Ar. 25
Freitag den 30. Januar 1931
SeNe.
Eine voLevvavtie um das Leben
Ein den ihre
Wildwest-Drama der Wirklichkeit — 5 Bu- und 4 Zehner — Eine Liebestragödie und Folgen — Der großmütige Cowboy und Goldgräber
In
... Nut City, einem abseits von öer_ großen Heerstraße gelegenen amerikanischen Städtchen, war vor einigen Tagen großer Besuch angekommen. Einig« Goldgräber, die eine gewaltige Ernte gemacht hatten, waren im Grand Hotel eingekehrt, das zu Ehren dieser reichen Männer so hell
erleuchtet war, wie es ein halbes Dutzend schlecht brennende Petroleumslampen zuwegen bringen können. Unter den Ankömmlingen war ein ehemaliger Bürger von Nut City, Orestes Fletscher, von dem man erzählte, daß er so viel Menschenleben auf dem Gewissen habe, wie seine Hände Finger haben. Er war aus Nut City ausgewandert, weil sich seine Schwester das Leben genommen hatte. Sie war mit Fletschers bestem Freund, Tym Toylo, verlobt gewesen, aber ihr Bräutigam hatte sie wegen einer anderen Frau sitzen gelassen. Tim Toyle war ein berüchtigter Rowdy, dessen Faust härter ist als Stah^. Zwischen Fleischer und Toyle war nun eine grimmige Feindschaft entstanden, die in Demselben Augenblick wieder aufloderte, als Fleischer als reicher Mann für einige Tage nach Nut City zurückkehrte. Im Grand Hotel trafen sich allabendlich die sogenannten Honorationen des Städtchens. Es gab nun ein eigenartiges Wiedersehen zwischen Fletscher und Toylè. Die beiden Feinde schlossen aber stillschweigend einen Waffenstillstand, denn sie wollten nicht den Fvieüen des Städtchens stören. Fletscher, der ein gewaltiger Cowboy geworden war, und durch Zufall bei der Gold- gräberei reich geworden war, schlug eine Pokerpartie vor, an der sich die drei anderen Goldgräber, ein Matrose und mehrere Bürger von Nut City, darunter, auch Toyle, beteiligten. Es ging sehr hoch her, denn die Goldgräber hatten viel Gold und die Bürger wollten in den Einsätzen nicht nachstehen. 500 Dollar waren der gewöhnliche Satz. Plötzlich sah Fletscher, wie der Matrose aus der Tasche einen Buben zog. Die Aufregung des Spiels hatte ihren Höhepunkt erreicht, so daß außer Fleischer keiner diesen Vorgang beachtete. Fletscher hob schon die Faust, um" dèn Falschspieler niederzuschlagen, da sah er, wie der arme Matrose verzweifelt dasaß, denn er hatte trotz seiner Falschspielerei den letzten Cent verloren und ging vom Tisch fort. Daraufhin schwieg Fletschner und ließ den armen Teufel laufen. Die Pokerpartie wurde inzwischen immer wilder. Es wurden Sätze von 1000, 2000 und 3000 Dollar gehalten. Toyle verlor ein Vermögen, blieb aber ruhig und spielte weiter. Plötzlich schrie Fletscher: „5000 Dollar." Alle Mitspieler warfen die Karten hin, da sie einen so hohen Satz nicht halten wollten, nur Toyle setzte die 5000 Dollar. Beide kauften zwei Karten. Es war also klar, daß jeder von ihnen einen sogenannten „Dreiständer" hatte, d. h. 3 Buben, oder 3 Könige oder 3 Zehnen, beim Pokerspiel ein recht gutes Blatt. Zugefllgt sei für Nichtkenner, daß jeder Spieler 5 Karten erhält. Wenn er 2 Buben oder 3 Buben oder Könige
oder ähnlich gleiche Kurten unter den 5 Karten
hat, dann kann er die nichtpajjendden Karten durch ^ätte er gewonnen. Nun nahm ^.oyie, der völlig - - ~- - zusammengebrochen war, den Revolver und: wollte üch erschießen, da er die Porerpârtie- llerlorèn chckkkS
üeidie Zahl neugekaufter ergänzen, 'n daß er Fmn- Beginn des richtigen Spiels 5 Karten in der Hand behält. Hat er nun drei Buben und kauft
2 neue und unter ihnen zufälligerweise den vierten Buben, dann darf er annehmen, daß er im Spiel das höchste und beste Blatt in der Hand hat, da es unwahrscheinlick ist, daß ein anderer zufällig unter 5 Karten gleichfalls einen sogenannten „Bier- ständer" hat, d. h. 4 Zehnen oder 4 Könige usw. Dann hat derjenige gewonnen, der den höchsten besitzt. Die höchste Karte in dieser Beziehung ist 4 Asse. Es folgen 4 Könige,. 4 Damen, 4 Buben, 4 Zehnen ufm.‘ Als nun Fleischer zwei Karten gekauft hatte, schrie er nochmal: „5000 Dollar" Toyle hatte auch zwei Karten gekauft ünd brüllte voller Aufregung: „Die 5000 Dollar- und 5000 Dollar." Sie überboten einander, bis Toyle erklärte, daß er kein Geld mehr habe. Daraufhin schrie ihm Fleischer zu: „Setz Dein Leben ein! Wenn ich gewinne, schenke ich Dir meinen Revolver, mit dem Du dich erschießen kannst." Toyle willigte ein. Nun deckte Fleischer die Karten auf. Er hatte unter den 5 Karten vier Buben. Toyle brach zusammen, denn er hatte auch ein Hohes Blatt, aber nur 4 Zehnen. Als nun Fleischer sich auf das Geld stürzte und Toyle zu schrie: „Nun verrecke!" sprang Toyle auf, und zog sein Messer und während er feinem Gegner zubrüllte: „Betrüger, laß das Geld liegen! Du hast falsch gespielt, ich habe auch einen Buben in der Hand!" (5 Buben gibt es in einem Sviel aber nicht!) stieß er den Dolch durch die Hand Fletschers mit einer solchen Gewalt, daß Fleischer an den Tisch festgenagelt war Fletscher, der sich feiner Unschuld bewußt war, verlangte nun eine genaue Untersuchung. Er erinnerte sich plötzlich des Ma- tuyen, der einen Buben in das Spiel geschmuggelt hakk?>-und klärte auf diese Weise den Tatbestand
Dev „Gslavek-Gumvß"
Der Prozeß gegen Sklarek und Genossen. — Eine Anklage von 1700 Seiten. — Warum die Untersuchung so lange gedauert hat. — Bürgermeister, Bankdirektoren, Stadlräte und Stadtamlsräke auf der Anklagebank.
Die Untersuchung in dem „Fall Sklarek", einer der aufsehenerregendsten „Affären" aller Zeiten, ist nunmehr abgeschlossen und die Anklage gegen Skla- rek und Genossen zugestellt. Man hat in der Oeffent- lichkeit von einem „Sklarek-Sumpf" gesprochen, und wenn alle Beschuldigungen des Anklägers sich als zutreffend erweisen sollten, dann ist dieses Wort die einzige zutreffende Bezeichnung. Man hat ja schon allerhand Einzelheiten darüber gehört, wie sich in dieser Angelegenheit hohe städtische Beamte und geriffelte Schieber in die Hände arbeiteten, um einander möglichst viel Vorteile zuzuschanzen, wie seltsamer Weise alle Kontrollmaßnahmen versagten, wenn es sich darum handelte, für die Gebrüder Sklarek große Aufträge hereinzubekommen oder ihnen unrechtmäßigerweise gewaltige Summen zu verschaffen.
Die schriftliche Anklage, die ungefähr 1700 Seiten umfaßt und so umfangreich ist, daß sie nicht durch die Post, sondern durch besondere Boten zugestellt werden mußte, stellt die einzelnen Straftaten, die sich bei der eingehenden Untersuchung herausgestellt haben, mit großer Sorgfalt fest. Jns- gesamt sind außer den Brüdern Sklarek elf Personen in die Angelegnheit als Mitschuldige verwickelt. Beschämend ist dabei die Tatsache, daß hohe städtische Beamte sich nach Aussage des Anklägers nicht gescheut haben, ihre Pflichten zu verletzen und für ihre pflichtwidrigen Handlungen Geld und andere Vorteile entgegenzunehmen. Sie sind also, wenn die Anklage sich als richtig bei der gerichtlichen Verhandlung erweist, bestochen worden. Die Untersuchung war sehr schwierig, denn es war eine große Arbeit zu bewältigen, um alle die verschiedenen Transaktionen, gefälschten Rechnungen, unrichtig geführten Bücher, falschen Quittungen usw. soweit zu sichten, daß man einen klaren Ueberblick über die Straftaten erhielt. Aus diesem Grunde verzögerte sich auch die Fertigstellung der Anklage längere Zeit. Im Einzelnen beschuldigt sie die Gebrüder Sklarek des Betruges gegen die Stadt Berlin, die Berliner Anschaffungsgesellschaft, die Dresdner und Ostbank, der Urkundenfälschung sowie der schweren aktiven Bestechung und Anstiftung zur Untreue von Beamten der Stadt Berlin und des Reiches, endlich werden die Sklareks noch des Konkursverbrechens angeklagt. Den Hauptinhalt der Anklage bildet der Vorwurf, daß die Sklareks die Stadtbank durch gefälschte Rechnungen um den Betrag von 10>2 Millionen Mark geschädigt haben. Die Berliner Anschaffungsgesellschaft wurde u. a. dadurch um 200 000 Mark geschädigt, daß die Lastschrift durch falsche Quittungen als zu ui recht erfolgt nachgewiesen worden war. Auch haben sich die Angeschuldigten durch unrichtige Bestätigungsschreiben von der Dresdner
auf. Da er keine Schuld an dem Betrug hatte, so
Aber der Haß in Fleischer war erloschen. Ateni- lose Stille herrschte in dem Raum, als Fletscher dem Toyle die verwundete Hand auf die Schulter legte und sagte: „Tim, Deine Spielschuld ist bezahlt, ich habe keine Forderung mehr an Dich!"
Kegenwasiev ist das Vesie
In einer französischen Zeitung rühmt ein Mitarbeiter mit begeisterten Worten die unschätzbaren Vorzüge des Regenwassers zum Waschen und Reinigen. Für die Küche gibt es, wie der Verfasser ausführt, nichts Besseres als die Verwendung des Regenwassers. Der Kochprozeß wird dadurch nicht nur verkürzt, sondern die Speisen werden auch ungleich leichter verdaulich. Benützt man ferner zum Reinigen der Fußböden lauwarmes Regenwasser, so geschieht die Säuberung im Handumdrehen und wird noch beschleunigt, wenn man dem Wasser etwas Soda zusetzt. Das Gleiche gilt für das Abwaschen einer mit Oelfarbe gestrichenen Mauer, die, wenn sie mit reinem Regenwasser abgewaschen wird, im Nu sauber ist, ohne daß die Farbe im Geringsten leidet. Noch deutlicher aber wird der Vorzug des Regenwassers beim Waschen der Wäsche. Weicht man diese in warmgemachtem Regenwasser ein, so hat die Säuberung schon begonnen. Man braucht die Wasche dann nur noch in Regenwasser zu kochen, ohne daß man es nötig hätte, dem Wasser Soda, Seife oder noch schärfere Alkalien beizumengen. Bei der Benützung des gewöhnlichen Leitungswassers verlängert sich dagegen der Kochprozeß, und die Speisen werden deshalb
und Ostbank unrechtmäßig Darlehen zu verschaffen gewußt. Der aktiven Bestechung haben sie sich gegen die Stadtbankdirektoren Schmidt und Hofmann schuldig gemacht, indem sie sic durch Vorteile veranlaßten, ihnen Kredite zuzuwenden. Zwei Bürgermeister und mehrere Stadträte waren bestrebt, den Sklareks nicht nur das Recht der Lieferung an städtische Dienststellen zu verschaffen, sondern auch für Vergrößerung des Umsatzes bei den Dienststellen und städtischen Gesellschaften zu sorgen. Gegen alle diese Personen, wie Bürgermeister Schneider, Kohl, die Stadträte Bennecke, Degner, Gaebel wurde die Anklage wegen passiver Bestechung erhoben. Der Buchprüfer des Finanzamtes Mitte hat sich nach den Beschuldigungen der Anklage der Aufstellung unrichtiger Bücher zum Zwecke der Steuerhinterziehung schuldig gemacht. Bei Ankäufen von Grundstücken durch die Brüder Sklareks haben Amtspersonen, denen das Interesse und Wohl der Stadt anvertraut war, tatsächlich in pflichtwidriger Weise dafür gesorgt, daß den Käufern Sklarek Vorteile gegenüber der Stadt entstehen. Ueberall, wo die Sklareks bei Geschäften ihre Hände im Spiel gehabt haben, verstanden sie es, sich unrechtmäßige Vorteile aller Art zu verschaffen und sie wurden dabei unerhörterweise von Amtspersonen unterstützt, die aus diesem pflichtwidrigen und treulosen Handeln Vorteile zogen. Man hat nur noch eine Hoffnung, daß vielleicht die Gerichtsverhandlung ein lichtees Bild von unserer städtischen Verwaltung ergeben wird, als es der Ankläger gezeichnet hat, und daß einige Beamte sich von den Beschuldigungen werden reinwalchen können, denn angeklagt ist noch nicht überführt und verurteilt.
Es war noch gegen zahlreiche andere Personen die Voruntersuchung eingeleitet worden. Da aber gegen diese kein belastendes Material vorhanden wär, so hat die Staatsanwaltschaft beantragt, diese außer Verfolgung zu setzen.
Oie Duvthfühvnng des Sklavek- Vvoresies
Berlin, 29. Jan. Die Verteidiger in der Sklarek- Sache haben vom Gericht eine Frist von zwei Monaten zur Beantwortung der vierbändigen Anklage erhalten, wollen jedoch' den Antrag stellen, ihnen mindestens vier Monate Frist zu gewähren, um zu den Behauptungen der Anklageschrift Stellung zu nehmen. Von der Staatsanwaltschaft ist angeregt worden, die Verhandlung noch vor den Gerichtsferien durch,zufllhren. Die Verteidigung möchte jedoch, da die Angeklagten sehr umfangreiche Beweisanträge stellen möchten, erst nach den Gerichtsferien die Verhandlung durchführen.
weniger leicht verdaulich. Beim Waschen von Holz und Leinwand kommt, man., beim Leitungswasser aber ohne Soda und Schmierseife überhaupt nicht ausfeswedärf'in diesem Fall sogar" der Wasch- mittel und des Chlors. Daß Dabei die Wäsche leidet, liegt auf dex Hand. Natürlich muß man dafür sorgen, daß Das Regenwasser sauber ist, vor Licht behütet wird und gegen Fliegen möglichst geschützt ist. Die Fliegenlarven kann man übrigens leicht vernichten, indem man eine dünne Oelschicht über das Wasser breitet. Das gesammelte Regenwasser braucht man außerdem nur zu kochen, um es von allen Keimen zu befreien.
von dev âknobühne.
Modernes Theater. „Der Greifer". Nun hat der Tonfilm auch den Detektivschlager erwischt. Statt dem Sex apeal von Marlene Dietrich, dem Liebesgeflüster von der Christiansen, dem Lächeln der Harvey, geht es diesmal ganz toll her. Messer sausen durch die Lüfte, Revolverschüsse knallen und ein Verfolgungskampf durch ein Bühnenhaus beginnt, der uns den Atem raubt. Der Kampf zwischen den Verbrechern und dem sympathischen Greifer, H a n s. A l b e r s ist mit Hochspannung geladen. Wallace soll blaß vor Neid geworden sein, als er den Film gesehen hat. Ob's stimmt, weiß ich nicht, aber möglich wäre es schon; den dieser Einbruch in feine ureigene Domäne muß schließlich ver- schnupfen. Tolles Tempo wird angeschlagen. Der Film wird aber über die üblichen Detektivreißer hinweggehoben durch die famose Darstellung von Albers, dessen charmante Liebenswürdigkeit alles schlägt. Sicher ist das Moderne Theater wieder eine Woche lang die Spielplansorgen los. Der Film macht volle Häuser. Das Beiprogramm ist unterhaltsam.
Gibneedevttht
(Freitag, 30. Jan., vormittags 10.30 Uhr.) Taunus
Kl. Feldberg: Bewölkt —2, 18, 4 Zentimeter, Ski und Rodel sehr gut. Falkenstein: dünn gefrorene Schneedecke. Keine Sportmöglichkeit. Grönberg und Königstein: keine Sportmöglichkeiten.
Rhön
Wasserkuppe: Nebel, —3, 30, 8, Zentimeter, Pulverschnee. Ski und Rodel sehr gut. Gcrosch.' Bewölkt, —1, 30, 10 Zentimeter, Pulverschnee. Hj und Rodel sehr gut. Eisenacherhaus am Ellenbogen. Bewölkt, —2, 35, 4 Zentimeter, Pulverschnee. Eli und Rodel sehr gut. Damersfeld: Bewölkt,
30, 15 Zentimeter, Pulverschnee. Ski und Rodel sehr gut. Himmeldunkberg: Bewölkt, —1, 30, ig Zentimeter, Pulverschnee Ski und Rodel sehr gut, Kreuzberg: Nebel, —3, 40, 15 Zentimeter, Pulver- schnee. Ski und Rodel sehr gut.
Spessart
Rohrbrunn: Stärkerer Schneefall, —2, 12, 2 3en« timeter, verharscht. Ski mäßig, Rodel gut. $
Vogelsberg
Herchenhainer Höhe: Bewölkt, —1, 25, 15 Zed timeter, Pulverschnee. Ski und Rodel sehr gut Hoherodskopf: Nebel, —2, 40, 20 Zentimeter, gekörnt. Ski und Rodel sehr gut.
Odenwald
Neunkirchen: Leichter Schneefall, —0, 17, 3 Zentimeter, Pulverschnee. Ski und Rodel möglich.
Rundfunk-Nrogvamm
Freilag, 30. Januar 1931
6.15: SF. Wettermeldung. Anschließend Mor! gengymnastik. 7.15—8.15 Frühkonzert. 12: SchA plattenkonzert — Operettenkonzeick. 14: Serbe, konzert. 15.20: SWF. Erziehung und Bildung - „Die öffentliche Volksschule". Vortrag. 16.30: 6g, Nachmittagskonzert 1815: SWF. Stunde dh Buches: Ueber Ernest Hemingway. 18.40: eg, Aerztevortrag: „Von unseren Weisheit?,zähnen". 19.10: SWF. „Neue Wege der Steuergesetzgebung nach der Notverordnung v 1. Dez. 1930". Vortrch 19.35: SWF. (Opernhaus Frankkurt a. M): „Sief land". 22.20: Briefkasten. 22.50: SWF. (FesthM Frankfurt): Sechstagerennen. Erste Nacht. 23 bis
24: SWF. (Von Berlin): Unterhaltungskonzert, :
Seveine. Sevfammlunsen.
Spessarl-TouristenVerein. Sonntag, 1. Febr» 2. Vereinsamndekung: Hanau, Buchberg, Langen selbold. Abmarsch vorm. 10.15 Uhr von Stauen Dörr. Fahrpreis 50 Pfg. Teilnehmer die ml kommen wollen können 12.18 Uhr ab Hanau-Ä nachfahren. M
Lehrersängerchor. 5.30 Uhr Musik, 8.30 Ul Chor. 13
Volk-Chor „Union“. Sonntag, 1. Februar, M teiligung an der im Gewerkschaftshaus stattfinde» den „Proletarischen Feierstunde" Eintrittspreis 20 Pfg. — Wir machen heute schon auf unlem am 14. Februar stattfindenden Maskenball at merksam. Näheres aus den Plakaten und demnäö erscheinenden Inserat ersichtlich. Jugendliche u erwerbslose Mitglieder haben Vergünstigung. 1
1. H. 5. E 93. Zu unserem Maskenball sind f ältere Herrschaften wieder genügend Tische serviert. J
Gesangverein Eintracht. Zu unserem MaSke ball bitten wir alle Mitglieder, sich und ihre B kannten usw. recht rege zu beteiligen und möglich den Vorverkauf zu benutzen. 1’
Alpenverein. Sonntag, 1 Februar, Wanderum Schotten, Hoherodskopf/Hartmannshain. Abfrhr Hanau-Hp. 5.59, Hanau-Nord 6.04 Uhr norm, m Sonntagskarte Hartmannshain. Falls der Sports geht Abfahrt 7.50 Uhr Hanau-Hbf. 1$
AmMch« Nekanutmachunse«.
Der Kreisausschuß hat in seiner Sitzung an 22. Dezember v. J. — nach Anhörung der Berufs Vertretungen — gemäß § 21 Abschnitt 6 der Kreis satzung für die Fortbildungsschulen des Streife Hanau vom 16. April 1926 den Schulbeitrag für bi ländlichen Fortbildungsschulen für das Schuljch 1930/31 auf 3.— RM für jeden Schüler festgesetzt Die Beiträge werden von den Zahlungspflichtige! durch die Gemeinden angefordert und sind zur Del meidung der zwangsweisen Beitreibung innerho!! 14 Tagen an die Gemeindekasse abzuführen, ©eger die Heranziehung zu den Schulbeiträgen ist inner halb 4 Wochen, vom Tage der Zahlungsaufforde rung an gerechnet, der Einspruch beim Kreisaus schuß in Hanau zulässig. Durch die Einlegung dir ses Rechtsmittels wird die Zahlungsfrist nicht ver längert.
Hanau, den 29. Januar 1931.
Der Vorsitzende des Kreisausschusses. Kaiser
ow. -K/
Odcn'-valdlr'uo Ortsgruppe Hanau
2. Kiubwanderung
Sonntag, 1 Febr. 1931 Abmarsch 1 Uhr Straßenbahn - Depot nach Wolfgang, Kahler Steinbrüche, Kahl.
Abfahrt Kahl 8 Uhr abends. 3394
Gäste gerne willkommen.
Ein
ÄifdWert mit angeschloss. Gasherd zu verkaufen. Näh. Geschäftsst. 3402
Kunst und Kunst- Ke'c ckle, bistr y. »erb 5läb. Seschäftsst. 3405