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• Der Haushaltsausschuß des Reichs" tag es, der gestern die Aussprache über den Etat fortsetzte, hat einen genauen Arbeitsplan ausgestellt. Er will die Haushalte in etwa 120 Stunden erledigen und zu diesem Zwecke in den nächsten Wochen täglich fünf Stunden Sitzungen abhalten, ausgenommen Sonntags.
* Das Schiedsgericht der Wirtfchafts- partei hat Colosser ausgeschlossen, weil er seine Anschuldigungen vor die Oeffentlichkeit gebracht habe.
■ Wie verlautet .soll im Rahmen des diplomatischen Revirements, das voraussichtlich nach der Rückkehr des Reichsaußenministers Curtius von Genf stattfinden wird, auch ein Wechsel bei der deutschen Gesandtschaft in Wien vorgenommen werden, und zwar soll der bisherige Botschaftsrat in Paris, Rieth, zum Gesandten in Wien ernannt werden. Der jetzige Gesandte Graf Lerchenfeld werde die deutsche Vertretung in Luxemburg voraussichtlich übernehmen.
Der Arbeitszeitschiedsspruch für den oberschlesischen Kohlen - und Erz - beVgbau ist gestern abend vom Reichsarbeitsminister für verbindlich erklärt worden. Ueber den Lohnschiedsspruch für die gleichen Industrien, der ab 1. Januar eine Lohnkürzung um 6 Prozent bis Ende Juni festsetzte, ist noch keine EntschÄ- dung getroffen worden.
Heute früh kurz nach 4.30 Uhr würde in Halle die Feurwehr nach der Zucker-Roffinerie berufen, wo ein G r o ß f e u e r ausgebrochen war. Nach Zstündiger Arbeit gelang' es, das Feuer zu löschen. Die auf dem Boden der Raffinerie liegenden Zuckervorräte sind zum Teil vernichtet, zum Lell beschädigt. LLer Schaden tü »roß, doch durch
Cs wird jetzt amtlich bestätigt, daß der aus mburg stammende Privatdozent Dr. Werner Borchardt vom Institut für Schiffs- und Tropenkrankheiten bei dem Ausbruch des Vulkans Merapi auf Sumatra ums Leben gekommen ist. Borchardt, der bereits den Kraterrand erreicht hatte, war zum Rückzug genötigt. Er hat sich offenbar, zumal da Nebel herrschte, im Urwald verirrt. Sein Begleiter und ein zweiter Eingeborener sind gerettet, während Borchardt trotz tagelangen Suchens nicht gefunden werden konnte.
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. Nach einer Meldung des „Oberschlesischen Kuriers" hat der frühere Sejmob geordnete Bürgermeister Fojkis von Michalkowitz, der im Auf- ständischsnoerband eine große Rolle spielte, in den letzten Tagen ein Rundschreiben an die Ortsgruppenleiter de spolnischen Westmarkenvereins sowie des schlesischen Aufstänischsnverbandes verschickt, das dazu auffordert, einen neuen Aufständischenverband zu gründen, in dem nur diejenigen Aufnahme finden, die sich tatsächlich an den Aufständen beteiligt haben.
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, Nach einer Meldung des „Kurjer Codzienny" ist das Rybniker Urteil im Falle. Gola ssowitz rechtskräftig geworden, da weder der Staatsanwalt noch die Verteidigung Einspruch erhoben haben. *
Wie aus Moskau geneidet wird, sieht die sowfetrufsische Regierung Berlin als besten Tagungsort für die Abrüstungskonferenz an. Sollte dieser Konferenzort abgelehnt werden, so schlägt die Sowjetregierung Stockholm als Konferenzort vor.
Die feierliche Rückgabe der belgischen Konzession in Tientsin an die chinesischen Behörden fand am Donnerstag statt. Minister Wong erklärte in einer Ansprache, die Rückgabe stelle einen erfreulicken Präzedenzfall dar, und er stoffe, daß andere befreundete Mächte dem von Sei» Sien gegebenen Beispiel bald folgen würden.
Wie amtlich gemeldet wird, ist die Einigungs- sormel, die den Lohn st reit t m Südwal - lifer Bergbau regelt, nunmehr endgültig von beiden Parteien unterzeichnet. Ungewiß bleibt nur, der Vollzugsausschuß der Bergarbeiter die Annahme der Formel der Vertreterkonferenz in Car- bisf empfehlen oder einfach ohne Empfehlung vorigen wird.
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An Newyork herrscht zurzeit eine sich rasch ausbreitende Influenza-Epidemie, die bereits eine große Anzahl von Todesopfern gefor» hat. Wie aus einem Bericht des Gesundheitsamtes der Stadt Newnork hervorgeht, sind in der Olsten Woche 365 Fälle von Grippeerkrankunqen ouiaetreten, von denen 46 tödlich verliefen. — Noch sthliminer wütet in Newyork die Lungenentzün-1 von der dem gleichen Bericht zufolge 867: Vertonen befallen wurden. . Nicht weniger als 257 Falle hatten den Tod zur Folge.
Habere» flehe im politischen Teil.
Scharfe ^vttik
Sie Solisvavtei besteht an 306 Millionen - Ei«
Berlin, 15. Jan. Der Haushallsausschus allgemeine Aussprache über den Haushalksplai Reichsfinanzminister Dietrich gestern im Aus kreker der Deutschen Volkspartei Abgeordneter auf Einsparung weiterer 300 Millionen im H füllung dieser Forderung von entscheidender scheu Volkspartei sei.
Abgs Cremer führte im einzelnen aus, eine Schilderung der Finanzlage könne nicht an den außenpolitischen Forderungen vorbeigehen, die eine große Mehrheit des deutschen Volkes erhebe. Ein so schweres Vorhaben wie die R e v i s i o n der Reparationsverflichtungen mache es notwendig, daß die psychologischen und materiellen Voraussetzungen erfüllt werden, nämlich die Ordnung der Reichsfinanzen.und die Behebung der Wirt- schafts- und Arböitsmarktkrise. Der Minister habe nicht die Bedenken zu zerstreuen vermocht, daß man in Zukunft durch Steuerausfälle vor neue Entscheidungen gestellt werde. Es müsse befremden, wenn trotz der Kürzung der Bezüge der Beamten und Angestellten des Reiches viele führende Männer in der Gemeindenwirtschaft Gehälter beziehen, die weit die. Reichsbeamten gehälter übersteigen. Das gelte namentlich für die Oberbürgermeister der rheinischen Städte. Die Dezembereinnahmen des Reiches, so fuhr Dr. Cremer fort, zwingen zu dem Schluß, daß die Einflüsse des Wirtschastsverfills auf die Reichsfinanzen nicht nur für den Rest des Etatsjahres, sondern auch für das Jahr 1931 nicht genügend berücksichtigt sind. Es ist die Aufgabe
am ReichSeiat if dev Einfvavuns wettevev e neue Rede DieieZchs
z des Reichstages setzte am Donnerstag die a für 1931 und über die Erklärung fort, die chuß abgegeben hat. Zunächst sprach als Ver- Eremer, der die volksparteiliche Forderung mshalt begründete und erklärte, daß die Er- öedeutung für die weitere Haltung der Deut*
des Reichsfinanzministers, die hierdurch entstandene Lücke auszufüllen durch weitere energische Ausgabenkürzung. Die Deutsche Volkspartei macht von der Vorlegung eines entsprechenden Programms vor der Beratung des Etats im Plenum des Reichstages ihre Mitarbeit am Etat abhängig.
Abg. Dr. Köhler (Ztr.) erklärte, manche der für die Gemeinden bestellten Staatskommissare hatten sich leider keineswegs auch als Sparkommissare erwiesen. Trotz aller Abstriche scheine der Etat durchaus kein „Arme-Leute-Etat" zu sein. Vielmehr kommt man zu dem Eindruck, als sei es einigen Ressorts doch gelungen, gewisse Aufwendungen aufrechtzuerhalten, die durch die Not der Zeit nicht in allen Fällen gerechtfertigt sind. Die Gemeinden müßten ihre Besoldungspolüik überall- den Grundlagen der Reichsregierung angleichen.
Abg. Dr. Hilferding (Soz.) forderte dringend Aufstellung eines Planes über die Sanierung der Knappschaften. Wo die 300 Millionen gestrichen werden sollen, deren Ersparung die Deutsche Volkspartei fordert, sei nicht klar. Seine Partei halte im
(Fortsetzung auf Seite 2)
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Eine Aussprache über fr
Berlin, 15. Jan. Der Haupkausschuß zweiten Abschnitt des Wohlfahrtshaushalts, bi stand hak.
Zu Beginn der Sitzung zog Kloft (Ztr.) das Erwerbslosenproblem in den Kreis der Erörterungen. Die preußische Staatsregierunc könne angesichts der ungeheuern Arbeitslosigkei finanziell nicht untätig bleiben in einer Zeit, wo die ungeheuren Kosten den Reichshaushalt nicht nur außerordentlich stark belasteten, sondern auch in den Gemeinden die Finanznot zur Unerträglichkeit gestiegen sei. Die Einnahmen aus den neuen Steuern stünden in keinem Verhältnis zu den ständig steigenden Ausgaben in der Wohlfahrtsfürsorge. Der Redner forderte st a a t l i ch e Zuschüsse für die Gemeinden. Es müßten zum wenigsten 100 Millionen Mark in den Haushalt eingestellt werden.
Fritzsche (Dn. Vp.) stimmte diesen Ausführungen grundsätzlich zu. Die Einführung einer allgemeinen Arbeitsdienstpflicht werde kaum wirklich praktische Erfolge bringen. Zu erwägen sei eine Umschulung junger Leute aus dem bisherigen Arbeitsgebiet auf Landarbeit, um den polnischen Wanderarbeiter zu ersetzen, und dem ungesunden Strom in die Großstädte eine rückläufige Bewegung entgegenzustellen.
Frag Dr. W a ch e n h e i m (Soz.) lehnte die Sparpolitik der Gemeinden bei der vorbeugenden Fürsorge ab. Der Staat müsse eingreifen.
Leonhardt (Wp.) erklärte, die Arbeits - dienst Pflicht müsse kommen. Der Redner forderte StaatsbeihilfeN für ein Handwerkererholungsheim in Ostpreußen.
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erklärte, er sehe keinen Weg zur Berücksichtigung der Forderung, 100 Millionen für Erwerbslosenfürsorge in den.preußischen Haushalt einzustellen. Ausgaben ohne Deckung müsse er ablehnen. In dem besondern Hauszinssteuer- fonds werde nach Kürzung des Betrages für die Realsteuersenkung noch ein Betrag von etwa 60 Millionen verbleiben. Aus ihm könnten, vielleicht die Mittel genommen werden, den am meisten notleidenden Gemeinden Beihilfen zu gewähren.
Frau Voigt (D. Vp.s setzte sich für die Herstelluna einer Notgemeinschaft des Volkes ein. Der ohnehin unzulängliche Haushalt fei derart zusammen gestochen, daß er im schreienden Widerspruch zur Not der Bevölkerung und zum Zusammenbruch der Gemeindefinanzen stehe.
Frau Wunderlich (Stp.) erklärte sich gegen einen Abbau der Fürsorgekräfte und wünschte Auskunft über die Verteilung des Fonds.
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Jn der weiteren Aussprache hielt Kloft (Ztr.) seine Forderung auf Einsetzung von 100 Millionen in den preußischen Haushalt aufrecht.
Mittifiev Dr. Hivtstefev
machte nähere Mitteilungen über die Neuüber- weisungen in die Fürsorgeerziehung. Er stellte für das Jahr 1929 bei einem Gesamtrückgang eine Steigerung bei den älteren Jahrgängen fest. In der Rheinprovinz sind die Neuüberweisungen von 1794 auf 1446 zurückgegangen. Die Ursachen dieser Entwicklung liegen zu einem nicht unwesent- ichen Teil in der Rechtsprechung der obersten Gerichte. Eine Aenderung der Paragraphen 63 Ziff. 1 und 55 des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes in wünschenswert. Der Minister teilte des weiteren mit, daß aus dem Verkauf von rund 14 Millionen Wohlfahrtsbriefmarken im vergangenen Jahr ein Reingewinn von 642 000 Mark erzielt worden sei. Den Organisationen der freien Liebestätigkeit, die an dem Verkauf tatkräftig mitgeholfen haben, verblieben 80 v. H. des Reinerlr^es. Das Ladd Preußen hat von den restlichen 20 v. H. 73 200 Mark erhalten, die fast ausschließlich in Beträgen von 1000 bis 10 000 Mk. auf die Provinzialausschüsse der deutschen Nothilfe verteilt worden sind.
In der Abstimmung fand eine Anzahl von Anträgen auf Erhöhung der Haushaltssätze A n - nähme. Sie betreffen insbesondere Erholungsfürsorge am Wohnort, Unterbringung gesundheitlich gefährdeter und unterernährter Kinder auf dem Lande, Betreuung erwerbsloser Jugendlichen, Beihilfen zur Bekämpfung der Säuglings- und Kleinkindersterblichkeit, Förderung der Bestrebungen zur Fürsorge für die gefährdete und verwahrloste Jugend, Mittel zur Unterstützung der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege, Kinderspeisung sowie vorbeugende Fürsorge in Gemeinden, in denen die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen den Landesdurchschnitt übersteigt. Weiter angenommene Anträge fordern u. a. alsbaldige Verabschiedung eines Rentnerversorgungsgesetzes und Ausdehnung der Gebühren- f r e i h e i t für Krankenscheine auf die Familienhilfe. Annahme fand auch der Antrag, dem beginnenden Abbau der Fürsorgerinnen entgegenzuwirken. Es bleibt abzuwarten, in welchem Ausmaß die angenommenen Anträge auf Erhöhung von Haushaltpositionen später von dem Prüfungsausschuß, dem sogenannten Köpfungsausschuß, Bestätigung oder Ablehnung finden.
Morgen soll die Vorberatung des Wohlfahrtshauhalts mit dem Abschnitt über Wohnungswesen und Siedlungswesen abgeschlossen werden.
Bundesstaat Indien?
London, 15. Jan. Die Delegierten der indischen Rundtisch-Konserenz hielten heute im St. James- Palast unter dem Vorsitz des Premierministers eine Sitzung ab, um die Berichte der Unterausschüsse, mit denen sie sich seit vielen Wochen befaßt hatten, entgegenzunehmen. Der Lordkanzler, der bei Vorlegung des Berichts des Unterausschusses über die Frage der Föderativverfassung mit lautem Beifall empfangen wurde, erklärte mif Bezug auf den Verfassungsentwurf u. a.: Eine kleine Pflanze ist soeben ans Licht gekommen. Tretet nicht darauf, gebt ihr Lebensmöglichkeit, nehmt sie mit nach Indien und verpflanzt sie in den gütigen Boden Indiens. Ich fürchte nicht für ihre Zukunftl Indien wird sie zu einem großen Baum anwachsen sehen, unter dessen schützenden Zweigen die Söhne Indiens die Ruhe und den Schutz finden werden, die sie so sehr brauchen.
Der Maharadscha von Bhopuli, der heute nach Indien zurückkehrt, erklärte, er sei voller Hoffnungen für die Zukunft. Es sei auf der Konferenz gelungen, die Föderation zu einer praktischen Frage zu machen; ihre Verwirklichung sei endgültig gesichert. Er appelierte an die indischen Vertreter, "die hindu-mohammedanischen Differenzen zu begraben und aus der Konferenz hervorzugehen als eine einheitliche Gemeinschaft: Hindus, Mohammedaner, unterdrückte Klaffe, Sikhis und andere Minderheiten voller Bereitschaft, das Geschick Indiens zu gestalten. Die Konferenz habe ein solches Maß der Uebereinstimmung erzielt, daß er den Premierminister dringend bitte, feinen Mut und Patriotismus in die Wagschals konstruktiver Arbeit zu werfen.
Der Vertreter der mohammedanischen Delegation yerlas eine Erklärung, worin es heißt, die mohammedanischen Mitglieder hätten ihre Zustimmungen zu einigen der Anempfehlungen der Ausschüsse gegeben unter der klaren Voraussetzung, daß die Stellung der moham« medanischen Gemeinschaft in der zukünftigen Ver-
„Es gibt wenig Dinge auf der Welt, die schwieriger sind als das Schaffen von Verfassungen." Diese Aeußerung des „Manchester Guardian" ist charakteristisch für die Stimmung, in d?r man in Englarid den Auswirkungen der nunmehr zum Abschluß gelangten Indien-Konferenz entgegensieht. Eine neue Verfassung für Indien, das ist in der Tat eine verdammt heikle und gefährliche Sache.
Die Frage lautet nicht mehr: „Welches ist das beste Regime für Indien?" sondern: „Welches Regime ist heute für Indien annehmbar?" Roch so schöne Verfassungsent-, würfe helfen nichts, wenn die 350 Millionen Kinder nichts davon wissen wollen. Das britische Parlament, das sich mit dem Projekt einer indischen Staatreform auf föderativer Grundlage auseinanderzusetzen hat, steht vor einer denkbar verantwortungsvollen Aufgabe. Der Widerstand gegen den Verfassungsent- wurf ist in politischen Kreisen Englands recht groß. Es kann mit Leichtigkeit, die, eigenartige Situation entstehen, daß das neue Unternehmen Unzufriedenheit sowohl in Indien wie auch in England auslösen wird.
Die föderative Verfassung Indiens erinnert an die Verfassungen der britischen Do= mir-'n. Doch sind der Selbstverwaltung der Inder bis auf weiteres immer noch erhebliche Schranken gesetzt. Die Macht der beiden.Kammern des zu schaffenden Parlaments wird recP bescheiden bleiben. Das letzte Wort wird dem britischen Vertreter Seiner Majestät gehören. Die ganze nach Indien transportierte enan^e Staatsmascbinerie wird unberührt gelassen Ja, sie soll die Basis für die allmäh- uche Einführung des Selbstverwaltungsrechts schaffen. Zweifellos wird Indien eine solche Verfassung bestenfalls nur dann anerkennen, wenn sie ein Uebergang zur wirklichen Autonomie darstellen sollte. Aber gerade diese Aussicht ist es, die die vielen maßgebenden Politiker Englands zurückschreckt, ihre Zustimmung dem Verfassungsentwurf zu geben.
Es wäre für Macdonald äußerst peinlich, wenn die Annahme des neuen Indien-Gesetzes gegen die Stimmen der Konservativen vor sich gehen sollte. Indessen haben die Indien-Sach- ver^^nbigen der konservtiven Partei, Lord Beel und Sir Samuel Hoare erklärt, daß sie die größten Bedenken gegen die Arbeitsergebnisse ^r Konferenz am Runden Tito Mtbh. Sie befürchten einen weiteren Rückgang des engliscben Handels mit Indien, Gefährdung der riesigen -englischen Kapitalinvestitionen und Erschütterung der ir' ” f^n Kreditfähig-
Oie heutige Kummer umluSt
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