Srettag ben 17. 3tnrtiar 1930
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âlekulskette« aus dem GevtibtSsaar
Wer anderen eine Grube gräbt . . .
Geraume Zeit nahm die Verhandlung gegen einen früheren Juwelier und nachmaligen Hundehändler von hier in Anspruch, der gemeinschaftlich mit seiner früheren Logiswirtin im vergangenen Jahre Koch gas in ziemlich bedeutenden Mengen mittels eines nicht ungeschickt angebrachten Verbindungsrohres entwendet hatte. Der recht gerichts- bekannte Angeklagte hat sich inzwischen mit seiner ihm ebenfalls eng befreundeten Mitangeklagten entzweit und aus seinen Rachegefühlen heraus Anzeige gegen die Frau erstattet, ohne freilich dabei zu ahnen, daß er am Schlüsse selbst der Herein- gefallene war. Bei der ersten Verhandlung besaß er die Unverfrorenheit, den ihm nur allzugut bekannten Richter wegen Befangenheit abzulehnen, da dieser ihm bei früheren Gelegenheiten bald hinter die Schliche gekommen war. Als seinem Ableh- ntMigsantrag der Erfolg versagt blieb, versuchte er es diesmal mit einer allzu betonten Höflichkeit und Unterwürfigkeit, ohne selbstredend E dieser veränderten Taktik zum Ziele zu gelangen. Als gar ein Zeuge, auf den er scheinbar große Hoffnungen gesetzt hatte, denkbar ungünstig für ihn ausgesagt hatte, mußte er notgedrungen resignieren. Mit welchen Mitteln der Angeklagte zu arbeiten gewohnt ist, erhellt ein kleiner Zwischenfall bei der Vernehmung einer früheren Hausangestellten, die inzwischen geheiratet hat. Bei Feststellung dieser Tatsache bemerkte der Angeklagte hämisch, die Ehe sei ungültig, da er selbst Trauzeuge gespielt habe, ohne im Besitze der bürgerlichen Ehrenrechte zu sein. Diese Handlungsweise dürfte die ganze Persönlichkeit des Angeklagten zur Genüge charakterisieren. Der Verlauf der höchst umfangreichen Hauptverhandlung ergab, daß der Angeklagte in eigener Person ein Bleirohr mit zwei Gummischläuchen als Verbindungsstück in einen toten Arm der Leitung eingesetzt hatte, so daß das Kochgas den Automaten nicht mehr zu durchlaufen brauchte und ohne Kontrolle und Bezahlung dem Verbrauch zugeführt wurde. Die Mitangeklagte hatte von dieser Einrichtung Kenntnis gehabt und diese fleißig benützt, nachdem ihr ehemaliger Freund zunächst bei ihr austretende Bedenken schnell zerstört hatte. Der schon erheblich vorbestrafte Angeklagte erhielt 3 Monate Gefängnis, während seine noch nicht bestrafte Gefährtin früherer Tage anstelle von einer verwirkten Gefängnisstrafe in eine Geldstrafe von 56 Mark genommen wurde. *
Die umaesahrene Radfahrerin
Ein Motorradfahrer von hier hatte das Pech, am 9. August gegen 1 Uhr mittags an der Ecke Krämer- und Herrnstraße eine Radfahrerin umzu- fahren, die sich beim gemeinsamen Sturze nicht unerheblich verletzte und 4 Wochen lang arbeitsunfähig war. Die Zeugenaussagen ließen erkennen, daß der Angeklagte vom Kanalplatz in die Herrnstraße einbie- gen wollte und dabei die Kurve verkehrswidrig geschnitten hatte. Demzufolge wurde er wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 80 Mark Geldstrafe verurteilt.
Auf schwachen Füßen
Schüler und deren Eltern bedeutet, zeigt sich ganz besonders wieder in diesem Jahre, in dem die wirtschaftliche Not doch geradezu unerträglich geworden. Vor einigen Tagen konnte den 7 Konfirmanden der hiesigen Oberklasse nahezu 400 RM ausgezahlt werden. Damit ist der größte Teil der Kosten aus Anlaß der Konfirmation für die Eltern sicherge-» stellt. Insgesamt betrugen die Spareinlagen in der hiesigen Schulsparkass« am 1. Januar ds. Js. nahezu 6000 RM. An der Schulsparkasse sind sämtliche Schulkinder (96) unserer Schule beteiligt. Die allwöchentlich eingehenden Schulsparkassengelder werden bei dem hiesigen Raiffeisenverein eingezahlt.
-Keeurer »KS!«" in Dienst gestellt
Kreuzer „Köln", das neueste Schiff der Reichsmanne.
2 881 146 Mark Geldstrafe und Freiheitsstrafen für drei Angeklagte.
Bev größte Geheim- bvennevetbetviev Deutschlands
WettevbevMi
Ueber Mitteleuropa ist der Luftdruck stark angestiegen, hervorgerufen durch den Vorstoß kälterer Luftmassen, die an der Rückseite des nordöstlich abziehenden Tiefdruckwirbels unser Gebiet überflutet haNen. Infolgedessen ist es vielfach zur Aufheiterung gekommen. Da der Luftdruck über England jedoch wieder fällt, ist mit neuen Störungen zu. rechnen, so daß mit einer beständigeren Wetterlage' vorläufig nicht zu rechnen ist. — Vorhersage bis Freitag abend: Wolkig bis heiter, trocken, Temperatur nachts vielfach unter Null, meist östliche bis südöstliche Winde. — Witterungsaussichten für Samstag: Zunahme der Bewölkung, wieder Neigung zu Niederschlägen, bei meist südlichen Winden etwas milder.
Landkreis Kauav.
Windecken, 16. Jan. Jahreshauptversammlung. Am vergangenen Samstag hielt die hiesige Freiwillige Feuerwehr im Lereinslokal „Zum braunen Hirsch" seine Jahreshauptversammlung ab. Nach den Begrüßungsworten des Brandmeisters Schröder fand die Tagesordnung ihre Erledigung. Zu Punkt 1 gab der Schriftführer einen ausführlichen Jahresbericht in dem er u. a. ausführte, daß
der Wehr zur Zeit 55 passive und 56 aktive^ Mit
hin hiesiger Kaufmann hat sich seit etwa 3 Jah- der Wehr zur Zett 55 pahwe unö56 et m -â Zerplatz am Rordbahnhof vom Elfen. Aleder angehoreii.Zu Puntl 2 gab b er âynflskusgeniielet, der aber weder eingezäunt Schneider einen Bericht über die Kahe,
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Moch sonst sichtlich abgegrenzt war. So konnte es j vorkommen, daß hin und wieder ein Wagen über , Nacht einmal etwas über die Grenze des Platzes hinausragte, zumal andere Fuhrwerksbesitzer des öfteren auch ihre Wagen bewußt oder unbewußt auf dem Platze des Kaufmanns' abstellten. Die ganzen Jahre krähte kein Hahn darnach, doch mit einmal wurde es anders, als ein neuer, sich streng an die Bestimmungen haltender Beamter an ' den Nordbahnhof kam. Das fragliche Verbotsschild war allerdings im Juni zwecks Schrifterneuerung abge-
nommen worden und fand erst im Dezember, wieder seinen Platz, wie auch eine Absteckung des Lagerplatzes erst nach erstatteter Anzeige gegen den Kaufmann vorgenommen wurde. Als dieser im September aufgefordert wurde, für die Zeit vom 27. August — 4. September 17 Mark Abstellgeld für überragende und außerhalb des Platzes abge- ftcllte Fuhrwerkswagen zu zahlen, weigerte er sich und erhielt darauf einen bahnpolizeilichen Strafbefehl über 20.40 Mark. Der gleiche Vorgang wiederholte sich wenige Tage später für die Zeit vom 5. dis 11. September. Dabei beruhigte sich der Kaufmann nicht und beantragte gerichtliche Entscheidung, da ihm die ganze Angelegenheit doch reichlich auf bloßes Augenmaß der kontrollierenden Lademeister abgestimmt war und seine verschiedenen Beschwerden wegen unerlaubter Mitbenutzung seines Lagerplatzes durch andere Fuhr Halter nicht genügend Beachtung gefunden hotten. Das Gericht schien sich selbst gewissen Bedenken nicht ganz verschließen zu können, denn es kam zu einer abermaligen Vertagung der Angelegenheit und beschloß, noch nachträglich den leitenden Beamten des Bahnhofs als Zeuge zu vernehmen.
* Preuß. klassenloitcric. Den Spielern zur gefl. Nachricht, daß die Lose 5. Klasse zur Abholung bereit liegen. Der letzte Erneuerungstag ist der 1. Februar.
* Freibank-Verkauf am Samstag den 18. Jan. von 8 Uhr ab Rindfleisch pro Pfund 50 Pfennig, Höchstgewicht 4 Pfund. »
Atts Stektthek« mit 41msebv«s
= klcin-Steinheim, 16. Jan. Der Gewerbe- und der Haus- und Grundbesitzerverein halten am Freitag, 17. Januar, abends 8.30 Uhr, im Gasthaus „Zum Anker" (Karl Adam) eine gemeinschaftliche Versammlung ab, zu der hiermit eingeladen wird. — Der Gendarmeriehauptwachtmeister Mayle bei der Gendarmeriestation Groß-Steinheim wurde mit Wirkung vom 16. Janriar an zur Gendarmeriestation Beerfelden im Odenwald versetzt.
— Slein-Auheim, 16. Jan. Am vergangenen Samstag veranstaltete im grünen Baum der Gesangverein Konkordia seinen diesjährigen Familienabend. Nach einem einleitenden Musikstück eröffnete 'der 1. Bors. Adam Winter die Feier mit einer Begrüßungsansprache. Nach dem Bortrag des feierlichen Chores Sanktus von Schubert wickelte sich das Unterhaltungsprogramm in abwechslungsreicher Folge ab. Als 25jährigen Jubilar konnte der Verein an diesem Abend Herrn Hermann Jäger ehren. — Mordversuch Hohmann. Der unter dem Verdacht, den Mordversuch an der Frau Hohmann verübt zu haben, verhaftete Ehemann derselben Hat die Tat nach langem Leugnen endlich zugegeben. — Obst- und Gartenbau. Am nächsten Sonntag nach-
: Anfangs September v. I. machte die Zoll- fahndungsflelle einen guten Zugriff in Frankfurt a. M. In einem Hinterhaus der Offenbacher Landstraße wurde eine ausgezeichnet eingerichtete Geheimbrennerei entdeckt. Da standen eine Brennerei- einrichtung für 600 Liter, ein Dampfkochkefsel füc. 220 Liter, vier eiserne Bottiche für je 1000 Liter, ein Holzbottich für 150 Liter, Wannen und kleine Fässer in großer Auswahl. Zur Entdeckung hatte ein an sich harmloser Vorgang geführt. Der eine Mitinhaber fabrizierte nämlich Feuerwerkskörper, und es war eine kleine Explosion entstanden und in der Nachbarschaft das Gerede ausgekommen, daß hier Bomben hergestellt würden. In der Tasche eines der Produzenten fand man einen Zettel, aus dem hervorging, daß Weingeist und Branntwein an einen Kaufmann Heinrich Schmidtner in Aschas-, fenburg versandt worden waren. Schnellstens erfolgte dort die Beschlagnahme dieser Sendung. Die Zollbeamten mochten zunächst kaum ahnen, wie umfangreich sich der Fall noch gestalten werde, denn, erst allmählich kam man dahinter, daß diese Geheimbrennerei die sechste war, die von dem gleichen Geheimbrennerkonsortium eingerichtet worden war. Es ergab sich, daß vorher schon im Keller Bilbeler Straße 29, dann Friedberger Landstr. 23, Schwal- bacher Straße 22, Rhönstraße 30 und Mörfelder Landstraße 6 solche Geheimbrennereien bestanden hatten und daß aus Vorsichisgründen die Lokalis täten häufig gewechselt wurden. Mit der Fabrikation von Weingeist wurde bereits im Juni 1926 begonnen, die Geheimbrenner waren also über zwei Jahre tätig. In dieser Zeit hoben sie 161350 Kg. Zucker, den sie vorsichtshalber von verschiedenen Firmen bezogen, verarbeitet, und man schätzt, daß sie 67 767 Liter Weingeist gewinnen konnten, wodurch eine Steuerabgabe von 285 790 RM unterblieben ist. Nach Aussage der Zollbeamten handelt es sich um die -größte Geheimbrennerei Deutschlands. Aus der Produktion erzielte man einen Reingewinn von 91000 RM, der sich auf vier Köpfe verteilte. Von den vier Produzenten hatten sich jetzt drei vor dem Großen Schöffengericht M verantworten, nämlich die Kaufleute Hans Buch-
l des HM-, und bejet) und Ernst Hupfeld und der jelbflänüige Kup- idstagung findet ferschmied Karl Brückner, während der vierte Mann des Konsortiums, der Kaufmann Heinrich Beiseh
„Grenzverhältnifse und Grenzschutz" (Rechtsanwalt Meisel-Darmstadt.)
Kassengeschäft
Für zehnjähriges Jubiläum wurden folgende Mit-
glieder mit der Silberlitze ausgezeichnet: Karl Dahl, Julius Dauth, Karl Schüler. Unter Punkt Verschie- benes wurde die Frage angeschnitten, ob man am Kirchturm eine Sirene anbringen solle. Dieser Bor- K wurde aber wegen der erheblichen Kosten
ehnt. Ferner wurde beschlossen beim Postamt vorstellig zu werden einen Telephonanschluß zu bekommen, damit es auch in der Nacht möglich sei, mit den umliegenden Ortschaften in Verbindung
Oslheim, 16. Jan. Gemeindevertretersitzung. Zu Beginn der Sitzung verpflichtete Bürgermeister Jost mit einer kurzen 'Ansprache die drei nachrückenden Gemeindevertreter Heinrich Schuffert 7., Philipp Weider und Josepf Fey. Die Rechnung für das Jahr 1928 fand nach dem vorliegenden Bericht des Gemeindevorstandes Genehmigung. Die Neufestsetzung der Mietwerte für Lehrerdienstwohnungen hat besonders für die beiden Wohnungen im alten Schulhause eine Minderbewertung auf die Hälfte der bisherigen Sätze er= geben. Einstimmig wurde der Bürgermeister beauftragt, gegen die neuen Sätze Einspruch zu erheben. Ebenso wurde einstimmig der Auflösung des Gesamtschulverbandes Marköbel-Ostheim (entstanden durch die Auflösung des Gutsbezirks Baiersröderhof und Zuteilung von 60 ha an Ostheim) zu gestimmt unter Bewilligung einer entsprechenden Abfindung an die Gemeinde Marköbel. Als Mitglieder des Schulvorstandes wurden gewählt Wilhelm Heppding, Heinrich Schustert 7., Gg. Dietr. Wilh. Clorius. — Dem Antrag des Kreisziegenzuchtverbandes entsprechend wurde der Beitritt zu diesem mit einem Jahresbeitrag von 2.— RM beschlossen. Die Ziegenbockhaltung soll, nachdem der bisherige Halter gekündigt hat, zum 1. 4. d. J. neu vergeben werden. — Als Holzlesetage werden in Zukunft nur 2 Mittwoche im Monat freigegeben, d. h. der nächste ist am 29. Jan., der folgende am 12. Febr. usw. alle 14 Tage. Zum Schluß fanden noch einige kleinere Formsachen Erledigung.
Roßdorf, 17. Jan. . Goldene Hochzeit. Morgen begeht Herr Philipp Künstler mit seiner Ehefrau Maria geb. Schmidt in erfreulicher Gesundheit und Rüstigkeit das seltene Fest der gol- depen Hochzeit.
diesma m Klein-Auheim statt und zwar am 23. März. Als Thema des Vortrages wurde gewählt
Kreis Nüdtnseu.
t Langenbergheim, 16. Jan. Frau Jakob K o ch Witwe begeht heute ihren 77. Geburtstag: desgl. begeht am 18. Januar Frau Kath. Herzberger ihren 72. Geburtstag.
t hainchen, 16. Jan. Am Sonntag den 19. Januar hält der Gesangverein Männerchor seinen diesjährigen Maskenball tm Saale beim Bürgermeister ab.
Keels Gelnhausen.
)( Niedermittlau, 17. Jan. Der Gesangverein Sängerlust, unter der Leitung des Herrn Dirigenten Hellmuth, tritt am kommenden Sonntag abend im Hellmuthschen Saale mit einem Konzert vor die Oeffentlichkeit. Auch das Streichorchester des Musikvereins Euterpe zählt zu den Mitwirkenden.
)( Hailer, 17. Jan. Die heimische Freiwillige Feuerwehr hielt hier in den letzten Tagen ihre diesjährige Generalversammlung im „Engel" ab und verband gleichzeitig mit dieser eine würdevolle Ehrung ihres Orts- und Bezirksbrandmeisters Oef- ner, anläßlich dessen 40jährigen Jubiläums. Der Führer der Wehr, stellv. Ortsbrandmeister Pfeifer, begrüßte den Herrn Jubilar und alle Erschienenen. Namens der Kameraden sprach Redner dem Herrn Jubilar zu seinem seltenen Dienstjubiläum die herzlichsten Glückwünsche aus und widmete ihm ehrende Worte der Anerkennung seiner Tätigkeit als Führer. In Anerkennung seiner Verdienste überreichte Herr Kreisbrandmeister Göpfert dem Jubilar das Ehrenzeichen für Verdienste im Feuerlöschwesen in 40jähriger Tätigkeit.
)( Niedergründau, 16. Jan. Welchen Segen eine Schulsparkasse für die zur Entlassung kommenden
sich nach Spanien begeben hat. Hupseld ist bereits im Jahre 1927 mit dem Branntweinmonopolgesetz in Konflikt geraten und hat damals eine Gefängnisstrafe von vier Monaten und 70 000 RM Geldstrafe erhalten. Diese Strafe verbüßte der heute mittellose Angeklagte. Er betrieb ein Kolonialwaren- und Spirituosengeschäst. Als dieses Geschäft zusammenbrach, verfiel er auf den Gedanken, zusammen mit seinem Schulfreund Hans Buchbesch eine Geheimbrennerei anzufangen. Man bezog von Brückner die Geräte, insbesondere den Brennapparat. Brückner hätte diese Lieferung der Behörde airzeigen müssen, unterließ das aber, da er augenscheinlich genau Bescheid wußte. Brückner ist dreimal wegen Zollvergehens vorbestraft. Da die Angeklagten geständig waren, ging die Verhandlung rasch vonstatten, nur die Berechnung der Strafen bot einige Schwierigkeiten. Das Gericht verurteilte Buchbesch zu drei Atonalen Gefängnis und 1 143 160,20 RM Geldstrafe, Hupfeld zu acht Monaten Gefängnis und 1 118 669,20 RM Geldstrafe, Brückner zu drei Monaten Gefängnis und 619 317 RM Geldstrafe. Ferner wurden alle Angeklagten zum Wertersatz des verkauften, aber nicht mehr beschlagnahmefähigen Weingeistes verurteilt, und zwar Buchbesch und chupield zu je 405 913 RM Brückner zu 223 650 RM. Für diese Beträge haften die Angeklagten gesamtschuldnerisch. Die benutzten Gerätschaften wurden eingezogen. Buchbesch und Hupfeld, die Hastentlassungsantrag gestellt hatten, bleiben in Haft. Straferschwerend wirkte die Hartnäckigkeit, mit der die Angeklagten oorgin- gen, und daß der Betrieb einen so großen Umfang angenommen hatte. Die Angeklagten können derartig hohe Geldstrafen natürlich nicht bezahlen, aber sie mußten nach dem Gesetz ausgesprochen werden. Im Unvermögcnsfalle hat das Gericht für je 5000 RM Geldstrafe einen Tag Gefängnis festgesetzt, jedoch sieht das Gesetz vor, daß diesbezüglich die Angeklagten nicht mehr wie ein Jahr Gefängnis absitzen "müssen.
Eingelegte Berufung
: Die Staatsanwaltschcrit hat gegen das Urteil des Großen Schöffengerichts, wonach ein hieüger
Gtavke Tvewiasdhassn ganz unD geteilt 1946x
Rehrücken, Rehkeule
Lunge Hayne», Kapaunen, Suppenhühner Strasb. Gänseleberpasteten Feinsten russischen Kaviar.
A. Hensel
Telephon 2123 Rürubergerslraß« 39.
Wano dort stehend anderweitig zu vermieten. Bei einem späteren Ankauf Anrechnung laut Vertrag.
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