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nzeigev

Mottau Stadt und Land

Nr. 6

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat RM. 1., für den ganzen Monat RM. 2. ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 1Z, Samstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Pfg» im Reklameteil von 68 mm Breite 25 N-Pfg. / Offertengebühr 50 R-Pfg.

Mittwoch de«

8. Januar

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. / Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises, z FürPlatzvorschrifi u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.>Geschäftsstelle: Hammerstr.s / Fernspr. 3956,3957,3958

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Das Neueste

3m Haag wurde die erste Lesung der Vor­schläge über die noch offenen Punkte im Poung- pian beendet, ohne daß in der Frage der Fahlungs- modalikälen nach einem Moratorium eine Lösung gefunden wurde.

Auf der Haager Konferenz kam es gestern zwischen Moldenhauer und Curtius einerseits und Tardieu anderseits zu scharfen Auseinander­setzungen.

Der Reparakionsagenk Parker Gilbert traf am Dienstag mittag aus Amsterdam im Haag ein und nahm an den Rachmittagsbcralungen der sechs ein- ladenden Mächte teil.

Die Saarverhandlungen, die am 20. Dezem­ber abgebrochen wurden und die ursprünglich am 10. Januar in Paris wieder beginnen sollten, werden, nachdem durch die Haager Konferenz eine gewisse Verzögerung cingetreten ist, lautVoss. Ztg." am 15. Januar in Paris von neuem ausgenommen werden.

In Berlin kam es gestern zwischen Teilneh­mern eines kommunistischen Demonstrationszuges und der Schutzpolizei zu einem schweren Zusammen- ftoß.

Jm Tscherwonzenfälscher-Prozetz wurden gestern die Angeklagten Sadalhieraschwili und Weber vernommen. Letzterer machte Ausführungen über die Rolle Generals Hoffmann.

Drei Frankfurter Antiquikäkenfirmen haben den Welfenschah von dem Besitzer, dem Herzog von Braunschweig und Lüneburg erworben.

KloLtsnikonfevenz

Washington, 7. Ian. Präsident Hoover gab heute der amerikanischen Delegation zur Londoner Seemächtekonferenz ein Abschiedsfrühstück. Im An­schluß daran wurde eine Kundgebung des Präsi­denten veröffentlicht, in der es,u. a. heißt:

Ich habe die Ueberzeugung, daß die ganze Na­tion der Delegation zur Seemächtekonserenz eine glücklichen Reife und ihren Bemühungen Erfolg wünscht. Die Völker und Regierungen der fünf an der Konferenz teilnehmenden Mächte sind alle von dem ehrlichen Wunsch beseelt, daß ein Abkommen zustande kommt, durch das nicht nur das Wett­rüsten beendet, sondern auch eine tatsächliche Ver­ringerung der Rüstungslasten herbeigeführt wird. Eine für alle fünf Mächte annehmbare Basis zu finden, wird große Schwierigkeiten bereiten. Diese Schwierigkeiten sind aber nicht unüberwindlich. Die auf der Seemächtekonserenz zur Beratung ste­henden Probleme enthalten so viel technische Spe­zialfragen, daß mit einem schnellen Abschluß der Arbeiten nicht gerechnet werden kann. Es wäre an sich schon ein großer Erfolg, wenn man in drei ober vier Monaten fertig werden könnte. Es han­delt sich hier um die wichtigste internationale Kon­ferenz seit Jahren und wahrscheinlich für abseh­bare Zeit in der Zukunft. Ich hoffe, daß unser Volk die Arbeit unserer Delegation unterstützt, in dem es Geduld beweist, die Delegation ermutig! und nicht sie kritisiert. Wir gehen nach London in eine Atmosphäre internationaler Frcundschast, und wir haben die Pflicht, so weit es an uns liegt, diese Atmosphäre zu erhalten.

Zum selben Thema erklärte heute Staatssekre­tär Slimjon in einer zur Reproduktion im Ton­bild bestimmten Ansprache, die achtjährige Ruhe- pause, die seit 1922 im Bau von Großkampfschiffen geherrscht habe, habe die Befriedung der Welt und das Gefühl der Sicherheit außerordentlich gefor­dert. Nunmehr laufe diese Frist ab, und man wolle versuchen, ob man sie nicht verlängern und gleich­zeitig den Bau von Kreuzern, Zerstörern und U-Booten vertraglich begrenzen könne, sowohl um die gewaltigen Baukosten zu verringern, wie um das Gefühl der Sicherheit und den Gedanken der internationale» Verständigung noch weiter zu stäi- ken. Dies sei das Ziel Amerikas wie der anderen vier Regierungen, mit denen der Staatssekretär Vorbesprechungen gehabt habe, die vom freund­schaftlichsten Geist erfüllt gewesen seien.

See ReichsauSichvd tagt

Berlin, 7. Jan. Das Präsidium des Reichs: nnsschusscs für das deutsche Volksbegehren behan­delte heute die aus der Durchführung des Volks­entscheides sich ergebenden Forderungen und Auv gaben An den Reichskanzler wurde ein schreiben gerichtet, in welchem die Verkündigung des Frei-

Die erste

Lesung im Aaag

beendet

Moldenhauev und Eurtius vevießdisen die Grenzen des Sounsvlanes

Berlin, 7. Ian. Rach den aus dem Haag vorliegenden Informationen hat die Kon­ferenz mit den heutigen beiden Sitzungen der sechs einladenden Mächte gewissermaßen die erste Lesung der offenen Fragen beendet. Der morgige Tag wird sitzungsfrei bleiben, um für Einzelbesprechungen zur Verfügung zu stehen, in denen die zweite Lesung vorbereitet werden kann, die am Donnerstag beginnen wird. Rach der ersten Lesung sind, wie im­mer, noch eine Reihe wichtiger Fragen offen. Immerhin ist man technisch bereits so weit in die Materie eingedrungen, daß sich nach Ansicht unterrichteter Kreise Aussichten auf Lö­sungsmöglichkeiten ergeben.

Ferner wurden die Moratoriumsbestimmungen des Aoungplanes mit denen des deutich-amerika- nifchen Vertrages in Zusammenhang gebracht, und zwar düstrfen wir in dem Falle, daß die anderen Gläubiger Deuischland ein Moratorium gewähren, auch nicht an Amerika zahlen. In politischen Krei­sen betrachtet man diese Angleichung als eine loyale Formel, gegen die nichts einzuwenden sei.

Das Betriebsrecht der Reichsbahn geht bis zum 31. Dezember 1964, während ber Poungplan fünf Viertelfahre länger läuft. Man hat sich heute darauf geeinigt, daß die rechtliche Nachfolgerin der Reichsbahn auch bei den Verpflichtungen aus dem Noungplan an ihre Stelle treten wird. Damit ist die Notwendigkeit umgangen, ein verfassungs­änderndes Gesetz zu erlassen, das dieses Vakuum durch Verlängerung der Dauer des Betriebsrechtss der ReichsbahEsellfchaft beseitigt.

geriet beauftragt werde, Richtlinien für die Ge- I der Gesellschaft auszuarbeiten. Die­ser Forderung ist von deutscher Seite nicht zuge­stimmt worden, so daß also auch sie in der zweiten Lesung ernaut behandelt werden dürfte. Es ist übrigens; anzunehmen, daß in der zweiten Lesung von deutscher Seite eine Reihe Forderungen vor­gebracht werden. Reichsaußenminister Dr. Curtius hat sie in der heutigen Sitzung bereits »»gemeldet.

Jm ganzen war die Debatte heute recht lebhaft, namentlich Reichsfinanzminister Dr. Molden­hauer unterstrich deutlich, daß über den Poung- plan hiuausgehende Forderungen für Deutschland unerträglich seien. Auch

Dr. Curtius führte der Gegenseite vor Augen, daß die Grenze des deutschen Entgegen­kommens erreicht sei.

Damit steht auch die Sanktionsfrage im Zusam­menhang. Das von den Franzosen angekündigte Memorandum zur. Sankiionsfroge ist heute noch nicht überreicht worden. Es wird für morgen er­wartet. Dabei ist zu betonen, daß es sich ent­gegen anderslautenden Meldungen nicht um eine französisch-englische Note handelt: das ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil die englische De­legation sich also keineswegs mit den französischen Forderungen in dieser Frage identifiziert. Dieser Streitpunkt wird die Konferenz demgemäß noch ein- geheitd beschäftigen müssen. Das gilt auch für die Frage der zinslosen Einlagen in die internationale Bank, die auch erst bei der zweiten Lesung geklärt werden kann, und zwar schon aus rein technischem Gründen, weil ja die Sachverständigen des Bank- komitees erst noch mitzusprechen haben.

Smtius und Moldeshauev Lampkbevet

Haag, 7. Jan. In der heutigen Rachmitkags- sitzung der einladenden Mächte hatte der Reichs- finanzminister Dr. Moldenhauer einen sehr schweren Standpunkt. Mit äußerster Zähigkeit ver­teidigte er die deutschen Interessen und wurde von Reichsaußenminister Dr. Curtius unterstützt, als Tardieu sein Erstaunen über dieKampflust" des Reichssinanzministers zum Ausdruck brachte. Dr. Curtius erklärte, es würden den Deutschen Dinge zugemuIet, die nicht im Rahmen des Poung-Plans liegen und sich direkt gegen die Le­bensinteressen Deutschlands richteten. Mit Bluff würden die Reparationsempfänger auf keinen Fall weiterkommen. Als ein Mitglied der französischen Delegation auf die sogenanntenOpfer" anspielte, die von den Reparationsempfängern gebracht wor­den seien, entgegnete Dr. Curtius, die Legende vom Opseraltar im Haager Binnenhof sei längst erledigt und sollte hier nicht noch einmal ausge- wärmt werden. _ . . v

Der Schatztänzler «nowdcn nahm an Dieser, scharfe» Auseinandersetzung ' nicht teil. Von sranzö-

Heitsgesetzes gefordert wird. Besondere Maßnahmen wurden gegen die Propaganda von links beschlossen. In, Hinblick auf die ihm bevorstehenden Aufgaben

sischer Seite wird mitgeteilt, daß Dr. Molden­hauers entschlossenes Auftreten gerade bei Tardieu starken Eindruck machte. Der Ministerpräsident sagte den Journalisten:Moldenhauer hat sein Beefsteak mit großer Hartnäckigkeit verteidigt." Die Bilanz der heutigen beiden Sitzungen läßt sich folgender- maßen zusammenfassen: Von den zwölf Fragen sind vier Fragen geregelt, vier den Sach­verständigen zur Prüfung übergeben, zwei zur Be­richterstattung an die Reichsregierung zurllckgestellt und zwei vorläufig vertagt. Die Lage ist außer­ordentlich schwierig. Es stehen noch sehr hartnäckige Kämpfe bevor, ehe es gelingen wird, zu einem er­träglichen Ergebnis zu gelangen.

Die GaMiwnenfrage

Haag, 7, Jan. Das der deutschen Delegation in

frage ist auch heute vormittag noch nicht erreicht worden.^ Grund für diese Verzögerung' ist ein Ein­spruch Snowdens, daß ein solcher Schritt nur er­folgen könne, wenn die französische und die englische Delegation sich über den'Wortlaut der Formel voll­kommen einig . feien;' in welcher die ' Sanktionsfrage berührt wird.

Reuter meldet: In der Sanktionsfrage ist keine neue Entwicklung zu verzeichnen. Die französische Formel soll der deutschen Delegation in kurzer Zeit unterbreitet werden. In französischen Kreisen wird erklärt, vor dieser Unterbreitung soll versucht wer­den, die Zustimmung der britischen Delegation zu erlangen. Die Erörterungen über diesen Punkt wer­den fortgesetzt und obwohl sie schwierig sind, wird nicht geglaubt, daß die Konferenz deshalb in Ge­fahr ist. Man rechnet vielmehr allgemein damit, daß die Konferenz Mitte nächster Woche ihr Ende finden wird.

Rütkfv^se itt BevUn?

DieD. A. Z." meldet aus dem Haag: Die deutsche Delegation hat sich Vorbehalten, das Reichskabinett in Berlin, insbesondere hinsichtlich der uns angejonnenen Verschlechterung der Re- visionsklauscl zu befragen.

StaatsßekvetSv Dr. SihSUev reift nach dem dSaae

Berlin, 7. Jan. Staatssekretär Dr. Schäffer vom Reichssinnnzministerium, der ursprünglich zum Mit­glied der Delegation für den Haag bestimmt war, ist bis jetzt in Berlin verblieben, um die Vorberei­tungen für die Aufstellung des Etats und des Nach­tragshaushalts zu leiten. Da aber der Lauf der Verhandlungen auf der Konferenz feine Anwesen­heit notwendig gemacht hat, wird er sich heute abend für zwei Tage nach dem Haag begeben. Der Etat selbst und der Nachtragshaushalt sollen bis Ende des Monats in neuer Form von bem Kabi­nett verabschiedet werden, wobei die Beschlüsse des Reichstages vom Dezember berücksichtigt werden, vor allem das Gesetz über den Tilgungsfonds.

Das Ende der -Konfrvem noch nii^t abzusehen

Paris, 8. Jan. Der Außenpolitiker desMalin" berichtet seinem Blatt, trotz des guten Vergehens werde die Haager Konferenz ihre Arbeiten md?t in wenigen Tagen zu Ende führen können. Brtanb, der am 'Freitag abreisen müsse, um sich nach Genf zu begeben, beabsichtigt am Donnerstag nächster Woche wieder -nach dem Haag zurückzukeqien. Tardieu, der hoffte am 13. Januar zur Eröffnung der. Parlamentsjauon endgültig nach Paris ab reisen zu können, erkennt, daß er 48 Stunden spä ter wieder nach dem.'Haag., werde zurückkommea müssen. Auch die am All- Januar in Ehaguers ge­plante Zusammenkunft, der Seeabriistun'gskonserenz icheim in Frage . gchlesti'zu .. >.

ergänzte sich das Präsidium durch die Zumahl einiger Persönlichkeiten aus verschiedenen Teilen des Reiches. *

Die Tragödie einer deutschen Stadt

Es find 10 Jahre her, seit Danzig von Deutschland abgetrennt wurde. Der 10. Ja­nuar 1920 ist nämlich der Tag, an dem die Bestimmungen des Versailler Vertrags offi­ziell wirksam geworden sind und der Völker­bund, Danzigs Schutzherr, zu existieren be­gann. Schon wenige Monate später bekam Danzig seine eigene Verfassung und wurde dann am 15. November durch deu stellvertre­tenden hohen Kommissar des Völkerbunds zur Freien Stadt proklamiert. Danzig eine freie Stadt? Es klingt wie Hohn. Die Fesseln des Versailler Diktats, unter denen das ge­samte deutsche Volk so schwer zu leiden hat, haben es Danzig besonders angetan. Der Ver­sailler Machtspruch hat diese deutsche Stadt aufs schwerste betroffen. Eine unfreiwillige Loslösung vom Mutterland, eine erzwungene Freiheit", eine sinnlose künstliche Abschnü­rung eines lebendigen deutschen Gebietes, eine Auslieferung Danzigs an die polnische Willkür, gegen die sich der Danziger Senat noch immer heldenhaft wehrt, dieses Schicksal Danzigs wurde am 10. Januar 1920 besiegelt.

Wer in jenen Jahren eine Reise nach Dan­zig unternahm, wird mit Bitterkeit an die Er­niedrigungen- denken, mit denen diese Reise verbunden war. Und wer heute eine solche

Reise unternimmt, wird dieses Gefühl der Er­niedrigung noch immer nicht los. Die Umkrei­sung Danzigs ist in der Tat auf eine besonders raffinierte Weise durch geführt. Polen schnei- IX Ä&*<IÄÄ

dem Weg nach Sandig in Händen zu haben. Wer nach Danzig ohne polnisches Visum fah­ren wollte der Weg über Stettin war von vornherein durch den Visumzwang ausge­schlossen mußte bis Marienburg fahren und von dort aus entweder mit einem Privat­auto auf Schleichwegen oder mit der Klein­bahn fahren. Diese zweite Möglichkeit, seloft- verständlich die billigere, war mit rund acht­stündigen Strapazen verbunden, wobei man u. a. auch die Bekanntschaft mit einer recht unsicheren Fähre machen mußte. Hinzu kam zweimaliger Zoll und Paßkontrolle, wobei man das Gefährt verlassen mußte. Heute, seit der Einführung eines vijumsfreien Eisen­bahnverkehrs zwischen Marienburg und Dan­zig, hat sich die Reise erheblich vereinfacht, wohl aber muß der Reisende, der von Westen sammt, den polnischen Korridor passieren und über Dirschau nach Marienburg fahren. Dann muß er in Marienburg den Danziger Zug besteigen und wiederum nach Dirschau zuriick- fahren, um endlich auf diese Weise nach Dan­zig zu sommert.

Ueberzeugt schon allein die Reise nach Danzig jeden Unooreingenommenen von der himmelschreienden Sinnlosigkeit und Unge­rechtigkeit des zwangsläufigen Arrangements, das die Siegermächte in Bezug auf Danzig getrogen haben, so bieten der Verhältnisse in Danzig selbst ein reiches Material für die Feststellungen, die für die Weisen von Ver­sailles alles andere als schmeichelhaft sind. Der berüchtigte Artikel 104 des Versailler Do­kumentes räumt dem polnischen Staat eine Reihe von Vorrechten in Danzig ein. die die an sichillusorische Freiheit" der Stadt noch illusorischer machen. Polen hat Danzig in fein Zollgebiet ausgenommen. Polen bat sich den freien Gebrauch und die Benutzung der Wasserstraßen, Docks, fjafenbecten, Kais,

'ert insoweit dies für die Ein­und Ausfuhr aus Polen notwendig ist. Polen hat die Ueberwächung und und Berivaltung der Weichsel und des gesam­ten Eisenbahnnetzes im Gebiete der treten Stadt Danzig übernommen, ebenso wi: die Ueberwächung unb Verwaltung des Bm: Telegraphen und Telephon-Verkehrs zwischen Polen und dem Haien von Danzig. An den Zügen, die zwischen Danzig und Zoppm ver­kehren, fehlen oft völlig die deutschen Jnichru'- ten. Was die Post betrifft, so bat Polen nicht nur im Danziger Hafen, iandern auch in der Stadt selbst seine eigene Post eingeführt. Reden den deutschen blauen Briefkästen sind hier und da die roten polnischen zu feilen, unb neben

Die hsutise Summer umfaßt 10 Setten