NanmieMzeiger
E^VNeneval Anreißer för^b^Vjctânâtt Mam tmh fotih
Anzeiger Wr^M
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den Halden Monat NM. 1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitags, SamStag 12 R-Psg. / Anzeigenpreise- Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Pfg.. im Neklameteil von SS mm Breite 25 R-Psg. / Osfertengebühr 50 R-Psg.
«« SS
«o«taa den
Wotton Stadt und Land
Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewak, Streit usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder au; Rückzahlung deS Bezugspreises. / Fürplahvorschn'st u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.>Geschäftsstelle: Hammerstr.S / Fernfpr 3956, 3951,3958
9. «Srr
1931
Ä^y^ 9wy i^Sl^öwi*
• Der Reichstag hat sich am Samstag bis nächsten Donnerstag vertagt.
Der Untersuchungsausschuß des Reichstages für die Kriegsschuld fragen hielt am Samstag eine Sitzung ab, in der beschlossen wurde, das Material zu der Frage der Friedensmöglichkeiten während des Krieges, soweit der vertrauliche Charakter der Verhandlungen und Akten es zuläßt, in Bälde zu veröffentlichen.
*
• Reichskanzler Dr. Brüning hielt zum 10. Jahrestag des Deutschen Studentsnwerkes eine Rede au die Studentenschaft.
♦
Der Preußische Landtag behändeste am Samstag die Berliner Kompromiß-Verfassung Die Abstimmungen sollen am 18. März stattfinden. Das Haus vertagte sich auf den 17. März; Zweite Lesung des Kultushaushaltes.
Nach in Berlin vorliegenden Meldungen soll Charlie Chaplin London verlassen haben, um über Hoek van Holland nach Berlin zu reifen. Falls diese Nachricht au trifft, würde er heute in der Reichshauptstadt eintreffen.
*
Die deutschen Industriellen, die eine Studienreise in die Sowjetunion unternommen haben, haben den russischen Regierungsstellen Abschiedsbesuche gemacht und werden heute nach Berlin abreisen. Sie hatten zahlreiche Besprechungen mit den Vertretern des Außenkommissariats, des Obersten Volkswirtschaftsrates und der großen Trusts, über deren Ergebnisse sedochmoch nichts bekannt ist.
•
- Mitteilung wurde Üâ
Februar 1931 tn Oesterreich 334044 u n • ter stüpfe Arbeitslose gezählt. Gegenüber dem 15 Februar ist die Zahl der Arbeitslosen um rund 3000 zurückgegangenen.
Nach einer Hovasmeldung aus Barcelona wird in den nächsten Tagen eine Abordnung der Stadtverwaltung unter Führung des Bürgermeisters nach Genf reifen, um bet dem Generalsekretär des Völkerbundes dafür einzutreten, daß die allgemeine Abrüstungskonferenz nach Barcelona ein berufen wird. Sir Eric Drummond soll aufgefordert werden, nach Barcelona zu kommen, um die Ausstellungspaläste der großen Weltausstellung zu besichtigen, die der Konferenz zur Verfügung gestellt werden sollen.
*
Der 6. Rätekongreß der Sowset- uni o n wurde gestern eröffnet. Den Bericht der Regierung erstattete Molotoff. Der Kongreß wird die Berichte des Ackerbaukommissariats und der zentralen Kollektivwirtschafts- und Staatsguts- Organisationen über den Ausbau der Kollektivwirtschaften und der Staatsgüter entgegennehmen.
*
* Nach einer Mitteilung russischer amtlicher Kreise wurde am Samstag in Angora vom sowjet- russischen Botschafter ein Abkommen mit der türkischen Regierung unterzeichnet, in dem sich die beiden Länder verpflichten, sich über den Bau von Kriegsschiffen im Schwarzen Meer zu verständigen.
Wie Havas aus Lima berichtet, haben 2000 Peruaner den ehemaligen Präsidenten von Peru C e r r o auf das Schiff begleitet, das ihn nach Europa bringen wird. Cerro erklärte, er werde zur Wahlkampagne wieder nach Peru zurückkehren
Aus N e y w o r k wird gemeldet: Heftige Stürme herrschen an der Küste. Stellenweise wütet Schneegestöber. Eine Kältewelle ist über den mittleren Westen hereingebrochen, und im Süden haben Schneefälle eingesetzt.
Aus Neu-Delhi wird gemeldet: 3000 Gefangene sollen bereits aus den Gefängnissen entlassen worden lein; die meisten aus dem Regierungsbezirk Bombay. Weitere 2000 Entlastungen sollen innerhalb der nächsten 24 Stunden folgen. Eine Besprechung zwischen Gandhi und zehn Führern der M o s l i m b e w e g u n g, die gestern hier abgehalten wurde, wird viel beachtet. Das ist der erste Schritt seit Gandhis Freilassung, eine Einigung zwilchen Hindus und Mohammedanern herbeizuführen Entscheidende Verhandlungen zur Lösung dieser Frage sollen am 19. März gepflogen werden.
*
»News Chronicle" melden aus Jerusalem, eine Abteilung Beduinen unternahmen einen Angriff ® u f eine Grenzschutzabte ilung der Transjordanien. In dreistündigem Kampf wurden 11 Beduinen und 6 Soldaten getötet, außerdem gab es viele Verwundete. Die Grenzschutztruppen bestehen aus Arabern unter britischen Offizieren.
l •> Rüderes siehe im politischen Teil.
Schwere Gedveven in Südilawien
Zahlreiche Todesopfer - Ängefâhv tausend Sâuser vevuichtet
Belgrad. 8. März. Südslawien ist in Nacht zum Sonntag von schweren Erdbeben H den bisherigen Meldungen mehr als 150 To Häusern vernichtet haben. Folgende Meldun
Belgrad. 7. März. 3n der Nacht zum Samstag, um 1 Uhr 17, verzeichnete die Erdbebenwarte den Beginn eines katastrophalen Bebens in einer enlfernung von 530 &lm. südwestlich von Belgrad. Die Bewegung dauerte eine halbe Stunde. Aus zahlreichen Orken Mazedoniens wie Struma, Gweg- hell. Demirkapu, Legolin im Warda-Tal und kâ- varna sind Meldungen über schwere Materialschäden infolge des Erdbebens e^-^aufen. Nähere Einzelheiten fehlen noch, da der T-legravhendraht zum Teil unterbrochen ist. Aug den Meldungen gehl nur hervor, daß üuch Häuser Z u m Einsturz g e b r " * f wurden.
Belgrad, 8. März. Der Belgrader Seismograph registrierte um 1 Uhr 51 nachts in einer Entfernung von über 500 Kilometer südlich und südöstlich von Belgrad wiederum ein starkes Erdbeben mit demselben Epizentrum wie in der vor- angegllngene» Nacht. Der Ausschlag in den Apparaten war so gewaltig, daß die Nadel aus dem Zifferblatt sprang. In dem ganzen Bezirk des Vardar-Banats und im südöstlichen Serbien wurden die Ortschaften schwer heimgesucht, besonders Malandowa, Dosran, Demir, Kapu, Strumtüa mH) Lodvwitür. lauter Orte. ine nabe der griechischen Grenze gelegen sind.
Nach einem Bericht der „ptaroba“ aus dem betroffenen Gebiet sind mehr als 150 Todesopfer zu verzeichnen. Die Zahl der Schwer- und Leichkver-
Goziawemorvaiie und Regierung
»SevftSndigu«» in Sicht?" - Appell an die Parteien dev Mitte
Berlin. 8. März. Unter der Aeberschrifl „Verständigung in Sicht?" nimmt der parteiamtliche Sozialdemokratische Pressedienst zu den Besprechungen zwischen Reichsregierung und Sozialdemokraten Stellung. Auch der ^Vorwärts" beschäftigte sich mit der bevorstehenden Entscheidung
Der Sozialdemokratische Pressedienst geht von der Tatsache aus, daß Regierung und bürgerliche Fraktionen an der Einsetzung der ersten Rate für das Panzerschiff B in den Etat 1931 festhalten. Das habe zwar keinen Einfluß auf die Anschauungen der Sozialdemokraten, dre übereinstimmend den Bau von Panzerschiffen in der jetzigen Notzeit für überflüssig und unzweckmäßig halten Aber bei den bevorstehenden Entscheidungen handele es sich nicht um die Bekundung von sozialdemokratischen Grundsätzen, sondern um die Stellung zu einer politischen Maßnahme von der das Schicksal der Demokratie in Deutschland aus lange Zeit hinaus bestimmt werden könnte. Die Rechtsopposition hoffe, daß die Schwächung der bürgerlichen Mitte, die durch den Auszug der beiden Rechtsparteien eingetreten ist, zu einer Verschärfung der politischen Situation führe. Die Sozialdemokratie sei gewillt, diese Schwierigkeit überwindenzuhelfen, um die Spekulation ihrer Gegner von rechts und links zu zerschlagen. Das liege umso näher, als ohne weiteres feststehe, daß eine Regierungskrise in diesem Augen- blick nicht nur unermeßliche wirtschast- liche Gefahren heraufbeschwört, sondern durch die Annäherung der bürgerlichen Mitte an Hugenberg und Hitler der Bau des Panzerschiffes B in keiner Weise verhindert werde.
Als Forderungen werden vom Sozialdemokratischen Presiedienst ausgestellt: Wille zum Entgegen- kommen bei der Regierung und den bürgerlichen Parteien der Mitte, Zuschläge zu den hohen Bermo- gen oder Zuschläge auf die hohen Einkommen. Diejenigen Schichten, die eine den Rahmen des Zulässigen ausfüllende militärische Rüstung auch in der Gegenwart für notwendig hielten, müßten bereit sein, die Kosten dafür aufzubringen. Entsprechend diesen Erwägungen wünscht die Sozialdemokratie eine stärkere Besteuerung der lei- stungssähigen Schichten, entweder durch Zuschläge zu den hohen Vermögen oder durch Zuschläge auf die hoben Einkommen.
Der „Vorwärts" beschäftigt sich in seinem Leitartikel ebenfalls mit der Frage des Pan-er- schiffes B. Das Blatt schreibt unter der Ueberschrist „Verantwortung der Mitte": Wie die Dinge liegen, kann die Sozialdemokratte gemeinsam mit den Kommunisten die Streichung der ersten Rate
bewirken. Es wird an der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion liegen, ob sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen will oder nicht. Schon jetzt aber muß gesagt werden, daß die endgültige Entscheidung über den Schiffsbau nicht bei der Sozialdemokratie, fon • dern beim Zentrum liegt. Denn ob die Sozialdemokratie die Inangriffnahme des Baues in diesem Jahre verhindern kann, hängt von der Haltung der Rechten ab; im nächsten Jahre aber wird — wenn bis dahin auch nur 41 Deutschnationale zurückgekehrt sein werden — eine Mehrhett von 241 gegen 220 für das Schiff vorhanden sein.
Die Mitte trägt die Verantwortung. Sie trägt die Verantwortung dafür, daß der sozialdemokratischen Reichstaasfraktion die Möglichkeit zu einem Verhalten gegeben wird, das zur Erhaltung der Mitte in ihrer gegenwärtigen Machtstellung führt. Die Sozialdemokratie kann vielleicht genötigt sein, auch weiter noch eine Regierung der Müte zu halten, um das Kommen einer halb- oder ganzfaschistischen Rechtsregierung zu verhindern. Schon jetzt aber muß mit aller Deutuchkeit gesagt werden, daß sie in ihrer Entschließung wie in ihrer Kritik frei ist. Die Politik, die jetzt im Reiche getrieben wird, ist nicht eine Politik, die die Mitte mit der Sozialdemokratie gemeinsam treibt, sondern es ist eine Politik, die die Mitte allein treibt.
Bei den sozialdemokratischen Forderungen handelt es sich, wie wir schon berichteten, um noch zu formulierende steuerpolitische Anträge der Sozialdemokratie» wobei in erster Linie an eine Erhöhung des Zuschlags zur Einkommensteuer bei einem wesentlich höheren Einkommen als 8000 Mt. gedacht sei (also etwa 20 000 Mark) und an eine Erhöhung der Aufsichtsratssteuer von 10 Prozent auf 20 Prozent. Beide Steuern würden wohl einen Ertrag von rund 30 Millionen Mark erbringen. Da für die erste Rate des Panzerschiffes B im Haushaltsplan für 1931 die Summe von 10,8 Millionen angefordert wird, blieben in diesem Falle noch rund 20 Millionen Mark zur Verwendung auf dem Gebiete der Sozialpolitik.
Ob die Parteien der Mitte auf die sozialdemo- kratischen Forderungen eingehen werden, ist mehr
als zweifelhaft. Bereits ende voriger Woche sind verschiedene Stimmen laut geworden, dahingehend, daß das Experiment der Regierung Brüning-Dietrich seinen Sinn verloren hätte, wenn man wieder dazu übergehen wollte, die Wirtschaft noch mehr zu be« bürden und den Kreis der Sozialgesetzgebung weiter zu ziehen. Gestern hat auch der Führer der Deutschen Volkspartei, Dingeldey, wie aus einer nachstehenden Meldung heroorgeht, betont, daß die Einführung neuer besitzzerstörender Steuern mit aller Macht verhindert werden müsse. All diese
)er Nacht zum Samstag und weiter in der imgesucht worden. Das letzte Beben soll nach lesopfer gefordert und eine grohe Anzahl von len liegen vor:
letzten soll über 500 betragen. Zahlreiches Vieh ist umgekommen. Ungefähr 1000 Häuser sollen vernichtet sein. Die telegraphischen und telephonischen Verbindungen mit dem heimgesuchlen Gebiet sind unterbrochen, so daß genaue Angaben nicht zu et- reichen sind. Offiziell wird von der Banats-ver- waltung angegeben, daß m i u d e st e n s 80 Todesopfer zu beklagen sind. 3n dem Ort Pitaua im Bezirk Walandowa blieb kein einziges Haus unbeschädigt. Hier ist die größte Zahl von Toten zu beklagen.
Mil der Stadt Skoplje ist eine telephonische und telegraphische Verbindung unmöglich, so daß ein genaues Bild der Katastrophe noch nicht vorliegt. In Demir Kapu wurde die Eisenbahnbrücke, die Skoplje und Saloniki verbindet. durch einen Felssturz unpassierbar gemacht. 3m Lauf des Sonntags wurde die Brücke wieder instandgeseht, so daß sich der Eisenbahnverkehr wieder normal abwickelt. Zahlreiche Eisenbahnstationen wurden io stark be- schädigt, daß der Verkehr unterbrochen ist. Das Rote Kreuz in Skoplje leitete die erste Hilssaktion ein. Auch in Belgrad wurde bereits eine Sammlung für die Betroffenen eingeleitet.
Sofort nach Eintreffen der Hiobspost von der Katastrophe reiste König Alexander in das Erdbebengebiet ab. Vorher gab er Befehl, die aus den heimgesuchten Gebieten stammenden Soldaten in die Heimat zu beurlauben.
Stimmen deuten darauf hin, daß die sozialdemokratischen Forderungen wenig Aussicht auf Erfüllung haben.
Dwgel-etz üben die Kovdevunsen des Tages
Güstrow, 8. März. Anläßlich des Parteitages der Deutschen Volksparte' im Wahlkreis Mecklenburg-Lübeck sprach heute mittag tn einer öffentlichen Versammlung der Parteiführer der Deutschen Volkspartei, Reichstagsabgeordneter Dingeldey. Er führte u. a. aus, durch Aenderung der Wirtschaftskonjunktur sei in Deutschland ein verderblicher Egoismus der einzelnen Klassen gezüchtet worden. Nicht die Tributfrage und die Weltwirtschaftskrise seien schuld, sondern unsere Wirtschaft sei derart mit Lasten beladen, daß sie erdrückt werde. Wir müßten bestrebt sein, daß die Reichsregierung ihre Reformen und innere Sanierung durchsetzen könne. Eventuell müßte der Reichstag einige Monate das Feld räumen. Es gebe keinen anderen Weg als Beschränkung der öffentlichen Ausgaben, um eine wirtschaftliche Verelendung zu vermeiden Es müsse mit aller Macht verhindert werden, daß neue besitz- zerstörende Steuern eingeführt werden. Redner verlangte weiter Auflockerung bes ^ünjimtems uni) Freiheit jur die Deul-chen Wenn ein Volk in Europa bedroht sei, so sei es das deutsche Volk, das durch äußere Ohnmacht und inneren Bruderzwist am meisten gefährdet sei. Das Jahr 1931 müsse gekennzeichnet sein durch die Revision des Vertragssystems.
maeftbaU So» und die Engländer
Die Memoiren ds Generals Foch, die vor ein paar Tagen in englischer Uebersetzung erschienen sind, haben in England keine durchweg freundliche Aufnahme gefunden. Die Engländer sind der Meinung, daß ihre Tätigkeit an der Westfront von dem französischen Marschall herabgesetzt wird. Es wird in dem Buche so dargestellt, als ob es in der Hauptsache dem Eingreifen des Marschalls Foch u^> franz. Truppen zu danken gewesen sei, wenn die Front der Verbündeten sich im Herbst und Winter des Iabres 1914 bei Ppern einigermaßen halten konnte. Als Beispiel führen die englischen Zeitungen aus dem Memoirenwerk die folgende Darstellung der Kämpfe vom 31 Oktober 1914 an:
„Die englische erste Division war trotz ihres tapferen Widerstandes außerstande Cheluwelt zu halten, dos alsdann in die Hände der deutschen Truppen fiel. Die englische Front war durchbrochen und flutete in den Nachmittagsstunden bis zu den Wäldern zwischen Vedhoek und Hooge zurück". Foch beschreibt dann die Maßnahmen, die er vorschlug, um die zweifellos ernste Lage wieder einzurenken und fährt dann fort: „Auf beiden Seiten des Ppernkanals wurde durch das rasche Einareisen französilcher Truppen im Verlaufe des 31. Oktober die Lage wieder hergesteltt."
Die englischen Zeitungen sind über diese Darstellung außerordentlich aufgebracht. Der englische Brigadegeneral Spears, der damals an den Kämpfen bei Aspern beteiligt war, wendet sich in einer Zuschrift an die Londoner Zeitungen sehr scharf gegen die Darstellung des französischen Marschalls. Er schreibt: „Die Darstellung des Marschalls Foch weicht von den Tatsachen vollständig ab, die längst bekannt sind. Es ist unentschuldbar, daß man diese irreführende Darstellung nicht richtiggestellt hat, ehe sie der Welt unter der Autorität des Marschalls Foch überliefert wurde. Auf die Ereignisie an der Front der ersten englischen Devisian am 31. Oktober hatte das Eingreifen des Marschalls Foch nicht den geringsten Einfluß".
Die englische Presie betont, baß dies nur eins von vielen Beispielen für die Tendenz und den Ton des ganzen Werkes fei Die Tendenz gehe zweifellos daraus hinaus, die englischen Leistungen herab« zuseken und dem französischen Eingreifen in Die englischen Operationen eine Bedeutung beizumessen, die chm keineswegs zukomme.
Offenbar haben die Bundesbrüder von ehemals von ihren militärischen Leistungen gegenseitig nicht gerade die beste Meinung.
Die heutkae Nummer umfavt 10 Seite«