Anzeiger M^
Varra« Stadt und Land
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118. ICC
Srettas
1930
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Das Steteste
— Das Grubenunglück, das am Mittwoch das Reuroder Kohlenrevier heimsuchte, hat sich zu einem Unglück von geradezu entsetzlichem Ausmaße angewachsen. Als Tote sind jetzt endgültig 151 Bergleute anzusehen, von denen 70 noch nicht geborgen find.
— 3m Reichstag gedachte vor Eintritt in die Tagesordnung Präsident Löbe in Worten tiefster Anteilnahme der von dem Grubenunglück in Hausdorf Betroffenen. Dann wurden Ausschuhanträge auf Genehmigung zur Strafverfolgung von Abge- ordneten erledigt. Die darauf vorgenommene Schluhabstimmung über das Brotgefetz ergab die Annahme in namentlicher Abstimmung mit 212 ge- gen 198 Stimmen bei 11 Enthaltungen.
— 3m Steuerausschuh des Reichstages wurde 8 1 des Reichshilfegesehes angenommen.
— Die Reichstagsfraktion der demokratischen Partei beschloh gestern, die Regierungsvorlage betr. die Llatdeckung zusammen mit der Bürgerabgabe abzulehnen. Unter Umständen sei sie bereit, die Regierungsvorlage zusammen mit einer Schankverzehrsteuer und einer subsidiären Bürgerabgabe anzunehmen.
— Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion ist gewillt, dem Regierungs-Deckungsprogramm den schärfsten Widerstand entgegenzusetzen.
— Minister a. D. Moldenhauer läht erklären, doh die erhöhten Pensionsansprüche für ihn ohne sein Wissen gestellt seien. Der Antrag beim Reichsrat ist inzwischen zurückgezogen worden.
— Der neugewählte sächsische Landtag trat gestern zu seiner ersten Sitzung zusammen. Rach mehr als einstündiger Aussprache wurde der Abgeordnete Weckel (Soz) zum Landtagspräsidenlen gewählt.
— Der polnische Außenminister hak dem französischen Botschafter die Antwort auf das Vriandsche
wird öer Gedanke begrüßt und die Der« entsprechenden Verhandlungen cmsgedrück
Das Bvotsekev vevabSMsdet
Berlin, 10. Juli. Die Reichsbagsfitzung wurde am Donnerstag eingeleitet durch eine Trauerkund- gsbung für die Opfer der furchtbaren
Grubenkatastrophe in Hausdorf
bei Neurode. Während die Sitzungsteilnehmer sich von den Sitzen erhoben gedachte Präsident Löbe mit Worten herzlicher Anteilnahme der Opfer des Grubenunglücks und ihrer Hinterbliebenen. Er sprach dabei die Erwartung aus, daß alles getan wird, um den durch die Katastrophe Betroffenen die nötige Hilfeleistung zu gewähren. Um diese Erwartung zu verwirklichen, hatten etliche Parteien entsprechende Anträge vorbereitet. Während der Präsident den Wunsch aussprach, alle diese An- träge sofort dem Haushaltsausschuß zu überwerfen, da man genauere Berichte über den Umfang der Katastrophe abmartert müßte, wollten die Kommunisten sofort eine Debatte über das Grubenunglück entfesseln. Das wurde schließlich verhindert, da auf Antrag des Zentrums die Hitfeleistungsantrage aus die Tagesordnung der Freitags-Sitzung gesetzt wurdest _ , ..
Dom GefHäftsordnungsausschuß lagen Anträge aus
Genehmigung zur Strafverfolgung
der kommunistischen Abg. Schneller und Mas- lowski, des nationalsozialistischen Abg. Feder uno des deutschnationalen Abg. Graf Westarp vor. Beim Grafen Westarp handelt es sich, um erneu Beleidigunasprozeß. Er soll bei der Kritik des Verhaltens des preußischen Ministerpräsidetiten Braun, des preußischen Innenministers Grzesinsk, und des Reichsinnenministers Severing zum Volksbegehren die Grenzen des Zulässtgen überschritten haben.
Nachdem der deutschnationale Abg. Gock gegen dis Aufhebung der Immunität des Grafen Westarp protestiert hatte, wurde unter allgemeiner Heiterkeit der Strafverfolgungsantvag des Geschaftsoro- nungsausschusfes in diesem Falle einstimmig abgelehnt. Die übrigen Anträge des Ausschusses würgen angenommen.
Auf der Tagesordnung stand dann nur noch die
Schlußabstimmung zum Vrolgeseh.
Die Annahme des Antrages der Wirtschaftspartei auf Streichung der Vorschrift über die Gewichtsangabe in der gestrigen Sitzung nahm heute der sozialdemokratische Abgeordnete Simon-Franken zum Anlaß, um zu erklären, daß nunmehr die Sozialdemokraten das ganze Gesetz ablchnen wur- den. In der namentlichen Abstimmung wurde dann das Brotgosetz mit 212 gegen 198 Stimmen bet 11 Stimmenthaltungen endgültig angenommen. Da- En haben neben den Sozialdemokraten und imunisten auch einige Demokraten und Zentrum sabgeordnete gestimmt.
Auf der Tagesordnung der Freitags-Sitzung, di« um 3 Uhr beginnt, steht neben kleineren Vorlagen auch die Beratung des Gesetzes über die Fälligkeit der Aufroertungchypothekm.
Annahme des Motonßers
im Stenevausfchu
Oege« die Stimme« dee Deutschttatrottalen und âom- muttifte« Vei Stimmeuthaitttttg der GorrawemoLvate« Berlin, 10. Juli. Der Steuerausschutz des Reichstags beriet heute die Deckungsvorlagen (Reichshilfe, Einkommensleuerzuschlag, Ledigensteuer, Lrgänzungshaushalt).
In der Aussprache betonen Kommunisten und Deutschnationale nochmals wie bereits im Plenum ihre grundsätzlich ablehnende Haltung gegenüber den Gesetzentwürfen.
Fischer (Köln, Dem.) erklärte die Haltung seiner Freunde zu den einzelnen Vorlagen bedeute noch keine Bindung für die Stellungnahme zu dem gesamten gegenwärtigen Regierungsprogramm.
Hoff (D. Dp.) führte aus, die Deutsche Volks- partei betrachte das Deckungsprogramm als Ganzes und könne den Einzelvorlagen nur zustimmen, wenn die gestern vorgelegten Ergänzungen durchgeführt würden.
Von Zentrumssei.te wurde gesagt, daß das Zentrum den Vorlagen sehr kühl gegenüberstehe, aber der dringende Wunsch, die Finanzen schnell und mit parlamentarischen Mitteln in Ordnung zu bringen, bestimme die Fraktion, die schweren Bedenken gegen Einzelheiten der Vorlagen zurückzustellen. x •
Reichsfinanzminister Dr. Dietrich führte u. a. aus, die Annahme der Vorlage fei die Voraussetzung für die weiteren Reformen im Versorgungsund Sozialversicherungswesen, vor allem für die Sanierung der Arbeitslosenversicherung.
Eine Gesundung der Wirtschaft sei nicht möglich wenn jetzt die Deckungsvorlagen abgelehnt
■ Die Verantwortung faße dann auf diejenigen, die die Annahme der Vorlage verhinderten. Die Regierung wolle nicht künstlich ein „Junctim" schaffen. Das „Junctim" sei durch die Natur der Dinge gegeben. Die Sanierung der Arbeitslosenversicherung, die Verwirklichung der Osthilfe und der anderen großen Vorlagen, die den Reichstag beschäftigten, seien nicht möglich, wenn die Reichskassen leer seien. Wenn die Deckungsvorlagen abgelehnt würden, wenn die Arbeitslosenversicherung zusammenbreche und das Land durch Unruhen erschüttert werde, dann werde das Volk den Reichstag verantwortlich machen für das durch sein Versagen entstandene wirtschaftliche Chaos.
Die Bedingungen dee Demokraten
Zustimmung mit Einsivluk dev unsestassetten Mivgev- abgabe unmdgilcv
Berlin, 10. Juli. Der Vorstand der Deutschen demokratischen Partei trat am Donnerstag zu einer Sitzung zusammen, in der Reichslagsabgeordneter Dr. Reinhold über die politische Lage berichtete. Autzerdem wurde von dem Reichstagsabgeordneten Fischer die Stellung der Demokratischen Partei zu der Regierungsvorlage belr. die Ctats- deckung umschrieben.
Dr. Reinhold führte aus: In den letzten Tagen ist eine nicht unbeträchtliche Verschiebung in der Situation dadurch eingetreten, daß die ursprünglichen Deckungsvorschläg«, die zunächst gegenüber den Vorschlägen des früheren Reichsfinanzministers Dr. Moldenhauer eine Verbesserung dargestellt hatten, durch das Entgegenkommen an die Rechte in einer Weise verschlechtert worden sind, die der dembkratischen Reichstagsfraktion eine Zustimmung wahrscheinlich unmöglich machen wird.
Die Reichsregierung habe sich vor allem auf Anregung der rechtsstehenden Parteien dem Gedanken einer ungestaffelten Bürgerabgabe, die die roheste Form der Kopfsteuer darstellt, genähert. Das politische Ziel der Demokraten bleibt nach wie vor eine Regierung der Großen Koalition, die unter “ ........ ' *’ ' die
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den gegenwärtigen Verhältnissen als die Dauer allein sichere Regierungsgrundlage . .
In der Aussprache wurde einmütig zum Ausdruck gebracht, daß eine Kopfsteuer aus sozialen und auch finanziellen Gefichtspuickten abzulehnen sei. Von allen Rednern wurde darauf hingewiesen, daß, gleichviel wie die Arbeitslosenversicherung jetzt saniert wird, die Gemeinden im Herbst durch den Ansturm der Wohlfahrtsarbeitslosen einer Mehrbelastung von 400—500 Millionen ausgesetzt würden, di« zu unübersehbaren Schwierigkeiten führen würde, wenn sie nicht rechtzeitig instandgesetzt werden, sich darauf einzurichten. Der zweckmäßigste Weg dafür ist die obligatorische Schankverzehr
steuer.
Der Vertreter der DDP. im Steuerausschuß des Reichstages, Abg. Fischer, kennzeichnete die L-ageder Frccktion Lurz wie fÄgt:
Die Christlichnationalen ließen durch ihren Abgeordneten von' Lindeiner-Wildau erklären, sie wollten die vorliegenden Entwirf re trotz mancher Bedenken verabschieden und dadurch die aktute Finanznot beseitigen, um den Weg freizu- manchen für die jetzt nicht mehr mögliche, aber im Winter notwendige große Finanzreform.
Keil (Soz.) erklärte u. a.: Wir können der Regierung nicht blindlings folgen, zumal die Politik der jetzigen Regierung darin besteht, 'die größte Fraktion des Reichstages, die Sozialdemokraten, zu brüskieren. Wir sind heute bereit zur Mitarbeit an der finanziellen Sanierung des Reiches aber wir müssen beanspruchen, daß unsere Vorschläge sachlich geprüft werden. Wir machen ganz bestimmte Streichungsvorschläge zum Haushalt und müssen erwarten, daß der Reichstag im einzelnen an den Streichungen arbeitet und daß er nicht der Regierung eine Generalermächtigung zu Streichungen gibt. Es würde nichts schaden, wenn zur Vornahme dieser Streichungsarbeit der Reichstag seine Sommerpause um acht bis vierzehn Tage verschieben würde. Die Sanierung der Finanzen halten wir für notwendig, aber sie muß auf parlamentarischem Boden geschehen. Der Versuch einer Lösung durch Staatsstreich oder Artikel 48 wäre ein Vabanquespiel.
Hilferding (Soz.) beantragte, sofort einen
gelegt werden soll.
Horlacher (Bayr. Volkspartei) schließt sich im wesentlichen der Zentrumserklärung an, wünschte aber eine Ausgestaltung der Reichshilfe hinsichtlich des Rahmens der davon erfaßten Personen.
Rach Schluß der allgemeinen Aussprache wurde dann Paragraph 1 des Reichshilfegefeh (grundsätzliche Festlegung der Reichshilse) mit 12 zu 7 Stimmen der Deutschnationalen und der Kommunisten bei Stkmmenenthaltung der Sozialdemokraten angenommen. Die weiterberatung wurde auf Freitag vertagt.
Die Fraktion lehnt die Regierungsvorlage zusammen mit der Bürgerabgabe ab. Die Fraktion ist unter Umständen bereit anzunehmen die Regierungsvorlage verbunden mit einer Schankverzehrsteuer und einer subsidiären Bürgerabgabe. Der Redner erklärte, dach nach seiner Auffassung am diesjährigen Etat 150—180 Millionen gespart werden können. Es sei nötig, mit dem Reichs- sinanzminister in Verhandlungen zu treten, um weitere Ersparungen durchzuführen.
Der Parteiführer Koch-Weser erklärte, daß die Reichstagsfraktion ihre Stellungnahme zum Reichsfinanzminister Dietrich deutlich präzisiert habe: die Fraktion könne aber darüber hinaus einer Persönlichkeit nicht im Wege stehen, wenn diese glaubt, eine staatspolitische Aufgabe erfüllen zu müssen. Die Anwendung des Artikels 48 sei der Anfang für den Untergang des Parlamentarismus. Trotzdem könnten die Demokraten nicht unmöglichen Dingen zustimmen, nur um der Regierung die Anwendung dieses Mittels zu ersparen.
In einer Entschließung sprach sich der Vorstand dafür aus, daß auf die R e i ch s l i ft e nur Personen gesetzt werden dürften, die auch in einem Wahlkreis an erster oder zweiter Stelle als Kandidaten aufgestellt seien. Nach wie vor wird sich die Partei mit aller Entschiedenheit für eine völlige Beseitigung der Reichsliste wie für eine Aenderung des gegenwärtigen Wahlrechts überhaupt einsetzen.
Die demokratische Reichstagsfrak- t i o n schloß sich in ihrer Wendsitzung dem Standpunkt des Partervorstandes an.
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Von Dr. Karl Mehrmann
vor-
Auch wenn man sich zwingt, im Verhältnis zu Frankreich ganz sachlich und urteilslos zu denken, so kommt man doch nicht um die Tatsache herum: in der Nachkriegszeit ist mit dem Ideal, für das die alliierten und assoziierten Mächte den „Kreuzzug gegen den. deutschen Absolutismus" zu führen vorgaben, mit dem nationalen Selbstbestimmungsrecht der übelste Mißbrauch, geradezu Schindluder getrieben worden. Man braucht nicht an die östliche Grenzen des Reiches, insbesondere nicht an Oberschlesien zu denken^ Es genügt, an das Elsaß zu erinnern, das ohne formelle Abstimmung seiner deutschen Bewohner der französischen Republik einverleibt wurde, an Eupen-Malmedy, das mit der Abschreckungsmethode der Listenauflage dem belgischen Staat eingegliedert wurde, an das Saargebiet, dem die Volksabstimmung für den langen Zeitraum von 15 Jahren heute noch vorenthalten wird. Das schlimmste Blatt in der Geschichte des Selbstbestimmungsrechts aber ist der Versuch Frankreichs, unter dem Schutze der Bajonette seiner Besatzungstruppen einen rheinischen Separatismus künstlich ins Leben zu rufen und ihn als Mittel zur Abspaltung des linken Rheinufers vom Reich, zur Bildung von Pufferstaaten im deutschen Westen und zur Annexion des reichsdeutschen Rheinstromgebietes zu benutzen. Die französischen Protektoren des „Selbstbestimmungsrechts" scheuten nicht davor zurück, landfremde Elemente, wie den berüchtigten Matthes an die Spitze der foge-
Allerwelts-Gesindel für die Geschöpfe und Helfershelfer seiner rheinischen Absonderungspolitik eine vor keiner Gewalttat, nicht vor Raub, nicht vor Diebstahl und nicht vor Blutvergießen zurückschreckende Leibgarde entstehen zu lassen und zu bewaffnen.
Trotzdem konnten Frankreich und seine Besatzungsorgane schon in den ersten Monaten ihrer Anwesenheit am Rhein die Gewißheit gewinnen, daß der Wille der rheinischen Bevölkerung ganz unzweideutig auf Verbleiben im Reich und auf Ablehnung jeglicher Abtrennungstendenzen gerichtet war. Die erste Warnung erhielt die französische Politik, als sich am 1. Juni 1919 die Gesamtheit der Bevölkerung, Arbeiter und Gewerbetreibende, Bauern und Bürger, Beamte und freie Berufe zu dem großen Proteststreik vereinigten, der in der Pfalz, in Mainz, in Wiesbaden, in Koblenz und darüber hinaus den Rhein hinab und seitwärts vom Rhein den Verkehr stundenlang lahm legte und die Eintagsrepublik Dortens in aufpeitschender Erregung wegfegte. Jahrelang hat sich dann das französische Besatzungsregime, nicht nur die militärische, sondern auch die Zivilbehörde, auch das französische Oberkommissariat des Herrn Tirard, separatistischen Denunziantentums bedient, um die deutsche Bevölkerung zu bespitzeln und zu drangsalieren, mit Geld- und Gefängnisstrafen und mit der Ausweisung zu bedrohn und zu quälen. Ihren Höhepunkt erreichte dieses ruchlose System im Ruhrkampfjahr. Wer sich darüber genauer unterrichten will, lese das eben erschienene grundlegende Werk, das Paul Wentzcke mit der Sorgfalt ein^s Historikers in seinem „Ruhrkamps" (Verlag von Reimer Hobing) und mit dem Verständnis des Politikers geschrieben hat, oder daS Buch, „Vom Ruhrkriege zur RheinlandrSumung", das Professor Grimm in Essen, der unerschrockene Verteidiger der verfolgten Deutschen, aus den bitteren Erlebnissen vor französischen Kriegsgerichten in der Hanseatischen Verlagsanstalt gerade jetzt hat erscheinen lassen. Jenes Jahr 1923 mit dem bewundernswerten Widerstand
der Rhein- und Ruhrländer gegen die französische Absicht, das Reich zu zerstören, mit der leidenschaftlich aufbrausenden Vernichtung des landesverräterischen Separatismus gab den französischen Machthabern die zweite Warnung, wie sie sich eindringlicher nicht ' ch, daß der deutsche Westen von sei- ftbestimmungsrecht für sein Deutschtum und für seine Reichszugehörigkit auch dann Gebrauch mache, wenn die Reichsregie-
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Vie bentlse Nummev umfaßt 12 Setten