Aarran Stadt und Land
12. Mar
Samstag de«
«30
M 115
Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Telle ist Hanau. ' Sei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrist u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet./Geschäftsstelle: Hammerstr. S / Fernspr. 3956,3951,3958
grscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat RM.1.-, für deu ganzen Monat KW. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag IS, Samstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Pfg. im Reklameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. / Offertengebühr 50 R-Pfg.
Das neueste
— Die Gesetze für die Osthilfe, die seil einigen Wochen die Reichsregierung beschäftigen, wurden gestern endgültig ferliggestelll und werden unverzüglich dem Reichsrat zugeleitet.
— Der Reichstag nahm gestern in zweiter Beratung ohne große Aussprache die haushalte de, Reichspräsidenten, des Reichsministeriums, des Reichskanzlers und der Reichskanzlei an. Bei dem Haushalt des Reichsjustizministeriums entwickelte sich eine lebhafte Debatte, in die auch Reichsjustizminisler Dr. Bredt eingriff.
— Briand hat gestern die Erklärung abgegeben, daß die französische Regierung am 30. Juni der Reichsregierung die völlige Räumung des Rheinlandes notifizieren werde.
— Außenminister Dr. Lurkius ist gestern abend Ms Genf abgereist.
— Das thüringische Kabinett hat die Ableh- mmg des für den Weimarer Polizeidirektoren- pofien vorgeschlagenen nationalsozialistischen Ge- richtsastessor v. Ortlepp beschlossen.
— Gestern wurde das neugeschaffene Deutsche Hygienemuseum in Dresden feierlich eröffnet.
— Die Stabs Bergen ist von einem Riefenfeuer heimgesllchk worden. Rund 50 Heimstätten wurden eingeäschert.
— In Indien sind neuerdings 100 freiwillige Anhänger Gandhis verhaftet worden.
SvKNkvsèLh WM säumen
Genf, 16. Mai. Der französische Außenminister ^Brian.d hgt in einer kurzen Unterredung, Hie
Hu 5 stattsanld, die Erklärung abgegeben, daß die französische Regierung am 30. Juni der Reichs- reAerung die völlige Räumung des Rheinlandes notifizieren werde.
Rsichsaußenminister Dr. Curtius ist nachmittags allein nach Badenweiler abgereist und trifft Montag früh in Berlin ein.
Paris, 16. Mai. Ministerpräsident Tardieu hatte heule eine Unterredung mit Kriegsminister M a g i n o t, dem Generalsekretär des Außenministeriums Berthelot, dem Chef des französischen Generalslabs. General Weygand, und dem Befehlshaber der Befahungskruppen, General Guilleaumat. Im Laufe dieser Besprechung wurden, wie der „Temps" berichtet, die Vorkehrungen geprüft, die im Hinblick auf die Räumung der 3^ Zone durch die französischen Truppen nach offizieller Inkraftsetzung des Poung-Plans getroffen werden müssen.
AmeM. GeseufivSmuttsetS sessu Vs« SwiierwaA
Washington, 16. Mai. Der Auswärtige Wb der Marineausschuh des Senats, die zurzeit über das Londoner Seemächteabkommen beraten, heben sich heute über das Wochenende vertagt, nachdem außer Admiral Jones heute der Lhef des uomiralstabes, Konteradmiral Bristol, ebenfalls ksklSrl hatte, daß der Flottenpakt Amerika nicht "’t Parität mit England gebe und das Verhältnis zu Japan nicht wahre. Amerika brauche minde- Iten, 21 große Kreuzer.
8n den der Regierung nahestehenden Kreisen befürchte man, daß die Ratifizierung des Flottenpaktes durch die Aussagen der beiden Admirale k>°nes und Bristol erheblich verzögert werde. Prä- pbent Hoover hat den Botschafter in London, Da- zu persönlichen Besprechungen über den Lon- o°ner Pakt nach Washington gebeten. In Aeuße- 5?ngen der republikanischen Senatoren heißt es, ^Opposition versuche zwar nicht, den Londoner
8U Fall zu bringen, aber ihn aller Glorie zu entkleiden, damit die republikanische Partei ihn bei der Wahlkampagne als ihr großes Verlust in Anspruch nehmen könne.
Admiral Pratt, der als einziger Sachverständi- bisher den Flottenpakt vollinhaltlich verteile. hat erklärt die Entwickelung der Luftwaffe .eine Aenderung in der Bewertung des ^npfwertes großer Schiffe herbeigesührt: des- egen seien z. B. große Flugzeug-Mutterschiffe un- Kr,9n?t und kleine Kreuzer besser für die Ber- J0|gung des Panamakanals verwendbar, als ^iuzer mit Szölligen Geschützen. Die Einwendun- 'n denen von der etwa denkbaren Benutzung oder deutscher Handelsschiffe als Kriegs- ^iie die Rede war, beantwortete Pratt damit, mit . Einzige Abwehr hiergegen der Bau von ^lret^en amerikanischen Handelsschiffen sei, daß ix" "der unmöglich genug Kriegsschiffe bauen AoZu' um allen Handelsschiffen aller anderen gegenüber gewappnet zu sein.
Der Müvinser OoSizeMeeit Das ihswws. âaNnM SeEmi den «MonMoZrattMOett NorrzeidiveAsB ad - Mest Ne Keskevurrg auf
Weimar, 16. Mai. Das Kabinett hat die Ablehnung des für den Weimarer Polizei- direktorenposten vorgefchlagsnen nationalistischen Gerichlsassessors von Ortlepp beschlossen.
Es wird dazu erklärt, die Regierungsprteien hätten grundsätzlich keine Bedenken dagegen gehabt, daß auch Nationalsozialisten vorgebildet und geeignet seien, hohe Staatsstellen einnehmen. Das Kabinett fei auch bereit gewesen, in dieser Richtung in Berlin den thüringischen Standpunkt zu vertreten. Di« von Dr. Wirt gewünschte Klärung wäre hevbeigeführt worden, wenn nicht di« Nationalsozialisten sich jetzt darauf versteift hätten, noch vor der BrabfchiÄmng des Haushaltes von den Koalitionsmitgliedern der bürgerlichen Parteien eine bindende Zusage über die Besetzung der Polizeiposten zu erhalten. Wenn die Kabinettsmitglieder sich auf den Standpunkt stellten, daß Dr. von Ortlepp wegen seiner Jugend und seiner Vorbildung nicht für den Polizeiüirektorenposten geeignet sei, so hätten sie damit nur fachliche Gründe gegen seine Wahl geltend gemacht. Ueber alle anderen von den Nationalsozialisten vorgeschlagenen Kandidaten sei Einigkeit im Kabinett erzielt worden.
In der heutigen Londtagsfitzung, an der die Nationalsozialisten wiederum nicht teilnahmen, ergriff bei der Beratung des Etatkapitels „ L a n d e s p o l i z e i " auch Minister Dr. Frick das Wort und führte u. a. aus, er habe im Jahre 1927 beim Reichsinnenministerium eine schriftliche Erklärung abgegeben, wonach die Nationalfozialistische Arbeiterpartei nicht daran denke, auf gewaltsamem
daß man verbiete, Nation alspzia- Nsten zu sein, wenn man aus Grund der Reichs- verfassung duldet, daß ein Nationalsozialist Länderminister werde. Als solcher sei er, Dr. Frick, jetzt Chef der thüringischen Polizei. Es
Das SMMegekeb
Dev eiumSiige Äavfchlas des KsMssadkueits - Dem sreßchsvaL mseiissieL
Berlin, 16. Mai. Die Gesetze für die Osthilfe, die seit einigen Wochen die Reichs- regierung beschäftigen, wurden heute endgültig fertiggestellt und werden un- verzüglich dem Reichsrat zugeleitet. An den Beratungen haben sich Vertreter Preußens beteiligt. Ls ist im Reichskabinett volles Einvernehmen erzielt worden.
Die Osthilfegesetze sollen, aufbauend auf der allgemeinen Agrärhilfe, den Krisengelbieten des deutschen Ostens besondere Unterstützung zuteil werden lassen. Sie gehen davon aus, daß die Gesamtpolitik der Reichs- und der preußifä)en Staatsregierung sich zuni Ziele setzt, die Widerstandskraft des Ostens zu stärken und die Ostprovinzen in ihrer wirffchaftlichen Kraft und sozialen Lage auf gleicher Stufe mit anderen Landesteilen lebensfähig zu machen. Gleichzeitig soll der Bestand der Bevölkerung im Osten auch erhalten, Ausbau der Siedlung in allen ihren Formen erhalten und erhöht werden. Hierzu sind Dauer maßnah meu notwendig, die den schwer ringenden Osten vor anderen Gebietsteilen bevorzugen. Da jedoch die Einnahme- und Ausgabeseite der künftigen Haus- holtsjahre nicht im voraus fest gelegt werden kann, stellt die Osthilse zunächst den Bedarf des Notjahres 1930 und die in diesem Jahre vordringlich durchzu- führenden Maßnahmen sicher. Gleichzeitig wird aber
der Rahmen für die umfassende Hilfe auf insgesamt fünf Jahre umschrieben.
Das Gesetz über wirtschaftliche Hilfe für Ostpreußen vom 18. Mai 1929 wird in die Bestimmungen der neuen Gesetze Ubcrgeleitet. Dabei werden für Ostpreußen alle bisherigen Rechte gewahrt und durch weitere Maßnahmen ergänzt. Für di« örtliche Begrenzung sind im Gesetz keine starren Linien . gezogen. Vielmehr soll sie sich nach den einzelnen Betreuung sauf gaben unter Anpassung an die zu behandelnden Notstände richten.
Für die Landwirtschaft ist das Wesentlichste die Wiederherstellung der Rentabilität durch eine bessere Verwertung der wichtigsten Erzeugnisse des Landbaues.
Es muß gelingen, die Verluste M vermeiden, die durch deren mangelhafte Verwertung heraorgerufen werden und die jetzt jährlich 4 bis 500 Millionen Reichsmark betragen. Durch das Gesetz zum Schutze der Landwirtschaft sind die Grundlagen für die Wiederherstellung der Rentabilität geschaffen. Es ist Aufgabe der nächsten Zukunft, die in diesem Gesetz enthaltenen Möglichkeiten voll zur Auswirkung zu bringen und insbesondere auch durch innerwirtschaftliche Maßnahrneu die Absatz
gehe nicht an, daß hier mit zweierlei Maß gemessen werde, und es sei eine Prestige- und Lebensfrage für die Nationalsozialisten, daß sie als Regierungspartei ebenso behandelt würden, wie die anderen. Sie müßten auch das Recht erhalten, wichtige Positionen im Staate M besetzen.
^ommtt^MWev Arrtvas auf LartdiassaukSssttttS
Weimar. 16. Mai. In der heutigen Nachmittagssitzung des Thüringischen Landtags stellte der kommunistische Abgeordnete Hellmann unter Angriffen auf die Tätigkeit des nationalsozialistischen Ministers Dr. Frick den Antrag, der Landtag möge sich auflösen. De Landtagssitzung dauerte nur zwanzig Minuten, da die N a t i ö n a l s o z i a - l i st e n sowohl zur vorherigen Sitzung des Aelte- stenrats wie auch Mr Landtogssitzung selbst nicht erschienen waren.
^tts nette Ssvsvdmms des MlttMevs Seite
Weimar, 16. Mai. Das thüringische Innen
Ministerium erließ eine Verordnung an die Stadtverwaltung. in der bestimmt wird. daß Gesuche fremdrafsiger Ausländer um r
Naturoüsisrung urnsasfen
träge dem Innenminister Mr Begutachtung oor- gelegt werden.
Hierzu wird noch mitgeteilt, daß der Begriff „fremdrassig" von Fall zu Fall in der Praxis entschieden werden soll.
gestaltung zu vèvbeflern.
Die Hilfsmaßnahmen für die Landwirtschaft liegen in der Betriebssicherung und Umschuldung der gefährdeten Betriebe in Verbindung mit Zins- èrleichterungen.
Das Ziel ist, mit den vorhandenen Mitteln eine größtmöglichste Sicherung der produktiven Werke zu erreichen.
Um zu verhindern, daß im Einzelsall der Zugriff eines Gläubigers einen Niederbruch des Betriebes zum Nachteil des Schuldners und der anderen Gläubiger hevbeiführt, und um eine ordnungsgemäße Durchführung der Schuldenregslung in den èizetnen Betrieben ficherzustellen, ist unter Vermeidung eines Moratoriums ein indibidueller Doll- streckungsfchutz für eine Übergangszeit bis zum 31. Dezember dieses Jahres vorgesehen. Danach kann eine V « r st e i g« ru n g beschlagnahmter Grundstücke und gepfändeter Jnventarstuck« hinausgeschoben werden, wenn die Landstelle dies beantragt. Durch die Umschuldung und Betriebssicherung in Verbindung mit dem Voilstreckungsschutz soll eine Lösung der eingefrorenen, bisher nicht realisierbaren ^Gläubigeranfpvüche ohne Schädigung der Pwduktionskrâft der landwirtfchastlichsn Betriebs erreicht werden, ohne daß diese durch ein übereiltes Zwangsverfahren gefährdet wird.
Zur Entlastung der Wirtschaft sollen steuerliche Lastensenkungen. die bisher auf die Landwirtschaft in Ostpreußen beschränkt waren, dem übrigen Notstandsgebiete der Ostgrenze zugute kommen und aus die übrigen Realsteuern ausgedehnt werden.
Die Frachtcnsrleichterung, die bisher mir für Ostpreußen galt, soll auch auf andere unmittelbar an den Korridor angrenzende Gebiete erstreckt mer» bot. , .
Die Wirtschaft des Ostens soll ferner durch den Bau von Eiisenbahnen belebt werden. Dieses Verkehrsprogramm hat der Reichstag in einer früheren Entschließung bereits gebilligt. Es umfaßt Ostpreußen, Oberschlesien, Niederschlesien, GrenMark Posen -Westpreußen und den östlichen Teil von Brandenburg, ferner zwei Bahnen des westlichen Grenzgebietes.
(Fortsetzung auf Seite Y
Öle Woche
Am Donnerstag dieser Woche ist nach kurzer Pause der Reichstag wieder zusammengetreten, um die Beratungen des Zwölf-Milliarden- Haushalts zu Ende zu führen. Gleich die erste Sitzung, die sich allerdings nicht mit dem Hauptthema der Saison beschäftigte, brachte zwei interessante Momente. Zunächst erlebte der Reichstag ein in diesem Parlament fast noch nie gesehenes Schauspiel, nämlich das der Einigkeit. Eins Einheitsfront von rechts bis links, wenn auch von verschiedenen Motiven verursacht, in der Ablehnung einer Vorlage, und zwar der -ersten, die ein neuer Minister eingebracht hatte! Es handelte sich um eine Novelle zum Gerichtsverfassungsgesetz. Diese enthielt eine Reihe von Bestimmungen, die auf die Rationalisierung der Rechtspflege sich bezogen, so unter anderem die Zuständig- keitserhöhung von 500 auf 1000 Mark, ferner die Beschneidung und Herabsetzung der Armenanwaltsgebühren und verschiedene organisatorische Maßnahmen. Die Novelle war gedacht als ein Vorläufer einer allgemeinen Justizreform und hatte deshalb auch die Bezeichnung „Kleine Justizreform" erhalten. Auf die Novelle heute näher einzugehen, erübrigt sich, sie ist fast einmütig abgelehnt worden. Doch die Ablehnung ist nicht erfolgt, weil man überhaupt keine Justizreform haben will, sondern weil die „Kleine Justizreform" nur ein „Stückwerk" war und man die in Vorbereitung befindliche große Reform verlangt, die das gesamte Gerichtswesen rationeller gestalten, also nicht nur die Ausgaben sondern die ganze sachliche Struktur der Rechtspflege
soll. Auf die Stellung des ninijters wird die Ablehnung seiften Einfluß haben — die Vorlage war nicht so bedeutungsvoll, daß der Minister aus feiner
Niederlage die Konsequenzen ziehen müßte. Den zweiten interessanten Moment brachte die Aussprache über das vom Reichsfinanzminister eingebrachte Ermächtigungsgesetz. Dieses Gesetz soll dem Reichsfinanzminister das Recht geben, sobald die Entwicklung der Finanzlage und der Wirtschaftslage es gestatten, Steuererleichterungen auf verschiedenen Gebieten zu verordnen, um der notleidenden deutschen Wirtschaft die Beschaffung des nötigen Kapitals zu erleichtern. Von den Sozialdemokraten wurde diese Vorlage für „unannehmbar" erklärt, worauf sie sich vom Finanzminifter sagen lassen mußten, daß die alte Regierung, an der die Sozialdemokraten noch beteiligt waren, diesen Entwurf gebilligt hätte. Besonders der sozialdemokratische Arbeitsminister Wissell habe dieses Ermächtigungsgesetz verlangt, um die Bauwirtschaft zu finanzieren. „Vor Tische las mans anders" — eine Erscheinung, die allerdings bei den kommenden Beratungen noch öfters zutage treten wird, denn in dem Arbeitsprogramm, das vor dem Plenum liegt, sind Punkte vorhanden, mit denen sich schon die frühere Regierung einverstanden-erklärt hat, gegen die aber die Sozialdemokraten jetzt, nachdem sie zur Opposition übergegangen sind, Stellung nehmen werden, um dem neuen Kabinett Schwierigkeiten zu bereiten. Man wird sagen: „Unser gutes Recht, denn als Oppositionspartei hat man anders zu denken, als wenn man in der Regierung sitzt."
Leider! Nicht nur die linke, samte Opposition in unserm erblickt ihre Hauptaufgabe fruchtbaren Arbeit — auch kann, wie an dieser Stelle
sondern die ge- Reichsparlament nicht in einer die Opposition schon wiederholt
ausgeführt, fruchtbar wirken —, sondern darin, der Regierung bei jeder Gelegenheit Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Und da die gegenwärtige Regierung auf einer sehr schwachen Basis steht, so können sich aus einem solchen Verhalten der Opposition sehr leicht schwierige Situationen ergeben.
Schwierigkeiten können mir aber heute weniger denn je brauchen. Die Not der Arbeitslosen, der Gewerbetreibenden und der Wirtschaft ist so groß, daß alle Hebel in Bewegung gesetzt werden müssen. Hilfe zu bringen. Worte sind genug gewechselt worden. Taten in Gestalt tiefeinschneidender Reformen müssen folgen, und zwar so rasch wie möglich. Dazu ist aber nötig, daß auch die Opposition mit zupackt und die Regierung in ihrem Wollen unterstützt. In dieser Beziehung unterstreichen wir den Ausspruch, den Reichs-
Die bettiise Krimmev mrifaSt 24 Sette«