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Frankfurt 0. M., 20. Juni. Nach einer eintögi- 1 gen Pause sprach am Freitag, am Schlußtage der 2. Akademie der Deutschen Hochschule für Politik über Reichs- und Verwaltungsreform, anstelle von Mi- . nistcrialdirektor Dr. Badt-Berlin der Berliner Staatspolitiker Professor Theodor Heuß über „Reichsrat, d i e zweit« Kammer". Heuß zog in längeren Ausführungen den Rahmen der historisch-politischen Entwicklung des Reichsrates in seiner heutigen Form und schilderte die Pläne von Hugo Preuß bei der Schaffung der Reichsver­fassung. Nach Heuß ist die Länderkonferenz bisher an der Frage vorbeigegangen, was aus dem Reichs­rat wird, wenn der Einheitsstaat Wirklichkeit wer­den wird. Der (abgelehnt«) Vorschlag Apelts, den Reichsrat zweckmäßig mit dem Reichswirtschafts­rat zu verschmelzen, sei ihm sympathisch gewesen; ihm scheine aber, daß der Reichsrat in seiner heuti­gen Form als Jnstruktionsmittel erhalten werden müsse. Offen bleibe dann noch die Neuregelung des in der Verfassung geregelten Systems der preu­ßischen Stimmentrennung im Reichsrat.

Ueber den „Ausbau der M it t e li n st a n- zen" sprach zum Schluß Regierungspräsident Dr. Friedensburg- Kassel. Der Ausbau der Mit­telinstanzen als verwaltungsrechtliches und verwal- tungspratkisches Problem erscheint -Friedensburg eine schwierige Frag«, weil die politischen Voraus­setzungen nicht geklärt sind. Friedensburg bekennt sich zum Einheitsstaat mit einer radikalen Durch­führung, weil nur diese Regelung einem mächtigen Volkswillen entspräche, daß es nur noch einen Staat, nämlich das Reich, gibt. Die Reichsreform müsse die Doppelstaatlichkeit, jene alte Form mittelalter­liche» Staatsüberlieferung, die mit modernen staat­lichen Forderungen nicht mehr in Einklang zu brin­gen sei, endgültig beseitigen. Der Traum des Volkes sei eine bessere Ausgestaltung seines Staates, bessere Uebereinstimmung zwischen dem inneren Volks- und Kulturbewußtsein und seinem staatlichen Aufbau. Gleichzeitig werde der Staat volksnäher, wrbe mehr das Organ bes Volkswillens. — Die künftigen Länder sollen nach Ansicht des Redners nicht zu groß jein; 20—40 000 Quadratkilometer bei zwei bis fünf Millionen Einwohnern erscheinen ihm genug. Bei der neuen Grenzziehung würden Mansche Ueberlieferungen und Stammeseigen» art, aber auch moderne Anforderungen an Wirt­schaft und Verkehr, berücksichtigt werden müssen. Der Redner gibt ein Bild der künftigen Organi­sation der Reichs- und Landesvertretung. Dem Reich« müsse die Verwaltung wesentlicher Reichs- aufgaben (Bahn, Post, Justiz, Rechtspflege usw.) überlassen bleiben; dagegen müsse den künftigen Ländern manche derzeitige Reichsverwaltungsauf­gaben überwiese» werden. Darüber hinaus ist zu lösen, inwieweit Aufgaben der Bildung und der Kirche verwaltungsmäßig zu verteilen sind, um ge­wissen innerdeutschen Schwierigkeiten zu begegnen, Friedensburg kommt zu dem Schluß, daß es besser sei die Reichsreform gründlicher und radikaler zu betreiben, wenn sie auch erst in späterer Zukunft erfolge, als sich in naher Zukunft mit einer unwirk- lieben Scheinlösung zu begnügen.

Späte Sensation nm den Tod eines amerikanischen Präsidenten

wurde Präsident Harding von seiner Frau vergiftet? — Eine vernichtende Anklage um den Tod eines amerikanischen Präsidenten

Der Name keines anderen amerikanischen Prä­sidenten war so verknüpft mit Korruption?- und Skandalgeschichten, wie der des Präsidenten Harding, des Nachfolgers Wilsons. Und so ist es auch kein Wunder, daß sich um seinen Tod trübe Legenden gebildet haben, die wissen wollen, daß Harding kei­nes natürlichen Todes gestorben sei. In den Ver­einigten Staaten findet jetzt ein Buch unter dem TitA „Der seltsame Tod des Präsidenten Harding" reißenden Absatz; ein Buch, dessen Verfasser zwar vielleicht kein hundertprozentiger Gentleman» ist, der aber dafür den Dingen sehr nahegestanden hat. Gaston Means, der Verfasser des Buches, war sei­nerzeit der Gattin des Präsidenten Harding als Privatdetektiv vom Justizministerium zur Verfü­gung gestellt worden. Vor dem Krieg war er im Spionagedienst einer fremden Dlacht tätig. Vor kurzem hat er eine zweijährige Gefängnisstrafe ver­büßt, zu der er im Zusammenhang mit dem Petro- leumskandal-Fall Daugherty verurteilt worden war.

Means erzählt in seinem Buch ausführlich auf Grund seiner persönlichen und dokumentarischen Kenntnis der Dinge — er will 16 Kästen mit Notizen und Papieren in Sicherheit gebracht haben — wie das Schicksal des Präsidenten Harding in seinen Lebensjahren und sein Verhältnis zu seiner Gattin von zunehmender Tragik erfüllt war, unb schildert in Andeutungen, die keine Andeutungen mehr sind, den Tod des Präsidenten in einer Art, die, wenn man die Schilderung als wahr unter­stellt, keinen Zweifel darüber lassen könnte, daß Harding von seiner Frau durch Gift ermordet worden ist.

Harding starb am 2. August 1923 in San Fran­cisco auf einer Reise nach Alaska, die er zusam­men mit seiner Frau und auf deren Veranlassung unternommen hatte. Er war bei seinem Tode 58 Jahre all, seine Gattin war einige Jahre älter. Frau Harding war von ungeheurem Ehrgeiz be- jeelt, sie war überzeugt, daß die Wahl Warren Hardings zum Präsidenten ihr Werk war. Dabei war sie spiritistischen Neigungen zugänglich und hielt sich auf Grund häufiger Besuche bei einer Hellseherin für ein bevorzugtes „Kind des Schick­sals". Die Petroleum-Skandale der Bande um Fall und Daugherty, in deren unsichtbarem Mittelpunkt der Präsident selbst stand und die kaum mehr zu verheimlichen waren, machten der Präsidentin schwere Sorgen. Sie zog Means in ihr Vertrauen, um festzustellen, durch welche mysteriösen Um­stände ihr Monn an die Bande der Oel-Spekulan­ten gefesselt war. Dieser machte die Feststellung, daß Harding mit einer 30 Jahre jüngeren Frau namens Nan Britton aus feinem Heimatsort Narion im Staat Ohio ein Verhältnis unterhielt, deiN-Sine Tochter entsprossen war. Die Bonde der Oel-Spekulanten, so behauptet Means, wußte von diesem Geheimnis und benutzte ihre Kenntnis, um den Präsidenten für ihre Zwecke gefügig zu machen.

jedenfalls später eine Bestätigung, als diese Frau ein Buch unter dem Titel „Die Tochter des Präsi­denten"' herausgab und öffentlich in Kinos für eine Reform der Gesetzgebung zugunsten der außerehe­lichen Kinder eintrat. Doch das mar, wie gesagt, erst später. Means hatte Frau Harding sogar Briefe les Präsidenten an das Mädchen verschafft. Zwi­schen dem Ehepaar Harding gab es eine peinliche Szene, die damit endete, daß der Präsident hand­greiflich gegen seine Frau wurde. Nun überstürz­ten sich die Dinge etwas. Auf eine Andeutung der Präsidentin, es könne zu einem Verfahren vor dem Staatsgerichishof kommen, antwortete Harding kühl, dann werde er sich mit seiner Tochter aus dem Staube machen. Ein Mitglied der Petroleum- Eligue, Jeffe Smith, wurde in einem Washingtoner Hotel im Zimmer des JustiMinisters tot aufgefun­den. Es heißt, er habe Selbstmord verübt.

-Kann man die Sitze des Sedin««!« ausnütze«

Schächte von 2800 Meter Tiefe.

Die Weltkraftkonferenz fielst die Energie ver- orgung der Menschheit wieder einmal zur Erörte­rung. In der Erwartung, daß die natürlichen Brennstoffvorräte der Erde immer knapper wer­den, bemüht man sich, rechtzeitig einen Ersatz da­für durch Ausnützung von Naturkräften ausfindig zu machen. Ob man hierfür auch die Wärme des Erdinnern benützen kann, untersucht kritisch Th. R. Read. Bisher geschah dies in geringem Maße nur dort, wo an manchen Stellen der Erde, z. B. in der italienischen Landschaft Toskana, Wasser­dampf aus der Erde strömt, der vielleicht durch Einsickern von Grundwasser auf geschmolzene Lava entsteht.

Um im Erdinnern Dampf zu erzeugen, müßte man noch viel tiefere Schacht« als bisher graben. Der tiefste bisher gebohrte Schacht, ein Oelbrunnen in Kalifornien, hat eine Tiefe von 2,8 Kilometern. Das ist eine lange Strecke, die aber noch nicht ein­mal % Promille des Erdradius beträgt. In Bra­silien und in afrikanischen Minen sind ebenfalls Schächte von über 2000 Metern Tiefe bekannt. Doch ist überall die Temperaturzunahme in der Tiefe ungleichmäßig, sie schwankt um mehrere Hundert Prozent! Wie heiß der Ker» der Erde ist, kann man ungefähr schätzen.

Das Bohren tiefer Schächte ist sehr kostspielig; man kann aber nicht einmal ungefähr angeben, was das Bohren eines 8 Kilometer tiefen Schach­tes kosten würde, in dem die Temperatur wahr­scheinlich hoch genug zur Wasserverdampfung wäre. Das einfachste Verfahren bestände darin, durch ein Rohr in das Erdinnere Wasser zu leiten, das durch ein anderes Rohr als Dampf hoch käme. Neben dem Erddruck würde aber der ungeheure Druck er hohen Wassersäule selbst große Schwierig­keiten bereiten, so daß man in der Tiefe das Rohr durch ein Reservoir unterbreche» müßte. Zudem würde die Erwärmung sehr langsam vor sich ge­hen, da der umgebende Fels die Wärme sehr lang­sam herbeileitet; er könnte unter Umständen ge­radezu wie ein Isolator wirken. So fielst also

Die Besuche der Präsidentin bei der Wahrsage­rin wurden häufiger. Es heißt, „sie müsse ihre Auf­gabe erfüllen". Zu Means sagte sie: „Ich bin dazu bestimmt, Warren Harding gänzlich unter meine Gewalt zu bringen. Nur deswegen wird die Reife nach Alaska gemacht". Ein andermal erklärte sie: „Der Präsident wird zuerst sterben. Er wird in Ehren sterben. So haben es di« Sterne entschie­den."

Und nun kommen die Schilderungen von Means über den Tod des Präsidenten in San Francisco, di« manchmal in Andeutungen stecken bleiben, oft gewollte Unklarheiten enthalten, aber im Grunde eine vernichtende Anklage gegen di« Gattin des Präsidenten sind. Nach der offiziellen Version war Harding zunächst an einer Austernvergiftung er­krankt u. hatte, von den Anstrengungen der Reise er­müdet, das Bett hüten müssen. Vorübergehend tra­ten Symptome eines Lungenleidens auf. Schließ­lich ging es ihm wieder besser. Sein Tod trat eines Sonntagabends ganz plötzlich ein als außer ihm nur Frau Harding im Zimmer war. Man schloß auf eine Embolie. Den damaligen Angaben der Zeitungen zufolge sollen zwei Pflegerinnen und der Arzt im Zimmer des Präsidenten bei seinem Tod zugegen gewesen sein, doch erklärt Means diese Be­hauptung für falsch.

Hardings Leichnam wurde nach Washington ge­bracht. und zwischen Frau Harding und ihrem Ver­trauten Means spielte sich bald danach im Weißen Haus eine inhaltsschwere Unterredung ab. Frau Harding erklärte mehrmals, sie bebaure den Tod ihres Gatten nicht. Von dem Tod des Präsidenten soll sie Means folgende Schilderung gegeben haben: „Ich war zehn Minuten mit ihm allein. Es war die Zett, wo er seine Medizin zu bekommen hatte. Ich gab sie ihm und er lehnte sich einen Augenblick mit geschloffenen Augen auf seine Kissen zurück. Plötzlich riß er seine Augen groß auf, schüttelte den Kopf und sah mich an. Ich stand an seinem Bett."

Hier schattete Means die Frage ein: „Glauben Sie, daß er gewußt hat?" Frau Harding antwor­tete: „Ja, ich glaube, daß er gewußt hat. Nach einigen Minuten rief ich um Hilfe. Die Zettungen haben den Rest gesagt." Schließlich unterhielt sich Frau Harding noch lange mit bem Detektiv über die Frage, ob es möglich sei, daß man eine Autop­sie des Leichnams ihres Gatten verlangen könne. Means bezeichnete das als unwahrscheinlich.

In dem Buch wird nicht direkt die Behauptung aufgestellt, daß Präsident Harding von seiner Gat­tin getötet worden sei. Dies ist jedoch nach dem ganzen Inhalt des Buches kaum mehr nötig ge­wesen. Frau Harding, die ihrem Gatten einige Monate später im Tode gefolgt ist, kann sich gegen die Verdächtigungen nicht mehr zur Wehr setzen. Auffällig ist jedoch, daß die Erben des Präsidenten Harding in seiner Weise Miene machen, gegen den Mann vorzugehen, der den Namen ihrer Eltern an- gierung nicht daran zu denken scheint, die weiteren Auflagen des Buches von Means zu unterdrücken und den Skandal einzudämmen. Man hat vielleicht das Gefühl, daß das, was Means in seinem Buch sagt, nicht mit allen Einzelheiten der Wahrheit zu entsprechen braucht, daß aber seine Version ziemlich plausibel klingt. Die Amtszeit des Präsidenten Harding war sosehr mit Skandalen umgeben, deren Abwicklung (man denke an den Skandal des frühe­ren Ministers Fall) noch mehr als fünf Jahre in Anspruch genommen hat, daß es fetzt anscheinend auf einen Skandal mehr oder weniger nicht mehr anzukommen braucht. So läßt sich vielleicht eine Parallele ziehen zu dem tragischen Tod des franzö­sischen Präsidenten Felix Faure, .dessen Ende ja auch mit einer Giftmordoffär« in Verbindung gebracht worden ist, ohne daß je eine genaue Aufklärung erfolgt wäre.

dieses Problem den Ingenieur vor außerordentliche Schwierigkeiten, und mit einer Lösung in naher Zeit ist kaum zu rechnen.

34 Lahve unschuldig im Mo

Ein Doppelmord, wegen dem vor 24 Jahren vier Neapolitaner zu je 30 Jahren Zuchthaus ver­urteilt worden waren, und die plötzliche Wieder­aufnahme dieses Prozesses füllen gegenwärtig die Spalten der italienischen Zeitungen. Zwei Ange- höriige jenes berüchtigten, nunmehr unterdrückten neapolitanischen Geheimbundes, der Camorra, wa­ren von ihren Kameraden wegen angeblicher Un- zuverlässigkeit mit zahlreichen Dolchstichen gleich­zeitig, aber an verschiedenen Orten ermordet wor­den. Die Verurteilten haben immer und immer wieder ihre Unschuld beteuert. Di« Verteidiger ha­ben durch lange Jahre vergeblich die Begnadigung oder die Wiederaufnahme des Prozesses versucht. Einer der Verurteilten ist vor wenigen Monaten gestorben und hat noch auf dem Sterbebett dem Geistlichen hoch und heilig seine Unschuld ver­sichert. Nun ist endlich die Wendung in der Ange­legenheit eingetreten. Das falsche Zeugnis, auf das das Urteil sich stützte, ist feierlich widerrufen wor­den. Der falsche Zeuge, ein Berufsverbrecher, der in den letzten zwei Jahrzehnten länger« Strafen absitzen mußte und sich zur Zeit wieder im Ge­fängnis befindet wurde von der Bußpredigt des Gefängnisgeistlichen so ergriffen, daß er beichtet«. Sein Beichtvater konnte ihn schließlich dazu bewe-

mer!

^en, vor dem Gefängnisdirektor und anderen Zeugen seine damaligen Angabe» zu widerrufen. Das Gnadengesuch der Verteidigung für die vor 24 Jahren Verurteilten liegt nun bereits dem höchsten Appellationsgericht vor. Seine Entschei­dung kann aber erst in einigen Wochen fallen. Jm- ..... 'yin ist nach den Zeitungen, die eine Fülle von Einzelheiten bringen, zu erwarten, daß das Ge­richt das Gnadengesuch befürwortet, nach dessen Annahme di« Verurteilten endlich die langersehnte Freiheit erhalten und die Wiederaufnahme des Prozesses betreiben können.

verminderte Lebensgefahr bei Operationen.

Ein Instrument, das angeblich berufen sein soll, die Zahl der Todesfälle während einer Operation auf ein Minimum herabzudrücken, wurde von zwei Engländern erfunden und soll bei der nach- sten Sitzung der Britischen Medizinischen Gesell- schaft vorgesührt werden. Wie die Erfinder be­haupten, gibt das neue, „Cardigraph" genannte Instrument dem operierenden Arzt, falls beim Patienten Herzschwäche eintritt, unverzüglich das Signal, das es ihm ermöglicht, die zur Herzbele­bung erforderlichen Maßnahmen ohne Zeitverlust zu ergreifen. „Wenn der betäubte Paticitt auf dem Operationstisch liegt", erklärte ein englischer Chi- rurg einem Bcrichterasttter, so ist der Operateur ausschließlich auf die Mitteilungen des die Be­täubung überwachenden Assistenten angewiesen, der den Pulsschlag des Patienten kontrolliert. Die Mehrheit der Todesfälle in der Chloro formmaske erfolgt, bevor noch der operierende Arzt eine Ah­nung hat, daß irgendetwas nicht in Ordnung ist Ich selbst demonstrierte vor kurzem im anatomi­schen Theater eine schwere Operation vor den Stu­denten. Technisch verlief diese einwandfrei, aber ich war furchtbar erschrocken, als ich mich am Schlüsse der Operation überzeugen mußte, daß der Patient tot war. Ich war in meine Arbeit so ver. tieft, daß ich das Warnungssignal meines Assisten­ten nicht wahrgenommen hatte; im andern Falle hätte ich selbstverständlich die Operation sofort un­terbrochen, um mich des Patienten anzunehmen" Der „Cardigraph" besteht aus einem Satz von Elektroden, die am Körper des Patienten befestigt sind. Die Herztöne passieren einen Tonverstärker und einen Umschalter, der den Herzschlag lauter wiedergibt, als beim Gebrauch eines Stehoskops möglich wäre. Der operierende Arzt kann umnög, sich dies« starken Töne überhören.

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