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Seife •

Donnerstag bett IX Iebenar 1930

Nr. 37

eine erfolgversprechende Arbeit, ein Lebewesen das man liebt, dem hilft man auch ohne besonderen An­trieb in der Stunde der Gefahr. Dem Land- und Obstwirt, der die weitaus beste Gelegenheit hat Vogelschutz im Sinne seiner Vorkämpfer und heu­igen Verfechter zu betreiben, ihm muß gezeigt wer­den wie und mit welchen Mitteln dies möglich ist, Kreiskurse, zu denen jede Gemeinde einen würdigen Vertreter zu entsenden I>at, müssen sich befruchtend für die Landschaft auswirken, ferner müssen die Schäden der sogen. Feldbereinigung erkannt und der Landwirtschaft an Hand von Beispielen gezeigt wer­den, denn Nutzen und Schaden stehen gerade hier in keinem Verhältnis. Weiter sind es Die forstwirt­schaftlichen Aufgaben im Sinne des modernen Vo­gelschutzes, deren Beachtung gefordert werden mutz. Organisationen, die Einfluß auf die Behörden haben find in Genüge vorhanden. Gemeinden, Schulver­waltungen und Vereine können gegen einen gerin­gen Jahresbeitrag als Körperschaft beitreten und ihr« Anträge zur weiteren Erledigung der Verwal- mng übergeben, weiter erfolgt die kostenlose Belie- ferung mit Bruthöhlen und Vogelschutzgeräten, mustergültige Ächtbildserien stehen den Schulen .zur Verfügung und zahlreiche ornithologische Wan­derungen — unter Führung geschulter Fachleute — ermöglichen jedem Teilnehmer ein Eindringen in die vielgestaltige Welt unserer gefiederten Sänger. Eine weitere Ausgabe des mobernen Vogelschutzes ist die Aenderung des überholten Vogelschutzgesetzes, das bei den einzelnen Länderregierimgen noch derartige rückständige Klauseln aufweist, daß sogar noch heute in Deutschland ein Vogelfang zu gewerbsmäßigen Zwecken ungestraft getrieben werden kann. U. a. wird auch daraus hinausgearbeitet, daß für den Dogelsc^itz die Grenzpfähle fallen, d. h. daß er international wird und vor allem den italienischen Preschamella- und Rocollobesitzern das Handwerk gelegt wird. Neben diesen Ausgaben allerdings ist es notwendig, daß vorschriftmäßige Brut- ' und Futtergerät« zu gegebener Zeit arrsgchängt, aufge­stellt und beschickt werden. Jeder hat hierzu Ge­legenheit, sei es nun der Gartenbesitzer, der Land- oder Obstwirt. In erster Linie jedoch muß hier auf= klärend gearbeitet werden, denn es ist eine traurige, leider viel zu wenig bekannt« Tatsache, daß alljähr­lich mehr Bögel durch unrichtige Fütterung zu Grunde gehen, als durch Hunger und Kälte.

Zu keiner Zeit waren gerade diese Fragen bren­nender rote heute, denn die mehr und mehr anwach­senden Schcüren beginnen heute auch dem wenig Eingeweihten augenfällig zu werden, Grund genug, sich ernstlicher mit diesen Fragen zu befassen, der Vogelschutz ist heute aus der Bahn einer mehr spie­lerisch-müßigen Beschäftigung herausgetreten und erhebt feine Forderungen, deren Durchführung es verlangt, daß die Vogel- und Naturschutzbewegung zur Dolkssache wird.

MättS-Ge-eEerev kn London

Ein Dickens-Festspiel vor dem historischen „Old Eüriosily Shop".

Alljährlich finden zum Geburtstag des großen englischen Dichters Charles Dickens in London vor den Erinnerungsstätten Festaufführungen statt, bei denen die Teilnehmer in historischen Kostümen den berühmten Gestalten des Dichters Leben verleihen.

Me Sasd - leine

-Unmenschüchkettr

Das der wahre Tierfreund und Tierkenner

sagt.

Man spricht oft von der Barbarei des Jagd- sports; in England gibt es sogar mehrere Ver­einigungen. ine im Namen der Humanität die große Oeffenllichkeit gegen ihn anrufen. Gegen diese Bewegung wende: sich jetzt der in England sehr bekanme Jagdjporüer Marquis of Tavislock, ndem er den Spieß uwdvebt und faM gerade «is

dann sein Leben! Mt einer Otternsalle geht das Ertränken recht langsam; selbst wenn sie das Tier unter dein Wasser festhält, ist der Erstickungstod ein sehr, sehr langsamer im Vergleich zur Kugel von sicherer Hand. Gift birgt für alle übrigen lebenden Wesen eine große Gefahr in sich.

Wie stellt sich die Natur zu ihren Geschöpfen? Sie ist viel grausamer als ein wohlgezielter Schuß. Meist ist das stärkere Tir der Feind, der Ver­nichter des schwächeren. Dom Fuchs mrd dem Hüh- nerftall hat jeder genug gehört. In manchen Ge­genden tritt noch der Wolf auf, der feinem Opfer nicht an di« Gurgel springt wie der abgerichtet« Hund, sondern es langsam in Stücke zerreißt. Und die Lieblinge der Menschen, di« Vögel? Wenn ein kleiner Vogel krankt, fallen die anderen über ihn her und machen ihm durch Picken und Hacken den Garaus. Die Natur hat auch sonst noch sehr grau­same Feinde geschickt, di« Mikroben und Parasiten; wie lange dauert es, ehe ein Tier an der Räude «ingeht! Alle diese Feinde sind unaufhörlich hin­ter dem Tier her, während der Sportsmairn es zur rechten Zeit schont.

Der Marquis of Tavislock empfiehlt den humanen Vereinigungen, sich lieber um die Haus­tier«, um die Behandlung der Pferd«, um den

ferner immer wieder darauf hingewiesen werden, daß auch die „jungen" Zähne, das Milchzahngsbih, St gepflegt sein wollen, wenn sie nicht dauernde wer wieder gut zu machende Schäden für das bleibende Gebiß verschulden sollen.

Die allgemeine Aufklärung durch Beratungs­stellen, durch Mertbläter, durch die Aerzteschaft und di« Zahnärzte, genügt aber zur Erfassung der gro­ßen Masse des' Volkes nicht. An sie war und ist nur auf dem Umweg über bie Schule heranzukom­men. Dieser Aufgabe hat sich mit großem Erfolge das 1909 gegründete Deutsche Zentralkomitee für Zahnpflege in den Schulen angenommen. Mit 37 Schulzahupflegestellen im Reiche im Gründungs­jahr wurde begonnen, am Ende des vergangenen Jahres gab «s in Deutschland bereits 653 Schul­zahnpflegestellen, unter ihnen 179 Schulzahnpflege- kliniken. Heute dürften es schon an die Tausend Pflegestellen mit etwa 200 Kliniken fein.

Um praktisch Schulzahnpflege treiben zu können, erstrebt man eine möglichst vollständige klassenweise Vorführung der Schüler und Schülerinnen in regel- lnäßigen Abständen vom ersten Schuljahr an. Besser wäre es noch, diese Vorsorge auf eine allgemeine

Uebermaßes an Zucker brauchen wir Kalk, Mineral, salze und Vitamine.

Die Grundlage der Volksgesundheit schafft aber niemals der Arzt oder Zahnarzt — die schafft di Köchin, die Hausfrau, die Mutter.

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um den Gastod während des Schlaf» zu verhindern.

Wie aus Wien berichtet wird, sind dir Versuche des Leiters des dortigen Hygleni schen Universitätsinstituts, den Gastod zu bn kämpfen, so erfolgreich gewesen, daß sch«, in allernächster Zeit das Wiener Leuchtgas keine Gefahrenmomente für die Bevölkerung mehr bilden wird.

Die Experimente des Professors Graßbcr= ger, der damit beauftragt war, die Versuche zur Bekämpfung der Gasunfälle durchzuführen, beweg- ten sich in her Richtung, die Verbraucher von Leuch, oder Heizgas durch Geruchsverstärkung des Safes vor Unfällen zu warnen. Dabei wurde zuerst dir Tendenz verfolgt, das Kohlenoxydgas, also den eigentlichen Giftstoff, durch ein anderes Gas non geringerer Giftigkeit zu ersetzen. Am besten be­währte sich hierfür das Methan, doch mußte Mit der Verwendung dieses Ersatzstoffes abgesehen wer­den, da es im Preise viel teurer als das Kohlen­oxydgas ist.

Da sich nun kein anderes Gas als vollwertiger Ersatz heranziehen ließ, versuchte man, dem Leucht gas einen Stoff beizumengen, der durch stärker« Geruchwirkungen das AusstrSmen des Gases sofort bemerkbar macht. Insbesondere suchte man nach Stoffen, die Reizmittel enthielten, die auf die Schleimhäute der Nase so stark wirkten, daß schla­fende Personen bei Ausströmen des Gases sofort geweckt werden. Aber auch diese Versuche mußten eingestellt werden, da sie Gefahren für den Gw- konsmnenten mit sich zu bringen drohten.

Man entschied sich nun dafür, eine Parfü­mierung des Leuchtgases vorzunehmen, die zu dem gleichen Ergebnis führen könnte. Der Reihe nach wurden 25 verschiedene Chemikalien, unter ihnen auch Kampfer und Moschus, erprobt. Die Versuche wurden an Mäusen gemacht, um fest­zustellen, welche der Chemikalien für die Parfü­mierung besonders geeignet, sein könnten. Dabei bewährte sich Karbialin ganz besonders gut, indem es dem Gas einen Geruch verlieh, der das Aus- ftrömën des Gases sofort bemerkbar machte. Aus Mtentrechtlichen Gründen wird allerdings die chemische Zusammensetzung der neuen Mischuu-g vorläufig geheimgehalten.

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humanen Gründen müsse der Jagdsport betrieben werden. So sonderbar dies« Behauptung klingt, die Oebantengänge bes Marquis sind zweifellos beachtenswert.' Wer sind denn, fragt Tavislock, die Gegner des Jagdfports? Berühmt« Schriftsteller, berühmte Künstler, GsiMche — also lauter Leute, die kaum je einer Jagd beigewohnt, die wahrschein­lich überhaupt noch n-s ein Wild gesehen haben. Niemals findet sich unter den Anklägern ein Land­mann oder jemand, der mit dem Wild oft in Be­rührung kommt, also ein wirklicher Kenner der Tier« und der durch sie bedingten Verhältnisse. Warum gerade biefe nicht?

Zwei Tatsachen lassen sich nun einmal nicht übersehen: daß mir di« Tier« zu unserer Nahrung brauchen — denn erst eine klein« Zahl der Men­schen bekennt sich zum Vegetarismus —, und daß die Ti«re großen Schaden unter den menschlichen Nahrungsmületn anrichven, der sich ms Ungeheure steigern würde wenn man acht dann und wann unter ihnen aufräumte Selbst di« wärmsten Ti«r- freunbe werden doch zugeben, daß Tiere, wi« Füchse, Ottern und Ratten, nach Möglichkeit auf- gerieben werden müssen Mindestens ebenso große Rätcker sind aber auch e nzelne Tiere, denen man wegen ihrer Schönheit und Zutraulichkeit — wie Rehen und H-r!chea — oder wegen ihrer Posfier- . lichtest — tote den Hasen — außerordentlich zuge­tan ist — man braucht sich jebod) nur einmal beim Landwirt zu erkundigen, was der Bauer von ihrer Geftäßigkeil und dem Schaden, den sie auf den Fluren anrichten, zu erzählen weiß. Sie müssen getötet werden; aber wer tötet am humansten? Der Fachmann, der täglich mit diesem Geschäft umgeht und dadurch große Geschicklichkeit, große Treffsicherheit erlangt hat, wie der Förster, und dann der, welcher sich in dieser Ge'chicklichkeit gern vor anderen hervortun will und sich vor der bösen Kritik dreier anderen fürchtet: der Jäger. Dazu gehört nun nicht etwa der Sonntagsjäger; biefer ist «in grausamer Feind des Wildes, well er nicht sicher trnfft; das arme Der läuft mit feiner Wunde Tage, vielleicht Wochen bis zum qualvollen Ende herum. Der richtige Wa-dmann nimmt auch nicht den bei den Sonntagsjägern so beliebten Terrier mH. der gar nicht imstande ist, ein größeres Wild mit einem Biß zu erledigen. Grausame Unwissenheit verraten auch Vorschläge, Tiere durch Fallen oderDer- giften zu töten. Fallen funktionieren oft schlecht, der Fuß sitzt Stunden, bisweilen Tagen darin; denn daß das Tier fein Bein abbeißt, ist Mythus, und selbst wenn dem so wäre — wie qualvoll wäre

sei immer noch ein weites Betätigungsfeld.

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Ein Kapitel Schulzahnpflege.

Dr. med. dent. Karin Fritzsche.

Die Gesundheit des einzelnen ist der Grundstein zur Volksgesundheit; dieses kostbar« Gut zu för­dern und zu hüten ist daher nicht mehr persönliche Angelegenheit, sondern vornehmste Pflicht des Staates. Nicht immer hat die im vorigen Jahr­hundert begonnene allgemein-hygienische Aufklä­rung gebührenden Widerhall gefunden und zu den ersten ’ gesun dhe itssicherüden Eingriffen des Staa­tes auf den einzelnen in Gestalt des gesetzlichen Impfzwanges folgten weitere in Form der gesetz­lich festgelegten Behandlungspflicht bestimmter an­steckender Krankheiten.

Die wichtigst« Aufgabe der öffentlichen' Hand auf dem Gebiete der Gesundheitspslege besteht in der Vorsorge für die noch nicht Erkrankten und in der Vorsorge für die Gesundheit der Heranwachsen­den Generation. Diese Aufgaben sind ebenso wich­tig, wie die Organisation der Fürsorge für Krank« und der Schutz dèr Gesunden vor ansteckenden Uebertragungskrankheilen.

Es muß immer wi«der betont werden, daß der allgemeine Gesundheitszustand des Menschen vom Gesundheitszustand der Zähne und des Mundes entscheidend beeinflußt wird. Bei der gesundheit­lichen Betreuung der Jugend sind daher der zahn­ärztlichen Für- und Vorsorge die weitesten Ziele

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Wie off bewegt man sich während des Schlafens?

Um festzustellen, wie oft ein Mensch während des Schlafes feine Körperstellung wechselt, haben zwei amerikanische Unioerfitätsprofefforen, Dr. Johnston und Dr. Hathaway, die bereits al „Schlaf-Sachverständige" gelten, eine Reihe von Untersuchungen ausgeführt. Die Versuche haben er­geben, daß inanche Menschen sehr unruhig schla­fen, und ein Schläfer, der während eines acht Stun­den dauernden ' loses beobuchtet wurde, im Ver-

Korperstellung

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gesteckt.

Die Tatsache, daß 96 Prozent aller Schulkinder kranke Zähne haben, schreit geradezu nach Abhilfe.

Eine heute schon so weit verbreitete neue Volks- krankheit, wie die Zahnfäule (die Zahnkanes) läßt •mit Erschrecken erkennen, daß die Aufbaustofs« für eine normale Zahnbildung in unserer heutigen Volksernährung nur sehr mangelhaft vorhand

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sind.

Zur Bekämpfung dieser gefährlichen Zahn- krankheit muß ein Krieg an vielen Fronten geführt werden. Jede werdende Mutter muß sich vor Augen halten, daß sie durch eine abwechslungsreiche, kalk- und vitaminhaltige Nahrung ihrem noch ungebore­nen Kinde zu einem kräftigen und gesunden Ge­biß verhelsen kaum Ernährungsgrundsätzi auch für das Kleinkind Geltung haben. (ü

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die Hilfe der Schulzahnklinik oder des Hauszahn­arztes in Anspruch zu nehmen. Auf jeden Fall muß aber dem Kinde geholfen werden, bevor ernst. re Schäden eintreten.

Aber nicht nur rechtzeitige Behandlung, sondern auch sorgfältige Belehrung über die Pflege der Zähne und des Mundes gehören zu dem Auf­gabenkreis der Schule. Das Kind soll nicht nur die Wichtigkeit, sondern auch die Handhabung der Pflege feiner Zähne erkennen lernen. Die Zahn­bürste muß in der Hand des Kindes genau jo selbst­verständlich werden, wie der Federhalter.

Hier liegt es in Deutschland noch sehr im argen. LLie oft kommt der Zahnarzt noch in die Lage, feinen Patienten den regelmäßigen und richtigen Gebrauch einer Zahnbürste erklären und empfehlen zu können! In dieser Beziehung scheint neben Amerika vor allem Japan vorbildlich zu sein, wo man seit anderthalb Jahrzehnten eine ausgezeich­nete Propaganda unter eindrucksvollen Schlag­worten macht — z. B. „Schlechte Zähne essen schließlich den Menschen auf". Dort ist Unterricht im Zähneputzen sogar ein Pflichtschulfach. Wenn auch bei uns schon Ansätze gleicher Art vorhanden sind, so sind wir leider von der allgemeinen Durch- sührung eines solchen Schulprogrammes noch weit entfernt, obwohl Schwierigkeiten, die zu über­winden wären, weder groß noch kostspielig sind, im übrigen bei der Bedeutung dieser Aufgabe für die Volksgesundheit auch gar keine Rolle spielen dürften.

Diese ganze mühevolle Behandlung, Aufklärung und Belehrung kann aber nur dann zu Erfolgen führen, wenn sich eine verständnisvolle Zusammen­arbeit zwischen den Eltern, als den berufenen Hü­tern der Gesundheit ihrer Kinder, den ärztlichen Organisation und den Behörden herbeisühren läßt. Da das letzte Ziel der öffentlichen Zahnpflege nicht, darin bestehen darf, nur den kranken Zahn zu er­halten, vielmehr darauf beruhen muß, bas Wach sen eines wirklich gesunden Zahnes zu fördern, ist diese Frage eng verknüpf, mit der Reform der Er­nährung Der gesamten Bevölkerung. Wir sehen hier also, daß da« Ernährungsproblem „Wie er­halte ich meinen Körper gesund" im engsten Zu­sammenhang steht mit dem speziellen „Wie erhalte ich meine Zähne" Für beide gilt dasselbe. Nicht das weiheste Brot ist das beste, sondern das Voll­kornbrot. Kartoffeln und Fleisch allein sättigen wohl, aber der Körper braucht zu feinem gesunden Aufbau auch frisches Obst und Gemüse. Statt des

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Ibei einem sehr unruhigen Schlaf nicht körperlichen Ermüdung, weil die einzelnen Schlaff stellungen immer so wechseln, daß auf eine Stel­lung, die etwa eine bestimmte Gruppe von Mus-,

kein entspannt, jedesmal eine Stellung ein genom­men ' wird, durch die andere in Anspruch grnom- Äy men werden. Jede der Stellungen ist gewisser- 1 »naßen das Spiegelbild der vorhergehenden, was zur Folge hat, daß so ziemlich alle Muskeln gleich­mäßig beansprucht werden und sich ausruhen. Die Körperbewegungen werden auch während des ganz festen Schlafes ausgeführt.

Mekeorfall als Selbstmordurfache

Auf bas Landgut des Bankiers Brewster in Bloemfontain fiel kürzlich ein Meteor von 130 Tonnen Gewicht. Die cheinische Untersuchung er­gab, daß er einen reichen Nickelgehalt und auch kleine Splitter von Diamanten aufwies. Der Ban­kier gründete zur Ausnutzung und Erschließung dieses Schatzes eine Gesellschaft. Aber die Hoffnun­gen wurden enttäuscht; der Diamantgehalt konnte noch nicht einmal die Kosten der Gewinnung decken. Der Bankier, der auf diese Weise frühere Verluste hatte einbringen wollen, war darüber so verzweifelt, daß er sich erschoß.

Jaufffampf um di- Linskeinkheorie

Der Verband der amerikanischen Amateurastro­nomen, der 900 Mitglieder zählt, lud kürzlich zu einer Herstellung ein, in der ein Film über die Einsteinsche Relativitätstheorie gezeigt werden sollte. Man hatte hierfür einen 2500 Personen fassenden Saal gemietet. Es kamen aber 4000 Wiß­begierige, die sich in dem Gedränge eine richtige Faustkampfschlacht lieferten, so daß die Polizei ein­schritt.

Ein Brillanken-Vall

In der Reihe der Feierl.chkeiten, die in 2lni= werpen anläßlich der großen flämischen National- Ausstclluug geplant sind, soll auch ein Ball statt­finden, den die belgischen Juweliere veraustalten. Bei diesem Ball sollen von Mannequins die kost­barsten Juwelen Belgiens, die zusammen einen Wert von etwa 6000 Millionen Frinken reprii- entieren, oorqsmhet werden. Der ungeheure Wert >er Schauobjekte macht die Einrichtung eines bc- o »deren geheimen Ueberwachungsdiènstes not­wendig, der verhindern soll, daß den Mannequins allzu heftig der Hof gemacht wird.

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