Das neuest«
— In Mainz fand gestern außer einer Huldi- gungsfahrt des A. D. A. L. die Grundsteinlegung zum Stresemann-Denkmal statt.
— An dem gestrigen Rheinland-Befreiungsflug nahm auch das Luftschiff „Graf Zeppelin" teil.
— Der Bund der Saarvereine tagte gestern in Trier und nahm eine Entschließung an, in der die unverzügliche Rückgliederung an Deutschland gefordert wird.
— In Paris ist man voller Entrüstung über die Separatistenverfolgungen und konstruiert daraus eine Verletzung der von Deutschland übernommenen Verpflichtungen. Briand soll sich in diesem Sinne zu Hoesch geäußert haben.
— Auf der Rückfahrt von einem in Worms ab- gehaltenen „Roten Tag" begingen größere Abteilungen von Kommunisten in den Ortschaften der Rheinniederung schwere tätliche Angriffe gegen die Zivilbevölkerung.
— 3n Darmstadt wurden 50 Parakyphusfälle festgestellt. Bisher sind drei Todesfälle zu beklagen.
— Aus verschiedenen Teilen des Reiches werden schwere Anwellerkatastrophen gemeldet.
BsmmrmMfche GMetzeveZen
Bensheim, 6. 3uli. Auf der Rückfahrt vom „Roten Treffen" in Worms machten mehrere mit Kommunisten besetzte Lastkraftwagen hier auf dem Marklplatz halt, offenbar in der Absicht, Ruhestörungen hervorzurufen. Die einschreilenden Poli- zenbeamlen wurden bedroht, so daß diese von ihrer Masst Gebrauch machen mußten. Auf beiden Sei-
Böge der
Kommunisten wurden unterwegs von der Darmstädter Schutzpolizei angehalten und werden zur Zeit noch durchsucht. Einige Fahrzeuge konnten durchkommen. Mehrere Personen wurden zwangs- geskellt.
Mainz, 6. Juli. Kommunisten, die auf Last- I aukos vom Roten Treffen in Worms durch Rheinhessen nach Wiesbaden zurückkehrten, versuchten in mehreren Ortschaften Rheinhessens Unruhen hervorzurufen. So drangen sie in Guntersblum in ein Haus ein und verletzten einen Mann durch einen Messerstich in den Hals. Nachdem sie noch einen Zigarrenladen demoliert hatten, fuhren sie über Oppenheim weiter. In Nierstein soll es dann mit Studenten zu einem Zusammenstoß gekommen sein. Auch sollen aus einem der kommunistischen Autos Schüsse aus die Leute gefallen sein. 3n Mainz wurden 8 dieser aus Wiesbaden stammenden Lastkraftwagen von der Schutzpolizei angehalten.
Die Hanauer Teilnehmer an dem „Roten Tag" wurden bei ihrer Rückkehr auch in Hanau von der Kriminatzwlizei nach Waffen untersucht.
KeWsgemâMa-r ruUgev VoWs-asLeßLev
e Bewegung von sich geistig unter ibet, ehe sie sich
Frankfurt a. TR., 5. Juli. Die Reichsgemei n- ■ schaft junger Volksparteiler hielt hier s eine Tagung ihrer rhein-mainischen Gruppen ab. Die Gruppen nahmen zu einer Reihe aktueller politischer Fragen Stellung und einigten sich über die Fortsetzung ihrer praktischen Arbeit. Zu dem Scheitern der zwischen den Reichs- ■ tagsfraktionen geführten Sammlungsverhandlungen V erklärte die Versammlung, daß eine Sammlung der Parteien aus nur oranisatorischer Grundlage
-x und durch Vereinbarungen der Parteimaschinerie von vornherein keine Aussichten auf Erfolg bieten konnte und zudem als „Parteienaddition" in keiner Weise den Forderungen der jungen Generation entsprochen hätte. Die junge Generation hält fest y an dem Gedanken der Deutschen Staats- s Partei als dem Sammelbecken aller J staatsbejahenden Kräfte. Diese Sammlung läßt sich nicht herbeiführen durch Führer- beschluß, sondern nur durch eine Bewegung von unten her, eine Bewegung, die sich geistig unter bestimmten Parolen zusammenfindet, ehe sie sich organisatorisch bindet. Dieser Art Sammlung dient die Bewegung der jungen Volksparteiler, die es nur begrüßen würden, wenn sich in den Nachbarparteien gleichgerichtete Kräfte in Vormarsch fe^en würden. Die Hoffnung, daß der Jung deutsche gl Orden mit den in den Parteien lebendig werdenden Kräften zusammenarbeiten würde, muß als erledigt gelten. Die Volksnationale Vereinigung hat als Partei ihr Schicksal festgelegt. Zu der Entwicklung der Reichsgemeinschaft junger Volksparteiler stellte die Versammlung fest, daß ihr unter Ablehnung der Methoden moderner Massenbewegungen an der Bildung eines Führerkreises gelegen sei. Eine zweite, Ende Juli stattfindende Tagung der rhein-mainischen Gruppen wird über das Programm der politischen ^erbftarbeit beschließen.
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Lveue-erenninis des Gaas-undes
«och auShavren als eine ungevechie Lösung dev «Saaesrage
Trier. 6. Juli. Der Bund der Saaervereme Hakke feine 10. Jahreshauptversammlung nach Trier einberufen, nicht nur, weil die Skadk soeben frei geworden ist, sondern weil sie die Bezirkshauplskadk für das preußische Saargebiek bildet. Zudem sollte mit dieser Tagung die unlösliche Verbundenheit zwischen Saargebiet und Deutschland, besonders aber mit dem Trierer Bezirk, bekundet werden. Nach einer geschäftlichen,Sitzung wurde eine große Kundgebung der Saarländer veranstaltet, die einen glänzenden Verlauf nahm und die Lage und Wünsche der Saarländer unzweideutig widerspiegelte.
Schließlich wurde einstimmig folgende Entschließung angenommen:
Bei der Feier der Befreiung der Rheinlande von dem Druck fremder Besatzung in Trier gedenken die Befreiten in tiefer Trauer, vereint mit lausenden ihrer Brüder und Schwestern aus dem Saargebiet, der dort fortdauernden Fremdherrschaft. Sie wiederholen, was die Bevölkerung des Saargebietes in einmütigen Kundgebungen förtge-
seht fordert: Unverzügliche Rückkehr des Saar- gebietes unter die deutsche Regierung als Wieder- Simachung begangenen Unrechts. Diesem deuten Willen des Volkes an der Saar haben sich alle anderen Rücksichten unlerzuordnen. Die Menschen an der Saar sind es müde, sich als ein Anhängsel wirtschaftlicher Belange behandeln zu lassen. Hand in Hand mit der Rückkehr unter die deutsche Regierung muß der Rückerwerb der Gruben durch das Deutsche Reich so vorbehaltlos erfolgen, wie ihn der Versailler Vertrag selbst für den Fall der Rück-
Schwierigkeit bereiten. Tardieu weiß, daß die Be- völkerung gut deutsch ist und daß ein Volksentscheid daher nur eine Farce wäre. Eine baldige freund- „„ ,,___________ schaftliche Lösung dieses letzten territorialen Prob-
kehr des Landes unter die deutsche Regierung vor-1 lems zwischen den beiden großen kontinentalen sieht. Bei gutem Willen läßt sich auf den Grund- Mächten sei daher wünschenswert.
Dev AhewSsm-befLeßungsttus »Svak Sevve»« über dem befreiten Rheinland
Köln, 6. Juli. Das Rheinland stand gestern und Heuke im Zeichen des Rheinland- Befreiungsfluges. Diese große Flugveranstaltung bedeutete im Rahmen der bisherigen Be- freiungsfeiern eine besonders erhebende Kundgebung, da sie Brücken schlug zu den Schwestern und Brüdern, die solange den Druck der Besetzung ertragen haben, und den innern Gefühlen der Zusammengehörigkeit zwischen dem Rheinland und dem Reich einprägsam und innig Ausdruck verlieh.
noch vor wen!
Ueber 50 Sportfluggeuge, die schon am Samstag ihre Reife angetreten hatten, zogen als Künder der Freiheit und der Freude über das Land, in dem noch vor wenigen Tagen die Marfchtritte fremder Soldaten ertönten und die Marsaillaifs widerhallte; sie zogen ihre Kreise ferner dorthin, wo schon vor längerer Zeit die Trikolore und die belgische Flagge sowie der Union Jack eingezogen worden sind. Der ganze Westen, durch die Nöte der Zeit zu einer Schicksalsgemeinschast verbunden, feierte diesen Tag. Flugzeuge aus sämtlichen Teilen des Reichs beteiligten sich an dem Befreiungsflug, und führten so die lebhafte Anteilnahme aller Deutschen vor Augen. Das Streckenprogramm für die Sportflugzeuge sah für den Samstag vor, den Flug von Köln über Düren, Bonn, Koblenz, Wiesbaden, Mainz, Worms, Neustadt, Germersheim, Kaiserslautern, Kusel. Birkenfeld nach Trier, wo übernachtet wurde. Am Sonntag Dormitrag ging der Flug weiter von Trier über Stadtkyll, Aachen, Eschweiler, Madbach- Rheydt, Krefeld-Uerdingen, Duisburg-Hamborn, Essen, Düsseldorf mit dem Ziel Köln. Mit dem Flug war eine Reihe schwieriger sporttechnischer Sonderausgaben verknüpft. Eine besondere Note erhielt der Festtag durch die Teilnahme des Luftschiffes
„Graf Zeppelin".
Sie ««bei des „Graf Sesbelin*
Köln, 6. Juli. Das Luftschiff „Graf Zeppelin" ist heute früh um 7 Uhr in dem Kölner Flughafen Vutzweilerhof glatt gelandet. Nach einem Aufenthalt von 22 Minuten stieg das Luftschiff zum Rheinlandbefreiungsflug auf und verschwand nach einer großen Schleifenfahrt über der Stadt in westlicher Richtung.
Wiesbaden, 6. Juli. Heute vormiag gegen ^ll Uhr zog das Lufschiff „Graf Zeppelin" auf seinem Rheinland-Befreiungsflug in langsamer maiestatischer Fahrt über die Stadt. Trotzdem die Ankunft erst um die Mittagszeit angekündigt war, sammelte die Bevölkerung sich schnell auf den Straßen und Plätzen und schaute dem Luftriesen begeistert nach, bis er wieder in der Ferne verschwand.
Bad Ems, 6. Juli. Das Luftschiff „Graf Zeppelin" erschien heute morgen 9.30 Uhr unerwartet über Bad Ems. Es kam aus westlicher Richtung, flog über der Stadt eine große Schleife und neigte über dem Kurviertel die Spitze. „ „
Mainz, 6. Juli. Das Luftschiff „Graf Zeppelin hat heute vormittag auf seinem Rheinlandflug auch die Stadt Mainz überflogen.
und des Rückerwerbs der Gruben durch Deulfch- land eine Ordnung der wirtschaftlichen Beziehungen erreichen, die dem Saargebiel, Deutschland und Frankreich zum Segen gereicht. Einer Mißachtung dieser Grundlagen aber zieht das Volk an der Saar das Ausharren in der freventlich aufgezwungenen Fremdherrschaft noch weitere fünf Jahre vor. Dann wird die Volksabstimmung die heißersehnle Befreiung bringen ohne Bedingungen, ohne Bindungen unb ohne Vorbehalte.
Siir baldige Raumuttg
Newyork, 6. Juli. In einem „World"-Leik- artifei heißt es: die nach der Rheinlandräumung verbleibende Saarsrage kann kaum eine ernste
Trier, 6. Juli. Das Luftschiff „Graf Zeppelin" wurde heute unz 13.33 Uhr über ben östlichen Moselbergen von Trier sichtbar. Es kam aus der Richtung des Hunsrück und des Hochwaldes. Nach dem das Luftschiff über Trier mehrere Schleifen gezogen hatte, nahm es nordwestlichen Kurs auf Aachen.
Köln, 6. Juli. Nach dem großen Rundflug über dem Rheinland erschien um, 17.20 Uhr „Graf Zeppelin" von Norden kommend wieder über dem Flughafen Butzweilerhof und war zehn Minuten später glatt gelandet. Kaum waren die Haltetaue ergriffen, da erschien aus Düsseldorf kommend der andere Luftriese, das Flugzeug D 2000, das den großen Bruder umkreiste. Nachdem der Passagier- wechsel vorgenommen worden war, trat „Graf Zeppelin" kurz nach 18 Uhr die Rückfahrt nach Friedrichshafen an. Inzwischen war D 2000 gelandet.
Friedrichshafen, 7. Juli. Das Luftschiff „Graf Zeppelin" ist kurz nach Mitternacht auf dem Werftgelände glatt gelandet. Obwohl größte Dunkelheit herrschte.' konnte die Landung ohne Benutzung von Halteseilen vor sich gehen. Aus seinem Rückfluge ftschiff gegen 9 Uhr abends Karls-
erreichte das ßuj.„ ruhe, gegen %10 Uhr Offenburg und überflog gegen Jill Uhr den Kaiserstuhl.
Abschluß
des KhelttSau-sluges
Köln, 6. Juli. Von den heute morgen in Trier gestalteten 50 Teilnehmern am Rheinlandbefrei- ungsflug sind die 49, die in Düsseldorf zur letzten Etappe aufgeftiegen waren, sämtlich hier eingetroffen. Damit hat der Rheinlandflug sein Ende erreicht. Eine Maschine hatte bei der planmäßigen Zwischenlandung in Aachen wegen Bruch des Fahrgestells den Weiterflug aufgeben müssen. Die übrigen Flieger haben die Etappe Aachen-Efsen- Düsseldorf-Köln absolviert.
^vekbaUou ^fcln* avsesiüvzt
Köln, F. Jul. Der bet dem Freiballon-Wettbewerb heute morgen am Lindentor in der Nähe des Flughafens Köln-Butzweilerhof außer Wettbewerb aufgestiegene Freiballon „Köln" müße infolge einer aufsteigenden Gewitterboe kurz nach dem Start in Köln-Boll eine Notlandung vornehmen. Der Druck von oben war so stark, daß die Gefahr bestand, daß
der Ballon auf das Dach eines Haufes abgetrieben würde. Obwohl zehn Sack Ballast abgeworfen wurden, konnte der Ballonführer Geußgen (Köln) den Sturz nicht mehr verhindern. Geußgen ist kürzlich aus dem internationalen Wettbewerb als Sieger heroorgegangen. Bei dem Sturz wurden der Führer und die beiden Miffahrer Nabol-Krefeld und Schöster-Köln leicht verletzt. Der vierte Mitfahrer Justizrat Deußen-Krefeld erlitt innere Verletzungen und einen Vruch der Schädelbasis. Er ist im Laufe des Vormittags feinen Verletzungen erlegen.
Gvun-fiewlesuns des Giverematm-GhvettmaIs
Mainz, 6. Juli. Schon während das Luftschiff „Graf Zeppelin" kurz nach %11 Uhr seine Schleifen über Mainz zog, sammelte sich eine immer mehr und mehr anschwellende Volksmenge am Fischtorplatz, um Zeuge des historischen Augenblicks der Grundsteinlegung zum Stresemann- Ehrenmal am deutschen Rhein zu sein. Zahlreiche Fahnen von Vereinen und studentischen Korporationen umsäumten den Platz, der mit den Flaggen des Reiches, Hessens und der Stadt Mainz geschmückt war. Der Tribüne gegenüber war ein mit Trauerflor umrahmtes BiD Stresemanns auf- gestellt. Unter den Anwesenden bemerkte man u. a. Botschafter Freiherrn von Langwerth und Simmern, Landeskommissar Geheimrat Dr. Usinger, Provinzialdirektor Dr. Wehner, Oberregierungsrat Strecker, Oberbürgermeister Dr. Külb, die Bürgermeißer Dr. Ehrhard und Hiemenz, Reichsbahnpräsident Lochte, Reichsminister a. D. Dr. Scholz, den Vorsitzenden der Industrie- und Handelskammer Mainz Christian Scholz, Domdekan May und Oberbürgermeister Krücke-Wiesbaden. Als Vertreter der Familien war Wolfgang Stresemann zugegen. Pünktklich um 12 Uhr wurde Feier, die sich zu' einer tiefergreifenden Ehrung des Befreiers der besetzten Gebiete gestaltete, mit dem Niederländi- 4&-ÄÄ»
a. D. Dr. Scholz, das Wort zu einer eindrucksvollen Gedächtnisrede, in der er den jahrhunderte langen Kampf um den Rhein den Zuhörern vor Augen führte und betonte, daß kein Strom so innig mit deutschem Wesen, deutschem Streben und deutscher Kunst verwachsen sei wie der Rhein. Ein Deutschland ohne Rhein wäre kein Deutschland mehr. Heute noch liege der Rhein von der Quelle bis zur Mündung ganz im deutschen Sprachgebiet. Der Redner erinnerte an die schweren Leiden, die die Bevölkerung des Rheinlandes seit 1919 zu erdulden gehabt. Nie würden sie vergessen werden. Und mit der Erinnerung an die erduldeten Leiden werde auch das Gedächtnis jenes Mannes lebendig bleiben, der die Erlösung brachte. Gustav Stresemann, dem ein tragisches Geschick es verwehrt hat, die Freiheit des Rheines selbst schauen zu können. Der Redner würdigte dann Stresemann als Staatsmann großen Formats und als eine im Höchsten Sinne künstlerische Persönlichkeit. Er gedachte der vaterländischen Begeisterung und der Fröhlichkeit seines fast rheinischen Temperaments und fand zu Herzen gehende Worte für den treuen Freund, den guten Kameraden und unermüdlichen Mitarbeiter. Zum Schluß begrüßte er die Familie Stresemann und weihte den Grundstein der Freiheit der Rheinlande, der Größe des Vaterlandes, der Erinnerung an Gustav Stresemann.
Während die Flaggen auf Halbmast sanken und die Fahnen sich neigten, erklang das Lied „Am Brunnen vor dem Tore". Dann wurde die Urkunde verlesen. Während des Verlötens und Einmauerns der Kapsel trug Fräulein Ria Ginster aus Frankfurt am Main einen der Erinnerung Stresemanns gewidmeten Weihegesang vor.
Oberbürgermeister Külb erinnerte in seiner Ansprache daran, daß Mainz wohl am schwersten gelitten und daher einen Anspruch haben dürfte, das erste Denkmal des Befreiers in feinen Mauern zu bergen. Er gelobte, daß Denkmal immer treu behüten und in Ehren halten zu wollen. Sein Hoch galt dem heißgeliebten deutschen Vaterlande. Aus Tausenden von Kehlen erscholl begeistert das Deutsch landlied, während die Fahnen sich grüßend senkten und die Schläger der Studenten klirrten. Manch sinnvolles Wort begleitete die Hammerschläge auf den Grundstein, indes die Musikkapelle Stresemanns zweites Lieblingslied „Brüder reicht die Hand zum Bunde" spielte. Und bald war der Grundstein unter einer Ueberfülle von Blumen und Kränzen begraben.
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Mainz. 6. Juli. Nachdem am Nachmittag die Waoen und Motorräder des Allgemeinen Deutschen Automobilklubs, zum Teil prachtvoll mit Blumen geschmückt, im Korso durch die Stadt gezogen maren, versammelten sie sich gegen 5 Uhr nachmittags am Rheinufer an der Stadthalle zu einer
Die heutige Kummer umfatzt
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