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Die vereinigten Ausschüsse des Reichsrates haben gestern die Etatberatung fortgesetzt und außer kleineren Etats u. a. den Haushalt der Reichsschulden, des Reichsfinanzministeriums und des Reichsinnenministerium des Innern erledigt. Heute vormittag werden die Ausschüsse wegen einer preußischen Kabinettssitzung, in der Etatsfragen behandelt werden sollen, nicht tagen. Am Nachmittag soll der Etat des Reichsarbeitsministeriums in Angriff genommen werden. Die zweitS Lesung der zum Finanz- und Wirtschaftsplan der Reichsregierung gehörenden Gesetzentwürfe wird daher, wie ursprünglich beabsichtigt, nicht schon heute, sondern erst am Mittwoch beginnen.
Wie wir erfahren, trifft die Nachricht eines Berliner Abendblattes, daß der frühere Reichsminister von Raumer zum Reichswirtschafts- mi nist er ernannt werden dürfte, nicht zu.
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, Der deutsche Botschafter von H o e s ch hat nach seinem kurzen Aufenthalt in Berlin mit mehreren französischen Ministern zu sprechen Gelegenheit genommen. Wegen der Erkrankung Herrn Briands war jedoch bislang eine Aussprache mit dem französischen Außenminister nicht möglich gewesen'. Diese Unterredung hat gestern stattgefunden. Sie hat litn wesentlichen dazu gedient, den Außenminister über die politische Situation in Deutschland ins Bild zu setzen.
Die nationalsozialistische Zeitung „Der Angriff" ist mit Wirkung vom heutigen Tage auf die Dauer einer Woche bis einschließlich 17. d. M. ve r- boten worden, weil der Artikel „Ohrfeigen für Zörgiebel, in der Nummer vom 8. November 1930 eine strafbare ausdrückliche Billigung der gegen den bisherigen Polizeipräsidenten Zörgiebel begangenen
Aus Moskau wird gemeldet: Als einziger von den Vorsitzenden der ausländischen kommunistischen Parteien hat Thälmann an Stalin zu der Revolutionsfeier ein Glückwunschtelegramm gerichtet, worin versichert wird, daß die Kommunistische Partei Deutschlands augenblicklich dabeS sei, eine proletarische Massenarmee zu organisieren, die den deutschen „Oktober" verwirklichen werde. Zu den Oktoberfeierlichkeiten trafen Redakteure kommunistischer deutscher Zeitungen ein, die anschließend eine Besichtigungsreise unternehmen.
Wie das Memeler Dampfboot berichtet, haben die Mitglieder des Direktoriums des Memelgebietes, Bürgermeister Schulz und Landwirt Szie- gaud, am 8. November dem Präsidenten des Direktoriums, Neisgys, schriftlich mitgeteilt, daß sie mit dem gleichen Tage ihre Tätigkeit als Mitglieder des Direktoriums einstellen. Die beiden Herren haben am Samstag zum letzten Male Dienst getan. Seitdem ist das Memelland ohne eine Landesregierung. Bisher sind vom Landespräsidenten keine Schritte zur Ernennung zweier weiterer Mitglieder, ist auch vom Gouverneur nichts unternommen worden, um ein neues Direktorium zu bilden.
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Der deutsche Gesandte in Rio de Janeiro hat den Auftrag erhalten, die neue brasilianische Regierung anzu erkennen. In politischen Kreisen nimmt man an, daß nunmehr nach Anerkennung der neuen Regierung durch Deutschland die Untersuchung wegen der Beschießung des Hapag-Dampfers „Baden" bald abgeschlossen sein und die Regelung der Schadenersatzansprüche erfolgen wird.
Der Arbeitgeberverband im oberpfälzischen Erzbergbau und in der Hüttenindustrie hat der gesamten Belegschaft zum 17. November gekündigt.' Neue Schlichtungsverhandlungen finden heute in Nürnberg statt.
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* Die vorbereitende Abrüstungskonferenz hat einen polnischen Antrag über eine einheitliche Höchstdienstzeit für militärische Ausbil- bung angenommen, der praktisch bedeutungslos ist.
' * Das Luftschiff „Graf Zeppelin" hat in «er vergangenen Nacht eine Fahrt nach Holland "«getreten. *
Senatspräsident Freymuth und feine Anhänger« die dieser Lage aus der Deutschen Friedensgesell- ichaft ausgetreten sind, haben einen Aufruf an oie Oeffentlichkeit erlassen zur Gründung eines neuen Friedensbundes. Daraus geht hervor, daß neben der Deutschen Friedensgesellschaft noch eine zweite Organisation pazifistische Gedankengänge vertreten soll. Der Aufruf beruft sich unter anderem darauf, daß auch Professor Quidde sich dem neu gegründeten Friedensbund, dessen Name noch nicht endgültig feststeht, angeschlossen hab e.
Näheres siehe im politischen Teil.
Die GenSung
dev Lebensmitte-vveSie
Dev Ankaug gemacht - See»« AusgangSvunkt - Die Preissenkung soll sich allmählich auf das »eich erstreiken
Berlin, 10. Nov. Der Gesamtplan der Rejchsregjerung, eine Sanierung der Finanzen und damit den Wiederaufbau der Wirtschaft in die Wege zu leiten, hat zur Voraussetzung, daß eine Ermäßigung des allgemeinen Preisniveaus, vor allem aber eine Herabsetzung der Ernährungskosten durchgeführt wird. Die Verhandlungen, die in der letzten Zeit zwischen dem Reichsernährungsministerium und den Vertretern der beteiligten Kreise des Handels und Gewerbes geführt wurden, haben nunmehr heute auf dem wichtigsten Gebiet, der Brot-, Fleisch- und Rlilchversorgung, zu festen Vereinbarungen über eine
Senkung der Handelsspannen geführt.
NeelSsenk««» küv NaSwave«
Berlin, 10. Nov. Im Reichsministerium
Ernährung und Landwirtschaft fanden in den ten Tagen mehrfach Verhandlungen mit den Vertretern der Spitzenorganisationen der Deutschen Bäckerinnungen, Dem Zweckverband der Bäckermeister Groß-Berlin und der Vereinigung der Brotfabrikanten Groß-Berlin statt, die am Montag zum Abschluß gebracht wurden. Die Vertreter des Bäckergewerbes und der Brotfabrikanten wiesen bei den Verhandlungen darauf hün, daß die Brotpreise sich fortlaufend den Mehlpreisen angepaßt hätten und daß die derzeitige Spanne zwischen beiden in der Hauptsache auf die Erhöhung der allgemeinen Abgaben und Unkosten zurückzuführen sei. Sie erklärten sich jedoch unter voller Würdigung der allgemeinen Notlage und mit Rücksicht auf die von
geleiteten bzw. in Aus nahmen zu folgenden Abmachungen bereit:
1. Bäckergewerbe und Brotfabritanten verpflichten sich, grundsätzlich der Forderung des Reichs- minlsieriums für Ernährung und Landwirtschaft entsprechend, das Brot in Zukunft einheitlich nach Gewicht zu verkaufen.
2. Anstelle des für die Zeit vom 3. bis 9. November für Groß-Berlin maßgeblichen Tafelgewichtes von 1225 Gramm für das Roggenbrot wird in Zukunft ein Einheitsgewicht von 1250 Gramm für das Normalbrok treten.
3. Der Preis für das Normalbrok von 1250 Gramm wird bei gleichbleibender Qualität in Berlin ab 13. November von 50 Pfg. auf 46 Pfg. gesenkt.
Die Reichsregierung erkennt die Opferwilligkeit des Bäckergewerbes und der Brotf-abbikanten, die darin zum Ausdruck kommt, daß die Preisspanne für das Normalbrot bei gleichzeitiger Erhöhung des Gewichtes gesenkt wird, voll und ganz an. Sie erwartet, daß nicht nur die einzelnen Bäcker und Brotfabrikanten den Vereinbarungen ihrer Vertreter mit dem Reichsernährungsministerium vollauf Rechnung tragen, sondern daß auch die übrigen an der Brotversorgung beteiligten Gruppen sich der allgemeinen Preissenkung in einer Weise anschließen, daß sie für den einzelnen Verbraucher fühlbar wird.
NveLsienLuttsShesMtttz des DeuSMen SZMchev- Verbandes
Berlin, 10. Nov. Im Rahmen der Preissenkungsaktion der Reichsregierung fanden in den letzten Tagen im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft wiederholt Besprechungen mit den Vertretern des Fleischergewerbes statt. Hierbei wurde festgestellt, daß die Schweinefleischpreise im Monat Oktober gegenüber dem September ds. Is. beträchtlich zurückgegangen sind und daß die derzeitigen Preise für Schweinefleisch den Schweine- marktpreisen gefolgt und anaepaßt sind. Jin Hinblick auf die ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnisse hat der Deutsche Fleischerverband folgenden Entschluß gefaßt:
„Das Fleischergewerbe erkennt an, daß in Anbetracht der wirtschaftlichen Notlage ein allgemeiner Preisabbau, auch für Lebensmittel, durch, geführt werden muß. An die Verbandsmltglieder wird deshalb die Aufforderung gerichtet, auf der Grundlage der Einkaufspreise unter Berücksichtigung der Steuern, Gebühren und sonstigen Lasten, die das Fleischergewerbe zu tragen hat, scharf zu kalkulieren und die Spanne für Schweinefleisch um 5 Pfennig je Pfund zu senken. Das Fleischergewerbe gibt eine Vorleistung, die nur eine begrenzte
,________ — Fleischerge-
..............Vorleistung, die nur eine begrenzte sein kann und nur aufrechterhalten wird, wenn die von der Reichsreqierung auf der ganzen Linie zugesagten Abbaumaßnahmen sich schnellstens auswirken werden und wenn die Länder und insbesondere auch die Gemeinden auf keinen Fall die hohen Abgaben und Lasten beibehalten, sondern im Gegenteil ebenfalls erheblich herabsetzen".
Die Reichsregierung begrüßt diesen Beschluß des Deutschen Fleischerverbandes, der dem Ernst der Zeitumstänoe Rechnung trägt. Sie erwartet,
daß nicht nur die Ladenfleischer dieser Aufforderung Folge leisten, sondern daß auch die übrigen an der Flerschversorguna beteiligten Gruppen, darunter die Konsumvereine, sich Dem Vorgehen des Deutschen Fleischerverbandes anschliehen.
Der Bezirksverein Berlin im Deutschen Fleischer- verband erklärt hierzu, daß er vom Dienstag, den 11. November, dem Beschluß seines Reichsverbandes entsprechend, den Preis für Schweinefleisch um 5 Pfennig je Pfund herabgesetzt.
ZSsvaNetzuns dev AsmdeW- Wanue fite MM
Berlin, 10. Nov. Der Verband der Vereinigten Berliner Milchhändler, die Arbeitsgemeinschaft der freièn Berliner Milchhändler und der Milchverkaufsverband norddeutscher Meiereien werden ihren Mitgliedern empfehlen, vom nach st e n ' " ' ' in
c Preissenkung für Speise- tartoffè^n ist ein Ergebnis noch nicht zustande, gekommen, weil die dazu erforderlichen Verhandlungen mit den Genossenschaften mühselig und langwierig sind.
<$t&W bevMiet
Berlin, 10. Nov. Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Schiele, empfing heute abend Vertreter der Presse und gab ihnen Auskunft über die soeben mit den Vertretern des Bäcker- und Fleischergewerbes vereinbarten Senkungen der Preise für Brot und Schweinefleisch. Zur Erläuterung der geschilderten Preissenkungen, die
sich auf das ganze Reich entsprechend aus- wirken sollen
führte Reichsernährunqsminister Dr. Schiele folgendes aus: In der Zeit vom September 1929 bis zum September 1930 hat sich der Großhandels- richtpceis für landwirtschaftliche Erzeugnisse von 132,6 auf 113,5 v. H., also um 19,1 Punkte ermäßigt. Die allgemeine Ernährungsrichtzahl dagegen hat in der gleichen Zeit nur eine Senkung von 154,2 auf 141,7, also um 12,5 Punkte, erfahren. Allerdings ist dann die Ernährungsrichtzahl im Oktober weiter auf 139,5 v. H. gesunken.
Die Senkung des Brotpreises wird einen Minderaufwand der Verbraucherschaft im ganzen Reich von 90 bis 100 Millionen Mark im Jahre ergeben. Für Berlin allein beträgt der Minderauswand 8 Millionen Mark
Der Schweinefleischverbrauch macht etwa zwei Drittel des gesamten deutschen Fleischverbrauchs aus. Die jährliche Ersparnis der Verbraucherschaft ist auf etwa 150 Milionen Mark zu veranschlagen.
Zunächst gilt die F l e ischpr e i s se n k u n g nur für Schweinefleisch, das etwa mit zwei Dritteln an dem gesamten Fleischkonsum beteiligt ist. Es ist aber damit zu rechnen, daß auch für Rindfleisch und die übrigen Fleischarten . eine Verbilligung folgen wird. Beim Brot ist Vorsorge dafür getrofffen worden, daß keine Qualitätsverminderung e ntritt. Die Aktion zur Verbilligung der Kartoffeln soll so beschleunigt werden, daß sie sich noch auf die Eindeckung des Winterbedarfs mit auswirkt. Man kann wohl annehmen, daß auch mit dem Kolonialwarenhandel parallele Verhandlungen über die Verminderung der Preisspanne weitergeführt werden. — Darüber hinaus hat der Reichsernährungsminister aber auch die Absicht den Zwischenhandel in seine Aktion mit einzubeziehen. Entsprechende Schritte sind bereits ein- geleitet.
Der Lohnschiedsspuch in. der Berliner Metallindustrie vom 8. November ist fast allgemein als das sichtbare Signal zur praktischen Verwirklichung des Preis- und Lohnabbauprogramms der Reichsregierung aufgefaßt worden. Der Vertreter der Arbeitnehmer im Berliner Schlichtungsausschuß, Professor Sinsheimer, hat in einer Erklärung seine Zustimmung zun) neuen Schiedsspruch damit begründet, daß er für die Arbeitnehmerschaft eine zwei
monatige Frist gewinnen wolle, in der sich die von der Reichsregierung geplante Preissenkung auswirken könne. Es ist erfreulich, daß es bereits zwei Tage nach dem Erlaß des Schiedsspruches möglich gewesen ist, mit einer Senkung der Preise für die Gegenstände des dringenden Bedarfs den Anfang zu machen. Die Vertreter des Bäckerei- und des Fleischereigewerbes haben in ihrer zustimmenden Erklärung zu der Preissenkung ausdrücklich hervorgehoben, daß sie eine Art Vorleistung vollbracht haben, die erst dann gerechtfertigt fei, wenn auch auf anderen Gebieten die von den Verbrauchern zu zahlenden Preise entsprechend herabgesetzt werden. Es liegt im Interesse der Gesamtheit, daß die jetzt in Gang gebrachte Bewegung nicht vorzeitig zum Stillstand kommt, sondern bis zu dem Punkt weitergetrieben wird, wo sie erst bleibenden volkswirtschaftlichen Nutzen bringt, nämlich bis zu einer ausreichenden Senkung unserer gesamten Erzeugungskosten und damit zu einer Steigerung unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Die gestern erreichte Senkung der Preise für Brot und Schweinefleisch wird nur in einem Teil der Berliner Morgenblätter besprochen. — Die „D. A. 3." und der „Börsen-Courier" unterstreichen besonders die Tatsache, daß es sich um eine freiwillige Vereinbarung zwischen Gewerbe und Regierung handelt. Trotz aller Hemmungen und Widerstände, so schreibt die „D. A. Z.", ist man nach den Ereignissen der letzten Tage zu sagen berechtigt, daß die Idee des Lohn- und Preisabbaues marschiert. Man soll auch nicht das Ausmaß kritisieren, sondern es ist im Gegenteil höchste Zeit, daß man allgemein den Pfennig wieder ehren lernt. Den Hauptvorteil von einer allgemeinen Verbilligung der Arbeitskraft und der sonstigen wirtschaftlichen Leistungen im weitesten Sinne werden diejenigen . - — - - • - n- Pro- können.
Der „B ö r s e n - C o u r i e r" nennt die Senkung der Gestehungskosten schon im Hinblick auf den Außenhandel eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Preissenkung sei ihre auf die Dauer unausbleibliche Folge, deren Eintritt durch Verringerung der Handelsspanne nur beschleunigt, nicht aber vpr jeglicher Lohnminderung abgewartet werden könne.
Der „Vorwärts" spricht von einer politischen Lebensmittelverbilli gung, durch die der Beweis erbracht werden könne, daß es mit dem Junktim zwischen Lohnsenkung und Preissenkung wirklich ernst gemeint sei. Das Blatt hält es bei der vorgesehenen Senkung der Preise für bedenklich, daß nur die örtlichen Innungen, d. h. die Interessenten selbst, die Kontrolle auszuüben hätten. Den Hinweis der Gewerbevertreter, daß es sich nur um eine Vorleistung handeln könne, bezeichnet das Blatt als höchst verwerfliche Klausel.
„Deutsche Tageszeitung" und „Deutsche Zeitung" sprechen von einem bescheidenen Anfang und von einem mageren Ergebnis der Preissenkungsaktion. Die „Deutsche Tageszeitung" bezeichnet es als eine Lücke, daß die Brötchen nicht in die Preissenkung mit einbezogen seien, obwohl das Brötchen-Geschäft mit die Haupteinnahmequelle darstelle. Die „Deutsche Zeitung" sieht in der Preisherabsetzung nicht mehr als eine schöne Geste der Reichsregierung.
Goiovis-vdevtMK MV Kesitttts dev LandwrvttchM
Berlin, 10. Nov. Bei ihrem bevorstehenden Besuch beim Reichskanzler werden die Präsidenten des Reichslandbundes dem Kanzler die vom Vorstand des Bundes beschlossenen Sofortforderungen zur Rettung der Landwirtschaft überreichen.
Diese Forderungen besagen u. a., nur durch Abstellung der Ursachen der Agrarnot kann auf dem Lande die Ruhe wieder hergestellt werden. Um eine weitere Gefährdung der heimischen Preisbildung infolge verschärfter Verkaufsnotwendigkeit landwirtschaftlicher Produkte zu vermeiden und eine Fortführung der Wirtschaft zu errnög- lichen, ist sofortige weitestgehende steuer- und kreditpo kitsche Erleichterung der Landwirtschaft zu erwirken. Die laufenden Steuersorderungen von Reich und Ländern sind zunächst auf ein Notjahr in vollem Umfange zu erlassen. Rückständige Steuern ind, soweit nicht wegen Zahlungsunfähigkeit eben- älls Erlaß geboten ist, in Form von Naturalien z u entrichten. Die sozialen Bc- astungen der Landgemeinden (Gemeindeverbände) owie deren Belastung mit Wegebau, Deichunter-
die Hsutwe Kumme« umfaßt 1C Sekten