Hindenburg im freien Rheinian-
Serrlicher Empfang in der Ufaiz - Gewaltige Knn-srvnus in Mainz
— Der Besuch des Reichspräsidenten v. Hinden- b«g im befreiten Rheinland gleicht einem Triumpf- M In Mainz hielt der Reichspräsident eine bc- merkenswerte Rede.
— Reichsaußenminisler Dr. Lurlius hat gestern nachmittag in Begleitung des langjährigen Rese- renlen für die besetzten Gebiete, Vortragenden Legationsrates von Friedberg, einen Lorbeerkranz am Grundstein des Stresemann-Ehrenmals niedergelegt.
— In Rewyork fanden sich gestern die Rew- yorker Deutschen unter Führung des Pfälzer Vereins zu einer Rheinlandbefreiungsfeier zusammen, zu der Tausende von Personen erschienen waren.
— 3n Kairo und Alexandrien werden für heule Unruhen erwartet.
— Ein Taifun, der über der südjapanischen Insel Siuschiu würtete. Hat dort große Verheerungen verursacht und viele Menschenopfer gefordert.
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Wie bereits berichtet, hatte Reichspräsident von Hindenburg am Freitag abend die Reife ins be- 'reste Gebiet angetreten. Die Pfalz, wo die Reife Urrchs befreite Rheinland begann, stand ganz im
der
Durchrsise berührte, prangten
! e n s ch m u ck. Am Samstag
in buntem Flagg morgen traf er in B
.......»I v. ... Bruchsal ein, wo er von dem badischen Staatspräsidenten Dr. Schmitt begrüßt wurde. Dann ging die Fahrt weiter über Germersheim nach Speyer. Hier verließ der Reichs- näsident den Sonderzug. Die ganze alte Stadt, die o oft Zeuge großen g^chichtlichen Geschehens war, chien ein neues Gesicht bekommen zu haben. In den Straßen wehten die Flaggen. Jugend marschierte mit Gesang, mit Trommeln und Pfeifen
zu den angewiesenen Plätzen. Alles war auf den Seinen, und die allgemeine Festesfreude konnte auch nicht durch das wenig schöne Wetter beeinträchtigt werden. Bei seiner Ankunft in Speyer empfingen Ministerpräsident Dr. Held, Innenminister Dr. Stützel und Oberbürgermeister Leiling den mit stürmischen Hochrüfen begrüßten Reichspräsidenten. Nach der Begrüßung fuhr der Reichspräsident unter dem Geläute der Kirchenglocken zum Rathaus. Auf der ganzen Fahrt durch die von der Bevölkerung dicht umsäumten Straßen setzten sich die jubelnden Hochrufe fort. Bei dem Festakt im Stadthaus entbot der bayerische Ministerpräsident Dr. Held dem Reichspräsidenten namens der bayerischen Staatsregierung und der Rheinpfalz den Willkommensgruß. Dann sprach Reichsaußenminister Dr. Curtius, weiter der badische Staatspräsident Dr. Schmitt und Oberbürgermeister Leiling. Reichspräsident v. Hindenburg dankte für die Worte des Willkommens und für das treue Bekenntnis zu Heimat und Vaterland, das die Bevölkerung ihm entboten habe. Weiter dankte er der pfälzischen Bevölkerung für die bewiesene Treue zu Heimät und deutschem Volke. Nachdem die Feier ihr Ende gefunden hatte, trat der Reichspräsident auf den Balkon des Stadthauses hinaus, vor dem sich eine schier endlose Menge drängte. Alle Fenster und die Dächer der Umgebung waren mit begeisterten Menschen besetzt. Die Menge brach in nicht endenwollen'de Jubelrufe aus. Atemlose Stille setzte aber ein, als der Reichspräsident folgende Worte sprach:
„Meinem Dank für die Treue der Pfalz habe ich in der Festsitzung im Rathaus soeben Ausdruck gegeben. Sie alle bitte ich, stets eingedenk zu sein dieses Beispiels vaterländischer Bürgerpflicht, und über allen Streit des Tages das Vaterland zu stellen. Dann wird es mit uns vorwärts und aufwärts gehen. Mit diesem Wunsche rufen wir: Unser geliebtes Vaterland, unser Deutschland lebe hoch!"
Nach einem Imbiß begann die Fahrt in Autos durch die Pfälzer Weinorte über N e u st a d t a. d. H., überall von großer Begeisterung der Bevölkerung umgeben, nach Ludwigshafen a. R h. Am späten Nachmittag fuhr er dann auf dem Dampfer „Hindenburg" den Rhein abwärts. Nach einer kurzen Zwischenlandung in Worms kam der Reichspräsident in Mainz an. Das Ufer an der Anlegestelle war von Zehntausenden von Menschen besetzt, die dem Reichspräsidenten beim Verlassen des Schiffes stürmisch ihre Verehrung bezeugten. Der Oberbürgermeister von Mainz, Dr. K ü l b. begrüßte den Reichspräsidenten und brachte ein Hoch auf ihn aus, das von der Bevölkerung aller Schichten begeistert ausgenommen wurde. Auf dem Rheinstrom hatten sich sämtliche bei Mainz liegenden Schiffe in festlichem Flaggenschmuck aufgereibt, und als der Dampfer mit dem Reichsvräsidenten in Sicht kam, dröhnten Böllerschüsse. Flieger waren
GoSvene Worte
èm goSderreu Mainz
^indenVnGS r ^MSse ftO zur FveWett am Rhein im ganzen Denißchen Saieeiande endlich auch die Einigkeit geßeUen!
Mainz, 20. Juli. Bei der Feier in der festlich geschmückten Stadthalle zu Mainz ergriff auch Reichspräsident v. Hindenburg das Wort. Der Reichspräsident führte aus:
verehrle Festversammlung! Darf ich zunächst Ihnen, Herr Staatspräsident, und Ihnen, Herr Oberbürgermeister, für die freundlichen Be- grühungsworle danken, die Sie mir persönlich und den mit mir erschienenen Vertretern der Reichs- regierung soeben widmeten. Ich verbinde hiermit meinen Dank an die Bewohner der Stadt Mainz und des Hessenlandes, die mich gestern und heute in so freundlicher und herzlicher Weise bewill- komml haben. Ich sehe in diesem Willkommen- gruß der Mainzer Bevölkerung, die so schwer un- ter der Last der Besatzung, der Rot der Einquartierung unb den vielfachen Beschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit gelitten hat, die Kundgebung der Freude über ihre Wiedervereinigung, mit uns
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Unser aller Denken und Fühlen ist heute beherrscht von Dankbarkeit. Das, was nach langen Jahren des Leidens heute erreicht worden ist, verdanken wir in erster Linie der Bevölkerung des Rheinlandes selbst. In Fesseln der Unfreiheit, lange Zeit hindurch abgeschnürl vom deutschen Wirtschaftsgebiet und ganz auf sich selbst gestellt, fremder Gewalt wie starken Versuchungen preis- geben, haben Männer und Frauen dieses Landes, haben insbesondere die Bürger dieser altehrwürdi- gen Stadt in ihrem Deutschtum ausgehacrk in vorbildlicher Treue. Rur innere Stärke und unbeug- samer Wille konnten sich gegen die überlegenen Machtmittel der Gegner durchsetzen, und nur einige Geschlossenheit aller Schichten der Bevölkerung konnte die Versuche, durch Lostrennung vom Multerlande Erleid
)urch Lostrennung vom ichterung des eigenen Schicksals ehren. Durch sich selbst ist so das eines Schicksals Herr gcwoi'
zu erlangen, abweh_____ _ . .
Volk am Rhein seines Schicksals Herr geworden. Ihnen allen im Ramen des Vaterlandes hierfür Dank und Anerkennung auszusprechm, ist mir am heutigen Tage Herzenspflicht i
daß Gustav SL , den Lebenden weilt,
Mit Ihnen allen bedaure auch ich, daß der Mann, mit dessen Ramen sich das Bemühen, unter Opfern und durch Verständigung die Befreiung rheinischen Gebietes zu erlangen, unlösbar verknüpft, daß Gustav Stresemann heute nicht mehr unter den Lebenden weilt, die ihm hier den Zoll des Dankes entgegengebracht hätten. Wir gedenken in dieser Stunde seiner als eines Mannes, der in vaterländischer Pflichterfüllung seiner selbstgestellten Aufgabe der Befreiung der Rheinlande treu bis zum letzten Atemzuge gedient hat und als Opfer dieses Dienstes von uns gegangen ist.
dem Reichspräsidenten entgegengeflogen, um ihm auf der letzten Strecke das Ehrengeleit zu geben. Der Reichspräsident, der nach seiner Landung vom Bischof von Mainz, Ludwig Maria Hugo, und dem Oberhaupt der hessischen Landeskirche, Prälat D. Diehl, begrüßt wurde, machte zunächst eine kurze Rundfahrt durch die Stadt. Alle Straßen, die er passierte, waren von einer dichten Menschenmenge umsäumt.
Der Reichspräsident nahm dann im großherzoglichen Schloß Wohnung, wo abends auf Einladung der Stadt Mainz ein Essen im engeren Kreise stattfand. Um 9% Uhr wurde dem Reichspräsidenten ein Fackelzug dargebracht.
Hier wird sich der Reichspräsident eine kleine Ausspannung von den gewaltigen Anstrengungen der letzten Tage in Berlin und nm Rhein gönnen. Erst am Dienstag geht es nach Koblenz weiter und in der Nacht darauf nach Trier.
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Mainz, 20. Juli. Auch heute war anläßlich Hindenburgbefuchs in Mainz das Stadtbild von Hunderttausenden von Menschen belebt. Schon um 10 Uhr vormittags waren schätzungsweise 250 000 Menschen aus allen Teilen des besetzt gewesenen Hessen und weit darüber hinaus nach Mainz gekommen. Kurz vor 9 Uhr verließ der Reichspräsident das frühere großherzogliche Palais, in dem er Wohnung genommen hatte, und fuhr in BeAsö-
Wenn wir unseren Blick von dem Heute dem Morgen zuwenden, so geht unsere Hoffnung dahin, daß der Tag der Befreiung von fremder Besatzung ein Fortschritt auf dem Wege zum wahren Frie- den und zur vollen Freiheit sein möge. Rach der Beseitigung all der Hemmnisse und Reibungen, die mit fremder Besatzung unabwendbar verbunden sind, wird — so hoffen wir — der Gedanke der Selbstbestimmung und der Gleichberechtigung an Geltung gewinnen und damit Oer Geist der Verständigung und des gerechten Ausgleichs die Beziehungen zwischen benachbarten Völkern stärker beherrschen als bisher. Heute fehlt uns mach manches zu dieser vollen Gleichberechti- Bng; noch immer unterliegt das geräumte Gebiet giften, die feine Selbstbestimmung und Deutschlands Hoheitsrechte einschrânken. Roch immer steht das deutsche Land losgelöst vom Mutterlande unter einer ihm wesensfremdon Verwaltung. Wir wollen hoffen, daß unsere deutschen Brüder und Schwestern an der Saar, denen wir auch in dieser Stunde die Versicherung unseres Dankes für ihre treue Haltung und das Gelöbnis herzlichsten Gedenkens ablegen, bald wieder mit uns vereinigt sein werden, und daß das Land am Rhein und an der Saar bald wieder in vollem Maße frei und gleichberechtigt zu uns gehört. Wenn das erreicht wird, ist dem Frieden Europas und der Versöhnung der Rachbarvölker der beste Dienst geleistet worden.
Meine Damen und Herren! In den vergangenen Jahren der Rot hat hier am Rhein in allen Ständen und Parteien ein gemeinschaftlicher Wille geherrscht. Rur dieses Bewußtsein, eine Gemeinschaft zu sein und zu leben in unlösbarer Verbundenheit mit den deutschen Volksgenossen jenseits des Rheins, hat es vermocht, alle Anschläge auf deutschen Boden zuschanden zu machen.
Möge in der Zukunft allen Deutschen dieser Geist der Eingkeit gegeben sein! Möge sich zur Freiheit am Rhein im ganzen deutschen Vater- lande endlich auch die Einigkeit gesellen! Dann, aber auch nur dann werden wir die Kraft haben, die uns trotz allem, was noch auf dem deutschen Volke lastet, vorwärts und aufwärts bringt.
In dieser Hoffnung lassen Sie uns gemeinsam unsere Liebe und Treue zum Lande unserer Väter bekennen, indem wir rufen: „Deutschland, unser geliebtes Vaterland, es lebe hoch!
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tuna von Reichsaußenminister Dr. Curtius, dem hessischen Staatspräsidenten Adelung und den übrigen Reichs- uni* Ländervertretern zur Christus- Kirche, in der der Festgottesdienst stattfand. Generalsuperintendent Zentgraf hielt die Festpredigt. Als der Gottesdienst beendet war, erklangen die Glocken der Christus-Kirche. in di« alle übrigen mit einstimmten. Vor der Kirche war eine vieltausendköpfige Menschenmenge versammelt, die, als der Reichspräsident das Gotteshaus verließ, in Hochrufe ausbrach und das Deutschlandlied sang. Der Reichspräsident blieb auf den Kirchenstufen stehen und grüßte zur Menge hinüber. Im Anschluß. an den Festgottesdienst fand zu gleicher Zeit ein Festhochamt für die Katholiken im Dom statt.
Dann ging es weiter zur überfüllten Stadthalle zu dem Festakt, den viele Tausende durch Ueber« tragung der Reden im Freien miterlebten. Beethoven zu Beginn und Wagner als Schluß, vom städtischen Orchester gespült. umrahmten die Feier, die Staatspräsident Adelung eröffnete mit dem Hinweis auf Jubel und Begeisterung der Bevölkerung als Zeichen der Verehrung und Dankbarkeit, die die rheinische Bevölkerung dem Führer des deutschen Volkes entgegenbringt.
Er begrüßte besonders den Reichsminister des Aeußern Curtius, Ministerpräsident Held, den badischen Staatspräsidenten Schmitt den preußischen Minister des Innern Woentig und den bay- mcheu Minister des Innern Stützel, sonne den
oldenburgischen Staatsminister Driver: „Wir finden uns zusammen m dem Bewußtsein, das uns die schweren Jahre verbunden hat, Glieder der deutschen Nation zu fein, ein Volk untrennbar für alle Zukunft. Die Weihestunde sollte auch dazu beitragen, daß in den innerpolitischen Meinungs- kämpfen sich Formen bilden, die die Achtung vor der Ueberzeugung des andern nie verletzen und die dadurch das Ansehen des deutschen Volkes und seine Weltgeltung festigen. Es kann nicht zweifelhaft sein, daß die Kraft der deutschen Seele, die sich in der Haltung des rheinischen Volkes offenbarte, die Voraussetzung war für die weitblickende erfolgreiche Politik, die Männer mie der erste Reichspräsident Ebert und der Minister des Aeu- ßsrn Stresemann beharrlich durchführten, um hier nur zwei zu nennen, vor deren Gräbern wir uns in Ehrfurcht und Dankbarkeit neigen. Es ist falsch, das Land am Rhein, als Grenzmark in dem Sinne zu bezeichnen, daß sie durch fremde Einflüsse gefährdet fei und deshalb besonders pfleglicher Behandlung bedürfe.
Das rheinische Land ist deutsch und wird es immer bleiben. Wenn es besonderer Pflege bedarf, so darum, weil man nicht die Lasten und Schädigungen der Besatzungsjahre den Schullern eines verhältnismäßig kleinen Volksteiles allein aufbürden kann.
Mit einem Hoch auf den Reichspräsidenten, im Hause und draußen bei der schier unübersehbaren Menge begeistert ausgenommen, schloß Adelung. Oberbürgermeister Külv fiel es zu, den Dank der Stadt Mainz auszusprechen.
Auch er gedachte dabei Stresemanns, dem ein grausames Geschick verwehrt habe, den freien deutschen Rhein zu schauen Dieses vaterlandsbegeifter- ten Staatsmannes beute zu gedenken, ist mir heilige Pflicht. Bald wird chm draußen am Ufer des Rheins ein Denkmal erstelln, vom dankbaren deutschen Volk errichtet: Dom Toten jur Ehr, den Lebenden zur Lehr, der Stadt zur Zier.
Wie gestern in Speier, so fiel es auch heute in Mainz dem Reichsminister des Aeußern Curtius zu, die Reichsregierung zu vertreten, heute allerdings an Stelle des ReichskaiVlers, dem es obliege, den politischen Ereignissen zufolge alle Kräfte anzuspannen, um den wirtschaftlichen und finanziellen Erfordernissen unsrer Lage gerech' zu werden. Auch den früheren Reichskanzler Hermann Müller müsse er entschuldigen, der als Sprecher vorgesehen war. Gerade sein Evschomen hätte ein sinnfälliges Zeichen dafür sein sollen, daß über allen Parteiunterschied hinweg die führenden Staatsmänner einig zu wirken und zu feiern vermöchten, wenn es sich um die großen Fragen der Nation handle.
Die VerständigungspolMk, so fuhr er fort, hat trotz aller Rückschläge dazu geführt, daß wir uns heute am Rhein die Hände reichen können. Alle Schichten des Volkes haben dabei mitgewirkt, den entschlossenen Widerstand zu leisten. Die Taten der Rheinländer werden für alle Zeiten unvergessen sein. Ich spreche im Sinne des ganzen deutschen Volkes, wenn ich dafür aufrichtigen Dank sage, der besonders den schwerbetroffenen Ausgewiesenen und Eingekerkerten gebührt, darunter vor allem den Beamten und Angestellten und Arbeitern, aber auch der rheinischen Presse und den rhemischen Abgeordneten. Der Friede Europas ist dann am besten gesichert, wenn es keine unterdrückten Völker mehr gibt (stürmischer Beifall), wenn alle seine Glieder gleichberechtigt sind. Diese Gleichberechtigung ist uns Europa schuldig. Achtung hängt von Selbstachtung ab.
Curtius erinnerte abermals an die Saar, der heute besonderer Gruß gelte Man müsse weiterkämpfen, bis Deutschland die voll« Gleichberechtigung im Kreis der Völker gegeben sei. (Langan- haltender Beifall.) ,
Danach ergriff der Reichspräsident das Wort. (Siehe besondere Meldung). Nach dem Hoch des Reichspräsidenten sang die Menge gemeinsam das Deutschlandlied. Nicht' endenwollende minutenlange Beifallsstürme folgten der Rede. Der Reichspräsident folgte dann einer Einladung des Staatspräsidenten Dr. Adelung und des Oberbürgermeisters Dr. Külb zu einem Frühstück im kurfürstlichen Schloß. Um 3 Uhr erschien das Luftschiff „Graf Zeppelin" über der Stadt, um dem Reichspräsidenten seine Huldigung darzubvingen.
L« Wiesbade«
Der Nachmittag galt Wiesbaden, nachdem noch auf der Durchfahrt Biebrich berührt worden war. Der herzliche Jabel, der den Reichspräsidenten auch hier aus unzähligen Kehlen empfing, wird ihn überzeugt haben, wie dankbar Wiesbaden, für das als Bâd die Not der Besatzung besonders drückend war, für die Befrsiungsstunde ist. An einzelnen Stellen, die der Reichspräsident auf seiner
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