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Erschât täglich mit «u-nahme ter Som- und Feiertage. / Bezugspreis: Für tea halben Monat RM. 1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 1L, Samstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 Il-Pfg.» im ReNameteil von « mm Breite 25 Jt-pfg. ✓ Offertengebühr 50 JUpfg.
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Do««evstas de«
Das neueste
— Das Reichskabinett hak gestern die Trierer Rede des Reichskanzlers einstimmig gebilligt.
— Der Konflikt zwischen Thüringen und dem Reich wegen der Polizeikostenzuschüsse hat sich erneut verschärft.
— 3n Genf wurde gestern der 6. europäische Minderheitenkongreß eröffnet.
—. Das englische Sabiyet hat beschlossen, darauf zu bringen, daß die Europafrage in der Plenarversammlung des Völkerbundes verhandelt werde.
— Diamond wird auf kürzestem Wege aus Deutschland abgeschoben und zu diesem Zwecke auf ein nach Amerika gehendes Schiff gebracht werden.
— Rach einer Meldung aus Lafablanca kam es am 31. August in der südlichen Zone Marokkos zu einem blutigen Kampf zwischen Angehörigen eines nicht unterworfenen Eingeborenenstammes und einer Abteilung französischer Truppen. Auf beiden Seiten sind schwere Verluste zu verzeichnen.
Koch teilt Konkordat mit dev «vansotisKe« -Kirche
In einem Teil der. Presse wird heute morgen gemeldet, daß der Entwurf eines Staatsvertrages zwischen Preußen und den evangelischen Landes-
> kirchen nach dem Muster eines Konkordates mit der katholischen- Kirche soweit fertiggestellt sei/ daß u nur noch die Uruerzeichnung seitens der Parteien ,ns“ ausstehe. Zwischen den Verhandlungspartnern sei
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igs langwierigen Verhandlungen volle v ^iolt. worden.
Wie der Evangelische Pressedienst erfährt, entspricht diese Meldung in seiner Weise den Tatsachen. Dèr Behauptung, daß in allen wesentlichen Fragen èin Einverständnis zwischen den beiden Vertragspartnern erzielt sei, sei die Patsache entgegenzu-
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Halten, daß in den bisherigen Verhandlungen noch wichtige und entscheidende Fragen, insbesondere die der politischen Klausel, offen geblieben seien. Die evangel. Kirchen warteten auf einen formulierten Vorschlag, der ihnen sèit Monaten vom Staatsministerium in Aussicht gestellt sei, Das Staatsministerium habe aber zu dem Entwurf des Staatsoertrages überhaupt noch nicht Stellung genommen, vielmehr sei diese Stellungnahme immer wieder hinausgeschoben worden.
Demsttstvauten steifen Nottzeß an
Schwere Zusammenstöße in Braunschweig
Braunschweig, 2. Sept. Wie die Rationalsozialisten, so halte auch gestern abend die Kommunistische Partei trotz des gegen sie ergangenen Verbotes eine öffentliche Versammlung veranstaltet, die auf dem Wollmarkt stattfand. An ihr beteiligten sich einige hundert Personen. Als die Polizei am Versammlungsort einlraf, wurden aus der Menge schwere Steine gegen die Beamten geschleudert. Mehrere Beamte erlitten leichtere Verletzungen. Die Menge demolierte auch die Schaufenster eines Schlächterladens und einer Gastwirtschaft an der alten Wage durch Steinwürfe. Gegen ihre immer wiederholten Versuche, sich an mehreren anderen Stellen der Innenstadt wieder zusammenzurotten mußte die Polizei mit Gummiknüppeln vorgehen. Auf dem Friedrich-Eberl-Plah wurde eine Gruppe von uniformierten Ralionalsozlalislen von einem kommunistischen Slörungstrupp überfallen. Ein Nationalsozialist wurde durch einen Schlag mit einer Stahlrule, die mit Bleikugeln versehen war, nieder- gestreckl. Er fand später Aufnahme im Landes- krankenhaus.
Dem Kuhkaev Gemâde- vovftand wird die Noüreè- sewatt enirose«
. Weimar, 3. Sept. Das thüringische Innen- minifterium hat dem kommunistischen Gemeinde- vorstchcr Kohlrausch in Ruhla mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres die Polizeigewalt entzogen. Die Polizügewalt ist dem Polizeihaupt-mann Aumer von der thüringischen Schutzpolizei übertragen worden. Begründet wind diese Maßnahme damit, daß bei der gerade in Ruhla bestehenden starken Spannung zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten die Wahrnehmung von Ruhe, Ordnung und Sicherheit nicht in die Hand eines - ausgesprochenen Parteimannes gelogt werden könne.
Der neue Bischof von Lrmeland
Berlin, 3. Sept. Wie uns die Apostolische Nuntiatur Berlin mitteilt, hat der Heilige Vater, Papst PiUs XL, den Prälaten Kaller, bisher apostolischer Administrator von Schneidemühl, zum Bischof von (Ermelanb ernannt.
4. September
SrMuagsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ✓ Sei unverschuldetem Ausfall ter Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrist u. Erscheinungstage der Anzieige wird keine Gewähr geleistet.>Geschäftsstelle: Hammerstr.S/ Femspr. 3956,3957,3958
«SteefemannS Kurs bleibt
KabiuettSbekvveihuug übev die Gensev Tagung - Me umstrittene Tvevivanus-Kede
Berlin, 3. Sept Das Reichskabinelk hak heule die Richtlinien, die der Reichsaußenminister Dr. Lurlius für die Haltung der deutschen Delegation in Genf vorlegle, gebilligt.
Ueber die Kabinettsfitzung liegt folgendes Kommunique vor:
Anläßlich der bevorstehenden Abreise der deutschen Delegation zur Genfer Völkerbundstagung fand heute unter Vorsitz des Reichskanzlers Dr. Brüning eine Aussprache über die auf der Genfer Tagung zur Erörterung kommenden Fragen sowie die damit zusammenhängenden außenpolitischen Probleme statt. Die eingehende Aussprache in dem Ministerkrciise führte zu einer völligen Uebereinstimmung mit dem Dortrage des Reichsministers des Auswärtigen Dr. Curtius. Der Reichskanzler stellte abschließend die einmü t i g e Zustimmung des Reichskabinetts zu den Ausführungen feiner Trierer Rede fest, wonach Kanzler und Außenminister verfassungsmäßig für die Führung der Außenpolitik allein verantwortlich sind und Voraussetzung für Stabilität und Konsequenz eiq^r erfolgreichen Außenpolitik das Weiterschreiten auf ber - bisherigen grundsätzlichen Linie bildet. • ■ • '
Tagesordnung ist ziemlich umfangreich. Was Deutschland davon besonders, interessiert, sind vor allen Dingen: Danzig, die Minderheitenfragen, der Saarschutz und die Aussprache über das Problem Europa. In der Frage der Bahnschutzkräfte im Saargebiet ist der deutsche und der französische Standpunkt dem Prinzip nach eigentlich gleich. Frankreich hat immer den Standpunkt vertreten, der auch noch in einer amtlichen französischen Mitteilung nach der Räumung zum Ausdruck gekommen ist, daß der Bahnschütz die Aufgabe hatte, die rückwärtige Verbindung zur Besatzungsarmee zu sichern. Dieser Standpunkt hat sich Deutschland zu eigen gemacht, indem es verlangt, daß der Bahnschutz nun aufgelöst werde. Der Einwand, daß auch ein Schutz für die Rrgie- rungskommission nötig sei, wird von Deutschland mit dem 'Hinweis darauf entkräftet, daß dafür ja die Polizei-truppen des Syargebietes selbst zur Verfügung stehen.
Die Besprechungen über das Problem Europa
:e, die
1930
völkevbundpaneuvova und LNindevheiten
Wenn man anfangs der Ansicht sein konnte, daß die bevorstehende Völkerbundstagung nur verhältnismäßig geringfügige Bedeutung haben würde, so sind in letzter Zeit doch die Aussichten anders geworden.' Zunächst beabsichtigt Briand, die Besprechungen über seinen paneuropäische.n Vorschlag zwar gelegentlich der Vollversammlung vorzunehmen, aber doch außerhalb derselben. Man hat sich vorläufig dahin geeinigt, vom 8. September an die Vormittage dem Völkerbund, die Nachmittage Paneuropa zu widmen. Da wird sich aber sehr schnell die Frago erheben, ob eine solche Trennung auf, die Dauer durchführbar sein wird. Die europäischen Mächte bilden, auch wenn man England und die Türkei ausnimmt, doch einen so wesentlichen Teil des gesamten Völkerbundes, daß es nicht angeht, die Erörterungen Paneuropas aus der Tagung des Völkerbundes Herauszu- lassen. Es sind schon früher Bestrebungen in Gang gesetzt, glücklicherweise aber bisher noch nie verwirklicht worden, die dahingingen, innerhalb des Völkerbundes - oder neben ihm kontinentale völkerbundähnliche
Der Reichskanzler hat also die einmütige Zustimmung des Kabinetts zu deck Ausführungen seiner Trierer Rede feststellen können. Diese Trierer Rede hat in der letzten Zeit ja Jj^)n in ihren entscheidenen Formulierung eine große Rolle gespielt/ Es genügt, daran zu erinnern, daß sie die Kompetenzfrage für die verantwortliche^ Leitung der Außenpolitik klärt, und gleichzeitig jed« Abenteuerpolitik abtehnt. Die ganze Sensation von dem angeblichen Konflikt zwischen dem Reichsaußenminister Dr. Curtius und Herrn Minister Sri
viranus dürfte damit nun wohl endgültig zerplatzt sein. Herr Treviranus hat an der gestrigen Kabinettssitzung selbst tSilgenommen, hat also die Festlegung des Kanzlers gebilligt und sie sich auch für seinen Teil zu eigen gemacht, wie schon vor vierzehn Tagen.
Ueber den Verlauf der Kabinettssitzung liegt noch folgende ergänzende Meldung vor:
Während die Vormittagssitzung einer allgemeinen Aussprache über die schwebenden außenpolitischen Fragen gewidmet war, beschäftigte, sich das Kabinett in seiner zweiten Sitzung mit den Einzelheiten der Probleme, die in Genf zur Erörterung stehen werden. Die diesmalige Genfer
werden bekanntlich gleich zu Beginn der Mts- tagung einsetzen. Der deutsche Standpunkt ist aus unserer Antwortnote hinreichend bekannt. Man wird abwarten müssen, ob auch der Völkerbund sich diesmal bereits mit dem Brmndschen Europa- gedanken beschäftigen wird. Von deutscher Seite würde das' jedenfalls begrüßt werden.
Nachdem alle diese Fragen heute im Kabinett dürchb traten und somit M Richtlinien der beut«
Ä des Kabinetts zum Teil Berlin wisder verlassen, zum Teil werden sie, wie Z- B. der- Reichskanzler, morgen abreisen, um den- Wahlkampf fortzu- führen.
Dre dettische Deregairott in Genf
Berlin, 3. Sept. Der deutschen Delegation zur Genfer Ratstagung und zur europäischen Konferenz die, wie schon gemeldet, Reichsaußenminister Dr. Curtius führen wird, gehören an die Direktoren Gaus, Ritter und Zechlin, die Geheimräte von Weizsaecker und Frowein. Die Abordnung wird am Sonntag in Genf eintreffen. Die deutschen Delegierten für die Vollversammung, mit ihnen die Vertreter der großen politischen Parteien, werden zwei Tage später reifen.
Gebilde zu schaffen. So haben wir es erlebt, daß versucht wurde, die mittel- und südamerikanischen Staaten im Völkerbund zu einem engeren Bund zusammenzuschließen. Außerdem besteht bereits seit ungefähr vierzig Jahren • der panamerikanische Staatenbund unter der -Führung, der Vereinigten Staaten von Amerika mit einem.-ständigen Sitz, und Sekretariat in Washington. Immer schärfer sind in den letzten Jahren auch Bewegungen im Spiele gewesen, Asien unter der Führung Japans zusaMnte,nzüfâssen, wobei allerdings hie uNaüshd'rlichn Bürgerkriege tn China das schwerste Hindernis waren.
Es müßte unseres Erachtens das Hauptziel
rung
, wobei allerdings
Stellet MpO zwischen Thüringen und dem Reich THÄvlnse« vevwsigevt die liuMMtiit« dev »uviel sezah ien voUzoikesèeuzuschüsse
Berlin, 3. Sept. Der Streit zwischen dem Reich und dem Land Thüringen wegen der Zurückzahlung der rund 640 000 RM Polizeikostenzuschüsse hat plötzlich eine nicht unerhebliche Zuspitzung erfahren.
Amtlich wird milgeteilt: In der Frage der Jahresabrechnung für 1929 Hal zwischen dem Vor- sitzenden des lhürinaischen Slaalsministeriums, Sfaatsminiffer Baum, dem Reichsminister des In- ‘ th und dem Reichsminister der Finan- rich ein Schriftwechsel staktgefunden, in r Baum am 1. dieses Monats l_...
nern Dr. Diri
dem Minister Baum am 1. dieses Monats dem Reichsminister des Innern u. a. mitteitte, daß die thüringische Regierung es ablehnen müsse, die nach der an sich als richtig anzuerkennenden Berechnung des Reichsministers des Innern an das Land Thüringen zu viel gezahlten Relchszufchüfse für Polizei, liche Zwecke für das Jahr 1929 zurückzuzahlen, da das Reichsministerium des Innern ^ohne rechtlichen Grund die polizeizufchüffe gesperrt" habe. Die thüringische Regierung wünsche, daß die Entscheidung des Skaatsgerichtshofes abgewartek werde.
In der Antwort des Reichsinnenministers vom 3. September erwidert dieser, er habe nunmehr den Reichsfinanzminister ersuchen müssen, den Betrag von 646 421,20 RM gegen die auf Reichssteuer. Überweisungen auszuzahlenden Summen zu verrechnen.
In einem Schreiben vom gleichen Tage bestätigt der Reichsminister der Finanzen dem Staats- minister Daum die vom Reichsmnenminister mit- geteilte Maßnahme. „ .
Der Konflikt,zwischen dem Reich und Thüringen geht noch auf Severing zurück, der festgeftellt hatte, daß sich das Land Thüringen bei der Verwendung der Po lizeikostenzuschüsse nicht an die zwischen dem Reichsinnenministerium und den Läuder-
regierungen vereinbarten Richtlinien gehalten habe. Herr Severing wurde durch Herrn Dr. Wirch abgelöst, während dessen Amtszeit es zur Sperre der Zuschüsse und schließlich zur Anrufung des Staotsgerichtshofes kam. Thüringen hatte aber inzwischen.genügend Mittel in einer Höhe erhalten, um mehrere Monate durchhalten zu können. Die
der deutschen Politik sein, die Bildung eines paneuropäischen Bundes außerhalb des Völkerbundes zu verhindern. Es handelt sich um eine Angelegenheit, die den Völkerbund in allererster Linie angeht, die sogar seinen Lebensnerv berührt. Ganz unzweifelhaft ist das Ziel, das Briand mit feinen paneuropäischen Plänen verfolgt, eine weitere Sicherung des status puo, also eine Sicherung der Kriegsergebnisse für Frankreich, Polen und Belgien, für Jugoslawien, Rumänien und die Tschechoslowakei. Die unterlegenen Staaten sollen durch einen paneuropäischen Bund zur abermaligen Anerkennung des Versailler Diktates und der von ihm veranlaßten Grenzziehung gebracht werden. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als den Verzicht auf die eventuelle Anwendung des Artikels 19 der Völkerbundssatzung, der allen Mitgliedern des Völkerbundes das Recht zuspricht, beim Völkerbund eine Aenderung der Grenzen zu beantragen, wenn der betreffende Staat sonst nicht lebensfähig wäre. Man darf also gespannt darauf sein, wie sich der Völkerbund selbst zu der Behandlung des Briandschen Vorschlags stellen wird. Daß eine Bewegung zur allgemeinen Revision der sogenannten Frie- densverträge im Gange ist, bestreiten selbst die Franzosen nicht mehr. Ihnen und Briand liegt alles daran, diese Bewegung durch den paneuropäischen Bund im Keime zu ersticken.
Eine andere Frage, die sowohl die Ratstagung, wie die Vollversammlung des Völkerbundes, beschäftigen. wird und muß, ist die der Minderheiten. In gewissem Zusammenhang damit steht auch der italienische Vorstoß gegen die Organisation des Völkerbundssekretariats, in dem Franzosen und Engländer fast die alleinige Herrschaft ausüben. Die Allmacht und die Willkür des Sekretariats hat sich oft genug gerade bei Behandlung der Beschwerden nationaler Minderheiten gezeigt. Wenn im Bericht des Sekretariats die ganze Minderheitenfrage in wenigen Zeilen mit der nüchternen Feststellung abgemacht wird, daß eine gewisse Anzahl von Beschwerden eingegangen, daß davon die Mehrzahl als ungeeignet zur Verhandlung betrachtet, und daß der Rest so oder so erledigt worden sei, dann beweist das eine Nichtachtung der nationalen Minderheiten, die dem Sinn und Zweck des Völkerbundes direkt ins Gesicht schlägt. Der Antrag Italiens, eine Neeuorgani-
es nun aber
zurückg-sben, was aber von der Weimarer Regierung verweigert wurde. Obwohl der Streit vor dem Staatsgerichtshof noch nicht ausgetrogen ist, hat der Reichsinnenminister nun mit dem Reichs- finanMinifter vereinbart, daß die zuvorgezahlten Polizeikostenzuischüsse auf die Reichsüberweisungen angerechnet werden sollen. Daraus entsteht nun ein neuer Konflikt. Es fragt sich, ob das Reich ein derartiges Verfahren anweNden darf. Für die übrigen Länder ist das Vorgehen der Reichsregierung von ganz besonderer Wichtigkeit, weil die Möglichkeit besteht, daß das Reich bei Geldstreitiak" anoeten Ländern ebenso vorgehen wird
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'eiten mit
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fach die Steuerüberweiisungen kürzt. Man darf gespannt sein, wie Thüringen auf die Ueber» Weisungskürzung reagieren wird.
Es liegen - frühere Erklärungen von chürin- gischer Seite vor, wonach man in diesem Falle es auf. alles ankommen lassen werde und den Finanzämtern Besohl geben wolle, a #') ihrerseits die Steuern, die ja zu einem Viers dem Reich gehören und nur zu drei Viertel len Ländern bzw. den Gemeinden, zurückzubehattef.
Die bentise Hummer umfaßt
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