Einzelbild herunterladen
 

KMueMzeiger

UIsVGeueval ÄlWeigev ffe^y v^mtaK Stadt und Land

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis- Für den hatten M°na. XÄ1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn zelnummer^, Fâg ^ Samstag 12 R^pfg. / Jnjeigenpreife: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite S ^pfg-. im ReNameteil von 68 mm Breite 2L R-pfg. Offertengebühr so R-Psg.

Ke. 48

Donneesta» de«

SrfüNlMgsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. - Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch aus Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrift u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.--Geschäftsstelle: Hammerstr.9 / Fernjpr. 3956, 3951,3958

26. Sedeuae

1631

T ***** Der tVEampftag der ED LsndonsvGeekonkeve«» hung des Haushaltes de^e Reichs "rnährun^ Ättsstdvettuttseu tu dèv IietâsdaU^Eadt Ö^C Tddss- E Das Ergebnis der Londoner Konferenz der Nora fort 91 c«rr m'l.X. . ^ . w»»hb»h** *'*'** *»**W»V»*»WM»»W» ^**-^ ***** film nrn&on Roonmfhtl» ist llSkaNNtllM kM

sprechung des Haushaltes des Reichsernährungs­ministers fort. Am Donnerstag soll die Beratung abgeschlossen werden.

»vier in Leivris

Der Auswärtige Ausschuß des Reichstages, dessen ordentlicher Vorsitzende der nationalsozialistische Abgeordnete Dr. Frick ist, ist jetzt zum erstenmal von dem stellvertretenden Vorsitzenden, Abg. Scheidemann (S.), für heute einberufen worden.

Bitttrse Astsichvettttttge« im Gaav gebiet

Berlin, 25. Febr. Die Kommunisten hatten einen Weltkampflag vorbereitet, der heute durch Straßenkundgebungen im In- und Ausland in Szene gefetzt wurde, wobei es in verschiedenen Städten zu Ausschreitungen und schweren Zusammenstößen kam.

* H u g e n b e r g hat auf den Brief des Reichspräsidenten in einer Versamm'ungs- rede geantwortet, in der er die Loslösung des Zentrums von der Sozialdemokratie und diè poli­tische Führung für die Rechte forderte.

Der deutsche Botschafter in Paris v. Hoesch ist gestern vormittag zu Besprechungen mit der Re­gierung in Berlin eingetroffen.

Wie wir erfahren, wird Reichskanzler Dr. Brüning von dem vorgesehenen Besuch in Wien mit Rücksicht auf die schwebenden inner­politischen Verhandlungen Ab st and nehmen. Dagegen wird Reichsaußenminister Dr. Curtius die Reise programmäßig durchführen, in seiner Beglei­tung wird sich Staatssekretär Dr. Pünder mit nach Wien begeben.

*

Die seit den letzten Bürgerschaftswahlen in Bremen geführten Verhandlungen über eine Ersetzung des diesjährigen Senats der Großen Koa­lition durch einen rein bürgerlich zusammen­gesetzten Senat, bestehend aus Nationalsozialisten, E Deutschnätionalen, Volksparteitern, Hausbesitzern

SiuUMl âtMtM«N^p, UW M - em bie VolkSpöMi erklärte, daß |if)r eine solche Mehrheit, da sie nur aus einer -Stimme bestehen würde, nicht trögfä^ig erscheine.

*

Oberbürgermeister Dr. Russell in Koblenz hat sich entschlossen, trotz der Versuche, ihn wenigstens noch einige Jahre im Amt zu hal­ten, am Ende feiner Wahlperiode am 31. Juli d. I. zurückzutreten. Die Stadt­verordnetenversammlung wird in ihrer nächsten Sitzung die Ausschreibung des Oberbürgermeister« postens der Stadt Koblenz beschließen.

Die Schmkelwache, Unter den Linden, in Berlin, wird zur Zeit umgebaut, da hier das Äeichsehren- mal nach dem Entwurf von Professor Tessenow Platz finden soll. Die Bauarbeiten sollen so beschleu­nigt werden, daß mit der Eivweih-ung der Ge- dachtnisstätte für die Toten des Weltkrieges zu Ostern zu rechnen sein dürfte.

*

Der Genfer Nationalrat Rochaix hat einen An­trag eingebracht, worin er unter Hinweis auf die Wahl Genfs als Tagungsort der Weltabrüstungs­konferenz D arid) lagt, der Bundesrat möge prüfen, ob es nicht angebracht sei, durch eine Her­absetzung der Heeresausgaben der Schweiz eine erste Geste zu machen. Die Er­sparnisse sollten der Vorbereitung der -Welt- abrüstungskonferenz gewidmet und es sollte auf die Wiederholungskurse und Manöver im Jahre 1932 verzichtet werden.

Times" meldet aus S ch a n g h a i, eine Gruppe Flugzeugführer und Maschinisten mit 2 Flugzeugen der Lufthansa aus Deutsch­land dort eingetrofsen und wird binnen weniger Tage bereit sein, einen Probeflug SchanghaiMan- schuli zu unternehmen. Dies wird die 1. Etappe der Flugstrecke nach Berlin fein Alle 14 Tage wird ein Flugzeug abgehcn.

Die französische Kammer hat in einer Nachtsitzung das Budget des Kriegsminl- fteriurns völlig verabschiedet.

Ln NevUtt

Berlin, 25. Febr. Trotz dem Polizeiverbot haben die Kommunisten heute chre schon seit Tagen pro­pagierte Hungeraktion durchzusühren versucht. Die Polizei hatte aber ganz besondere Sicherheitsmaß­nahmen getroffen, und so ist es bis in die ersten Nachmittagsstunden zu größeren Ausschreitungen nirgends gekommen. Nur in den kommunistischen Vierteln und speziell vor den dortigen Arbeits- ämfern rotteten sich immer wieder kommunistische Erwerbslose zu lärmenden Kundgebungen zusam­men, wobei sie auch die Polizei angriffen, die die Menge mit dem Gummiknüvpel auseinandertrieb. Aus einem Arbeitsamt im Norden Berlins wurde die Polizei mit Biergläsern, Steinen und Stühlen beworfen und sogar beschossen. Die Polizei räumte das Arbeitsamt und sperrte es ab, nachdem sie selbst eine Anzahl Schreckschüsse abgegeben hatte. Ver­letzte sind nicht gemeldet worden. Dagegen wurde eine größere Anzahl Verhaftungen vorgenommen.

Mittags drangen in der Nähe des Berliner Zeitungsviertels 20 junge Burschen überraschend in einen Fleischerladen ein, rissen die dort aus« liegenden Waren an sich und verschwanden so rasch, daß sie von der Polizei nicht mehr erreicht werden konnten.

kommunistische Erwerbslose $üfätitmen und plünderten insgesamt sechs Lcbensmitelgeschäfte aus. Die Ausschreitungen wurden in der Haupt­sache in den berüchtigten Kommunistenvierteln am Wedding und in Neukölln verübt. Dort sah sich die Polizei schließlich auch gezwungen, einzelne Stra­ßenzüge abzusperren, um zu verhindern, daß sich die jugendlichen Demonstranten immer wieder zu­sammenrotteten. Am Wedding wurden die Polizei- bamtcn mit Steinen beworfen, als sie gegen eine Grupve Kommunisten vorgingen, die ein Butter­geschäft ausgeplündert hatten. Insgesamt wurden im Laufe des heutigen Tages etwa ein Dutzend Polizeibeamte verletzt.

Mev Todessvfsv in LâBs

Leipzig, 25. Febr. 3m Anschluß an eine von der KPD. einberufene Versammlung wurde in Leipzig-Volkmarsdorf versucht, trotz des ausdrück­lichen Verbotes einen Zug zu bilden. Ein Kom­mando Schutzpolizei, das dagegen einschreiten wollte, wurde von den Kommunisten angegriffen und mit Steinen, Briketts und ähnlichem beworfen. Auch sollen aus den Reihen der Angreifer Schüsse gefallen sein, so daß die Beamten selbst zur Schuh­waffe greifen muhten. Die genaue Zahl der Toten und Verletzten steht noch nicht fest.

Hierzu wird ergänzend milgeteilt: Als sich einem Demonstrakionszug von etwa 2000 Personen ein Polizeikommando entgegenstellle, wurde es mit Steinen beworfen und beschossen. Hierbei wurden sechs Polizeibeamke durch Steinwürfe mehr oder weniger schwer verletzt, während ein Beamter einen Streifschuh am Schenkel erhielt und bei einem anderen Beamten das Geschoß am Koppelschloh ab­prallte. Daraus machten die Beamten von der Schußwaffe Gebrauch. Hierbei wurde einer der Angreifer getötet, acht weitere wurden vorwiegend schwer verletzt. Drei dieser Schwerverletzten sind nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus gestorben. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch ein rwölfiähriqer Knabe, der einen Steckschuß in die Schläfe erhielt, als er in einet Hauslur stehend, den Ausschreitungen zusah.

âsschvettunÄStt im SaavsebSes

Saarbrücken, 25. Febr. Bei dem heutigen kom­munistischenWettarbellslosentag" kam es auch in S a a r b r ü ck en zu Unruhen, die von der Poli­zei und den Landjägern nur mit Mühe unterdrückt werden konnten. Tausende von Erwerbslosen ver­suchten, sich auf dein Beethoven-Platz zu einem Zuge zu versammeln, wurden jedoch von der Poli­zei und den Landjägern in die angrenzenden Stra­ßen gedrängt, die sie johlend und schreiend durch­zogen, während kleinere Trupps immer wieder einen Zug zu bilden versuchten, was immer wieder von der Polizei und den Landjägern verhindert wurde. Dabei kam es wiederholt" zu Zusammen­stößen, wobei die Polizei den Gummiknüppel zur Anwendung brachte. Viele Erwerbslose erlitten da­bei Verletzungen. Viele Personen wurden ver­haftet. Die Erregung der Menge machte sich in schweren Beschimpfungen der Polizei Luft.

Größeren Umfang nahmen die Unruhen in Neunkirchen an. Dort rotteten sich mehrere tausend 'Arbeitslose zusammen, um einen De- . mönstrationszag zu veranstalten. Als die Polizei

Das Ergebnis der Londoner Konferenz der fünf großen Seemächte ist bekanntlich ein Bruchstück geblieben, weil Frankreich und Italien sich nicht über das gegenseitige Stärke­verhältnis ihrer Flotten einigen konnten und sich deshalb auch nicht den vorgeschlagenen Vereinbarungen über die Einschränkung der Seerüstung anschlossen. Der englische Ab­rüstungsdelegierte Craigie hat seitdem eine außerordentlich rührige Tätigkeit entfaltet, um Frankreich und Italien doch noch zum Anschluß an das Londoner Abkommen zu bewegen. Man erfährt erst jetzt, daß die englische Re­gierung durch diesen Mittelsmann ständig die Verhandlungen mit Paris und London in Flusse erhalten und in den beiden genannten Hauptstädten sehr stark auf eine gegenseitige Verständigung gedrängt hat. Die ziemlich überraschende Abreise des englschen Außen­ministers Henderson und des ersten Lords der englischen Admiralität Alexander nach Paris bewies vor einigen Tagen, daß sie ihrem Ziel

losen an mehreren Stellen bas Pflaster auf und bewarfen die Beamten mit Steinen. Darauf

zogen die Schutzmannfchast und die Landjäger blank und trieben die Menge auseinander. Auch hier wurden mehrere Demonstranten, aber auch viele Beamte verletzt und viele Personen verhaftet.

Ättsschvetttmgett Zn München

München, 25. Febr. Trotz des Verbotes, Ver- sammlungen und Demonstrationen abzuhalten, ver­anstalteten die Erwerbslosen in den Abendstunden mehrere Demonstrationszüge von größerer Stärke. Die Polizei griff sofort an den betreffenden Stel­len ein. Die Demonstranten bewarfen ine Schutz­leute mit Steinen und Eisstücken, so daß die Polizei blank ziehen mußte, um Ordnung zu schaffen. Zwei Personen wurden festgenommen.

Dev Wettevwevbsrofeuiag im Ausland

Berlin, 25. Febr. Nach den bis Mitternacht aus dem Ausland vorliegenden Meldungen hat der Welterwerbslosentag nirgends zu größeren Zwi­schenfällen geführt. Es kam in Dänemark, Schweden, Frankreich, "Spanien und der Tschechoslowakei viel­fach zu Demonstrationen, die jedoch, wo sie die öffentliche Ordnung zu stören drohten, von der Polizei aufgelöst werden konnten.

Kopenhagen. 26. Febr. 3m Laufe des gestrigen Abends kam es an verschiedenen Stellen >er Stadt zu Ausschreitungen, die aber überall »urch die Polizei schnell zerstreut wurden. 3n den Hauptgeschäftsstraßen wurden ca. 5 0 S chan- fensterscheiben eingeschlagen, ferner wurden Lebensmitlelläden geplündert. Die Polizei verwendete erstmals zur Auflösung von Ansammlungen Polizeihunde, deren Erscheinen ver­anlaßte, daß große Demonskrautengruppen aus- einanderfkoben. 50 Personen wurden insgesamt fesl- genommen.

näher gekommen war.

Auf der Londoner Seekonferenz lag zum Schluß zwischen den Ansprüchen der franzö­sischen Marine und den Zugeständnissen der englischen Regierung nur noch eine Spanne von runb 40 000 Tonnen. Man machte damals den Vorschlag, Frankreich möge das Abkom­men mit einem Vorbehalt unterzeichnen, der ihm freie Hand für eine Erhöhung feiner Flottenstärke gab, sobald Italien mit der Ge- famttonnenstärke seiner Marine eine gewisse Grenze überschritt. Bei der geringen Differenz von *U WU Tonnen war Dies an sich «MW gewesen. Man hatte aber dann Italien als Aueßnseiter behandelt und jedenfalls auf ab« sehbfare Zeit die Möglichkeit aus der Hand gegeben, auch die italienische Flotte noch für eine Rüstungsbeschränkung zu gewinnen. In­folgedessen wurden von englischer Seite sowohl mit Frankreich wie mit Italien freundschaft­liche Verhandlungen eingeleitet. Nach den Zif­fern, die auf der Londoner Konferenz vor­lugen, hatte Frankreich 470 000 Tonnen im Dienste und 200 000 Tonnen im Bau, eine Ge­samtzahl von 670 000 Tonnen Zwischen 1931 und 1936 sollten weitere 240 000 Tonnen ge­baut werden, von denen aber nach französischer Versicherung nur 43 000 Tonnen einen Zu­wachs darstellteu, während 240 000 Tonnen Ersatzbauten waren. Die Gesamtstärke der französischen Marine belief sich darnach also im Jahre 1936 auf 713 000 Tonnen. England machte nach dem Schluß der Londoner Kon­ferenz den Vorschlag, diese Gesamtziffer auf 30 0000 Tonnen herabzvsetzen Damit wäre

Die englischen Dampfer »Vanlnd undFairfield" sind im Schwarzen Meer, unmittelbar am Eingang zum Bosporus, g e » strandet. Die Besatzung der Bamnd ist m Sicherheit, die der Fairfield ist man M retten be- wuht. Die Rettungsversuche gestalten sich j^mtcng, Aegcn des hohen Seeganges. Noch ein dritter Dampfer ist an gleicher Stelle gestrandet.

AinanzanSsIeiA

SnMretai

im vveußZscheu Landtag

Berlin, 25. Febr. Der Preußische Landtag nahm heute zunächst die Wahl eines brüt e n V 13 c- Präsidenten für den verstorbenen Abg. Dr. Wemer (D. Bp.) vor Abg^ Schwenk (Komm.) be­antragte, die Wahl feines Fraktlonskollegen Kasper die KPD im Landtag starker vertreten sei als die Deutsche Volkspartei. Mit 256 gegen 34 otim»

Mussolini wäre bereit, für die Formel Parität haltene Bestimmung anordnen

â °"dcre Formel zu wählen. |U5 die Gemeindevertretung JJ.W^

DerWatin" veröffentlicht eine Agenturineldui g aus Rom, in der es heißt: Es verlautet aus gu unterrichteter Quelle, daß M u f' o l i n l g e n e i g t lei, auf das WortF! - tt- P "

verzichten, das eine Verständigung ^zwi Ren Italien und Frankreich im vergangenen < verhinderte. Das bedeute aber keineswegs.

Näheres liebe im politischen Teil.

Steuern einzujühren.

levertretung sich weigert, Die Nach der AusschußfajsTng

soll es in diesem Falle der gemeinsamen Anweisung der Ausfichts- und Beichlußbshörden bedürfen. Die Vorlage sieht u. a. eine Nachprüfung der hohen Kommunalgehälter vor.

In der Aussprache lehnte Abg. Dr. v. Kries (Dnt.) die Vorlage ab.

Abg. Kl oft (Z.) kündigte für die dritte Lesung einen Antrag an, wonach ein provinzielles Schieds­gericht über die kommunalen Spitzengehälter ent­scheiden soll.

Abg. D. Eynern (D. Vp.) beantragte, in den Etats mür 1931 120 Millionen einzusetzen als Hilfsfonds für die unter der Finanznot leidenden Kommunen und stimmt dem gewünschten besseren Schullastenausgleich ZU.

(Sortierung auf Seite 2)

die französische der italienischen Flotte um etwa 160 000 Tonnen überlegen, während Frank­reich auf der Londoner Konferenz eine Ueber- legenheit von 244 000 Tonnen verlangte. Bei Annahme des englischen Vorschlages müßte Frankreich nicht iur auf die geplanten Zusatz­bauten in der Stärke von 43 000 Tonnen bis 1936 verzichten, sondern auch eine Einschrän­kung um 40 000 Tonnen vornehmen.

Der englische Unterhändler Craigie legte in Paris vor allen Dingen auf eine Einschrän­kung der 10 000-Tonnen-Kreuzer und der U- Boot-Bauten Gewicht. Von den Kreu­zern kann Frankreich ohne . große Bedenken einen Teil preisgeben, da diese nur leichtgepanzerten Kreuzer von den Marine- Sachverständigen nicht sehr günstig beurteilt werden. Bei den Unterseebooten liegen die Dinge etwas anders. Hier handelt es sich um eine von Frankreich bevorrate Waffe, deren Bestand bis zum Jahre 1936 auf 97 000 Ton­nen gebracht werden soll. Für die Einschrän­kung dieser Waffe hat England als Ausgleich eine größere Zahl von Zerstörern zugestan- )en. Wie es scheint, sind auf dieser Grund­lage die Vorverhandlungen bereits zu einem erfolgversprechenden Abschluß geführt worden. Denn Henderson und Alexander wären sicher nicht nach Paris gereist, wenn nicht der Bo­den für eine Verständigung in Frankreich gut vorbereitet gewesen wäre. Auch ihre rasche Beiterreifé nach Rom läßt erkennen, daß die englischen Vorschläge in Paris eine günstige Aufnahme gefunden haben.

Es kommt nun alles darauf an, wie die Dinge sich in Rom weiter entwickeln ^rden.

Die heutige Aummev umfaßt 14 Seite«