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Mittwoch, den 27. August 1930

Seite 7

Nr. 200

bmchstag oevab redet. Gstichzeitig erfährt der HMer , ziemlich genau, was er an Ware bekommt, und trift umfassende Vorbereitungen für ihre Verschleppung durch Kraftwagen oder Bahnversand oder sogar Ausfuhr des Diebesgutes. Die Kolonnen verfügen meist über einen Chauffeur, bet mit seinem Wagen beim Einbruch hilft.

Sind Bestechungsvenüche gescheitert, dann geht es auch anders. Mit Rücksicht auf den Wächter bes großen Geschäftshauses, den der Einbrecher in sei­ner nächtlichen Wachsamkeit nicht zu stören beliebt, nimmt er seinen Weg durchs Nebenihaus. Der fach­kundige Einbrecher von heute kommt geräuschlos im Verlauf einer hâsn Stunde durch eine Wand. Er spaziert auch über ein Dach und turnt durch Decken vom höchsten Stockwerk, wenn es fein muß, bis in den Keller. Das Durchstoßen der Decken ist für den geübten Einbrecher eine nahezu mühelose Arbeit. Die Ware nimmt denselben Weg, kommt ins Auto, an den vom Hehler bestimmten Platz und wird von dort auf bas rascheste weiter befördert. Wenn die Polizei von dem Einbruch benachrichtigt wird, reist die gestohlene Ware meist schon als ehrbares Fracht­oder Eilfrachtgut einer weniger aufgeregten Stätte als dem Schauplatz des geglückten Einbruchs zu. Wenn die Plakate mit den Belohnungen an den Anschlagsäulen erscheinen, ist ' die Ware vielleicht schon in der Hand wirklich ehrbarer Kaufleute, hat es sich doch ereignet, daß von durchaus anständigen Häusem Angebote mit Waren an dm Bestohlenen selbst gemacht wurden, der — natürlich ohne es gleich selbst zu wissen — unfreiwillig der Lieferant seines eigenen Lieferanten war. Die Plakate haben aber auch einen praktischen Wert für den Ver­brecher. Er sicht daraus, was di« Pol-Wl weiß, und kann vor allem nachpvüfen, welche Werte ihm in die Hand gefallen sind. Bei. der Abrechnung mit dem Hehler ist ihm das durchaus nicht unerwünscht. Es geht nichts über eine gute Organisation.

Dagegen wirkt in der Tat nur der Selbstschutz des Publikums durch neuzeitliche Sicherungsanlagen uO durch persönlich zuverlässig« Wächter. Deshalb lohnt «s sich auch, den kleinen Ausstellungen der Sicherheitseinrichtungen bei den Polizeizsntralen in den Städten einen Besuch abzustatten. Man kommt sicherlich klüger von ihnen wieder, als man hin- gegangen ist.

Begatt des VombenSegev-Pvozekies

Einige der Hauptangeklagten:

Guido Weschke

Llaus heim

Johnson und Bruno v. Salomon.

Im Landgericht in Altona begann der große Bombenlegerprozeß. 21 Angeklagte, darunter die HauptangeAagten Weschke, Heim und Volk, haben sich wegen der dreizehn Attentate zu verantworten, die von Ende 1928 bis Herbst 1929 ganz Norddeutschland beunruhigten.

Auntes «lleelei

Die fötale MudevMhmuttg

Aus Süddeutschland eingeschleppt, ist die spinale Kinderlähmung nun auch in der Reichshauptstadt ausgetreten, wenn auch erfreulicherweise bis jetzt nur in einem einzigen Fall, der hoffentlich der ein« zige bleiben wird. In Süidideutschland, besonders in Württemberg und Baden, muß leider ein Fort- schveiten der Zahl der Erkrankungen fsstgsstellt «werden, und das. französische Rheingsbiet wird ebenfalls von der Seuche heimgesucht. An und für sich ist, wie die Dinge zur Stunde liegen, noch kein Anlaß zur Beunruhigung gegeben, wenn nur die notwendigen Maßregeln zur Vorbeugung er­griffen werden. Pflegen doch vereinzelte Fälle spi­naler Kinderlähmung alljährlich im Sommer und Herbst auch in Deutschland aufzutreteu, und zu großen Epidemien ist es seit 1908 nur noch ein-

mal, im Herbst 1927 gekommen. Früher war sie so selten, daß man keinen Anlaß zu haben glaubte, öffentliche Borbeugungsmaßregeln anzuordnen. Damit ist es anders geworden, feit mit dem Jahr ifigeres Auftreten der Seuche festtzu- Wer noch bleibt das Meiste zu tun; die Wissenschaft weist überdies noch große Lücken in der genauen Kenntnis dieser Krankheit auf. Man hat in Deutschland auf diesem Gebiet noch wenig Erfahrungen gesammelt und die amerika­nische Praxis, die sich ja in viel ausgedehnterem Maß mit der Bekämpfung der Lähmung zu be­sassen hat, noch nicht gründlich genug studiert. Die Fliegen spielen bei der Verbreitung der Krank­heit eine große Rolle; daher tritt die Kinderläh-

1909 ein Häufigeres

stellen war.

Mono MarE für -èe Sv-ev des âNemLv Bvüâetteln- sittVZes

Koblenz, 26. Aug. Die Verwaltung der für die Opfer des Brückeneinsturzes eingegaygenen Spen­den ist von der Stadtverwaltung einem Kuratorium übertragen worden. In ber Sitzung dieses Kura­toriums gab die Stadtverwaltung bekannt, daß von den 38 Todesopfern 16 in Koblenz und 22 aus­wärts beheimatet sind, daß die Zahl der unversorg­ten Hinterbliebenen 4 Ehefrauen, 15 Kinder unter -14 Jahren und 4 Elternpaare bzw. -teile betrage, daß in Krankenhäusern 33 Personen untergsbracht waren und in ärztlicher Behandlung weitere 20 Personen gestanden haben. Die BestattungsSosten der Koblenzer und die Usbeyführung der auswär­tigen Opfer haben die Stadt getragen, so «daß die eingegangenen Spenden von 73 794 Mark restlos '' zugunsten der Hinterbliebenen und Geschädigten oer- wandt werden könnten.

GME und âds eines MMorrüvs

Wie wetterwendisch das Glück und das damit verbundene Ansehen der Außenwelt ist, diese Er­fahrung mußte ein amerikanischer Millionär ma­chen, der mit seiner Familie seit Monaten eine An­zahl Zimmer in einem der Newyorker Hotels be­wohnte. Er hatte einige Millionen Dollars in Oel- anteilen verdient, hatte aber in den letzten Wochen o unglücklich spekuliert, daß er nach der in der ^ity verbreiteten Nachricht sein ganzes Vermögen verloren hat. Am gleichen Tage wurde ihm für die letzten 24 Stunden seines Aufenthaltes im Hotel eine Rechnung über 80 Dollar präsentiert, die er nicht bezahlen konnte. Die Hoteldirektion übergab ihn sofort dem Gericht, das ihn einige Tage fest­hielt, ehe es ihm gelang, vor dem Gericht glaubhaft nachzuweisen, daß er seine Verpflichtungen noch außergerichtlich zu regeln in der Lage sei.

vollen Schiffsgeschützen der damaligen Zeit. Darauf bauten die Nordamerikaner auf Vorschlag des schwe­dischen Kapitäns John Ericsson den Monitor, dessen Typ heute noch in manchen Kriegsmarinen üblich ist. Er wies nur eine geringe Zielfläche über dem Wasser auf und einen stark gepanzerten Geschütz­turm, in dem zwei neue schwere Geschütze nion- tiert waren. Vor der Küste van Nord-Carolina be­gegneten sich die beiden Schiffe, die bis dahin unter den feindlichen Fahrzeugen gewaltig aufgeräumt hatten, zum Entscheidungskampf. Schließlich siegte der Monitor, über Marimac, und dieses Ereignis trug nicht wenig zum glücklichen Ausgang des Bür­gerkrieges für die Nordstaaten bei. Nun ist in Raleigh in Nord-Karolina im Alter von 91 Satiren der letzte Mitkämpfer am Bürgerkrieg der Mari­mac, William Drak, gestorben. Das veranlaßt die amerikanischen Blätter zur Wiedergabe längerer Schilderungen des denkwürdigen Zweikampfes.

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Phantastische russische Verkehrspläne.

Kassel, 25. Aug. Zu der gemeldeten Verhaftung des Rechtsanwalts und Notars Dr. Heinrich Stein­metz wird noch bekannt, daß er mit dem Russen A. Uralzew eine Fernkraftlinie Petersburg — Moskau -7 Odessa einrichten wollte, deren Finanzierung 20 bis 25 Millionen Mark erforderte. Dr. Stejnmetz war Mitinhaber der Kraftomnibus-Verkehrsgesell­schaft m. b. H. in Kassel, die für diese Vorbereitun­gen der russischen Konzessionen die Grundlage ab­geben sollte. Auch der unter Mitwirkung des Dr.

geben sollte.

Steinmetz gegründete Verband der privaten Auto­linienbesitzer ' sollte an der Verwirklichung dieser russischen' Konzessionspläne mit beteiligt werden. Diese boten auf dem Papier so viele und große Vor­teile, daß die Verwaltung der Raiffeisenbank A.G. in Berlin ihnen nähertrat und nach und nach 50 Millionen Mark hierfür opferte, die völlig verloren sind und zum Zusammenbruch der Raiffeisenbank geführt haben. Durch diese Machenschaften wurde "ußer der Raiffeisenbank A.G. in Kassel auch eine Kasseler Genossenschaftsbank um 200 000 Mark ge­schädigt.

Tödlicher Absturz beim Goslarer Fluglag

Goslar, 25. Aug. Auf dem Goslarer Großflug- t°8 stürzte heute der Braunschweiger Flieger Linz von der Akademischen Fliegergruppe mit seiner Sportmaschine beim Ballonrammen ab. Das Flug- âg, daß sich in geringer Höhe befand, bohrte sich wit dem Propeller in einen Kartoffelacker. Linz >oug mehrere Rippen- und Beinbrüche sowie schwere Kopfverletzungen davon, denen er auf dem Trans­port zum Krankenhaus erlag.

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Aus Trient wird gemeldet: Die Hundertjährigen

merkwürdige Versammlung wurde nnf Amgen T gen in der norditalienischen Stadt Trient abgehal­ten. Etwa 15 Greise beiderlei Geschlechts haben sich dort eingefunden. Die Versammlung wurde von dem ältesten unter den Alten, einem 106jäl)= rigen Landwirt eröffnet. Auf der Tagesordnung standen Berichte aller Teilnehmer über ihren Le­benslauf und über die Gründe, die ihnen zum lan-

mung häufig, wie auch in diesem Jahr wieder, gegen Ende des Sommers auf, also zu einer Zeit, da die Stubenfliegen mancherorts unangenehme Plagegeister sind. Professor Simon Flexner, der im Jahre 1913 als Leiter des Rockefeller-Instituts in Nswyork gemeinsam mit dem Jnstitutsmitglied Nogouchi den Erreger der Krankheit gefunden hat, konnte gleichzeitig feiststellen, daß sich dieser Er­reger tatsächlich im Körper der Stubenfliege auf- hält, ohn« die geringste Veränderung zu erfahren. Schon aus diesem Grunde muß man sich vor den unerwünschten Fliegen schützen.

Die spinal« Kinderlähmung ist eine Infektions­krankheit, die das Zentralnervensystem befällt. Be­sonders gefährdet sind Kinder im zweiten bis vier­ten Lebensjahr, manchmal auch größer« — der jetzt in Berlin festgestellte Fall betrifft einen Ober­tertianer — gelegentlich auch Säuglinge und Er­wachsene. Zunächst könnte man annehmen, daß der Patient von einer Art Grippe befallen sei, da im ersten Stadium Symptome dieser Krankheit lauftreten. Auch Halsentzündung und Durchfall sind häufige Begleiterscheinungen. Bald macht sich aber eine Erschlaffung bestimmter Muskeln bemerk­bar, die zur Lähmung eines oder mehrerer Glieder führt. Nach erfolgter' Heilung blieben die befalle­nen Gliedmaßen meist gelähmt, da die Nerven­stränge, welche diese Gliedmaßen mit dem Rücken­mark verbinden, krankhaft verändert bleiben. Die­sen Lähmungen steht man heute nicht mehr so rat­los gegenüber wie früher. Auch schwerere Fälle können durch geeignete orthopädische Behandlung gebessert werden. Manchmal ist die Krankheit töd- tich, besonders wenn der Prozeß auf wichtige Teile von Hirn und Rückenmark üb ergreift, oder wenn Lungenentzündung hinzutritt. Man verordnet in der ersten Zeit meist Bettruhe und Schwitzen und gibt auch bestimmte Präparate von Iod, Argentum nitricum, Eisen und Lebertran, sorgt für gute Lage­rung der Gliedmaßen und beseitigt nach Ueberwin­dung der akuten Krankheit die Lähmungserschei- . nungen dadurch, daß der Patient elektrisiert wird, gymnastische Uebungen ausführt und durch Bäder und Massagen die geschwächten Gliedmaßen kräftigt.

Ebenso wichtig wie die Behandlung aber ist das Vorbeugen. Wie bei mancher anderen Infektions­krankheit, gibt es auch bei der spinalen Kinder­lähmung mehr Angssteckt« als Kranke. Da die Er­reger durch Mund und Hals Eingang in den Kör­per finden, ergeben sich dieselben hygienischen Ge­bote wie in Zeiten trassierender Grippe und Erkäl­tungskrankheiten. Bei Auftreten von Fieber soll man sofort den Arzt zu Rate ziehen, damit die Krankheit rechtzeitig erkannt wird. Notwendig ist die Absonderung des Kranken, möglichst in einem Krankenhaus. Nach Ueberwindung des akuten

Arendsee. gustav nagel, der Arendseer „Apostel und Tempelwächter", befindet sich seit Jahr und Tag auf vergeblicher Brautschau. Seinem bedräng­ten Herzen macht er jetzt wiederum Luft durch Anschlag an seinem Tempel. Man liest dort in selt- . , , : „eine gute „ . zur eväfifnung meines

kurhalenbetribes benötige ich eine solche genossin, di bereit ist, in jesu na men den betrüb zu füren, was ihr getan habt einem meiner geringsten einen, das habt ir mir getan, spricht kristus unser Helt, welcher schwarz-weiß-rote übernimmt di« brautschaft. got befolen gustav nagel."

Arendsee ist ein kleiner Badeort in der Altmark. Die braven Bürger und Bürgerinnen der Städte der Altmark und der Prignitz verbringen dort im Sommer ihr Wochenend. In dieser bürgerlichen Atmosphäre lebt „gustaf nagel, der preiset". Mit Heuschrecken und Honig, mönchischem Gewand und eigener „ortografi" versucht er seit [angem, die Welt zu verbessern. Mit seinem Erziehungssystem begann er an seinen eigenen Kindern, und zwar gleich nach der Geburt. Selbst im Winter badete er die quälenden Neugeborenen, indem er ein Loch in dâs Eis des Sees schlug und sie gehörig n das Wasser tauchte. Die mackere Ehefrau diches eltsamsn Mannes mar nicht einverstanden mit sol­cher Msthoide, und so ist guffbaif nagel zweimal ge- chieden.

âgen Ayschlag an seinem Tempel. Man liest ' ütej« wnier Urryograpy:« folgende Botschaft: Ta- frau ist meine gute genossin! zur eröffn

gen Leben vermutlich verhalfen haben. Die Ver­sammelten wetteiferten miteinander in Ratschlägen in Bezug auf die Mittel, mit welchem man die Langlebigkeit erzielen kann. Der Alterspräsident führte sein langes Leben auf die frische Luft und das tägliche kalte Baden zurück. Ein anderer Greis erklärt dagegen, daß ein kaltes Bad für die Ge­sundheit sehr gefährlich sei. Der Dritte erklärte, daß das eheliche Leben mit seinen Sorgen das größte Hindernis zur Erlangung eines hohen Alters sei, und der Vierte beschwor, daß nur sein ruhiges Familienleben ihm zu seinem Methusalemalter ver­halfen hätte. So redeten die Teilnehmer der eigen­artigen Versammlung gegeneinander, und das Ziel des Kongresses — der Menschheit Wege zum langen Leben zu weisen, blieb unerreicht.

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Einer der interessantesten und bekanntesten Kämpfe aus der Seekriegsgeschichte war der zwi­schen Monitor u. Marimac im amerikanischen Bür­gerkrieg. Die südstaatliche Marine hatte zum Durch­brechen der Blockade durch die südstaatliche Kriegs­flotte ein Schiff ausgerüstet, das als Vorläufer der späteren Panzerschfife zu gelten hat. Die Bord­wände aus Holz waren mit Stahlketten und Stahl­platten verkleidet worden und diese widerstanden erfolgreich den Geschossen aus den wenig wirkungs-

Aber er kann nicht ohne Gefährtin sein, und darum obiger Aufruf. Unter diesem Aufruf stcht: „lade kluge juygfrauen mit umgeschnitenem Haupt- har zur braubwerbung ein, erkennungszeichen rote nelk« — gustaf nagel, wanderpredig er und tempel- vächter und reichstagskandidat der kristlichen-deul- chen folkspartei."

Silber „gustaf" wird mit seinem ungewöhnlichen Heiratsgesuch kaum Erfolg Haden; denn als er kürz­lich einig« Wochen Gefängnis auf gebrummt bekam, gelang es dem „kristlichen tempelwächter", den Fvei- schein des Paragraphen 51 vom Nervenarzt zu er­jagen. Unb der Jagdschein ist seinen Absichten. jetzt im Wege; er darf nach Recht und Gesetz nicht hei­raten. Dabei nutzt es ihm nun leider nichts, daß er diese Gesetze nicht anerkennt.

Stadiums soll das Kind eine gewisse Zeit bis völligen Genesung der Schule fernbleiben, olanqe di« Krankheit akut ist, sollten auch die schwister den Unterricht nicht besuchen. Eb

zur und Ge- Fibt

er»

noch eine ganze Anzahl von Maßregeln, die griffen und sorgfältig beobachtet werden müssen, deren Aufzählung hier zu weit führen würde, und deren Anordnung überdies Sache des behandeln- Arztes ist. Uebertrogungsversuche auf Affen haben bereits Erfolg gehabt; doch fehlt leider noch immer ein Heilserum gegen die Krankheit.

Beschlagnahme eines Schmugglerschiffes ln Amerika

Savannah, 25. Aug. Das Motorschiff Nevada, das eine auf 40 000 Dollars geschätzte Spirituosen­ladung an Lord hatte, wurde in Der St. Catherine- Meerenge von Küstenwachtschiffen angehalten und in den hiesigen Hafen gebracht. Es soll sich um ein britisches Schiff handeln.

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