Mittwoch den S. April 1930
Nr. 84
Das blutige Duell
Erinnerung von Fedor Schaljapin, dem wÄt- rühmten Sänger.
o Ich hatte viele Sä>auerromans gelesen, viel vom Thearerleben gesehen und — fing schon früh von der Liebe zu schwärmen und zu phantasieren an. Uebrigens waren auch meinen Kameraden solche Träume nicht fremd. Wir alle liebten eine Gymnasiastin, Olja Borissenko, eine kühle Schönheit, die einen Entengang hatte und die Welt mit gleichgültigen Augen 'ansah.
Mit welcher Sehnsucht erwarteten wir Ostern, um Olja den Osterkutz geben zu können. Gegenüber der Kirche der Ausgießung des Heiligen Geistes handelten die Tataren mit Kumatsch (blicharischcr roter Wollstoff), allerhand Galanteriewaren, Seife und wundervollen Parfüms — ein volles Fläschchen für drei Kopeken. Wir kauften ein Fläschchen. Kurz vor dem Schluß der Oster- mcfse liefen wir in die Vorhalle der Kirche und bestrichen uns die Zähne, die Zungenspitze und die Lippen mit dem Parfüm. Es brannte, aber es bewirkte einen köstlichen Wohlgeruch! Als Olja heraus trat, riefen wir: „Christ ist erstanden!" — traten im Gänsemarsch, wie nach Eintrittskarten an der Theaterkasse, an sie heran und küßten vorsichtig unsere Herzensdome, vie verhielt sich gleichgültig.
Wegen dieser Dulzinea habe ich mich geschlagen, wie es sich für einen wahren Ritter geziemt. Es kam zum Duell, nicht, weil es unvermeidlich war, sondern infolge des Lesens von Dumas und Ter- rail. Wir kannten einen Gymnasiasten, der bei seinem Vater Flinten gestohlen, sie darauf verkauft hatte und uns für den Erlös in einer Kneipe mit Bier bewirtete. Er war im Grunde ein guter Kerl und gefiel uns nicht nur des Bieres wegen. — Eines Tages behandelte dieser Gymnasiast unsere Dame nicht mit genügender Ehrerbietung. Blind in meiner schrankenlosen Verehrung sagte ich ihm darauf, daß er sich schleunigst zu allen Teufeln scheren solle. Er wollte mich schlagen, aber meine Kameraden ergriffen meine Partei und erklärten ihm, daß er, falls er es wünsche, Satisfaktion haben könne: ein jeder von ihnen wäre bereit, sich mit ihm zu schlagen. Er ging so hitzig darauf ein, daß ein Duell unvermeidlich war. Ich wurde zum Duellanten erwählt, weil ich beim Nächahmen von Mephisto, Faust und Valentin einen Stock wie einen Degen zu biegen verstand und mit ihm kriegerische Theaterpirouetten und Ausfälle machen konnte.
. Als Kampfplatz wählten mir den Wald von Osokino. Meine Kameraden waren die beiderseitigen Sekundanten, sie verhielten sich tadellos ehrlich zu beiden Duellanten. Es war alles wie im besten Roman „Nur nicht zu heftig!" sagte mir einer be- Bekannten. Der andere bekräftigte er: „Hört mal, totzufchlagen braucht Ihr Euch nicht!"
Das Duell begehn — und endete nach einer Minute, vielleicht noch früher. Nachdem wir zweimal auf die Klingen geschlagen hatten, überlegten wir weiter nicht mehr, fände m schlugen ohne Besinnen aufeinander los. Der Gegner traf meine Stirn und ich seine Schulter. Ihm tat es augenscheinlich sehr weh. Er ließ seine Waste los, die mit der Spitze meinen Kopf get-offen hatte. Aus der Wunde floß reichlich Blut und fi-er mir ins Auge. Auch dem Gymnasiasten floß den Arm her" unter Blut. Da verabredet war, nicht bis zum äußersten zu kämpfen, sondern bis zu" ersten Verwundung, erklärten die Sekundanten das Duell für beendet und verbanden uns die Wunden, wozu einer von ihnen großmütig einen Streifen von seinen Unterhosen abriß.
Ob Olga von diesem Duell etwas wußte? Wahrscheinlich ist es ih" erzählt worden. Aber ihr Verhalten mir gegenüber und mein Schicksal änderten sich deswegen nicht.
Schone preiswerte
Süv die Knight Kefveieie
Oberpriester Ranofer, eine lebensgroße Kalksteinstatue aus der Zeit um 2500 v. Chr., ist einer der beiden berühmten Bildwerke, die Berlin für die berühmte Königin Ne- sretete erhält, die wieder an Aegypten zurück- gegeben wird.
X
kauft man in d er
Waisenhaus-Äuchhandlung
Dev republikanische Gchueidezahn
„Eharakterkunde", eine einträgliche Geldquelle. — Der Kuß verrät den Menschen. — Seetang als Persönlichkeiksnahrung". — Warum Lindbergh der Ozeanflug gelang. — Der chemische Typ. — Mumpitz feiert Orgien.
Das moderne Gsschoftsleben bedient sich nicht nur der neuesten Vureausinrichtungen, sondern auch moderner Verfahren, um den Charakter des Vertragspartners, fei er Geschäftsfreund oder Angestellter, auf irgendein« Weist kennenzulernen und in fein Innerstes hineinzuleuchten. Amerikanischer Geschäftsgeist hat mit sicherem Instinkt auf diesem Gebiet sofort neue Geldquellen gewittert. In den Vereinigten Smaren blüht jetzt die Saat jener Leute, die behaupten, die Wissenschaft der Charakterkunde zu beherrschen. Wie A. F. Ratti im „Amercan Mercury" ............
Charakterologen, Charakteranolysatoven, Perfonal- zsychologen und Personalingenieure auch P.'ivat- unierricht, den sie mit lautem Reklamegeschrei antunbigen. Chicago ist heute das große Mekka der ©baratterf reunbe. Dort sitzt Pro- essor Conroy, der ein „Kurzsystem der Charak"
des Küssens, wie der genannte Conroy. Er behauptet, daß der Liebende mit dem Seitenteil des Mundes küßt und dabei den Kopf ein wenig wendet, und daß die Berührungspunkte beim elterlichen Kuß noch näher den Mundwinkeln sind, daß der Freundschaftskuß auf die Wange, der religiöse auf Me Stirn erfolgt.
Dr. Davis berät Verlobte, stellt für sie eine der sieben Stufenleitern des Charakters fest und
entscheidet die Frage, ob sie zueinander passen. Frau Dr. Stanton zieht das Gelächter als untrüg- mitteilt, erteilen diese liches Kennzeichen für sinnliche Leidenschaft,
terkunde" erfunden hat, von dem er behauptet, daß es in einem Tag erlernt werden könnte. Es ist auf der Beobachtung aufgebaut, daß die menschliche Stimme, die unmittelbar aus der Seele komme, den Charakter offenbare. In seinem Lehrgang cha.'akteris-ert er daher alle möglichen Stimmen, die Art des Atmens und Betonens und
leitet daraus weitgehende Folget
Charakter ab. Ein anderer 6el
gerungen über den
fthrter, Dr. Red-
field, beurteilt den Menichen nach den Zähnen. Die oberen Schneidezähne sind die Kennzeichen republikanischer Gefühl«. Wer sich gut in ein Staatswesen einarbnet, hat die Zähne breit; dasselbe gilt von Landwirren und Arbeitern. Andere Zähne sollen nach Länge und Breite ein Maß für die Liebe zu Vater und Mutter abgeben, für das Streben nach Besitz, den Hang zum Wechsel. Leider kann man dieses Verfahren bei zahnlosen Personen nicht anwenden, aber es gibt zum Glück viele andere Kenzeichen. Da hält man sich z. B. an das Buch von S. R. Wells: Der Gang bringt den Charakter an den Tag. Er unterscheidet den Gang des höheren Angestellten, des Optimisten, Denkers, den alltäglichen, eitlen und sterbensnahen Gang. Aus den Händen liest den Charakter Dr. H. Frith, der ein Werk mit dem Titel geschrieben hat: „Richt nur Hände, sondern was man damit tut". Er beobachtet die Haltung von Händen und Armen während des Sprechens und bei sonstigen Handlungen. Ein anderer Gelehrter hat ein Buch „Die Hände des Goldgräbers" über das gleiche Thema veröfsentlicht. Dr. Lawrence braucht nicht die ganze Hand, sondern nur den Daumen, um einen Menschen zu durchschauen. Andere beurteilen bie Augenbrauen, die Leber und sogar die Art
Eigenschaften und Kräfte heran; sie beobachtet auch die Funktion der Leber und verordnet ^um Besten dieses Organs, wenn man sich ganz hoffnungslos fühlt, drei Tage Rohkostnahrung. Ein chemischer Charakteranalyti-ker verlangt von der zu untersuchenden Person ein Lichtbild, eine Haarprobe, Gewichtsangabe, Beruf, Haut- und Haarfarbe und Länge des Zeigefingers. Daraus leitet er für nur 3 Dollars (mit individuellen Badevorfchrifstn) den „chemischen Typ" ab. Nach ihm" ist Silizium das optimistische Metall, Fluor gibt Genie, Magnesium kühlt das Nervensystem, es gibt Schlaf in der Nacht und Leblzaftigkeit am Tag. Ein anderes Institut führt alle Charaktermängel auf den Jöd- mangel zurück und verkauft. eine jodreiche „Psr- sönlichkeitsnahrung" in Form eines Seetangs, ferner Siliz iumhaferflocken, die an diesem optimistischen Metall reich sind. Wer aber seine Persönlichkeit ganz erneuern w'll, für den gibt es zum Preise von 1.60 Dollars eine Packung von sieben Cocktails, einer für jeden Wochentag mit den Namen: Cocktail für Witz, Schlaf, gutes Aussehen, Hirn, Magnetismus, Lebenskraft und Mut.
In Chicago bat sich ein Club für Charakter- kunde etabliert, der alle möglichen Verfahren für seine Zwecke anwendet, auch die Beurteilung nach den meist geraden oder krummen Kimen des Aeußeren, der'Zahl der Buchstaben des Namens, Länge der Oberlippe, Abstand zwischen den Ohren. Verschiedene Zahlen werden in dieser Numerologie als besonders wichtig betrachtet. Lindbergh soll feine Eigenschaften den neun Buchstaben seines Namens verdanken. Ein Verfahren bedient sich der Befragung der Personen selbst und beurteilt sie noch der Antwort etwa auf folgende Fragen: „Bin ich mit meinem Wirkungskreis zufrieden, und mochte ich ewig dabei bleiben? Spreche ich immer freundlich durch den Fernsprecher? Wird stets die Atmosphäre freundlicher, wenn ich zu einer Gruppe von Bekannten trete? Wird ihre Stimmung heiterer?"
Das ist Aewyovk
o Wissen Sie, was Newyork ist und was Newyork hat? Hören und staunen Sie: Newyork hat mehr als 5,6 Millionen Einwohner, von denen
2 Millionen auswärts geboren find,
hat mehr Italiener als Rom, mehr Iren als Dublin, mehr Deutsche als Bremen und ein Zehnte! aller Juden der Well,
hat die fünf größten Brücken der Welt, jede ist länger als 1,5 Km.,
hat mehr als 2000 Theater und Kinos,
hat mehr als 1500 Kirchen für alle möglichen Be-
hat
hat
fenntniffe und Sekten, in seinen Mauern ein Privatvermögen von 8,3 Milliarden Dollar, die zur Steuer heran
hat
hat
gezogen werden können, durchschnittlich 300 000 Fremde täglich zu Besuch, die die Stadt besichtigen wollen, alle 52 Sekunden einen abgehenden' Personenzug, jede 13. Minute eine Heirat,
hat jede 6. Minute eine Geburt,
hat alle 10 Minuten eine geschäftliche Neugründung zu verzeichnen, — und
hat alle 51 Minuten ein neues Gebäude zu eröffnen hat jede Stunde einen Mord--
Das
ist Newyork!
Selbstmord wegen Aehnlichkeit.
seltsamer Fall wird aus Southampton gemeldet: Eine junge Frau, Mrs. Linda Greenham, nahm sich dieser Tage das Leben durch Gas, nur aus dem Grunde, weil ihr Mann einem zum Tode verurteilten Mörder auf ein Haar ähnlich ma-.
Ein
Mr. Greenham hatte nämlich das Unglück, einem gewissen William Podmore zu gleichen, der vor
kurzem wegen Mordes zum Tode verurteilt wurde. Oft geschah es, daß Mr. Greenham auf der Straße angehalten wurde, da man in ihm den berüchtigten Mörder vermutest. Percy Greenham erklärte dem Untersuchungsrichter — jeder Selbstmord wird in England vor Gericht untersucht —, daß feine Frau mit größtem Interesse den Verlauf der Verhandlung gegen Podmore verfolgt hatte. Das Todesurteil, das über den Mörder gefällt wurde, machte auf sie einen starken Eindruck. Sie war über die Aehnlichkeit ihres Mannes mit dem Mörder so verzweifelt, daß sie an Wahnvorstellungen litt. Sie hatte Angst, mit ihrem Manne auszugehen, da sie fürchstte, daß er von der Polizei verhaftet werden könnte. Sie «rklärst, nicht leben zu können mit dem Gedanken, daß ihr Mann einem zum Tode verurteilten Mörder ähnlich sah. Von dieser fixen Idee überwältigt, ging die junge Frau in den Tod.
Wien, die SlM ohne Kinder.
Wien wird immer mehr die „Stadt ohne Kinder". Nach den Erhebungen des öfterreichischen Bundesamts für Statistik ergibt sich für Wien in den ersten sechs Monaten des Vorjahres ein Be- völkerungsabgang von fast 6000 Personen. Man kann daher ohne Uebertreibung sagen, daß Wien gegenwärtig jährlich einen Einwohnerverlust von 11000 bis 12 000 Personen aufzuweisen hat. Sogar die verhältnismäßig geringen Kriegs- und Rachkriegsgeburtenjahrgäntz-e hatten in Wien im Durchschnitt noch immer eine Ziffer von 25 000 bis 30 000 aufzuweijen, während im Vorjahr die Geburtenziffer auf rund 19 000 Lebendgeborene herabgefunken ist. Gegenüber dem legten Friedensjahr ergibt sich sogar ein Geburtenrückgang von 50 Prozent, ein trauriger Rekord in anderthalb Jahrzehnten, wie ihn wohl keine andere Großstadt auf der ganzen Welt im gleichen Zeitraum aufzu- weisen hat. Auf je 1000 Einwohner entfielen in Wien im ersten Halbjahr 1929 nur mehr 5 Ge- burstn.
Keuinevtzilfe
Monatliche Beiträge
W. C. Heraeus, Dunlop Co. je 100— RM, Dr. W. Heraeus, H. u. A. Brüning, Quarzlampen! gesellschaft, G. Siebert, C. A. Traxel, je 50__ RAH Conr. Deines fr. 30— RM; Fr. Kreuter u. Co' 15.— RM; Dr. Canthal, H. Morin. Mainzer u. Bruch' seid, I. A. Pelissier, Wronker, Tietz je 10— RM- Dr. Heip, Apotheker Krug, W. Franz, W. Keller.' mann, Gebr. Hirschmann je 5.— RM.
Vierteljährliche Beiträge
Reichling u. Eberhardt (für 1 Jahr) 50— RM- Berlizhcimer A.-G. 30.— RM; H. Zwernemann 20— RM; Limburg, Koch u. Co., Major v. Buttlar W. Weinrank je 10.— RM; Treuhand A.-G.f Julius Müller, Hans Bisfing, Deines u. Clormann' Carl Schultheis, N. N. je 5 RM; L. Ditter 3 RM; Lud. Hain, Ed. Schlingloff, Kaufhold, Joh. Kost, Frau Ewald, Dilgen, Klenk, Max Ochs, Sinjel, Uhrig, Breitenbücher, Bruno Clauß, Chr. Fuchs, je 2.— RM; Th. Kohler, Lempert je 1.— RM; A, Glaab, Fr. Rumpf, Joh. Reußwig, W Klaus, L. Kretzler, Fr. Beilstein je 10 Brote; I. Jünger, Af Diefenbach, je 6 Brote; Maier. Hch. Schneider, G. Biermann, J. Trach, K. Halm, je 5 Brote; Reuhl 4 Brote; Bauer, Bach, je 3 Brote; August Weidert, C. Brill, je 10 Pfund Mehl; W. Dückhardt 5 Zentner Briketts; Seb. Schwindt 3 Zentner Briketts; M. Kneisel, I. S. Deibel, Carl Frohwein, Lebensmittel.
teilte in Mt
(Märzeingänge.)
Firma W. C. Heraeus 200— RM; Dr. W. Heraues 100— RM; H. C. Deines 50— RM; General Zimmermann, Fr. Kreuter u. Co., Mainzer u. Bruchfeld, S. Wronker u. Ga., L. A. Pelif- sier, H. Zwernemann, Leonhard Dietz je 10.— RM; Berlizheimer 10— RM (Gutschein); Nicolay u. Dunker, E. F. Döring, Sachsenweger, Schädel u. Vial, Babes u. Co., Eifengießerei Wilhslma je 5.- Reichsmark; Latscha 25— RM (Lebeusmittelgut- scheine 1. Quartal 1930).
KundsustS-Vvosvamme
Mittwoch, 9. April
6.15: Nach Stuttgart: Morgengymnastik 1. Anschließend Wetterbericht und Zeitangabe. 6.45: Von Stuttgart: Morgengymnastik 2. 12.30: Schallplattenkonzert: Liebes- und Tndesfzencn in Richard Wagners Opern und Musikdramen. 13.30—13.45: Werbekonzert. 15—15.50: Nach Stuttgart: Stunde der Jugend. 16—17.45: Aus dem Kurhaus Bad Homburg (nach Stuttgart): Konzert. 18.05: „Aufgaben und Praxis des Naturschutzes". 18.35: Geschichte und Bedeutung der Frankfurter Frühjahrsmesse von 1330—1930. Vortrag. 19.05: Von Mannheim: Cecil Rhodes und Jos. Chamberlain. Bortrag. 19.30: Nach Stuttgart: Saarland 1. In einem Bergwerk. Mikrophon-Reportage. 20: Nach Stuttgart: Stunde für Laienmusizieren. 20.45 Nach Stuttgart: Dichtungen von Walter Bauer. 21.30: Von Stuttgart: Klavierkonzert in c-moll von Mozart. 21.55: Bon Stuttgart: Zeitgenössische Musik. 22.30: Nachrichtendienst.
Jeviammlutms
Monatsversammlung im Mohr.
firiegeroerein Kesselsladt. Heute Mittwoch, 9. April, abends 8.30 Uhr, findet im Bereinslokäl die ordentliche Generalversammlung statt. TageH, orbnung wird in der Versammlung befanntgegeberi Da wichtige Besprechungen, ist restlose Beteiligung dringend erwünscht. A
Äriillericverein. Morgen abend 8 Uhr Lichtbildervortrag Hotel zum Riesen. Um vollzähliges Erscheinen der Kameraden wird gebeten.
Verein ehem. 97er. Die Kameraden werden gebeten, den am Donnerstag, 10. April, abends 8 Uhr im Hotel Riesen stattfindenden Vortrag des hiesigen Artillerievereins über die Schlachtfelder von Verdu« usw. recht zahlreich zu besuchen. Eintritt 40 Pfg-
Evang. Kasino (Gefangsabtlg.). Heute abend 8.30 Uhr M o nat so er sammlu n g im Elefanten. Vollzähliges Erscheinen dringend erwünscht. Morgen abend Singstunde, pünkll. 8SO Uhr im Bürgerbrau.
Evang. Kasino. Heute abend 8.30 Uhr Monatsversammlung im Elefanten. Vorher Vorstandssitzung.
Deutsche Demokratische Partei, Orksgr. Hanau; Reichsausschuß für handel, Industrie und Geiverbe bei der D. D. P. und Frauengruppe der D. D Heute abend 8.30 Uhr im oberen Saale des Hotel Riesen Jahresversammlung. Tagesordnung: Geschäfts- und Kassenberichte, Dorftânüsneuwahl und Referat des Staibtuerorbnet. Dr. Goldschmidt-Frankfurt a. M., Redakteur der Frankfurter Zeitung über: Wirtschaftspolitische Gegenwartsfragen unter besonderer Berücksichtigung der Finanzlage Reich, Staat und den Gemeinden.
VeSauutmaOuusett-
Bekanntmachung.
Die Nutzung der wasserbaufiskalischen llfcr- parzellen am Main wird wie folgt bffentlid) an Ort und Stelle auf die Dauer von 6 Jahren meistbietend versteigert. Die Bedingungen werden Termin bekanntgegeben.
Wontag, den 14. April, norm. 9 Uhr, in der Gemarkung Großkrotzenburg. Treffpunkt: Gemeinde-Badeanstalt Großkrotzenburg. ,.
Dienstag, den 15. April, norm. 9 Uhr, — Treffpunkt Wasferübungsplatz — in der Gemarkung Großauheim. ,,
Wilkwoch, den 16. April, norm. Sf- Uhr, Treffpunkt: Kinzig Mündung bei Hanau a. M. Verpachtung von hier bis zum Ort Dörnigheim a.
Mittwoch, den 16. April, nachm. 1 Uhr, von Ort Dörnigheim ab in der Gemarkung Dörnigherm.
Donnerstag, den 17. April, norm. 9 Uhr, in der
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