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4. Sa««««

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GruevalSWeLgerM!

nzeiger

DiMMt Giâ und Land

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1930

-Kon-erembeginn im Haag

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GrMe MUzmsrmhme

fjoflg, 3. Jan. Unmittelbar nach seinem Ein­trefffen im Haag stattet« der Reichsaußenminister Dr. Curtius Herrn Briand einen Besuch im Hotel des Indes ab. Reichsaußemniinster Dr. Curtius konferierte mit Briand eine halbe Stunde

und begab sich dann in den Salon des Mimster- präfibenten Tardieu, wo er Herrn Tardieu vor- zeftellt wurde und Gel«""......

gestellt wurde und Gelegenheit hatte, den frangö- fffd)en Finanzminist«r Ch è ron und den Arbeits-

minister Loucheur zu begrüßen.

Reichsauhenminffter Dr. Curtius hat im Berlauf des Freitag nactMittog dem Präsidenten der Konferenz, dem belgischen Ministerpräsidenten Iaspar, einen Besuch, abgestattet. Der Reichs- oußenminister wird am Samstag auf einem Früh­stück mit dem französischen Ministerpräsidenten Tardieu und dem Außenminister Briand Zusammentreffen.

Das

Haag, 3. Jan. die Vertreter der

Mosvamw

Heute nachmittag 2 Uhr traten sechs einladenden Mächte (Eng- Jtalien, Japan, Belgien und

land, Frankreich,

&4UtVfyton$ü--3w«^^ das Programm der

-èbettrTk^festzulegen. Die vier deutschen Reichs­minister nahmen an dieser Vorkonferenz teil. Die offizielle Eröffnungssitzung wurde als unmittelbare ânrfctzung bet. " ' ' "

Die Gr-ffmmgsßWmtS

Haag, 3. Januar. Die Eröffnung-sitzung ter zweiten Haager Konferenz war so kurz und ein* fad) wie möglich Im Sitzungssaal der Zweiten Kammer versammelten sich um 5 Uhr die Vertreter sämtlicher Abordnungen In der Mitte des Saales an einem großen Tischviereck saßen die Hcwptoer- treter. An der Kopfseite präsidierte Iaspar. Rechts von ihm saßen seine belgischen Kollegen und die deutsche Abordnung mit Dr. Curtius, Dr. Wirth, Professor Moldenhauer und Robert Schmidt, links von Iaspar Tardieu, Briand, Chèron, Loucheur, Snowden und Graham. Rings um dieses Ministerviereck saßen auf den Bänken der holländischen Abgeord­neten die Stäbe der verschiedenen Abordnungen. Auf den Galerien drängten sich Kopf an Kopf die Vertreter der internationalen Presfe.

Ministerpräsident Iaspar

erhob sich und sprach zunächst einige Huldigungs­worte an die Adresse der Königin der Niederlande. Von der Tribüne der Photographen erscholl die An­kündigung, daß dieser historische Augenblick jetzt sestgehaüen wurde. Ein Knall, ein M gnesiumblitz,

der Gegenstand-all unsrer Sorgen ist. M.c Bewe­gung beobachteten wir auf seinem ermatteten Ant­litz die fortschreitende VerwüsMng durch die Krank­heit, der er bald erliegen sollte. Jedoch auch in den Stunden, wo ihn diese Krankheit mederzuwerfen versuchte, trat er uns zur Seite mit feinem Wort, feiner Arbeit und vor allem mit seiner Gedanken­welt, um zum Ziel zu gelangen. Wir neigen uns achtungsvoll vor dem Grab Dr. Stresemanns.

Iaspar begrüßte dann die heute zum erstenmal hier erschienenen Minister. In feinem für die Öffentlichkeit bestimmten Ausführungen ging Red­ner auf die Zweifel und Besorgnisse während der ersten Haager Konferenz ein und betonte, daß die Regierungen vor den Völkern verantwortlich für die Liquidation des Krieges seien.Das G e - meinwoh!", so betonte Iaspar schließlich,i f f der Frè«d«, den unsere Völker e r warten. Er entwickelt sich in flehten Schritten und man sann _fich beglückwünschen, jedes Mal, wenn er einen Schritt vorwärts gemacht hat, daß man nicht auf der Stelle getreten und nicht zurück­getreten ist. Im August haben wir weder das sine noch das ander« getan, und mir werden jetzt im Januar noch meiner lieber, Zeugung

Die Woche

Selten war unser deutsches Volk an einem Jahreswechsel derart mit Sorgen belastet, so von Not und Elend umdrängt wie beim Ueber- tritt in das Jahr 1930. Grundlegende wirt­schaftliche und politische Entscheidungen müssen in diesem Jahre getroffen werden, wenn diese Sorgen, Not und Elend gemildert, wenn Volk

und Staat vor dem rettet werden sollen.

gön.zlichen Verfall ge- Daß die Herbeiführung

ein Aujammenzuckeir der Versammlung, und Iaspar

. gute und nützliche Arbeit »ollbrin'* r war g enZ

die heute begonnene

die einfache

ffsrenz auch von einer" .....pW, _ _______

jchen Außenministers wird abgesehen. Es ist- jchlossen worden, zwei Ausschüsse einzusetzen.

L Den Ausschuß für die deutschen Repa­rationen unter Vorsitz von Iaspar;

2. den Ausschuß für die n i ch k d e u l s ch e n R e- paraf Ionen unter Vorsitz von Loucheur.

Der Wunsch der deutschen Delegation, den Vorsitz

dieser Entscheidungen schwer ist, darüber ist sich jeder klar. Auch der deutsche Reichs­kanzler hat in seiner Neujahrsansprache von diesen Schwierigkeiten gesprochen. ScAvierig- keiten-sind aberdazu da,^aßsie überwunden wer­den. Doch dies ist nur möglich, wenn die Kräfte des ganzen Volkes auf das eine Ziel gerichtet sind. Nicht aber, oder zum mindesten unendlich viel langsamer, wenn die Kräfte zersplittertsind. tlussichtsloswirdallesfBemühen wenn sie gegeneinander gerichtet sind. Und leider ist dies in Deutschland der Fall. Poli­tisch und wirtschaftlich ein? Zeyffenheit, ein Gegeneinander. Deshalb gewinnt die Mah­nung, die unser Reichspräsident v. Hindenburg am Neujahrstag dem deutschen Volk ans Herz gestgt hat, besondere Bedeutung.Wenn all

die

in der zweiten Konferenz ( japanischen Botschafter Ad

einem Neutralen, dem mt-"-" zu übertragen,

wurde von biefem abgelehnt. Der Ausschuß für die deutschen Reparationen tritt noch am Freitag, der Ausschuß für die nichtdeutschen Reparationen am Samstag zusammen. Dieser Beschluß wird als. bindend angesehen, da die kleinen Mächte nicht in der Lage sind, die Bsschlüsse der großen einladenden Mächte zu ändern. ~

lln der Sitzung des Ausschusses für die deutschen Reparakionen'werden alle am Zoungplan inter­essierten Müchke vertreten sein, so daß dieser Ausschuß dem Finanzausschuß der ersten Haager Konferenz gleichkommt.

Samstag vormittag werden nach dem am Frei tag gefaßten Beschluß die Finanzsachverständigen der sechs einladenden Mächte zusarmnentreten, um den Streitgegenstand in der Reparationsfrage fest* zulegen, d. h. Feststellung der Einigungs- und der Lifferenzpunkte, Teilung' der Fragen in wichtige, zu deren Bel>andlung die Teilnahme der Minister erforderlich ist, und unwichtige, die ausschließlich im Kreise der Finanzsachverständigen geklärt werden .önnen. Die Finanzsachverständigen erstatten sodann einen Bericht an die einladenden Mächte.

In der Vorkonferenz ist übereinstimmend der Wunsch zutage getreten, die entscheidenden Fragen möglichst ausschließlich in dem kleineren Kreise der sechs einladenden Mächte zu behandeln, und zu entschei­den, und die übrigen kleinen Mächte nur nach Be- dars zu den einzelnen Fragen hinzuzuziehen, um so eine Beschleunigung und Vereinfachung der Ver­handlungen herbeizuführen. Die Vollkonferenz wird sodann in der nächsten Sitzung folgende Einla­dungen zur Teilnahme an der zweiten Haager Konferenz ergehen lassen: 1. An den General­agenten für die Reparationen, 2. an die Treu­händer des Dawesplanes, 3. an die Kommission der Bank für Internationale Zahlungen.

Als äußerster Schlußtag der zweiten Haager Konferenz wird der 17. 3anuar angesehen,

da der Generalsekretär der Haager Konferenz Sir Maurice Hankey gleichzeitig Generalsekretär der Londoner Floüenkonserenz ist und mit fernem -stab bereits am 18. Januar in London eintreffen muß.

Fortsetzung der ersten Konferenz zu kennzeichnen. Wohltuend berührte der warmherzige Ncchruf, den er dem verstorbenen Dr. Strese­mann widmete.

Eine traurige Erinnerung erfüllt uns in diesem Augenblick, wo wir die zweite Tagung der Haager Konferenz eröffnen. Seit wir uns im vergangenen Augitt getrennt haben, ist Dr Stresemann ge­storben. Wir denken alle mit Bewegung an diesen großen Mann. Seit einer Reihe von Jahren hat sich Dr. Stresemann der Sache des Friedens und der Wieberverföhnung der Völker ge­widmet. Er hatte auf allen Schauplätzen, wohin ihn seine Aufgabe als Minister des Aeußeren des Deutschen Reiches rief, mit dem gleichen Hochfliegsn- den, mit dein Zeichen Wunsch, eine endgültige Fe­stigung des Weltfriedens zu erleben, mit dem mo­ralischen Mut, ohne Rücksicht auf feine körperlichen Kräfte, auf allen Erörterungen, bald in Genf, bald im Haag und anderswo, die gleiche Größe der Gesinnung kundgegeben, di« der Grundgedanke sei­nes Handelns war. Gerade auch hier an diesem Ort haben wir im vergangenen August während unserer arbeitsreichen Tagung ihn erlebt, wie er, beseelt von diesem gleichen Wunsch der Verständigung, alles dazu beitrug, was in feinen Kräften stand, um Lö­sungen der Befriedung zu finden und die Jnkrast- fetzüng des Poungschen Planes zu betreiben, der I

gen, ,-,W1Üt W

viele unter uns bei wichtrgen Derftrmmlunyen an- 1

wesend sein muffen, dke andere Gegenstände betref­fen und die ihrerseits auch andere Seiten des all­gemeinen Friedensproblems behandeln.

An die Dankesworte an die holländische Regie­rung für ihre Gastfreundschaft schloß sich der Bei­fall der Versammlung.

Iaspar erklärte die öffentliche Sitzung geschlossen. Die Pressetribünen leerten sich, und nach einer Pause von zehn Minuten wurde die nichtöf­fentliche Vollsitzung, der zunächst die Ver­treter aller beteiligten Nationen beiwohnten, be­gonnen, um das Arbeitsprogramm genehmigen zu lassen, das die Vertreter der sechs einladenden Mächte heute nachmittag vorzuschlagen beschlossen hatten. Die geschlossene Sitzung dauerte etwa eine Stunde. Die Vertreter der kleineren Mächte, haupt­sächlich Rumäniens unb Polens, wehrten sich da- Asgen, daß sie in dem Unterausschuß, der aus den Sachverständigen der FinanMinistertien der sechs einladenden Mächte gebildet werden soll, nicht ver­treten sein sollen. Es wurde ihnen darauf zuge­sichert, daß zwar dieser Ausschuß auf die Vertreter der einladenden Mächte beschränkt bleibe, daß je­doch, bevor der Bericht an die Hauptvettr«t«r ab-

geht, auch die kleinen Macht« gehört werden, um gegebenenfalls chre Einsprüche geltend l machen zu können.

zeitig mit dem Haager Abkomnien an- Admiral der Linienschiffsdivision zum Befehlshaber

genommen und ratifiziert werden solle, der Linienschiffe, und der Kontreadmiral Gladisch, Dieses war ja auch aus dem Youngschen Plan- Befehlshaber der Seefireitträfte der Ostsee, zugleich des Verbandes der Aufklärungsstreitkräfte, zum Be-

wissermaßen heroorgegangen. Die beiden Vertrags­parteien hatten bei der jetzt tagenden Konferenz dieses Abkommen niederzulegen. Der polnische Ver­treter M r o z o w s k i berichtete, daß das deutsch­polnische Abkommen abgeschlossen sei, glaubte aber hinzufügen zu müssen, daß dies zu den grund­legenden Bestandteilen (éléments constitutifs) des neuen Plans gehöre. Dr. Curtius trat mit Ent­schiedenheit dieser schiefen Ausdrucksweise entgegen. Die Rechtskraft des deutsch-polnischen Abkommens beurteile sich nach diesem selbst. Dr. Curtius hat es also abgelehnt, juristisch den Youngschen Plan und das deutsch-polnische Abkommen gewissermaßen mit­einander verschmelzen zu lassen. Der Vorsitzende, Iaspar, beendete diese Auseinandersetzung mit der Feststellung, daß das Abkommen, so wie gefordert, niedergelegt sei, und daß sich die jetzige Ko n- s e r e n z damit nicht weiter zu beschäftigen habe.

fehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte ernannt worden.

âoè§feVenz des Kknauz- mittisiev der Länder

Berlin, 3. Jan. Zu der Meldung einer "Ber­liner Korrespondenz, daß der Reichsftnanzminister beabsichtige, bie Finanzminmer -er Länder für den 25. Januar M einer Konferenz nach Berlin einjulaben, erfahren wir von unterrichteter Seite, daß Dr. Moldenhauer.Lie Länder bereits zu einer solchen Konferenz «ingela-ea hat. Das Damm ist aber noch offen geblieben, weil es natürlich von dem Ende der Haager Konferenz ab härmt. Der Reichsftnanzminister hat die Absicht, die Probleme der Reichsfinanzreform und des Haushaltes mit den zuständigen Stenortminiftern der Länder durchzu- sprechen.

en Fragen so gelöst werden sollen",

unseres Vaterlandes und die Verantwortung für dessen Zukunft fordern, dann müssen Par­teigeist und Jnteressenpolitik hinter die großen vaterländischen Gesichtspunkte zurückgesteltt werden und die Lebenssragen unseres Volkes, alle Deutschen M einer brei­ten einheitlichen Front zusam­menschließen. Ich spreche daher in dieser Stunde erneut die Mahnung aus, daß hoch über den Parteien das Vaterland stehen muß!

Wer entschlossen Hand mit anlegt und mit­arbeitet an den Aufgaben der Gegenwart und am Aufbau der Zukunft, Ler handelt wahr­haft national."

Allein die Befolgung dieses Gebotes des Führers unseres Volkes, des Reichspräsiden­ten D. Hindenburg, dessen Name Symbol ist für eherne Pflichterfüllung, Symbol ist für den Glauben an Sieg und Auferstehung, kann uns über alle Schwierigkeiten im Innern hinweg­helfen.Hoch über den Parteien das Vater-

land!" Unsere Parteien müssen sich zusam­menfinden, müssen endlich einmal alle partei- taktischen Erwägungen und Hemmungen, alle politische Mißgunst, allen wirtschaftlichen In» teressenstreit beiseite lassen und nur das eine Ziel im Auge haben in einer Atmosphäre der Sachlichkeit die gegenwärtigen Notstände zu beseitigen. Reichskanzler M""

üver hat in fei­ner Neujahrsansprache erklärt, die Regierung bedürfe zur Lösung der schweren Aufgaben das Vertrauen des Reichstages und des Vol­kes. Richtig! Vertrauen, das ist es, was nötig ist, ohne das überhaupt keine Politik getrieben werden kann. Nun sind weite Teile des beut*

Suvtius weM einen volMchen OoeWoS zurück

Haag, 3. Jan. In der nichtöffentlichen Sitzung, die sich der Eröffnungssitzung anschloß, kam es zu einem Zwischenfall zwischen dem polnischen Vertre­ter M r o z o w s k i und dem deutschen Minister des Aeußern Dr. C u r t i u s.

Es war abgemacht, daß das deutsch-polnische L^SMrmWbkommea vom 3L Oktober gl^M

Die «eusttedevung der ZreWsmasive

Das Rèichswehrministeriuni veröffentlicht eine Mitteilung, in der es heißt: Mit dem 1. Januar 1930 ist der Vizeadmiral Aldskop, Flottenchef, zu- gleich Führer der Linienschiffsdivision, von der Stellung als Führer der Linienschiffsdivision ent­hoben, der Vizeadmiral Franz, Befehlshaber der .SMeSrötze & Wfe EM MIr

Kanadas «Einreiseerlaubnis für schwedisch- russisch« Flüchtlinge

Stockholm, 3. Jan. Von Kanadischer Seite ist fegt erlaubt worden, daß 62 Familien der schwedisch- russischen Flüchtlinge, die im Sommer 18W von der Ukraine auswanderten und seitdem in Schweden wohnen, noch Kanada überfiedeln dürfen. Gleich, zeitig sind von kanadischer Seite 1-50000 Dollars zur Verfügung gestellt, die als Anleihe für die Reise

ichen Volkes mit den Leistungen der gegen­wärtigen Regierung nicht zufrieden, "weste Kreise können sich sehr wohl denken, daß andere Polittker das deutsche Schiff sicherer steuern könnten. Alles gut und fchân. Doch da wir nun einmal diese Regierung haben und auch in absehbarer Zeit feine Aussicht besteht, eine andere Zusammensetzung, auch durch Neu­wahlen, nicht zu bekommen, sollen da nun alle diese Kreise, die nicht zufrieden sind, beiseite 'tehen und die Hände in den Schoß legen? Rein, und abermals nein! Positiv Mitarbei­tenan den Ausgaben der Gegenwart und am Aufbau der Zukunft", wie Hindenburg sagt, dann werden wir es schaffen, dann werden wir zu der Politik kommen, bic in jedem Betracht für das deutsche Volk von Wert und Nutzen ist, dann werden wir zu der Volksgemeinschaft kommen, die wir dringend notwendig brau­chen. Man spreche nicht vonunsinnigem Dolks- gemeinschafisgerede". Auch wir wifM, daß es innerhalb eines Volkes verschiedene poft-

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