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Sv. 221

Samstag den

20. September

«Stadt und Land

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streit usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung deS Bezugspreises. / Fürplahvorschnst u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet./Geschäftsstelle: Sammerstr.9 / Fernspr. 3956,3957,3958

1630

Das KensKe

Reichspräsident v. Hindenburg ist gestern abend mit dem 9.42 Uhr am Anhalter Bahnhof fahrplanmäßig eintresfenden Zuge aus dem Mnövergeländc wieder nach Berlin zurückgekehrt.

Reichsminister a. D. Koch-Weser legte im Politischen Ausschuß der Völkerbundsversammlung den Standpunkt der Regierung in der Minder­heitenfrage dar. Der französische Außenminster Briand trat in einer großen Rede der deutschen Aus- sassung entgegen.

Durch falsche Pulschgerüchte aus Deutschland in London und Newyork wurden erhebliche Surs- einbußen veranlaßt. Die Reichsregierung tritt diesen Gerüchten nachhaltig entgegen.

Die Fraktion der Wirlschaftsparlei hat bean­tragt, den Preußischen Landtag mit sofortiger Wir­kung auszulösen, da seine Zusammensetzung nicht mehr dem Willen des Volkes entspreche.

Graf Zeppelin" unternahm nach seiner gestrigen achtstündigen Schweizerreise Postauf­nahmeoersuche mit einer Fangleine, die aufs beste gelangen.

Der Ozeanflieger von Gronau und seine drei Begleiter sind gestern in Luxhafen eingetroffen und in Hamburg festlich empfangen worden.

Zum Nachfolger des verstorbenen Augs­burger Bischofs Dr. Maximilians Lingg wurde Dr. pfnl. et kheol. Kumpfmüller aus Regensburg ernannt.

Das mit Spannung erwartete Kommunique der schwedischen Regierung über das traurige Schicksal der Andräe-Expedition wurde gestern nben^JisrxmegegeÈen.

MUWWeu Ean^iases

Berlin, 19. Sept. Abg. Ladendorff Hal namens dec Fraktion der Wirtschftspartei im Preußischen Landtag einen Antrag eingebracht, wonach der Landtag mit sofortiger Wirkung auf­gelöst werden soll. Der Antrag wird wie folgt be­gründet:Nach dem Ergebnis der Reichstags­wahlen steht fest, daß hinter der heute in Preußen herrschenden Regierungskoalition nicht mehr an- »ähernd die Mehrheit des Volkes steht. Die Nationalsozialistische Partei, die im Preußischen Landtag noch nicht Fraklionsslärke besitzt, ist in Wirklichkeit heute die zweitgrößte Partei Preußens."

V^MMZid ' übev dsu MaNausiM und

Oie KLgZevzmssvWtMs

Paris, 20. Sept. Der ehemalige fran- Zösische Abgeordnete Eharles Lenguct. ein Enkel von Karl Marx, hat eine Unterredung mit dem Reichslagsabgeordneten Dr. Breitfcheid ge­habt, der sich zu der gegenwärtigen Lage äußerte. Die deutschen Nationalsozialisten behaupten, daß die Segenwärtiae Lage in Deutschland durch den Ver­sailler Vertrag verursacht wird, was nicht stimmt, da England, Amerika und Italien genau rote D-ulschlanh unter der Arbeitslosigkeit zu leiden ~........ ' wir der

er Der-

Haben. Wohlverstanden sind a u < Meinung, daß der Versa, trag revidiert werden muß, aber aus friedlichem Wege ohne nach den Waffen zu greifen. Die Wahlkampagne der Hitlerleule ist vielmeyr auf innerpolitischem Gebiet geführt worden. Dr. Breit- scheid, der nicht an die Möglichkeit eines Bestandes des Erfolges der Hitlerleute glaubt, sprach sich dann über die Möglichkeit der Regle- rungsbildunq aus. Reichskanzler Brumng begreife, daß eine Regierung mit National- fojiatiften unmöglich sei, übrigens schöne er der Ansicht zu sein, daß die S o z ia11 st en °«s Furcht vor der Reaktion ihn unterstützen wer­den. Gewiß sehen wir diese Gefahr und werden "lles tun, um sie zu beseitigen, aber unsere hat- ung wird bestimmt, durch die Be­dingungen die die bürgerlichen Parteien stellen werden. Es handelt sich um Bedingungen persön­licher Art, vor allem aber um grundlegende Be­dingungen.

DieGwsnsttund"' auk dem Weg «asb Stockholm

Tromsö, 19. Sept. Nach einer Feier im Dom wurden die Särge mit den sterblichen Ueberresten Andreis und seiner Kameraden heute nachmittag »on schwedischen Matrosen zum Leichenwagen «-tragen während die Musik den ChoralDie letzte Reife" spielte. Die Särge, die mit Kränzen bedeckt waren, wurden auE 11 w^wx» > ?r "Sweusksund" aufgestellt. C^ --------- - (

waren in den Straßen versammelt und überall wehte die norwegische Magge halbmast. Als Die »Swensksund" vom Kai abstieß, spielte ine Music die schwedische Nationalhymne.

uf dem Achterdeck der Große Menschenmengen

GroGteuev bei Wiesbaden I

Mev Lagerhaus«, eine Schreineret und Lautende von Sütter« verbrannt

Amöneburg, 20. Sept. Seit heute früh 4% Ahr brennt die bekannte chemische Fabrik von Dr. Eurt Albert. Innerhalb kurzer Zeit stand ein großer Teil der Fabrik In hellen Flammen. Das Feuer, das in den Fabrikräumen, In denen hauptsächlich Kunstharz und Teer he«>estellt wird, leicht Nahrung sand, griff in Mndeseile um sich. Die Wehren der gan­zen Umgebung, auch von Wiesbaden und Mainz, sind zur Hilfeleistung herbeigeeilt und bemühen sich, den Brand mit Sand einzudämmen. Die Wehren müssen sich darauf beschränken, die Nachbarsabriken zu schützen.

hierzu erfahren wir noch folgende Einzelheiten: Heute früh gegen 4 Uhr entstand, wahrscheinlich infolge Selbstentzündung in einem Holzgebäude ein

KattOe ONißchGLMOiZ im UttsZÄNd

3>ue»toüöe NS«ke«manS»ev, die dev d««tt»e« tSiettoafi Made«

Berlin, 19. Seps. In Berlin sind Nachrichten eingetroffen, wonach in Newyork und London die wildesten Gerüchte über angebliche Unruhen in Deutschland umgehen. Natür-

haben sich Unruhen ereignet. In Berliner politischen streifen Hall man Die Gerüchte für Börsenmanöver, die sich auch an der heutigen Berliner Börse ja bereits ausgewirkt haben.

Interessierte Börsenkreise des Anstandes haben sich offenbad) die Sensationsmeldungen über Putsch­gerüchte zunutze gemacht, die auf ein kommunist­isches Berliner Blatt zurückgehen und von einem Teil der übrigen Presse in großer Aufmachung übernommen wurden. Demgegenüber kann nur wiederholt betont werden, daß man an allen maß­gebenden Regierungsstellen die Ueberzeugung hat, daß auch von Pulschgefahr nicht die Rede fein kann, schon deshalb nicht, weil die Machtmittel des Staates ausreichen würden, jeden Putschversuch im Keime zu ersticken, wenn ein solcher tatsächlich irgendwo wirklich ernstlich unternommen werden sollte. Das hat ja auch Reichswehrminister Gröner in seiner gestrigen Rede in Kissingen zum Ausdruck gebracht. Aber auch für Vorbereitungen zu einem Putschversuch liegen an den amtlichen Stellen, die die Dinge mit Aufmerksamkeit verfolgen, keinerlei ernsthafte Anzeichen vor. Unter diesen Umständen kann man die Oefsentlichkeit nur dringend roarnen, durch eine unnötige Nervosität Börsenspekulanten Gelegenheit zu Manövern zu geben, die nur ge­eignet sind die deutschen Interessen und nament­lich die deutsche Wirtschaft zu schädigen.

Sachlich gesehen ist die politische Lage doch augenblicklich so, daß das Reichskabinett zunächst einmal abwarket, bis die Fraktionen des neuen Reichstages sich konstituiert haben, und bis ein Ueberblick über die Willensbildung der Parteien möglich ist. Inzwischen arbeitet das Kabinett seine Vorlagen aus, über die dann nach Zusammentritt des Reichstages mit den Fraktionen zu spreck>en fein wird. Daß der Kanzler sich bis dahin über die Ansichten der Parteiführer unterrichten wird, wie er es in seinen bisherigen Unterhaltungen ja schon zum Teil getan hat, ist selbstverständlich. Schon dieses Bild der augenblicklichen politischen Situation dürfte genügen, um zu zeigen, daß die Entwicklung einen absolut normalen Verlauf nimmt.

Warum wird ma« i« ins­tand miSivauikch?

Der Londoner Korrespondent derFrankfurter Zeitung" meldet aus London: Die ftimmungs- mäßige Einstellung zu den politischen Vorgängen in Deutschland hat sich hier seit gestern fühlbar ver­schlechtert. Dies war gestern in der City deutlich Ku spüren und hat heute bereits auf weitere Kreise übergegriffen. Die Gründe für dieses Nachlassen der Zuversicht, wie sie am Tage nach den Wahlen durchaus zu spüren war, sind keineswegs klar. Ent­täuschung darüber, daß die Regierung Brüning trotz ihrer Schwächung durch die Wahl im Amte bleibt,

Graf Zeppelin" versucht Posiaufnahme mit einer Fangleine

Friedrichshasen, 19. Sept. Das Luftschiff®raf $fr' B^^^ch ist sehr gut gelungen. Um 16.30 Uhr ipelin" ist nach achtstündiger Schweizer Fahrt er|o(gte ejne g[Qfte Landung. Am Sonntag findet

Zeppelin" ist, ------

kurz vor 16 Uhr über dem Heimathafen eingetroffen und machte zunächst einen Versuch zur Post- ' ausnahme mit einer Fangleine, die aus der Mitte

Feuer, das auf das In der Nähe liegende Kollo- phonium- und Fahlager Übergriff. Das brennende Harz ergoß sich in breitem Strom durch das Fabrikgelände «uf die Straße nach dem Rhein zu. Die Fabrikfeuerwehr und die Feuerwehren aus der Umgebung bekämpften den Brand mit 35 Schlauch­leitungen, aber erst nachdem mit Hilfe der Fabrik­arbeiter tiefe Gruben ausgehoben wurden, konnte man das Feuer mit Sand ersticken. Verbrannt sind 4 Lagerhallen, eine Schreinerei und tausende von Fässern mit Kolophonium. Das eigentliche Fabrik­gebäude ist unversehrt. Um 7 Uhr morgens war der Brand im wesentlichen gelöscht. Die Höhe des Scha­dens ist unbekannt. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Einige Feuerwehrleute trugen leichte Brandwunden davon.

genügt als Erklärung nicht. Bedenklicher ist es schon, daß gewisse von deutschen Kommu­nisten verbreitete Gerüchte über national­sozialistische Zurüstungen zum Bürgerkrieg den Weg hierher gefunden haben.

Die Berliner Berichterstatter großer Blätter wie derTimes" und desDaily Telegraph" geben vernünftige und ruhige Darstellungen der Lage. Das Publikum scheint aber aus diesen Be­richten nur solche Dinge herauszulesen, die als eine Bestätigung der genannten Gerüchte dienen können. Besonderen Eindruck haben einige Andeutungen über nationalsozialistische Zellen in der Reichs­wehr gemacht, obwohl über diese Erscheinungen hier schon früher gesprochen worden ist. Aber sie werden jetzt wieder hervorgeholt und mit einzelnen aktuellen Zügen, z. B. mit dem bevorstehenden Hochverratsprozeß gegen drei Ulmer Reichswehr- offiziere, zusammengemischt.

Es ist also offenbar nicht so, daß die Stimmung durch Zeitungsnachrichten erregt wird, sondern daß sie an sich nervös geworden ist und nun in Nach­richten aus Deutschland ihre Nahrung sucht. Das erscheint uns bedenklich, denn jede Stimmung ist so­lange gefährlich, als man ihren Ursprung nicht ge­nau kennt. Das Gefühl, daß Deutschland durch die Wahlen ein Faktor der Unsicherheit in Europa ge­worden sei, hat zugenommen und vermehrt die Zu­rückhaltung der Geschäftswelt und der politischen Kreise.

Sa fsbmeldunsen Mot? DoVbeVeitungenznvZtevMon des Hauns-Manes

Berlin, 19. Sept. Nach einer Meldung des Petit Parisien" aus Berlin sollen hier Gerüchte im Gange sein, wonach die Reichsregierung bereit sei, die Revision des Young-Planes zu betreiben und bei den ausländischen Stellen einzuleiten. Zur Begründung werden verschiedene Wahlreden der Minister angeführt und besonders eine Rede des Reichsinnenministers Dr. Wirth. Hierzu erfahren wir von unterrichteter Seite, kein Mitglied des Reichskabinetts habe jemals Aeußerungen getan, aus denen geschlossen werden könne, die Reichs- reaierung strebe eine Revision des Young-Planes an Alles, was über Revision usw. geschrieben werde, habe nur dann einen Zweck, wenn die Weltöffentlichkeit für diesen Gedanken reif sei. Da man aber hiervon noch weit entfernt sei, denke die Reichsregierung garnicht daran, in diesem Augenblick die Revision des Young-Planes zu fordern.

des Luftschiffes auf das Werftgelände herabgelassen wurde und an der zwei Ballastsäcke befestigt wur­den, die hierauf ins Schiff hineingezogen wurden. Tw Dörflich tif fahr aut aelunaen. Um 16.30 Uhr

eine Landungsfahrt nach Leipzig statt.

Die WoKe

Als das deutsche Volk am Morgen nach der Reichstagswahl erwachte, sah es sich einer ganz neuen politischen Situation gegenüber. Das bürgerliche Minderheitskabinett Brüning, das gehoffte hatte, mit feinem Appell an das deutsche Volk die Minderheit in eine Mehr­heit verwandeln zu können, befand sich plötz­lich in einer noch stärkeren Minderheit als vor der Reichstagsauflösung, die Sozialdemo­kraten hatten ebenfalls einige Mandate ein­gebüßt, Hugenberg hatte mehr erreicht als man erwartet hatte, dagegen wies derjenige Teil der Deutschnationalen, der mit die Ver­antwortung im Kabinett Brüning trug, eine schwere Niederlage auf, besonders die Kon­servative Volkspartei, während die Kommu­nisten ein starkes Anwachsen und die Natio­nalsozialisten einen geradezu unerhörten Auf­stieg zu verzeichnen hatten. Kurz: Die Par­teien, die bei der entscheidenden Abstimmung im alten Reichstag zu dem Reformprogramm der Regierung standen und mit etwas mehr als einem Dutzend in der Minderheit blieben, hatten jetzt nur rund 200 Mandate, während die Oppositionsparteien von damals auf rund 370 Mandate angewachsen waren. Berechtig­tes Erstaunen, Verblüffung, die auch auf das Ausland Übergriff. Gewiß hatte man mit einem Anwachsen der beiden radikalen Flügel­partsien, ganz besonders der Nationalsozia­listen gerechnet, doch daß dieses Anwachsen in solchem Ausmaß erfolgen würde, hatte man, auch in politisch unterrichteten Kreisen, nicht erwartet. Selbst die Nationalsozialisten hatten mit diesem evidenten Erfolg nicht gerechnet.

Es hat natürlich keinen Zweck, nun über diesen Wahlausfall zu jammern. Wir müssen vielmehr den Tatsachen ruhig und klar ins Gesicht sehen und versuchen, die Ursachen festzu­stellen, die zu dieser Verschiebung der politi­schen Situation geführt haben. Und dann müssen wir unser Handeln danach einstellen. Mit Recht hat am Montag ein großes Ber­liner Rechtsblatt die Reichstagswahlen vom 14. September 1930 alsProtestwahlen" ge­kennzeichnet. Protestwahlen in zweierlei Rich­tung. Zwar haben die grauenvolle Dauer­arbeitslosigkeit, die sich fortgesetzt verschlech­ternde Wirtschaftslage und die Hoffnungs­losigkeit auf Besserung weite Kreise in das ra­dikale Fahrwasser getrieben, doch das genügt nicht, um das Anwachsen der radikalen Par­teien zu verstehen. Viele, viele deutsche Volks­genossen sind aus Verbitterung über das Ver­sagen des Parlamentarismus nach links und rechts gegangen, aus Verbitterung über die Unfähigkeit der alten großen Parteien, die notwendigen innerpolitischen Reformen, den Verfassungs- und Verwaltungsumbau, den L-astenabbau, einschneidende Sparmaßnah­men usw. durchzuführen, aus Ver­ärgerung über die bewiesene Unfähigkeit der bürgerlichen Parteien, sich endlich zusammen­zufinden zu einer großen Parte', die geeignet wäre, das Volk aus der Wirtschaftsnot her­auszusteuern, aus Verärgerung über die Par­teibürokratie, die allein das Hindernis für ge­deihliches Zusammenwirken des Bürgertums darstellt. Das sind mit die Hauptursachen, daß im letzten Jahre der Ruf nach einem Diktator nach dem Regieren ohne oder gar gegen den Reichstag, immer lauter wurde und daß bei den letzten Wahlen die beiden radikalen Flü­gelparteien einen so gewaltigen Zustrom er­hielten.

Schon als sich vor der Annahme des Youngplanes die politische Lage so kritisch zu­spitzte, daß der Reichspräsident persönlich ein­greifen mußte, wurde an dieser Stelle die Forderung ausgesprochen, daß im Falle einer Auflösung der Wahlkampf nicht von den alten Parteien, zum mindesten nicht mit den alten Volksvertretern, über die weite Kreise des Volkes ihre eigene Ansicht haben, sondern in neuer Front geführt werden müsse. Diese Mahnung haben wir auch in der Folgezeit wiederholt ausgesprochen. Leider hat man die­sem Empfinden weiter Volkskreise nicht Rech­nung getragen. Das große bürgerliche Sam­melbecken blieb ungeschaffen, man zog in den Wahlkampf zersplittert wie vorher, sowie mit Partei-Wahllisten, die vielen Wählern nicht die Gewähr boten, daß der Reichstag in per-

Die herrtise Kummer umfaßt 24 Seiten