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KanaueMzeigee

U^VGenevat AttzeLger fürXw ^^Ganau âad^ unh La«n

Memī Giadi und Land

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat M.l.-/ für den ganzen Monat RM. 2. ohne Trägerlohn z Einzelnummer rO, Freitag 1Z, Samstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm greife 8 R-Pfg-, im Reklameteil von 68 mm greife 25 R-Pfg. > Offertengebühr 50 R«psg.

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Gamstag de«

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. / gei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrift u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet. ^Geschäftsstelle: Hammerstr. 9 /Fernspr. 3956, 3957,3958

11. Lanuar

1930

Das llttttRt

3m Haag sind gestern die Einzelbesprechun­gen über die noch offenen Punkte zwischen den Ministern, Sachverständigen und den Juristen un- unterbrochen fortgesetzt worden. Die Verhandlun­gen gehen nur langsam voran.

3n der Sanktionssrage ist der französischen Delegation eine zweite deutsche Role überreicht worden.

Dr. Curtius wird heule vom Haag nach Gens zur Völkerbundsrakskagung abreisen. Briand reist morgen nach Genf.

Dr. Curtius hielt gestern aus einem Ban­kett der Völkerbundsjournalisken eine Rede, in der er einen kritischen Ton anschlug.

Der Wohnungsausschuh des Preußischen Landtages lehnte eine Reihe von Anträgen gegen die Wohnungszwangswirtschaft ab.

Ein Artikel derEvening Rews" in Schang­hai erhebt eine Reihe von Anschuldigungen gegen Deutschland. Diese Anschuldigungen werden deut­scherseits energisch zurückgewiesen.

Aus China wird eine starke Kältewelle ge­meldet, die bereits Tausende von Menschenleben gefordert hat.

i^ttndsebttns der Danrisev Bev-Wevrmg

Danzig, 10. Jan Aus Anlaß der zehnten Wie- iberfdjr des Tages der Abtrennung Danzigs uom Reich veranstaltete heute abend der Danziger Hei-

xv ii i^ Lt cM NrHitij d^H'S Ji ii cf ficyr ü'E

die Parteizugehör iak^ it teilnahmen. Als erster Redner ergriff der erste Vorsitzende des Danziger Heiwatdienstes Förster, der letzte Regierungs­präsident der alten Provinz Westpreußen das Wort. Er erinnerte an den Aufruf der Reichs- regie-rung im Januar 1920 an die Bevölkerung der abgetrennten Gebiete im Osten, der ausklang in der Forderung, im ©tauben an den endgültigen Sieg des Selbstbestimmungsrechtes und im Kampfe um " die Erhaltung des Deutschtums auszuharren. Trotz zehn Jahren schwerster Bedrängnis hätten die Deutschen in den ' abgetrennten. Gebieten ge­treu dieser Mahnung ihre Pflicht erfüllt. Der Red­ner schilderte dann die Sorgen und Röte, unter denen Danzig zu leiden habe. Trotz aller Ver­sprechungen Polens gehe Danzigs Wirtschaft von Jahr zu Jahr zurück, während der mir großen Staatsmitteln geförderte Se-ehaf-en Gdingen einen ständig wachsenden Einfluß auf Kosten des Dan­ziger Hafens gewinne. Ueber alle, trennenden Schranken hinweg gelte es, das Deutlchtum Dan­zigs zu bewahren unib den Glauben an eine bessere Zukunft nicht zu verlieren. Hierauf sprach Bürgermeister Petersen (Hamburg) überZehn Jahre Schicksalsweg des deutschen Volkes'.

Oie tvohnungsztvangewwt- toaH Weift

Ablehnung der Anträge im Ausschuß

Berlin 10. Jan. Der Wohnungsausschuß des Preußischen Landtags beriet heute An­träge der Wirtschaftspartei auf Aufhebung der Ge­setze über die Wohnungszwangswirtschaft, nämlich des Wohnungsmangelgesetzes, des RÄchsmreten- und des Mieterschutz-gesetzes. Die Deutsche V o l k s p a r t e i hatte beantragt, die Wohnungs- geseße zeitgemäß zu reformieren. Außer den An­tragstellern traten auch die Deutschnntwnalcn mr die wirtschaftsparteilichen Anträge ein. Die Voltspartei vertrat die Auffassung, daß die Wohnungsämter nicht in der Lage seien, nach objektiven Gesichts­punkten den vorhandenen Wohnraum zu verteilen. Die Erfahrung lehre, daß nur diejenigen Wohnun­gen erhielten, die über Beziehungen und Geldmittel verfügten. Von den R e g i e r u n g s p a r t e 1 e n wurde dargelegt, daß es leider wegen des überaus knappen neuen Wohnraumes und der für -icubau= Wohnungen noch immer geforderten außerordeiitlich hohen Mieten zurzeit nicht möglich sei Die Wah- n uN gsjch u tzge fetzgebun g zu beseitigen. Tue -intiage wurden abgclehnt.

^ommttnifftdche Aus- ßMAeiittnsett

Im Anschluß an eine kommunistische Versamm­lung fanden am Freitag abend in Leipzig- g B Zusammenrottungen in der. Margrafenstraße, a s dem Königsplatz und in der Zeitzerstra.be Ilan xi bei wurden mit Steinen Schaufenster des itaöi Hauses von Poli-ch die Fenster der neuem Me- fchäftsstelle derLeipziger Neuesten Nachnchten und des KaffeehausesRömisches Haus" in der Zeitzerstrahc eingeworfen. Polizisten zu 6»ß und zu Pferde trieben die Massen auseinander und nahmen mehrere Verhaftungen vor.

FrätteweUe in Ghina

Tausends von Menschen ums Leben genommen

Hungersnot

London, 11. 3an.Daily Expre ß" be­richtet aus Peiping, halb China vom Jangtsetal nordwärts wird von einer Kältewelle heim­gesucht, der bereits Tausende von Menschen erlegen sind. Es wird amtlich milgeleilt, daß 208 Bettler in den Straßen von Peiping seit dem 1. Januar erfroren sind. 15 000 Menschen müssen in Schansi an Hungersnot leiden, viele Dschunkenleute und ihre Familien ertranken in hankau, als mindestens 500 Dschunken durch das

Langwierige VerHandlungen im Oaag

ErmeibesvveKtmgen über de osssusu Nu^Ae - Die Ganktionsfvage beveiiet weèiZvbin MomzevÄvethen - Ein neuer Aeniswer GesenvorschLag - Dr. Luvtius reift heute nach Gens

. .h a a g^. ly, Jpn, Die Verkreler der sechs ein- laoenden Mächte traten heute vormittag 10.30 Uhr balle slehl die Frage der Transferierung der wäh­rend eines Moratoriums aufgelaufenen Summe fo- wIe die Forderung der Alliierten nach Aufrecht­erhaltung der Kontrolle über die Reichsbahn und die verpfändeten Steuern.

3m Laufe des heutigen Tages find die Einzel- befprechungen über die noch offenen Punkte zwischen den Ministern, Sachverständigen und den Juristen ununterbrochen fortgesetzt worden. Man hofft, die Dinge soweit fördern zu können, daß die morgen vormittag 10 Uhr wieder zusammen- tredende Sitzung der sechs einladenden Mächte die weitere Behandlung der Fragen den Juristen und Sachverständigen überlassen kann.

Die noch unerledigten Streitpunkte sind folgende:

1. Die Frage des beratenden Ausschusses und die Befugnisse dieses Organs im Falle eines deutschen Zahlungsaufschubs: 2. die Regelung der Zahlungs­termine: 3. das negative Pfandrecht: 4. die An­passung der Liquidationsverträge an das Haager Schlußprotokoll: 5. die Verbindung des deutsch- amerikanischen Abkommens mit dem Poung-Plan: 6. das Eisenbahngesetz: 7. die deutsche Einlage in die Bank für internationale Zahlungsausgleiche.

Rach der morgigen Sitzung wird in der Behand­lung der politischen Fragen wahrscheinlich zunächst eine Pause eintreten, da auch Reichsaußcnminisier Dr. Curtius nach Gens und der französische Minister­präsident Tardieu zur Kammererüffnung nach Paris fährt. Am Montag wird dann der Lankausschuß zusammentreten, und zwar unter Teilnahme des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht. Die Sanktions- srage ist noch nicht behandelt worden. Sie wird erst nach der Rückkehr des Reichsaußennnuislers wieder ausgenommen werden können.

Die SanMoMfvage

Haag, 10. Jan. Die deutsche Delegation im Haag hat heute vormittag 9 Uhr sofort wieder die Verhandlungen mit der französischen Delegation über das Sanktionsmeenoraudum ausgenommen. Dr. Curtius und Dr. Wirth sowie Ministerialdirek­tor Dr. Gans haben sich zu der französischen Dele­gation ins Hoteldes Indes" begeben, wo sie mit Tardieu, Briand und dem französischen Rechtsbeirat zusaimuentrafeu. Noch im Laufe der Nacht sind zwischen den deutschen und französischen Juristen Besprechungen über den Wortlaut des entsprechen- den Artikels im Schlußprotokoll der Konferenz und den Inhalt hes Notenwechsels geführt worden. Die Synktionsfra« hält die beiden Delegationen seit gestern vormittag fortgesetzt in Arbeit, ohne daß sie am Freitag vormittag zu einem Abschluß gekom­men wäre. Bei der deutschen Delegation beurteilt man vorläufig den Stand der Verhandlungen über die Sünktionsforderungen sehr ernst. Wie von maß­gebender deutscher Stelle erklärt wird, stellt sich da s Problem außerordentlich schwierig, da die juristische Fassung des von den Franzosen in den Vordergrund gezogenenextremsten Falles" sehr kompliziert ist. Die erste Frage, was während der D u r ch f ü h r u n g d e s Y o u n g p l a n e s ge­schehen soll, macht weniger Kopfzerbrechen, denn in diesem - Falle ist man d a h in überein g e k o m m e n . daß im Schlußprotokoll festgelegt wird, daß während dieser Zeit das Verhältnis zivi scheu Deutschland und seinen Gläubigern durch die Bestimmungen des Boungplanès selbst und die be- steheudeu völkerrechtlichen Bedingungen geregelt ist.

Eis wie Papier zerdrückt wurden. 3n hankau spielten sich herzzerreißende Szenen ab, als die Leichen von 7 0 0 Kulis eintrafen, die von der Regierung ausgehoben und im Schnee ums Leben gekommen waren. Soldaten riefen die Familien herbei, um die Leichen zu identifizie­ren. Einer halben Million Menschen im Gebiete von Peiping muh Unterstützung gebracht werden, wenn sie den Winter überleben sollen.

Die zweite Frage, was im Falle eines bös- tviüigen Bruches des Voungplänes durch Delttsch- laud aeiüiebcu . wird gegenüber von fall x dem mathematischen Problem gegenüber immerhin den Vorzug, daß eine Auflösung doch schließlich gefunden werden könnte.

Em nener DeuiMev SoMMag

Haag, 10. Jan. Der französische Ministerprä­sident Tardieu erklärte heute abend der französi­schen Presse, daß im Laufe des Abends eine zweite deutsche Rote in der Sanktionssrage der sranzösi- schen Delegation überreicht worden sei. von fran- zösischer Seite hört man Andeutungen über den Inhalt dieser angeblichen Rote, hie dahingeht, daß Deutschland vorschäge mache in der Richtung, bei der Absassung des Rotenwechsels über den soge­nanntenextremsten Fall" von der Aussassung auszugehen, daß dann wieder das bisher be- skchende Vertragsverhältnis eintritt, wie es völker­rechtlich in Frage kommt. Zur Regelung von Streitfragen über den sogenanntenextremsten Fall" sollen die jetzt schon bestehenden völkerrecht­lichen Mittel angewandt werden, zu denen außer Locarno und Kellogg auch das Völkerbundsversah- ren gehört, wie es Artikel 11 des Völkerbunds­pakles vorsieht, demzufolge jedes Bundesmitglied das Recht hat, in freundschaftlicher Weise die Auf­merksamkeit der Bundesversammlung oder des Rates auf jeden Ainftand zu lenken, der die inter­nationalen Beziehungen beeinflussen oder das gute Einvernehmen unter den Rationen bedrohen kann.

Die Genkev Reife Des KeiÄBZKZMievs Guvtius Haag, 10. Jan. Da Reichsaußcnminisier Dr. Curtius, wie bereite angefünbigt, die Absicht hat, im Laufe des morgigen Nachmittags für einige Tage nach Genf zu reifen, hat er den Vorsitzenden des Komitees für deutsche Reparationen Jaspar er­sucht, die geplante Vollsitzung dieses Komitees nicht vor Mittwoch vormittag einzuberufen. Dies wurde sich um so eher ermöglichen lassen, als auch Tar­dieu Montag und Dienstag abwesend sein wird, und da der Beratungsstoff für die Finanzminister und die Experten noch überreichlich ist. Snowden hat heute angeregt, die ganzen noch offenen Ein zelfrägen in einer einzigen Sitzung des erwähnten Komitees zu erledigen. Demgegenüber hat Dr. Curtius den Standpunkt vertreten, daß die mei­sten Fragen hierfür noch nicht reif seien.

Die Reise Dr. Curtius nach Genf hat einen mehrfachen und zweifellos wichtigen Zweck. , Es handelt sich darum, die Uebernahme der Nachfolge Dr. Stresemann im Volkerbundsrat bei der ersten sich bietenden Gelegenheit durch seine Anwesen heit,zu bekunden und dem Trauerakt für den ver­storbenen Freund persönlich bcizumohnen. Weiter ist Dr. Curtius als Berichterstatter über die Wirt schaftsfragen des Völkerbundes mit einer wichtigen Aufgabe betraut, und schließlich wird er versuchen, den kurzen Aufenthalt in Gens. zur Behandlung der noch erörternngsbeöürfügen Fragen des , deutsch polnischen Abkommens mit dem polnischen Außenminister zu benutzen. Hierzu ist auch der Gesandte Rättscher nach Genf gebeten worden.

Die Woche

Während in Italien in der abgelaufenen Woche alles Interesse auf die Feierlichkeiten anläßlich der Hochzeit des Kronprinzen Um­berto mit der belgischen Prinzessin Maria Jose gerichtet war, konzentrierte sich das Interesse des übrigen Europas ganz auf die Haager Berhandlungen. Alle anderen Fragen traten in den Hintergrund, selbst die Hochzeitsfeier­lichkeiten in Rom an denen zahlreiche Monar­chen und ehemalige Monarchen teilnahmen. Kein Wunder. Im Haag ging es in dieser Woche um mehr als die Vermählung zweier Königskinder und die damit verbundene Festi­gung der Freundschaftsbande zwischen Zwei Königshäusern, oder um die Wiederanknüp­fung von Beziehungen zur italienischen Königsfamilie. Dort gab es ein heißes Ringen um die noch offenen Punkte des 'Boungplanes, der das wirtschaftliche und finanzielle Schicksal Deutschlands für die nächsten Jahrzehnte ent­hält. Gewiß ist der Poungplan auf der Sach- verständigenkonserenz in Paris und später aus der ersten Haager Konferenz im August vorigen Jahres geschmiedet worden, doch es blieben damals noch eine Reihe Fragen über die Auslegung dieses Planes offen, Fragen, die für Deutschland von großer Bedeutung sind. Daß der Kampf um diese Frage erbittert geführt und die deutsche Delegation eine schwierige Stellung haben würde, ließ sich nach den Erfahrungen der ersten Haager Konfe­renz sehr leicht voraussagen. Darüber konnte

auch der Austausch von Bonner Studenten­erinnerungen zwischen Curtius, Moldenhauer und Wardst

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in Kampfstellung über, in der sie auch heute noch verharren.

Der Kampf wurde hauptsächlich um drei Fragen geführt, offiziell um die Festsetzung der Zahlungstermine und die Formulierung der deutschen Schuldverpflichtung und inoffi­ziell um bie Sanktionsfrage. Erfreulicherweise kann die Feststellung gemacht werden, daß bei diesen Kämpfen die deutsche Delegation ihren Mann gestellt und gezeigt hat, daß sie nicht gewillt ist die von Frankreich beabsichtigten Verschlechterungen des Poungplanes und da- mit weitere Lasten hinzunehmen. Sie hat diesen Standpunkt eingenommen und bisher an ihm festgehalten, auch in dem Augenblick als franzöfischerseits mit einem Aufsliegen der Verhandlungen gedroht wurde. Mit "derarti­gen Drohungen sind die Franzosen ja bekannt­lich sehr schnell bei der Hand. Auf allen bis­herigen Konferenzen haben sie jede sich bietende Gelegenheit dazu benutzt, Deutschland in eine unvorteilhafte Position hineinzumanöverieren, um dann vom sogenannten schlechten Willen der Deutschen sprechen zu können. Dieses Spiel ist bekannt. Die deutsche Delegation hat be­wiesen, daß sie nicht daran denkt sich ins Bocks­horn jagen zu lassen. Sie hat auch wiederholt eine erfreulich deutliche Sprache geführt und ist nicht davor zurückgeschreckt, den Gegnern Lek­tionen 3überleiten, daß es sich im Haag nicht um die Fortsetzung der früher angewandten Diktats-Methode handeln kann.

_ In zwei Tage langen Kämpfen ist die Frage des Zahlungsdatums behandelt worden. Um was ging es hierbei? Um die Frage, ob Deutschland Pränumerando-, oder Medio- oder Postnumerando-Zahlungen leisten soll. Die deutsche Delegation steht auf dem Stand punkt, daß nur Ilitimozahlungen, also Zah­lungen am Monatsende in Frage kommen können, während die Gläubigerstaaten die Zahlung auf den 1. des, Monats voraus­verlegen wollen, um so einen jährlichen Zins gewinn von 56 Millionen Mark einzuheim- sen. Wenn auch diese Summe gemessen an derjenigen, die allmonatlich abgeliefert werden muß, nicht allzugroß ist, so fällt doch für Deutschland jede weitere Million über die fest gesetzten Zahlungen hinaus, schwer ins Ge wicht. Dies ist auch die Ansicht der deutschen Delegation, die jenes Ansinnen und darüber hinaus auch einen Vermittlungsvonchlag Mediozahlungen, d. h. Zahlungen am 15. jedes Fälligkeitsmonats zu leisten, mit Enttchteden Heil abgelehnt hat, so daß diese Frage zunächst ans Ende der Konferenz zurückgestellt worden ist. Bei Behandlung dieser Frage bat sich wie der einmal gezeigt, daß Verträge nicht klar

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