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HanaueMzeigev

WUdEML-MMOßE f&^Éb^tani Stobt und Land

scheint tägstch mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat RM. 1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn z Einzelnummer 10, Freitag 15, Savstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 Ä-pfg., im Reklameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. z Offertengebühr 50 R-Pfg.

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Stadt und Land

SrMungsort und Gerichtsstand für beide Telle ist Hanau. z Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrift u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.^Geschäftsstelle: Hammerstr.9/ Fernspr. 3956,3957,3958

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Das neueste

Zn Frankfurt a. M. kam es gestern bei der Einweihung desHauses der Jugend" zu Zufam- menstötzen zwischen Linksgruppen und National­sozialisten. Die Polizei mutzte mit dem Gummi- foüppel eingreifen. Der Festleitung blieb nichts übrig, als die Veranstaltung abzusagen.

Der Entwurf des Ausgabenfenkungsgefehes, der jetzt dem Reichskabinett vorliegt, sieht starke (Eingriffe in das Beamtenrechk vor.

In maßgebenden Kreisen Friedrichshafens rechnet man damit, daß das LuftschiffGraf Zep­pelin" bereits am Donnerstag in Friedrichshafen einkreffen wird.

Der nationalfozioKstifche Reichstagsabge- ordnete Dr. Goebbels wurde wegen Beleidigung des Reichspräsidenten zu 800 RM Geldstrafe verurteilt.

Der in dem bekannten Grundstücksskandal verwickelte frühere Berliner Sladtrak Paul Busch ist gestern an den Folgen einet allgemeinen Nieren. Vereiterung gestorben.

Der Schnellzug Paris Marseille ist bei Montereau entgleist. Bei dem Unglück wurden 7 Personen getötet. Es wird als Ursache ein Atten­tat angenommen.

In Indien haben neue Zusammenstöße statt- gefunden.

SOSägevei bei einer Ougendbeimweibe Das FraEnrier -OaW der Lugend^ mit einer Schlägerei eröfkneè - Die Sinweibunssfeiev abgebrochen

Frankfurt a. 211., 1. Juni. Deutschlands größte und schönste Jugendherberge sollte Heuke mit einer großen Einweihungsfeier in aller Form eröffnet werden. Während des Aufmarschs der einzelnen Jugendverbände vor der Terrasse des großen Jugendheims, auf der sich die Spitzen der Behörden, darunter der neue Oberpräsident Haas aus Kassel, ein­gefunden hatten, kam es zu Streitigkeiten, die machten.

eine Fortführung der Feier unmöglich

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Berlin, 1. 3uni. DerVorwärts" verweist Ä einer Spitzennotiz auf die bevorstehenden Sabi- rek^sberatunae« über die Deckungsvorschläge und L ^âLUgnnte Ausgobenseokvagsgeietz nah ver-

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melle

Uneben Kürzung der Bezüge, des Urlaubs und der V Pension Persönalabau, Einstellungssperre, Aushe- 1 bungber Gleichstellung der verheirateten weib- 1 lichen Beamten, Heraufsetzung der Dienstalters- grenze und Wiedereinbringung eines neuen Besol- dungssperrgesehes für Länder und Gemeinden, Zusammenlegung und Auflösung von Behörden usw. vorsehen soll. Die Kürzung der Bezüge solle, wie der Informator des Demokratischen Zeitungs­dienstes wissen will, durch eine allmähliche Beseiti­gung der örtlichen Sonderzuschläge herbeigeführl werden. Angestrebl werde eine Verringerung der Kopfzahl des gesamten Personals der Reichsmini- sierien um zehn Prozent, wobei gleichzeitig für die nächsten fünf Jahre Mehraufwendungen in den Personolbezügen der Beamten und Angestellten durch Verringerung der Kopfzahl ausgeglichen wer­den sollen. Die Dienstaltersgrenze soll von 65 auf 68 Jahre heraufgesetzl werden. An Pensionskär- Zung wird für den Fall einer nebenberuflichen- iigkeil gedacht. Die Möglichkeit der geplanten ßür- iung für verheiratete weibliche Beamte sehe eine Verfassungsänderung voraus.

3n Ergänzung der Mitteilungen des Demo- krakischen Zeikungsdienstes will derMontag Mor­gen" aus authentischer Quelle noch erfahren, daß es sich im ganzen um sechs einzelne Gesetz- entwürfe handele, die dem Reichstage innerhalb A nächsten 14 Tage zugehen sollen. Wie dos im einzelnen weiter meldet, sieht das Spar- program zunächst die Abschaffung mehrere Aemter ot- U. a. sollen das Amt des Reichskunstwarls, »re Reichszenkrale für Heimakdienst und eine Reihe »°n Finanzämtern zu existieren aushören.

Giadivaè Ns§M sesisvbsn

Berlin, 1. Juni. Der frühere Siadtrat Paul ^ujch ist heute nachmittag im Moabiter Kranken- wus an den Folgen einer Nierenvereiterung ge- Itorbcn. Sein Tod ist für die behandelnden Aerzte, K die Verschlimmerung seines Gesundheitszustan­des seit Wochen beobachtet haben, nicht unerwartet gekommen. In einer Konferenz, die morgen abgs- Men wird, will sich die Untersuchungsbehörde werden, in welcher Weise die Ermittlungen nach dem Tode des Hauptbeschuldigten in dem ^nuidstückskandal fortgesetzt werden sollen.

Ueber die Krankheit Buschs hat sich Geh. Med.- Klemperer einem Pressevertreter gegenüber folgt geäußert: Seitdem Stadtrat Busch vor °rwa einer Woche in das Mobiter Krankenhaus ftNgeliefert worden war, haben seine Kräfte von og zu Tag abgenommen. In den letzten Tagen er taum noch bei Bewußtsein. Seine Krankheit mti> einer allgemeinen Bewußtseinstrübung funden, so daß Busch nach Ansicht Klemperers MN seit vier Wochen nicht mehr zurechnungsfähig EWern dürfte. In den letzten Tagen fei eine 9® Entkräftung eingetreten und der Zustand ^Kranken war derartig, daß er in den letzten i"den überhaupt nicht mehr gelitten habe. Es selbstverständlich alles geschehen, um Busch am i ,en zu erhalten. Von einem operativen Eingriff ^mnn aber mit Rücksicht auf die Schwäche des ^nken absehen müssen.

Hierzu teilt der VereinHaus der Jugend" fol­gendes mit: In Frankfurt a. M. ist es feil Zahri üblich, daß sich bei allen Veranstaltungen, die einen gemeinsamen jugendpflegerischen Mittelpunkt haben, die Jugend aller Richtungen einschließlich der polllisch-orientierlen Verbände zusammenfinden. Die gemeinsamen Feiern bei der Einweihung der Frankfurter Jugendheime, bei dem Fest der Jugend im Stadion und bei der Schlußstc' Hauses der Jugend" hatten auch stet.

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steinlegung des lets einen durch­

aus harmonischen Verlauf genommen. Dies ließ daher erwarten, daß auch die Einweihung des Haufes der Jugend" sich nnederum zu einer wir­kungsvollen Kundgebung der gesamten Jugend ge­stalten würde. Me der im Verwaltungsrat vertretenen hatten sich auch auf ein

gemeinsames Programm geeinigt: als Sprecher für die gesamte Jugend war ein Vertreter der soziali­stischen Arbeiterjugend bestimmt; der Sprechchor sollte von dem Evangelischen Bund Deutscher 3u- gendvereine gestellt werden. Der Aufmarsch war vollzogen, als sich eine Gruppe, die um eine Haken­kreuzfahne geschart war, im Anffteü' 7 -° m

in einer der

Würde der Veranstaltung völlig widersprechenden Weise KusSelöst. Unter dem Eindruuck der entstan­denen Störung, die einige Verbände zum Verlassen des Festspielplatzes veranlaßte, hielt es der Vor­stand für richkag, von der Feier abzusehen.

Weiter wird cemefbet: In nächster Nachbarschaft

ssziasistische Gruppe mit deren Anrücken wurden

ihne auf. Bei mgen laut. Den

mündlichen Injurien folgten Tätlichkeiten; es ent­

stand ein wildes Durcheinander. Die Polizei mußte eingreifen, um Ordnung zu schaff!

drängten die Streitenden auseinander, griffen die Wildesten aus der Menge heraus und sistierten sie. Die Ruhe schien zunächst wieder Hergesteltt. Aber

ern Berittene

es dauerte nur wenige Minuten. Nach bevor die Feier beginnen konnte, waren die beiden Gruppen schon wieder aneinander geraten. Die Polizei mußte wieder eingreifen. Der Gummiknüppel mußte die rabiaten jungen Menschen zur Ruhe zwingen. Wie­der wurden verschiedene junge Leute Herausgegrif- fen und vom Platz geführt. Jetzt rückte die ganze natronalMalif^ Gruppe ab.

In dieser ziemlich peinlichen und beschämenden Situation betrat ein Führer eines der nationalen Jugendverbäud« das Podium. Er versuchte zu sprechen. Aber der sofort verstärkt einsetzende Lärm machte ihm jede Verständigung unmöglich. Es rückt« dann die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Ju- gendbünde ab. Das war das Signal! Die hündische Jugend, die katholische Jugend und die Pfadfinder

folgten geschlossen. Bürgermeister Gräf, dem vor allem bas Bedienst um den Bau des Hauses der Jugend zukommt, konnte nur erklären, daß dieses Haus jetzt eröffnet fei.

SesMwdene SEavurrsett

Die Arbeitsgem ein schäft der Frank­furter Pfadfindergrup pen erklärt: Durch unerhörte Provokation seitens roter ParteijugeNd und durch die Taktlosigkeit des dauernden Spielens der Internationale" sahen wir uns leider veran­laßt, bevor die Feierlichkeiten begannen, die Fest­versammlung zu verlassen. Die gesamte hündische Jugend schloß sich unserem Vorgehen an.

'Wir legen Verwahrung dagegen ein, daß von feiten roter Parteijugend und deren gewissenlosen Hintermännern immer wieder der Versuch gemacht wird, derartige Feiern zu einer ihrer Parteiver­sammlungen zu erniedrigen. Die Unterzeichnete sowie die anderen bündische Jugend ist nicht genullt, sich provozieren zu lassen, und wird in Zukunft ähn­lichen Veransbcckturvgèn jernbleiben.

nähme einer böswillig verursachten Zugentgleisung nahe.

Paris, 2. Juni. Ministerpräsident Tardieu, der am Sonntag abend wieder in Paris eingetrof- fen ist, hafte den Rückweg aus Dijon dazu benutzt, an der Unglücksstelle vor Montereau Halt zu machen und biete zu lvsicht gen. Bei feiner Anku.üt Hafts er eine Besprechung mit dem Justizminister und dem Minister für öffentliche Arbeiten Pernot über die bereits eingeleitete Untersuchung. Minister Pernot lehnte es ab, den ihn befragenben Jour, nalisten das Ergebnis seiner Festellungen mitzutei- len, insbesondere ob es sich um einen Sabotageakt handele, jedoch verneinte er die Frage, ob er an ein Attentat gegen den Minister­präsidenten glaube, da der Sonderzug Tardieus die Unglücksstelle, und zwar auf einem anderen Gleis, bereits passiert hatte. Pernot bezeich­nete es als ein Wunder, daß die Katastrophe nicht mehr Opfer gefordert habe, seien doch mehr als 700 Personen im Zuge gewesen.

Doch eZttÄtLettiai bis 4Machs

Paris, 2. Juni. WieMalin" meldet, hat es sich im Verlauf der Untersuchung herausgestellt, daß ohne Zweifel ein Akkenkat vorliegt. Der gerichtlichen Untersuchung bliebe es vorbehal- fett, die planmäßig vorgegangenen Attentäter noch ausfindig zu machen. Man habe im übrigen nicht nur an den Schienen Vorrichkungen zu einer Ent­gleisung des Zuges angebracht, sondern auch einen schwerbeladenen Seinckahn losgemachk und die Strömung hinunterkreiben lassen, um die Brücke zu rammen, über die der Zug fahren mußte.

Siusmfahst des ^Gsaf ZevvslZn"

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in der Arbrits-

Svan gotischen Jugendbünde zusam- Verband« erklären hiermit, daß sie

den Verlauf der Einweihungsfeier und die vor dem Haus der Jugend ftattgefuitbenen Zwischenfälle auf das lebhafteste bedauern. Da sie keine Veranlassung 'hatten, sich in einen politischen Streit zwischen rechts- und linksstehender Jugend einzulassen, «r- klärten sie durch ihre ^Führer, daß sie den Festplatz verlassen. Diesem Vorgehen schlossen sich die kacho- Ikschen Bünde und wesentliche Teile der übrigen Jugend an. Gleichzeitig wurde die Feslleitung ge­beten, das Fest in Anbetracht der Vorfälle nicht stattfinden zu lassen. Wir bedauern sehr, daß die Festleitung der Situation nicht gewachsen war.

Wir verlangen, daß die Schuldfrage von einem unparteiischen Ausschuß sestgeftellt wird, müssen aber jetzt schon erklären, daß wir die Haupturfache der Dorfälle darin erblicken, daß gewisse Kreise glaubten, mit dem Fest der Jugend politische und weltanschauliche Propaganda verbinden zu müssen.

Wir stellen ausdrücklich fest, daß der Mmavsch der evangelischen Jugend in keiner Weise eine Kundgebung irgendwelcher parteipolitischer Art dar- ftellte, sondern einen Protest gegen die gestörte Ordnung.

*

Worauf der ganze Streit zurückguführen ist, ist noch nicht einwandfrei geklärt. Der Ortsausschuß für Jugendpflege beabsichtigt, in den nächsten Wo­chen in einem kleineren Kreis die Einweihungsfeier zu veranftallsn.

gung der Zollgeschäste begaben sich die Fahrgäste desGraf Zeppelin" bis zur Abfahrt des «onder° zuges, der sie nach Newyork bringen soll, in bite Wartehalle. Dr. Eckener erschien im Pressezimmer und bat die Presseverfteter, ihre Fragen möglichst kurz zu fassen. Er war offensichtlich sehr mübe und machte einen weit abgespannteren Eindruck als nach den früheren Fahrten. Er ließ sich auf einen-stuhl hinsinken und teilte, meist durch Vermittlung des Dolmetschers, über den Verlauf der Fahrt folgendes mit:

Gesteru abend, etwa um 8.30 Uhr, geriet das Luftschiff in die schwerste Sturmbö, die es je er­lebt hat. Sie war sogar schlimmer als der Sturm, der bei der ersten Trausozeansahrt im vergan­genen Jahr den Flossenbezug aufriß. Es wehte zunächst ein 45-Silomeker-wind. plötzlich setzte ein Nordwest von 65-Sfunbenfilomefern ein. Das

Luftschiff stampfte wie ein Schiff in schwerster See; jedoch ist kein einziger Fahrgast erkrankt, und es wurde kein Schaden angerichtet. Zwei Minuten,

wir in den Sturm hineingeraten waren.

Schweres GikeubahnunslüB bei Varis

Ott AiieuLai gegen den fvattzSMche« MinkfievvvSsr-en- Len? - Siebe« Toie, acht Schwevvevletzte

Paris, 1. Juni. Der Schnellzug Paris Marseille ist heute nacht kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Montereau an der Seine, südlich von Paris, entgleist. Man zählt sieben Tote, acht Schwer- und 20 Leichtverletzte. DasEcho de Paris" erinnert daran», daß Mi­nisterpräsident Tardieu gestern gegen Abend die gleiche Strecke benutzte, um nach Dijon zu reisen. Das Blatt spricht in diesem Zusammenhang die Vermutung aus, daß es sich hier um ein Attentat handele. Es fei ja bekannt, daß Montereau eines der aktivsten Kommunisten­zentren fei.

Die Ausräumungsarbeilen bei Montereau sind soweit fortgeschritten, daß man einen sicheren Ueber- blick über die Verluste Hal. Danach sind sieben Tote festgeflcllt worden, von denen einer noch nicht identifiziert ist. Unter den Toten befindet sich eine ganze Familie, bestehend aus Vater, Mutter und zwei Söhnen. Acht Personen sind verletzt. An der llnglücksslcllc spielten sich schreckliche Szenen ab. Obschon zahlreiches Hilfspersonal sofort zur Stelle war, vergingen Stunden, bis die Verletzten und Toten aus den zertrümmerten Wagen geborgen werden konnten. Ein schwerverletztes Mädchen hielt

während vier Stunden seinen toten Bruder im Arme; es konnte sich nicht rühren und mutzte immerzu das furchtbar verstümmelte Gesicht seines Bruders ansehcn. Der Minister für öffentliche Arbeiten begab sich sofort zur Unfallstelle. Er er- klärte über die Ursache, wie die Agentur Havas meldet, zweierlei stehe fest: 1. habe sich unvor.

erhielten wir durch Funkspruch die Warnung des Wetterbüros in Dafhingkoa, daß ein solcher Sturm zu ermatten sei. Wir nahmen von Per­nambuco unmittelbaren Kurs auf Lakehurfi, statt auf Havanna, weil wir über Kuba starke Gegen­winde angetroffen häkken. wir befürchteten, daß wir unter diesen Umständen nicht mit unserem Brennstoff bis nach Lakehurst kommen würden. Das Lustschift hatte bei der heutigen Ankunft in Lakehurst noch Brennstoff für 30 Stunden. In­folge des Regens in Pernambuco war das Ge­wicht des Luftschiffes so stark erhöht worden, daß wir vier Tonnen Brennstoff weniger, als ur­sprünglich beabsichtigt, Mitnahmen. DerGraf Zeppelin" wird am Montag, 9 Uhr, die Rückreise nach Sevilla anfrefen.

13 400 Seemeilen in 20414 Flugstunden

Aus dem Logbuch Dr. Eckeners ergibt sich, daß berGraf Zeppelin" auf dieser Fahrt bisher 13 400 Seemeilen in 204% Flugstunden zurückgelegt hat.

Unfall Bei her £anbnna

Lakehurst, 31. Mai. DerGraf Zeppelin" hatte kaum an dem beweglichen Ankermast festgemacht, als der hintere Teil des Luftschiffes durch einen Windstoß etwa 5 Meter hochgehoben wurde. Zwei Mitglieder der Bodenmannschaft, welche die hin­ter« Motorengonüel festhielten, wurden mit hockge- zogen. Die beiden Matrosen, die offenbar befürch­teten, daß das Luftschiff wieder auf steigen werde, ließen sich schließlich zu Boden fallen. Einer von ihnen wurde durch den Fall leicht verletzt und in das Hospital des Flugfeldes gebracht.

Lakehurst. 31. Mai. Der hiesige Zepp^inverkre- ter von Kleister erklärte zu einer Meldung über den Bruch von zwei Gondelstreben desGraf Zeppelin", es handele sich um Gondelstreben, die bereits in Pernambuco einen Bruch davongetragen hätten und dort behelfsmäßig ausgebessert worden

gestrigen Tages über- i. Diese Tatsachen leg-

Strecke während des ganzen gestrigen Tages über­haupt llichk gearbeitet worden. Diese Tatsachen leg­ten bestimmter a[6 hjx crffen Vermutungen die An-

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