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Nr. 27

Moukag den 2. Februar 1931

Seite 7

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Repataturen

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Zwei Kinder beim Rodeln tödlich verunglückt

Gleidorf (Westfalen), 1. Febr. In der Nähe von leidorf bei Meschede fuhr heute früh ein mit vier indern besetzter Rodelschlitten einem Lastwagen,

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er Wintersportler nach Winterberg bringen wollte, uf einer abschüssigen Bergstraße in die Flanke, wei Kinder wurden auf der Stelle getötet, eines erlitt einen schweren Schädelbruch, das vierte eine Gehirnerschütterung. Eins der getöteten Kinder und ein verletztes sind Geschwister.

Line Schmiede in Ostpreußen niedergebrannt — Zwei Tote

Allenstein i. Ostpr., 1. Febr. Die frührere Schmiede in dem benachbarten Dorf Plautzitz, die aon dem 88 Jahre alten Ortsarmen Lischewski und seiner 77 Jahre alten Ehefrau bewohnt wurde, ist in der Nacht zum Samstag vollkommen nieder­gebrannt. Da die Schmiede etwas abseits lag, wurde das Feuer erst spät bemerkt. Als die Ret- iungsarbeiden in Angriff genommen wurden, kürzte das Haus schon zusammen. Unter den Krümmern fand die Feuerwehr die Leiche Lischew- 'fis und seiner Frau Als Brandursache wird Fahrlässigkeit angenommen.

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3- h. Die Invalidenversicherung gewährt den ^sicherten bei Invalidität oder nach Vollendung 65 Lebensjahres Invalidenrente. Diese An- Prtidje setzen neben dem Eintritt des Versicherüngs- Mes die Erfüllung einer Wartezeit und die Erhal- tUnS der Anwartschaft voraus. Die Wartezeit dauert, ?fnn für den Versicherten auf Grund der Ver- 'Mrungsp flicht mindestens 100 Beiträge geleistet ?°rden find, 200, andernfalls 500 Beitragswochen. »? Invalidenrente richtet sich nach der Höhe und ^Zahl der entrichteten Beitragsmarken. Hat ;e= seit Beginn der Versicherung regelmäßig hohe ^'träge geleistet, z. B. Diamantschleifer oder Gold- oeiter, ist heute etwa im Besitze der 38. oder 39. so kann er mit einer Rente von rund RM ./—Monatlich rechnen. Die Durchschnittsrenten be- Wn etwa RM 45— bis 55.— monatlich. Wer Jn'9 Karten nachweist und nur geringe Bestrags- S gesiebt hat, muß sich mit einer bedeutend ge- ijton Rente begnügen, denn die Invalidenrente JW sich lediglich, wie schon ausgeführt, nach der und Anzahl der entrichteten Beiträge. Die iahr- e Invalidenrente setzt sich zusammen aus: 1. Dem

Bunies Allerlei

Dev Amtsschimmel wiehevt...

Vor kurzer Zeit ereignete sich im Bereich einer tschechischen Staatsbahndirektion nach einer Mittei­lung bi Eisenbahnzeitung „Zelezne Listy" ein Vor­fall, der wohl den Gipfelpunkt der Bürokratie dar­stellen dürfte. Aus dem Eifenbahngeleise in der Nähe von Brünn sah eine alte Frau beim Holzsammeln zwei große Hotzstämme quer über die Gleise liegen. Sie waren offenbar von Bubenhgnd dahingelegt worden, um auf diese Weise eine Eisenbahnkata­strophe hervorzurufen. Das alte Mütterchen hum­pelte, so schnell es konnte, zum nächsten Strecken­wärter und teilte ihm in größter Aufregung mit, daß der bald nahende D-Zug sicher verunglücken werde, wenn die schweren Eichenstämme nicht ent­fernt würden. Der Wärter bat sie, ihm bei der Ent­fernung der Hindernisse behilflich zu sein, und nun arbeiteten die Beiden daran, die Eichenstämme von den Gleisen herunterzuschassen. Kaum waren sie mit der Arbeit fertig, da donnerte auch schon der D-Zug vorbei. ohne daß die Insassen ahnten, daß sie eben einem großen Unglück entgangen waren. Auf den Bericht des Wärters empfahl das Amt der Staats­bahndirektion, die alte Frau für ihren Dienst durch eine Geldbelohnung auszuzeichnen. Der Bericht kam zu dem Referenten der Verkehrsabteilung, der kei­nen Anstand nahm, die beantragte Geldentlohnung zu befürworten. Das Bahnamt hatte auch eine lobende Erwähnung der Frau im Amtsblatt empfoh­len. Dagegen sprach sich allerdings der Referent aus. Nun kam das Aktenbündel — dazu war der Vorfall bereits angeschwollen — zum Chef der technischen Abteilung der Staatsbahndirektion. Dieser sah sich die Sache an, schüttelte den Kopf sehr ernsthaft, denn sein Bürokratenherz hatte entdeckt, daß hier ein Ge- sctzesverstoß vorlag. Die alte Frau hatte nämlich bei den Hilfeleistung den Bahndamm betreten, d. h. den Ort, wo die Gleise liegen. Das ist aber nach den tech­nischen Eisenbahnvorschriften Privatpersonen ver­boten. Daraufhin wurde von dem hohen Chef die beantragte Belohnung gestrichen und in Anbetracht der Gesetzesverletzung verfügt, daß die alte Frau wegen Uebertretung von Eisenbahnvorschriften eine Strafe von 25 Kronen zu zahlen hat. In Zukunft wird also jeder, der es wagen sollte, zur Verhütung einer Eisenbahnkatastrophe die Eisenbahngeleise zu betreten, voraussichtlich davor durch eine Warnungs­tafel behütet werden, auf der folgende Worte stehen sollten: „Das Betreten der Geleise ist auch dann ver­boten, wenn dadurch großes Unglück verhütet wer­den kann". Der Amtsschimmel und der Paragraphen­fimmel über alles!

LuMamvf zwischen Polizei und Devhvechevn

Die Banditen von Chicago bereichern ihre Tech­nik täglich um neue sensationelle Methoden, die er­kennen lassen, daß diese Feinde der öffentlichen Ord­nung in jeder Beziehung auf der Höhe sind. Kürz­lich wurde die Aufmerksamkeit der Passanten von?

s Himmel ihre Kreise zogen Das war an sich nichts Besonderes. Ungewöhnlich war dagegen, daß man zugleich auch scharf und deutlich jenes Knattern hörte, das für ein feuerndes Maschinengewehr charak­teristisch ist. Man bemerkte denn auch bald, daß das eine Flugzeug feuerte, das zugleich versuchte, das andere zu überholen. Kurz darauf verschwand das geheimnisvolle Flugzeug, nachdem es zwei oder drei Kreise beschrieben hatte, hinter einer Wand dicken Rauches, den es selbst ausstieß, um sich unsichtbar zu machen. Das andere Flugzeug, das augenschein­lich die Nutzlosigkeit einer weiteren Verfolgung er­kannt hatte, verlangsamte seine Schnelligkeit und ging im Gleitflug nieder. Man erfuhr dann, daß es sich tatsächlich um eine Maschine der Prohibitionspolizei handelte, die auf der Verfolgung eines Flugzeuges mit geschmuggeltem Alkohol begriffen war. Dieses Schmuggelfahrzeug war mit einem Maschinen­gewehr ausgerüstet, das sein Feuer gegen die Ver­treter des Sicherheitsdienstes eröffnet hatte, mit dem Erfolg, daß diese die Verfolgung aufgeben mußten, um ihren schwerbeschädigten Apparat zu Boden zu bringen. Die Banditen waren inzwischen natürlich spurlos verschwunden.

3ff die spinale -Kinder­lähmung zu verhüte«?

Als epochemachend bezeichnete der Londoner Arzt Dr. James Collier in einem Bortrag vor einer Aerztevereinigung eine von Dr. Weston Hurst vom „Lister Institut für Krankheitsverhütung" gemachte Entdeckung. Dr. Hurst will durch Serumüber­tragung eine Immunisierung gegen die gefürchtete Krankheit erzielen. Er hatte den Krankheitskeim einem Pferde eingespritzt und nach vorange­gangenen erfolgreichen Versuchen an Affen das

einheitlichen Grundbetvag für alle Lohnklassen jähr­lich RM 168.— (Paragraph 1288 der RVO.); 2. dem Reichszuschuß von jährlich RM 72.— (§ 1285 her RVO.): 3. dem Steigerungsbetrag (§ 1289 der RVO.) Dieser beträgt 20 v. H. der seit dem 1. Januar 1924 gültig entrichteten Beiträge der Invalidenversiche­rung. Ferner wird für jede ordnungsmäßig verwen­dete Beitragsmarke der bis zum 30. September 1921 gültigen Lohnklassen ein Steigerungsbetrag gewahrt, und zwar für jede Beitragsmarke der Lohnklassen 1=4 2-8, 3=14, 4=20 und 5-30 Reichspfennig. Der Rentenanspruch ist bei dem städt. Versicherungs­amt, Langstraße 41, 1. Stock, tunlichst persönlich an­zubringen. Beizubringen sind: 1. die letzte Quittungs­karte, 2. Aufrechnungsbescheinigungen über die um- aetauschten Karten, 3. zum Nachweis des Alters von 65 Jahren der Geburtsschein (Auszug auf dem Tauf­register) des Versicherten Der Geburtsschein wird für Rentenzwecke kostenlos ausgestellt.

Montag, 2. Februar, 10.30 Uhr vormittags

Taunus

Kleiner Feldberg: Bewölkt, —5, 20 cm, ofi und Rodel gut Falkenstein, Cronberg, König­stein: Keine Sportmöglichkesten.

Pferdeblut auf Menschen übertragen, mit dem Er­folg, daß diese gegen die spinale Kinderlähmung immun gemacht wurden. Dee weitoeroreitete Krankheit tritt in der Form stürmisch verlaufender Seuchen auf, die, wenn sie nicht zum Tode führen, schwere Lähmungen hinterlassen. So wurde der Staat Newyork durch drei Ausbruchsperioden heim­gesucht, die 6000 Todesopfer forderten und 24 000 Fälle von Lähmungen zur Folge hatten.

pegevzwittittge als Aleoevvaichutts

In einem Berliner Sanatorium erlebte ein junger Ehegatte, der Vatersreuden entgegensah, eine unan- geneyme Ueberrajchung In größter Aufregung er= wartete er das Erscheinen des Arztes, der ihm die glückliche Geburt seines Stammhalters nutteilen sollte. Aber Stunde um Stunde verging, ohne daß oas freudige Ereignis eintrat. Hin und wieder kam der Arzt, um ihn zu beruhigen. Endlich, nach viel- ftünbigem Warten, erschien in dem Zimmer, wo der Gäste wartete, eine Krankenschwester, die aber eine eigeartige Verlegenheit zeigte. Auf die Frage des un= geduldigen Gatten, ob die Entbindung vorüber sei, rennte sie ihm die erfreuliche Auskunft geben, daß fid)'bte Gattin wohlbesinde. „Und das Kind?" fragte der junge Vater. „Es find Zwillinge!" erwiderte daraufhin die Krankenschwester. Dabei machte der Vater schon ein etwas bängliches Gesicht, denn auf so viel Segen war er nicht gefaßt. Trotzdem bat er freudig erregt die Krankenschwester, ihn sofort zu sei­ner Gattin zu führen. Verlegen bat die Schwester noch um einen Augenblick Geduld, da sie noch etwas mitzuteilen habe. Sie wollte aber nicht mit der Sprache heraus, worum es sich handelte. Auf langes Drängen flüsterte sie verschämt: „Es sind zwei kleine Neger". Der Gatte schleuderte den Blumenstrauß, den er in der Hand haste, in die Ecke und legte wei­ter keinen Wert darauf, die beiden Zwillinge zu sehen, vielmehr war er darauf bedacht, festzustellen, wieso sich in seine Ehe plötzlich Negerblut einschlei- chen konnte. — Aehnliche Vorgänge ereigneten sich mehrere Jahre vor dem Kriege in Wien, wo in einer Ausstellung ein Negerdorf zu sehen war. Damals be­riefen sich die Frauen, deren Kinder Halbblut oder Neger waren, darauf, daß sie sich „versehen" hätten. Bei den zahlreichen Scheidungsprozessen, die nun­mehr folgten, traten hervorragende medizinische Sach­verständige auf, um die Richter darüber aufzuklären, ob derartige „Versehen" in so zahlreichen Fällen mög­lich oder wahrscheinlich seien. In unserem Fall wird es kaum einer derartigen wissenschaftlichen Unter­suchung bedürfen, da es bereits festgestellt wurde, daß die junge Gattin innige Beziehungen zu einem Zirkusakrobaten unterhielt, dessen Wiege in einem Negerdors in Afrika gestanden hat. Der Eheschei­dungsprozeß, der voraussichtlich dieser Verirrung der Natur inbezug auf die Farbe der Zwillinge folgen wird, dürfte nur kurze Zeit in Anspruch nehmen.

Avollos Tempel bei ^yvene

Die italienische archäologische Mission, ^die mü

grâbungsarbeiken bei Kyrene tiot'hlmmf. hat die neue Saison mit einer Entdeckung verheißungsvoll begonnen. Es wurde ein dem Apollo geweihter Tempel freigelegt, der zu den größten und am besten erhaltenen zu zählen ist. Es handell sich um ein Heiligtum, das künstlerisch und archäologisch gleich bedeutungsvoll ist und wertvolle Aufschlüsse über die Geschichte der antiken Religionen geben dürfte. Bemerkenswert sind weiter die Funde von Inschriften, Skulpturen, Tongefäßen und Münzen. Ferner ist es gelungen, ein wichtiges Gebäude in der Nähe des Heiligtums wiederherzustellen, ein Gebäude, das in seinem Stil ein Musterbeispiel griechischer Architektur aus der Zeit der höchsten Blüte darstellt.

Dev KaVetenavvavat mit Schneeschuhe«

Der amerikanische Gelehrte Dr. Darwin O. Lyon, der zur Entnahme von Proben aus den verschiedenen Luftschichten eine Rakete 100 Kilometer hoch in die Luft schicken will, hofft, die nötigen Vorbereitungen auf dem Monte Redorta bei Bergamo, von wo der Start erfolgen soll, anfangs des nächsten Monats be-1 endet zu haben. Statt die Rakete unmittelbar.in die Luft zu feuern, soll der neue Apparat, der mit einem Kostenaufwand von 16 000 Mark konstruiert wurde, den Bergabhang auf Schneeschuhen oder Schnee­kufen hinauffahren, von denen er sich löst, wenn der Gipfel des Berges erreicht list Deshalb hat auch Dr. Lyon mit feinem Versuch bis zu den Wintermonaten gewartet. Es ist übrigens die zweite Rakete, die er von dem genannten Berg aus in die Luft feuert. Die erste startete im Februar des Jahres 1929 und erreichte eine Höhe von rund 10 Kilometer, womit damals ein Höhenrekord aufgestellt wurde.

Rhön

Wasserkuppe: Bewölkt, —4, 30 cm, Pulver­schnee, Ski und Rodel sehr gut. Gersfeld: Be­wölkt, — 3 25 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut. Damersfeld: Bedeckt, —3, 30 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut. Himmel- danbberg: Bedeckt: —3, 30 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Vogelsberg

Gute Sportrnöglichkeiten.__________________

Rundf unkNvosvamm

Montag, 2. Februar 1931

6.15: SF. Wettermeldung. Anschließend: Mor­gengymnastik. 7.15—8.15: SWF. Frühkonzert. 12: Schallplattenkonzert. 14: Werbekonzert. 14.50: Zeitangabe u. Wirtschaftsmeldungen. 15.20—15.50: SWF. Vortragszyklus des Frauen-Verbandes Hessen-Nassau und Waldeck: „Bei Frau Rat Goethe (zur Wiederkehr ihres 200. Geburtstages)", Vor­trag. 16.30: SF. (Freiburg): Nachmittagskonzert. 18.15: SWF. „Die Rentabilität der deutschen Landwirtschaft als volkswirtschaftliche Ausgabe*, Vortrag. 18.45: SWF. „Opernfilm und Filmoper*, Vortrag. 19.15: SWF. Englischer Sprachunter­richt. 19.45: SWF. Aus Briesen und Tagebüu-ern

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Carl Hauptmanns. 20.05: SWF. (Aus dem gro­ßen Saal d. Saalbaues, Frankfurt a. M.): Konz. 22: SWF. Zeitbericht „Der Oustric-Skandal". 23: SWF. (Von Berlin): Tanzmusik. 24. SWF. IV. Frankfurter Sechstagerennen, Mitternachss- wertung, Sprecher Dr. P. Laven.

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Turngemeinde 1837. Heute 8.30 Uhr abends Turnausschußsitzung. 154

Raturheilverein Prießnitz e. V. Hanau. Jeden Montag abend 8 Uhr Training der Faustball­spieler und Interessenten. 153 Zentrumsparlei. Heute abend 8.30 Uhr Monats­versammlung im Hecht. 151 ^Oratorienverein. Morgen Dienstag Probe

Volks-Chor „Union“. Morgen Dienstag, abxnds 7.30 Uhr Singstunde für den Männerchor, ab 9 Uhr für den Frauenchor. Mittwoch nachmittag 2.30 Uhr Kinderchorsingstunde. 155 Kavallerie-Verein Hanau. Morgen 8.15 Uhr abends Versammlung im Lokal „Zur Sonne". Voll­zähliges Erscheinen erbeten. 152

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Straßenhandel mit Speiseeis für das Jahr 1931

Anträge auf Zulassung zum Straßenhandel mit Speiseeis im Stadtkreise Hanau für das Kalender­jahr 1931 sind bis zum 15. Februar ds. Js. schrift­lich beim Stadtausschuß des Stadtkreises Hanau einzureichen. Die für 1930 erteilten Erlaubnis­scheine zum Straßenhandel mit Speiseeis sind mit dem 31. Dezember 1930 ungültig geworden.

Hanau, den 27. Januar 1931.

Der Stadtausschuß des Stadtkreises Hanau I. V. gez. Dr. Müller.

Oeffentliche Mahnung fälliger Steuern und Abgaben Diejenigen Steuerschuldner) welche mit der Ent­richtung der

Hauszinssteuern Grundvermögenssteuern Kanalbenutzungsgebühren Müllabfuhrgebühren für Januar 1931 (fällig gewesen am 15. Januar 1931) im Rückstände sind, werden hierdurch öffent­lich gemahnt, die Rückstände bis spätestens 5. Fe­bruar an die unterzeichnete Kasse zu entrichten.

Von den folgenden Tagen ab werden die fällig gewordenen Rückstände nebst Zinsen und Gebühren im Wege der Zwangsvollstreckung eingezogen.

Eine Behändigung von Mahnzetteln findet nicht statt. Zahlungen im Giroverkehr oder auf Postscheck­konto Nr. 5104 Frankfurt a. M., müssen spätestens nm obengenannten Tage der Kesse portofrei zugehen. Hanau, den 2. Februar 1931. 19

Stadtkasse, gez. Albert, Rendant.

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