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KanaueMzeiger

ViVVeneral Ameiger fiir^K Wmtou Stadt und Land

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DienSta« bea

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. - Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streit usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aui Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplahvorschrist u.Erschemungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet. z Geschäftsstelle: Hammerstr. 9 / Femfpr. 3956,3957,3956

17. Februar

1931

»z» T«^»LfiLsA

Die Verhandlungen des Reiches mit dem unter Führung von Leo Higginson & Co. stehenden aus­ländischen Bankenkcmfortium über die Vevor- ichussung der Reichsbahn-Vorzugs­aktien haben gestern zum Abschluß des Kredites von 32 Millionen Dollar geführt.

*

* Gestern ist das Abkommen in Kraft gesetzt worden, das zwischen den Gewerkschaften und dem Verband Berliner M e t a l l i n d u st r i e l l e r abgeschlossen wurde zu dem Zweck, einen weiteren Abbau von Angestellten und Arbeitern zu verhin­dern. Die Durchführung des Abkommens bedeutet für die Arbefter die Einführung der Fünftagewoche, für die Anaeftellten späteren Arbeitsbeginn und früheren Arbeitsschluß. .

Wie wir erfahren, empfing der Kanzler gestern vormittag den Führer der Deutschen Volks- partei, Abgeordneten Dingel bei), zu einer län­geren Aussprache, in der alle aktuellen Tages­sragen erörtert wurden. Dabei dürfte es sich auch um den Vertrag der preußischen Staatsregie- rung mit der Evangelischen Kirche gehan­delt habeu. Wie in politischen Kreisen verlautet, har diese Frage, in den letzten Tagen eine erheb­liche Zuspitzung erfahren, da Preußen bisher nicht zu einer Schutzbestimmung zu bewegen war.

Wie von Stahlhelmseite mitgeteilt wird, hat die Zahl der Unterschriften. für das Volksbegeh­ren des Stahlhelms gestern.bereits 20,000 überschritten. Die Sammlung der Unterschriften dauert an. Im Laufe des heutigen Tages wird die Unterschriftensammlung an den preußischen Innen­minister weitergeleftet werden.

ie

em Volksbegehren in Preußen mit. Die artei stehe restlos hinter dem Volksbegehren.

Anläßlich der B u n d e s g r ü n d u n g s f e i e r des Reichsbanners am 22. Februar ist es der Leitung des Bundes, demB- T." zufolge, gelungen, mit dem Berliner Polizeipräsidium Ver-

ST2 ° grüner Ponzelprasidium Ver- bis 12.15 Uhr mit. Sanchez Guerra verhandelt, embarungen zu treffen, nach denen das Reichs- Beim Verlassen des königlichen Schlosses erklärte banner in geschlossenen Zügen zum Lustgarten mar- Guerra: Der König hat mir mit allen Einzel- schieren dar. Dem dort sta tsindenden Appell der Reifen öie Entwicklung der Krise erläutert. Er hat vchutzformattonen des Reichsbanners wird sich dann mich über alle Besprechungen, die er mit den ver- cm Vorbeimarsch an dem Bundespräsidenten Hör- schiedenen Politikern geführt hat, auch über seine nng anschließen. Bei der zwei Tage vorher im ~

Sportpalast stattfindenden Feier wird Kultusmini­ster Grimme die Festansprache halten.

Nach einer Meldung aus Warschau wurden gestern im polnischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten. Zwischen Außenminister Zaleski und dem deutschen Geschäftsträger v. Rintelen die Ratifikationsurkunden des deutsch ­polnischen Sp a r ab ko in ine n s , des Auf - w e r t u n g s a b k o m m è n s und des Vertrages über die" Posener P fandb rtefanstalt ausgetauscht.

Bei den finnischen P r ä s i d e n t s ch a f t s- wah len ist -S o inh usv u d im dritten Wahl­gang mit 151 von insgesamt 300 Wahlmännner- Itimmen zum Präsidenten gewählt worden. Svinhus- "ud ist mit den Stimmen der Nationalen Samm- lungspartei, der Schwedischen Partei sowie Landdündler, der Rechten und des Zentrums Reichspräsidenten gewählt worden.

der zum

den

Das englische Unterhaus hat k f e r D a ti d e n A b ä n d e r u n g s a n t r a g, wonach die Anleihe für die Arbeitslofenversiche- ^n9 nur um 10 Millionen Pfund Sterling er= W werden sollte, während die Regierung eine Erhöhung um 20 Millionen Pfund beantragt hatte, ""i 251 gegen 220 Stimmen abgelshnt.

Snowden teilte gestern im Unterhause aus An­lage mit, daß die englischen Rüstungs- " u s g a b c n im Jahre 1930 auf 110 764 200 Pfund veranschlagt werden. 1890/91 betrugen sie, wie Snowden zum Vergleiche angab, 34 687 319, 1904/05 65755 305, 1913/14 77 098 723, 1924/25 117 677 039.

*

Das amerikanische Repräsentantenhaus nahm "ü 363 gegen 39 Stimmen einen Gesetzentwurf an, eine öOprozentige B e l e i hn n g d e r. V e r- iicherungspolicen vorsieht, die seinerzeit *n Teilnehmern am Welt fr i e g aus- d^Itellt wurden. Bisher war eine 22^'prozsntlge eleihung dieser Policen vorgesehen. Die gestern genommene Vorlage bedeutet eine Mehrbe- ^'Uiig des Budgets um 946 Millionen Dollars.

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wi^^!?"ated Preß meldet aus Kanton, daß ein 500 Personen besetzter Dampfer auf '" e n F e l s e n im Perl River a u f g e l a u f e n no gesunken ist. Von den Passagieren, die soeben 1no^ ^fische Neujahr gefeiert hatten, sollen etwa noch "trunken sein. Nähere Nachrichten fehlen

1 Näheres flehs im politischen Teil.

LintseuS in Ssanien

AuseftStt-Ee -es KSniss duvch den âabinettsauftvag an Ganchez Guevva

Madrid, 16. Febr. Der König hat den ehemaligen Ministerpräsidenten Sanchcz Guerra mit der Kabinettsbildung beauftragt. Sanchez Guerra hofft, im Laufe des Diens- lag das Kabinett zusammenstellen zu können. Sanchez Guerra sagte zu den Journalisten, der König habe an seinen Patriotismus appelliert, und so versuche er ein Kabinett zu bilden, das das Land nötig habe. 3 m vorigen Jahr hat Sanchez Guerra in einer aufsehenerregen­den Rede, auf die er jetzt wieder Bezug nimmt, erklärt, er sei zwar noch Monarchist, werde aber mit König Alfons nicht mehr zusammenarbeiten. Die jetzige äußerst schlimme Lage hat Sanchez Guerra seinen damaligen Entschluß aufgeben lassen.

anchcz Guerra, der Führer der Liberalen und scharffte Gegner der Diktatur, hat den Auftrag zur Kabinettsbildung angenommen.

Der König hat heute vormittag von 10.30 Uhr

Aussprache i?rit Santiago Alba, unterrichtet. Der König hat. mit mir über alle Schwierigkeiten ge­sprochen, mit denen Spanien gegenwärtig zu kämpfen hat und mich zum Schluß gebeten^ die Regierungsbildung zu übernehmen. Ich habe dem König geantwortet, daß ich versuchen werde, seinem Wunsche nachzukommen. Ich bin also beauftragt, eine Regierung zu bilden und werde sehen, ob ich die Bildung eines Kabinetts durchführen kann,

das ich für Spanien im gegenwärtigen Augenblick für nötig halte.

Sanchez Guerra hatte zunächst beabsichtigt, den Republikanern und Sozialisten je ein Ministerium anzubieten. Zu diesem Zwecke wurde Melguiadcs Alvarez zu den im Gefängnis sitzenden Führern der Sozialisten und Republikaner entsandt. Diese ließen ihm jedoch antworten, daß sie nur dann in eine Regierung eintreken würden, wenn König Alfons unverzüglich das Land ver­lasse. wie verlautet, soll König Alfons sich ent­schieden geweigert haben, die Bedingungen der Sozialisten und Republikaner anzunehmen.

Die âMchi des K^Mfchen Gefangenen

Paris, 16. Febr. Der im Madrider Gefängnis sitzende.Alcala Zamora hat nach einer Mel­dung aus Madrid die Meinung der politischen Ge­fangenen in einer Art offiziöser Note zur Kenntnis gebracht. In dieser Note heißt es, daß der Rahmen, m dem das neue Ministerium gebildet werde, als die erste Etappe des'Sieges zu betrachten sei, den der Dezemberaufstand angebahnt habe. Die Repu­blikaner und die Sozialisten würden unauflöslich verbunden bleiben, aber nicht in die Regierung eintreten. Sie würden außerhalb der Regierung für den Sieg der Revolution handeln.

Madrid, 16. Febr. Sanchez Guerra unterrich­tete heute den König von seinen bisherigen Ver­handlungen. Danach begab sich Guerra in das Zentral-Gefängnis, wo er mit dem rechtsrepubu- kanischen Führer Alacala Zamora und mehreren Sozialisten verhandelte, die er 'aufforderte, an eine von ihm zu bildenden Regierung tellzunehmen. Als er das Gefängnis verließ, bekundete Guerra, großen Unwillen. Er erklärte Pressevertretern, daß die politischen Gefangenen ihre Mitarbeit an der neuen Regierung verweigert hätten. Werter teilte er mit, er würde sich morgen nochmals ms font^ liche Palais begeben und zwar wie er glaube, mit der Kabinettslifte.

Das tv«bvkcher«»che rrsgiommgsprsseamm

Paris, 16. Febr. wie aus Madrid gemeldet wird, wird das Programm der neuen Regierung

wahrscheinlich folgende Punkte enthalten, die in einem Brief Burgos Mazos an eine zur Zeit im Auslande weilende Persönlichkeit ausgezählt sind: Die verfassungsgebende Cortes soll drei Monate nach dem Antritt der neuen Regierung einberufen werden, nachdem erst die Gemeinde- und Provinz- vertretungen gewählt sind. Solange die Cortes nicht die für notwendig erachteten Probleme gelöst habe, soll der König die Cortes nicht vertagen noch aus eigene Initiative das Ministerium umbil­den können. Aber der Gang der politischen Ma­schine verlangt das Bestehen einer tatsächlichen obersten Macht, um gewisse Bestimmungen zu sank­tionieren. Diese oberste Macht soll unter gewissen Einschränkungen dem König übertragen werden. Da die verfassunggebende Cortes den Ausdruck des Volkswillens verkörpert, soll der Senat, der aus Grund eines eingeschränkten Wahlrechts gewählt wird, nicht während der Tagung der Cortes ein- berufen werden.

Sanchez Guerra und Alvarez sollen sich in ihrer letzten Unterhaltung über diese Punkte ge-

Ambüöung der Regierung soll währeiiS der Ta­gung der Cortes deren Präsidenten uberfaflèn bleiben. Falls dieser verhindert ist, soll der Vize­präsident seine Funktionen übernehmen.

Die Entwicklung in Spanien scheint immer mehr ins republikanische Fahrwasser zu geraten. Ob das

König Alfons vorausgesehen hatte, als 'er dem Oeffentlichkeit kalt lassen mühte, ungeachtet Ministerpräsidenten Berenguer den Abschied erteilte allerdings des Umstandes, daß die besagten

und die alten Parlamentarier zu sich bat, um ihre Ratschläge zu hören? Zunächst erhielt der König mehrere Absagen von Persönlichkeiten, denen er die Führung der Geschäfte wohl gern anoertraut hätte.. Graf R ö m a n o n e s fand zwar die Krise sointeressant wie noch nie", hütete sich aber, dem Strudel der Ereignisse selbst allzu nahe zu kommen. Cambö tadelte die Feigheft und Schwäche in aristokratischen und großbürgerlichen Kreisen, lehnte jedoch unter dem Vorwand seiner geschwächten Ge- sundbeit die Uebernahme der Reaierunosbildimg ab. Santiago Alba, der 1923 vor der An­klage als Minister des Auswärtigen im letzten Bvrdiktaturkabinett Unterschleife während des Marokkofeldzugs gedeckt zu haben, nach Paris ge­flohen war, wurde am Montag vormittag vom König selbst telefonisch zur Uebernahme der Ministerpr^.-entschaft eingeladen: Alba stellte aber anstatt seiner Person dem .König eine politische Denkschrift, die sofort von Paris nach Madrid ab­gehen sollte. zur Verfügung. Wirklich eine Krise des politischen Führertums in Spanien, wie sie ausländische Beobachter schon während des Drucks der Diktatur Primo de Riveras vorausge- . sehen hatten. Arn Montag nachmittag entschloß sich dann König Alfons zu einem Schritt, der noch vor kurzem ganz unmöglich gehalten worden ist, er trug Sanchez Guerra die Regierungsbildung an.

Sa n ch e z Guerra hat in der spanischen Poli­tik eine sehr merkwürdige Rolle gespielt. Ursprüng­lich Führer des linken Flügels der Konservativen Partei und als solcher Ministerpräsident bis 1923, ging er 1927 unter Einspruch gegen die Diktatur ins Ausland und zwar nach Paris, dem Sitz vieler spanischer politischer Flüchtlinge. Im Frühjahr 1929 kehrte er nach Valencia zurück als Führer einer großen revolutionären Bewegubg, deren An­fang und allerdings auch Ende der Putsch des Ar­tillerieregiments von Ciudad Real war. Er hatte das Pech, daß sein Schiff ihn in Valencia an Land setzte, als der Ausstand bereits niedergeschla­gen war, und wurde mit seinem Sohn und einigen Anhängern einige Zeit gefangen gehalten, aber schließlich vorn Kriegsgericht, wohl unter dem Druck der öffentlichen Meinung, freigesprochen. Vier Wochen nach dem Sturz seines alten Gegners Prima de Rivera hielt Sanchez Guerra eine auf­sehenerregende Rede, in der er für Spanien die republikanische Verfassung voraussagte, die jedoch selbst in republikanischen Kreisen wegen ihrer zwei­deutigen ' Fassung stark kritisiert wurde. Sanchez Guerra inußte in der Folge vom Vorsitz der Kon­servativen Partei, zurücktrèten, und es-hieß, der König werde ihm diesen Abfall nie verzeihen, nun mußte er sich trotzdem bequemen, bcm vicl- gewandten Politiker die Ministerpräsidentschaft an- zutragen.

DeutiKland und SvankveW

Aus Paris wird uns von einem gelegent­lichen Mitarbeiter geschrieben: Zwei Ereignisse haben in Frankreich das Verhältnis zu Deutschland wieder in den Vordergrund ge­rückt; die Rede des deutschen Außenministers, durch die die Haltung Deutschlands in den wichtigsten Fragen wieder eine scharfe For­mulierung erhielt und die Auseinander­setzung um die deutsche Eisenbahnanleihe. Mag auch die Bedeutung dieser Anleihe, bei der die französische Beteiligung eine entscheidende Rolle spielte, im Verhältnis zu den großen fi­nanziellen und wirtschaftlichen Problemen Europas nur eine beschränkte sein; die Aus­einandersetzung, die sie in Frankreich auslöste, war von prinzipieller Bedeutung.

Das Problem, Deutschland und Fränk- reich, ist sowohl ein politisches, wie ein wirt­schaftlich-finanzielles. Die beiden Gesichtspunkte lassen sich nach der französischen Auffassung noch weniger trennen als nach der in Deutsch­land herrschenden, denn das sollte man nie­mals vergessen Frankreich ist das Land, in dem die Wirtschaft sich in von der Llußenpoli- tik vorgezeichneten Bahnen bewegen muß. Die Abhängigkeit der großen französischen Finanz­institute vom Staate ist bekannt, und ebenso läßt sich an Hand der Geschichte der großen wirtschaftlichen Expansionen Frankreichs die Geschichte seiner Außenpolitik verfolgen.

2115 die Nachricht von der französischen Beteiligung an der deutschen Eifenbahnan­leihe der französischen Oeffentlichkeit mit unglaublicher Vorsicht um nichts zu sagen

also eine vorftch^qe aber oft tiefschürfende De­batte in Paris; eine Debatte, welche schließ­lich die rechtsstehenden Organe zu einer qual­vollen Gewissenskrise führte, daß man sie bei­nahe bedauern mußte. Es handelt sich ziSar in der ganzen Sache nur um eine private Transaktion von Banken, die scheinbar die

Geldinstitute den Quai d'Orsay um seine Mei

nung befragten. Trotzdem kam es zu einer Aufrollung der prinzipiellen Frage der. finan­ziellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Deutschland, und auf Grund der franzö­sischen Pressestimmen allein läßt sich entscheiden, daß die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland einen Schritt vorwärts machte. Ueberhaupt, sobald man die rein politischen Fragen ausschaltet, läßt sich in Gesprächen mit den Männern der Wirtschaft feststellen, daß die Beurteilung der Lage in Deutschlaird sich wesentlich geändert hat. Man steht den deut­schen wirtschaftlichen und finanziellen Verhält­nissen nicht mehr so unwissend gegenüber, wie früher. Wir haben an dieser Stelle schon öfter darauf hingewiesen, daß man unter der Ein­wirkung der Weltwirtschaftskrise in Paris end­lich einsah, daß eine wirtschaftliche Isolierung von der übrigen Welt unmöglich ist. Die Auf­fassung greift hier immer mehr Platz, daß nur durch eine wirtschaftliche Reorganisierung . j- und Mitteleuropas die Krise in Europa einge-dämMt werden kann. Und die Pariser Finanzkreise möchten von dieser Reorganisie­rung nicht fernbleiben. Daß sie mir über Deutschland gehen kann,' daß sie über Deutsch­land gehen muß, ist eine Binsenwahrheit selbst in Frankreich.

Politisch gesehen enthält die Lage gewiß weniger Neues und Erfreuliches. Immerhin war das Echo in Frankreich auf die Rede Cur­tius relativ sehr mäßig. Die letzten innorpöli- tischen Kämpfe haben bewiesen, daß, welche Partei auch immer in der Kammer die Füh­rung an sich reißt,, die Stabilität der fran­zösischen Außenpolitik durch die Persönlichkeit Briands bis zu einem gewissen Grade garan­tiert ist Deshalb waren die Folgen der Geu­er Tagung trotz der Regierungskrise zu püren. Und die deutsche Politik nicht zu­letzt die Sparpolitik beginnt hier Achtung einzuflößen. Die Persönlichkeit Brünings be­ginnt hier die Autorität zu gewinnen, die einst Stresemann besaß.

Was in dem Expose Curtius hier am meisten mißfiel, das war ohne Zweifel die Stellungnahme zur Abrüstungsfrage, Eigen­tümlicherweise wurden aber die politischen Kreise von den englischen Abrüstungskund

Die heutige Kummer umfaßt S Sette«