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Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrist u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.xGeschäftsstelle: Hammerstr.9/ Fernspr. 3956,3957,3958

14. Oktober

1630

Keichsiagsbegi«« - Schwere Tumulte

Nie erste Skdung vevhSltnismWis ruhig verlause«

Dafür aber schwere Ausschvektunse«

aus der StraSe

Steinhagel aus LVaseuhSusev

M»Z» T«^«4^«^

Die deutschnationale Reichstagsfraktion hat im amen Reichstag liieren Reichs schulge fetzen t- wu r f erneut 'eingebracht.

Der Reichsrat hielt am Montag abend eine Sitzung ab, in der der Gesetzentwurf über die Schuldentilgung beraten wurde. Der Entwurf sieht in seinem ersten Paragraphen die Ermächtigung zur Ausnahme des Ueberbrückungskrebites in Höhe von 525 Millionen RM vor. Ohne Aussprache wurde der Gesetzentwurf bei Stimmenthaltung Thüringens angenommen.

Der U eb e rb cku n g s k r e d it in Höhe von 125 Millionen Dollar ist durch eine inter­nationale Gruppe von Bankiers und Banken zur Verfügung gestellt worden.

Wie Associated Preß aus Washington berichtet, wird dort in amtlichen Kreisen die Gewährung des 125 Millionen Dollarkredits an das D eutf che Reich als ein Beweis des Ver- rtauens gedeutet, das die internationalen Bankiers , zu Deutschland hegen.

Hat entgegen den Forderungen fei« hier Partei auf Drängen des Reichspräsidenten Pnid des Rttchskanzlers hin sein Ministerium bei« zuhalten.

Wie das Heidelberger Tageblatt erfährt, ist Prof.Dr. Hellpach, nachdem er bereits früher sein Reichstagsmandat und die Mitgliedschaft im engeren Vorstand der Demokratischen Partei nie« bergelegt hatte, nunmehr auch aus der Demokrati­schen Partei ausgetreten.^

Wie von der holläMfchen Vertretung der Ham- burg-Amerika-Linie mitgeteilt wird, wird das Luft­schiffGraf Zeppelin" am 18. und 19. Ok-" iobcr eine Fahrt über Holland unternehmen, ohne jedoch hier zu landen.

Der frühere Herzog Karl Eduard van Sachfen-Coburg-Gotha und die Herzogin Viktoria Adelheids geb. Prinzessin von Holstein-Ghicksburg feierten am Samstag unter reger Anteilnahme der Bevölkerung ihre silberne Hochzeit. Vom Rathaus wehte zum ersten Male seit Oktober 1918 wieder die schwarzweihrote Fahne auf Grund eines Be­schlusses der nationalsozialistlschen Mehrheit im 6tabtrat. Gleichzeitig wurde > die Verlobung der jüngsten Tochter des Herzogspaares, Prinzessin Ka­roline Mathilde, mit dem Grafen Friedrich Wolf- Song zu Castell-Lünhausen bekannt gegeben.

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Die Wahlen zum M e in eilt ä n d if ch e n Landtag haben folgendes Ergebnis gehabt: Lllndwirtschaftspartei 9 Sitze, Volkspartei 9 Sitze, Nationallitauer 5, Sozialdemokraten 4, Kommu- nisten 1 Sitz. Es ist noch nicht entschieden, ob der fetite, der 29. Sitz den Sozialdemokraten, den Kom- tomiften oder den Namvnallitauern zufällt.

In den Wohnungen der Abgeordneten der pol« «ifchen Sozialistischen Partei wurden Schern nacht wiederum Haussuchungen oor« Etommen. Dabei sollen mehrere Revolver und rabiner beschlagnahmt worden sein. Acht Per- fvnen wurden verhaftet und wegen ihrer Zugsho- Weif zu einer staatsfeindlichen Organisation solche gilt die soaenannnte Schutztruppe der Sozialisten den Behörden übergeben.

Nach Meldungen aus Madrid soll es gestern Beginn des Generalstreiks ibn Murcia und Se- Wa zu ernsten Zusammenstößen zwi- ü?en Streikenden und Polizei gekommen sein, wo- es auf beiden Seiten zahlreiche Verletzte ge- Seben haben soll. Die Streikbewegung trägt re« Wutionären Charakter.

, Durch die Festnahme einer R ä u b e r - 6 Q n b e in Aachen, die Raubmorde, Raubüberfälle ®nb schwere Einbruchsdiebstähle in ganz Rhein- jM und Westfalen verübt hat, erhielten auch vier Wtbüberfälie aus dem Winter 1928, in H e ru e ÄH Bochum ausgeführt, ihre Aufklärung. Die ^genommenen haben eingeftanden, die Raub- Zerfälle auf die Gewerbebank in Herne-Sodingen, W die Stationskaffe Bochum-Nord, auf die Lan- ^hrauenkliuik und eine Konsumanstalt in Bochum ^geführt zu haben.

; Näheres siehe im politischen Teil.

Dsv OsAauß der Eien Gètzuns

Berlin, 13. Okt. Die erste Sitzung des neuen Reichstags am Montag ist ruhiger n erlaufen, als angesichts des starken Anwachsens der radikalen Flügelparteien zu erwarten war, womit nicht etwa gesagt sein soll, daß es ruhig zugegaugen wäre. Ueber 100 Nationast oziasistsn in Uniform, an dem anderen Flügel eine starke kommunistische Fraktion in Krisgsistimmuwg, eine Regierung, die von einer Verlegenheit in die andere gejagt wird, Wirtschaftskrise, politische Hochspannung, erregte Massen vor dem Reichstag, die mit dem Gummi­knüppel zurückgchatten werden mußten, wenn unter solchen Umständen die erste Reichstagssitzung unter Leitung des Alterspräsidenten Herold vom Zentrum in eineinhalb Stunden ihre Tagesordnung er­ledigen konnte, so war das immerhin mehr als man­cher erwartet hatte.

Das Rsichstagsgebäude war zum ersten Male wieder seit langen Jahren von Menschenmassen umlagert und die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm zu wehren und die Zu-

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grSffen hat. Im Reichstage säst ein Bild, das die Erregung der Geimäter zeitweise auf dem Sisde- punkt zeigte. Wahrlich ein Auftakt, der in den nächsten Tagen noch viel Sturm und Drang er- warten läßt.

Je näher die Stunde der Reichstogssitzung heranrückte, um so stärker wurden die Ansamm­lungen der Schau-, aber auch der Radaulustigen in der Nähe des Reichstagsgeibäudes. Rujfe: Heil Hitler! Deutschland erwache! ertönten. Eine Stunde vor Reichstagsbeginn, um 14 Uhr, sah sich die Polizei genötigt, Verstärkungen heranguztehen, und schließlich mußte sie die ganze Gegend um das Reichsbagsgebäude räumen und in größerm Um­kreis abfperren als vorher. Dabei wurden zahl­reiche Verhaftungen vorgenommen, bei denen durch das zeitweilig widerspenstige Verhalten der Menge auch der Gummiknüppel in Tätigkeit treten mußte. Noch kurz vor 16 Uhr standen Hunderte von Men­schen «inlaßheilschend vor den Portalen des Reichs­tags. Die meisten mußten aber enttäuscht wieder obziehen da nur noch ein ganz kleiner Teil von Triton entarten zur Verfügung stand. Di e Publi- bumstribüne und die Pressetribüne waren schon lange vor Beginn der Sitzung überfüllt. Aus der Püblitumstribüne sah man u. a. Prinz August Wilhelm von Preußen.

Die Abgeordneten der Sozialdemokrqten unid der Mittelparteien hatten schon um 14.45 Uhr ihre Plätze eingenommen. Später erschienen die Deutschnationalen, dann die Kommunisten und als letzte Fraktion die Nadionalsoziailisten mit dem Ab­geordneten Dr. Frick an der Spitze. Sämtliche Nationalsozialisten, die geschlossen einmarschierten, trugen die Braunheniden mit der Hakenkreuzarm- binbe. Don der Linken wurden die Nationalsozia­listen mit lebhaftem Hallo und vereinzelten Pfiffen begrüßt. Die Regierungsbänke blieben leer, doch waren verschiedene Reichsminister auf ihren Ab- geordnetenplätzen zu sehen. Der Reichskanzler Dr. Brüning war zu Beginn der Sitzung nicht im Saal.

EvSUsmsiS dsv Gktzuns

Pünktlich um 15 Uhr begab sich der Alters- prästdent, der 83jährige Zent rum sabg eo rdn et e Herold, zum PrästdentenpLatz. Er eröffnete so­gleich die erste Sitzung des neuen Reichstags, wäh- rend die Kommunisten durch Zurufe verlangten, daß der Belagerungszustand Ober den Reichstag, der sich durch das starke Polizeiaufgebot kennzeich­nete, aufgehoben werde. Alterspräsident Herold be­rief dann zu Schriftführern die Abgeordneten Tau bad el (Soz.), Göring (Wog.), Frau Tausch (Ztr.) und Rauch-München (Vayr. Dp.) Göring eilte unter stürmischen Heilrufen sei­ner Fraktionsjgenossen auf seinen Schriftführer­platz. Torgler (Korn.) echob unter großem Lärm

Sn die polizeiliche Absperrung des Reichstags pruch unid verlangte die sofortige Abberufung der Polizei.

Der Namensaufruf

Alterspräsident Herold ging zunächst auf den Antrag nicht ein unid ließ den Namensaufruf der

Abgeordneten vornehmen. Dr. Albrecht (Thürin­gen), der als erster Ratio nastoziatist ausgerufen wurde, antwortete:Hier, h«A Hitler!" Auf der Linken ertönte daraus lautes Gelächter. Bei dem Aufruf des Reichskanzlers Dr. Brüning riefen 'bie Kommunisten: Der Hungerdiktator!, beim Aufruf Dr. Fricks (Nfaz) ertöntem bei den Kommunisten Zwischenrufe, die von den Nationalsozialisten mit Gegen rufe n beantwortet wurden. Ein national- sozialistischer Abgeordneter ahmte das Krähen eines Hahnes nach. Dr. Goebbels war beim Namensaufruf noch nicht im Saal anwesend. Beim Aufruf seines Namens ertönten bei den Kommu­nisten lebhafte Niederruse, worauf die National- faziatiftm mitHeil Goebbels!" antworteten. Als Dr. Goebbels schließlich im Saal erschien, erhob sich seine Fraktion von den Sitzen unid brach - in stürmische Heilrufe und Händeklatschen aus. Dr. Goebbels hat seinen Sitz zwischen den deutzschnatio- nalen Abgeordneten von Oldenburg-Januschau und Dr. Oberfohren. Hinter ihm sitzt Hugenberg, vor ihm Dr. Frick (Nsoz.) und Dr. Hergt (Dn. Dp.). Zwischen den Kommunisten und Dr. Goebels ent­spann sich eine lebhafte Auseinandersetzu die sich dem Ausruf beantwortete:Ja, ich sabotiere eure bürgerliche Justiz! Beim weitern Namensaufruf wurde die Nennung nationastozialfftischer Abge- oridneter von den Kommunisten immer wieder mit Zurufen begleitet, auif die die Nationastozialfsten mit stürmischen HeÄrufen erwiderten. Dr. Molden­hauer (D. Dp.) riefen die NationastoziaListen zu: 30 000 Mark! Mit Hallo wubde von den National- sozialisten auch der Aufruf Dr. HisteMngs (Soz.), des früheren Reich sfi nanzministers, ausgenommen, während die Sozialldemokraten den nalionaksozia- listtschen Abgeordneten Pfarrer Münchmeyer mit Pfui-Rusen empfingen.

Streit um die nächste Sitzung

Nach etwa einer Stunde war der Namensauf­ruf beendet. Daraus wurden die inzwischen einge- gaNgenen Vorlagen verlesen, unter anderm ver- g)iM Handelsverträge und die Notverordnun-

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Berlin, 13. Okl. Während der neugewählie Reichstag zu seiner ersten Sitzung zusamemngekreten war, kam es im Zentrum der Stadt, insbesondere in der Amgegend des Reichstages und in dem an­grenzenden Tiergarten-Viertel zu erheblichen Z u s a m m en st ö ß e n. Zum Teil waren es Lom- munisten, zum Teil Nationalsozialisten, die unter dem RufeDeutschland erwache!" undhoch Sowjetrußland!" demonstrierlen. 3m Tiergarten­kaffee Dobrin, und Werkheim am Leipziger Platz, sowie bei Grünfeld m der Leipziger Straße wurden zahlreise Fensterscheiben eingewor- en. Polizei zu Fuß und zu Pferd ging äußerst charf mit Gummiknüppeln vor. Die Zusammen- töße mit den Demonstranten, die immer mehr Zu- ; ug bekamen, wurden so erbittert, daß die Polizei chließlich den gesamten Bereich des Tiergartens ab- perrle. Berittene Polizeipatrouillen säuberten die Seitenstraßen und verfolgten die Demonstranten auch bis auf die Bürgersteige des belebt«, Pots­damer Platzes. In der Nähe des Reichstagsgebäu- des durften die Straßenbahnen an den Haltestellen nicht halten.

Die Ausschreitungen im Zentrum Berlins haben sich vom Tiergarlen ausgehend bis zum Spitlel- markt ausgedehnt.

In der Leipziger Straße, der Hauptgeschäfts­straße Berlins, wurden die Scheiben fast sämt­licher Geschäfte eingeworfen. An dem langaus- gedehnten Warenhaus Wertheim ist von den Spiegelscheiben zu ebener Erde keine einzige mehr ganz.

Im ersten Stock sind mehrere Scheiben mit Stein­würfen zertrümmert, im zweiten Slock vereinzelte Fensterscheiben.

Augenzeugen berichten, daß eine starke Kolonne im Laufschritt von dem Potsdamer Platz aus die Leipziger Straße herunkerlief und mit kleinen

gen des Reichspräsidenten, ferner ein Schreiben des Reichskanzlers über die Entbindung des Ministers Trsviranus von seinem Amt als Minister für die blèfetzten Gebiete. Einem kommunistischen Antrag auf Zurückziehung der Polizei aus 6er Reichstags- umgebung wurde widersprochen. Merspräsident Herold schlug dann vor, die nächste Sitzung am Mittwoch abzuhalten und auf die Tagesordnung den sozialdemokratischen Antrag zu setzen, der eine Herabsitzung der Abgsordnetendiäten fordert, fer­ner als HäuptMNkt die Präsidentenwahl. Torgler (Kom.) beantragte darauf, schon am Dienstag eine Sitzung ajhzuhalten und den Mihttauensantrag feiner Partei auf die Tagesordnung zu setzen, fer­ner die Anträge auf Aufhebung der Notvevord- nugen, auf Einstellung der Neuen-Plan-Zahlungen, auf Aufhebung des Verbots des Rotfrontkämpfer- ibundes und âuf Gewährung einer Winterbenhilfe an die Erwerbslosen. Von den Kommunisten wurde die Verlesung der Anträge mit stürmischem Beifall begrüßt, während bei den Nationalsozialisten Pfiffe ertönten. Dr. Everling (Dn.) wünschte die Be­ratung der Amnestiefvâge am Mittwoch. Für die Abhaltung einer Dienstagssitzung stimmten nur die Kommunisten. Für die Beratung des kommu­nistischen Mißtrauensantrags stimmten außer den Kommunisten die Nationalsozialisten, die Deutsch- nattonÄsn und das Landvolk. Auch dieser Antrag wurde abgelehnt, ebenso die Beratung der

Lie ommuntsten.

Nächste Sitzung Mittwoch 15 Uhr.

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Berlin, 13 Okt. Im Reichstag haben die So­zialdemokraten folgenden Antrag einge­bracht: 1. Die Diäten der Mitglieder des Reichs­tages werden mit sofortiger Wirkung um 20 Pro­zent herabgesetzt. 2. Die Reichsregierung wird er­sucht, dem Reichstag alsbald eine Vorlage auf dem­entsprechende Kürzung der Bezüge des Reichspräsidenten, der Reichsmi­nister und der Ministerpensionen zu unterbreiten mit der Maßgabe, daß die Pensionen

ißgabe, daß die Pensionen ____ ______ __________Mark jährlich unter An­rechnung sonstiger Bezüge nicht übersteigen dürfen. Die Behandlung dieses Antrages ist auf die Tagesordnung der Mittwochsitzung gesetzt worden.

den Betrag. von 12 060 rechnung sonstiger Bes"^

Pflastersteinen, die zum Pflastern der Bürgersteige dienen, die Schaufenster einwarf. Die Täler müssen ganz genau gezielt und nach einem vorbereiteten Plan gearbeitet haben. Da in der Nähe der Tatorte Pflastersteine dieser Art nicht zu haben waren, müssen diese in bewußter Absicht von weither in den Taschen mitgeschleppt worden sein. Außer den ge­nannten Geschäften Wertheim und Grünfeld wurden das Seidenhaus Lords und die Fa. Bette, Bus u. Lachmann (Damen- und Kinderbekleidung) aufs Lorn genommen; ebenso wurden bei der Firma S. Adam dreigrotzeAuslagen zertrümmert. Auch bei der Darmstädter und Nationalbank an der Ecke Kronen- und Warkgrafenstraße wurden Zwei große Schaufensterscheiben eingeschlagen. Sämtlich unbehelligt blieben die Schaufenster der Staatlichen Preußischen Pozellanmanufaktur, die Firma Herpich und das große Seidenbaus Lersten und Tukeur. Entgegen einer ersten Darstellung hat jedoch das Warenhaus Tietz nicht gelitten. Die Polizei nahm insgesamt 53 Personen fest.

Die ga-nze Leipziger Straße macht einen trau- eigen Eindruck

Bei Wertheim sind die Eisengitter heruntergezogen. Arbeiter sind damit beschäftigt, die Scheiben mit holzverschlägen notdürfig zu ersetzen. Das große Tor des Wertheimgebäudes ist völlig zertrümmert. Die Fa. Grünfeld teilt auf einem Plakat mit:Da diese Schaufenster von Bubenhänden zertrümmert worden sind, bitten wir die Waren im Hause selbst zu besichtigen."

Am 5 Ahr nachmittags befanden sich die Ruhe­störer am Dänhofsplatz, wo sie Wiene machten, die Schaufenster des Kaufhauses Tietz zu demolieren. Es gelang der Polizei, die auf die ersten Alarm­meldungen hin mit Aeberfalllvagen, Schnell-Last­kraftwagen und berittenen Abteilungen Herbeieille, die Demonstranten zu zerstreuen, so daß sie ihr Zer-

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