Nr. 32
Samstag den T. Februar 1931
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Mmev noch gvotze Vewevbev bewesuns auf dem kauf- münuttchen SteUenmavkt
Schnee über Hanau
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i Nach den Beobachtungen der Kaufmännischen Nellenvermittlung des DHB hielt der Bewerber» MQng auch im Januar 1931 an. Trotzdem erst im Februar die Kü maen zum ------:.i zu
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Ferien " s, überstieg die Zahl des Bewerber- 'M maanges bereits im Januar die des Vormonats.
Stärker beteiligt sind das Baugewerbe, die URetalb unb die Textilindustrie. Die aus Anlaß der neuen Tabaksteuererhöhung zunächst vorsorglich ausge- ‘ d« riechenen Kündigungen führten im Januar in W zahlreichen Fällen zu Entlasiungon. Die Einstellung Mllti poti Aushilfen für die Inventurausverkäufe und ,n Iahresabschlußarbeiten war gering. Eine große n N Beunruhigung des kaufmännischen Stellenmarktes ially verursachen immer noch die zum Zweck der Ab-
Wanderung der Anstellungsbedingungen ausge- prochenen Massen- und Einzelkündigungen. Sie
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»N führten, entgegen den ursprünglich getroffenen Ver- at, Meinbarungen angesichts der unklaren Wi
.....- D— - „-, ,- — ---------- ^iirtschafts- i"Wluge oft zu Entlassungen. Nach Lage der Derhält-
> Nisse darf es als kleiner Lichtblick gelten, daß wenigstens die Zahl der erteilten Bejetzungsanfträae und erzielten Vermittlungen seit etwa drei Monaten nicht weiter zurückgegangen ist. Im Januar ist ’ Ä sogar eine geringfügige Besserung eingetreten. In ihrer Relativität ist sie aber zu unbedeutend, um tos ihr erste Anzeichen beginnender Besserung deu- W tun zu können.
Die schwierige Lage des kaufmännischen Stellsn- marftes kennzeichnet die von der Kaufmännischen -« Stellenvermittlung des DHV errechnete Andrangs- « Ziffer (Bewerber auf eine neu gemeldete Stelle:
34,7 im Januar 1931 gegenüber 39,6 im Dezember hb 13,5 im Januar 1930.
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e ?5 I * Lohnbewegung in Hanau. In den letzten Tajs II jen wurden die Lohnbedingungen in verschiedenen '$« gndustriegruppen Hanaus neu geregelt. Es wurden r Keuabschlüsse getätigt für die Einzelhandelsarbeiter, j bte Arbeitnehmer in der Hanauer Etuisindustrie und ^schließlich für die gewerblichen Arbeitnehmer im rij( piefigen Großhandel, Transport- und Verkehrs- 5 Äèwerbe. Ueberall fand, zumeist in freier Verein» mMarung zwischen den Vertragsparteien, ein Lohn- lstâbau von 6 bis 7 Prozent statt, wobei der staat- aiiUche Schlichtungsausschuß vermittelnd tätig war. In ^Mn übrigen Jndustriegruppen, insbesondere der kHWölmetallindustrie und in der Sperrholz-, Schäl-,
Nun ist der Winter doch noch gekommen. Die Brüder Grimm auf dem Marktplatz, die glaubten sie müßten in diesem Jahr auf ihren Hermelinschmuck verzichten, können sich nicht beklagen. Am Mittwoch lag es blütenweiß auf ihren Schultern und der Flockentanz nahm kein Ende, bevor nicht ganz Hanau ein anderes Gesicht hatte. Petrus der Wettermacher wollte partout seine eigene „Weiße Woche" haben und trat mit den Dekoratetiren der Ge-
feierliches und die Menschen gingen auf dicken Perserteppichen über die galt es dieses Hanau im Schnee zuhalten, denn wer weiß ob nicht
alle leise wie Straß«. Nun im Bild fest- Petrus bald
wieder seine „Weiße Woche" abbläst und uns zu Fastnacht nicht mit Regen- und Schmutzwetter zum Narren hält. Möglich ist es schon. Um wenigstens ein hübsches Winterbild von Hanau zu haben, bin ich auf den Johnneskirchturm geklettert. Steile
Blick vom Johanneskirchturm
Rodelbahn bet kleinen
Treu« zu danken. Sie -finden sich denn auch alle promt ein und wir können nur wünschen, daß recht viele Einwohner Hanaus auch private Futterstellen einrichten.
Wie lange wird der Winter noch dauern, die Wetterpropheten munkeln schon wieder was von Regen. Mögen sie wenigstens im Unrecht bleiben über das Wochenende. Rü.
'chäftswelt In einen harten Wettbewerb, aus dem er als unbestrittener Sieget hervorging. So verschwenderisch wie er konnte niemand anders in Hanau mit dem Reklamematerial umgehen. Jedes Dach, jeder Baum, jeder Pfahl, jeder Zaun, ja jeder kleine Busch, der vor einigen Tagen noch dürr und kahl gewesen, war mit einemmal verwandelt durch die duftige Schneelast. Alles bekam etwas
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igarrenkisten- und Zigarrenwickelformenindustrie iroeben noch Verhandlungen, die wohl in den lchsten Tagen zum Abschluß kommen werden.
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Vogelfulterstelle im Schloßpark
«iW * Lohnsteuer-Abzugsbelege für 1930. Die Arbeit- M geb er, die im Kalenderjahr 1930 Lohnsteuer in bar äteèr durch Ueberweisung abgeführt haben, waren us 'verpflichtet, die Abzugsbelege, wie in den Zeitungs- Eèötizen vom 3. und 19. Januar ausgeführt ist, bis ? spätestens 20. Januar 1931 an das Finanzamt einreichen. Es liegt insbesondere im Interesse der
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rbeitnehmer, soweit dies noch nicht geschehen, die elegè nunmehr sofort' einzureichen, da »• Versäumnis mit Strafe bedroht ist und auch die
. * Dunlop und „Arbeiker Ieilung". Die Deutsche ämlop-Gummi-Comp. A. G. hatte vor einiger l it beim hiesigen Landgericht Klage gegen den i III ébatteur der kommunistischen „Arbeiter-Zeitung" gnz Kochendörffer in Frankfurt angestrengt mit elf n Anträge, den beklagten Redakteur zu verur- >W len, bei Meidung einer vom Gericht festzusetzen- [t sn Geld- oder Freiheitsstrafe für jeden Fall der iwiderhandlung zu unterlassen, in Zukunft in f „Arbeiter-Zeitung" das Wort „Dunlopparadies" ” e überhaupt das Wort „Dunlop" in irgend wel- .., n andern Zusammensetzungen unbefugt zu ge- mchen. Das Landgericht Hanau hat jetzt wie betragt entschieden.
34 * von den Apotheken hat Sonntags- bzw. ichtdienst von heute abend 7 Uhr bis nächsten
enge Treppen geht es hinauf. Ein dünnes Geländer täuscht mehr festen Halt vor, als es ihn wirklich verleiht. Die alten Kircheuglocken hängen stumm und warten bis sie wieder über die Dächer der Stadt ihren Ruf erklingen taffen. Nun find wir oben und treten auf den Turm hinaus, unter uns liegen die verschneiten Dächer Hanaus. Ein Idyll so friedlich und ruhig ist das alles vor den Augen ausgebreitet. Die höheren Giebel und die steilen Dächer scheinen zusammengerückt unter der Schneedecke, so als ob sie einander was zu erzählen hätten, nur der Marienkirchturm reckt seine dunkle Silhouette heraus aus dem weißen Dächergewirr. Am Horizont sieht man die Türme von Steinheim, sie verschwimmen, da die Sonne zu schwach ist, in leichtem Dunst. Hier atmet alles friedliche Ruhe, der Straßenlärm kommt gedämpft herauf und doch weiß man, dort unter den Dächern, da wohnen Menschen, die mit der Not kämpfen. Diese so idyllisch gelegene Stadt birgr viel Bewegung, viel Unruhe. Man möchte gern noch weiter herabschauen, aber ich will
ftrest nichts, aber die Kinder kann man unbemerkt knipsen, als sie den kleinen Hügel in der Hainstraße herunterrodeln, gerade so als ob sie in St. Moritz wären. Für sie ist der Schnee geradezu das Paradies und die reine frische Luft ist auch der beste Arzt gegen die Grippe. Mit roten Backen kommen sie abends zurück von ihrem „Sport" und freuen sich auf den Sonntag, dem Tag, der ganz dem Wintersport gehört.
* Rückgang in der deutschen Auswanderung. Der erhebliche Rückgang der deutschen Auswanderung im vergangenen Jahr ist auch aus dem Jahresbericht der Ausländsabteilung des Gewerkschaftsbundes der Angestellten ersichllich Fast 300 Mitglieder des GDÄ sind 1930 weniger ausgemanbert als 1929 Diese Verminderung ist auf die inzwischen sehr ungünstig gewordene Lage des Weltirbeits- marktes zurückzüführen, der z Zt. etwa 15 Millionen Erwerbslose aufweist. Besonders in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, dem bisherigen Haupteinwanderungsland, hat sich die Zahl der Arbeitslosen so gewaltig oermehrr. daß viele deutsche Arbeitskräfte ihre Auswanderungslust verloren haben. Da sich in den letzten Monaten in den wenigen Ländern, die noch keine einschränkenden Bestimmungen gegen stellungssuchende Ausländer erlassen haben, die Lage des Arbeitsmarktes ebenfalls verschlechtert hat, so ist auch in diesem Jahr dringend nötig, daß sich deutsche Angestellre, die auswandern wollen, vor Ausführung dieses Schrittes eingehend beraten mffen. Die Ausländsabteilung des GDA, Hamburg 36, Büsckstraße 4, stellt ihre Berichtsanmilung zur unentgeltichen Aus- kumterteilung mr Verfügung.
* Ein Maikäfer wurde uns gestern morgen auf die Redaktion gebracht. Der braune Herr hat sich etwas zu früh herausgewagt. Sein Ausflug in den Schnee dürfte ihm kaum bekommen.
* Der Schüßenklub „Auerhahn" veranstaltet am Sonntag im Restaurant „Zur Post" in Kostümierung bei Konzert und humoristischen Vorträgen einen Kappenabend. (Näheres siehe Inserat).
* Die Turner-Redou^e der Spielvereinmuna 60 94 findet am Samstag. 14. Februar, ab 8 Uhr abends, in der Turnhalle der Turngemeinde, Jabnstraße, statt. Ueber die Veranstaltung, zu der drei Kapellen zum Tanze aufspielen, ist näheres aus dem Inseratenteil der heutigen Nummer zu ersehen.
I * Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz Telephonanrus Nr 2020 — Arbeiter-Samariter- - Kolonne Teiephonanrui Nr. 4030.
M imstag abend 7 Uhr die Hofapotheke.
Schön sind die Bilder der verschneiten Natur in den Wäldern um Hanau, aber auch ein Gang durch den Schloßgarten lohnt sich, nur wird man hier unwillkürlich an die Schattenseite der kalten Jahreszeit erinnert durch die Futterstelle für die Vögel. Die gefiederten Freunde, die uns die Treue gehalten haben und nicht nach dem Süden gezogen sind, gilt es jetzt durchzufüttern, um ihnen ihre
-gewiß/-Vohnm- We schmeckt gut. Aber Kathreiner schmeckt auch gut-uni ist (sehr viel/) billiger...
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8 Hundehaare auflegen. Mag immer Samuel â Ensmann der Begründer der wissenschaftlichen ^Momäopathien sein, der Grundgedanke seines Heil- vsii«Wehrens ist weit älter als er, war — ob durch ili^ Ehrung, ob durch Aberglauben — schon den 1 Kulturvölkern bekannt.. Aehnliches muß
-it W^â> Aehnliches geheilt werden, d. h. in jedem «'E"nkheitsfalle muß das als Heilmittel verwandt "âs an und für sich imstande ist, ein dem ähnliches Leiden hervorzurufen.
Au Gleichem Gleiches, was auch einer litt, 8uß heilet Fuß, so ist's mit allen Gliedern — hi GWt Mephisto. Der tapferste der Hellenen, Achill, «Mrwundet den Telephos, und die Wunde kann nur ^" Rost der Lanze geheilt werden, die sie EMMg. Um eine durch das' Messer herbeigeführte tzung zu heilen, ließ man in alter Zeit auch fjuteL uns die Verwundeten Rost von demselben Messer mt w; den Biß eines Affen suchte man durch ein r ^ " von demselben Affen unschädlich zu steif k man stellte den Grundsatz auf: „Recipe", tcic E- nimm:
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Ein Haar von der Katze, Die dich gebissen hat, Eine Kralle von der Tatze,
Die dich gerissen hat.
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j Die dich gerissen hat.
2 biefer selben uralten Homöopathie legte man nn auch - und schon in der Edda - Hundehaare Ä Hundebiß. Derartiges stirbt nie aus, noch H Hndet die Hundehaarkur ihre Anhänger. Ä ^ätte sie nicht zum Bilde werden sollen?
1 L ^'m Katzenjammer werden Hundehaare auf-
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tielpni V 1 nugeryammer weroen ^unueijuuir um- ’ ber dem Katzenjammer Verfallene sann nur -tâ°°^"?ches Weiterzufahren des ursächlichen Meist werden, eine Heilart, die dem be- M-^auren Hering on jeher allersch^risten gemacht hat. Nur mit der Logik scheint I aDei zu hapern. Beim Katzenjammer Hunde-
hirts wtl' W" H
haare auflegen! Fast könnte man versucht sein, dabei an die alte Feindschaft zwischen Hund und Katze zu denken. Dann aber dürfte füglich nicht von einer Homöopathie, sondern von einer Allopathie die Rede sein. Aber wo bleibt die Logik überhaupt bei einem gründlichen — Katzenjammer?
o Hochschulpersonalien. Am Donnerstag abend verstarb plötzlich im 57. Lebensjahre der ord. Professor in der philosophischen Fakultät der Universität Frankfurt a. M. Dr. Josef Horowitz, ein Orientalist von Weltruf.
o Sladttheater. Aus dem Theaterbüro wird uns geschrieben: Wir verweisen nochmals auf die morgen Sonntag, abends 7.30 Uhr, stattfindende I Erstaufführung des Faschiügsschwankes „Das öffentliche Aergernis" von Franz Arnold, dem Verfasser von „Weekend im Paradies", „Unter Geschäftsaufsicht" usw. Ein Schwank, wie gewachsen in den guten alten Tagen der richtigen Schwänke. Arnold 'hat einen sensationsgefüllten, harmlosbunten und qirlenden Ulk gebaut, der — besser als viele feiner Vorgänge — lachen sät und sich auch beim hiesigen Publikum viel Beifall erntet. In den Hauptrollen sind beschäftigt die Damen Müller, Wessely, Conrad, Ballin, Panzer und die Herren Gaebler, Andriano, Eckwert, Hiller. — Kommenden Dienstag, abends 7.30 Uhr, wird als 21. Vorstellung im Dienstag-Abonnement zum ersten Male „Der Opernball", Operette in 3 Akten von Richard Heuberger wiederholt. — Der Kartenvorverkauf für die Faschings-Kindervorstellung „Der Struwwelpeter" zu kleinen Preisen von 30 Pfg. bis zu RM 1.60 findet ab heute statt.
o Aulorenstreil um Dreyfus Hans I. Rehfisch hatte als Mitverfasier der „Affäre Drenfus" an Conii'.lle Wyn, den Inhaber der französischen Aufführungsrechte. ein Schreiben gerichtet, in dem er gegen die Aufführung des Stückes in der eigenmächtigen Bearbeitung von Jaques Richepln protestiert. Er begründet fein Verbot, das Stück in dieser Fassung aufzuführen, damit, daß der französische Bearbeiter und Uebersetzer dem Stück eine antideutsche Tendenz geaeben habe. Er könne nicht zugeben, daß das deutsche Stück in Paris dazu herhalte, einer deutschfeindlichen Kundgebung als
FoLe zu bienen. Jetzt hat sich Jacqyes Richepin zu Rehfischs Brief geäußert. Er erklärt, daß er sich zu den einschneidenden Aenderungen für berechtigt gehalten habe. Denn das ihm zur Bearbeitung übergeben« deutsche Original mache sich grober Irrtümer in der dokumentarischen Darstellung . des Falles schuld g, die er auf Grund seiner Kenntnis des Sachverhalts habe richtigstellen müssen Dazu gebe i^n der zwischen ihm und Camille Wyn abgeschlossene Vertrag ausdrücklich das Recht, alle Aenderungen vorMnehmen, die er für die Vorführung des Stückes in Frankreich als notwendig ansehe. Abgesehen von diesen Aenderungen, d e um der historischen Wahrheit willen unumgänglich erforderlich miren, habe er das Stück weiterhin um zwei neue, von ihm geschriebene Bilder vermehrt; eine als Einleitung dienende Szene zwischen Schwartzkoppen und dem Reichskanzlet Bülow, der die erbetene Erlaubnis, die Wahrheit zu enthüllen, verweigert, und ein Schlußbild, das am li November 1918 in Saloniki spielt. Da das Stück in der französischen Fassung mit dem deutschen Original so gut wie keine Ähnlichkeit mehr hatte, habe er den deutschen Kollegen den Vorschlag gemacht, auf die Nennung ihrer Namen auf. den französi- sch«n Anzeigen zu verzichten. Ihre Autorenrechte sollten dadurch aber nicht beeinträchtigt werden, da es ihm vor allem auf die moralische Seite der Frage angekommen fei Statt aller Antwort auf diesen Vorschlag hätten sich die deutschen Verfasser an die „©ociété des Auteur" der sie als Mitglieder angehören, mit der Bitte gewandt, wegen der von Richepin vorgenommencn Aenderungen die Aufführung des Stückes in dieser Fassung zu verbieten. Nach einer Rücksprache mit Richepin, der auf seinen Vertrag mit dem Inhaber der französischen Aufführungsrechte Hinwsts, habe sich d^e „Sociètè" seiner Auffassung abgeschlossen, so daß für ihn die Angelegenheit erledigt sei „Bei diesem Stand der Dinge", erklärte Richepin, „bin ich der Meinung, daß die französische Version des Stückes angesichts der grundlegenden Verschiedenheiten zwiscken dem Werk der deutschen Autoren und meiner Neubearbeitung überhaupt nur mit meinem Namen gezeichnet werden dürfte. D e deutschen Verfasser sind ans derer Ansicht; umso schlimmer für sie! Die „Affäre Dreyfus" wird in Frankreich gespielt »erben und zwar auf Grund der Bestimmungen des Vertrages."
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Die von der Stadt Miami in Florida nach dem Seebad Key-West fahrende Eisenbahn, fährt 210 Kilometer durch das Meer, wovon volle 45 Kilometer über tiefes offenes Wasser hinweggehen. Die Entfernung entspricht etwa der Länge der Trajektstrecke zwischen Deutschland und Dänemark Warne- münde-Gjedser.
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Die Milch war nicht von Anfang an ein Nährmittel für die Allgemeinheit. Dies erklärt sich daher, daß der heidnische Bauer ursprünglich das Rind nur deshalb züchtete, weil er die Milch den Göttern darbringen wollte. Erst später, als die milchgebenden Tiere überhand nahmen, bekamen auch die Priester Milch, dann die Könige und Fürsten und chließlich auch das gewöhnliche Volk.
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Die Gebirgsluft ist in einer Höhe über 620 Meter so rein, daß man keinerlei Mikroben mehr darin findet.
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„Skr Arzt hat mir gesagt, weny tch nicht- mit bem Zigarettenrauchen aufhört«, mürbe ich ganz chleckte Haut bekommen."
„Unb warum hast Du nicht aufgehört?"