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M& »s M HosiM Ein Weihnachtsmärchen

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Im Himmel

So groß die Spitze Auf diesem Baume drängt sich dicht An allen Zweigen Licht bei Licht. Und jedes Lichtes hellen Schein Bewacht ein kleines Engelein. Ihr fragt, was das für Kerzen sind? Solch Licht hat jedes Erdenkind, y Denn, wenn es ward geboren kaum, Flammt auf der Schein am Himmelsbaum. Der kleine Engel, der's bewacht. Sitzt brav daneben, Tag und Nacht. Und wenn das Kind hübsch artig war. Dann brennt die Flamme hell und klar. ' Das Englein. das hat gute Zeit 4t

Und schaukelt sich zum Zeitvertreib. Doch wenn das Kind nicht brav sein kann.

Dann fängt das Licht zu flackern an, Und wenn es gar verlischt, o Graus Weint's Englein sich die Augen aus. Es fliegt voll 4ngst und auf der Stell* Zur Baumesspitze möglichst schnell Dort glänzt ihr seht ihn alle gern! Von Bethlehem der helle Stern.

Das Englein bittet:Christkind sag". ^ Gibst du mir ein paar Strahlen ab? Damit fliegt es dann schnell zurück, Steckfs Lichtlein wieder an zum Glück. Dn kleiner Schlingel glaubst das nicht?

*

*

Gib acht jetzt flackert schon dein Licht!

Für kleine Bastler

Lustiger Hühnerhof

Wer in diesem Jahre von seinem Weih- nachtsteller nichts anderes mehr übrig lieg als die leeren Nußschalen, braucht sie nicht achtlos

lortzuwersen. Wir basteln uns nämlich einen 'ustigen Hühnerhof daraus.

Vorbedingung ist, daß die Nußschalen aus gleichmäßig und glatt geöffneten Hälften bs-

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Diese geheimnisvollen Papierschnitzel waren ei >l ein wunderhübsches Weihnachtsbild, bev unnütze Hände sich daran machten, es zu zerjü, nein. Mir müssen uns nun schon der Mühe nterzichen, die einzelnen Teile hübsch sauber tb sorgfältig auszuschneiden und auf M«l e- fen Bogen aufzukleben

Die kleine Weihnachtsfliege Adele summte um den festlich gedeckten Kaffeetisch unter dem Christbaum.' Sie langweilte sich ent­setzlich. Dämmerung lagerte im Weihnachts- zirümcr, es roch betäubend nach Tannenharz, Wachs und süßem Honiggebäck.

Ich werde mal die dicke Rosine dort ein wenig kitzeln", beschloß Adele, und flog mitten in die Zuckerkruste des verführerischen Stollens, der opferbereit in der Mitte des Tisches thronte.

Was für ein Benehmen", knurrte die Rosine,man merkt, daß ihr die Nase noch nicht weit vor die Tür gesteckt habt."

Dann erzählt doch etwas, wenn ihr so viel weiser seid."

Ach ja", bettelten die vergoldeten Tannenzapfen,wir haben gerade solch' Heimweh nach unserem schönen Wald draußen!"

Ihr seid wohl weit gereist?" fragten die pausbäckigen Weihnachtsäpfel.

Ich komme geradeswegs aus Smyrna. Dort ist immer Sonne und blauer Himmel, und unsere Weinstöcke sind die berühmtesten des ganzen Landes. Kurz bevor ich hierher kam. wurde die Hochzeit der kleinen Prin­zessin Fatme gefeiert, der Wein für die Fest- tafeln wurde nur aus unserer Familie ge­liefert!"

Wart ihr da auch dabei?" fragte teil­nehmend die kleine Adele.

Selbstverständlich", knurrte die dicke Rosine.

Erzählt, erzählt", bettelten die Honig­kringel, die in den dichten Tannenzweigen hingen.Wir haben soviel fremdländisches Gemisch in uns, Zucker und Zimt platzen bald vor Hochmut, weil sie eine so große Eckiffsreise hinter sich haben."

Jawohl, direkt aus Ceylon importiert", schnarrten diese.Ach, welch' ein Zauber ist doch um diese Zeit in unserer Heimat unter der glühenden Sonne. Das Treiben und Hasten am Hafen, wo die Kulis un-

stehen. Zwei große, ungeöffnete Walnüsse bilden den Rumpf von Hahn und Henne, vier kleinere Schalenhälften die mit Plastelin angeklebten Flügel. Mit dem Messer wird vorsichtig eine schmale Oeffnung in den Rumpf gemacht genau zwischen die Schalenhälften, damit wir den stattlichen Hahnenschweif aus buntem Papier einsetzen können. Die Köpfe sind aus Haselnußschalen, mit Plastelinschnäbeln und bunten Kämmen. Für die Streichholzbeinchen müssen vorsichtig Löcher gebohrt werden. Die Kücken find aus kleinen Walnüssen und kleineren Haselnüssen gebastelt. Rette kleine Pappteller- chen als Standflächen vervollkommnen den lustigen Hühnerhof.

Wenn uns das gelingt und es ist nid-' ganz einfach! dann haben wir eine ner Ucberraschung und können mit Buntstiften dara gehen, das lustige Bildchen anzumalen. W« Lust hat, wird es dann später aus ein Stückchen Pappe ziehen und mit einer Schnur versehen aufhiinaM I

zählige Kisten und Warenballen in die Riesendampfer nach aller Welt hinaus ver­laden."

Ich lebte außerhalb der Stadt, in den weiten Weinbergen. Auch bei uns strahlt die Sonne ununterbrochen."

Und die kleine Prinzessin?"

Warte ab, du Naseweiß! Ja, also am Abend vor der Hochzeit pflückte der kleine Mohr, der die Prinzessin so hoffnungslos liebte, die größte und schönste unserer Trauben und legte sie ihr in einer goldenen Schüsiel aus die mit Edelsteinen besäte Ee- schenktafel.Dunkel und glutvoll so wie mein Blut für dich glüht,' du Schönste", murmelte er unvorsichtig, bald danach lag sein Kopf im rosengeschmückten Sand. Die Eifersucht des Prinzen kannte keine Grenzen , . .!

Huh, wie grauslich, da bleibe ich lieber in dem kalten Lande hier", piepste erschrocken die kleine Fliege.

Da war es freilich schöner und fried­licher bei uns im Himmel, woher wir kommen", seufzten die Wachskerzen.Ein Jubeln und Singen den ganzen Tag und dazu das Lächeln des Christkindes"

Erzählt, erzählt", drängte die Heine Fliege.;

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Diese Kirche enthält nicht eine, sondern viele geheimnisvolle Rätselausgaben. Eine hübsche Beschäftigung für die Feiertags-Abende! Wer sie alle richtig gelöst hat, darf mit Recht stolz sein.

In den beiden Türmen Aufgabe 1 sollen die WorteBall" undZaun" durch Ver- änderung je eines Buchstabens in jeder Zeile in die WorteWind" undWehe" verwandelt werden. Die rätselhafte Inschrift in der Mitte Aufgabe 2 ergibt durch richtige Umstellung der Buchstaben ein Bibelwort.

Im Eingangstor Aufgabe 3 ist das WortAr" in den beiden ersten Reihen durch je zwei Buchstaben in neue Worte zu erweitern. In der vierten Zeile fallen zwei Buchstaben fort. Das entstehende Wort ist in den nächsten Reihen durch Aenderung von je zwei Buchstaben in das WortGabe" zu verwandeln. Aufgabe 4 ver­langt, daß die vier Vierecke des Daches durch je einen Buchstaben in jedem Quadrat aus­gefüllt werden, um, von der linken Seitenecke beginnend, im Gang der Uhr vier Worte von olgender Bedeutung zu ergeben: 1. Geistlicher, Kaiserreich, 3. Sportplatz, 4. rheinischer Bezirk.

Aufgabe 5 ergibt als Kreuzworträtsel die Worte von nachstehender Bedeutung (i gleich j): Waagerecht: 1. mitteldeutsche Stadt, 7. be. rühmte Moschee, 9. Abkürzung für ein Reichs- -«UiL 8. Getränk, 10. Artikel. 11 Verpackung,

Ja, mir kommen aus der Himmels­werkstatt für Christkinds Weihnachten. Die Wichtelmännchen hatten uns aus edelstem Honigwachs gegossen und wir standen schon aufgereiht in goldenen Haltern, von Petrus für die Himmelstafel bestimmt. Ihr könnt euch den Glanz und die Pracht und Fülle da oben nicht vorstellen! Rinjisum am Wolkenrand Tischs beladen mit Millionen von Paketen für die Erdenkinder, unzählige Englein verpacken das schönste Spielzeug, was ihr je gesehen! Diese Puppen, Tierchen Bücher, Baukästen, Spiele alles in den Werkstätten oben gefertigt. Dazu aus der Himmelsküche die unzähligen Kuchen, Torten Leckereien, Schokoladen und Marzipane Und dann der Christbaumschmuck aus Gold und Silber, Tausende von Ketten aus Flitter und Engelhaar, und dann die Haupt­sache, wir Kerzen! In allen Farben lagen wir bereit und wurden jedem Weih- nachtspaket beigefügt, kleine und große, bitte und dünne, weiße und gelbe. Die aller- schönsten behielt Petrus zurück für Christ­kinds Festplatz. Wir waren schon auf die Weihnachtstafel gestellt und wurden für einen Moment probeweise angebrannt. Nur die hellsten und klarsten sind dazu aus-^ erwählt, kein Tropfen darf auf das gold- durchwirkte Tischtuch tropfen. Plötzlich da---"

Was denn, was denn?" wollte Adele atemlos wissen.

Ja, da besam eine unserer Kerzen plötz­lich solche Sehnsucht nach den Bienen, den bunten Blumenwiesen und dem kleinen Bauernkind, das täglich von fern nach dem Bienenhaus guckte, daß sie anfing zu weinen, ganz verstohlen, ganz leise ein Tropfen siel auf das goldene Tischzeug!!--

Marsch, herunter mit euch zur Erde", rief Petrus zornig und schon packten uns die Wichtelmännchen zu den goldenen Tannenzapfen hier und den Zimtringeln und Goldketten und dann steckte man uns aus diesen Christbaum" ----

Husch", mahnte die kleine Fliege, - sie kommen!"

Die Tür öffnete sich

Ach, Mutti, gibt's nun endlich Stollen und Kaffee, und wann brennt ihr die Lichter an?!"-- Kaethe.

14. weiblicher Kurzvorname, 15. franz.: und. 17. persönliches Fürwort, 18. Ablehnung, Anruf 19. ein Buchstabe, 20. kleinasiatische Stadt (Altertum), 21. und 22. osteuropäische Haupt­stadt, 23. feierliche Handlung, 33. Verhältnis« wart, 34. exot scher Baum, 35. deutscher FlG 36. Tterprobuti, 38. Abkürzung für die Ber­einigten Staaten von Nordamerika, 40. Insekt (erste der heilen gleichlautenden Silbenl. 42. Klang, 43. Münze, 44. Monat. 46. Pöbel. 48. Wild, 51 uM 52. eßbare Wurzel. 53. Be­zeichnung für Uesknn 55. Europäer, 57. weibi Vorname, 58. mLnnllchcs Tier, 59. griechischer Buchstabe, 62. Schliche, Fest. SenkrechN 1. mitteldeuls-he Sraot, 2. Biene, 8. Zeiteintei­lung, 4. heilige h' nktung, 5. Körnerfrucht, 6. alter Mann, 12. bekannter Sportsmann, 13. reichlich, 14. urgetün: 18. Gewicht, 23. anlage, 24. VerhäUnistooet. 25. Futtermitte. 26. Wurfleine, 27. we'bf Vorname, 28. Hand­lung, 29. Art, 30. Schönt 31. franz.: geboren. 32. alkoholisches (Behirl, 87. biblische

39. Religionsgründer, »1 weibliche biblisch Figur, 45. Verzeichnis, 46 mittelalterlicher geist­licher Grad, 47. Stud. in Mestsfrike, 48. Farbe«' Zusammenstellung, 4» FlschteU, 50 deutsche Dichter, 54. politische Formation (Abtürzungl. 56. Firmenbezeichnung (Abkürzung), b°- stabe, 61. Kaiser und KÄntg tat abgekurz. 63. wie 11 waagerecht.