Donnerstag den 29. Januar 1931
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Nr. 24
^Interessierten die ausgestellten, — ganz besonders im prämiierten Tiere, die im Vorführungsrina g, wurden. Hier konnte man prachtvolle Pferd
wertvolle Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und "ÄMtige Kleintiere der einzelnen Rassen sehen. Die . «iMschinenausstellung bot verschiedenes Neuzeitliche , wofür ebenfalls großes Interesse vorhan- W war. Das Rett- und Fahrturnier, sowie die weiteren sportlichen Darbietungen lösten allgemeine Bewunderung aus. Der Unterhaltungsfilm betitelt »Kampf um die Scholle", der inhaltlich der heutigen UMAit angepaßt war und aus dem sich die Zuschauer Kleine Lehre für die Zukunft machen konnten, fand allgemeinen Beifall. Die Filme wurden vorgeführt l^hon einem Herrn des Kurhessischen Landbundes, ie »«Herrn Waldow aus Kassel. Die Herren Schmitt- . I Wachenbuchen und Dr. Schneider-Hanau machten belehrende Ausführungen.
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«ob«es Kettee tödlich abgestürzt
Groß-Auheim, 28. Jan. Hühnerdieb st ah l. der Nacht vom 26. zum 27. d. Ms. wurden Lus einem hiesigen Werk 5 Hühner (4 weiße Leg- fen und 1 silbergraues) entwendet. Die Täter heben den Tatort mit einem Fahrrad aufgesucht kund sind in Richtung Großkrotzenburg (an der k Eisenbahn entlang) abgefahren. Personen, die irgendwelche Mitteilungen (auch vertraulich) machen können, werden gebeten, sich an die Landjägereibeamten in Großauheim zu wenden. Für die Namhaftmachung der Täter und Herbeifchaf- I fung der Hühner ist eine Belohnung von 10 RM ; ausgesetzt.
[ ö Roßdorf, 27. Jan. Reichsgründungs- Feier. Am Sonntag, 25. Januar hielt der hiesige , Kriegerverein in der Wirtschaft von Heinrich i Zchneider die Reichsgründungsfsier, verbunden mit einem Familienabend, ab. Eingeleitet wurde die ! Feier durch einen flott gespielten Marsch der hiesi- i gen Feuerwehrkapelle. Darauf begrüßte der Vor- ifi^enbe, Herr Jean Koch, die Anwesenden un'b »gedachte vor allem der Kameraden, die auf dem èrsM Felde der Ehre ihr Leben lassen mußten. Dann rbMüberreichte er im Namen des Kyffhäuserbundes NMdem Ehrenvorsitzenden, Herrn Fritz Köbel, ein MEhrendiplom. Anschließend hielt Herr Pfarrer
AMheyde die Festrede. Er legte in seiner Ansprache âdur, daß der am 18. Januar 1871 geschaffene eMeutsche Staat, seiner geschichtlichen Grundlage »ach und in seinem tiefsten Wesen echt soldatisch sei. ächt als ob damit seine Kriegslust gegeben sei, in Möglichkeit hätte der deutsche Soldatenstaat die Ris längste Friedenszeit in Europa ermöglicht und ge- M wollt. Soldatisch sei er deswegen zu nennen, weil oifj, die tragenden sittlichen und religiösen Kräfte des M »eutschen Staates die entscheidenden Tugenden des M »mischen Soldatentums sind. Mit diesen steht und sällt der deutsche Staat. Die Feinde des deutschen ^ -oldatentums haben wohl das glänzende Symbol
»es deutschen SMatsgedanken, das deutsche Heer,
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sertrllmmern können, aber nicht den entscheidenden rutschen Soldatengeist. Dieser sei sehr lebendig, lamentlich auch im Kyffhäuserbund, der mit Recht tolz darauf ist, daß er bewußt die große Tra- lition des deutschen Soldatenreichs halte und »flege. Und wo Geist ist und waltet, bildet er nach len Gesetzen der Natur notwendig sich seinen Kör- ier, der bestimmt wiederkommen wird. Wir kön-
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len durchaus hoffnungsvoll in die Zukunft schauen, nur unserem deutschen^ Grundwesen h. soldatisch im deutschen Sinne gesinnt
Murschlandlied gesungen. Dann trugen der Ge- Migverein Eintracht und die Feuerwehrkapelle Mrch Gesangs- und Musikvorträge zur weiteren Unterhaltung bei. Besonders erwähnt sei die Mitwirkung der jungen Feuerwehrkapelle, die sich in selbstloser Weise für diesen Abend zur Verfügung stellte und sich ihrer Aufgabe glänzend entledigte, ßerr Heinrich Jakob Lehr hatte die Ehre, 3 Kameraden, Geora Schutt, Konrad Goy, Vorsitzenden Jean Koch für ihre 25jährige Mitgliedschaft mit der silbernen Erinnerungsmedaille vom Kyffbäuser- hnb auszuzeichnen Der offizielle Teil des Abends endete mit einem Hoch auf den Generalfeldmar- . ichall von Hindenburg und auf das deutsche Dater- «Wand.
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--- Klein-Steinheim, 29. Jan. Unter dem Motto: »Tine Nacht in Ninive" wird der Gesangverein Liederkranz in dem im karnevalistischen Stile dekorierten Saale von Mich. Herty seinen ersten Maskenball veranstalten. Witz und Humor, ferner äeberraschungen werden die Besucher dauernd in Spannung halten Der SaaMft trotz der Verhält- liffe in schön gehaltenem Stile vollkommen neu dekoriert.
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Kreis Vüdinae«
Bekanntmachung
I Am Freitag den 30. Januar 1931, nachmittags %3
I uhr, wird in Stockheim
1. 1 rote Kuh
I im Wege der Zwangsvollstreckung öffentlich meist- "ietenb gegn Barzahlung versteigert.
Zusammenkunft der Steigerer an der Bürger-
I lueifterei Stockheim.
Büdingen den 27. Januar 1931.
^Mmeine Ortskrankenkasse für den Kreis Büdingen Vollstreckungsstelle.
Holzversteigerung
I Freitag den 30. Januar 1931, vormittags 10 Uhr
I ^ginnend kommt im Altwiedermuser Gemeindewald
I »achstehenves Holz zur Versteigerung:
Stämme: Eiche 2.-3. Klasse, 8 Stück 3,80 Fm.,
Hauptmann Ejnar Lundborg (links) mit dem General Nobile
Ein Fern- und Rahbeben registriert
: Die Instrumente der v. Reinachschen Erdbeben' warte auf dem Kleinen Feldberg verzeichneten gestern abend ein Fernbeben. Der ^rste Einsatz erfolgte um 20,20.39 Uhr, der zweite um 21,29,31 Uhr, das Maximum lag um 21,50 Uhr, das Ende gegen 1 Uhr. Die Herdentfernung beträgt 7500 Klm. Außerdem wurde heute morgen ein Nahbeben verzeichnet, dessen erster Einsatz um 9,0,59 Uhr erfolgt, und dessen Herdentfernung 600 Klm. betrug.
Todesstur; beim , Fensterputzer,
: Mittwoch vormittag gegen 10 Uhr stürzte die 29 Jahre alte Ehefrau Maas, Odenwaldstraße 22 wohnhaft, beim Fensterputzen auf die Straße. Die Verunglückte wurde schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie inzwischen gestorben ist.
Kindesmord
: In der Friedberger Anlage im Gebüsch hinter einem Baum ist die Leiche eines neugeborenen KnabeN-gefunden worden. Die Leiche befand sich in einem Schuhkarton Die gerichtsärztliche Obduktion hat ergeben, daß das Kind mit einem Schnürriemen erdrosselt worden ist.
Funkbild: Die Trümmer von Lundborgs Flugzeug bei Malmstätt.
Schwedens Fliegerheld, Hauptmann Ejnar Lundborg, der seinerzeit den verunglückten Nobile aus seiner Gefangenschaft auf der Eisscholle befreite, ist, wie bereits gemeldet, in der Nähe von Malmstätt beim Einfliegen eines neuen Flugzeugtyps aus 50 Metern Höhe abgestürzt und seinen Verletzungen erlegen.
Buche 3.—4. Klaffe, 4 Stück 4,13 Fm„ Fichte la. bis dem Publikum, die Schmähungen gegen Dillmann 2b. Klasse, 23 Stück, 8,45 Fm., Lärche la.—2a., 9 enthalten und dem Staatsanwalt ans Herz legen,
Stück, 1,49 Fm., Kiefer 3a. Klaffe, 1 Stück, 0,98 Fm.
Derbstangen: Fichte 1. Klasse 19 Stück, 2. Klasse 83 Stück, 3. Klasse 35 Stück; Lärche 1, Klasse 8 Stück, 2. Klasse 21 Stück.
Reisstangen. Fichte 4—5. Klasse 120 Stück.
Buche Scheiter 160 Rm., Eiche Scheiter 4 Rm., Buche Knüppel 95 Rm., Eiche Knüppel 8 Rm., Kiefer Knüppel 5 Rm., Buche Reisig 2. Klasse 60 Rm., Eiche Reisig 2. Klasse 30 Rm., Buche Stöcke 32 Rm.
Zusammenkunft am Waldeingang der Straße Alt- wiedermus-Eckactshausen.
Altwiedermus den 27. Januar 1931.
Hessische Bürgermeisterei Altwiedermus: Reichert.
sich nicht verblüffen zu lassen. Die Belastungszeugen machten dem Hauptangeklagten den Vorwurf, daß er bei der Annahme der Pfandstücke leichtsinnig verfahren sei, da er verschiedenen seiner Kunden ansehen
Aus Kab und As««.
Das Hünfelder „Rachtgefpensl" vor Gericht.
— Fulda, 28. Jan. Im Dezember wurden verschiedene Bewohner Hünfelds an mehreren Tagen frühmorgens durch Klopfen an den Fenstern oder Einsteigen eines Mannes in Wohnungen in große Aufregung versetzt. Es gelang schließlich, diesen scheinbar anormal veranlagten Menschen in einem 33jährigen wiederholt auch mit Zuchthaus vorbestraften Schuhmacher aus Fulda zu ermitteln. Jetzt stand nun dieser sonderbare Mensch vor dem Fuldaer Gericht. In drei Hünfelder Häusern, in die er eingestiegen war, hatte er die Frauen durch üble Redensarten beleidigt und sich des groben Unfugs schuldig gemacht. Auch in Fulda war der Schuhmacher abends in vier Anwesen unbefugt eingedrungen. Wegen der Hünfelder Fälle wurde er wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung zu drei Monaten Gefängnis und wegen groben Unfugs zu 20 Tagen Haft verurteilt. Wegen der Fuldaer Fälle erfolgte Freisprechung, da die Person des Angeklagten als Täter nicht einwandfrei festzustellen war.
Schiffsunfall auf dem Alaln
— Stockskadl a 2IL, 28. Jan. Gestern vormittag ereignete sich hier ein größerer Schiffsunfall, der leicht schlimme Folgen hätte haben können. Als ein talwärts kommendes Schraubenboot mit Anhang die Stockstädter Brücke passierte, rannte das letzte Schiff in voller Fahrt gegen den Brückenpfeiler. Infolge dieses Anpralles wurde das Schiff mit dem Kopfe in den Fahrbogen geschleudert, worauf das Mittelschiff nochmals gegen den Pfeiler fuhr. Dieser Zusammenstoß war so stark, daß die 2,5 Zentimeter starke Bodenwand eingedrückt wurde, so daß ein erhebliches Leck entstand. Die beiden Anschläge waren derart, daß in den Schiffswohnungen die Oefen mit dem darauf befindlichen Essen, sowie das Geschirr im Zimmer umhergestreut wurden. Em Glück war es, daß bei dem Anprall
eu Langenbergheim, 29. Jan. Der hiesige Geflügelzuchtverein veranstaltet am Samstag, den 31. Januar und Sonntag, den 1. Februar in der Gastwirtschaft von Wilhelm Seitz 1. eine allgemeine Geflügelausstellung. Zur Schau gelangt eine Auswahl von ca. 150 feiner Zuchttiere in verschiedenen Rassen. Die Prämiierung wurde dem bekannten Preisrichter Fr. Rühlmann-Himbach übertragen. Die Ausstellung ist am Samstag, von 2 Uhr und Sonntag von 12 Uhr ab geöffnet.
v. Düdelsheim, 28. Jan. Bei dem am Sonntag zu Büdingen stattgefundenen Bezirksturntag des Bezirkes Büdingen der Deutschen Turnerschaft wurde der Beschluß gefaßt, daß am 31. Mai d. I. hier in Düdelsheim die Reichsjugendwettkämpfe, mit denen das Bezirksoolksturnen verbunden werden soll, stattfindet. Die Vorbereitungen zu dieser Festlichkeit lieaen in den Händen des Vorstandes des hiesigen Turnvereines. Düdelsheim hat einen sehr schön in nächster Nähe des Dorfes gelegenen Sportplatz, der für eine größere turnerische Veranstaltung sich vorzüglich eignet. Es ist eine rege Beteiligung zu erwarten.
f Diebach a. Haag, 28. Jan. Der letzte hiesige Altverteran von 1870/71, Friedrich Gerth 5., feierte am 21. Januar in geistiger und körperlicher Frische seinen 83. Geburtstag, mom ihm Reichspräsident von Hindenburg und der Großherzog von Hessen Glückwunsch-Schreiben übermittelten.
mußte, daß sie nicht die rechtmäßigen Besitzer der Staubsauger, Sprechmaschinen, Teppiche und Fahrräder seien, die diese Leute zum Teil dutzendweise versetzten. Im weiteren Verlauf der Beweisaufnahme traten immer wieder Zeugen auf, die Dillmann und seinem Betrieb das beste Zeugnis ausstellten und betonten, daß in Höchst bedeutend mehr als in Frankfurt bezahlt worden sei. Um 3.30 Uhr wurde die Verhandlung auf Donnerstag vertagt.
Explosion im Höchster 3. G.Werk
: Dienstag nachmittag gegen 3 Uhr wurde im Werk Höchst der J. G. Farbenindustrie der Deckel eines Transportgefäßes, in dem sich eine chemische Flüssigkeit befand, durch Ueberdruck aus noch unerklärlichen Gründen etwa 30 Meter emporgeschleudert. In der Nähe des Explosionsherdes fiel der schwere Deckel nieder und durchschlug das Dach eines Schuppens. Personen sind glücklicherweise nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Bei der Explosion hatten sich Dämpfe entwickelt, die sich teilweise in dichten Wolken über das jenseitige Mainufer verbreiteten.
Feuer im Kino
: In den Anker-Lichtspielen in Fechenheim brach Montag abend bei der Vorführung des Films „Westfront 1918" Feuer aus, das jedoch von dem
abgerissen war, konnte dem Eigentümer wieder zu- geführt werden. Der Schaden ist durch Versicherung gedeckt.
Ein Bürgermeister auf dem Anklagebank
— Darmstadt, 28. Jan. Der Bü.germeister von Seligenstadt, David Singer, der seit 25 Jahren im Amt und Mitglied von Kreistag und Kreisaus- fchuß des Kreises Offenbach ist, wurde im November v. I. vom Bezirksfchäffengericht Offenbach wegen Verbrechens und Vergehens im Amt zu fünf Monaten Gefängnis und 100 RM Geldstrafe ver- urtellt. Die Veruntreuungen sollten etwa 1200 RM betragen haben. In der Berufungsverhandlung vor der Darmstädter Strafkammer ergab sich, daß die Telephongebühren für Privatgespräche, die Singer auf Kosten der Gemeinde geführt haben soll, höchstens 50 RM innerhalb zwei Jahren aus- machten, daß ferner die von ihm vereinnahmten Vergnügungssteuern infolge Ausgaben zu Unterstützungszwecken viel geringer waren als behauptet wurde und infolge Unordnung und Ueberhäufung mit Arbeit nicht abgeliefert wurden. Singer wurde freigesprochen und nur wegen unrichtiger Beurkundung von Unterschriften anstelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von einem Monat zu einer Geldstrafe von 100 RM verurteilt In der Verhandlung kam auch zur Sprache, daß Singer der Gemeinde durch den Schwiegervater feines in Leipzig verheirateten -sohnes ‘15 000 RM als Spende sichern konnte.
Maschinisten alsbald gelöscht verbrannten etwa 1200 Me
werden konnte. Es
—........... ........ Meter des Filmstreifens.
Die Vorführung wurde dadurch unterbrochen.
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Der Höchster Pfandhaus-Prozeß.
I : Zu Beginn des zweiten Verhandlungstages , I verlas der Vorsitzende einige anonyme Briefe aus
Eine Tolfchlagsaffäre vor dem Schwurgericht
Vor dem Schwurgericht beginnt am Donnerstag die Verhandlung in der Totschlagsafsäre in der NiSdastraße. Ende Oktober spreite sich in dem Verkehrslokal der Nationalsozialisten in der Nidda- tmße eine schwere Schlägerei zwischen National- ljoziaLsten und Mitgliedern des kommunistischen antifaschistischen Kampfbundes ab. Das Mitglied des Kampfbundes Breitenbach erhielt mit einem Bierglas einen Schlag auf den Hinterkopf und erlag der erlittenen Verletzung. Angeklagt find der Schlosser Hermann Seipel, der Vertreter Anton Virchstem, der Laborant Heinz Fell und der Kraftfahrer Ferdinand Geyer. Für die Verhandlung sind sechs Tage in Aussicht genommen
Ein Kind verbrüht
Wixhausen, 28. Jan. Das dreijährige Kind eines hiesigen Erwerbslosen riß heute einen Topf heißer Milch vom Tisch und erlitt dadurch schwere Verbrühungen an der Brust und an den Armen. Die Rettungswache Darmstadt brachte das bedenklich verbrühte Kind nach dem Stadtkrankenhaus Darmstadt.
Ein neuer Weltrekord
— Dillenburg, 28. Jan. Katastersekretär Fritz Göbel vom Katasteramt Rennerod gelang es dieser Tage, im „Kleinschreiben" einen neuen Weltrekord aufzustellen. Er schrieb auf die Rückseite einer Postkarte die ersten sechs Kapitel aus Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre", so daß er insgesamt 5930 Worte auf diesem engen Raum unter« brachte. Bekanntlich hatte ein junger Lampertheimer kürzlich 4760 Worte erreicht.
Gegen rote Hände: Creme Leodor
Die kühlende und heilende Wirkung der schneeig-weißen Creme Leodor tritt besonders in Erscheinung, wenn Hände und Gesicht durch Einwirkung der Kälte im Winter stark gerötet sind. Auch bei spröder und aufgesprungener Haut leistet die Creme bei dem so lästigen Juckreiz der Haut sowie als Puderunterlage vorzügliche Dienste. Tube 60 Pf. und 1 Mk wirksam unterstützt durch Leodor-Edelseife, Stück 50 Pf. In allen Chlorodont-Verkaufsstellen erhältlich.