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U^VGeneral Mtzeigev fürjA^ M^.^anau Stadt und Land
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13. sebvua«
1931
Reichstag verlangt Boungplanrevision
in bsdeutnnssvoUev Rei»s«assbes<ibInS
Eine De««chvW übe« die denischen Stevavationon
in Vovbeveitnns - Deutschland bleibt vorläufig im Völkerbund
M Der Reichspräsident empfing heute den neu- gernannten polnischen Gesandten Alfred Wysotzki zur Entgegennahme seines Beglaubigungsschreibens. An dem Empfang nahm der Reichsminister des Auswärtigen, Dr. Curtius, teil.
^ * Der Reichstag wählte gestern anstelle des ausgeschiedenen Abg. Stöhr den Abg. v. Kar- dorfs (DBP.) mit 285 Stimmen zum Vize- ä f i d e n t e n.
Vize-
Die Voiwendistett der Revision
Berlin, 12. Febr. Bei der Abstimmung über den Haushalt des Auswärtigen Amtes im Reichstag wurde heute ein Antrag des Christlich-Sozialen Volksdiensies und der konservativen, wnach die Regierung möglichst bald in Verhandlungen über eine Revision des Voungplanes mit den beteiligten Mächten eintreten und alle innerpolitischen Maßnahmen treffen solle, die für den Erfolg notwendig seien, mit 314 gegen 56 Stimmen der kom-
. Ministerpräsident Dr. Held sprach im Bayerischen Landtag über die politische und wirtschaftliche Lage. Er warnte eindringlich vor jedem gewaltsamen Umsturz, der die Not nur noch größer machen würde.
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Die Nationalsozialisten planten für kommenden Sonntag mittag, 12 Uhr, einen J „Masseneinspruch^ im Berliner Lustgarten. Die Kommunisten hatten zu einem „Massenaufmarsch" am selben Tage morgens um 10.30 Uhr gleichfalls im Lustgarten aufgefordert. Da Sonntags öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel erst nach 12 Uhr zulässig sind, würden beide Kundaebunaen nicht nur rau andern
muniften angenommen.
Nach Erledigung verschiedener Wahlen nahm der Reichstag die Abstimmungen zum Haushalt des Auswärtigen Amtes vor. Auf Vorschlag des Auswärtigen AussâMsses wurde zunächst der Antrag Drewitz (Wp.) angenommen, der die Veröffentlichung einer Denkschrift über alle bisher von Deutschland aufgebrachten Reparationsleistungen verlangt.
Der kommunistische Antrag auf sofortige Einstellung der Zahlungen aus dem Poung- schen Plan wurde in namentlicher Abstimmung mit 314 gegen 58 Stimmen bei einer Enthaltung ä b e l e b n t.
iPräsident beide Kundgebungen verboten.
derer Abstimung gegen die Kommunisten und das Landvolk abgelehnt.
Angenommen wurde die Entschließung der Mittelparteien, die eine internationale, unparteiische Untersuchung der W e l t k r i e g s u r s a d^e n fordert, um der Behauptung von der deutschen Alleinschuld ein Ende zu machen.
In einer weiteren, gegen die Stimmen der Kommunisten angenommenen Entschließung wird dagegen Einspruch erhoben, daß trotz der einseitigen Abrüstung Deutschlands die übrigen Mitgliedsstaaten des Völkerbundes die A b r ü st u n g s v e r p f l i ch- tung bisher noch nicht erfüllt haben.
I Der Dampfer „Vogtland" dér Hamburger « Reederei Bogemann, dessen Flaggenwechsel großes I Aufsehen erregte, hat heute mit vollzähliger Be- ksatzung unter der Flagge von Panama die .Ausreise nach Miüelamerika angetreten
M Das Institut für Konjunkturforschung hat neue Wffern über die Verschuldung der Landwirtschaft herausgebracht. Danach wird die gesamte landwirtschaftliche Verschuldung für 1930 11,6 Milliarden geschätzt, also 250 Millionen jeichsmark mehr als Ende 1929.
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1* Zaleski dementierte im Sejm polnische An- fsspläne gegen Ruhland und beschönigte die Nser Beschlüsse.
Wer sozialistische „Populaire"' in Paris ver- ffentlicht ohne nähere Quellenangabe eine Mel- üng aus Bukarest, für die dem Blatt die Verant- nq überlassen werden muß. Sie lautet: die i ff io n der rumänischen Regierung int unmittelbar bevorzustehen. In polt« n Kreisen herrscht große Verwirrung. Man
Landv") a b g e l e h n t, wonach die im Doungschen lan vorgesehenen Schutz- und Reoisionsmöglich- keitsn sofort ergriffen werden sollen und darüber hinaus auf die völlige Beseitigung der untragbaren Reparationslastsn hingewirkt werden soll.
E r s i n g (Ztr.) beantragt über alle Anträge der abwesenden Deutschnationalen und Natinal- sozialisten zur Tagesordnung überzugehen. Die Abgeordnetem Hepp (Lando.) und S t o e ck e r (Kom.) widersprachen diesem Antrag.
Gegen die Stimmen der Kommunisten und des Landvolks wurde Uebergang zur Tagesordnung über alle deutschnationalen und nationalsozialistischen Anträge beschlossen. Eine Ausnahme bildete nur der nationalsozialistische Antrag auf Kündigung der deutschen Mitgliedschaft im Völkerbund. Dieser Antrag wurde in beson
mit Panama auffordert mit dem Ziel, solche Vorgänge, wie den bekannten Flaggenwechsel einer Hamburger Reederei zu verhindern.
Eine Entschließung, die die Notwendigkeit einer baldigen Revision der Reparationsverpflichtungen betont, wurde in namentlicher Abstimmung mit 314 gegen 56 Stimmen angenommen.— Die Sozialdemokraten hatten vor der Abstimmung erklärt, ihre Zustimmung werde unter der Voraussetzung gegeben, daß die Regierung selbst den politisch richtigen Zeitpunkt für den Revisionsantrag bestimmt.
Das Gehalt des Ministers des A e u ß e r n wurde gegen die Stimmen der Kom- muniften und des Landvolks bewilligt. Damit war die zweite Beratung des Haushalts des Auswärtigen Amtes beendet.
sinnloser Zustand, daß in dieser Zeit eine Verkürzung der Arbeitszeit nicht vorgenommen wird. (Zwischenrufe der Kommunisten.) Gewiß, auch wir wollen die gleichzeitige Lohnerhöhung bei Arbeitszeitverkürzung, sobald die Wirtschaft dazu in der Lage ist.
Dr. Dessauer (Ztr.) wies darauf hin, daß die Arbeitslosen in Deutschland mit Einschluß ihrer Familienangehörigen nahezu ein Drittel der deutschen Bevölkerung ausmachen. Jeder Arbeitslose verliert monatlich etwa 100 Mark an Einkommen. Der Gesamtoerlust an solchen Lohnsummen macht in Deutschland im Jahr 4—5 Milliard. aus. Um diesen Betrag wird die innere Kaufkraft geschwächt. Den Hauptstoß erleidet dabei zunächst der gewcrb. liche Mittelstand. Die Minderkaufkraft beträgt reichlich 10 v. H. der Kleinhandelsumsätze Ganz falsch ist die von manchen Landbundführern verbreitete Meinung, daß die deutsche Industrie mit ihrer Arbeiterschaft gewissermaßen auf Kosten der Landwin- schaft lebe. Im Gegenteil, die Toleranz der deutschen Industrie und insbesondere der deutschen Jn- dustriearbeiterschaft gegenüber den landwirtschaftlichen Wünschen ist beispiellos. An direkten und indirekten Subventionen für die Landwirtschast wer- den auf Kosten der steüerzahlenden und der Verbraucherschicht annähernd vier Milliarden im Jahr ausgewandt, während für die Industrie nur ein «in- ziger Bruchteil dieser Summe verbraucht wird.. Wir liegen bewußt zu dieser Fürsorge für die Landwirt- fchäft, aber mir begreifen nicht, wie unter diesen Umständen von gewissen Seiten die landwirtschast liche Bevölkerung radikalisiert und gegen den Staat aufgereizt werden kann (Lebhafte Zustimmung)..— Gegen 7.30 Uhr wird die Weiterberatung auf Freitag vertagt.
Vom VssSenetai zum
Mrchtet, daß der König General Prezan berufen Werde, damit dieser ein außerparlamentarisches Kabinett bilde. Man spreche offen von der dem- Wchstigen Einführung der Militärdiktatur.
:an spreche offen von der dem- ina der Militärdiktatur.
WDie Zahl der Arbeitslosen in Eng- Wn d betrug am 2. Februar 2 624 236, d. s. 31586 Mhr als in der vorhergehenden Woche.
MÄn den nordfranzösischen^Bergwer. Mn sollen in den nächsten Tagen Feiersch.ich- Mn eingelegt werden. Bereits gestern Mrde in vier Schächten der Bergwerke
Câurrières nicht gearbeitet, heute wird in ^«werken von Lens et Courieres und
ustag in sechs Schächten der Bergwerke ls gefeiert.
von den am von
«»Aus Wellington (Neuseeland) wird gern elbet: ■ der ganzen Provinz Otago, dem südlichen Teil ■ Südmsel wurden gestern E r d st ö ß e von unterschiedlicher Stärke wahrgenommen. In sttueenstown stürzten Schornsteine von den Dächern. Wuch m Duendin würbe bas Beben verspürt. Die ^kegraphen- und Telephonverbindungen nach dem Moiet an der Hawkes Bucht sind wiederum unter-
Der Kongreß des französischen U n i v e r- rrV "bandes der republikanischen und kultischen Studenten hat gestern in Chatellerault «"^- i, in der verlangt
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. Nedenheiten 3 u regeln. Ferner s der Entschließung ein brüderlicher Gruß ' bâa"», Lutschen Studentenverband gerichtet und MinhJ der französische Verband in enger Ge- I sl vM* . mit dem Deutschen Studentenverband I eu Frieden arbeiten wolle.
Aktion unternommen land und
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*) ^ta stehe im politischen Teil.
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Trendelenbuvs über Lvlvtk«baftSv»Mk
Berlin, 12. Aebr. 3m Reichstag folgte nach Bendigung der zweiten Beratung des Etats des Auswärtigen Amtes die zweite Beratung des Etats des Reichswirkschafts- Ministeriums. Staatssekretär Trendelenburg leitete die Aussprache ein.
Zum Subventionswesen erklärte Redner folgendes: Es ist verständlich, daß in der heutigen allgemeinen wirtschaftlichen Stotlage die Gesuche um staatliche Unterstützung sich mehren und daß insbesondere jedes erfolgreiche Subventionsgesuch neue Anträge auf staatliche Unterstützung im Gefolge hat. Dieser Zusammenhang und die Problematik des Subventionswesens wurden hier wiederholt eingehend erörtert; man war sich besonders bei den Verhandlungen des Haushaitsausschusses im Jahre 1927 völlig klar darüber, daß Subventionen
nur dort verantwortet werden können, wo besondere außenwirtschaftliche Gründe sie erfordern.
Diesem vom Reichstag wiederholt mit aller Schärfe zum Ausdruck gebrachten Grundsatz hat auch das Reichswirtschaftsministerium bei Behandlung der verschiedenen Subventionsgesuche Folge gegeben: und ich bin der Meinung, daß wir auch weiterhin an diesem Grundsatz festhalten. Man darf über dem natürlichen Mitgefühl mit denjenigen, die von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise betroffen werden, doch niemals vergessen, daß die Unterstützung eines Betriebes oder eines Wirtschaftszweiges durch künstliche Mittel allzuleicht nur die Folge zeitigt, daß die
bei dieser Stelle entstandenen Schwierigkeiten aus andere Betriebe oder andere Wirtschaftszweige verlagert cherden, daß mit anderen Worten durch das Zustopfen eines Loches an einer Stelle entsprechende Löcher an anderen Stellen ausx-rissen werden.
Dieser Zusammenhang wird insbesondere von lokalen Stellen übersehen, die ihre besonderen örtlichen Schwierigkellen durch Subventionen einzelner Betriebe zu beseitigen suchen, ohne sich dabei
vor Augen zu hallen, daß der hierdurch geschaffene künstliche Wettbewerb die Arbeits- möglschkeiten anderer Betriebe in anderen Gebieten beeinträchtigt. Das Reichswirtschaftsminffterium bemüht sich darum, Uebersicht über die vielfach örtlich zersplitterten Subventionsmaßnahmen zu gewinnen und im Anschluß daran auf die beteiligten Stellen im Sinne der so gekennzeichneten und vom Reichstag gebilligten allgemeinen Einstellung zum Subventionswesen einzuwirken. Weiter betont der Redner, daß das Ministerium der wirtschaftlich
richtigen Verteilung der öffentlichen Aufträge auch fernerhin besondere Aufmerksamkeit widmen werde. Die statistischen Erhebungen über die Vergebung von Reichs- und Landesaufträgen gäben kein richtiges Bild von der örtlichen Verteilung der öffentlichen Aufträge und würden deshalb oem- nächst erweitert werden. Der Redner verweist ferner im Zusammenhang mit Fragen des mittelständischen Gewerbes auf feine fortdauernden Bemühungen zur Bekämpfung der sogen. Schwarzarbeit und des Wettbewerbs der Regiebetriebe der öffentlichen Hand. Er bedauert die hohen Abstriche am Haushalt des Statistischen Reichsamts: um so erfreulicher sei die vom Ausschuß beschlossene Einsetzung von 375 000 Mark zur Beendigung begonnener statistischer Arbeiten.
Tarnow (Soz.) Für die furchtbare ökonomische Krise kann die Regierung nicht verantwortlich gemacht werden, aber wir müssen prüfen, ob die Regierung alle Möglichkeiten benutzt, die zur Linderung der Krise dienen können. Durch die Lohnsenkung ist der Weg zu einer vernünftigen Reglung der Arbeitszeit verbaut. Es ist ein
Berlin, 12. Febr. Der Haushaltsaussch u ß des Reichstages fetzte die Beratungen über den Etat des Reichsfinanzministeviums fort. Reichsfinanzminister Dr. Dietrich wies entschieden die Annahme zurück, als ob geplant sei, an den Beamtengehältern noch weitere Abstriche zu machen. Die Berichte des Rechnungshofes über die Finanzämter und Landesfinanzämter seien erst vor einigen Tagen im Reichsfinanzministevium eingegangen. Er werde anordnen, daß die Berichte, ohne daß er sie selbst vorher gelesen habe, sofort gedruckt und dem Ausschuß vorgelcgt werden. Das sei wohl Beweis genug, daß er nie die Absicht gehabt habe, irgendetwas zu vertuschen. Im übrigen sei der Rechnungshof nicht die geeignete Instanz, die Finanzämter zu prüfen. Das Personal des Reichsfinanzministeriüms werde am Schluß dieses Jahres um 100 Köpfe verkleinert worden fein, und zwar durch Pensionierung, durch Fortfall einiger Stellen und Beschäftigung von Hilfsarbeitern in den Außenverwaltungen. Weitere Ersparnisse werden dadurch erzielt, 'daß mit der Ernennung des Ministerialldirektors Dorn zum Präsidenten des Reichsfinanzhofes die von ihm bisher geleitete Abteilung IV aufgelöst wird. Diese Abteilung sei bis- her u. a. für die Fragen des Finanzausgleiches zuständig gewesen. Daraus hätten sich Zuständigkeitskonflikte ergeben, die nunmehr in Fortfall kämen. Aehnliche Zustündigkeitskonflikte hätten sich in der Versonalabteilung ergeben. Deshalb habe er, der Münster, diese Personalabteilung aufgelöst und die Personalfragen den einzelnen Ministerialdirektoren übertragen. Er sei etwas überrascht worden durch die Angriffe wegen der Abschaffung der Personalabteilung gerade von der Seite, die sonst immer größte Sparsamkeit gefordert habe. Er sei fest ent- ichlossen, auf eine weitere Sparsamkeit hinmarbei- ten. Allein in diesem Jahre seien 34 Millionen Mark am Etat des Reichsfinanzministeriums ob- . gesetzt worden.
Oie RogsenMtzuug vor demtlutevkuchungsausktbutz
Der Untersuchungsausschuß des Reichstages zur Frage der R ° g gen stü tzun g setzte am Donnerstag seine Verhandlungen fort. Von bem deutschnationalen Abgeordneten Stubben- dorff wurde Reichskommissar Dr. Baade die » vorgelegt, welche Bezüge er neben seinem Mini terialdirektorgehaü als Mitglied der deutsch, polnischen Roggenkommission erhalten habe? Dr Baade sei auf frühere Fragen zu diesem Punkt
Di« heutise Hummer umfaßt 12 Meilen