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Freitag. den 2. Januar 1931

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^ B .der Kaiserstraße und auf der Zeil, wobei einige

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Verhaftung eines internationalen Einbrechers Eine Anzahl Hehler in Frankfurt festgenommen

: Die Frankfurter Kriminalpolizei hat in Ber­lin einen langgesuchten internationalen Einbrecher namens Häckel mit seiner Geliebten Regina Siegel verhaftet. Auf Grund dieser Festnahme gelang es der Frankfurter Kriminalpolizei eine Reihe von Komplizen des Häckel sowie eine Anzahl Hehler zu verhaften. Als von Berlin die Nachricht eintraf, daß sich Häckel mit seiner Geliebten, der 21 Jahre allen Regina Siegel, die einer sehr geachteten Frankfurts Famlie entstammt, dort aufhallen soll, wurde der Frankfurter Kriminalkommissar Kugel­mann nach Berlin entsandt, um dort nähere Er­mittlungen anzustellen. Es gelang ihm bald, die beiden festzunehmen. Im Laufe dès Dienstag und Mittwoch ist hier eine große Anzahl von Personen festgenommen worden, bei denen Häckel und seine Gehilfen die gestohlenen Sachen abgesetzt haben. Unter ihnen befindet sich auch ein bekannten Kaffee' hauÄresitzer von hier. Der Einbrecher wurde in einer Pension des Berliner Westens mit seiner Komplizin verhaftet. Häckel ist 32 Jahre alt. Er führte in seinen Kreisen den SpitznamenFasiaden- karl", arbeitete namentlich in den größeren Städten der Provinz, wie Frankfurt, Wiesbaden, Bad HonGurg, auch im Ausland. Sein Hauptaugen­merk hatte er auf die Hotels mit internationalem Reiseverkehr sowie auf die großen Pensionen in den Kurorten gerichtet, weil er es in erster Linie auf Wertgegenstände und Schmucksachen abgesehen hatte. Häckel hat noch etwa zehn Jahre Zuchthaus au verbüßen, es war ihm aber im vergangenen Jahr gelungen, aus der Strafanstalt auszubrechen. In der Zwischenzeit hat er zahlreiche neue Ein­brüche verübt. Gleichzeitig mit Häckel wurde auf dem Frankfurter Hauptbabbhöf durch die hiesige Kriminalpolizei der Russe Arkadin Rakow festge- nommen. Die Frau dieses Rusten hat große Mengen Pelze, die aus Diebstählen in Frankreich her- rvhrten, über die "Grenze geschmuggelt und zu Pelz­mänteln und Pelzkragen verarbeitet, um das ge- stphlende Gut unkenntlich zu machen. Die Pelze setzten sie bann wieder an einen anderen Hehler ab, der in der Nähe des Friedberger Tors ein Geschäft betreibt.

Lnruhige Reujahrsnacht in Frankfurt. Etwa 100 Personen mutzten auf den Sanikäls- wachen verbunden werden.

In der Neujahrsnacht ging es in Frankfurt im großen und ganzen lebhafter zu als im ver­gangenen Jahr. Es wurden viel mchr Feuerwerks- körper abgebrannt, wodurch auch die Zahl der Un* glücksfälle recht groß ist. Daneben durften natür­lich auch die diversen Schlägereien nicht fehlen. In den verschiedenen von der Rettungswache errichteten Sanitätsstationen mußten etwa 100 Personen ver­bunden werden. In der Frankenallee erhielt ein 27jähriger Spengler einen Oberschenkelschuß, so daß er ins Krankenhaus verbracht werden mußte. Im Baumweg wurde eine 20jährige Verkäuferin durch einen Beinschuß verletzt; auch sie mußte dem Kran­kenhaus zugeführt werden. Ferner kam ein junger Kaufmann ins Krankenhaus, der in der Mainzer Landstraße durch Feuerwerkskörper schwere Ver­letzungen an Kopf, Händen und' Beinen Davon* getragen hatte. Bei einer größeren Schlägerei in der Alten Mainzergasse trug ein Arbeiter namens WM Berger schwere Verletzungen durch Stiche in Kopf, Hals und Rücken davon. _Auch am Neujahrs­morgen ging es noch in den Straßen und in den Lokalen hoch her. Gegen 7 Uhr mußte das Ueber« fallsommanbo nach einem Kaffee in der Kaiserstratze gerufen werden, wo eine größere Schlägerei aus« gebrochen war. Die Polizei mußte mit dem Gummi- tnßppel vorgehen, um die Ruhe wiederherzustellen. Während des Reujahrstages haben sich auch einige Verkehrsunfälle ereignet. Auf der Mainzer Land­straße wurde mittags ein 46jähriger Bäcker von einem Auto überfahren. Mit schweren Kopf­verletzungen mußte er ' ins Krankenhaus gebracht werden. Je ein Autounfall ereignete sich ferner in

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65 500 Arbeitslose in Frankfurt

: Am 15. Dezember standen dem Frankfurter Arbeitsamt 65 559 Arbeitssuchend« zur Verfügung. Unterstützt wurden aus der Arbeitslosenversiche­rung 27 349, aus der Krisenfürsorge 10 850, insge­samt 38 199 Personen.

Ende des Lohnst reiks im Frankfurter Hotel- und Gaststättengewerbe

: Der Schlichter für den Bezirk Hessen hat auf Grund einer zwischen den Tarifparteien getroffenen Vereinbarung nunmehr eine bindende Entscheidung gefällt. Hiernack werden die Schiedssprüche des Schlichtungsausschusses Frankfurt vom 30. Novem. der 1930 mit unwesentlichen Abänderungen zum Tarifvertrag erhoben. Der Manteltarifoertrag läuft bis zum 30. September 1932, der Lohntarif­vertrag bis zum 30 September 1931.

Schwerer Autounfall am Opernplatz

: Mittwoch mittag gegen 13 Uhr fuhr am Opernplatz ein von einer Dame aus Offenbach ge­steuerter Kraftwagen auf den Bürgersteig vor dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal und überfuhr den 32jährigen Joseph Grün aus der Scharnhorst- Straße" 100 und die Blumenfrau Kappert, 39 Jahre alt. Beide wurden schwer verletzt und mußten ins Krankenhaus gebracht werden. An einem elek­trischen Leitungsmast kam der Wagen zum Stehen. Der Kraftwagen wurde von der Polizei sicher­gestellt.

Drei Personell durch Gas vergiftet

: In dem Hause Goldsteiner Straße 36 im Stadtteil Niederrad bemerkten Mittwoch vormittag gegen 10 Uhr Hausbewohner starken Gasgeruch. Beim Eindringen in die Wohnung des arbeitslosen Jean Kolter fand man drei junge Leute, nämlich Kolter und feine beiden Freunde Krämer und Willi Thur auf dem Boden liegend bewußtlos vor. Die drei hatten am gestrigen abend in der Woh­nung des Kolter gezecht und wahrscheinlich in der Trunkenheit versehentlich den Gashahn geöffnet. Bei Krämer, der ebenfalls arbeitslos ist, war be­reits der Tod eingetreten. Kolter und Thur wur­den in bedenklichem Zustand ins Städtische Kran­kenhaus eingeliefert.

Aus KM rab tot.

Ausgeglitten und den Halswirbel gebrochen

Saffet, 31. Dez. Von einem tragischen Ge­schick wurde die Familie des Setterwasserhändlers Fritz Arend von hier noch zu Jahresende betrof­fen. Der 64 Jahre alte Fritz Arend war gestern abend spät noch einmal ausgegangen und in der Nacht nicht nach Hause gekommen. Heute morgen wurde der alte Mann nun in dem Hausaufgang zu seiner Wohnung von seinem Schwiegersohn tot auf­gefunden. Der Verunglückte ist wahrscheinlich bei seiner Rückkehr in der Dunkelheit ausgeglitten und hat sich bei dem Sturz den Halswirbel gebrochen.

Unfälle durch ausströmendes Gas

Wiesbaden, 1. Fan. Wie vorsichtig bei de Gebrauch von Gas um gegangen werden

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weisen wieder zwèi Unglückssälle, die sich' hier an :

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Silvester und Neujahr zugetragen haben. In beiden Fällen erlosch die Flamme und das Gas strömte aus, ohne daß die betroffenen Personen es merkten. Die Vergiftungen waren glücklicherweise noch nicht so weit vorgeschritten, daß sie tödliche Folgen hatten. Beide Verunglückte, es handelt sich um eine ältere Frau in der Hellmundstraße und einen Mann in der Platterstraße, kanten wieder ins Leben zurück­gerufen werden, desgleichen auch ein junger Mann, der sich mittels Gas das Leben nehmen wollte.

Drei Personen durch Gas vergiftet

Wiesbaden, 31. Dez. Heute Nacht hatte sich eine Frau mit ihrem Kinde durch Gas vergiftet. Dabei ist auf tragische Weise auch der Schneider­meister Marth ums Leben gekommen, dessen

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Wohnung über der Wohnung der Frau lag. Das Gas drang auch in die Wohnung des Schneider­meisters. Dieser wurde heute früh tot aufgefunden.

Eine Kuh bekommt Drillinge

Fürth i. O^ 31. Dez. Jin benachbarten Erlenbach brachte dieser Tage eine Kuh drei Kälber zur Welt, die sämtlich gesund und munter sind.

Ein weiteres Lebenszeichen von der deutschen Grönland-Expedition

Rüsselsheim, 31. Dez. Die Oststation Scoresby- suld (Grönland) der deutschen Grönland-Expedition hat heute an die Adam Opel A.-G- in Rüsselsheim nachstehendes Glückwunschtelegramm gesandt: Opelmotor auch in Arktis glänzend bewährt, station der deutschen Grönland-Expedition.

Ost- gez.

Dr. Kopp.

Sprengstosfattenkat in Gotha.

Gotha, 1. Jan. In der Silvesternacht kurz vor 24 Uhr verübten bisher unbekannte Täter in der Hühnersdorf-Straße 2, in der sich die Geschäftsstelle der N. S. S. A. P., Ortsgruppe Gocha, befindet, ein Sprengstoffattentat. Die Täter haben nach der poli­zeilichen Darstellung eine in einem 63 Zentimeter langen Stahlrohr untergebrachte Sprengladung un­ter der Haustür hindurchgeschoben und durch eine Zündschnur zur Explosion gebracht. Die Spreng­ladung war mit einem Papierpfropfen abgedichtet, der, wie die Polizei feststellte, aus Teilen der Illu­strierten kommunistischen Arbeiterzeitung bestand. Durch die Explosion ist nur geringer Sachschaden ent­standen. Es wurde nur die Zwischentür aus dem Rahmen gerissen und eine Anzahl Fensterscheiben zertrümmert. Eine Frau, die zur kritischen Zeit ge­rade die Treppe herunterkam, wurde durch Glas­splitter leicht verletzt, da sie sich glücklicherweise noch nicht im Hausflur befand. Die Handlung trägt, wie erklärt wird, offenbar politischen Charakter. Der Tat dringend verdächtig sind drei Burschen, nach denen Nachforschungen angestellt werden.

Mord bei Bab Lausick?

Bad Lausick, 30. Dez. Gestern mittag fanden zwei junge Männer aus Frauendorf bei Bad Lausick in den sogenannten Torfgruben in einer mit Baum­stämmen und Holzpfählen überdeckten Grube die Leiche eines etwa 20 Jahre alten Mädchens, die etwa 30 Zentimeter tief vergraben und bereits stark in Verwesung übergegangen war. Offenbar liegt ein Verbrechen vor, da die Leiche Kopfverletzungen aufweist. Ueber den Täter fehlt zunächst jeder An­haltspunkt. Vermutlich hat die Leiche etwa 4 bis 5 Monate am Tatort gelegen.

Seebeben an der chilenischen Stifte

London, 30. Dez. Im Stillen Ozean muß ein

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Seebeben von

funden haben. Nach einer l^ ...---- ----- chilenischen Stadt Coquimbo befinden sich die Küstenbewohner in erheblicher Aufregung. Un­natürlich grün gefärbte Wogen schlagen gegen die Küste. Das Wasser strömt einen intensiven Fäul­nisgeruch aus. Er soll auf die Millionen von toten Zischen zurückzuführen fein, die durch Eruptionen E Boden des Ozeans getötet worden sind. ' " " " davor gewarnt worden, ________ einzelnen Küstenorten herrscht ungewöhnliche Hitze, auch werden lang­andauernde Erdstöße wahrgenommen.

Ein Prozeß um den Weihnachtsmann.

Ein Pariser Gericht wird demnächst zu entscheiden haben, ob die Eltern einen Rechtsanspruch auf Schadenersatz haben, wenn ein Dritter ihre Kinder in ihrem Glauben an den Weihnachtsmann wankend macht. Am Abend vor dem Christfest hatte der sieben­jährige Sohn eines reichen Parisers namens Sau* S seinen Erzieher über den heiligen Nikolaus pelliert. Die Antwort soll dahin gelautet haben, daß eine solche Person überhaupt nicht existiere, und daß es albern und lächerlich sei, noch an solche Mär­chen zu glauben. Kurz darauf erklärte der aufgeklärte Sohn dem Vater, daß er sich nicht weiter bemühen

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möge, die Geschäfte des heiligen Nikolaus zu befor- g gen, da es eine solche Person, nach der Versicherung | seines Lehrers, nicht gebe. Entrüstet darüber, daß der | Erzieher die Illusionen des Kindes zerstört hatte, | vertritt der Vater nicht nur die Meinung, daß ein Erzieher nicht das Recht habe, seine eigenen An- : schauungen dem ihm anvertrauten Kind aufzuzwin- gen; er hat auch eine Klage angestrengt und einen l Schadenersatz in Höhe von 1600 Mark gefordert, die 1 er, wenn er den Prozeß gewinnt, einem Kinderheim | überweisen will. Begründet wird der Geldanspruch f mit demmoralischen Schaden", der dem Kinde zu- 5 gefügt worden sei.

Gefängnis schöner als Freiheit.

Recht großzügige Reformatoren des Strafvoll- x zugs scheinen die Kubaner zu sein. Sie haben auf der Pinieninsel ein Gefängnis erbaut; es ist für 2500 Sträflinge bestimmt, denen das unbeschränkte Recht der Selbstverwaltung eingeräumt wurde. Die Ge- | fangenen wählen aus ihren Reihen ein Gericht, das ermächtigt ist, über diejenigen, die sich einer Ueber- | tretung der Gefängnisordnung schuldig machen, Strafen zu verhängen. Das neue Gefängnis besteht | auf fünf Bauten, die von einem großen Garten um- | geben sind. Dort d..rfen sich am Nachmittag und Abend die Sträflinge ergehen, der Ruhe pflegen und - dem Gesang der Vögel lauschen. Die Wächter haben nur die Aufgabe, etwaige Fluchtversuche zu verhm- | bern. Aber diese gehören zu, den Ausnahmefällen. 1 denn den meisten Gefangenen gefällt es viel zu gut | im Gefängnis, und es kommt oft genug vor, daß Sträflinge nach Verbüßung ihrer Strafzeit durch Polizisten gewaltsam aus dem Gefängnis entfernt ; werden müssen, da sie gar kein Verlangen zeigen, die Mühsal des Lebens in der Freiheit wieder auf sich zu | nehmen.

Der Wettbewerb der kinderreichen

Ein merkwürdiger Wettbewerb hält zurzeit die kandischen Mütter in Spannung. Im Jahre 1926 starb in Toronto Charles Miller, ein Hagestolz und mMonenschwerer Advokat. In seinem Testa- mentt hatte er bestimmt, daß ein Preis von 750 000 Dollars jener kanadischen Mutter zufallen solle, die die größte Zahl von lebenden Kindern besitze. Die amerikanischen Blätter weisen dabei darauf, hin, daß bis vor kurzem die aus Italien stam­mende Frau Bagnato die besten Aussichten hatte, obwohl sie erst 37 Jahre zählt, bereits zwanzig Kindern das Leben geschenkt hat, da sie sich riilp men darf, dreimal Zwillinge geboren zu haben. Jetzt hat sich eine zweiundvierzigjährige Frau Brown gemeldet, die den Nachweis erbringen konnte, Mutter von 26 Kindern zu sein, die sie im Laufe von 22 Jahren zur Welt gebracht hatte. Davon wurden 5 Knaben erst nach dem Tode des seltsamen Testators geboren. Jedenfalls wird der also bis dahin noch manche Ueberraschung bringen. Wettbewerb erst im Jahre 1936 geschlossen; er kann

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zugleich angeht, hatte sich kürzlich eine Pariser Zivil­kammer zu beschäftigen. Den Anstoß bot der Unfall eines Schülers, der bei einem von der Schule veran­stalteten Fußballspiel auf dem für diesen Zweck ntd)t entsprechend hergerichteten Platz zu Fall gekommen war und eine ernste Fußverletzung davongetragen hatte. Sein Vater leitete gegen den Lehrer eine Schadenersatzklage ein mit der Begründung, daß sein Sohn sich an dem Spiele beteiligt habe, ohne daß seine Erlaubnis dazu eingeholt wäre. Der Lehrer wandte dagegen ein, daß er das Fußballspiel für eine gesundheitsfördernde Uebung halte; er habe deshalb ângeordnet, daß die Schüler sich in der Pause darin übten. Dagegen wandte der Vertreter des Vaters ein, daß der Fußball nach der Methode von Rugby kein Spiel, sondern ein Sport sei, zwei Uebungen, die in Frankreich wohl unterschieden würden. Das Gericht gab dem Vater recht und führte in der Urteilsbegrün­dung aus,das Rugby sei eine nicht ungefährliche, vielmehr bekannt gefährliche Uebung, die keinesfalls im Rahmen eines gewöhnlichen Unterhaltungsspiels auf einem ungeeigneten Platz ausgeführt werden dürfe, die aber in jedem Fall der ausdrücklichen Ge­nehmigung der Eltern bedürfe.