HanaueMnzeiger
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Donnerst«« den
Vanan Stadt und Land
arfünung^ort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. - Sei unverichuldetem Ausfall der Cieterung infolge höherer Gewall, Streik usw hat der Bezieher feinen Anspruch auf tieterung oder Nachlieferung, oder aui Rückzahlung de« Bezugspreise«. / Fürplatzvorschrist u. Erscheinung-lage der Anzeige wird feine Gewähr geleistet.^Geschäftsstelle: Hammeytr.y ^Fernspr 3956, 3937, 3958
5. Wäe$
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* Reichsaußcnminlster Dr. Curtius hat in Wien vor der Presse eine wichtige Rede über Reparationen. A b r ü st u n g sf r a g e n und die Kriegsschuldlüge gehalten, die eine deut- liche Antwort an den französischen Kriegsminister Maginot darstellt.
Der frühere deutsche Reichsbankpräst den, Dr. sr ..... ■
Wacht wurde gestern vormittag vom schwedischen Kronprinzen, der während der Abwesenheit des Königs die Regie- rungsgeschäfie führt, empfangen. Dr. Schacht tritt heute die Rückreis« nach Berlin an.
Der badische Mini st er des Innern hat nunmehr das allgemeine Uniformoerbot auf die Grundlage des neugefaßten § 9 be» Polizei- ftrafgesctzbuches gestellt Das Verbot gilt bis zum 1. April 1931. Verboten werden weiter — wie bisher — im Gebiete des Freistaates Baden auf Grund de» Artikels 123 Absatz II der Reichrverfassung bis auf weitere» alle Ansammlungen und Versammlungen unter freiem Himmel wegen unmittelbarer Gefahr für die öffentliche Sicherheit.
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Dr. Ecken « r ist gestern mit dem Lloyddampser „Europa" in 'Jiewnorf eingetroffen. Zu seiner Bearüftung hatten sich zahlreüR Breffeleute ringe- unben, denen Dr. Eckener die Einzelheiten ber bie». Übrigen Slugpläne be» Luftschiff» „Gras Zeppelin" härteste. In die Flugpläne sind auch drei Süd- amerikasahrte» ein bezogen worben. Dem Vertreter des WTB. erklärte Dr. Eckener, daß er nach den Bereinigten Staaten getcenmen sei, um mit der Goodnear Zeppelin Company in Akron (Ohio) über bie Weiterentwicklung des Lufllchissbane» und über aeu,einsam zu versolge-nd« Pläne zu tonferieren. Dr. Eckener wird voraussichtlich drei Wochen in ben Vereinigten Staaten bleiben.
. v« dir .Altai UA» fi e g»n W Blbttts» ü HTM ist da« Hauptorrtahr»« wegen Mordes In neun Fällen und wegen Mordversuche» in sieben Fällen vor dem Schwurgericht in Düsseldorf eröffnet worden. Der Hauptoerhandlungstermü
Ste »rttitche vaelamentaettche Lage
Noch keine Ginigutts mit den Goziawemokvaten - Die Vevhandlungen gehen wettev
Berlin, 4. März. Reichskanzler Dr. Brüning Halle am Mittwoch abend eine neue Besprechung mit den sozialdemokratischen Führern. Die Verhandlungen wurden nach kurzer Zeit auf Donnerstag vormittag vertagt. Die geplante Fraktionssißung der Sozialdemokraten sand am Mittwoch abend nicht mehr statt. Ebenso wurden die Fraktionssihungcn der DBP. und des Zentrum» abgesagt. Der Reichskanzler hatte ferner mit dem Führer der Deutschen Bolfzpactei, Dingelkey, eine Bespre^"7g.
Der sozialdemokratische .Abend" beschäftigt sich in längeren Ausführungen mit den Verhandlungen zwischen der Regierung und den Sozialdemokraten. Das Blatt bezeichnet es al» salfch. die Dinge so darzustellen, als ob von heute auf morgen große Entscheidungen zu erwarten wären Der Haushaltsplan befindet sich in der zweiten Lesung, verschiedene Aorlagen, die Gegenstand zu Konflikten werden sonnten, haben den Reichstag noch garnicht erreicht Jeden Tag können neue Ereignisse ein« treten, di« zu neuen Beschlüssen zwingen.
Durch den Ausmarsch der 151 ist der Regierung der Mitte die Möglichkeit genommen, sich fallweise — und das kommt besonder» für militärische und agrarische Forderungen in Betracht — auf die Rechte zu stützen. Si, kann nur mit der Sozialdemokratie Mehrheiten b 11 • den, während die Sozlaldemokratie sowohl mit der Mitte für die Regierung oder mit den Kom- munisten gegen die Regierung Mehrheiten bilden kann. Die sozialdemokratisch-kommunistische Mehr, heit ist freilich nur solange Mehrheit, als Hitler und Hugenberg, indem sie wegbleiben ihr e» erlauben. Diese ganz austerordentlichen Umstände bringen es
lehnung sazlaldemotroticber Forderungen bedeuten, die mit Rücksicht auf die ungeheure Finanz- und Wirtjchastsnot und im Interesse der am meisten Notleidenden erhoben werden. Die Regierung must, wenn sie führen will, auch dafür sorgen, das, nicht aus Konflikten-zweiten Ranges politische Krisen ersten Range» entstehen. Es gäbe keinen Anlaß, bie Möglichkeit von Krisen überhaupt zu erörtern, wenn alle anderen beteiligten Faktoren ebenso oer* nünftig und verantwortungsbewußt wären wie die Sozialdemokraten. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob sie «» sind. Klar sehen wird man oor* au»sichllich nicht schon heute ober morgen, sondern erst Ende März.
Oev Kanzler drängt auf ^lävuus
Berlin, 3. März. 3m Reichstag wurde heute abend lebhaft ein Artikel de» „Abend" besprochen, den man zlemllch allgemein als ein Symptom brr Entspannung zwiscl-rn dem Verhâltnl» der Sozialdemokratie und dem Reichskabinett wertete. Die Tatsache, daß auch heute abend wilder Verhand
Wavn«nss6g«ale
Es ist ein eigenartiger Zufall, daß der frühere Reichsbankpräsident Schacht und sein Amtsnachfolger Luther sich fast gleichzeitig über die Frage der deutschen Reparationsleistungen geäußerst haben. Luther hat bei der Eröffnung der Leipziger Messe der Re- parationsfrage eine ausführliche Betrachtung gewidmet nud Schacht hat am Dienstag abend in Stockholm dasselbe Thema in einem Vortrag über die wirtschaftliche und moralische Weltkrise eingehend behandelt. Er vertrat in Stockholm dieselben Ansichten, die er in seinem kürzlich erschienen Buch „Das Ende der Reparationen" ausführlich begründet hat.
Es ist von vornherein klar, daß zwei Fachmänner wie Schacht und Luther, die in demselben Amte praktische Erfahrungen gesammelt haben, in ihren Auffassungen nicht wesentlich von einander abweichen können. Luther liest in seiner Leipziger Rede deutlich duklyb'.lcken, dast wir mit der Durchführung des Doung- planes sehr bald in eine Sackgasse geraten müssen, aue der es keinen anderen Ausweg mehr gibt als die Einstellung der Leistungen auf Grund eines Moratoriums. Die gesunde Weltwirtschaft beruht auf dem Austausch von Leistungen und Zahlungen. Nur, wenn ich für das, was ich leiste, eine Zahlung erhalte, kann ich selbst als Käufer auftreten. Dieser Grundsatz ist durch die deutschen Reparation»- Verpflichtungen umge st osten mord n. Auf viele Jahre hinaus ' " Deutsch land ^illlarden-Leistungen aufbringen, ohne daß ^s dafür • ble geringste Geaenlelktuna erhält. Dabei werden ihm die Leistungen noch auf jebt erdenkliche Weise erschwert. Die Re»
und Zahkungsmkanz durch seine Ausfuhr au
hm^ von _ _ 9 handelt sich
nicht mehr darum, wie sich di, sozialdemokratische Fraktion zu dieser oder jener Elnzelsrage stellt.
Dorf eröffnet worden. Der chauvtuerhnndlungstermM ^ „ nT" harum m»i2 m/K ist noch nicht bestimmt, aber für den 18. April d. 3.
in Ausliwt atnommen politischen Folgen sich au» ihrer Haltung In Einzel-
’ ' ' ” ' . fragen ergeben oder auch nicht ergeben werden. Vor
Der fRemaraue.^Hm lall obnâd»»., »«.m.Handelt ,, sich auch darum, ob die Regierung
Der Remarque-Film soll in abgeänderter Sonn der Filmprüsslell« erneut vorgelegt werden.
Brüning Im Kampf der Sozialdemokratie zur Verteidigung der Demokratie gegen den Foschis tmu» eine unentbehrliche Barrikade ist,
In ber Abstimmung über bas neue bayerische Wahlgesetz mürbe der Ausschußbeschtuß auf «Erhöhung be» Wahlalter» vom 20. auf bau 2i. Veoenejabr mit den Stimmen ber Bayerischen Boltspartel, ber Deutschnational«» und be« Bauern, bunbes nur in einfacher Mehrheit angenommen, gilt also al» abgelehnt
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Prof Einst«ln hat an Borb bee Hapag- bampfere „Deutschland" ble Heimreise angetreten. Eine große Menge von Freunden und Bewunderern hatten sich zur Absahrt etngefunben. Kurz vor ber Abfahrt erhielt Pros. Einstein folgende» Telegramm des Präsidenten Hoover: „3d) freue mich diese Gelegenheit benutzen zu können, um Ihnen meine Bewunderung für bie wertvollen Dienste auszuspreche», die Sie ber Menschheit durch Ihre wissenschaslliche Forschiiiig geleistet haben. Ich Hoss», das, Ihr Besuch in den Bereinigten Staaten für Sie ebenso befrle« blgenb, wie er für bae amerikanische Bolt erfreulich war.
so doß man ihr auch aus sachlichen, Gebiete Zuge- siändmlse machen must, um ihren Sturz zu verhindern. Unter diesen Umständen wird wohl feine Seite auf überstürzte Beschlüsse drängen. Bor solchen Beschlüssen machten wir warnen, insbesondere, wenn sie von der Gegenseite kommen und dt« Ab-
daraus schllrhen ließ, da» ble Sozialdemokratle zunächst bis wettere Entwicklung der ganzen Etat»- verbandlungkn abwarlkn möchte, weil sie ble Busfichten einer Verständigung für einen späteren Feit- puff günstiger beurteilte, al, für den Augenblick. Per Reichskanzler legt aber wohl Wert daraus, daß schon vor Beginn der zweiten Lesung be» Vchrctats ein» gewisse Klärung herbeigeführt wird. Die Verhandlungen werben meitergehen. und schon darin sieht man In politischen Kreisen ein Aelchen bafür, daß diejenigen, ble ble Situation gestern ruhig beurteilten, bisher recht bera ten haben. Obgleich noch offen ist, wie weit ble lach- Uchen Voraussetzungen einer CIninung gegeben sind, wird in dem geaenwärtlqen Stand ber Dinge immerhin eine zeitliche Entspannung gesehen.
dem dem
Weltmarkt einen Gewinn erzielte.
mit
es seine Entschädiqunasverpfllchtungen
Präsident Hoover erklärte, wie offiziell be- tanntgegeben wird, die Italien“
zösisch « Flottenverständigung Ereignis zu dem die ganze Welt di« bei bi tlonen nur beglückwünschen könnte.
■ [ran* sei ein ien No.
Die türkische Nationalversammlung hat den Borschlaa de» Staatspräsidenten, das Parlament auszu lösen und Nruwahlen ab. -»halten, angenommen.
Ein st a r k e r L r d st o st, der drei Sekunden hielt und dessen Herd in unmittelbarer Nähe Stadt Ancona f
ander
______ ________ (italienische Dfttüfle) gelegen habe« muß. wurde gestern vormittag um 10.47 Uhr verspürt. Schon am Zage zuvor und während der Nacht wurden einige allerdings sehr leichte Erdstöße beobachtet. Das gestrige Beben würd, auch in Sinigaalia verspürt und rief dort eine Panik hervor. Schaden konnte dt»h«r nicht feftgeftellt
»erben.
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Auf der Gimplonstrecke in Walli» stieß am Mittwoch zwischen den Stationen Beleg und St. Maurice eine Draisine, auf der vier schweizerische Eisenbahnbeamt» Platz genommen hatten, kurz hinter der Station St. Maurice mit dem von Mailand kommenden D i m pl o n - E r p r« st zu g zusammen. Während die zwei aus ber Rucksett« ber Draisine sitzenden Beamten noch rechtzeitig abspringen konnten, wurde bie Draisine mit den zwei übrigen Beamten von dem Rug ergriffen und einige hundert Bieter, mitgeschleist. Di« beiden Bramten waren sofort tot
•) Näber«» siehe im politischen Zelt
Deuttchlands iRampf um kein Recht
wichtige Rede «uvtlus' in Wien über Reparationen
Abrüstung, rNindevbetten und ittviegSschuid
Wien 4. März. Nach dem gestrigen Empfang im Bundeskanzleramt war heute In der deutsche n Gcsa n dlschast nach Mittag ein Presseempfang. 3n der Be- grüßungsanfprache verglich der deutsche Gesadte, Graf Lerchenfeld, die Pr» sseleute mit dem Chor der antiken Tragödie. Alles Weltgeschehen werde von dem Lhoru» der Presse begleitet. Bevor der Minister des Austern Dr- L u r t i u » seine bemerkenswerten Erklärungen
gleitet. Bevor der Minister des Austern Dr. Curtius leine bemerkenswerten Erklärungen abgab. dankte er den in sehr groster Zahl erschienenen Vertretern der in- und ausländischen Vnsse für ihr Erscheinen und sagte im Anschluß an die Worte des Grafen Lerchenseld, daß er als Bachfolger Dr. Stresemann» auf dem Weltkbeatcr ohne Maske spiele. So oft er Presseleuten aus fremden Ländern gegenüber stehe, sei er immer bestrebt, neue Verbindungsbrücken zu schlagen.
Dr. Eurtiu» führte dann u. a. au«: Mein Besuch In Wien ist feine Sensation. Deutsche und österreichische Minister treffen sich zu periodischem Gedankenaustausch in Berlin, Wien und an dritten Orten, wie z. B. in Kens. Wie Sie alle wissen, bestehen zwischen Oesterreich und dem Deutschen Reich so enge und henlkhe v«,i,Hungen.
daß selbst ein Staatsbesuch nicht als eine diplomatische Aktion gewertet werden kann, sondern nur ein Ausdruck der überlieferten und bestehend«» Freundschost ist. Ick habe auch während meine» fehlgen Ausenthall« Gelegenheit gehabt, mit ien jährenden österreichischen Staatsmännern bie allae« meine politische und wirtschaftliche Vage vom Gesichtspunkt unseres gemeinsamen Interest«« zu er« örtern. Dabei habe ich, wie ich «s nicht anders ermattete eine völlige Uebereinstimmung unserer An. f (Haltungen ieftftellen sönnen. Ziel und Methode ber österreichischen Politik decken sich mit benen der Politik des Deutschen Reich«», alle» wa» in unseren Kräften steht zur
Förderung und Sicherung ehe» Frieden» ber Gerechtigkeit und Gielchberecytig ing behutragen und die Wohlfahrt unserer Völker In aufrichtiger Zusammenarbeit enU den anbtren Böl*
fern zu «ntwickrln. Dr. Eurtiu« fuhr fort: Heute wo eine ganz unbeschreibbar« W>rtschost»not auf Europa, man kann mobl lagen aus der ganzin Weli. lastet, ist e» eine Silbstverftändilichkeu, daß dir w!rischasilich«n Fragen einen breiten Raum in meinen Unterhaltungen mit den österreichisch«» Staatsmännern eingenommen haben. Die Belastung de» deutschen Tolfe» wird für unser Bols ins Unermessliche gesteigert dadurch, daß un» her Ber* faiCer Bortrag nach sorllaufend ungeheure Leistungen auferlegt hat. Ich hob« vor kurzem
die Wirtschastswldrlgkelt dieser einseitigen Kapt- latent Ziehungen
dargetan und aus ble Zusammenhänge zwischen ber Wirlschastskris» und ber Berelenbung durch unerträgliche Belastungen hinaewiesrn. Auch darauf habe ich aufmerksam gemacht, daß ble Reparation», frage nur durch g.eneinfame Anstrengungen aller Beteiligten gelöst werden sann. Niemand vermag heute zu sagen, wie sich bie Lösung gestalten wird.
Aus sehen Fall wird sie im Rahmn der Verträge und der Kooperation Ilenen, und auf keinen Fall bars Deutschland» üblicher und fo- zlaler tebenestand noch weiter aefährbtt werden.
(Fortsetzung auf Seite 2)
ab'ahlen könnte. Aber der Versuch Deutschlands, auf diesem einzig möglichen Wege seinen Reparatirnsoerpflichtungn zu genügen, wird von dem Auslande unterbunden. Je mehr wir uns bemühen, auf dem Weltmärkte unsere Produkte zu verwerten, desto mehr macks n die Zcll'chranken der anderen Länder in die Höhe. Will Deutschland seinen Zah- ' iunasverpftlchtttngen nachkommen, so must es Kredite zu Hilfe n-hmen und so steigen unsere kurzfristigen Schulden, die wie eine unsichtbare Besatzung auf Deutschland lasten, immer höher an. Dost dieses Erküilungsverfahren eines nahen Tages ins Stocken geraten muß, liegt klar auf der Hand.
So stellt sich ble Lage dar, wenn man au« der Darstellung Luthers die unvermeidlichen Folgen ^eht. Schacht gibt derselben Aussassung noch in viel schärferen Umrissen Ausdruck. Er spricht von den verzweifelten Maßnahmen Deutschlands, seiner Reparationsverpflichtungen Herr zu werden und weist nach, daß Deutschland, um seine politischen Schulden zu bezahlen, sich in sieben Jahren pri« vatwirtschastlich so stark verschuldet hat, wie die Vereinigten Staaten es vor dem Kr ege 'm Laufe von zwei Generationen getan haben. Schacht unterscheidet sich dadurch von Luther, das, er nicht nur die Untragbarkeit der Reparationszahlungen mit aller Entschiedenheit betont, sondern dieses Problem mit anderen Fragen, wie z. B. mit der Krlegsschuldliige und dem Verrat an den Friedensversprechungen Wilsons, in Verbindung bringt und darauf hinweist, das, die Lösung der Reparationsfrage nur ein Teil der Haßerfüllten und verbrecherischen Friedenspolitik ist, die unsere Kriegsgegner an den Verhandlungstisch von Versailles getrieben haben. Wie Luther über diese Fragen denkt, läßt er unausgesprochen. Im Kernpunkt, d. h. in der Bewertung ues .Zahlungspläne» und seiner verhängnisvollen Wirkungen nicht nur auf die deutsche, sondern auf die Internationale Wirtschaft-' und Finanzlage, sind sich Luther und Schacht ein g.
Wie denken der frühere Reichsbankpräsident und sein Nachfolger über da», was nun zu geschehen hat? Man hat In Stockholm an Schacht die Frage gerichtet, was er tun würde, wenn er in Deutschland Diktator wäre. Er hat geantwortet: „Ich würde am nächsten Tage früh um 8 Uhr die Zahlungen nach dem Voungplan einstellen.- Er hat Wert darauf
Die beuHae Nummer nmkavt 19 Sette«