Montas
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Anzeiger
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dem 28. Lmtt
1930
Die «Deutsche Staatspartei" gegründet
Das grdtzte politische Ereignis des gesMseu Sonntags
VaS Nemâ
— Am Samstag ist unter Berufung auf Artikel
48 der Reichsverfassung vom Reichspräsidenten unser Gegenzeichnung sämtlicher Kabineklsmilgiieder
Lie neue Notverordnung erlassen worden.
— Führer der Demokraten, des Jungdeutschen
Otbens und der Jungliberalen haben die Gründung einer Deutschen Staatspartei beschlossen. Der Gründungsaufruf soll heute veröffentlicht werden.
— In Krefeld wurde der sozialdemokratische Abgeordnete Lewerentz in einer Versammlung durch Kommunisten verletzt. In Hohenstein-Ernstlahl kam es zu einer schweren Schlägerei zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten. In Berlin kam es zu Zusammenstößen zwischen Kommunisten und Andersgesinnten. Ueber 100 Personen wurden sistiert.
— Die Spitzengruppe der Europaslieger ist wieder in Berlin eingetrosfen. Als erster landete der Engländer Broad.
— Zwei deutsche Teilnehmer des Europafluges sind in Lyon tödlich abgestürzk.
— Frankreich siegle zum vierten Male im Lnd- kâpf um den Davispokal über die Bereinigten
BmzßsE ÄME
Krefeld, 27. Juli. Am Samstag abend sollte in einer geschlossenen Parkeiversammlung der S. P. D. in Willich bei, Krefeld der Landlagsabgeordnete Lewerentz sprechen. Dâ sich bei Beginn herausskeliie, daß ungefähr 30 Kommunisten im Saal anwesend waren, forderte Lewerentz sie auf, den Saal zu verlassen. Im Verlaufe bet Auseinandersetzungen warfen die Kommunisten mit Biergläsern und Flaschen nach dem Abgeordneten, der an der Schädeldecke verletzt wurde, und schlugen ihn schließlich mit einer Stuhllehne zu Boden. Nach Anlegung eines Notverbandes wurde Lewerentz, der keine schwereren Verletzungen davongetragen hatte, nach Hause geschafft.
Chemnitz, 28. Juli. Aus hohenstein-Ernst- lhal wird gemeldet: Die Nationalsozialisten, die am Samstag im Fremdenhof-Gewerbehaus einen geselligen Abend veranstalteten, wurden kurz nach Mil- lernachl von etwa 100 auswärtigen Kommunisten, die zum ersten Gruppensportfest der Roisportier hier anwesend sind, überfallen, wobei es zu einer schweren Schlägerei kam. Die Kommunisten stürm- len das Lokal, wurden aber von den Nationalsozialisten in die Flucht geschlagen. Dabei sind den Lesitzern des Gewerbehauses Einrichlungsgsgen- skände im Werte von 3—4000 RM zerschlagen wor- ven. Bei dem Handgemenge, bei dem auch Schüsse fielen, sind drei Personen am Kopf schwer verletzt worden. Am übelestn ist der nalionalsoz. Stadtverordnete Michael zugerichlct worden. Beim Durchsuchen des kommunistischen Sportheims, wo das Gruppensportfest abgehalten wird, wurde eine Anzahl Stichwaffen gefunden, die beschlagnahmt worden sind. Nach Eintreffen des Ueberfallkommandos aus Chemnitz wurde die Ruhe wiederhergeflellt.
Hebet? 100 GßMemmSen in NeviSn
Berlin, 27 Juli. Im Gefolge der als Abschluß des zweiten Welttreffens der Arbeite r- u nd B a u e r n k i n d e r am Sonntag nachmittag Wanifta'lfeten Kundgebung im Sportpalast ist es an verschiedenen Stellen Groß-Berlins zu Zusammenstößen zwischen MÄgüodern der K. P. D. und Andersgesinnten gekommen. Die Polizei hat wegen dieser und anderer politischer Zusammenstöße bis 21 Uhr weit über hundert Personen sistieren müssen. — Bon den Einzelsällen sind Zu erwähnen: Vor dem Sportpalast mußetn sieben Personen festgenommen werden wegen Witdenstan- bes gegen die Staatsgewalt, Bsamten-beleiLigung und Singens verbotener Leder. Dabei wurde ein Polizeibeamter durch einen Stich in den rechten Arm verletzt. Wegen Verletzung der Bannkreis- weile mußten die Insassen eines Lastkraftwagens mit Anhänger, insgesamt 50 männliche und 50 weibliche sowie ein Kind, von dem Begkitkom- m-ando zwanasgestellt werden. In Zehlendorf gerieten Angehörige der Hitler-Jugend mit Angehörigen der Arbeitersportvereinigung in eine Sästägerer, die zur Festnahme von 2? Personen führte In Köpenick wurden bre. Nativnatsoz allsten fsstgenommen, die in die Häuser -indrangen und Aoichsbanner-Angehöirge und andere Bawothner bsdrohten. Bei den übrchen Verhaftungen handelt es sich um kleinere Ausschreitungen.
Die «Deui-che MasSspaviei
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Berlin, 28. 3uli. Das größte politische Ereignis des gestrigen Sonntags, das allem Anschein nach nicht nur von entscheidender Bedeutung für die kommenden Wahlen, sondern unter Umständen für die ganze Entwicklung unseres politischen Lebens sein kann, war die
Gründung der „Deutschen Staatspartei“.
Die prominentesten Vertreter der Deutschen Demokratischen Partei, der Volks- -nationalen Aktion (Jungdo), führende Mitglieder der Deutschen Bottspartei und markante köpfe anderer junger politischer Gruppen haben gestern am Schlüsse einer streng geheimen Sitzung im „Rheingold" die neue Partei gegründet, heute mittag wird der große Aufruf veröffentlicht werden, mit dem die neue Partei an die Oeffentlichkeit tritt. Der Aufruf ist von zahlreichen bekannten Politikern und Wirtschaftsführern unterzeichnet. Man rechnet damit, daß noch zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, auch solche, die sich bisher parteipolitisch nicht betätigt haben, sich anschließen werden. Die Deutsche Staatspartei wird mit eigenen Listen am Wahlkampf leilneh - m e n. In politischen Kreisen rechnet man damit, daß die Demokratische Partehdie VolksuaUcmale
schen Staatspartei aufgehen werden.
Der Gründungsaufruf der Deutschen Staats- parlei, der heute mittag der Oeffentlichkeit übergeben wird, wird vor allem ein Bekenntnis zum Staat, zur Republik enthalten. Es wird betont werden, daß es sich nur um einen Schritt zu einem größeren Zusammenschluß handelt. Außenpolitisch wird man für Frieden und Freiheit der Nation eintreten. In der Wehrsrage ist ein Bekenntnis zur Landesverteidigung zu erwarten. Besonders wird der Grundsatz der Gleichberechtigung aller deutschen Staatsbürger ohne Unterschied des Standes und der Konfession unterstrichen werden. Der soziale Charakter der neuen Partei wird in dem Aufruf stark Hervorlreten. Die Partei macht es sich besonders zum Ziel, jüngere politische Kräfte in die Parlamente zu bringen und der Reberalterung und Bürokratisierung im öffentlichen Leben und in den Parteien entgegenzulrelen.
Die Deutsche Demokratische Partei hat für kommenden Mittwoch ihren Parteiausschuß einberufen. In dieser Sitzung wird die endgültige Entscheidung darüber fallen, ob die Demotratlsche Partei in der Deutschen Staatspartei aufgcht. In diesem Falle würde der demokratische Parlekappa- rak bei den Wahlen der Deutschen Staatspartei zur Verfügung stehen.
Nach einer ergänzenden Meldung erfolgte die Gründung der „Deutschen Staatspartei" auf Be-
Mittiftemreden rum WaHWamp-
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Berlin, 26. Juli. Reichsinnenminister Dr. Wirth hielt heute abend im Rundfunk einen politischen Vortrag, in dem er einleitend die Frage erörterte, ob und inwieweit der Rundfunk den
Parteien im W a h l k a m p f zur Verfügung gestellt werden könne. Der Minister gab der Ueberzeugung Ausdruck, daß es in dieser Frage zu einer einheitlichen Regelung kominen werde. Da der Rundfunk aus dem Funkmonopol des Reiches, einem staatlichen Hoheitsrecht beruhe, ergebe sich daraus als selbstverständliche Aufgabe und Pflicht desselben, sich in den Dien st des Staates zu stellen. Sein gesamtes Programm habe sich dem anzupassen. Im Rahmen der Rundfunkdarbietungen hätten darum Kundgebungen keinen Platz, die einer staatsfördernden Politik entgegenarbeiteten.
Im zweiten Teil seiner Ausführungen, der den Aufmarsch der Parteien im Wahlkampf zum Gegenstand hatte, beschäftigte sich Dr. Wirth mit der Frage, wie weit innerer Bestand und Struktur der republikanischen Demokratie mit den gegenwärtige" Prinzipien der Parteibildungen im Einklang stü den. Sodann erörterte Dr. Wirth die Umgruppi
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rungen auf dem rechten Flügel des Reichstages. Es fei zu begrüßen, daß sich innerhalb der demokratiefeindlichen Partei der Deutschnationalen inzwischen erhebliche Bestandteile gefunden haben, die zu der demokratischen Staatsform ein positiveres Verhältnis einnehmen. Könne man aber einerseits von einem sieghaften Vordringen des demo
schluß einer Reihe von Mitgliedern der „Volksnationalen Vereinigung" unter Führung Mah- rauns, einer Reihe von Persönlichkeiten, die bisher Lem politischen Leben fern standen, einer Anzahl demokratischer Führer wie Koch-Weser, Reichsfinanzminister Dietrich, Dr. Höpker-Aschoff, Frau Gertrud Bäumer, Staatssekretär a. D. Oskar Meyer, Ernst Lemmer und Gustav Schneider, sowie des volksparteilichen Reichstagsabgeordneten Rochus von Rheinbaben zusammen mit den beiden Jungliberalen Dr. Eschenburg und Dr. Windschuh.
Der Gründungsaufruf der Partei soll unterstreichen, daß es sich n ur um einen Schritt zu einem größeren Zusammenschluß handelt. Der soziale Charakter der neuen Partei wird ausdrücklich unterstrichen, ferner, daß die neue Partei das Ziel verfolgt, eine leistungsfähige
gemacht werden müsse. Das besondere Ziel der Partei, ist es, jüngere politische Kräfte in das Parlament zu bringen. Die Kandidatenliste der Staatspartei wird sich also in diesem Punkte erheblich von den bisherigen üblichen Kandidatenlisten der einzelnen Parteien unterscheiden.
Wie die Aussichten für einen Anschluß der Wirtschaftspartei und der Deutschen Volkspartei an die neue Staatspartei zu beurteilen sind, läßt sich im Augenblick schwer übersehen. Der Führer der Deutschen Volkspartei Dr. Scholz hatte noch zur Zeit des aufgelösten Reichstags mit der Wirtschaftspartei, den Demokraten, dem Jungdeutschen Orden und der Gruppe Trevianus über einen Zusammenschluß verhandelt. Mit Ausnahme der Gruppe Treviranus, die sich an den Grafen Westarp angsschlosien hat, könnten sich also in der neuen Staatspartei die gleichen Kreise zusammenfinden, die Dr. Scholz' seinerzeit vergeblich zusammenzuführen versuchte.
Günstig werden die Aussichten für eine Zusammenarbeit mit der Wirtschaftspartei beurteilt, die grundsätzlich bereit war, jeden größeren Zusammenschluß mitzumachen. Erfüllen sich diese Aussichten, so könnte ein großer Teil der bisherigen Mittelparteien einheitlich im Wahlkampf auftreten.
kratischen StaatsgedanktzNs sprechen, so bestehe doch, wie es Gräf Westarp in der „Kreuzzeitung" ausgedrückt habe, auf der Rechten ein „T r ü m - m e r h au f e n".
Im weiteren Verlauf feiner Ausführungen beschäftigt sich der Minister mit der immer stärker sich durchsetzenden Interessen- und Berufspolitik. Leider verliere die politische Idee als solche immer mehr an Zugkraft, da das berufsständische Moment sich als stärker, erwiesen habe.
Es sei zu befürchten, daß diese Entwicklung zu einem System von lauter Jnteressenparkeien noch weiter fortschreiten werde, wenn nicht das Wahlsystem geändert wird.
Wenn man nicht auf den Ausweg verfallen wolle, so sagte Dr. Wirth, Diktaturen herbeizusehnen, bleibe nur übrig, die Demokratie der Gegenwart zu reparieren, deren Willensaufbau technisch so anzulegen, daß dem politischen Moment wieder der Vorgang eingeräumt wird, der ihm gebührt.
Bei der kommenden Wahl, so schloß Wirth, sei es wichtig, nicht nur an sich und seine persönliche Not zu denken, sondern auch an den deutschen Staat. Der Wähler solle daran denken, daß er sich selbst nicht helfen könne, wenn er nicht zunächst dem State und den Erfordernissen der politischen Willensbildung in diesem Staate Genüge geleistet
habe.
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Essen, 27. Juli. Auf der gemeinsamen Tagung der Landesarbeitsbeiräte der rhein. und westfä
lischen Zentrumspartei sprach Reichsarb eitsmimster Stegerwald über die Vorgänge, die mit der Reichstagsauflösung Zusammenhängen:
Er erklärte, den Interessen des Staates und der Wirtschaft habe keine den Parteien gedient, die den Reichstag zur Auflösung gebracht hätten. Die Auflösung des Reichstages richtete sich praktisch gegen die Arbeitslosen. Die Reichsreg>ierung habe in der Arbeitslosenversicherung folgendes Programm: Sanierung der Arbeitslosenversicherungsanstalt, Sanierung der Haushalte des Reichs, der Länder und Gemeinden, Aufbringung von einer Milliarde RM Darlehen zur Arbeitsbeschaffung und Wiederankurbelung der Wirtschaft durch Reich, Reichsbahn und Reichspost, womit 300 000 Arbeitslosen Brot und Arbeit verschafft werden soll.
Das entschsidenfts in der deutschen Arbeitslosenpolitik sei die Wiedergewinnung des Vertrauens zu Staat und Wirtschaft/ Insgesamt betrügen die Ausgaben des Reichs, der Länder, Provinzen, Gemeinden und der Sozialversicherung im Jahre 1930 etwa 26 Milliarden RM von einem deutschen Volkseinkommen, das zwischen 70—80 Milliarden RM geschätzt werde. Wer behaupte, daß die deutsche Wirtschaft in ihrer gegenwärtigen Lage neben den 26 Milliarden ohne ungünstige lohn- und gehaltspolibische Auswirkungen und ohne automatische Vermehrung der Arbeitslosigkeit weitere große Belastungen ertragen könne, betreibe entweder Demagogie oder aber er sei reif für das Irrenhaus. Bei dieser Sachlage frage man sich: Warum die wirtschaftlich und politisch gefahrvolle Reichstagsauflösung? Der Kampf bei der Reichstagswahl gehe darum, daß Staat und Wirtschaft unter allen Umständen in Ordnung gebracht werden, weil nur ein in Ordnung gehaltener Staat und eine in Ordnung gebrachte Wirtschaft auf die Dauer anständige Löhne" und Gehältèr bezahlen und die Mittel für die Arbeitslosen, die Invaliden und Kriegsbeschädigten aufbringen könne.
Im weiteren Verlauf seiner Rede erklärte Stegerwald, daß das Reichskabinett dem Reichstag int Herbst ein Sanierungsprogramm vorlegen werde, das die GruMags jeder ferneren Koalitionspolitik sein werde und sein müsse. Die Notverordnungen und das Sanierungsprogramm werde der kommende Reichstag zur ernsten "Grundlage seiner Aufbau- politik machen müssen.
Duisburg, 27. Juli. Auf einer Tagung des Reichsoerbandes deutscher Konsumvereine führte Reichsarbeitsminister Dr. Stegerwald u. a. aus: Mir scheint gegenwärtig die Hauptaufgabe zu sein, die Mutlosigkeit und den Pessimismus in der deutschen Wirtschaft zurückzudrängen und die Wiederherstellung des Vertrauens zu Staat und Wirtschaft mit allen erdenklichen Mitteln zu pflegen. Die Reichsregierung wird auf diesem Gebiet alles tun, was in ihrer Macht steht. Das Notwendigste ist gestern durch die Notverordnung geschehen.
Bis zum Zusammentritt des neuen Reichstages wird ein großes Sanierungsprogramm der Reichsregierung vorliegen. Dabei hat die Reichsregierung nicht vor, für den Papierkorb zu arbeiten. Sie wird im Herbst von den hinter ihr stehenden Parteien fordern, daß die jetzigen Notverordnungen des Reichspräsidenten und das große Sanierungsprogramm die Grundlage für jede künftige Regierung und Regierungskoalition abzugeben haben.
Von der Opposition, die die Reichstagsauflösung herbeiführte, sind im Reiche drei Gruppen nicht regierungsfähig: Hugenberg, die Nationalsozialisten und die Kommunisten. Die Sozialdemo, kratie, die als einzige unter den Parteien regie- rungsfähig ist, wird bestimmt im Reichstag keine Mehrheit bekommen. Sie ist zufrieden, wenn sie ihre jetzige Mandatsziffer behauptet. Ohne die gegenwärtige Regierungskoalition oder große Bestandteile von ihr ist auch im künftigen Reichstag keine Mehrheit möglich. Diese Tatsache wird die Reichregierung im Interesse von Volk und Staat auszunützen wissen, und so wird die Arbeit der jetzigen Regierung für Gegenwart und Zukunft von fundamentaler Bedeutung fein und bleiben, ganz gleich, wie die Reichstagswahlen im einzelnen ausfallen mögen.
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Frankfurt a. M., 27. Juli. Am Sonntag trat hier der Provinzialvorstand der Demokratischen Partei für den Wahlkreis Hessen-Nassau zusammen. An der Tagung nahm auch der bisherige Vertreter des Wahlkreises Reichsminister a. D. Dr. Reinhold
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