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^ S Mittwoch, den 7, Januar 1931

DAS IST AMERIKA

14. Fortsetzung

Hinter der Dollar front / Ein deutsches Schicksal In U. S. A. von Kati e*

Copyright 1930 by Preewverlag Dr. Dammeri.

Sally aus Pittsburg

Wie Schlangengift schmeckt? Fade.

Ich sog die Wunde aus, bis ich Blut im Munde fühlte. Jo lag mit dem Kopf in den Fellen vergraben und wimmerte leise vor Furcht und Scham. Jetzt war schon die Schwellung verschwunden. Ich drückte die Wunde so kräftig aus. daß Jo laut ausschrie, rieb sie mit Whisky, dem Universalheilmittel des Westens in den Tagen vor der Prohibition, ein und sagte dann:

„So, so, das wäre erledigt. Sterben brauchst du nicht und das andere kannst du mir erzählen, wenn du jetzt ordentlich geschlafen hast."

Am Nachmittag wachte Jo wieder auf, aber was ®ar das für ein Jo. Gesundheitlich schien er sich zwar wieder ganz mobil zu fühlen. Sonst aber war eine große Veränderung eingetreten.

„Charlie", sagte Jo, „nun ist mein Geheimnis durch die Schlange doch herausgekommen. In Den­ner hätte ich dir bestimmt gesagt, daß ich ein Mäd­chen bin. Nun ist unsere schöne Kameradschaft wohl zuende?"

„Warum denn, Jo. So lange du noch Hosen trägst, bleibst du für mich, der du schienst. Oder soll ich jetzt „Miß" sagen Jo?"

„Ach, Cbarlie, du hast mir doch eigentlich das Leben gerettet. Und ich hab' dich die ganze Zest an­geführt?

„Solche gefahrlose Lebensrettungen zählen nicht mit. Allerdings, daß du gerade gut schmeckst, .kann ich nicht behaupten. Das Mittagessen schmeckte noch immer nach Schlangengift und Blut..."

„Und du hast mir die Hälfte von deinem Gold­fund abgegeben . . ."

„Dafür sollst du mir jetzt erzählen, was dich in die Welt getrieben hat."

Da sagte Jo leise lächelnd und vielleicht sogar mit einer kleinen Koketterie:

„Miß Maud Murray."

Aus einmal stand meine Pittsburger Liebesbrief­kastenzeit wieder vor mir auf. Und ohne, daß Jo ein Wort weiter zu sagen hatte, wußte ich, wer die kleine Ausreißerin war.

„In diesem Falle will ich dir auch sagen, mit wem ich solange das Vergnügen hatte. Du bist nie­mand ander- als eine gewisse Sally O'Neil, das Mädchen mit der Stiefmutter oder der kleine Quer« topf, der den Rat der falschen Miß Maud Murray nur zu gut befolgte."

Sally nickte und lächelte.

Daß ich Maud Murray am Pittsburger „Leader temefen war wußte sie natürlich, denn ich hatte ihr Wklein erzählt, aber die kleine Schwindlerin hatte ^niemals verraten.

An diesem letzten Abend im Kamp brauchte Sally keine Hand zu bewegen. Ich briet den Speck und kochte den Kaffee und wusch auf, denn erstens war sie ja noch ein wenig Rekonvaleszentin und zweitens ganz bedeutend eine junge Dame, Sally O'Neil aus Pittsburg, die Tochter des reichen O'Neil. ..

Einen schweren Kampf zwischen Gewohnheit und Schicklichkeit zwischen Rattenangst und Damerttum hatte Sally zur Schlafenszeit zu bestehen. Schließlich schien sie sich zu einem Kompromiß zu entschließen. Sie baute sich ein eigenes Lager in der anderen Ecke bes großen Raumes. —

Ich glaube, wir haben in dieser Nacht beide lange wach gelegen und krause Gedanken gewälzt. Endlich schlief ich aber doch ein. Und als ich am Morgen er­wachte, lag Sally neben mir, wie es Jo getan hatte, die kleine jefte Hand in meiner und das hübsche Köpf­chen halb auf meiner Brust.

Denver, die strahlende Stadt

Strahlender Sonnenschein flutete in die elegante Halle des Palace-Hotels zu Denver. Von draußen her tönte das Hupen der Autos, das Klingeln der Straßenbahnen, das Rufen der Zeitungsjungen unb das dumpfe Brausen der Großstadtstraße herein. Gebräunte Männer in Seidenhemden und den großen hellen Hüten des Westerners, elegante Damen in knappen Kostümen aus Rohseide be­wegten sich in dem Vestibül. Der List summte leise aus und ab. Die Clerks sortierten Briefe. Tele- graphenboten kamen und gingen. Schwarze Ken­ner in schneeweißen Jacken servierten Getränke an den kleinen Tischen mit den verboten bequemen Klubsesseln. , . , ..

Wo bezahlt wurde, hörte man noch den lersen Slang des Goldgeldes, das es nur noch in Colo­

rado, in Neveda und Arizona gab. Ein Blick aus den breiten Spiegelscheiben der Halle zeigte eine breite saubere Straße, auf der ein frisches, heite­res Leben auf- und niederflutete. Das Sternen­banner flatterte überall in der leichten Brise, die dem warmen Märztag angenehme Kühlung brachte. Dlaurocke regelten den Verkehr. Blumenstände zierten die Straßenecken. Und dazwischen leuchtete« die bunten Zeitungsstände, die glänzenden Metall­und Ledersitze der Stiefelputzer und die elektrischen Reklamen der Kinos hervor, die mit ihrer kleinen Kerzenkraft der strahlenden Sonne Konkurrenz machen wollten.

Ueber der Stadt wölbte sich ein wolkenloser hellblauer Himmel.

Ein Liftboy in knallroter Uniform ging suchend durch das Vestibül. Dann näherte er sich einem ele­gant gekleideten jungen Mann, dessen Anzug viel­leicht etwas zu neu war, um als vornehm gelten

können, und sagte:

Zu

„Mister Westerman was looking for you, sir."

Der junge Mann blickte erstaunt auf:

„Mister Westerman? Ist mir unbekannt."

„Er sagte, er werde auch „Humbug Jim" ge­nannt "

„Ah so, wo ist der Herr?"

„Er kommt um 11 Uhr wieder, sir."

Der junge Mann war ich. Mit 600 Dollar in

der Tasche ist es ein Leichtes, sich aus einem ruppigen Buschklepper in einen Menschen zu

wandeln, der sich überall sehen lassen kann selbst in dem besten Hotel der Stadt Denver auffällt.

ver- und nicht

Der

Also „Humbug Inn" hatte mich gesucht.

alte Freund hatte sich vor einer Woche einige Kilo­meter von- Denver von Sally und mir verabschie­det und war mit seinem Maulesel „Pete" und fei«

nem Köter „Bowser" feinen eigenen Weg gezogen, nachdem er zuvor jedem von uns seinen Lohn zu­gesteckt hatte.

Im amerikanischen Westen ist es nichts Unge­wöhnliches, wenn recht verwilderte Reisende im besten Hotel absteigen, zumal, wenn man ihnen ansieht, daß sie einen weiten Fußmars hinter sich haben.

Sally und ich begaben uns also gradenwegs in Denvers Luxushotel, das „Palace", überhoben uns aller Fragen dadurch, daß wir einen Hundertdollar­schein als beste Bürgschaft der Well deponierten und ließen uns zwei getrennte Zimmer geben. Das war nicht nur nötig, um alles Gerede zu ver­meiden — Sally trug sich mit ihrer mir so wohl­bekannten testen Handschrift als „Miß Sally AL^il, .Wttsburgy" in o^s sondern es lag auch rn unserer eigenen Absicht, denn in der weichlichen Umgebung eines Luxus­hotels kann aus einer ehrlichen Kameradschaft nur zu leicht eine billige Liebelei werden.

Obendrein wollte Sally ihrem Vater telegra­phieren, und es hätte doch verdächtig ausgesehen, wenn die junge Dams nur durch eine Zwischentür von einem jungen Mann getrennt schlief, und wenn dieser Mann auch einst eine „Miß Maud Murray" war . . .

Sally ließ sich alle nötigen Garderobenstücke ins Hotel schicken, kleidete sich mit gutem Geschmack ein und besuchte als allerletzte Schönheitskrönung den „Beauty parlor", den Schönheitssalon, aus dem sie frisiert unb. leicht nach Veilchen duftend als vollendete junge Dame hervorkam.

Wir waren die ganzen Tage zusammen, unter­nahmen Autofahrten nach Golden Hill, wobei Sally die niedliche Bemerkung machte, alle jungen Autofahrer in Denver schienen einarmig zu sein. Das war übertrieben, aber alle die jungen Leute, die uns in ihrem Auto begegneten, hatten den einen Arm um ihre schönen Begleiterinnen gelegt, wcahrscheinlich, damit sie nicht aus den pompös gefederten Wagen flögen, was bei der seidenglatten Chaussee aber eine übertriebene Vorsichtigkeit war.

Wir hatten die beiden Theater besucht, die neuen Filme gesehen und abends in unserem Hotel das gegessen, was auf der Speisekarte als Delikatesse bezeichnet war. Dann sprachen war wohl von unserem ersten Negerfeuer auf der verlassenen Station, wo wir den Speck auf heißen Steinen brieten und uns an dem Kaffee aus der Blech- sänne den Mund verbrannten. Uebrigens mußten wir ja der Colorado Hunting Association noch das Verputzte bezahlen. Na, morgen bestimmt. Aber ich habe es denn doch erst in Newyork im Konsulat geregelt.

„Wenn du Ibas Salzfleisch kochtest, Sally, schmeckte es besser als dieser Hummer hier."

„Dein Kaffee, Charlie, war Gold gegen diesen Hotelmokka." ■

„Es war doch schön, mein kleiner Jo in Stul­penstiefeln, was?"

„Ach, Charlie, ich werde es nie vergessen . . ."

Dann wischte sich Sally mit ihrem Spitzen­taschentuch die Augenwinkel.

„Alleine zu schlafen, Charlie, wie sonderbar. Und das Hotelbett ist so scheußlich weich."

„3a, ja, Sally. Na, bann gute Nacht. Ich hol' dich morgen mittag ab. Jetzt will ich noch in der Bar eine Zeitung lesen."

Ja, ja — vorbei, vorbei . . . Menschen kom­men wieder. Zeiten nie . . .

„Humbug Jim" in Gala

Pünktlich um 11 Uhr tam „Humbug Jim" in das Vestibül des Palace-Hotels geschlendert. Aber nein, es war ja der Mister Westerman, der mit seinem Spitznamen auch seine alte Kleidung abge­legt hatte. Ein sehniger aller Herr mit abrett ge« schnittenem grauen Bart, den hellen Hut aus der Stirn geschoben, hielt mir seine Hand hin. Diese Hand aber hatte sich nicht verändert, es war die alle runzlige, verarbeitete, ehrliche Hand, die uns vor den Toren der toten Stadt begrüßt, uns Brot und Lohn gegeben hatte —

„All dressed up aanb no plac to go", meckerte Jim Westerman und prüfte wohlgefällig meinen äußeren Menschen, „wie geht's, wie steht's, und was macht Jo?"

„Wahrscheinlich Toilette", sagte ich und klärte ihn über unseren kleinen Goldvogel mit den fal­schen Spatzenfedern auf.

„Einen kleinen Verdacht in dieser Richtung hab' ich schon lange gehabt. Na, ihm sind bei uns nicht die Federn verbrannt worden, oder —?"

Der Alte schaute mich mit seinen stahlblauen Augen fest an. Ich schüttelte nur den Kopf.

„Besser so. Aber der Zweck meines Kommens ist der, mein Freund, mit dir einen Trunk in der Bar zu tun und dir etwas ins Ohr M tuscheln."

„Darf Sally dabei sein?"

„Das darf sie, aber in diesem Falle wählen wir wohl statt der Hotelbar einen Aufenthalt, der sich für eine junge Dame besser eignet. Hole sie und kommt in das Frühstückszimmer, wo inzwischen eine Flasche die vorgeschriebene Kühle angenom­men haben wird."

Ich fuhr mit dem Lift zu Sallys Zimmer. ,, ..Corns ttt CßarZZs. bin j^an anaexcin&n.**

„Humbug ist unten und »at was auf der Pfanne. Ich soll dich Holen."

Sally setzte vor dem Spiegel ihren feschen klei­nen Hut auf, sah sich noch einmal in ihrem Zim­mer um und warf dann, während das Blut in ihre Wangen schoß, schnell eine Seidendecke über einige schimmernde Wäschestücke, die auf dem Lehnstuhl lagen. Vorbei . . . vorbei . . .

Dann steckten wir mit „Humbug" Jim" unsere Köpfe zusammen wie drei Verschwörer. Sem Vor­schlag brachte ein teuflisches Glitzern in unsere Augen. Humbug wollte seinem Namen wieder ein­mal Ehre machen und der Stadt Denver einen Bären aufbinden, an den sie denken sollte.

„Ich telegraphiere meinem Bad erst morgen", jubelte Sally, „das muß ich erst noch miterleben."

Humbugs schwarzer Plan aber war der, mit Hilfe bes gefundenen Goldbeutels den Eindruck zu erregen, als ob er einen großen Goldfund gemacht habe. Konigsbergh war jetzt auch in Platindraht „ausgepetert" Humbug gönnte der toten Stadt ein kurzes neues Leben . . .

Wir melden den „Claim" an , .

Das Granitgebäude des U. S. Bureau of Mi­ning schlief in der milden Nachm-ttagssonns, als

wir an Claims"

Ein gehren.

„Wir

den Schalter mit der Aufschrift „Mining traten. lustloser Clerk fragte nach unseren Be- wollen einen Claim anmelden."

Claims wurden viele angemeldet. Der Beamte

verharrte in seiner luftlosen Haltung.

„Wright, füllt nur diese Formulare aus!' Gewissenhaft füllten wir die Vordrucke

aus.

„Township of Koenigsbergh, County of Esme­ralda. State of Colorado. Ein Gebiet von einer

Meile im Quadrat, wie abgesteckt, und sichtbar an Ort und Stelle bezeichnet, allerdings Grabungs­recht wird heute, den 8. März 1915, gemeinsam er­worben von James Westerman, Sally O'Neil, Karl Ey, alle zurzeit in Denver."

Müden Blickes las der Clerk das ausgefüllte Formular durch, trug den Claim in das Mining- book auf unseren Namen ein. Unb sagte dann:

„Wright. Die Gebühr ist 30 Dollar", wobei er sich im Stillen wahrscheinlich dachte: als ob es noch Gold in Koenigsbergh 'gäbe. Wer die Dum­men werden nicht alle. Na, mir soll's recht sein . .

„Humbug Jim" zog seinen Beutel hervor:

Ihr habt doch eine Waage?"

„Eine Waage?" fragte der Clerk zurück. Fein­gold war lange nicht mehr an diesem Schatter ge« zahlt worden.

„Ja, ja, eine Waage. Eine Unze sind nach dem U. S. Münzrecht 20 Dollar. Also wägt 1)4 Unzen ab. Hier -"

Humbug öffnete seinen prallen Beutel. Das gleißende Metall floß in kleinen Körnern auf den Tisch. Der Clerk war nicht länger lustlos. Es war ein aufgeregter Beamter, der jetzt mit zitternden Händen die 1% Unzen ab wog, sie in ein Papp- kuvert schüttete und darauf schrieb: „Fine gold, worth 30 Dollar".

„In Koenigsbergh, sagt Ihr". flüsterte er ganz heiser, „ist bpdj die Möglichkeit! Das liegt doch nach Westen. Also doch, also doch."

„Nichts hab' ich gesagt", brummte Humbug, „ich habe nur einen Claim angemeldet und dafür bezahll. Good afternoon."

Erne emsig wie ein Bienenschwarm durchein» anderbußende Office war es, die wir verließen.

Gold, Gold . . . Wer will da noch Bundes­beamter fein mit 200 Dollar Monatsgehalt. . .

Sally wurde, vergeblich protestierend, in das Hotel zurückqeschickt. Damen betraten in Amerika keine Wirtschaften. Humbug und ich aber setzten unseren Zug fort.

O, wie leuchteten die Augen der alten Knei­piers, wenn sie die Getränke in Feingold bezahlt erhielten, wenn sie wieder wie vor 10 Jahren die Goldwaagen in den Händen hatten. Wie trift mußte den Gästen, die natürlich alle von Humbug, der sofort bei seinem Eintritt in jedem Lokal „Free House" erklärte, freigehalten wurden, ihr Beruf Vorkommen: wenn Humbug das Blaue vom Him­mel flunkert« über die Ergiebigkeit der Fundstelle.

Von Lokal zu Lokal schlossen sich uns immer mehr Leute an, die alle lauschten, wenn Humbug sagte:

„Wsll^hlev W Trnit mit ^n»viio?ß»rU

Die alle Stadt war-noch nicht lut"

Wie ein Sauffeuer jagte die Wunderkunde durch die Stadt. Neue Goldfunde. Wo? In den Rockies. Wie weit? Zwei Taaemärsche. Ack. ist ja alles Bluff. I, bewahre, die Claims sind an an­gemeldet. Der alte Humbug Jim bezahlt überall mit Feingold und hält die halbe Stadt frei.

Spät abends kamen die Zeitungen mit Exrta- ausgaben:

Neue Goldfunde bei Denver"

Glücklicher Finder zahlt in Feingold. — Bis Büroschluß 780 Claims für Koenigs­bergh angemeldet. — Morgen Beginn des

Autolastverkehrs nach Koennigsbergh.

Irgendwo stand in der Zeitung auch etwas vom Weltkrieg.

Auf allen Lipven, in allen Hirnen aber spukten nur die Worte: Gold. Gold, Gold . . .

Humbug Jims Trick schien geglückt zu sein.

Im Hotel erwarteten uns die Reporter. „Hum« bua Jim", »macht zwar in gewählten, aber sehr vorsichtigen Worten von seinem Aufenthalt in Koenigsbergh. Ja, er habe allerdings einen neuen Claim angemeldet, das sei doch wohl erlaubt, nicht wahr? Die 780 anderen Claims? Nun, das ist ei« gene Angelegenheit der Anmelder. Wenn sie glau­ben, dort Gold zu finden, ohne erst an Ort und Stelle nochgeprüft zu haben, so ist das eben ihre Sache. Wie das Gold aus einer ergiebigen Fund­stelle aussieht? So, Gentleman —

Humbug schüttete etwas von dem Inhalt des schon stark geschwächten Beutels auf den Marmor» tisch, und die Augen der Repart-r und Hote'aöste, die uns umstanden, leuchteten. Sie hatten mitten im einstigen Goldland noch niemals ungemünzte Goldkörnchsn gesehen . . .

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Freitag 9. Januar, abends 8 Uhr, spricht in einer öffentlichen Versammlung in der Centralhalle

Reichstagsabgeordneter Ernst Lemmer Generalsekretär des deutschen Gewerkschaffsringes und stellvertretender Vorsitzender der Bundesleitung des Reichsbanners über das Thema: Adolf Hitler - der Retter Deutschlands?

Nach dem Vortrag findet eine freie Ausspräche statt.

Deutsche Staatspartei Ortsgruppe Hanau Reichsbanner SGhwarz-not-Ould Ortsgruppe Hanau

Zur Deckung der Unkosten wird ein Eintrittsgeld von 30 Pfg erhoben.

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