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Erscheint tägstch mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat RM.ck.-, für den ganzenMvnat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag iS, Smn«ag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Pfg., im Reklameteil von 6» mm Breite 23 R-Pfg. , Offertengebühr 50 R-Pfg.

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Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. / Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschnfi u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet. ^Geschäftsstelle: Hammerstr. 9 / Femspr. 3956,3957,3958

1930

Das KeueKs

Zum Stellvertreter des Generaldirektors der V. I. Z. wurde der Reichsbankdirektor Dr. Huelse gewählt.

Dr. Eckener ist gestern in London einge- troffen. Er wird mit demGraf Zeppelin", der am Samstag zur Englandfahrt startet und im Luft- jchiffhafen Carbingfon eine Landung vorzunehmen gedenkt, nach Friedrichshasen zurückfahren.

In München hatte Reichsernährungsminister Schiele eine Aussprache mit dem bayerischen Land- wirlschastsminister Fehr und den Milchproduzenten über die Rot der bayerischen Milchwirtschaft.

In einer Versammlung in Detmold sprach Reichsminister Treviranus über das Kabinett Brüning und trat für eine langjährige Förderung des Ostens und Westens ein.

Die Behauptung verschiedener Blätter über einen Abschluß mit Rumänien, in dem sich Deutsch­land bereit erklärt hatte, 100 000 Tonnen rumäni­schen Mais und 300 000 Tonnen rumänische Gerste auszunehmen, ist, wie wir von zuständiger Stelle hören, vollkommen falsch. Ein derartiger Abschluß ist nicht erfolgt. Die Verhandlungen um das Wirt­schaftsabkommen werden fortgesetzt.

In Trier wurden gestern von den Franzosen Sprengungen von Munition vorgenommen, wo­durch mehrere Häuser erheblich beschädigt wurden.

Die sächsische Kesievuns kovdevt Demonftvationsvev- dot für das Reich

. Berlin, 24. April. Die sâchische Regierung ist

Dv. Gânev in London

Ln AmeviSa eine Sindienseiellichaft sesvündet ^ekensv sehr optimistisch

London, 23. April. Dr. Eckener ist heute nachmittag mit dem HapagdampferReliance" von Rewyork in Southampton eingetroffen. Er wurde vom stellvertretenden Bürgermeister von Souf- hampton begrüßt sowie vom Master of Sempill, der Dr. Eckener im Ramen der Royal Aeronaulical Society und der ihr angeschlossenen Flugunter- nehmungen willkommen hieß. In Beantwortung der Begrüßungsansprache des stellvertretenden Bürgermeisters von Southampton erNärte Dr. Eckener: Ich habe diesen Besuch schon seit einiger Zeit geplant, da das britische Luft- tninifferium mich eingeladen hat, ihre Luftschiffe R. 100 und R. 101 zu besichtigen. Ich habe viel über sie gehört und bin sicher, daß es ausgezeich- nefe Fahrzeuge sind, die unter dem Befehl von Major Scott gutes leisten werden.

London, 24. April. Dr. Eckener traf gestern abend von Southampton kommend in London ein.

Dr. Eckener bleibt bis Freitag in London,

er begibt sich hieraus nach Carbingfon, um bei den endgültigen Vorkehrungen für den Empfang des Zeppelins anwesend zu sein, mit dem er

dann nach Deus

tschland zurückfahren will. In einer cklärte Eckener über seine V e r -

Unterredung er ____ .

Handlungen in Amerika u. a.: Ditz ameri-

konische Zeppelin-Corporation baut zwei Zeppe- lime für die amerikanische Flotte. Wir haben in Amerika eine Gesellschaft gegründet, deren Ausgabe das Studium aller Fragen ist, die mit der Lustfahrt über den Atlantischen Ozean zusmnmenhängen. Ich bin bezüglich der Zukunft sehr optimistisch. Wie

diesen Problemen Interesse nehmen, und während meines Aufenthaltes hier werde ich mit ihnen alle Fragen der Entwicklung der Lustschifskonftrukkion und des Luftransportes besprechen.

Der Start desGraf Zeppelin" zur England- fahrt wird am Samstag früh erfolgen.

Die-amevtkafahvt vev- Moven

Newyork, 23. April. Der Start desGraf Zeppelin" zu seiner Süd- und Nordamerikafahrt ist nach einer Erklärung des hiesigen Vertreters des Luftschiffbaues Zeppelin auf den 18. Mai verscho­ben worden, da sich Schwierigkeiten bei der Ein­richtung von Tankstationen in Sevilla und Pernambuco ergeben haben und außerdem noch mehr Zeit benötigt wird, um mit den verschiedenen Staaten, die das Luftschiff berühren wird, Ab- machungen über die mitzunehmende Post zu treffen. Es ist nunmehr vorgesehen, daß derGraf Zeppe­lin" am Morgen des 19. Mai in Sevilla eintrifft und am Abend zu seiner Ozeanfahrt startet. Am 21. Mai soll er in Perambuco ankommen. Sollte das Luftschiff den Atlantischen Ozean überfliegen, ohne Zeitverluste zu erleiden, so wird ein Besuch Rio de Ianeiros beabsichtigt, wo derGraf Zeppe­lin" am 22. Mai eintreffen würde, um am 23. Mai nach Pernambuco zurückzukehren. In Pernambuco ist ein Aufenthalt von zwei Tagen zur Auffüllung der Benzin- und Gasvorräte geplant, bevor die

NkeSuknnttdevV.S.S.

Für den März rechnete man auf die Grün­dung der Internationalen Zahlungsbank, für den Anfang April auf den Beginn ihrer Arbei­ten, für Anfang Mai auf die Ausgabe der ersten großen Reparationsanleihe. Nun hat erst Ende April der Verwaltungsrat des Inter­nationalen Bankinstituts die konstituierende Sitzung abhalten können. Die Arbeitsaufnahme wird kaum vor Mitte Mai beginnen, die An­leihe kaum vor Mitte Juni aufgelegt werden können. Das schleppende Tempo der Repara­tionsberatungen, das sich auf den beiden Haa­ger Konferenzen bemerkbar machte, wirkte auch auf die Ratifizierung der Haager Verträge zu­rück und hindert als weitere Wirkung die In­gangsetzung des neuen Reparationsapparates. Noch immer stellt das Büro des Reparations­agenten Parker Gilbert den Reparations­apparat dar, obgleich bereits seit Monaten die Höhe der deutschen Zahlungen nach dem Poungplan, dem neuen Plan, bemessen wird, und obgleich seit Monaten eine Umstellung auf diesen neuen Plan in allen beteiligten Ländern stattgefunden^ hat. Deutschland, Frankreich und Belgien haben den neuen Plan ratifiziert auch sie mit erheblichen Verzögerungen. Die Ratifikation Englands und Italiens muß noch stattfinden, ehe der neue Apparat offiziell seine Arbeit aufnehmen kann. Damit aber wenig­stens in dem Augenblick, in dem die Ratifika­tion in London und Rom stattfindet, sofort der Apparat in Gang gesetzt werden kann, hat man in den wiederholten Besprechungen der inter­nationalen Bankfachleute die Organisation dir Internationalen Zahlungsbank vollkommen ausgebaut. Sie kann binnen weniger Tage in

minfferium mit dem Ersuchen herangekreten, bei den Länderregierungen ein Verbot der Demonstra­tionen zum 1. Mai soweit sie unter freiem Himmel kabgehalten werden sollen, anzuregen.

| Im Reichsministerium des Innern besteht, dem -gleichen Blatt zufolge, angesichts der Haltung der preußischen Regierung, die an ein derartiges Ver­bot nicht denkt, keine Neigung, dem An­sinnen der sächischen Regieruung zu entsprechen. Seine endgültige Stellungnahme wird das Reichs­ministerium des Innern nach der Rückkehr des Reichsinnenministers Dr. Wirth nach Berlin be­kanntgeben.

En

offener Brief SussnbLvgs

' Berlin, 24. April. Der Vorsitzende der DNVP., Dr. Hugenberg, erläßtan die Parteifreunde im Lande" einen offenen Brief, in dem es heißt, so lange er an der Spitze der Partei stehe, könne ein jeder überzeugt sein, daß die Partei diejenigen Grundsätze nicht verlassen werde, deren Aufrecht­erhaltung und Durchführung Zweck und Ziel der Uebernahme des Vorsitzes durch ihn gewesen sei. Dr. Hugenberg sagt dann weiter: Im Rahmen der deutschnationalen Weltanschauung finden alle be­rechtigten Interessen, insbesonders auch diejenigen der schwer bedrohten Landwirtschaft ihren Platz. Das Ergebnis der letzten Wochen an landwirtschaft­lichen Maßregeln hat dies bestätigt. Ohne die Hilfe und den Druck der Deutschnationalen Gesamtpartei waren sie nicht Gesetz geworden. Wenn aber der Apparat der jetzigen Regierung, deren Parteien bis vor wenigen Wochen einträchtig mit der Sozial­demokratie Zusammengearbeitet haben und es viel­leicht in wenigen Wochen wieder tun werden, mit Vorspiegelung falscher Zusammenhänge versucht, aus dem ganz abseits liegenden Gebiete der Stsuer- f'mgen heraus Gegensätze zwischen landwirtschaft­lichen Interessen und' deutschnationaler Wclt- onschauung vorzutäüschen, so möge ein jeder im Lande dies würdigen als das, was es ist: als ein Vcrwirrungsmanöver skrupelloser Gegner. Inwie­weit in den (Steuerfragen Unstimmigkeiten zutage netreten sind, die für die Einheit und Stärke der Partei Gefahren mit sich bringen, ist es in erster Linie meine Sache, daraus die Folgerungen zu Ziehen. Meine Sache ist es insbesondere, auch zu verhindern, daß durch diese Unstimmigkeiten die gedanken- und gesinnungsmäßigcn Grundlagen der Partei erschüttert werden.

funden sollen.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen setzte sich der Minister mit den Vorwürfen auseinander, die ihm persönlich wegen seines Austritts aus der deutschnationalen Reichstagsfraktion gemadjt wor­den sind und rechtfertigte vor seinen hiesigen Wäh­lern diesen Wechsel, der aber kein Wechsel in seiner konservativen Gesinnung sei.

Treviranus sprach dann über die nächsten Auf­gaben der Regierung, insbesmidere über die Ostge­biete. Auch der Westen werde ohne planmäßige langjährige Förderung der Wirtschaft nicht be­stehen können. Was in Jahren niedergerungen ssi, tonne in Monaten nicht wieder aufgebaut werden. Die Reichsregierung werde mindestens einen Fünf- Jahreplan ins 2iuge fassen um voreiligen Hoffnun­gen und planloser Vergeudung von Reichs- und Staatsmitteln vorzubsugen. Ohne die Mitarbeit .des gesamten Volkes werde das Gesundungswerk nicht gelingen können,

Zum Brand des Zuchthauses in Columbus

Columbus, 23. April. Branddirektor Rice cr= Klärte vor der Behörde, die sich mit der Untersuchung bes Zuchthaüsbrandes befaßt, daß nach feinem Dn- mkhalten keiner von den 318 Sträflingen umge­kommen wäre, wenn die Zellen sofort nach d« Entdeckung des Fpuèrs geöffnet und die Gefange­nen befreit worden waren. Die Untersuchungs- Wrbe sucht festzustellen, ob es sich bei den Ex- n Thonen, die man nach Ausbruch des Feuers vcr- 'wmmen hat, tatsächlich um Explosionen handelt °der um Revolverschüfse.

aber es müssen viele Fragen geklärk werden. Auch s Seine Riickfachrt nach^ Mièbrlchshäfen wirdHr7 in England gibt es viele Persönlichkeiten, die an | aussichtlich am 31. Mai antreten.

LeevLeanns über das Kabinett Brünins

Giarker Einschlag von Fvontsoldaien - Ein Süns- Lahvssvlan noiwendis

Der Minister betonte, daß nur durch festes Zu­

Detmold, 24. April. In einer vom hiesigen Ar- l .

beitsausschuß der Volkskonfevvativen Vereinigung sammenftehen aller Bolkskrelje ein Ausweg aus veranstalteten stark besuchten Versammlung sprach Ätittwoch abend Reichsminister T r e v i r a n u s über die politische Lage. Er führte u. a. aus, die Parteien hätten allmählich «m deutschen Volk an Ansehen verloren. Eine Osterhoffnung sei einge­zogen und zwar nicht in die schlechtesten Kreise unseres Vaterlandes, die Hoffnung nämlich, daß eine Regierung da ist, die den Willen hat, die Ver­antwortung, die ihr gebührt, zu tragen, d. 1). auch tatsächlich zu regieren. Wer das mit habe ansehen müssen, wie in den vergangenen Monaten immer wieder gefeilscht wurde zwischen den Parteiführern, der habe Verständnis für die Auffassung des Reichspräsidenten, daß nur noch mit einer fraktion­ungebundenen Regierung den immer weiter um sich greifenden Notständen der öffentlichen Kassen ein Ende gemach: werden könnte. Wir haben, so sagte etwa der Minister, in diesem neuen Kabinett einen starken Einschlag von Frontsoldaten, nicht weil wir glaubten, es besser zu verstehen als die anderen, sondern weil wir uns das eine geschworen hatten, daß wir die Frontkameradschaft auf die Volksgemeinschaft übertragen wollen. Wir wollen den anderen gelten lassen, ganz einerlei woher er kommt, und wir wollen nicht politische 2Iuse:nan= Versetzungen mit perjönftcher Polemik verbinden. Wir glauben, daß dieser Geist einer echten Front­kameradschaft in unserem deutschen Volk sich durch­setzen muß, wenn wir überhaupt noch einmal ge=

ben ungeheuren Nöten der Zeit möglich sei, und erklärte, es sei das besondere Ziel seiner politischen Freunde, die Gedanken des Freiherrn von totein

in das deutsche Volk hineinzupflcmzen. Er schloß seine Rede unter starkem Beifall mit den Worten: Wir glauben an den Sieg unserer Arbeit, einzig und allein aus dem Glauben, weil wir mit Gott­fried Keller sagen: Wir trauen uns und anderen etwas Tüchtiges ju!"

Weitere Zollevhöhungen

Heraufsetzung des Wertes der Linfuhrfcheine

Berlin, 23. AprÄ. Wie verschiedene Blätter mel- den, sollen nach der bereits verfügten Erhöhung der Zölle für Weizen und Braugerste auf 15 RM ab 25. April in Ausnutzung der Regierungsermächti­gung weitere Zollerhöhungen vorgesehen sein. Mi­nister Schiele soll beabsichtigen, den Zoll für Erbsen von 4 auf 15 RM herauszufetzen, außer­dem soll der Wert der E i n f u h rf ch ei n e für Roggen und Hafer von 6 auf 9 RM, für Brau- und F u t t è rge r s t e von 6.50 aus 9 RM erhöht werden. Für M üllere i erze ugnisse soll die Vergütung für Einfuhrscheine auf die Höhe des jeweiligen Getreidezolles gesetzt werden. Das gleiche ist für Schweine und Schweinefleisch vor­gesehen. Neue Einfuhrzölle sollen für Rindvieh und fleisch, für Schafe und Schaffl«sich, ferner für Kartoffelstärke eingeführt werden.

werden. Das

Wie wir dazu erfahren, sollen die Meldungen ungefähr die Absichten S ch i e l c s wiedergeben. Der Minister ivird erst am 30. April nom Urlaub zurückerwartet, so daß die in Vorbereitung 'begriffene Zollvorlage erst in den ersten »la i tagen dem Reichskabinett zur Beschlußfassung vorgelegt werden wird.

Das Conti-Büro teilt nach Erkundigung beym ständiger Stelle mit, daß die Beratung dieser Fra­gen eben erst begonnen habe, vollendete Tatsachen la«n noch nicht vor. Wenn bereits behauptet würde, daß durch die Erhöhung der Einfuhrscheine eine neue schwere Belastung der Reichs, lasse erfolge, so sei daran zu erinnern, daß ja in den 'Beratungen des Reichstagsplenums und im Landwirtschaftsausschuß zur Sprache gekommen sei, daß die Einfuhrschein« nur als Ergän

. . (Fortsetzung auf Seite 2)

Augenblick der Ratifikation durch London und Rom die deutschen Reparationszahlungen über das Baseler Bankinstitut statt über das Büro des Reparationsagenten zu leiten.

Die Art und Weise, wie diese Organisation zustande gekommen ist, hat freilich für Deutsch­land wieder einige Enttäuschungen gebracht.

Man hat auch bei diesen Beratungen wieder erlebt, daß die Gläubigermächte nach jedem Fortschritt, der in den politischen Derhandlun- gen erzielt wird, sofort wieder ein neues Hin­dernis aufbauen. Die Reparationsfrage sollte aus einem politischen in ein rein wirtschaftliches Problem umgewandelt werden. Wer bei je­dem Verhandlungsabschnitt versuchen die Gläubigermächte immer wieder, politische Si­cherungen einzuschalten. Unter diesem Gesichts­punkt ist die Wahl des französischen General­direktors der Bank für Internationale Zahlun­gen zu betrachten. Die deutschen Vertreter hatten sich bis zuletzt dagegen gewehrt, daß ein Vertreter der größten Gläubigermacht die Hauptvollmachten in der Internationalen Zah­lungsbank erhält, weil sie der Meinung find, daß dadurch nur allzu leicht politische Gesichts­punkte in den Aufgabenkreis des Bankinstituts hineingetragen werden können. Bei den Or- aanisationsverhandlungen, die vor Monaten in Baden-Baden stattfanden, war es das Bestre­ben der Gläubigermächte, die Internationale Zahlungsbank als ein reines Reparationsinsti tut zu gestalten, das lediglich die Entgegen­nahme und die Verteilung der deutschen Zah­lungen besorgen sollte. Nach dem Plan der Sachverständigen aber sind der Bank noch andere Aufgaben zugewiesen. Sie sollfür die Erschließung neuer Handelsgebiete sorgen, 'o- wohl was das Angebot als auch, was die Nach­frage betrifft, und zur Löfung des be­sonderen deutschen Problems beitragen". D. h., die Bank soll zusätzliche Exportmöglich­keiten scistlffen und dadurch der deutschen Wirt­schaft die Aufbringung der Zahlungen erleich­tern. Dieser Aufgabe wäre nach deutscher Auf­fassung die Bank tun besten gewachsen gc wesen, wenn einNeutraler den Generaldirektor- Posten eingenommen hätte, da von ihm am ehesten eine paritätische Berücksichtigung der verschiedenen Interessen zu erwarten wäre. Ein französischer Generaldirektor an der Spitz« der BIZ. bringt dagegen die Gefahren mit daß die weltwirtschaftlichen Aufgaben des Bankinstituts zurückgedrängt werden und daß ie lediglich auf die reparationstechnischen Maß nahmen beschränkt wird.

Bei der Wahl des Franzosen Quesnay zum Generaldirektor der BÄZ. Hat allerdings neben

frage betrifft, und sonderen deutschen

Die Heniiae Kummer umkatzt 16 Sette«