Hancmeânreiger
ViG^Eral Anzeiger ffir^W ^Gaua« Giadtmsd Land
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11 Novemdee
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* Der Kabinettsausschuß für Preisabbau lehnt einen Reichskommissar mit starken Vollmachten ab und hat gestern das Arbeitsprogramm eingeteilt.
* Der Haushaltsausschuß des Reichstags verhandelte am Donnerstag über die Bereitstellung außerplanmäßiger MittelzurVerbilligung von Frischfleisch.
* Der Preußische Landtag nahm die neuen Kommunalsteuern endgültig an und überwies die Anträge zur Errichtung neuer pädagogischer Akademien nach langer Debatte der Ausschußberatung.
Die in einer nationalsozialistischen Anfrage im Landtag aufgestellte Behauptung, der Chef der Heeresleitung General v. Hammerstein habe bei einem Offiziersessen erklärt, der Reichstag werde sofort nach Wiederzusammentritt nach Hause geschickt werden, die Reichswehr gegen die Nationalsozialisten und Kommunisten vorgehen und eine Generalsdiktatur errichtet werden, ist völlig aus der Luft gegriffen.
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Die Fraktionen der Deutschnationalen und der Deutschen V o l k s p a r t e i haben im Preußischen Landtag einen Urantrag eingebracht, worm die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses von 29 Mitgliedern »zur Prüfung der Verwirtschaftung öffentlicher Gelder im Wohnungs- b a u" gefordert wird. Der Ausschuß soll seine Beweiserhebung auch auf die Prüfung der Beziehungen erstrecken, die zwischen amtlichen und privaten Unternehmungen bestanden haben oder noch bestehen,
BorkMrng' erstes Gesetzentwurfs, durch den zur Wehebung dringender finanzieller Notstände alle Tanzvergnügen einer erhöhten Steuer unterworfen werden sollen. Oeffentliche Bälle sollen mit einer Steuer von 100 Prozent des Eintrittsgeldes und alle sonstigen Tanzvergnügen mit einer Steuer von mindestens 1 Mark pro Person belegt wenden.
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Bei der Präsidentenwahl im Sächsischen Landtag wurde der bisherige Präsident Weckel (Sozialdemokrat) im zweiten Wahlgang mit 35 Stimmen der Sozialdemokraten und Demokraten wiedergewählt.
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Auf den japanischen Premierminister Hamayucki wurde heute früh 8.55 Uhr im Bahnhof zu Tokio ein Schuß abgefeuert. Die Kugel drang dem Premier in den Unterleib. Der Täter, ein junger Mann, wurde verhaftet, bevor er Zeit hatte, einen zweiten Schuß abzufeuern. Nach Untersuchung erklärte der Arzt, daß dj« Aussichten auf Wiederherstellung des Verletzten gut seien. Der Premierminister wollte sich zurzeit des Attentats gerade nach Okayama begeben, um den Manövern beizuwohnen.
Ein schwerer Zyklon ging über die W e st k ü st e v o n B u r m a h i n m e g. Die Stadt Kyaukpyu, die 4000 Einwohner hat, wurde völlig Zerstört. Hunderte von Menschenleben sind verloren. Viele Bäume wurden entwurzelt. Im Hafen sanken zahlreiche Schiffe. Zahlreiche Verbindungen sind unterbrochen.
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In Posen wurden gestern der frühere Abgeordnete Michalkewicz, Spitzenkandidat des öentro-Linksblockes für den Wahlbezirk Posen-Land und der frühere Direktor der polnischen Handelsbank in Posen, Monczynski, unter dem Vorkurs des Betruges, der Fälschung von Handels- biichern sowie ungesetzlicher Bereicherung auf Kosten der Genossenschaft Domos in Posen v e r - hastet.
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Der belgische König empfing gestern den Premierminister Jasper und ersuchte ihn, die ange- botene Demission des Kabinetts z u - ^ückzunehmen. Jasper bat um einen Tag Bedenkzeit, womit der König sich einverstanden erklärte.
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. Je den Departements Lima und ^unin (Peru) wurde der Belagerungszustand verhängt. Gleichzeitig wurde der Allgemeine Arbeiterverband von der Regierung aufgelöst. Alle, die zum ^ueit ausfordern, werden ausgewiesen. Bei einer Kundgebung der Arbeiter des Kupferbergwerks âalpaso gegen die ausländischen Bergwerksbesitzer, dse hauptsächlich englischer und amerikanischer Na- uonalität sind, erfolgte ein Zusammenstoß zwischen E'ner Abteilung Polizei und den Manifestanten. ? Personen, darunter zwei Amerikaner und ein Österreicher, wuden dabei getötet, 25 Personen uer» W. Da sich die Bewegung stark auszudehnen droht, wurden 200 Mann Militär in das Bergwerksgebiet kutsandt.
Näheres stehe Im politischen Teil.
Die Grdrutschkatastrophe in Lyon
16 Hâusev eingestüvzt - Klan «rechnet mit
36 Toten
23 Nevsone« tSdUch vevungWEt
Paris, 14. Rov. Die bereits gestern gemeldete Erdrulschkatastrophe von Lyon läßt sich in ihrer ganzen Schwere noch nicht übersetzen. Dennoch werden die heute morgen verbreiteten Meldungen, daß man mit mehr als 100 Toten rechnen müßte, nicht bestätigt. Es wird jetzt damit gerechnet, daß die Zahl der ums Leben Gekommenen einschließlich der bei den ersten Bergungsarbeiten tödlich verunglückten 19 Feuerwehrleute und 4 Polizisten nicht 30 übersteigen wird.
Die Katastrophe
Lyon, 13. Rov. In dem Slgdkvierlel St. Jean, das auf einer Anhöhe liegt, ereigneten sich um 1 Uhr früh, um 2 Uhr, 2,25 Uhr, 2.50 Uhr und 4 Uhr nacheinander fünf Einstürze infolge sich immer wiederholender Erdsenkungen. Der Katastrophe fiel ein großer Häuserblock im Lhemin Reus zum Opfer. Die im Schlaf von dem Einsturz überraschten Bewohner suchten sich, zum Teil unter Benutzung von Leitern, iü Sicherheit zu bringen. 30 Personen, die in einem Kaffeehaus Zuflucht gesucht halten, wurden von einem zweiten Erdrutsch überrascht. 19 Feuerwehrleute und vier Polizisten, die nach dem ersten Einsturz die Bergungsarbeiten begannen, wurden von dem folgenden Einsturz überrascht und unter den Trümmern begraben.
Der heimgesuchte Stadtteil liegt auf dem Hügel
baut ist, fleht noch und dürfte auch erhalten bleiben. Aber alles, was um sie herum liegt, bildet nur noch einen wüsten Trümmerhaufen. Wie überraschend schnell die verschiedenen Einstürze aufeinanderfolg- len, beweist auch folgendes Vorkommnis: Ein Sani- tätsauko war nach dem zweiten Einsturz an die lln- fallstelle herangefahren, um Verwundete zu übernehmen. Es wurde von den plötzlich niederskürzen- den Gesteinsmassen überschüllek und vollkommen zerdrückt. Ueber die Ursache des Unglücks ist man sich noch immer nicht im Klaren. Man nimmt aber an, daß die Regengüsse der letzten Zeit den Hügel gelockert und untergraben haben. Roch gestern vor- millag hatte der leitende Sladlbaumeister eine Reigung der Stützmauern feskgeslellt, durch deren Zusammenbruch die Katastrophe hervorgerufen wurde, und die Einwohner aufgefordert, ihre Wohnungen unverzüglich zu räumen. Es scheint jedoch, daß nicht von vornherein alle notwendigen Maßnahmen getroffen worden sind, die, wenn auch nicht die Kakastrophe, so doch ihren Umfang hätten verhindern können.
Um die Ausgrabungsarbeiken der unter den Trümmern Begrabenen zu beschleunigen, ist ein Teil der Genietruppen der Garnison Grenoble an den Ort der Katastrophe beordert worden. Inzwischen sind weitere Gebäude, deren Fassaden bedenkliche Rille zeigen, geräumt worden. Unmittelbare Gefahr besteht für das am Rande des Trümmerhaufens gelegene Krankenhaus.
Ein Feuerwehrmann erzählt, er habe heute morgen beim Fackelschein das fahle Gesicht einer Frau und einen Arm, der sich noch schwach bewegt habe, in den Trümmern gesehen. Ls sei ihm jedoch nicht möglich gewesen, sofort Hilfe zu bringen. Als er später beim Morgengrauen die Stelle untersuchte, habe er nur noch Geröll und Schult vorgesunden.
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Das Rettungswerk steht erst in seinen 21 n f ä n g e n. Bisher mußte man sich darauf beschränken, die Bewohner der schon halb eingestürzten oder dem Einsturz nahen Häuser mit Leitern, Stangen und Brettern in Sicherheit zu bringen. Erst nach Tagesanbruch, als man die Unglücksstelle übersah und sich ein Urteil bilden konnte, wagte man es, vorsichtig die ersten Bergungsarbeiten aufzunehmen. So wurde eine Frau gerettet, die bis zum Kopf im Schutt begraben lag und seit Stunden mitten aus den Trümmern heraus um Hilfe gerufen hatte. Die Frau, die im Bett überrascht worden war, verdankte ihre Rettung nur dem Umstand, daß sich bei dem Einsturz ihrer Wohnung ihr Bett umgekehrt und schützend über sie gelegt hatte. Sie war vollkommen unverletzt und wurde im Auto des Bürgermeisters Herriot, der gerade an der Unglücksstelle angekommen war, ins Hospital geschafft.
Bis zum Abend sind nur einige Tote und ungefähr zwanzig Verletzte aus den Trümmern geborgen worden. Man befürchtet aber, daß die Zahl der Opfer etwa hundert beträgt. Allein von den Feuerwehren und Polizisten, die zur ersten Hilfe Herbeleilten, sind 24 getötet worden.
Die Einwohner des umliegenden Stadtviertels, die ihre Häuser wegen der Gefahr eines neuen Einsturzes räumen mußten, haben vorläufig in
Sei den VevsungsaebeUen allein
Hospitälern, den Kasernen und den Kirchen ihre erste Unterkunft gefunden. Die Behörden sind mit höchstem Eifer daran, die Rettungsarbeiten und die notwendigen Hilfsmaßnahmen zu organisieren. Eine wahre Panik herrscht im Stadtviertel von St. Jean. Tausende von Neugierigen strömten aus der Stadt herbei. Flüchtlinge mit ihrer notdürftig geretteten Habe suchen neuen Unterschlupf. Soldatenäbteilungen ziehen heran, um sich an das Rettungswerk zu begeben. Sämtliche Aerzte sind mobilisiert worden, auch die Studenten der medizinischen Fakultät sind zum Rettungswerk herbeigeeilt. Die französische Kammer hat heute mittag zu Beginn der Sitzung eine Beileidskundgebung für die Opfer der Katastrophe beantragt. Der Ministerpräsident Tardieu hat dem Bürgermeister von Lyon, Herriot, ein Beileidstelegramm ejandt
pari?, 13. Rov. Wie Havas aus Lyon berichtet, soll die Zahl der bei dem Erdrutsch ums Leben Gekommenen einschließlich der bei den ersten Bergungsarbeiten tödlich verunglückten 19 Feuerwehrleute und vier Polizisten nicht 30 übersteigen. Wan glaubt nicht, daß unter den Erdmassen mehr als fünf Einwohner liegen. Dagegen sind die Befürchtungen, daß bei den Ausräumungsarbeiten Unfälle vorkommen, noch immer groß, so daß alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Bei dem Unglück sind drei Telephon-Fernkabel und drei Telephon-Stadlkabel gerissen.
Paris, 14. Rov. Wie havas aus Lyon berichtet, sind gegen abend unter den Erdmassen die Leichen zweier Frauen geborgen worden. Die Aufräumungsarbeiten dauern beim Licht von Scheinwerfern ununterbrochen an und man hofft, die beim zweiten Erdrutsch verschütteten Rettungsmannschaften in der Rächt bergen zu können. 16 Häuser sind eingeskürzt und 10 vom Einsturz noch bedroht Wan rechnet mit 30 Toten.
Ueber die Ursache der Katastrophe hat ein Lyoner Universitätsprofessor namens Deperret, der in früheren Jahren die Gesteinsbildung in der dortigen Gegend untersucht hat, erklärt, der ganze Hügel sei eine Sandablagerung von geringer Widerstandskraft. Infolge der Kanalisierungsanlagen, die den Berg zwecks Versorgung der Wohnhäuser durchziehen, sei der Hügel zu einer Art Schwamm geworden, der bei Regenfällen das ganze Wasser'in sich saugt. In der vergangenen Nacht sei es dann infolge der angesammelten
ganze Wasser'in sich saugt. In der vergangenen Nacht sei es dann infolge der angesammelten Wassermassen zu einem Erdrutsch gekommen, sei es nun, weil eine im Gestein befindliche Sandmasse nachgab, sei es, daß Schieferablagerungen einbrachen.
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Paris, 13. Nov. Wie Havas aus Lyon berichtet, ist heute vormittag ein Sonderflugzeug mit einem Kino-Operateur an Boxd, der für zwei Pariser Zeitungen Aufnahmen über dem heimgesuchten Stâ- teil Fourvière machte, in die Rhone abgestürzt. Die beiden Insassen, der Pilot und der Operateur, konnten sich retten und sind unverletzt geblieben, während das Flugzeug versank.
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Stuttgart, 13. Rov. Der Führer der Wirt- schaflspartei, Reichslagsabgeordneter Drewitz, hielt gestern in Stuttgart eine Rede, in der er auch zu dem Rotprogramm Stellung nahm. Er tat dabei folgenden, die Stellung der Wirtschastsparlei charakterisiernden Ausspruch: „Ich habe heute an den Reichskanzler ein Schreiben gerichtet und ihm mitgeleilt, die Wirlschaflspartei werde gegen das Rotprogramm der Regierung stimmen, wenn die Sonderbelaftung für das Wirtsgewerbe, die Schank- und Verzehrsteuer, nicht aus dem Programm hcr- ausgenommen werde."
Ivo tvivd der Sounsla« strande« ?
Von Dr. Paul Rohrbach
Kommt die Revision durch Revisionspolitik, oder kommt sie trotz ihrer? Darauf könnte man versucht sein, mit Bismarck zu antworten, daß Politik gar mc^ heißt, die Dinge meister.i, sondern aus sie horchen und ihnen zur rechten Zeit ein Stück ■ entgegenzugehen. Dies Entgegengehen ist freilich große Kunst, und der Kernpunkt dabei liegt in dem „zur rechten Zeit." Wir brauchen uns nicht viel umzusehen, um ein Beispiel dafür zu finden, wie schädlich es sein kann, nicht zu warten, bis eine Sache reif ist. 1929 drängten die Franzosen aus Beschleunigung der Tributkonferenz. Sie, die seit Locarno und Thoiry sich nicht hatten dazu bringen lassen, einen Schritt vorwärts in der Richtung auf die sogenannte „Detente" zu machen, hatten es mit einem Male eilig. In Deutschland fehlte es nicht an klugen Leuten, die den Rat gaben: Wartet, unsere eiserne Zeit, die Zeit, wo wir wirklich spüren werden, was es kostet, den Krieg verloren zu haben, die kommt noch! Hätten wir mit der Konferenz ein Jahr gewartet, so hätte es schwerlich einen Ioungplan gegeben, der so aussah, wie der von 1929.
Heute muß man sagen: Rehmen wir uns doch eine Lehre aus der Erfahrung des vorigen Jahsrs! Sogar das Ausland, und nicht einmal das einigermaßen wohlwollende Ausland, gibt uns diesen Rat zwischen den Zeilen. Wer fremde Zeitungen liest, findet immer von neuem bestätigt, um wieviel mehr man sich ü ä-beschäfligL und
, „ rbricht. Auch
die deutsche Presse wird draußen gelesen. Ein Resümee in der „Times" z. B. beschäftigt sich mit deutschen Zeitungsstimmen, die davon sprechen, der psychologische Moment, die Revisionsfrage auszuwerfen, werde vielleicht erst dann da sein, wenn das Finanzprogramm der deutschen Regierung sich als ungenügend erwiesen hat und neue Defizits sich zeigen.
Dergleichen ist als eine Art Vorbereitung der öffentlichen Meinung in England auf den mangelnden Erfolg der laufenden deutschen Anstrengungen, und auf die Folgen, die sich daraus ergeben werden, zu verstehen. Mehr bis das: der Engländer scheint anzunehmen, daß es sich um einen deutschen Wink handelt, zunächst werde alles Mögliche versucht werden, aber sollte sich zeigen, daß es tatsächlich über die deutsche Kraft geht, den Poungplan zu erfüllen, dann werde die Revisionsforderung kommen. Ein Engländer würde in der Tat so vorgehen, d. h. er würde die Entwicklung nicht herbeiziehen, sondern warten, bis der psychologische Moment da ist, ihr zu begegnen.
Ohne Zweifel ist man draußen darauf gefaßt, daß der Voungplan stranden wird. Es gibt aber zurzeit noch Leute genug, die immer noch an die gefährliche Legende glauben, Deutschland könne alles, wenn es nur wolle. Sie sind dazu gebracht worden, weil sie Jahre lang Zeugen der deutschen Wiederherstellungs- arbeit waren, von der jederman sich sagen mußte: So etwas hat die Welt noch nicht gesehen! Niemand ist schwerer davon zu überzeugen, daß dieses „Alleskönnen" ein Irrtum, eine Uebertreibung war, als die Empfänger deutscher Tribute.
Inzwischen ist es nützlich, zu sehen, was die anderen sich für Gedanken machen. Beschränken wir uns für diesesmal, da die Franzosen im ganzen noch nicht so weit sind, Vernunft anzunehmen, auf England Die große Furcht dort ist, man könne Amerikas Schuldner bleiben, während die deutschen Zahlungen sich verringern. Darum die Untersuchungen über die Wirkung der massenhaften europäischen Tribute auf den amerikanischen Handel mit Europa. Es ist ja klar, daß ein Europa, das gezwungen ist, sich auf diese Weise auszu- pumpen, nur wenig bei den Amerikanern kaufen kann. An die Redaktion des „Manchester Guardian", also eines liberalen Blattes, gelangte der Brief eines Geschäftsmannes, anscheinend eines Bankiers, der kürzlich in Was- Hinaton war. Er schreibt, die Schweiz habe bisher für 8 Millionen Pfund Sterling im Jahr amerikanische Waren aekauft und müsse selbstverständlich damit aushören, wenn ein halbes Dutzend amerikanische Fabrikanten es
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