlenkolonnen. Erstaunt ist man, wenn man aus dem Jahrbuch für 1930 erfährt, daß es nicht weniger als 713 571 Gebrechliche in Deutschland gibt, darunter über 45 000 Taubstumme und Taube und über 33 000 Blinde. Ganz besonders verdienen unser Mitleid die Mehrfach-Gebrechlichen, von denen 246 an Taubstummheit oder Taubheit und gleichzeitig an schweren körperlichen und geistigen Gebrechen litten. Blind und taubstumm oder taub waren 445 Personen. Ein erfreulicheres Kapitel ist die Beliebtheit der Leibesübungen in Deutschland. Das Statistische Reichsamt zählt nicht weniger als 58 Spitzenverbände der verschiedenen Sportzweige auf, von denen die deutsche Turner- schaft über 1624 000 und der Arbeiter-Turn- und Sportbund rund 753 000 Mitglieder hatten. Aber nicht nur mit der körperlichen Ertüchtigung, sondern auch mit dem geistigen Leben der deutschen Nation, soweit es sich in Zahlen erfaßen läßt, beschäftigt sich das Jahrbuch. Die deutsche Bücherproduktion wies im Jahre 1929 über 27 000 Veröffentlichungen auf, von denen 4838 Neuauflagen, die übrigen also Neuerscheinungen waren. Den Hauptanteil stellte die schöne Literatur mit 3300 Bänden, während die niedrigste Ziffer die Literaturwisienschaft sowie die außereuropäische und orientalische Literatur mit 88 Neuerscheinungen aufwies. Interessant ist ein Ueberblick über die Kriminalität in Deutschland seit dem Jahre 1882. Die Zahl der Verurteilten stieg von 315 849 unter mehrfachen kleinen Schwankungen bis auf 555 527 im Jahre 1913 an. Dann ging die Ziffer der Verurteilten auf 454 064 im Jahre 1914 zurück, um 1915 gar auf 287 535 zu sinken. Nach Beedigung des Krieges stieg die Kriminalitätskurve allmählich wieder an, und zwar auf 348 247 im Jahre 1919. Dann kam eine rapide Erhöhung um beinahe das Doppelte: 608 563 Missetäter wurden von den Gerichten 1920 abgeurteilt. Einen „Rekord" der Kriminalität brachte das Jahr 1923 mit 823 902 rechtskräftig Verurteilten, während 1928 585 862 Personen bestraft wurden. Im Jahre 1928 befanden sich übrigens unter den Verurteilten 83 457 weibliche Personen. Unter den einzelnen Vergehen weist 1928 der Landesverrat mit 7 rechtskräftig Verurteilten die wenigsten Verstöße auf. Wegen Mordes wurden 90 Personen rechts- kräftig verurteilt, darunter 10 Frauen. Drei Mörder standen im Alter von 14 bis 16 Jahren, 6 waren Ausländer. Wegen Totschlages wurden 317, wegen Abtreibung 3892 Personen verurteilt. Den Hauptanteil unter den einzelnen Delikten stellte der einfache Diebstahl mit 71651 Verstößen, während wegen schweren Diebstahls 14 696 Verurteilungen erfolgten. 42 229 Personen wurden wegen Beleidigung verurteilt, 461 wegen Brandstiftung. Unter der Anklage, gegen das Gesetz zum Schutze der Republik verstoßen zu haben, standen 256 Personen, von denen 183 verurteilt wurden. Unter den Verurteilten befanden sich auch zwei Frauen und vier Jugendliche sowie drei Ausländer. Gegen die Bestimmungen der Gewerbeordnung über Sonntags- ruhe und Ladenschluß vergingen sich 15 806 Per- fönen, gegen das Kraftfahrzeuggesetz 35 986. Wegen unbefugten Errichtens oder Betreibens einer Funkanlage wurden 504 Personen verurteilt gegenüber 2434 im Jahre 1927.
KUMone« sterben den Kunseriod
Wenn nicht ein Wunder geschieht, so wird eine weitere Million Menschen in den notleidenden Bezirken der nordchinesischen Provinz Schensi Hungers sterben müssen. So erklärt wenigstens der Leiter des internationalen Hilfswerks zur Versorgung der Hungerprovinzen, L. V. Cumming. Im vergangenen Jahre sind dort bereits 2 Millionen Menschen verhungert. Wenn sich die Verhältnisse nicht von Grund auf ändern, so besteht für die Ueberlebenden nur geringe Hoffnung, dem qualvollen Hungertod zu entgehen. „Die chinesische Regierung könnte zwar die Unglücklichen retten", be»
Rundfunk - Vortragsfolge
Samstag, 21. März 1931
6.15 68: Wettermeldung. Anschließend Morgengy irmastlk. 7.15—8.15 SWF: Frühkonzert auf Schallplatten: Märsche und Walzer. 10.20—10.50 SWF: Schulfunk — , Ueber französische, flämische und luxeinburgisch« Ktnderlieder". 12: SWF: Schall- plauenkonzert. 12.35: Störungsschallplatten. 13.05 SWF: Schallplattenkonzert. 14.10: Werbekonzert. 15.20 SF: Stunde der Jugend. 16.30 SF: Bord- konzert vom Dampfer „Europa" des Norddeußchen Lloyd. 17.30 SF: Unterhaltungskonzert: Aeltere Tanzmusik. 18.05 SWF: Wanderbühnen. 18.25 SWF: Die wirtschaftliche und soziale Bedeutung des Handwerks. 18.50 SWF: Französischer Sprach- unterricht. 19.20 SWF: Spanischer Sprachunterricht. 19.45 SWF: Schallplattenkonzert: Alte Tanzmusik. 20.30 SF: Volkslieder aus dem Osten. 21
SWF (M): „Fest der Handwerker" von Frankfurter Mundart. 22.35—24 SWF Berlin: Tanzmusik.
Sonntag, 22. Mär,
in ton
7: SWF. (Don Hamburg): Hafenkonzert. 8.15: SWF. Morgenfeier veranstaltet von der Christus- kirche zu Frankfurt a. M. 9.30: SWF. Stunde des Chorgesangs. 10.30: SWF. Arnold Schönbergs Variationen für Orchester op. 31, Vortrag und Analyse des Komponisten. 12: SWF. Schallplattenkonzert: In der Schweiz , . . und in Tirol . . . und in Bayern . . .1 13.35: SWF. Zehnminutendienst der Landwirtschaftskammer Wiesbaden. 13.45: SWF. Stunde des Landes. 14.15: SWF. (Stadion Colom» be», Paris): Hockey-Länderspiel Deutschland — Frankreich. 15.35: SWF. Stunde des Landes 2: „Wodurch ist der Absatz der Milchwirtschastserzeug» Nisse zu heben?" Vortrag. 16: SWF. (Hinüen- burgkampfbahn im Stadion Beuchen O.-S): Abstimmungs-Gedenkstunde der Vereinigten Verbände heimattreuer Oberschiesier. 17: SWF. Zither-Kon- zert. 17.30: SWF. Tag des Buches „Vom Manuskript zum 100. Tausend," Gespräch. 18: SWF. Stunde der Frankfurter Zeitung. 18.30: SWF. Zu Goethes Todestag. 19.20: Sportnachrichten. 19.35: SF. (Stadttheater Freiburg i. Br.): Gastspiel Cao. Salvatore Salvati (Tenor), Mailand La Traviata (Violetta), Oper in 4 Akten. 22.15: Montmartre-Reportage von Renè Clair, Albert Prèjean und Paul Laven. 23—24: SF. (Karlsruhe): Tanzmusik.
Montag, 23. Mär,
6.15: SF. Wettermeldung. Anschließend: Morgengymnastik. 7.15—8.15: SWF. Frühkonzert auf Schallplatten. 12: SWF. Schallplattenkonzert. 13.05: SWF. Schallplattenkonzert. 14.10: Werbekonzert. 16.30: SF. Wiener Meisterschrammeln. 18.15: SWF. „Der Weg zur neuen Romantik m der Malerei", Dortrag. 18.40: SWF. Heinrich Mann lieft aus eigenen Werken. 19.10: SWF. Englischer Sprachunterricht. 19.35: SWF (Großer Saal des Saalbaues): 11. Montagskonzert des Frankfurter Orchestervereins. 21.15: SWF. Otto Reuter t. Otto Reutter zum Gedächtnis. 2220—24: SWF. (Rumpelmayer): Tanzmusik.
6.15:
Dienstag, 24. März
SF. Wettermeldung. Anschließend:
Morgengymnastik. 7.15—8.15: SWF. Frühkonzert aus Schallplatten. 12: SWF. Schallplattenkonzert. 13.05: SWF. Schallplattenkonzert. 14.10: Werbe» konzerl. 15.20: SWF. Hausfrauen-Nachmittag. 15.50: SWF. „Ein rheinischer Weberjunge erzählt , Improvisation. 16.30: SWF. Nachmittagskonzert. 18.10: SWF. „Moderne Formen okkulter Heilmethoden", Vortrag. 18.35: SF. „Schicksalsland Nordschleswig", Dortrag. 19.10: SF. (Mannheim):
merkte Eummming, „wenn sie das Transportwesen zur Förderung des unbedingt notwendigen Minimums an Lebensmitteln mobilisierte, aber die Regierung hat ja olle Hände voll zu tun, um das Banditenwesen zu bekämpfen. Die Transportfrage ist der Kernpunkt des ganzen Hungerproblems in Schensi. Die gegenwärtige Not ergab sich unmittelbar aus einer Häufung von Trockenperioden und Heuschreckenverwüstungen. Aber jedermann
„Rechenkniffe 3. Lustige« und vorteilhaftes Rechnen", Vortrag. 19.35: SWF. Letzter Vortrag von Han» Rosbaud über „Die Instrumente des Orchesters", „Bolero" von Maurice Ravel. 20.10: SF. Laichte Kavallerie, Konrische Oper. 22: SF. „Oskar Joost auf Schallplatten .
Mittwoch, 25. Mär,
6.15: SF. Wettermeldung. Anschließend: Morgengymnastik. 7.15—8.15: SWF. Frühkonzert auf der Kino-Orgel. 10.20—10.50: SWF. Schulfunk — „Strafsache gegen Schwarzer wegen Brandstiftung." Eine Schöffengerichtsverhandlung. 12: SWF. Schallplattenkonzert. 13.05: SWF. Schallplattenkonzert. 14.10: Werbekonzert. 15.20: SWF. Stunde der Jugend. 16.30: SF. Nachmittagskonzert. 18.15: SWF. „Filmautor — der große Unbekannte", Vortrag. 18.45: SF. Esperanto • Unterricht. 19.15: Südfunk. „Kartell. Notverrodmung, Preisbindung und Preissenkungsfragen", Vortrag. 19.45: SF. Vortragsstunde Fritz Müller-Partenkirchen. 20.15: SWF Gesangs-Konzert. 21.15: SWF. Das Gastmahl von Franz Blei. 21.45 SF. Hugo Herr- mann-Abend. 22.50: SF. Schlagerstunde Luigi Bernauer.
Donnerstag, 26. März
6.15: SF. Wettermeldung. Anschließend: Morgengymnastik. 7.15—8.15: SWF. Frühkonzert auf Schallplatten. 12: SWF. Schallplattenkonzert. 13.05: SWF. Schallplattenkonzert. 14.10: Werbekonzert 15.20: SF. Stunde der Jugend. 16.30 SWF. Konzert des städtischen Kurorchesters Wiesbaden. 18.10: SWF. Zeitfragen, Dichten nach Modell, Bemerkungen zu Fall Penzoldt. 18.30: SWF. „Erfinder und Erfindungen", Vortrag. 18.50: SWF. „Technische Hilfsmittel der Rundfunkreportage", Portrag. 19.20: SWF. Französischer Sprachunterricht. 19.45: SF. Lanner- und Strauß-Walzer, gespielt vom Philharmonischen Orchester Stuttgart. 20.30: SWF. Hörmodell 1, Gehaltserhöhung?! Wo denken Sie hin!. 22.20—23.30: SWF. Tanzmusik.
Freitag, 27. Mär,
6.15: SF. Wettermeldung. Anschließend: Morgengymnastik. 7.15—8.15: SWF. Frühkonzert auf Schallplatten. 12: SWF. Schallplattenkonzert. 13.05: SWF. Schallplattenkonzert. 14.10: Werbekonzert. 15.20—15.50: SWF. Erziehung und Bildung — „Die Burg der Jugend (Symbol und Wirklichkeit)", Vortrag. 16.30: SF. Nachmittagskonzert. 18.10: SWF. Stunde des Buches. 18.30: SWF. Eine Viertelstunde Deutsch. 18.45: „Lehrvertrag und Lehrverhältnis", Vortrag. 19.15: SF: Aerztevor- trag: „Verschiedenheit des Krebs-Verlaufs trotz anscheinend gleichartigen Beginns". 19.35: SWF. (M) (Opernhaus Frankfurt: „Der Barbier von Sevilla". 22.20: SWF. (M) (Residenz-Cafè Kassel): Tanzmusik.
Samstag, 28. März
6.15: SF. Wettermeldung. Anschließend:
10.20—10.50: SWF. Schulfunk: Römische Ausgrabungen, Hörbild. 12: SWF. Schallplattenkonzert. 15.20: SWF. (M) Stunde der Jugend. 16.30: SWF. (M) Nachmittagskonzert. 18.05: „Rheinische Charakterbilder: Maler Müller aus Kreuznach. 18.30: SWF. „Vorschläge zur Behebung der Massenarbeitslosigkeit", Vortrag. 18.55: SWF. (M) „Das öffentliche Lokal, ein unerforschtes Milieu", Vortrag. 19.20: SWF Spanischer Unterricht. 19.45: Heitere Vorträge von Fritz Petermann. 20.15: Steierische Tänze. 21.15: SF. Von Mannheim: „Ping-Pong". 22.30—24: SF. Tanzmusik.
ist sich darüber klar, daß dennoch die Möglichkeit bestand, die Hungerdistrikte zu verproviantieren. Aber es sind nicht allein die verwahrlosten Verkehrswege, die die Möglichkeit erschweren, sondern die Provinz ist auch mit Räuberbanden und marodierenden Soldaten so übersät, daß es schon aus diesem Grunde unmöglich ist, größere Mengen von Lebensmitteln von einem Ort zum andern ^u schaf. fen. Die Provinzialregierung hat so gut wie nichts
nis zu bei
zur Milderung dieser Verhältnisse getan, und btt Divisionen der Nankingarmee, die zur Bekämpfung de» Banditenwesens in die Provinz geschickt wur. den, sind leider nicht besser als die Räuber selbst, wenn e» sich darum handelt, ihr Nahrungsbedürf,' .... „ ' -friedigen. Es ist oft genug vorgekommen, daß" die Angehörigen des Hilfswerks um den Schutz der Räuberbanden ersuchen mußten, wenn ihnen bte militärischen Wachen entweder verwet. gert wurden oder sich ab unbrauchbar erwiesen.
Der Moskauer Sowjet untersucht die Krankenhäuser.
Daß sich die Neuregelung de» Heilwesens In Sowjetrußland nicht immer im günstigsten Sinnt auswirkt, bezeugt der Bericht der freiwilligen Untersuchungskommission des offiziellen Organs des Moskauer „Rabochaya Moskva", die eine Besichtigung der ärztlichen Einrichtungen in der Hauptstadt und seiner Umgebung vorgenommen hat. Der erste Punkt, auf den sich die Aufmerksamkeit der Untersuchungz. kommission lenkte, war die enorme Ueberfüllung der Krankenhäuser. Darauf ist es auch zurückzuführen, daß in vielen Fällen die erforderliche ärztliche Hilfe- leistung zu spät kommt, und daß die Zahl der Todesfälle ständig steigt. So erfolgen in dem großen Bot- kin-Hospital 40 Prozent der Todesfälle innerhalb fünf Tagen nach der Einlieferung des Patienten, „hauptsächlich deshalb", wie es in dem Bericht heißt, „weil die Patienten nuyt rechtzeitig in das Krankenhaus überführt wurden Am übelsten sind jene Patienten dran, deren Leiden eine onerative Be- Handlung erfordert. Es vergehen manchmal sechs Wochen, bis ein solcher Patient ein Bett in der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses erhalten kann".
GeschMUcheS
Ein wirtschaftlicher Zweitonner. Um dsm Bedarf nach einem mittelschweron Lastwagen mit kraftvollem und elastischem Motor gerecht zu werden, der sich durch seine.Wendigkeit und sein hervorragendes Anzugsvermögen sowohl für den dichtesten Großstadtverkehr als auch für die unwegsamsten und bergigsten Landstraßen Verhältnisse gkid) gut eignet, hat die Adam Opel A.-G. den 3,5 Liter Sechszylinder „Blitz"-Lastwagen mit einer Tragfähigkeit von 2 Tonnen neu entwickelt. Dit Praxis hat bewiesen, daß die schweren Lastwagen woniger zur Ausnutzung ihrer Tragfähigkeit als wegen der Größe der Ladefläche gekauft wurden. Da hierdurch sehr hohe tonnenkilometrische Kosten entstehen, lag der Gedanke nahe, einn Wagen zu schaffen, dessen Ladefläche derjenigen weit schwererer Wagen entspricht, aber eine Tragfähigkeit aufweis^ die in der Praxis tatsächlich voll oder zu einem hohen Grade ausgenutzt wird. Es ist klar, daß dadurch eine starke Herabsetzung der Betriebskosten — Brennstoffverbrauch usw. erreicht wird. Dsr neue 3,5 Liter „Bbitz"-Lastwagen stellt die Lösung dieser Aufgaben dar. Den spezifisch deutschen Verhältnissen angepaßt, ist er in harter und unentwegter, jahrelanger Versuchsarbeit unter beträchtlichem Kostenaufwand entwickelt. Die neue Lastwagentype wirt nunmehr als ausoereifte Konstruktion der Deffent- lichkeit zu einem M-OftEt lft»^"flb neuen und bisher unbekannten Standard der Prâ Würdigkeit bedeutet.
Macht Ernst Ernst? Eine Woche fang hâ' wir herum geraten, was es mit diesem Ernst uni mit der Frage ob er Ernst macht, für eine Bewandtnis hat, wurden von einer Vermutung in die andere gestürzt, nur auf die richtige ist wohl keiner gekommen, daß es sich um einen Wettbewerb der bekannten Bekleidungs-Firma C. & A. Brennmk- meysr, handelt. 4 Kleidungsstücke sollen doppelt ft hoch ausgezeichnet fein, als sie wirklich kosten; und das soll man bei den niedrigen Preisen, für die gerade diese Firma bekannt ist, nicht merken? Kaum denkbar! 12000 Mark sind obendrein als Belohnungen der richtigen Lösungen ausgesetzt, und man fühlt förmlich das Geld schon in seiner Tasche knistern. — Hier scheint wirklich das Geld auf der Straße zu liegen. — Machen wir uns also auf die Strümpfe — ein Inserat umd eine vierseitige Beilage erklären zur Genüge, wie man es mache» muß, um zu einem Teil der ausgesetzten Beträgt zu kommen, und lassen die Aufgabe noch leichter erscheinen.
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Sie Versteigerung des Nachlasses des verstorbenen Generalagenten Fritz Hengsberger, darunter 1 Herrenzimmer (Eiche), 1 Eßzimmer (Eiche), 1 Schlafzimmer (Birke), findet am Samstag den 28. März 1931, in der Wohnung Nordstraße 63 statt. Nähere Bekantmachung folgt. 2473
Dr. Hengsberger, Nachlaßverwalter.
ZuchferuMäsfer'
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H«n»' Adressat
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