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16. Dezember
1630
H^ls-Z» 'ToiGs-Af^vi^
Die Vertreter von i200. Landkreisen tagten gestern unter dem. Vorsitz des Präsidenten Dr. von Stempel. Gegenstand. der Besprechung waren die Lasten für die Wohlfahrts erwerbslosen, deren Zahl in den letzten Monaten um fast 109 Prozent gestiegen ist. Am meisten betroffen sind die Jndustriekreise. Die Quellen, die die Not-
Verordnung erschlossen hat, wurden in der Aussprache als ungenügend bezeichnet. Die Konferenz erklärte, einmütig eine Ergänzungder Not- verordnung für dringend geboten, damit für das Rechnungsjahr 1931 den Gemeinden und Gemeindeverbänden diese Lasten durch das Reich abgeüommen werden, oder aber neue Mi bereit1 gèst
Reich abgeüommen werden, oder aber neue Mittel bereit gestellt werden, um einen Zusammenbruch der Betroffenen zu verhüten.
Die AbvMunssßeage vor dem AttswSviigen AttsßOuS Äße MehDheiLsdeVhä tMse veMudsstt voAâ Av'seit - En GchaOzns Lesen DenttOand irr Gs^f
Berlin, 18. Dez. Der Auswärtige Ausschuß des Reichstages trat am Donnerstag früh zusammen und nahm einen ausführlichen Bericht des Botschafters a. D. Grafen Bernstorff über die Genfer Abrüstungsverhandlungen entgegen. Reichsaußenminister Dr. Curtius wohnte der Sitzung bei. „ - -. . . -
Severing sprach im P: tag über Retnarauefilm, R>
Severing sprach im preußischen Landtag über Retnarauefilm, Reichsbanner, Nationalsozialisten und Konzentrierung. von Polizei in Oderschlesien.
Reichsaußenministsr Dr. Curtsus wird «in heutigen Freitag abend seine Reise nach Oberschlssien > antreten, in deren Verlauf er Glei- witz und Oppeln, besuchen wird. ...
Der Reichsrat hat gegen das Gesetz über den Ladenschluß am 24. De - * e mb e r E i n s pr,u ch erhoben und eine Ent» '" I h " , die Re-
öglichster Beschleunigung einen Entwurf über' die Arbeitsruhe am 24. Dezember vorlege.
Le mb er Einspruch erhoben und eine schließling angenommen des Inhalts, daß die Gerung mit ^ möglichster Beschleunigung einen
Die. Ober-Mmprüfstelle hat das, Verbot des St â hlhelm - Films tzufg è bü b Ln, der nun-
Nach dem Bericht des Botschafters Grafen Bernstorff begann die Aussprache über die Abrüftunasirags. Als Erster sprach der Nationalsozialist Hierl. Seine Ausführungen riefen den lebhaften Protest und ' erregte Zwischenrufe der Linken hervor. Die Folge war eine stundenlange Geschäftsordnungsdebatte, die zeitweise stürmische Formen annahm. Nach Beendigung der Geschäftsordnungsdebatbe . wurde die Aussprache über die Abrüstungsfrage, fortgesetzt. . Es sprachen darüber weiter die Abgeordneten von Freytag h- LoringHoven (Dtn.) und Dr. Goering. (Natsoz.), die vornehmlich Lustfahrtsfragen erörterten. Nachdem noch die Aba. Dr. Breit- scheid (Soz.) und Dr. Kaas (Ztr.) gesprochen hatten, trat die Mittagspause ein.
Nachmittags wurde eine Entschließung des Grafen W e st a r p. (konservativ) angenommen, worin die Regierung auifgefordert wird, Material über die Bedrohung der Sicherheit Deutschlands und über die Abrüstungsfrags durch . ständige und
Der Auswärtige Ausschuß des Reichstags hat durch die Annahme der oben wiedergegebenen farb-
losen Entschließung ebenso wie die Volli
; von neuem bewu lversammlung zu po
B er Arbeit
nicht imstande ist. Wenn, man sich auch dagegen wenden muß, daß ein . parlamentarischer Ausschuß Beschlüsse fäßt, die die auswärtige Politik bis in die kleinsten Dinge der Ausführung festlegen soll, so hätte man doch erwarten dürfen, daß der Ausschuß zum mindesten eine Entschließung faßte, die einen bestimmten politischen Willen zum Ausdruck gebracht hätte. .Man hätte besser daran getan, überhaupt aus die Ausschußsitzung zu verzichten. wenn man nicht mehr hervorzubringen vermag, als eine zwar gut gemeinte, aber derartig blasse Entschließung.
OnsEns §oA ^kS. Ka'sMâ- KvenS GE^eßMaMß ^^^
Genf. 18. Dez. Das Völkerbundfekre- < a r i a t Hal sich überraschend zu einer weiteren
Sozialistische Partei eine neutrale Haltung einzunehmen bereit ist. Tardieu hat als Ministerpräsident eine Front gegen die Sozialisten geschaffen, weil b‘efe Partei in den Fragen der nationalen Sicherheit und der Stärkung der Rüstungen Frankreich' eine teils kritische, teils ablehnende Haltung einnimmt. Das Kabinett Steeg verschaffte sich vor der Hand die wohlwollende Neutralität der Sozialisten, mochte aber — das kann nicht bestritten werden — von dieser Partei insofern nicht abhändig sein, als es ohne die Stimmen des Genossen Blums zwangsläufig in die Minderheit gerasten würde. Die Gegner der jetzigen Regierung lehnen es ab, dem Miniitrium Steeg, das die Sozialisten zu .seinen geheimen Verbündeten gemacht hat, die Bezeichnung eines Bersöhnungskabinetts' zuzugestehen.
Die Kammersitzung stand also im Zeichen der Streitfrage, wie sich Steeg sein Verhältnis zu den Sozialisten vorstellt.
Nss Ke^ evtmsseE âNttnq betonte, daß auf dem Gebiete der nationalen Sicherheit und der Verteidigung Frankreichs
eine Aenderung der Richtlinien nicht ein«
treten werde. . Steeg unterstrich, nachher in seiner Stellungnahme zu den Interpellationen die Friedenspolitik Frankreichs im Rahmen der bestehenden Vertrüge und versicherte, daß die Sicherheit des Landes durch die Stärkung der nationalen Verteidigung gewährleistet werden müsse. Vom außenpolitischen und internationalen Standpunkt aus ge- sehen, sind die Erklärungen Steegs wichtig. Der Ministerpräsident entwickelte nämlich in seiner Antwort auf die Interpellationen den Gedanken, daß im Brennpunkt der außenpolitischen Sorgen Frankreichs die Besserung , der wirtschaftlichen Verhältnisse und die Angleichung der europäischen Zollsysteme gelegen fei.. Darin liegt ein deutlicher Hinweis auf die im Januar stattfindende Genfer Besprechung über die Organisierung einer europäischen Förderation. Die französische. Industrie und die Landbaukreis«
•ebn den Blättern mit zwar kurzen, aber zum Teil recht heftigen Kommentaren begleitet.
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Wie verlautet, beabsichtigt die Reichs- regierung, dem Senior der Deutschen Volkspartei, Geheimrat- Dr. Kahl, zu bitten, in der Feier' im Reichstag am 18. Januar 1931 aus Anlaß der Wiederkehr des Reichsgründungstages die Festrede zu halten.
■ Wie das Reichswehrministerium mitteilt, wird der jetzige L a n d e s k om m a n d a n t in Hessen,'Oberstleutnant Lüters, mit dem 80. November dieser Stellung enthoben. Zu seinem Nachfolger ist Oberstleutnant v o n K e i s e r ernannt worden.
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■ Der Versuch, die b a y e r i sch e Wahlr è ch t s- Vorlage noch vor Weihnachten zu erledigen, ist gestern endgültig gescheitert. Es ist nicht gelungen, über die Frage der Landesmandate eine Einigung unter den Parteien herbèizuführen, die für eine Zweidrittelmehrheit im Plenum erforderlich sind.
Gestern ging über Algier nach monatelanger Dürre ein Wirbelsturm nieder wie man ihn seit 1893 nicht mehr erlebt hat. Sämtliche Verbindungen von der Küste zum Landesinnern sind unterbrochen. Der Schaden im Hafen von Algier beträgt allein 30 Millionen Francs. Es steht noch 6idjt fest, ob Personen ums Leben gekommen sind.
Der Vulkan M'aropi im Mittelpunkt Savas befindet sich in vollem Ausbruch. 15 Todesopfer sind bereits zu beklagen. Ein Strom glühender Lava, in einer Breite von 200 Meter und 20 Meter Höhe wälzt sich .in die Täler.
Aus Guatemala wird gemeldet: Amtlich toird bekannt gegeben, daß bei den Straßenkämpfen Mischen den Revolutionären und den Anbängern der Regierung Palma insgesamt fünfzig Personen rilltet oder verwundet wurden. Im ganzen Lande errscht jetzt wieder völlige Ruhe..
darstellen:
‘ 1. die Bedrohung der ' deutschen Sicherheit durch die jetzigen Grenzen' in der entmilitarisierten Zone und durch die Entfestigung Deutschlands;' .
2. den deutschen Anspruch auf allgemeine Abrüstung und seine praktische Ablehnung durch die sogenannten Abrüstungsverhandlungen unter anschaulicher Erläuterung der Hauptpunkte wie Friedenspräsenz ausgebildeter Reserven, Kriegsmaterial; :
3. die. deutsche Entwaffnung im Verhältnis zu dem. Stande der Rüstung in den benachbarten europäischen Mächten insbesondere Frankreich und Polen; •
4. die Rüstungsausgaben der einzelnen
abkeilüng des Setretariafs einen Bericht ausarbeiten lassen, der auf eine Verschärfung der Aus- schlußbestimmungen gegen Deutschland aus den mit der formellen und materiellen Prüfung der Minder- Heitenbeschwerden betrauten Dreierausschüssen des Völkerbundrats hinausläuft. Rach einem Beschluß des Völkerbundsrats vom 10. 3uni 1929 waren bisher die beklagten Staaten sowie stammverwandte und benachbarte Länder der beklagten Staaten nur von der materiellen Vorprüfung ausgeschlossen. Rach dem neuen Bericht soll dieser Ausschuß, von dem praktisch in erster Linie Deutschland im Rat betroffen wird, auch auf die formelle Vorprüfung ausgedehnt werden.
Per Gründ zu dieser Verschlechterung des Verfahrens liegt offensichtlich darin,, daß D r. Curtius, der auf der Tagung des Rats im Januar 1931 den^Vorfiß führen wird, von ' vornherein von ' ‘ ~ ""
Der Zustand.Poincares zeigt a u s - gesprochene Besserung. Der Kranke ist weiterhin ohne Fieber, hat Nahrung zu sich genommen, und die Aerzte versprechen sich von der völligen Ruhe die günstigste Wirkung.
Die englische Regierung hat sich entschlossen, .den Abänderungsantrag des Oberhauses Km Farbstoffgesetz anzunehmen. Das Gesetz wird bis zum 15, Januar 1932 in Kraft bleiben.
Mächte.
Damit war die Aussprache beendet. Die Verhandlungen des Auswärtigen Ausschusses hatten sich auch am Nachmistag sehr lebhaft gestaltet. Mit großer Mehrheit abgelehnt wurde ein nationalsozialistischer Antrag, der die Abrüstungskonferenz für das Frühjahr 1931 verlangte und für den Fall der Ablehnung forderte, ab 1. Oktober 1931 mit der deutschen Wehrverstärkung zu beginnen.
int wurde ein national
Ein nationalsozialstischer Mißtrauens- antrag gegen Curtius war vom Ausschuß als nicht zulässig erklärt worden.
>1 den Vorsitz
jeder Teilnahme an der Vorprüfung der Minderheitenbeschwerden ausgeschlossen werden soll, die gegen Polen und die Tschechoslowakei gerichtet sind, man aber auch seine Zuständigkeit bei der Behandlung der deutschen Beschwerden über den Terror in Ostoberschlesien einschränken möchte. Hinter dem Vorgehen scheint weiter die Absicht zu stehen, Dr. Curtius durch eine solche Erschwerung der Präsidentengeschäfte zu einem Verzicht auf den Vorsitz zu bewegen, denn man erklärt im Sekretariat, es würde Dr. Curtius sehr schwierig sein, in den vielen Deutschland angehenden Fragen, die auf
der Tagesordnung stehen, einmal als Präsident des Völkerbundrats und dann wieder als Vertreter Deutschlands im Rat zu sprechen. — Daß Deutschland diesen Schachzug nicht unwidersprochen hinnehmen darf, versteht sich von selbst.
£ dimmen Mehrheit für das Mabèneit Steeg
S«raUS»ke Kes «ruMsevr-SLU»; - Drei Karins iS- mUsiedev tveiou j«6Ä
Paris, 18. Dez. Die Heuke von der Kammer und dem Senat abgegebene farblose und schwache Erklärung der neuen Regietuug Steeg wurde von der Linken mit lauem Beifall, von der Rechten mit eisiger Külle ausgenommen. Rach stundenlangem Kampf blieb bei der Abstimmung über den ersten Teil der von der Radikalen Linken eingebrachten Ta- gesordnung in dem der Regierung düs Vertrauen ausgesprochen wird, die Regierung Steeg mit 291 Stimmen gegen 284 Stimmen in der Mehrheit.
Das Erscheinen des linksgerichteten Ministeriums Steeg war von einem wohlvorbereiteten Theater- streich begleitet. Knapp eine Stunde vor Eröffnung der Kammersitzüng demissionierten der Pensionsmlnister Thoumyre und die beiden !Unterstaatssekretäre Cautru und Co ty, alle drei .. 1 Mitglieder der Mitte, deren linker Flügel für und
Der inhifthe Dickster Taq o r e hat sich auf dem deren rechter teilweise gegen die^neue Regierung d-usichen R esendamp er Europa" um eingestellt ist. Ministerpräsident Steeg ließ sich
nach Europa und^von dort aus Leiter nach nicht aus der Fassung bringen. „Tardieu hat wieder “ einen Sieg in der Kulisse errungen", sagte er, „ich
werde versuchen, den Kampf in offener Feldschlacht i siegreich zu führen,"
Die Zahl der Klagen, durch welche Wahlergebnisse bei den letzten Wahlen zum Siem Und zum Senat angefochten werden, ist bereits auf 106 gestiegen.
Indien zu reisen.
•) Näheres stehe im politischen Teil.
Tatsächlich glich das Debüt des Kabinetts Steeg, das im Zeichen de.r Versöhnung und des Ausgleichs stehen möchte, dem einer Kampf- r e g i e r u n g. Fünf frühere Ministerpräsidenten sind Mitglieder dieses Kabinetts. Durchweg Persönlichkeiten, die sich stets dagegen gewehrt haben, den Parteistrest zu verschärfen. Ä b e r d i e R e ch t s- gruppen lassen nicht locker. Für sie ist Steeg mit 'feinen der Linken entnommenen und teilweise mit Sozialisten befreundeten Parlamentariern eine Herausforderung der bürgerlichen Gruppen. Der schwerste Vorwurf, den man gegen dieses Ministerium richtet, bestand darin, daß die
inbuftnèncnrreifèn herrschenden protekton>sch»n Neigung Raum gab, bemerkt man, daß die Regierung Steeg aus sozialistischen Gründen schutzzöllneri- sche Tendenzen keinen Raum, gewahren möchte. Die Bankskandale wurden in den Erklärungen Steegs nicht eingehend behandelt. Der Ministerpräsident begnügte sich mit der Erklärung, daß den Sparern ein entsprechender Schutz gewährt werden soll:
Ihrer Schwäche entsprechend wurde die Regie- rungserkläruna mit recht lauem Beifall auf der Linken, mit Kälte auf dèr Rechten ausgenommen.
Der Kommunist Cachi.n bestieg als erster Interpellant die Tribüne. Er wandte sich gegen den Imperialismus Frankreichs, das sich an die Spitze des Wettrüstens gestellt habe. Der Abgeordnete B a s c o u (Gruppe Loucheur) verlangte Äuffchlüß über Steegs Haltung gegenüber den Sozialisten. Von der Antwort auf diese Frage würden seine Freunde ihre Einstellung dem Kabinett gegenüber abhängig machen. Weiterhin sprachen noch verschiedene Redner inmitten allgemeinr Teilnahmslosigkeit.
Darauf wiederholte und erläuterte Ministerpräsident Steeg ohne große Ueberzeugungskraft die einzelnen Punkte der Regierungserklärung und suchte die Ansicht, daß sein Ministerium ein Kampfkabinett sei, durch die Versicherung zu widerlegen, daß die Regierung eine Friedenspolitik nach innen und außn einschlagen wolle.
Sein Appell an die Versöhnung und die Einigkeit der Parteien im Unterere des Landes wurde vom größten Teil des Hauses mit lautem Gelächter ausgenommen. Die Rede des Ministerpräsidenten stieß bei drei Fünftel der Abgeordneten auf eisiges Schweigen.
Darauf bestieg Franklin-Bouillon die Tribüne, um zu erklären, daß er im Ministerium Steeg das ersehnte Konzentrations, und Versöhnungskabinett nicht erblicken könne. Die Regierung könne nicht ohne die Untersttzung der Sozialisten leben. Das sei eine Zweideutigkeit, die die frühere Regierungsmehrheit nicht dulden könne.
Vincent Auriol teilte mit, daß die Sozialisten für die Regierung stimmen werden.
Das Haus schritt daraufhin zu Abstimmung über eine von der Radikalen Linken eingebrachte und von der Regierung angenommene Tagesordnung, die folgenden Wortlaut hat: „Die Kammer billigt die Erklärungen der Regierung. Sie setzt sie in das Vertrauen, daß sie die Politik her Einigung unter den Republikanern fortsetzen wird und geht zur Tagesordnung über." Auf Antrag des linksrepublikanischen Abgeordneten Puech wird zunächst über den ersten Teil dieser Tagesordnung, d. h. die Worte: „Die Kammer billigt die Erklärungen der Regierung. Sie setzt sie in das Vertrauen," abgestimmt. Ministerpräsident Steeg stellt die Vertrauensfrage. Bei der Abstimmung ergab sich, wie oben gemeldet, eine Mehrheit von sieben Stimmen für das Kabinett Steeg.
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