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M. 112
Mittwoch de«
14. MM
1030
Das Geweste
— Das Rcichskabinekt nimmt heute die in der vergangenen Woche unterbrochenen Beratungen über das Osthilfeprogramm wieder auf.
— Reichstagsabgeordneter Lind ist aus der Veutfchnationalen Volksparkei ausgetreten.
— 3n Genf haben gestern Besprechungen zwischen Dr. Curtius und Briand, ferner Dr. Curtius und Zaleski staltgefunden, die einen besriedigen- dm Verlauf genommen haben sollen.
— Briand hat Dr. Curtius gegenüber zum Ausdruck gebracht, daß die Saarverhandlungen bis zur nächsten Genfer Bundesversammlung beendet sein werden.
— Der Kreuzer „Emden" ist gestern von seiner oiermonatigen Auslandsreise in Wilhelmshaven ein- gelaufen.
— Der norwegische Polarforscher und Staatsmann Fritjof Nansen, der sich um die Rückbeförderung der deutschen und österreichischen Kriegs- gesangenen aus Rußland große Verdienste er- worben hatte, ist am Dienstag in seiner Villa bei Oslo gestorben.
— Etwa 4000 Hybridenwinzer aus der Südpfalz veranstalteten in Germersheim eine öffentliche Protestkundgebung gegen die erlassenen Strafbefehle und das Anbauverbot von Amerikanerreben. Die Demonstranten wurden von bewaffneter Gendarmerie vor Ausschreitungen zurückgehalten.
— In Pokrowsk, der Hauptstadt der Wolgadeutschen Republik wurden etwa 100 Häuser ein Raub der Flammen.
NvoieWE!otr
i Gendarmerie muss aufmarschieren.
Germersheim, 13. Mai. Am Dienstag versammelten sich in Germersheim weit über 3000 Hybridenpflanzer aus dem pfälzischen Weingebiek
und dem benachbarten Baden, um gegen Strafbefehle wegen verbotswidrigen Anbaues von Amerikaner-Reben zu protestieren. Es bildete sich ein De- monstralionszug, dem vor dem Bezirksamt ein starkes Gendarmerie-Aufgebot enkgegentrat. Während eine Abordnung in dem Amt vorfprach, herrschte auf der Straße große Unruhe. Die Massen versuchten wiederholt, bis zum Bezirksamtsgebäude vorzudringen, so daß die Gendarmerieverskärkun- gen mit Karabinern hinzugezogen wurden. Die Erregung wurde dadurch noch größer, und die Menge machte mehrere gewaltsame Vorstöße, so daß noch eine weitere Absperrungskette aufgestellt wurde. 3lur den beruhigenden Worten des Führers war cs zu verdanken, daß es nicht zu ernsteren Ausschreitungen kam.
Auf dem Luitpolbplatz fand sodann eine öffentliche Kundgebung statt, an der etwa 5000 Personen icilnahmen. Nach Ansprachen des Reichstagsabge- Wbneten Dr. Julier und des Vorsitzenden der Pfälzer Bauernvereinigung verlas der Perbandsfekre- iär Wichert eine Entschließung, in der die Zurücknahme des Anbauverbotes und die Unterstützung des Hybridenbaues verlangt wird.
Nach mehrstündigen Verhandlungen mit dem später erschienenen Landwirtschaftsdezerenten der Kreisregierung wurde für die vorgetragenen Forderungen' die Zusage der Unterstützung gegeben. In «'nem Telegramm an den bayevilchen Landwirtschaftsminister wurde ferner ein sofortiger Bescheid über die vorläufige Stellung der Staats- rcgierung zur Hybridenfrage gefordert.
Germersheim, 14. Mai. Ueber den gestrigen wmarfd) der Hybriden-Bau«rn in Germersheim sind in den verschiedenen Blättern iben Tatsachen widersprechende Meldungen erschienen, dw sich zum größten Teil auf Gerüchts und ErM- mngen unverantwortlicher Elemente stützen, so entspricht es nicht den Tatsachen, daß über die Stabt der Belagerungszustand verhängt worden sei, es märe vielmehr lediglich ein Verbot ussentlicher Kundge!bungsn erlassen worden. Ebenso unwahr ist das Gerücht, das gestern verbreitet wurde und begreifticherweise bei denen, die ihm "tauben schenkten, böses Blut machte, daß die Regung zur Aufrechterhaltung der Ordnung sran- Wisch« Gendarmerie aufgefordert habe. Die betet« Wen Stellen haben bereits gegen die Verbreiter dieser Behauptung ein Strafverfahren einleiten las« hn. Im übrigen ist der gestrige Tag vollkommen fuhig verlaufen. Die Hrchrtden- Bauern haben in den Abendstunden die Stadt wieder ver-
den gestrigen
^^ulschlandfahrl eines Junkers-Flugzeuges mit 20 Passagieren
„ Dessau 14. Mai. Das Junkers-Flugzeug 38 ist heute um 5.53 Uhr zu einem Deutschland- "ug gestartet. Die Maschine schlug die Richtung Magdeburg-Hamburg ein. An Borb befanden 20 Passagiere, darunter 5 deutsche Journalisten. Berlin, 14. Mai. Das Iunkcrsflugzeug G 38 heute mittag gegen 10 Uhr über dem Flugplatz
OpßMOs BsimsOunsen in G«ß
AâVâMmmtms in des Mnhârmg des Räumungs- tevmkus - Gvledisuug der GaasksaZe bès ZKevdst - SovL-
Mekit in des obesMiestMeN Schâass
Genf, 13. Mai. Die in politischen Kreisen vorausgesehen worden ist, liegt das Schwergewicht der Verhandlungen in Genf weit mehr bei den privaten Unterhaltungen zwischen den verschiedenen Staatsmännern, als in den offiziellen Sitzungen des Völker- bundsrales. Die außerordentliche Bedeutung, die die Verhandlungen hinter den Kulissen namentlich für Deutschland haben, tritt immer mehr hervor. Dem deutschen Reichsaußen- minister Dr. Lurtius ist es sehr rasch gelungen, mit den Außenministern der übrigen
Staaten rasch Fühlung zu nehmen.
E-tvtktts bei Wasft
Genf, 13. Mai. Um 5 Uhr nachmittags emp= fing Brianb den Reichsaußenminister Dr. Curtius. Die Besprechungen haben den erwarteten Verlauf genommen. Es verdient hervorgehoben zu werden, daß die beiden Außenminister am Schluß ihrer Unterredung den ihnen nahestehenden Pressevertretern gegenüber die gleichlautende Feststellung gemacht haben, die Besprechung sei ganz im S t r e s e m a n n s ch e n Geiste geführt worden. Im Mittelpunkt der Unterhaltung stand die Saar -frage, die in den Pariser Verhandlungen bis heute nicht die Entwicklung . genommen hat, wie sie von Deutschland, insbesondere von der Saarbevölkerung, mit Recht erwartet werden kann. Es ist M hoffen, -daß diese Verhandlungen durch die heutige Unterredung einen neuen is erfahren.
____ daß die Saarverhandlungen bis zur nächsten Genfer Bundesversammlung im Herbst zum Abschluß gelangt sein werden. Er rechnet auf einen flotten Fortgang der Pariser Saarkonferenz. Daß die sogenannte Bahnschuhtruppe in- zwischen endgültig abgebaut sein muß, ist eine Selbstverständlichkeit, der auch Briand heute in keiner Weise widersprochen hat. Dasselbe gilt von dem Räumungstermin am 30. Juni, der gleichfalls vom französischen Außenminister nicht im geringsten in Zweifel gestellt wurde.
Der Briandsche Plan einer europäischen W i r t s ch a f t s f ö d e r a t i o n , für die sich Deutschland natürlich auch interessiert, ist in der Unterhaltung gleichfalls berührt worden, ohne daß es allerdings zur Erörterung von Einzelheiten kam. Bisher ist nur bekannt geworden, was u. a. an die Einführung eines allgemeinen europäischen Passes und einer einheitlichen Münze für den internationalen Reiseverkehr gedacht ist.
Polen lerrki da
Me Fragen der Minderheitenschulen.
Genf, 13. Mai. In einer Besprechung zwischen D r. C u r t i u 5 und Zaleski ist heute in einer zwischen Deutschland und Polen schwebenden Min-
Ormdsebuns Mv den deuisch- SfierveiO. IniammensOtuS
One Rede des fvübeven BundesSanzSevs Gtveevuwrtz
Frankfurt o. M., 13. Mai. Der frühere österreichische Bundeskanzler Ernst Streeruwitz, Wien, weilte am Dienstag in Frankfurt a. M. und sprach auf Einladung des Oesterreichischen-Deutschen Volksbundes vor einer Gruppe geladener Gäste im Bürgersaal des Rathauses. Nach Begrüßungs- worten des Frankfurter Magistrats hielt der frühere Bundeskanzler ein längeres Referat über: „Der Ruf aus dem Dften; Aufgaben, Wünsche und Erwartungen des Deutschtums im Osten". — In einer längeren Einführung bekannte sich Streeru- witz zu Oesterreich, zum Deutschtum und gab seiner Freude Ausdruck, „nach Hause gekommen" zu sein. Es fei heute, so führte der Redner weiter u. a. aus, ein unmöglicher Zustand, daß fünft Achtel der Deutschen im Vaterlande lebten und drei Achtel draußen in der Fremde. Daß der Zustand, wie der deutsche Osten, von Ostpreußen und Schlesien bis nach Oesterreich zerrissen, zerstückelt und gefährdet sei, für die Zukunft unmöglich so bleiben könne, das sei nach einer Reise, die er durch Ostpreußen und Schlesien unternommen habe, beute mehr denn je feine feste Ueberzeugung. Der Ruf der „Sieger" nach Sicherheit sei eine Sorge, die aus einem schlechten Gewissen resultiere; wer glaube, ein organisch gewachsenes Volk im deutsche» Osten zer-
decheitenfrage ein gewisser Fortschritt erzielt worden. Cs handelt sich um die oberschlesische Schulfrage, in der Deutschland Klage beim Völker- b und eimgereicht hatte. Die polnischen Schulbehörden in Oberschlesien hatten in den letzten Jahren bei den Anmeldungen der Schulneulinge oer- langt, daß die Erziehungsberechtigten die Kinder bei einem Ausschuß persönlich anmeldeten. Dieser Ausschuß hat dann sehr häufig di« Richtigkeit der Angaben bezweifelt, daß die Muttersprache des Kindes das Deutsche sei, und hat diese Kinder gegen d « n Willen der Eltern einer po lntHheN Schule überwiesen. Dieses Vorgehen steht im Widerspruch zum Genfer Abkommen über Oberschlesien und zu dem Urteil, das der Haager Gerichtshof in dem oberschlefifchen Schulstreit vor längerer Zeit gefällt hat. Der Rat hätte auf dieser Tagung die Klage behandeln und ent- scheiden müssen. Wahrscheinlich wäre die Klage dem
fchlefien sei jetzt ein Erlaß herausgegeben worden, der die Förmlichkeit der Anmeldung ändere. Danach brauchten die Erziehungsberechtigten ihre Kinder nicht mehr persönlich vor einem Ausschuß anzumelden, sondern hätten nur nötig, einen Vordruck aus- zu füllen und einzureichen.
Dies« Form gilt schon für tue bevorstehenden Anmeldungen zum neuein Schuljahr (in Polen beginnt das Schulfahr Mitte des Jahres). Obwohl auch diese Regelung noch unbefriedigend ist, haben die Vertreter der oberschlesischen Minderheit ihr dennoch
zugestimmt; sie wollen ihre Wirkung abwarten. Dr. Curtius hat gegenüber Zaleski betont, daß er sich das Recht vorbehalt«, die Angelegenheit auf di« Tagesordnung der nächsten Ratssitzung setzen zu lassen, falls die Durchführung der bevorstehenden Anmâungen zu Beanstandungen Anlaß gäbe. Aaleski erklärte, daß er sich für eine einwandfreie Handhabung der Verordnung einsetzsn werde, und so kann man feststellen, daß Polen einen Beweis guten Willens gegeben hat und eine erfreuliche Entspannung in einer Minderheitenfrage em- getreten -ist. Aber auch die deutsche Minderheit in Ostob erschlsslen hat wiedrum einen Beweis dafür geliefert, daß sie verständigungsbereit ist und eine gütliche (Einigung einer klägerischen AuseiaÜbersetzung vorzieht. Hoffentlich wird dieser gute Wille nicht enttäuscht.
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trümmern und neu zusammenwürfeln zu können, der irre sich. Unter den Trümmern des neuen Gebildes klopfe starkes deutsches Blut. Auch schöne Pläne über Paneuropa könnten uns über den heutigen Zustand nicht hinwegtäuschen. Er — der Bundeskanzler — könnte sich höchstens ein Paneuropa vorstellen, in dem Deutschland, Oesterreich und die Tschechoslowakei eine Wirtschaftseinheit bilden, Deutschland nach Frankreich hinllberzu- wechselnü und Oesterreich nach dem Osten. Das Zusammenhalten aller deutschen Volksschichten in den bedrängten Ostgebieten sei bewunderungswürdig, aber es müsse Hilfe von außen kommen, wenn das wirtschaftlich und politisch zerstückelte und abgc- schnittene Land nicht elendiglich zu Grunde geben solle. Ein Lichtblick für die Zukunft des deutschen Ostens könnte noch Rußland mit feiner, kolossalen Entwicklungsmöglichkeit fein; aber der Schlüssel zu einem deutschen Wiederaufstieg liege nur in Ostpreußen, Schlesien und Oesterreich. Er vertraue auf die Zukunst, da er wisse, daß noch nie ein 60 Mil lionen-Volk zugrunde gegangen sei, wenn es sich nicht selbst aufgegeben habe. — Zu Oesterreich übergehend, sagte Streeruwitz unter lebhafter Zustimmung der Zuhörer, heute seien mehr als
(Fortsetzung auf Seite 2)
schnittene Land nicht । solle. Ein Lichtblick fü Ostens könnte noch Ri
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Sie Ereignisse in China scheinen in ein entscheidendes Stadium getreten zu sein. Die seit langem erwarteten Feindseligkeiten zwischen den Regierungstruppen und den Armeen der gegen Nanking revoltierenden Generäle Feng und Den haben nunmehr begonnen. Der Ministerpräsident der Rankn regierung, Marschall Tschiang- zum Angriff übergegangen. Si Schwebezustand ein Ende bereitet, der viele Monate gedauert und die Autorität der Zentralregierung aufs Schwerste gefährdet hat.
Die sogenannte Zentralregierung in China ist in Wahrheit nichts anderes als eine der Prooinzialregierungen, deren Zahl im Reichs der Mitte niemals gering war. Die Zeiten, da der Traum des großen chinesischen Volks
tribunen Sun Dat Sen, der Tramn von einem geeinten und freien China seiner Erfüllung nahe war, sind längst dahin. Marschall Tschiang, Sun Dat Sens Erbe, hat das ungeheure politische und moralische Kapital, über das er noch vor einem Jahr verfügte, in kürzester Frist in einer leichtsinnigen, für die europäische Denkweise überhaupt unbegreiflichen Weise verscherzt. Es mißlang ihm nicht nur die Reformen durchzuführen oder wenigstens einzuleiten, die für die Entwicklung eines neuen China unentbehrlich sind, sondern er hat sein Möglichstes dazu getan, das Land in das alte Chaos zu stürzen, aus dem es nach dem Zusammenbruch und Tod des nordischen Diktators Tschang-Tso-Lin endlich befreit zu sein schien. Und wenn heute China wieder in Nord und Süd eingeteilt und Gegenstand der Willkür einzelner Generäle ist, so trägt die Hauptschuld dafür Tschiang-Kai-Schek.
Der große „Reformator" Tschiang, der sich als der chinesische Napoleon betrachtet, hat sich als kleiner Intrigant entpuppt, unfähig, mit dem alten System der Ausbeutung einzelner Provinzen durch Militärgouverneure und Steuerbeamten zu brechen und das Programm Sun at Sens, das einzige für China denkbare Programm zu verwirklichen. Nach seinem großen Siege, der ihn zu einem unbeschränkten Herrscher über China machte, hat die ganze Welt Großes von ihm erwartet. Er hat es vorgezogen, sich als ein Diktator aufzuspielen, die einzige politische Partei Chinas, die Kuomintang-Partei, ihrer besten Leute und ihrer besten Ideen zu berauben und eine Opposition gegen sich auswachsen zu lassen, die ihm jetzt jeden Augenblick zum Verhängnis werden kann. Die Ziellosigkeit und die innere Unsicherheit, die das Regime der Nankinger Zentralregierung charakterisieren, haben viele einflußreiche Gruppen der chinesischen Oeffent- lichkeit veranlaßt, sich von Tschiang-Kai-Schek abzuwenden. Heute ist China wieder in einzelne Bezirke eingeteilt, in denen Generalsarmeen wirtschaften, die Bevölkerung ausrauben und gegeneinander kämpfen.
In Südchina regiert die Clique der der Kwangsi-Generäle. Im hohen Norden in der Mandschurei sitzt Tschang-Hsue-Liang und Tschang-Tso-Lins Sohn, der von Nankin'g nur soviel wissen will, wie es ihm beliebt. In Pei- ping, dem vormaligen Peking, in der reichsten und wichtigsten chinesischen Provinz Schan- tung und im ganzen Gebiet des Hwangho- Flusses regieren die heute miteinander eng verbundenen Marschälle Feng und Den. Und neben allen diesen einzelnen militärischen und verwaltungstechnischen Einheiten wirtschaften in China 15 „rote" Armeen, Stoßtrupps der unterirdisch arbeitenden chinesischen Kommunisten oder einfach Banden hungriger, halbverwilderter, entwurzelter Menschen, die durch Raub und Totschlag ihr Leben fristen.
Das ist, in knappen Zügen, das Reich, über das Tschiang-Kai-Schek regieren will. Das ist die Welt, gegen die er ankämpfen muß. Dieser chinesische Heeresführer scheint sich auf eine Anhäufung versäumter Gelegenheiten spezialisiert zu haben. Wie es ihm vor wenigen Monaten ein Leichtes war, die Kwangsi-Clique nach der Vertreibung aus Hankau völlig W vernichten, hat er die kostbare Zeit in überaus langwierigen, von Anfang an zwecklosen Verbandlungen mit Feng und Den vergeudet, ihnen Riesengelder geschenkt und ein starkes Heer umzuorganisieren geholfen. Dann beschäf-
Die heutige Nummev umfakt 12 Seiten