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Donnerstag, bett 20. Mär; 1930

Seite 9

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vaS neue VerglekchSansebot des AuMÄtsvais dev Savas

N RM pro Aktie. Stillehaltung. Garantie von 20 Prozent. Kredit von 8 Mill. RM.

X Der G.-V. am 21. März wird ein neues Der- ileichsangèbot vorgelegt werden. Danach verpflich- M sich u. a. die Mitglieder des Aufsichtsrates der moag gesamtschuldnerisch, die Aktien Lit. A ent« aeber von ihnen selbst oder von einem ihnen be- nchneten, der Gesellschaft genehmen Konsortium mm Preise von 60 RM pro Aktie anzukaufen un« Ér der Bedingung, daß die Aktien bis zum 30. }uni 1930 bei den rechtzeitig bekannt zu geben« kn Stellen eingereicht werden, und daß die Ein- iijHer auf alle ihnen etwa zustehenden Regreßan- Ipkëche gegen die jetzigen oder früheren Mitglieder Sei Aufsichtsrates verzichten. Die Mitglieder des Asfichtsvates stehen ferner gesamtschuldnerisch da- jür ein. daß die beteiligten Banken (im einzelnen msgezählt) mit ihren sämtlichen Forderungen ge- M die Favag, von zusammen ca. 20 Millionen Michsmark, so lange hinter die Forderungen der übrigen Gläubiger zurücktreten, bis auf diese 40 Prozent und auf die Forderungen der sogenann- im Direktgläubiger 50 Prozent ausgeschüttet sind, jinb zwar nach näherer Maßgabe des Vergleichs- isrschlagss vom 17. Februar. Sie stehen ferner ge­samtschuldnerisch dafür ein, daß das aus den ge= mitten Banken bestehende Bankkonsortium den

Gin neues KwanBaviter beginnt

Oie Nonns-Man-Gchmdverschvetbunsen und die franzSMche An eihs â-nvevttevunsen

übrigen Gläubigern gegenüber der Favag eine Ga- rontie in Höhe von 20 Prozent übernimmt und der Mag einen Kredit von zunächst 8 Mill. RM zur Beifügung stellt und zwar nach näherer Maßgabe »5 Vergleichsvorschlages vom 17. Februar.

Die Mitglsioder des Aufsichtsrates sind berech- igt, von diesem Vergleich zurückzutreten, wenn der Bergleid) mit den Favag.Gläubigern nicht endgültig icchtswirksam wird; wenn eine Minderheit, deren Meile den zehnten Teil des Grundkapitals er-

eicht, die Geltendmachung von Regveßansprüchen legen Mitglieder des Aufsichtsrate« verlangt, oder »enn gegen den G.-V.-Beschluß über diesen Ver­leich Anfechtungsklage erhoben tpirb......

Dev AhkMnS dry Savas

Gulss paffagier-, schlechtes Frachtgeschäft.

X Die Hamburg - Amerika - Linje erzielte im. ®e« hästsjahre 1929 ein Gesamterträgnis von 59,59 i. V. 59,70) Mill. RM. Handlungsunkosten, Steu- soziale Lasten erfordertem 24,88-(L SB; iu. RM, Anleihezinsen 2,59 (i. V. 2,85) - ergibt sich somit ein Betriebsertrag t. 34,68) Mill. RM, der solgender-

an und

2,17) Mil.

Sill. RM. Es er.

ion 32,12 (i. V. 34,68) Mill. RM, der solgender- naßen verwandt werden soll: Abschreibungen auf Seeschiffe und Hilfsfahrzeuge 19,90 ( i-V. 22,06),

uf Grundbesitz, Gebäude, Anlagen usw. 0,66 (1,07) »in. RM, für Dividendenzahlung (Nieder 7 Proz.) £1.20 (i. D. 11,20) Mill. RM.

X Paris, 17. März. Nachdem nunmehr der Nouug-Plan im Reichstag endgültig angenommen worden ist, beschäftigen sich die französischen Finanz­kreise eingehender als je mit den Fragen der Un­terbringung der deutschen Reparationsschuldoer- schreib ungen. Besonders sorgfältig werden alle Möglichkeiten behandelt, mit dieser Operation tue Konvertierung der hochverzinslichen französischen Kriegs- und Nachkriegsanleihen zu verbinden. Daß indessen dl« erste Serie der deutschen Schuldver­schreibungen, die nach der allgemeinen Auffassung in kürzester Frist aufgelegt werden soll, dafür kei­nesfalls in Betrach kommt, wird überall sehr nach­drücklich hervorAchobem. Diese ersten Noung-Plan- Obligationen müßten, wie. man hier sagt, unbedingt ein internationales Gepräge behalten, da sie nur das erforderliche Maximum. der Bürgschaften böten. Diese Grundfordorung schließe von vornherein einen Austausch der deutschen Schuldverschreibungen gegen französische Anleihen aus. Ueberhanpt sei es dringend gebotenn, daß die erste Emission frisches Geld bringe. Man müsse sich stets vorbehalten, daß der Poung-Plan ausdrücklich dis Serien von deutschen Schuidverschreibungsn, die für Konvertie­rungen von Anleihen der einzelnen Gläubigerländer verwendet werden sollen, nur zur Notierung an den Börsen der betreffenden, Skaten zuläßt, ihnen also den in Frankreichs Interesse gebotenen inter- nationalen Charakter von vornherein nimmt.

Hingegen zieht man bereits fetzt den wenig­stens teilweisen Umtausch späterer Ausgaben der deutschen Schuldverschreibungen mit französischen Anleihen in Betracht. Für 1931 käme die fünf­prozentige Kriegsanleihe von. 19.15/16, die sechs- prozentige Anleihe von 1920, und die tilgbare, ebenfalls fechsproMtige Anleihe von 1927 dafür in Frage. Für . diese rund 60 Milliarden betragenden alten Anleihen würden vierprozentig« neue ange­boten werden. Es sei, sagt man sich weiter, als fast unvermeidlich anzunehm«n, daß. dies« Zinsver­ringerung vielen, wenn nicht -den- meisten Inhabern, nicht zusâgen dürfte und daß sie auf Barauszahlung 'bestehen werden. Würden ihnen dagegen deutsche Schuldverschreibungen, di« 5% Prozent netto ab- werfen sollen, angeboten, so ließe sich bckräudsèhen, daß diese viele Abnehmer finden. Das gleiche wäre 1932. für die zu. jenem.Zeitpunkt zur Konvertierung gelangenden 20 Milliarden der fünf proben tigen, tilgbaren Anleihe von 1928 zu erwarten.

Der französische Staat hätte jedenfalls ein gro­ßes Interesse daran, daß die Poung-Plan-Schuld- verschreibungen zum Umtausch für die alten An- leihsn angenommen werden. Er würde seht Bar­geld behalten und durch Verminderung der Aus­gabe neuer Anleihen sich größer« Möglichkeiten für

di« Zukunft offen halten, wenn er mit Ansprüchen an den öffentlichen Kredit herantreten müßte. Das sei um so bedeutsamer, als durch die Konvertierun­gen die Anschaffungskraft der Kleinrentner um 1250 Millionen Franken im Jahre vermindert werden würde, wenn sie sich mit neuen, vierpro­zentigen französischen Anleihen begnügten. Nähmen sie dagegen deutsche Schuldverschreibungen in den Kauf, so bliebe ihre Fähigkeit, vielleicht erforderlich werdende neue Anleihen zu zeichnen, ungeschwächt. Es wird dabei auch hervorgehoben, daß das Sin­ken der Erträgnisse der fest verzinslichen Wert« in Frankreich amdauert, so daß heute der Satz von vier Prozent für nicht von der Konvertierung be­drohte Staatspapiere bereits unterschritten ist und die eben zur Zeichnung aufgelegten Kommunal-' anleihen des Credit Foncier sich sogar nur noch mit dreiviertel Prozent verzinsen.

Anderseits rechnet man freilich auch einen Ver­lust für den französischen Staat bei der tlnterbrin- gung der deutschen Schuldv«rschre èb un gen im fran­zösischen Kapitalistenpublikum heraus. Die hohe B«rzinfung von fünseinhÄb Prozent entginge da­durch dem Fiskus. Könnte dieser die. deutschen Jahreszahlungen in Form der Schuldverschreibun­gen direkt einkassieren, würde er einen größeren Betrag dem Staatshaushalt für die Tilgung der Staatsschulden zuweisen können.

Sogar von einem Risiko des französischen Staa­tes infolge des internationalen Charakters der Mo- bllisierung der deutschen Reparationen wird His und da gesprochen. Man muß sich darauf gefaßt machen, derartig« seltsame Erwägungen in den Er­örterungen des Abgeordnetenhauses über die Rati­fizierung her Haager Abkommen breitgetreten zu sehen. In den zuständigen.Finanz- und auch in den. Kapitalistenkreisen werden aber solche Kritiken kaum ernst genommen. Für diese Kreise bietet viel­mehr die große in der Vorbereitung begriffene Kreditoperation erneuten Anlaß, auf die Herabset­zung der Steuerbelastungen der Effekten und Bör- senoperationen zu dringen. Vor allem wird die Notwendigkeit betont, die unerhört hohe Abgabe von 25 Prozent auf die Zinsertragniss«. fremder Wertpapiere stark herabzusetzen. Der General- berichterstatter für den' Staatshaushalt im Abge­ordnetenhaus«, de Chappedelaine tritt mit beson­derer Energie auch im Hinblick auf die Unterbrin­gung der Voung-Plan-Schuldperschrerbungen für die absolut« Gleichstellung der ausländischen Anleihe­coupons mit den französischen hinsichtlich der Be­steuerung ein. Darüber, wie auch über andere mit dem Haager Abkommen in Verbindung stehende Fragen aller Art siitd noch recht scharfe Auseinan- depietzungen zu erwarten.

an der Börse bereits viel besprochene Gerächt Dort der Uebernahme der Brooklyn Trust Co. durch dis Chase National City Bank und anderseits dürfte die National City Bank, die seit Ausgabe der Fusion mit der Corn Exchange Bank ins Hintertreffen ge­raden ist, in absehbarer Zeit erneut zum Wettlauf starten. Wallstreet gibt der Auftastung Raum. daß durch die neuesten Entwicklungen die Wcitlauf- mafchineri« erst richtig warm geworden ist. Für die Chase-Fusion jedenfalls ist der Erweäerunga- wunsch des Trustdepartements maßgebend gewesen. Bemerkenswert ist, daß durch die Uebernahme der als Rockefeller-Bank bekannten Equitable Co. der Schwiegersohn von Rockefeller jun., M-rch Präsi­dent der fusionierten Banken wird. Die neue Kom­bination wird 52 Filialen in der Stadt.Nemyork und sieben Niederlassungen im Auslande unter­halten.

X Dresdner Dank, Dresden-Berlin. Der Ge­schäftsabschluß der Dresdner Bank für 1929 weist einen Reingewinn von 11416 680 (L V. 13 413 572) Reichsmark auf. Der Aufsichtsrat schlägt wieder eine lOprozentige Dividende vor. 0.30 Millionen Reichsmark (i. V. 0.30 Mill. RM) sollen dem Pen­sionsfonds zugewiesen werden. Eine Zuweisung an die offenen Reserven (i. 23. 2 Mill. RM) erfolgt in diesem Jahre nicht.

X Herabsetzung des Diskontsatzes der Bundes- reservebank Philadelphia. Die Bundesreservebank in Philadelphia hat ihren Diskontsatz von 4)4 auf 4 Prozent herabgesetzt.

X Erneute Erweiterung des Reemksma-Kon- zerns. DieUniverselle", Zigarettenmaschinen­fabrik I. C. Müller u. Co. in Dresden, hat die United Cigarette Machine Company AG. in Dres­den erworben, die noch tm letzten Jahxe eine Kapi­talerhöhung um 0,5 auf vier Millionen beantragt hatte. Die United war bisher im Besitze des gleich­namigen Unternehmens in Lynchburg, USA., das auch stark in der Verwaltung vertreten war. Seit 1899 ist die United in Dresden ansässig gewesen und 1925 erfolgte ihre Umwandlung in eine AG. Der Rücktritt der bisherigen Direktoren der United steht mit dem Besitzwechsel in Verbindung. Gleich­zeitig wird mitgeteilt, daß sich noch nicht sagen läßt, wo und in welcher Weise in Zukunft produ­ziert wird,die reichen Erfahrungen beider Unter­nehmen im Interesse der Kundschaft besser zusam» menzufassen, als es bisher einzeln möglich gewe­sen". Nach einer anderen Mitteilung soll die Dresdner Emballagenfabrik AG., die ebenfalls zum Reemtsma-Konzern gehört und im Vorjahre eine Kapitalverdvppelung vornahm, in den freiwerdenden Räumen der United die Kartonnagenfabrikation be­treiben.

X Die deutsche Kupferproduktion im Februar.

für die Schiffahrt wenig günstig. Zu den tm Welt« berfebre schon lange abträglichem durch Schutzzölle üb Subventionen gekennzeichneten Bestrebungen ien noch eine immer schlechter werdende Konjunk- tr und zunehmender Tonnageüberfluß hinzuge- ommen. Der Rückschlag habe sich in erster Linie uf dem Frachtenmarkt geltend gemacht und dabei etonders die europäischen Länder in Mitleiden- iHft gezogen. Der überseeische Passagierverkehr in stner Gesamtheit hielt sich ungefähr auf der Höhe es Vorjahres. Die Hoffnung auf eine Festsetzung ad teilweise Auszahlung, der Entschalung für je von den Vereinigten Staaten beschlagnahmten Skiffe habe sich wegen des plötzlichen Todes des merikanischen Schiedsrichters noch nicht verwirk- icht. Der Flottenbestand der Gesellschaft einschließ- ich der A.-G. für Seeschiffahrt und der Neubauten etzt sich zusammen aus 182 Seeschiffen, 5 See« Äderdampfern, 24 See- und Flußschleppern, 232 onstigen Fahrzeugen mit insgesamt 1110 618 Bruttoregiftertonnen.

SvanVkuvtev NSvke

X Frankfurt a. M., 19. März. Tendenz: freund- uch. Nachdem der Reichspräsident die Unterzeich­nung des deutsch-polnischen Liquidationsabkommens "urgenommen hat, war die Tendenz wesentlich be­ruhigter. Die Stimmung wurde durch einige noch vorhandene günstige Momente bestärkt. Beachtung unden vor allem die feste gestrige Newyorker ^urse, die vorteihaften internationalen Geldmarkt- verhältnisse der Medio zeigte diesmal nur ganz geringfügige Beanspruchung, und der relativ gute Abschluß der Commerz. u. Privatbank. Auch wurde gestern schon mit Befriedigung wahrgenom- '"°n, daß die D.D.-Bank bekannt gab, daß mit emer Kürzung der Dividende nicht zu rechnen sei. P>e Gerüchte, die im Zusammenhang mit der Far- ^enaktie aufgetaucht waren, wurden jetzt selbst in

Börsenkreisen nicht mehr geglaubt. Der Markt er­öffnete freundlicher, und die Kulisse schritt weiter zu Rückdeckungen, so daß gegenüber der gebesserten gestrigen Abendbörse weitere Kurserholungen ein­traten. Das Geschäft konnte im allgemeinen aber keine größere Bedeutung annehmen, da der Order­eingang immer noch klein blieb. Etwas in den Vordergrund traten Siemens, die 3 Prozent fester eröffneten. AEG. plus 1% Prozent. Sonst kamen hier Erstnotierungen zunächst nicht zustande. Am Chemiemarkt eröffneten I. G. Farben 2 Prozent fester. Der Montanmarkt fand auch heute nur ge­ringere Beachtung. Nur Rheinstahl waren etwas gesucht und 2 Prozent höher. Mannesmann waren leicht erholt. Am Kunstseidemarkt machte die Be­ruhigung weitere Fortschritte. Aku lagen auf Rück­käufe 3% Prozent höher. Einiges Interesse machte sich noch für Karstadt mit plus 114 Prozent und für Zellstoff Waldhof mit plus 2% Prozent be­merkbar. Von Verkehrsaktien lagen A.-G. für Ver­kehrswesen 1% Prozent fester. Hapag vernach­lässigt. Banken bei kleinen Umsätzen gehalten. Von Bauwerten waren Wayß u. Freytag weiter ange­boten und erneut 2 Prozent schwächer.

Renten still. Deutsche Anleihen gut behauptet. Nachdem nach der Festsetzung der ersten Kurse er­neut kleine Besserungen eingetreten waren, wurde die Tendenz später auf Realisationen etwas schwä­cher, und das Kursniveau gab bis zu 1% Prozent unter Anfang nach. Späterhin konnten sich aber wieder Erholungen durchsetzen, und die Tendenz war zuversichtlich und freundlich. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5 Proz erneut leichter. Am Devisenmarkt war Spanien wieder etwas schwächer. Mark gegen Dollar 4.1929, gegen Pfunde 20.3850, London-Kabel 4.8620, Paris 124.30, Mailand 92.85, Madrid 38.70, Schweiz 25.12%, Holland 12.12%.

An der Abendbörse konnte sich die Stim­mung weiter etwas bessern, wenn auch eine Be­lebung des Geschäftes in Anbetracht des anhalten.

| Verein lär das Deutstfifum im Husland^ I BUNTER ABEND i

HotelAdler

22. März 1930

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MuslkallscheVoiträae,Ueder,Tänze, Darbietungen aus dem Reiche zier einsten und der heiteren Muse.

Mitwirkende:

fiSulein Behrensmann. Frau Bube (Betty Sörensen), Fräulein Deines, Frau ereund- Stein, Fräulein Hei x, Frau Klein. Herr Schmitt, Frau Wessely, Frau Zahn-Döring.

Anschließend TANZ

Anfang: 8*/* Uhr

Eintritt: 1.50 Mark

Nach den Berechnungen der Mètallwarengesell- schaft A.-G., Frankfurt a. M., betrug die Kupfer­hüttenproduktion im Februar 4494 Tonnen (Jan.: 14730, Sebr.r 1929: »3861 Tonnen). Die Produktion von Eteiirotyr- und Raffinadekupfer berug 9761 Tonnen (Jan.: 10 665, Febr. 1929: 8251 Tonnen).

Sen Ordermangeks nicht eintrat. Die Umfaßiätigkeit beschränkte sich in der Hauptsache auf Deckungen in der Kulisse. I. G. Farben, Schuckert, Siemens, Waktchof und Mannesmann lagen bis ca. 1 Prozent fester. Banken blieben gut behauptet. Am Markte der Kaliaktien gaben dagegen Aschersleben auf Realisationen geringfügig nach. Im Verlaufe er­hielt sich die freundlichere Stimmung. J. G. Far­ben waren weiter etwas gefragt. Renten ' I. G. Farben 158.78159.25, Schuckert 183,

mens 245, Waldhof 204.75, Mannesmann Aschersleben 209.25209.50, Danatbank 227.

still. Sie- 104,

GchlachSvkebmavki

tvorbericht)

X Frankfurt OL, 20. März. Vormittags 11.30 Uhr war folgende Marktlage: Auftrieb: Rin- der 170, Kälber 1052, Schafe 151, Schweine 745. Preise: Kälber 6078, Schafe 4052, Schweine nicht notiert Marktoerlauf: Kälber und Schafe mäßig, rege, geräumt.

Frankfurter Getreidebörse

vom 19. März (Amtlich).

Je 100 kg in Kol^nmrn

Weizen 1. Qualität 26.5026.75 Sm

Roggen (inländisch.), fester . 17.0017.00 ,

Sommergerste für trauzwecke . 16.75-16.75 , Hafer (inländischer) . . 15.75-16.00 ,

Mais (gelb) . .... . 14.75-15.00,

Weizenmehl (südd. Spezial) . 37.75-38 50 ,

sniederrhem Spezial) ,-7.5038 25 , Roogenmehl, fester..... 24 25-24 50 ,

Weizenkleie , ...... 8. 08.25 ,

Roggenkleie . ... . . 8.508.50 ,

Tendenz: befestigt

Berliner Metallmarkt. (Vom 19 März)

Kupfer

X Die größte Dank der Welt. Nach einer Mel­dung aus Nemyork ist mit der bereits vor Wochen- frist angekündigten und am Dienstag erfolgten Fusion der Chas« National. City Bank mu der Equitable Trust Co. und der Interstate Trust To., die nur noch der Ratifikation der Aktionäre be­darf, die erste Weltbank mit einem Kapital von 2800 Mill. Dollars Tatsache geworden. Die gigan­tische Kombination wird künftighin den Hamen Chase National City" tragen und stellt zweifellos die wichtigste Entwicklung des amerikanischen Bank­wesens der letzten Jahre dar. Damit scheint jedoch der Wettlauf der Banken um die Suprematie nicht abgeschlossen zu sein, denn einerseits erhalt sich das

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