Sette S
Donnerstag, den 15. 2Rai 1930
Nr. 113
Ium AuSiE Linds
Der Landesverband der Deutschnationalen Volkspartei und feine Agraroertrete r haben zu dem gestern gemeldeten Austritt des Reichstagsabgeordneten Lind wie folgt Stellung genommen:
Am 4. Mai hat Reichstagsabgeordneter Bürgermeister Lind einen Artikel über die Meinungsver- schiedenhsiten veröffentlicht, die am 12. und 1t. 4. innerhalb der D. N. B. P.-Reichstagsfraktion bestanden haben. Diese Verschiedenheften entstanden darüber, ob es nach der Lage der allgemeinen politischen Verhältnisse noch -inoglich sei, der sogenannten Juncftm-Forderung Widerstand zu leisten, mit der die jetzige Reichsregierung die sachlich unbe- dingt notwendigen Agrargesetze dazu mißbrauchte, um Steuererhöhungen zu erzwingen. Daß Herr Lind im Laufe dieser Moi nu ngsversch iedenhetbe n seine eigenen Anschauungen bei den Abstimmungen noch bester Ueberzeugung über das in dieser Lage fachlich Richtige getroffen hat, steht für uns außer Zweifel. Ebenso glauben wir das auch von allen deutichnationalen Abgeordneten, die in dieser rein taktischen Frage eine andere Meinung hatten als Herr Lind. Umsomehr aber ist es zu bedauern und umso schärfer zu mißbilligen, daß Herr Lind bei seinem ohne Fühlungnahme mit der Partei erfolgten Vorstoß in der Presse im Inhalt wie in der Form alle Grenzen der Polemik Überschriften hat, deren Beachtung bei öffentlichen Auseinandersetzungen über Meinungsverschiedenheiten in der eigenen Partei einem Abgeordneten selbstverständlich fein müssen,
Sein Artikel trug vielmehr den Charakter eines vnsachAchen Angriffs, von dem, wie Herr Lind unbedingt wissen mußte, nur parteischädigende Wirkung ausgèhsn kannte. Besonders bedauerlich ist, daß Herr Lind in dieser Veröffentlichung sogar so »eit ging, ins Einzelne gehende Angaben über den angeblichen Verlauf dieser Frâion Ssitzung zu machen, obwohl ihm klar fein mußte, daß keine Frakfton aktionsfähig ist, wenn sie mit der Mög- lichkeft rechnen muß, daß ein Fraktionsmitglied Ausführungen, die von anderen 'Mitgliedern m-ner- halb der Frakfton gemacht werden, in richtiger oder unrichtiger Form zur Veröffentlichung bringt.
Durch dieses Verhaften, das gerade von allen, denen die pokitrsche Zuf-ammenarbeft mit Herrn Lmtz wertvoll und erwünscht war, aufs höchste bedauert wird, sah sich der dsutschmotionale Landes- vorftand genötigt, Herrn Lind vorzuladen, um klar- zustellen, ab sein weiteres Verbleiben in der Frakt-io" der Denftchnari analen Bolksvartei möglich sein würde. Diese Klarstellung ist dadurch erfolgt, daß Herr Lind daraufhin aus der Deutschmftionaien Fraktion ausgetreten ist.
Lande svorstand und landwirtschaftlicher Ausschuß von Hessen-Nassau, Wetzlar und Waldeck nahmen in gemeinsamer Beratung von dem Ausscheiden des Herrn Lind Kenntnis. Sie bedauern, daß, Herr Lind es nicht vernwcht hat, den Austrag taktiicher Meinungsverfichedenheftsn der höheren Pflicht unterzuordnen, ine Geschlossenheit der Kampffront um unterer grundsätzlichen Ziele willen um er allen Umständen zu wahren. Die Freude und Genugtuung, die Herr Lind durch feinen Artikel ausschließlich bei Gegnern der nationalen Rechten und damit natürlich zugleich bei den Gegnern jeder entschiedenen Agrarpoliftk hervorgerufen hat, ist der klarste, von ihm selbst leider offenbar nie voraus- gejehen« Beweis dafür, daß sein Vorg-chen falsch war.
Deutichnationalen Dolkspartei ist ein in persönlicher Hinsicht zu bedauernder Vorgang, der jedoch die grundsätzliche Einstellung der Dsutschnationalen Volksparrei zu allgemein politischen Fragen, wie im besonderen in Fragen der Landwirtschaft nicht berühren können. Unsere Partei benötigt keinen besonderen Nachweis ihrer unbeschränkten landwirt- schaitsfvsunLlichen Haltung. Dieter Nachweis liegt in ihrer geiamten politischen Arbeit. Ohne ine Deutschnationale Dolkspartei, die sich nicht etwa darauf beschränkt hat, die Landwirtschaft selbst für die Vertretung ihrer Berufsinteresfen mobil zu machen, sondern di« stets das Kernproblem jeder Agrarpolitik darin gesehen hat, Millionen städtischer Konsumenten von der Notwendigkeit rücksichtslosen Eintretens für die Landwirtschaft zu überzeugen, gab es noch nie eine Möglichkeit, Agrarforderungen mit Aussicht auf Erfolg rmfzuftellen. Und ohne d« Deutschnationalen werde es in Anbetracht der ganzen politi'chsn Kräfteverteilung in Zukunft erst recht keine solche Möglichkeit geben. An dieser Tatsache, die geradezu das eiserne Grundgesetz der Agrarpolitik in Deutschland ist, können Vorgänge persönlicher Art nichts ändern.
Weder ein zielbewußter Kampf gegen die Vor- herrchaft des Marxismus und ferner verderblichen ZerietzungMbeit auf kulturellem Gebiet, noch ein ernsthafter wirtschaftspolitiicher Kampf für die Erhaltung einer gefunden Landwirtschaft' ist unserer Ueberzeugung nach möglich, wenn sich nicht nach wie vor in der Deutichnationalen Dolksparte! nationale und christliche Ueberzeugungen vertretende Verbraucher und Erzeuger zunnmenrinden, jede Gegensetzlichkeit der Begriffe „Stabt" »Land" bewußt ablehnen.
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MskZenHsuG im MMMstr SGwavrwaW
Waldkirch, 14. Mai. Im Simonswälder Tal und im anschließenden Elztal ging heute nach-
Wm Sussn- M nicht overftSchtich!
was die Kinder über Schule, Spors, Rundfun k, die vollkommene Ehe und ihre Ettern denken.
Täglich werden Prominente und solche, die sich daftir halten, nach ihrer mehr oder weniger maßgeblichen Meinung über Menschen und Dinge befragt. Warum soll man, was viel wichtiger ist, nicht auch einmal die Kinder fragen, was sie von uns und unseren Einrichtungen halten?
Wer Gelegenheit hat, viel mit Halbwüchsigen zufommenzukommen, mit solchen, die sich selbst noch als Kinder betrachten, weiß, wie offen Geist und Sinne gerade im Uebevgangsalter sind. Es ist oft verblüffend, wie sicher und richtig diese Zwölf- bis Fünfzehnjährigen ihre Umwelt beurteilen. Um dies zu beweisen, wurde etwa ein Dutzend intelligenter Berliner Mädel und Jungen aus den verschiedensten bürgerlichen Kreisen ^interviewt". Es war ein Vergnügen, zu sehen, mit welcher Bereitwilligkeit und Hemmungslosigkeit sie Auskunft erteilten. Absichtlich wurden nur' gut begabte, rege Kinder befragt, um Urteile zu vermeiden, die durch persönliche Unzulänglichkeit getrübt waren. Ein weit verbreiteter Irrtum ist da gleich vorweg zu berichtigen: die heutige Schuljugend ist bestimmt nicht oberflächlicher als ihre Eltern vor zwanzig, dreißig Jahren. Freilich, sie kennt keine Tradition. Die kritiklose Verehrung des von altershsr Anerkannten, geht ihr völlig ab. Mag sie deshalb weniger begerfterungsfähiq fein; sicher ist sie ehrlicher. An Stelle von Respekt, Pietät, Schwärmerei, sind Anerkennung, Achtung, Bewunderung getreten. Das alte Ideal der „Bildung", die soviel verlogenen geistigen Snobismus erzeugt hat, gibt es nicht mehr. „Wenn einer mir sagt, er habe noch nie etwas von Schiller gelesen, so wundere ich mich darüber", sagte ein gescheites vierzehnjähriges Mädchen aus sehr kultiviertem Milieu. „Aber wenn er noch nie etwas von Edgar -Wallace gelesen hat, -wundere ich mich ebenso. Eine Schande ist weder das eine noch das andere. Immerhin würde ich raten, beides zu versuchen."
Das Hauptthema der Gespräche -bildete natürlich die Schule. Wenn auch kaum ein Kind sonderlich gern hingeht, so wird dmh das tägliche Muß nie als drückender Zwang empfunden. Allerdings sind sie alle der Meinung, daß der Nutzen nicht der -geopferten Zeit entspreche. Vor allem müsse jede Art von Nachmittagsunterricht wegfallen. Viele wünschten, man möge gewisse obligatorische Lehrfächer zu. fakultiven machen, z. B. Mathematik. „Was haben wir schließlich davon, wenn wir Wurzeln ziehen können? Sie sollten uns fieber ein bißchen mehr praktisches wirtschaftsliches Rechnen beibringen, etwas Buchführung usw. Wir haben ja keine Ahnung von dergleichen." Allgemein waren die Klagen über den Mangel an menschlichem Kontakt zwischen Lehrern ' und Schülern. „Warum" — so sagte ein Kind wörtlich — „sind die meisten Lehrer so sonderbar weltfremde Geschöpfe? Schon ihr Aeußeres, ihre Sprechweise ist oft io, daß man ihnen gar nicht näher kommen kann, so aus dem vorigen Jahrhundert." (Aus dem
jmühbmm, '<30^ überwundenen Zeiten.) „Sie hâltsn^ uns lange Reben, die uns nicht interessieren, und bulben nicht, daß wir eigene Meinungen haben. Natürlich gibt es auch andere, zumal unter den Jüngeren; wirklich große Kameraden, mit denen sich; herrlich lernen läßt. Aber die find selten. Wenn jetzt tatsächlich wieder obgebaut werden soll, — was übrigens unerhört wäre, — dann müßten sie zuerst die alten Lehrer abschaffen." Der Junge, der diese zvsmlich grausamen Worte sprach, gab hinterher zu, daß „jung" und „alt" nicht von den Kalenderjahren ob- zuhängen brauche, allerdings mit her Schlußfolgerung, auch Kandidaten seien häufig „aus dem vorigen Jahrhundert, denn so richtig« vernünftige moderne Menschen werden doch nur fetten Lehrer." Hoffentlich irrte er in diesem letzten Punkt, aber daß die meisten seiner Kanreraden und Kame- rabinnen der gleichen Ansicht sind, ist zum mindesten traurig. Noch schärfer war die Kritik am Schulbuch. „Langweilig ist gar kein Ausdruck!" Besonders bittere Klagen wurden über die Wahl der Lektüre in «fremden Sprachen geführt. ,Ammer nur Karl der Große und Roland und wie die alten Gallier ihre Speere warfen — aber wenn wir wirklich mal mit Ausländern .zusammenkommen, verstehen wir kein Wort und können den Mund «nicht auftun. Und dann sagen di« Erwachsenen: „216er ich denke, du lernst seit vier Jahren Französisch?!" Warum lesen mir seine modernen Reise- beschreibungen aus den Ländern, deren Sprachen
mittag ein heftiger, einstündiger Vokkenbruch nieder, dem ein mehrstündiger-Dauerregen folgte. Die Elz führt infolgedessen riesige Wassermengen, die das etwa 1 Kilometer breite Tal vollkommen unter Wasser gesetzt haben. Teilweise steht das Wasser über 1 Meter hoch. Die Felder und Wiesen sind vollkommen verwüstet. Zahlreiche Bäume sind entwurzelt. Viele Häuser haben Schaden gelitten. Kleine Gebäude sind eingestürzt. Die Elztalbahn
wir lernen sollen, feine Schilderungen des dortigen Lebens, wie es heute ist?" — Könnte triefen b«- rechtigten Wünschen nicht entsprochen werden? Die Schulbibliotheken wurden zwar als ausg-ezeichnete Emrichtu-ng-en anerkannt, die Auswahl der Bücher jedoch bemängelt. „Klassiker haben wir zu Haus, und sonst gibt es nur altmodisch« Roman« aus Großvaters Zeit oder ausgesprochene Jugend- schviften, die für uns nicht mehr in Frage kommen. Aber wenn wir etwas gute moderne Literatur -verlangen, heißt es immer: „Dazu seid ihr noch zu klein." Das ist ja Unsinn. Wir können doch nicht so lange „zu Nein" sein, bis wir plötzlich -ganz groß sind." Ueberhaupt das „als kleines Kind behandelt »erben", das „noch nicht ernst genommen werden" kränkt di« Holbwüchsig-en am meisten. „Als ob es nur Erwachsen« und Babies gäbe!"
Es muß wohl besonders schwierig sein, dieser Zwischenstufe gerecht zu -werden. Selbst da, wo man sich redlich darum bemüht, wird anscheinend nur selten der richtige Ton getroffen. Beispielsweise in der „Jugendstunde" des Rundfunks. Den meisten Dreizehn-, Vierzehnjährigen, für die sie doch hauptsächlich bestimmt ist, gefällt das Programm gar nicht. „Entwedsr ist es zu -kindlich, ober zu klassisch, aber langweilig ist es immer." Und die übrigen Vorträge — abgesehen von Musik selbst- verständlich — setzen oft so viel Vo-rkenntnisse und steife voraus, daß sie ganz jungen, unausgeb-il- ■beten Menschen noch nichts bieten können. Immerhin sind sie fast alle eifrige Hörer; nur beklagten sich viele -darüber, daß die interessantesten Darbietungen häufig zu einer Zeit stattfinben, „wo mir Schulkinder schon schlafen." Ein ähnlicher Vorwurf traf übrigens auch die Museen, deren frühe Schließung es Schülern unmöglich macht, sie am Wochentagen zu besuchen. „Und 'Sonntags machen wir lieber Ausflüge." Allgemeine Empörung herrscht über das Filmverbot für Jugendliche. Meine jungen Gewährsleute fanden es „einfach blöd". „Es mag ja Filme geben, die wirklich nicht für uns geeignet sind, aber da würden wir wahrscheinlich sowieso nicht hingehen, die „vollkoinmene Ehe" und solches Zeug interessiert uns garnicht. Aber sonst — ? — Natürlich waren alle schon in „verbotenen" Filmen, doch der einzige Unterschied, den sie gefunden'haben, war nach ihrer Aussage, „das sie meist noch kitschiger sind als die erlaubten." „Die Kulturfilme, zu denen wir ja immer Zutritt haben, sind manchmal sehr schön, sie müßten bloß ein bißchen mehr Handlung haben. Immer nur Steppe und Steppe und wieder Steppe — das ist doch nichts auf die Dauer." Dann beschwerten sich die Kinder darüber, -daß in kleineren Kinos häufig ausgesprochene Jugendfilme, wie „Pat und Patachon", mit verbotenen Stücken zusammen in einem Programm a-ufgeführt werden. Im übrigen gehen sie aber All« viel, viel lieber ins Theater, und die Einrichtung des „Schultheaters", (Gute Schauspiel- und Opernaufführungen, die den Schülern für billiges Geld geboten werden) findet
verständlich bei unseren Interviews der Sport. Hier hörte ich fast gar keine Kritik. Alle, auch die „intellektuellsten" Kinder, zeigten sich als begeisterte junge Sportleute, und äußerten sich höchst anerkennend darüber^«daß ihnen durchwegs ausreichende Anregung und Gelegenheit gegeben werde, sich je nach Neigung und Veranlagung sportlich zu betätigen und zu vervollkommnen.
Ganz vorbehaltlos zufrieden waren sämtliche „Sachverständigen" mit ihren Eltern. Ein erfreuliches Zeichen für beide Teile, selbst wenn man in Betracht zieht, daß ein objektives, allgemein gehaltenes Urteil in diesem Punkte natürlich zu verlangen war. Jedes Kind erklärte seine Eltern für „befon- ders nett und vernünftig". „Ich habe eigentlich alle Freiheit, die ich brauche. Es wird mir nie etwas ohne triftigen Grund verboten, und ich kann mit meinen Eltern ungeniert über alles sprechen. Das ist auch das einzig Richtige. Wenn es anders wäre, würde ich ja doch versuchen zu tun, was ich will, müßte Heimlichkeiten haben und könnte nicht so ungestört befreunbet mit meinen Eltern sein." Die frühere strengere Erziehung, überhaupt die ganze frühere Welt mit ihren engeren, steiferen Grundsätzen stellen sich die modernen Kinder unerträglich vor. „Ich möchte lieber hundert Jahre später geboren sein als auch nur ein einziges Jahr früher," sagte mir ein Junge. Die Jugend von 1930 ist glücklich, daß sie heute lebt und nicht im „vorigen Jahrhundert".
konnte nur bis Waldkirch verkehren. Zwischen zwei Dammrutschstellen wurde der Personenzug eingeschlossen, der Freiburg um 4.13 Uhr verlassen hatte. Die Passagiere können nicht weiterbefördert werden, da auf den übeschwemmten Landstraßen kein Verkehr möglich ist. Auch der Telegraphenverkehr ist vollkommen unterbrochen. Man hofft, daß das Wasser in dem verhältnismäßig steilen Tal rasch in die Ebene abläuft.
^eSsne Lange t
Dr. Helene Lauge, die Vorkämpferin für Gymnasial- und Universität?, bildung der Frau, Mitgründerin und Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenvereins, ist im Alter von 82 Jahren in Berlin verstorben. In unermüdlicher Tätigkeit kämpfte Helene Longe durch Schrift und Wort für die Frauenbewegung und Frauenbildung. Ihr publizistisches Organ war vor allem die Zeitschrift „Die Frau"/die sie horausgab.
srundßrms-NBsssaMMe
Donnerstag den 15. Mai
6: Von Stuttgart: Morgengymnastik 1. 645: Nach Stuttgart: Morgengymnastik 2. 8—9: Von Bad Homburg: Konzert der Kurkapelle Bad S)om< burg. 11.45—12: Nur für Kassel: Werbekonzert. 13.10: Nur für Frankfurt: Werbekonzert (Schall- platten. 13.30—14.30: Schallplattenkonzert: Aus Offenbachschen Werken. 15—15.50: Von Ludwigs-
bürg: Stunde der Jugend: Besuch bei einer Kinderfreundin. 16—17.45: Von Stuttgart: Unterhaltungskonzert des Ruirdfunkörchssters. 17.50: Zehn Minuten Wanderratschläge des Taunusclubs Frankfurt a. M. 18.95: Zeitfragen. 18.35: Nach Stuttgart: „Gandhi und die inbtfdje Freiheitsbewegung", Vortrag. 19.05: Nach Stuttgart: Französischer Sprachunterricht. 19.30: Von Stuttgart: Lothringer Volksliederabend. 20.15: Aus de?c Ber
liner Philharmonie: Orchssterkonzert. 22: * ^ f Stuttgart: Indianischer Abend. 23: NachrilMepn â
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jeweils Donnerstag 8% Uhr im ClM
dende Spftlersitzung der unteren Ma-uwsch innert. Es wird vollzähliges Erscheinen alle erwartet. — Zum Spiel noch Würzburg fährt 'M Liga-Mannschaft per Zug ab 8.20 (TreffpuM Hauptbahnhof). Es wird gebeten, den Spielens möglichst zahlr-eich das Geleit, zu geben. Sonntags- fahrkarte Mk. 5.60.
Ehemalige höhere Handelsschüler. SamstG 17. Mai, 8 J^ Uhr, Maibowle im Restaurant Krieg, Sandeldamm. Freitag kein Konvent.
Koth. Kirchenchor und Lasinochor heute abend Singstunde.
Kath. Männerverein. Heute um 20 llhy Monatsversammlung.
Gesangverein der Marienkirche. Heute eben» pünktlich 8.15 Uhr Ehobstunde im Ev. Dersinshaus.
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«WM VâètMLWKÄMAHSA.
Bekanntmachung
Betrifft Straßensperrung
Wegen Ausführung von Teerarbeiten ™ Station 8,930 bis 10,o65 und 11,050 bis 11,36» der Friedbergerlaudstraße wird die genannte Straße in der Seit vom 19. Mai bis 26. Juli IM für jeglichen Fuhrverkehr gesperrt.
Umleitungen erfolgen über Wilhelmsbao, Mitteübuchen, Kilianstädten, Windeckon und unv ■geteert.
Hanau den 10. Mai 1930.
Der Landrat. I. V.r Sitte
Verlagsdirektion: Paul N a o k, Hanptschriftleitung: Richard H u 11 e 0 h. . .
Verantwortlich für Politik und allgemeinen Teil: «k^ra Hultsch, für Lokales und Feuilleton: Werner R Ü h 1 * mann, für Sport und Provinz: Hans 0 ® “ Schläger, für Anzeigen und Reklamen: Fr. Sieb• n* hst h n e r, sämtlich in Hanan. Rotationsdruck
Waisenhausbnchdrnckerei Hanau, »Er»
•prechanschlnO Nr. 8956. 3957. 3958.
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