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de« 18. August

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat NM. 1.-, für den ganzen Monat NM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 15, Samstag ck2 N-pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von2S mm Breite S N-Pfg.. im Neklameteil von 68 mm Breite 25 N-pfg. / Offertengebühr 50 N-pfg.

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Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau, z Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung­oder Nachlieferung oder ausNüchahlung des Bezugspreises. / Fürplahvorschrift u.Erscheinungsiage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.^Geschäftsstelle: Hammerstr.9 / Fernspr. 3956,3957,3958

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Das Neueste

Der Nationalsozialist Goebbels wurde in brei

Prozessen wegen Beleidigung des Reichskanzlers

Müller, der Reichsregierung und des Ministers törzefinfki zu Geldstrafen verurteilt.

Der Neuseeländische DampferTahiti" hat eine Steuerschraube verloren und ist im Sinken be­griffen. Auf die Hilferufe des Schiffes eilten

Dampfer herbei, so daß die 150 Passagiere und 150

Mann starke Besatzung gerettet werden konnte.

Der Reichsverband der deutschen Industrie hat an seine Mitglieder ein Rundschreiben gerichtet, in dem er zu den Reichstagswahlen Stellung nimmt.

Der Verband bezeichnet in dem Schreiben das Wahlrecht ^als staatsbürgerliche und wirtschafts­politische Pflicht.

Auf der Drau sank ein schwer beladener Kahn. 22 Personen, 13 Frauen und 9 Männer sind ertrunken.

Agram fuhr ein Güterzug in eine Menschen­menge, die sich auf dem Bahndamm versammelt hatte, um das Feuerwerk anl. des eucharastischen Kongresses zu beobachten. 16 Personen wurden ge- tötet und 17 verletzt.

Am Sonntag nachmittag fuhr bei Spindels- mühle (Riesengebirge) ein Auto in die Elbe. 8 Per­sonen wurden getötet und eine schwer verletzt.

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Weihen an seine Mitglieder, in dem es u. a. heißt:

M Die Entwicklung des letzten Jahres, insbesondere Ser letzten Monate, hat unwiderlegbar gezeigt, zu Welchen verheerenden Folgen für Volk, Staat und ^MMtschaft eine falsche Wirtschafts- und Finanz- ^WWitik führt. Ein Wandel ist nur möglich, wenn M ehre arbeitsfähige und reformwillige Regierung breiter Grundlage gesichert ist, die vom Ver- ^Ftrauen aller am Wiederaufbau mitarbeitenden Schichten des deutschen Volkes getragen wird. Es ist die höchste Zeit, alle aufbauenden Kräfte zu M sammeln und in einer Regierung zur Auswirkung M zu bringen, die das Gebot der Stunde "begreift und I entschossen ist, mit durchgreifenden Maß - »nahmen Ordnung in unsere Finanz- Mund Wirtschaftsführung zu bringen.

Der Reichsverband der Deutschen Industrie richtet I daher an seine Mitglieder die ernsthafte Mahnung, M zu dieser Sammlung der aufbauenden Kräfte mit

! allen Kräften und Mitteln beizutragen.

I Er erwartet von seinen Mitgliedern, daß sie das Wahlrecht unbedingt als eine staatsbürgerliche und wirtschafts­politische Pflicht auffassen und es bei den kommenden Wahlen im Sinne dieses Aufrufs ausüben. Er erwartet ferner, daß seine Mitglieder sich darüber hinaus gemäß den Ausführungen, die der Vorsitzende des Reichsverbandes, Geh. Rat - Duisberg, auf der letzten Hauptausschußsitzung ge­wacht hat, auch aktiv an der Vorbereitung der ' Wahlen beteiligen. Getreu der staats- und wirt­schaftspolitischen Linie, die der Reichsverband seit seinem Bestehen stets befolgt hat, glaubt er, von seinen Mitgliedern fordern zu sollen, daß sie ihre Unterstützung durch Mitarbeit und Stimmabgabe nur solchen. Parteien zuwenden, die auf dem Boden der Verfassung stehen, und die unzweideutig für die Erhaltung und Entwicklung der Privatwirtschaft sowie für das Privateigentum eintreten. Im Rah- wm dieser allgemeinen Grundsätze empfiehlt der Neichsverband insbesondere die Unterstützung der- lenigen Parteien, die entschlossen sind, bei der Lösung der bevorstehenden Aufgaben die Grund- sahe der wirtschaftlichen Vernunft zur Geltung zu ! bringen, alle kollektivistischen Experimente abzu- lehnen und durch entschiedene Reformen die Grund- : wgen für eine Gesundung der deutschen Wirtschaft I und damit auch für einen Rückgang der Arbeits- I lostgkeit zu legen.

GoeWersdverma? vsVUvieN-

Berlin, 16. Aug. Das Schöffengericht Lhar- i 'Ottenburg verurteilte Goebbels wegen Beleidigung ehemaligen Preußischen Innenministers Przesinski zu 400 Mark Geldstrafe, ersatzweise 20 | Tagen Gefängnis.

Wegen Beleidigung der Reichsregierung wurde Goebbels in einem zweiten Prozeß zu 600 Mark : Geldstrafe verurteilt.

3m drillen Prozeß des Tages gegen Dr. Goebbels wegen Aufforderung zur Begehung siraf- "arer Handlungen wurde der Angeklagte vom i Schöffengericht Charlottenburg zu 300 Mark Geld- i 'Ea,c ober ersatzweise 30 Tagen Gefängnis ver- vrleilt. Die gleiche höhe der Strafe hatte auch der Staatsanwalt beantragt.

Drei sratafw-phen am Wochenende

VoftantobuS ftüvzL in die OWe - Güteerng ßädsL èn Inschanevmenge - BooLsnngMB an- des Vean Znfammen 36 Tote

VoftautodusttttsMB im KiefenseAVse

hohenelbe, 18. Aug. Am Sonntag nach­mittag um 2 Ahr ereignete sich bei Spindeismühle ein schweres Autobusunglück. Der nach Spindels- mühle verkehrende Postautobus stürzte bei der Tal­fahrt. etwa 20 Minuten von Spindelsmühle ent­fernt, in die Elbe. 8 Insassen wurden getötet, einer schwer verletzt, während 9 leichte Verletzungen da- vontrugen. An der Rnsallstelle stellte sich sofort Gendarmerie und eine Militärabteilung aus hohen­elbe zur Hilfeleistung ein. Die Toten und der Schwerverletzte wurden in das Krankenhaus nach hohenelbe verbracht, die übrigen in häusliche Pflege entlassen.

Hohenelbe, 18. Aug. Zu dem Unglück bei Spin' delsmühle werden noch folgende Einzelheiten ge­meldet: Da der Chauffeur des Autobusses selbst unter den Toten weilt, konnte eine verläßliche Aus­sage über die Ursache des Unglücks nicht erzielt werden. Das Unglück dürfte dadurch geschehen sein, daß der Autobus einem Auto oder einem Rad­fahrer an der verhältnismäßig engen und abschüssi­gen Stelle der Straße ausweichen wollte. Die zur Hilfeleistung herbeigeeilte Militärabteilung ver-

stammen gum größten Teil aus der Umgebung. Unter den Opfern befindet sich auch die Gattin des Berliner Arztes Mendelssohn, während Dr. Men­delssohn selbst schwer verletzt in das Krankenhaus nach hohenelbe geschafft wurde. Bei den meisten Opfern dürfte der Tod durch Ertrinken eingetreten sein, da sie aus dem Autobus, der sich überschlagen hatte, nicht rechtzeitig befreit werden konnten.

Das JugrmsMM bsZm FemsBwSBD

Belgrad, 17. Aug. wie aus Agram gemel- bet wird, sind dort gelegentlich des Eucharistischen Kongresses, zu dem aus allen Teilen des Landes zahlreiche Wallfahrer herbeigeströml sind, eine große Anzahl Menschen durch eine frechlbare Katastrophe getötet oder verletzt worden.

Gestern abend wurde zur Feier des Tages auf dem Fußballsportplatz derKonkordia" ein Feuer­werk veranstaltet. Der große Platz war voll von Menschen. Ueber 30 000 Personen wohnten dem Feuerwerk auf dem Spielplatz bei, außerdem hatte sich eine große Menschenmenge, die keinen Zutritt

Sm Zeichen des Wahtsamvßes

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in Hessen-NEaes

Dr. Salle wieder Spitzenkandidat.

Wiesbaden, 17. Aug. Am Samstag und Sonntag hielt die Deutsche Volkspartei im Wahl­kreis Hessen-Nassau hier ihren Wahlkreis-Parteitag ab. 3n der Sitzung des Wahlkreis-Frauenaus­schusses sprach Frau Bringezu-Frankfurt a. M. über die Stellung der Frau zu den politischen Umlage- rungen und im Schul- und Kulkurausschuß Land- tagsabgeordneker Schwarzhaupt-Franksrirt a. M. über kullurelle Fragen im Wahlkampf. Der Wahl- kreisverlrekerkag am Sonnkag hakle sich hauptsäch­lich mit der endgültigen Aufstellung der Reichslags- wahllifte zu befassen. Während die Ausstellung des Spitzenkandidaten Dr. Kalle einffimmia erfolgte, wurden auf die zweite Stelle von den Vertretern der Frauen, des gewerblichen Mittelstandes und der jungen Volksparkeiler Ansprüche angemeldei. Nach längerer, aber durchaus fachlicher Debatte wurde der nachstehenden Kandidatenliste, von der wir die ersten sechs Namen bringen, von dem Wahlkreisvertrekerlag zugestimml: 1. Dr. Kalle- Frankfurt a. M., 2. Oberstudicndireklor Präsident des Kommunallandkages in Kassel, D r. Becker, 3. Schneidermstr. Fehling- Dillenburg, 4. Frau General Rölher - Wiesbaden, 5. Landwirt Dinges- Soden und 6. als Verkreler der jungen Volksparkeiler Redakteur Willi Schöppe- Frankfurt a. M. Nach einem aufschlußreichen Refe­rat des Spitzenkandidaten Dr. Kalle über die inner- politischen Umlagerungen der letzten Monate be­grüßte der Derlretertag in einer angenommenen Entschließung auf das lebhafteste die Bemühungen der Deutschen Volkspartei um den Zusammenschluß

mehr zum Platz gefunden hatte, als Zaungäste in der Umgebung des Platzes postiert. Eine größere Anzahl Menschen hatte sich auf dem Bahndamm niedergelassen, der an den Platz grenzt. Um 9.15 Uhr, als das Feuerwerk feinen Höhepunkt erreicht hatte, näherte sich von Susak her der nach Agram fahrende Güterzug Nr. 90. Der Zug fuhr nur mit geringer Geschwindigkeit. Der Lokomotivführer gab wiederholt Signale, um die Leute auf die nahende Gefahr aufmerksam zu machen. Die Zuschauer waren aber von dem Schauspiel zu sehr in An­spruch genommen. Der Lokomotivführer konnte in­folge der abschüssigen Strecke den Zug nicht mehr gum Hallen bringen. Trotz der geringen Fahrge­schwindigkeit geschah ein furchtbares Unglück. Der Zug fuhr in 'die Menge hinein. Zahlreiche Men­schen wurden erfaßt. Man hörte entsetzliches Schreien und Wehklagen. Drei Personen blieben auf der Stelle tot, 17 mußten in schwerverletztem Zu­stand ins Krankenhaus gebracht werden, wo drei weitere ihren Verletzungen erlagen, so daß die Katastrophe im ganzen sechs Todesopfer gefordert hak.

Nach dem Feuerwerk kam es auch auf dem Platz selbst zu einer Panik. Die abströmende Zu- schauerm-enge hatte den Ausgang so verrammelt, daß ein furchtbares Gedränge entstand. Zahlreiche Personen wurden dabei verletzt.

^ pss-stre» beim âeniSVtt

SMZD MahMs sVjVtmSen

Belgrad, 16. Aug. Ein furchtbares Books- unglück, das über zwanzig Menschenleben forderte, hat sich auf der Drau in der Nähe von Gjurgjovac unweit der ungarischen Grenze ereignet Anläßlich eines Feiertages war aus verschiedenen Nachbar­gemeinden eine Wallfahrt nach dem Dorfe Melve unternommen worden. Auf der Heimfahrt wollten die Bauern in Kähnen über die Drau sehen. Der Fluß war infolge der starken Regengüsse stark an­geschwollen und hatte hohen Wellengang; zudem waren die Boote sehr überlastet, was zur Folge hatte, daß eines von ihnen, in dem 22 Personen zusammengedrängl saßen, inmitten des Flusses kenterte. Die weiteren Nachrichten über das Unglück widersprechen sich einander. Nach der einen Mel­dung sollen alle 22 Personen, 13 Frauen und 9 Männer, in den Fluten umgekommen und bisher nur zwei Leichen geborgen worden fein. Einem anderen Bericht zufolge soll es jedoch gelungen sein, drei Personen lebend aus dem Wasser zu ziehen, während die übrigen ertrunken feien.

des Bürgertums zu einer breiten Partei der Milke. Von dem Wahlkreisvorstand und den Reichskags- kandidaken wird erwartet, daß sie die Parteileitung mit allen Kräften unterstützen und jeden gangbaren Weg zur Erreichung dieses Ziels beschreiten. Die Politik der Reichsparteilcitnng wurde gebilligt und die Gründung der Staatsparkei nicht als Weg zur Lösung der Frage der Sammlung bezeichnet.

MkniKe« ^»esSee-SifAoff eröffnet Ssn WabUampf des GtaatSNaâk

Düsseldorf, 17. Aug. In einer heute veran­stalteten Kundgebung des Wahlkreisverbandes Rheinland-Nord der Deutschen Staatspartei sprach der preußische Finanzminister Dr. Höpker-Aschosf. Nachdem der Redner die gegenwärtige politische Lage geschildert hatte, erklärte er zu den Partei- umbildungsverhandlungen mit Dr. Scholz, e s s e i falsch, daß er nicht den Kampf gegen die Sozialdemokratie wolle. Ablehnen müsse er aber den Gedanken, einen Hindenburgblock gegen die Sozialdemokratie zu bilden. Vom alten Liberalismus fei vieles tot, aber auch manches lebendig, wie das Bekenntnis zu Volksregierung und Selbstverwaltung, Ablehnung jeglicher Dik­tatur, der Gedanke der Unternehnierwirtschaft, des Führertums auch in der Wirtschaft, verbunden mit starker sözialer Verantwortung, und der Gedanke der Persönlichkeit, die nur ihrem Gewissen ver­antwortlich ist und von der Freiheit des Geistes nicht lassen kann. Hieraus ergäben sich Gegensätze zur konservativen Rechten. Nachdem der Redner die letzten Stampfe um die Handelsverträge gestreift und übertriebene Agrarschutzzölle abgelehnt hatte, erklärte er, daß außenpolitisch eine Einigung mit

/ (Fortsetzung auf Seile 2)

Nev SS kShvlse Voineavs

Frankreichs großer Staatsmann

Raymond Poincare, der ehemalige Präfl- dent der französischen Republik und vielfacher Ministerpräsident begeht am 20. August seinen siebzigsten Geburtstag. Der Eintritt in das achte Lebensjahrzehnt bedeutet für diesen Mann keinen Abschluß seiner Laufbahn. Im Gegenteil: Gerade in den letzten Wochen mehren sich die Anzeichen dafür, das Poincare weniger denn je gewillt ist, von der politischen Arena zu verschwinden. Nach seiner langen

Item Krankheit.anscheinend völlig erholt, entwickelt er eine fieberhafte Tätigkeit von der die weite Oeffentlichkeit etwas in seinen Reden und Zeitungsaufsätzen zu ahnen bekommt. Nicht umsonst gehört Poincare zu Len fleißig­sten und arbeitsfähigsten Staatsmännern, Advokaten und Schriftstellern vielleicht nicht nur unserer Zeit.

Als Poincare aus der tiefen Narkose nach seiner schweren Operation, der er sich vor einem Jahre unterziehen mußte, erwachte, waren die erste Worte, die er mühevoll und kaum vernehmbar vorbrachte:Bitte Bleistift und Papier!" Die wahrheitsgetreue Anekdote ist charakteristisch. Alle seine persönlichen Er­folge im Leben verdankt Poincare nicht etwa seiner Begabung, die recht mittelmäßig ist sondern seinem ungeheuren Fleiß und der Fähigkeit, alle Probleme, mit denen er sich be­faßt/ auf das sorgfältigste und systematischste bis in alle Einzelheiten durchzustudieren. Systematisch und pedantisch in seiner Arbeits­weise, verfügt dabei Poincare über große Leb­haftigkeit und Beweglichkeit. Das äußere Bild dieses kleinen, leicht aufbrausenden Mannes entspricht nicht der Vorstellung, die man stich von ihm auf Grund seiner Reden und Schriften und nicht zuletzt Regierungstaten macht.

Raymond Poincare wurde am 20. August 1860 in Bar-le-Duc (Departement Meuse) ge­boren. Sein Vater war Generalinspektor für Brücken und Chausseen. Wie die Mehrzahl der französischen Staatsmänner, ist Poincare von Beruf Advokat. Diesem Beruf gab er selbst in den Tagen nicht auf, wo die Regierungs­geschäfte ihn anscheinend völlig in Anspruch nahmen. Als Rechtsvertreter in zivilen Sachen des internationalen Rechts genießt Poincarè Weltruhm.

Schon im Alter von 27 Jahren, also im Jahre 1887, wurde Poincare in die Kammer gewählt, nachdem er ein Jahr vorher zum Kabinettschef im Ackerbauministerium ernannt wurde. Einen Ministerposten nahm er noch nicht 33iähr. ein. In den Jahren 18941895 war er Finanzminister, dann Vizepräsident der Kammer. Seit 1903 gehörte Poincare dem französischen Senat an. 1906 war er Finanz­minister, 1912 zum ersten Male Ministerpräsi­dent. Damals bekam man besonders deutlich au spüren, daß man vor einem großen Kriege lebe. <

Am 17. Januar 1913 wurde Poincarä zum Präsidenten der Republik erwählt. Der Deutschhasser Theophile Delcasse wurde zum Botschafter in Petersburg ernannt. Bald reiste auch Poincarë selbst nach Rußland, um mit dem Zaren zu konferieren. Schon damals hatte er seinen Rufmann Poincare-la-guerre

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