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Gchlüchlerner Zeitung
3. Blatt
SeuWand und der Außenhandel
Eine Denkschrift der Reichsregierung.
Alljährlich zum Ende des Jahres gibt das Reichswirt- Mtsminifterium eine Uebersicht über Den Stand der wirt- !cla tspolitischen Beziehungen Deutschlands heraus. In dieser amtlichen Denkschrist wird über das Jahr 1932 aus* aefiibrt: Wenn zum Abschluß der vorjährigen Uebersicht Über die Entwicklung der handelspolitischen Beziehungen Deutschlands der Befürchtung Ausdruck gegeben werden mußte daß für das Jahr 1932 eine wesentliche Berschlechte- nmq unserer Handelsbilanz zu erwarten sei, so hat die tat* Stiche Entwicklung dieser Voraussage leider nur allzu sehr t gegeben. Das ganze Jahr 1932 stand unter dem Zei- itai einer immer weiter gehenden Einschrumpfung des gesamten Welthandels und mit ihm naturgemäß auch des deutschen Handels.
Für die Entwicklung der deutschen Handelsbilanz im Jahre 1931 war besonders kennzeichnend der sehr viel stärkere Rückgang der Einfuhr gegenüber der Ausfuhr und die dadurch hervorgerufene starke Aktivität. Im Jahre 1932 ist dagegen bei einer weiteren Abnahme des Gesamtaußen- bandelsvolumens die Ausfuhr in stärkerem Maße gesunken als die Einfuhr. Der Grund für diese Erscheinung liegt nicht etwa darin, daß Deutschland sich eine „überflüssige Luxus- elusuhr" geleistet hätte. Im Gegenteil: Den Umstand, daß unsere Aufnahmefähigkeit infolge der geringen Kauskraft dez deutschen Volkes immer mehr nachgelassen hat, haben viele Länder zum Anlaß genommen, den Absatz deutscher Waren auf ihren Märkten weiter zu erschweren.
Eine weitere Ursache dürfte vor allem darin au suchen fein daß die Rohstoff- und Lebensmittelpreise schon im Jahre 1931 auf ihren tiefsten Stand gekommen waren und der ausgestaute Bedarf 1932 befriedigt werden mußte. Im Gegensatz dazu haben sich die Maßnahmen zur Senkung des deutschen Preisniveaus und der Produktionskosten im wesentlichen erst in diesem Jahre bemerkbar gemacht, so daß der Wert der Ausfuhr hierdurch verringert wurde.
Die Schranken, auf die unsere Ausfuhr schon im Vorjahre stieß, haben sich allenthalben verstärkt. Das Bestreben fast aller Länder, die Einfuhr zu drosseln und die Ausfuhr zu steigern, hat dazu geführt, daß der Konkurrenzkampf auf den wenigen freien Märkten sich immer mehr verschärft.
Es muß darauf hingewiesen werden, daß das Ausmaß der deutschen Aussuhrschrumpfung größer, ist, als es dem Rückgang der Weltwirtschaft entsprechen würde. Dafür ton* neu hauptsächlich drei Gründe genannt werden: Es ist leider zweifellos richtig, daß wir unter den heutigen Umständen in der Ausfuhr nur dann auf sicheren Absatz rechnen können, wenn es sich um ausgesprochene Monopolartikel handelt. Ueberall, wo man sich an deutsche Spezialitäten (Eisenwaren, Textilien, Maschinen, Spielwaren, Lederwaren usw.) gewöhnt hatte, wird versucht, unter dem Schutz von Zöllen, Kontingenten, Einfuhrverboten, Devisenmaßnahmen usw. unsere Produkte nachzumachen oder die gleichen Waren aus dritten Ländern zu beziehen.
Der Sturz des engkischen Pfundes und die englischen Schutzzölle haben erst in diesem Jahre ihre vollen Rückwirkungen ausgeübt. Richt nur, daß uns der englische Markt für viele Artikel verlorengegangen ist, ebenso schlimm ist es, oaß die Währungsungleichheit dem englischen Kaufmann die Möglichkeit gibt, dem deutschen überall stärkste Konkurrenz zu machen. Die Währung der nordischen Länder ist dem Kurs des Pfundes gefolgt, wodurch die Aufnahme- fahiakeit dieser Märkte noch eine zusätzliche Schwächung erfahren hat. Aehnlich liegt es im Nahen und Fernen Osten mit den Wirkungen, die sich aus der Abschwachung der japanischen Währung ergeben haben.
Dazu kommt schließlich, daß die von deutscher Seite unter dem Zwange unmittelbarer Notwendigkeit getroffenen Maßnahmen zum Schutze der Währung und der inneren Wirtschaft leider nur allzuoft im Auslande als mutwillige und unfreundliche Handlungen ausgelegt werden und Anlaß zu unbegründeten Angriffen gegeben haben.
Ein Teil der Angriffe des Auslandes richtete sich insbesondere gegen die deutsche Devisengesetzgebung, für deren Einführung doch nur die Sorge um die Aufrechterhaltung der deutschen Währung entscheidend gewesen ist. Die wachsende Devisenknappheit zwang im laufenden Jahr, Die ! Höchstbeträge der den deutschen Importeuren erteilten all* i gemeinen Genehmigungen für Bezahlung der Einfuhr tuet* i ter herabzusetzen Um die Hemmnisse, die sich hieraus für ! den Warenverkehr ergeben mußten, zu lockern, wurden mi. einer Reihe von Ländern Devisenabkommen abgefch^ssen, welche die Bezahlung der Wareneinfuhr nach Deutschland erleichtern sollten, ohne gleichzeitig die Devisenbestände der I Reichsbank in Anspruch zu nehmen Als Gegenleistung wurde hierbei — neben handelspolitischen Konzessionen von der Gegenseite regelmäßig die Zusage erlangt, daß das I früher im Handelsverkehr mit dem betreffenden Land - I stehende Verhältnis von Ein- und Ausfuhr aufrechterhalt bleuen mune. Danach oepepi die we,.. .....A - ■ • dieser Abkommen darin, daß sie eine Belebung des Waren- I Verkehrs ermöglichen.
Auch im Jahre 1932 hat es an Versuchen der Staats* I Männer und Regierungen nicht gefehlt, die Welt aus dem I Circulus vitiofus herauszuführen, in den kie infolge der vo I jedem Lande als Gegenmaßnahmen gegen die des Nachbarn I eingeführten Behinderungen des Handels gekommen ijt. I Deutschland hat in Fortsetzung seiner Bestrebungen, I durch Gewährung von Getreidepräferenzen an die Sudost- I stauten deren Notlage zu beheben, einen weiteren Handels- I Ertrag mit Bulgarien geschlossen, in dem die Gewährung | derartiger Vorzugszölle vorgesehen ist. Leider konnte dieser I Ertrag bisher ebensowenig wie die mit Rumänien > d I Ungarn abgeschlossenen in Kraft gesetzt werden, da dw Der I einigten Staaten ihre Zustimmung zu die er Ausnahme von I der Meistbegünstigung bisher versagt haben. Indes haben I he in Aussicht gestellt, daß sie sich einer allgemeinen euro* I Mischen Hilfsaktion für Mittel- und Sudosteuropa nicht I versetzen werden.
I , Was Veränderungen in den Handelsvertragen anbe. I langt, |o ist der Abschluß des deutsch-biilgarischen zu ver I zeichnen, Übrigens der erste Handelsvertrag, den Bulga ,^ I "ach dem Kriege geschlossen hat. Der deutlch-Ichwedische und I ^r deutsch^igoslawische Handelsvertrag ninBten üoii ber I deutschen Regierung gekündigt werden. Ueber eine Neu I Bestallung der deutfch-^ranzösischen Handelsbeziehungen nnrb
zur Zeit verhandelt. Auch mit England stehen in nächster Zeit Verhandlungen über Tarifbindungen aus breiter Baiis i in Aussicht Der deutsch-schweizerische Handelsvertrag wurde . von der Schweiz mit Wirkung vom 5 Februar 1932 ge- ! kündigt. Beiderseits blieb lediglich die Meistbegünstigung ; ohne besondere vertragliche Vereinbarung bestehen. Im Laufe des Jahres fanden dann neue Verhandlungen statt, die zu dem vorläufigen deutsch-schweizerischen Wirtschaftsabkommen vom 5. November 1932 führten.
Hochdruck bei der Giaaisanwalffchast
Die ersten Amnestieentlassungen in Berlin.
Berlin, 22. Dezember.
Die Amnestie, die nun auch vom Reichsrat beschlossen wurde, bringt den Gerichten vorerst ein Uebermaß an Arbeit. Die Staatsanwaltschaften, in deren Händen der Straf- vollzug liegt, haben nachzuprüfen, auf welche Fälle die Amnestie anwendbar ist.
Da das Amnestiegesetz erst nach Veröffentlichung im
Reichsgesetz- und Verordnungsblatt wirksam wird, ist zunächst nur mit der Entlassung einer geringen Zahl von Strafgefangenen zu rechnen. Die Staatsanwaltschaft hat bisher in etwa 50 absolut zweifelssreien Fällen Anweisung zur Entlassung an die Strafanstalten gegeben.
Da in den politischen Abteilungen der Staatsanwaltschaft mit allen verfügbaren Kräften gearbeitet wird, ist damit zu rechnen, daß im Laufe des heutigen Tages Ent- laffungsanweisung für alle Strafgefangenen ergeht,, bei denen unschwer festzustellen ist, ob für sie die Amnestie in Anwendung kommt. Zeitraubender wird die Regelung der Straffälle sein, bei denen die Amnestie unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Notlage bei Begehung der Straftaten angewendet werden soll. Hier dürften die Feststellungen kaum so rechtzeitig beendigt sein, daß die Entlassung noch vor den Weihnachtsfeiertagen erfolgen kann.
Die Weihnachtsgabe der Porzellanmanufaktur.
Wie alljährlich wurde auch in diesem Jahre von der Staat- lieben Porzellanmanufaktur in Berlin ein Wechnachtsteller hergestellt. Der Entwurf stammt von der Münchener Künstlerin Ruth Schaumann.
„Selbsthilfe"
25 Eichen abgeholzl. — Zuchthaus tue den Rädelsführer.
Halberstadt, 22. Dezember.
Wegen schweren Landsriedensbruchs, Forstdiebstahls und Vergehens gegen die Terrornotverordnung wurde der 25iähriqe Arbeiter Willi Kranz von der Strafkammer des Landgerichts Halberstadt zu zehn Jahren Zuchthaus ver- urteilt. Außerdem wird er unter Polizelaufsicht gestellt.
gen ^anoTtieuensDruajs ver» Rücksicht auf die erwartete
Kranz war Anfang November in Thale (Harz) mit etwa 50 Kommunisten beim Magistrat für die Gewährung einer K o h l e n b e i h i l f e für die Erwerbslosen vorstellig geworden Als der Magistrat dies ablehnte, zog ein Teil der Kommunisten unter Anführung des Kranz in einen stadteigenen Wald, wo sie etwa 25 junge Eichen abholzten. 33 Kommunisten sollten sich wegen Landfriedensbruchs ver- antworten, jedoch wurde mit Rücksicht auf die erwartete Amnestie-Verordnung die Verhandlung hinausge,choben. Die Verhandlung gegen Kranz als Rädelsführer fand wegen Gefährdung der Staatssicherheit unter Ausfcyluh der Der» ientlichkeit statt.
Schwere Zuchthausstrafe für Spionage.
Der I. Strafsenat des Kammergerichts in Berlin ver- urteilte den preußischen Staatsangehörigen Alfred Bahr wegen versuchten Verrats militärischer Geheimnisse ?u sech- Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust und Bulajsigkelt von Polizeiaufsicht. Der Angeklagte hatte versucht, deustche Reichsangehörige dem polnischen Spionagedienst als Agem ten zuzuführen, sowie diesem geheim zu haltende Nachrichten über die Grenzbefestigungen zu übermitteln.
436 Häuser ein geäschert
Riesenbrandkalastrophe in 3upan.
Tokio. 23 Dezember.
Während eines schweren Sturmes brach in der Stadt Ztoiqawa, Präfektur Riigata, ein Feuer aus, dem 430 Häuser, d.h ein Drittel der Stadt, zum Opfer fielen. Post- amt,' Bankhäuser und andere öffentliche Gebäude wurden völlig in Slsche gelegt. _____________
Verfahren wegen Amnestie eingestellt.
Berlin. 23. Dezember.
Nach mehr als zweimonatiger Verhandlung wurde im Felseneck-prozeß das Urteil verkündet. Die kommunistischen Angeklagten Becker und Schön wurden wegen Diebstahls zu st 6 Monaten Gefängnis verurteilt, die durch die Unter- snchungshasl verbüßt sind. Gegen alle übrigen Angeklagten wurde aus Grund der Amnestie das Verfahren eingestellt
FreiwiMaer Arbeitsdienst.
Lteinau. Seit Anfang Oktober ds. 3s. herrscht in S*ei« nau ein reger Betrieb im freiwillioen Arbe?sbrnft. Zirka 100 junge Menschen sind damit beschäftigt, den Utitt'it ifts* weg in der Försterei Nord und die Fichtenfchlagstrifft in her Försterei Süd in Stanb zu setzen. Die Arbeiten schr-iten rasch vorwärts und man kann sagen, bis? die jungen Leute mit Eifer und gutem Humor an die Arbeit gchm. Wenngleich die Begabung im freiwilligm Arb?itsbi'nst von vielen Seiten bemängelt wi d. so ist doch h'rvo-z iheben, daß es nicht Zweck des freiwilligen Arbeit'bimft s ist mit nied- riger Bezahlung Leistungen aus der Zug nd hwau^zuho'en, sondern daß für die freiwillig geleistete Arbeit dieser im Rahmen der zur Verfügung st'hmd n Staa'rmi'tel ein gewisses Entgelt gezahlt wi'd. daß in ber Hauptsache aber die Freude an der Arbeit und die gemeinsame Schaffung ein-s Wertstückes für die Rllqemmnh'it die geistigen Zile d'e'w Arbeit sein sollen. Die Rrbeitsdi'nstwil'i'en VIen also ncht nur ihrer Arbeit nachgehen sondern es fast ihnen auch Ge- legeuheit gegeben werden sich geistig und kö-peAich zu er- tüchtigen. Zur geistigen SihuTung werden an j dem Montag abend in der Turnhalle Lichtbildrrvorträae b'ren Unterlagen von der Reichszentrale für heimatdeust Kostens- zur Verfügung gestellt werden, gehalten. Um den F^eiwill'gen aber nicht nur tote Bilder zu zeigen sondern sie auch mit der Praxis teckni'cher Betrieb’ vertraut zu ma+en wurden z. B. die Seifenfabrik der Firma Victor Wo'f St-inau und am Freitag, den 16. Dez. die Sch'ierb.acker Steingutfabrik besichtigt. Die Besichtigung der S eingutfabrik w'lche mit einer ca. 30 Klm. langen Futuvinderung von St'inau nbw Marborn, Romsthal, Eckardr^th Rath. Willmroth. Üben* Hain und Heilstein nach. Scklierbach verbunden war, gab den Freiwilligen zugleich ae'st'ge wie körperliche Anregung. Der Ausflug wurde durch die Mitwirkung ber. 14 Mann starken Mu'ikkap'lle b’s SreiwTig'n A b it-bi nr.*e^ unb durck schöne Marschmusik verschönert. Dak man bn diesem Ausflug auch der im Altersheim Eckardroth unterg-brach^en alten Steinauer Pflegling’ durck ein kleines Ständchen gedachte, zeigt, daß das Zugchöngkeit--g--fühl zu diesen Le- bensveteranen noch nicht erstarken ist. Die asten Leute haben sich über den Besuch der St’inauer Iu zend sehr gefreut. Zur körperlichen Ertüch^iaung findet weiterhin wöck°nstich ein Sportnackmittag statt welcher entwed-r auf dem Ivort- platz oder bei nassem Wetter in der Turnhalle abgehalten wird. (Es wird Fußball, Handball, Sch^a-ball u^w. g'spielt oder es werden Freiübungen gemackt. Ramerabchaftsgeist und Verantwortung für die RTgemm che t. Arb'itsIuO und Freude an einer fertig gestellten Arbeit sollen durch die e Maknahmen wieder geweckt werden U”b ^em Bei^pi'l kann drasti'cher sein, für das Gute, das der Freiwillige Arbetts* bimst will, und in der Zugend erweckt, als die Tatlacke, dak in den (Orten in denen der Mmnägler Freiwilstie Ar- beitsdienst geschlossen und o"d'ntlich durckmarsckierte. als Gegensatz sich jugenbricbe Enoerbs^ole am Stm^mmnd zeigten. die ohne Arbeit mit den Händen in den Ticken unsere frohbeweate Wanderlckor keckacktete. b'e den Wi len hat, sich zu dem von vielen Saiten bekämpften n edmwn L'hn trotrb’m als dienende? Glied dw AlTnemeinh'it zu b't^ach'en und für sie werte zu schaffen. Bast lik der Büraerme'st^r mit seiner aanzen Persönlichkeit tatk'ästij in dm Dwnft der Sack- stellt. perlönliche Führunan^hm mit b’n fre w l^igen Arb'bsbienftlern hält'und fo die Verbi aduna zwisckm A-b’it und verwaltuna herstellt. ist als ^ördu ung der Arbeit besonders hervorzuheben und verdimt Nachahmung.
br. Romsthal. fRaiff-ilenarbeiV. vi" H'er fbtt’ehabte ®ere”arD”*fammIuni b’s d e (D'tfh*fHn Roms'hch Eckrrd» roth, wohlert. Rerbersdortz Ralh w'D-nr^tb und Marken umia'senden Srar= und Darlehmskalsmv rsin^ Romschal legte v^m unentwegten ^o tickrüten dee zi-Pewu^ten ^enck- sensckaftsapb'i^ im Buttenscken Grund e'n k^a^e? Z-u m's ab, I wurde vom Vorsteher Flack aeleit^t Kaste die Herren Un* tene-banbsbirehtor' pft. Gt^Ma-f-ck. p^r. Rinö-Marborn, (Db’rfcHter Ruaustin (von Rüh'm^nnscke D^rma'Oing). Ver- banbsröfor Bahn lRnffstlenv'r*'a"dt, Ge^ckäft^lühr r Bertram iRtlas-Ralkwerke AltenmOtTau) und Laaerhau-ve-wal- ter Scbröber-^üchtern zu Gä"en und n-ahm zunächst aus der Band des Rendonten Wckw b’n fä,ri'en Ge^ckä i^bni^t entgegen. HaA dem'-lbm dw in Gin-abm- und A isgabe (Bestand und Pe-pfO^tnn’enl je 74 630 RM. und Spa"ein- laaen in Höhe am 60 000 RM. au-^wm't, ist der Stand ber Kaff’ ein erfreu'ickw unb g’funb'r Dos nxre”gei*äft hat sich dank d-s neum fawbwfes b sun^m Umfak o-rwöf-ert. 3m laufenden Gelckästwahr wurden bi- wtzf fast 4000 Str. Dünner- und Fuckermittel, Saatgut und B-ifc’tts sowi- an (Bleibe bis fetzt fast 1100 Ztr. hrwinaen-mm-n und um* gefekt, was einem G'ldw'rt von 220 000 RM. enfp '^t. Im Mittelpunkt des Abmbs stand ein nrotzw vo traa v-an U.nterr>erbanbsbirehtor Otto über bei« TH-ma: „Der Di mst» gedanke im (Be^fenfrb^tstDefen einst und jeM". Ausqe* hmd von den Sturmzeichen un'erm Zeit und der dämonischen Ausmrltuna unserer Wirtschaft wie? dw R-dn-r auf bi» besonderen Aubabm uns res Genolstn'chastswestn^ hm: TH-istuchilfe SelbftbiKe Gotteshihe, Ds-nst am Uä+ft n, wi' sie bereits der Leitstern F. W. Raiffeiien waren Dm zweite Teil des Dortrans galt den gm>smüchaftli^en Aufgaben der Gegenwart: Ru?b<ru dm Ab^^frig', Erzeugung i von Onalitätswa'-e, organüato'-il^< Zulammenfal'ung aller Kräfte und Dienst an der Heimat. Noch dem schr beifällig auflxmommenen vo-traz tp ab Gackästsstthrer Bm- tram übm die Notwendigkeit der Kalkdüngung und Der- bandsrevichr Hahn über Taresfragen, Entschuldun'sm'» gramm, Vollstreckungslchutz Steue'-auchchn'ne. Rn dm sehr regen Russpracke waren u. A. bet i'igt Oberförster Auguf» tin, Pfarrer Kind und Rechner Weber.