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Kopfweh?

Dann Assin 1.- Mk. in den Apotheken.

Dom Postamt Am 24. Dez. (Heil. Abend): Schalter wird um 16 Uhr geschlossen, dafür wird um 14 anstatt um 15 Uhr geöffnet. Paketschalter bis 18 Uhr geöffnet. Am 25. Dez. (1. Feiertag): Schalter geöffnet wie Sonn­tags, Zustellung von Briefen, Paketen und Päckchen, Rm 26. Dez. (2. Feiertag): Schalter geöffnet wie Sonntags, Zu« stellung ruljt. Um 1. I. (Neujahrstag): Schalter wie Sonn­tags geöffnet, Zustellung von Briefen 2 mal.

Warnung vor gesund heitsgefährlichem spa­nischen Feuerwerk. Es ist wiederholt beobachtet wor­den, daß spanisches Feuenverk (Radauplätzchen, Teufels- Kracher u. dergl.) in der Zündmalse gelben Phosphor ent­hielt. Bei einem zehnjährigen Knaben, der zwei Rabatu Plätzchen zum Lutschen in den Mund genommen und dann verzehrt hatte, traten Uebrlkeit, Erbrechen und schließlich der Tod ein. Gelber Phosphor ist ein starkes Gift. Es wird daher dringend davor gewarnt, derartiges Feuerwerk Kin- dern zugänglich zu machen.

hanau. (Eine hundertjährige). Um 25. Dezember kann die Witwe Marie Wagner geb. Schneider in Rüdigheim bei voller körperlicher und geistiger Frische ihren 100. Geburts­tag begehen. Frau Wagner ist in Uüdigheim geboren. Ihr ; Dater war Schmied in Markübel, zog aber dann nach- i digheim. Mit 18 Iahren schon heiratete die Iubilarin den Schmied Iohannes Wagner aus Uinderbügen. Ihr älteste Tochter, die 82 Iahre alte Frau Hensel, war auch mit einem Schmied verheiratet. Zwei Söhne, 77 und 71 Iahre zählend, waren ebenfalls Schmiede. Der jüngste noch le­bende Sohn ist der Mittelschullehrer i. R. Georg Wagner, , der 43 Iahre als Lehrer in Hanau tätig war. Zu den le- > benden Nachkommen der Jubilarin gehören noch 8 Enkel, 18 Urenkel und 2 Ur-Ur-Enkel. |

Darmstadt. Im Ulter von 72 Iahren verschied hier Dr. phil. et. med. h. c. Geheimrat Dr. Willy Merck, der älteste Mitinhaber der pharmaceutischen Weltfirma Merck- Darmstadt. Dem Verstorbenen unterstand drei Iahrzehnte lang die Gesamtleitung des Fabrikbetriebes und der wis­senschaftlichen Einrichtungen, um deren Fortbildung er sich : sehr verdient gemacht hat. Der verstorbene hinterläßt keine ?öhne. Er ist u. a. der Schwiegervater des Führers der Deutschen Volkspartei Dingeidey und des früheren Reichs- s finanzministers Dr. Peter Rein hold.

E i t e rfeld. (Iede Woche Feuer), hier ist es schon zur Tradition geworden, daß es in jeder Woche einmal brennt. ' Innerhalb vier Wochen ertönte dreimal Feueralarm. Nach- dem vor einer Woche das Unwesen der Witwe Hilpert nie­dergebrannt war, brach jetzt aus noch nicht genau ermittel­ter Ursache in der Polstermöbel-'Md Ma!ratzenfabrik Franz Laibach Feuer aus, das die Fabrik vollständig einäscherte. i Die Löscharbeiten waren dadurch erschwert, daß die W.^- serschläuche von dem letzten Brand her noch eingefroren waren und durch den hohen Wasserdruck platzten.

Ein mit Brennstoff beladenes Tankboot geriet im Ha­fen von Le Havre in Brand, der auf einen daneben liegen­den Leichter Übergriff. Zwei Personen erlagen den erlittenen Brandwunden, drei werden vermißt,' man vermutet, daß sie ertrunken sind.

Auf Anstiften der Mutter den Vater erwürgt. Das Tor- gauer Schwurgericht verurteilte den 20 Jahre alten Land­arbeiter Walter Ließ wegen Vatermordes zum Tode und seine Mutter, Minna Ließ, wegen Anstiftung zur Tat gleich­falls zum Tode Der wegen Mitwisserschaft angeklagte 14= jährige Willi Ließ wurde zu einem Jahr Gefängnis bei fünfjähriger Bewährungsfrist und Schutzaufsicht auf fünf Jahre verurteilt. Walter Ließ hatte in der Nacht zum 13. April nach wiederholter Aufforderung seiner Mutter den Vater im Bett erwürgt

Auch das vierte Opfer auf den Delbrück-Schächten geborgen.

Hindenburg, 19. Dezember. Jetzt wurde auch die Leiche des vierten Verunglückten auf den Delbrück-Schüchten, des Häuers Kubißa aus Hindenburg, geborgen.

Französische Filmexpedition verschollen. Seit dem 28. November wird die französische JachtSita" vermißt, bie 28 Mitglieder einer Filmgesellschaft nach Para (Süd­amerika) befördern sollte, wo beabsichtigt war, wissenschaft­liche Filmaufnahmen zu machen. Da das Schiff nur für eine zehntägige Fährt^Kohlen an Bord hatte, Hegt man Be­fürchtungen um sein Schicksal, und zwar umsomehr, als vor acht Tagen auf dem Atlantischen Ozean ein Sturm herrschte, der gerade in der Gegend wütete, die das Schiff durch- sahren mußte.

Elektrizikäksunglück bei einer französischen Militär- Übung. Bei dem 305. französischen Artillerieregiment hat sich ein schweres Unglück ereignet Eine Abteilung des Regi­ments war bei einer Felddienstübung in der Nähe von Be° sancon mit dem Legen von Telephonleitungen beschäftigt, als plötzlich, wahrscheinlich infolge Berührung mit einem Hochspannungskabel, mehrere Soldaten vom elektrischen Schlage getroffen, zu Boden sanken. Ein Mann wurde ge­tötet, drei Mann erlitten schwere Brandwunden.

üejfen, das chattische Stammland und die Re i ch s re for m. Ruf Grund amtlichen Materials von Dr. Edward p. Lecker. H. G. Elwert, Marburg an der Lahn, 1932, XII und 80 Seiten (Großquart) mit 15 mehr­farbigen Karten. preis RM. 3.50. Durch die inner­politischen Ereignisse der letzten Wochen und Monate ist die Frage der Reichs- und Verwaltungsreform erneut in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Nach langer theoretischer Erörterung sind nunmehr die ersten Schritte zur praktischen Verwirklichung getan worden. In diesem Augenblick, der ohne Zweifel kritisch genannt werden muß, darf eine Ver­öffentlichung besondere Aufmerksamkeit beanspruchen, die vom Standpunkte einer bisher wenig beachteten Landschaft aus zur Frage der Reichsreform Stellung nimmt. Die ge­schichtlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse Hessens, des chattischen Stammlandes, lassen in der Tat er­kennen, daß es sich hier um eine Kulturlandschaft, um ein Wirtschaftsgebiet eigenen Gepräges handelt. Es ist daher zu begrüßen, daß auf diese Landschaft, ihre Daseinsberechtigung und ihren Lebenswillen in einer größeren zusammenfassen­den Darstellung hingewiesen wird. Der Schrift sind mehrere statistische Uebersichten sowie 15 mehrfarbige Karten bei­gegeben, auf denen die für die Beweisführung besonders wichtigen Taisachen anschaulich bargestellt sind.

Stadt Schlüchtern.

Bekanntmachung.

Der Verkauf der Weihnachtsbäume findet am Dienstag, den 20. ds. Mts., nachmittags 2 Uhr im Hofe des Anwe­sens Fuldaerstraße Nr. 47 statt.

Schlüchtern, den 16. Dezember 1932.

Der Magistrat: Gaenßlen.

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w ü rzbu r g. (D-Zug fährt auf Güterzug). Im burger Hauptbahnhof ereignete sich in den Morgens:^ des Freitag ein Eisenbahnunglück, das glücklicherweise hältnismäßig glimpflich ablief. vor dem Einfahrt^ des Bahnhofes fuhr der D-Zug 116 LresläuSaarbrü^ der um 8.42 Uhr in Würzburg eintreffen sollte, auf ei^ einfahrenden Güter,zug auf. 19 Fahrgäste des Schnelle und zwei Schaffner wurden verletzt. Die Folgen bes £ glucks wurden nur dadurch gemildert, daß der D-Zug 3 Geschwindigkeit bereits erheblich herabgesetzt hatte. noch war der Zusammenprall so heftig, daß 10 Wagen Güterzuges aus den Schienen gehoben und gegen zwei Tankwagen geschleudert wurden, die gerade auf dem Reben, gleis Herausfuhren. Durch den Zusammenstoß fielen fc päckstücke aus den Netzen, es zersprangen einige Schj^ 21 Personen meldeten sich als verletzt, doch^ sind die v» letzungen sämtlich leichter Natur, kleine (Quetschungen, Schnittwunden und dergleichen. Keiner der Reisenden ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Sie haben ch die Reise unmittelbar fortgesetzt. Der Sachschaden ist erheb, ii^ : : I 1

oiBin

Mittwoch, den 21. Dezember abends 8. llsl Spielerfitzung im Hess. Hof. Der Vorstand.

Gremmels scher Männerchor Schlächtern.

Heute abend 840 Uhr Gesangstunde für fa gemischten Chor in der Turnhalle, Grabenstich Der Vorstand.

ArbeitergesangvereinVorwärts Schlüchtern.

Mittwoch Abend [8 Uhr Gesangstunde fi den Männerchor. Gemischter Chor fällt au«.

Der Vorstand.

Arbeiter Turn- und Sportvmi« Schlüchtern.

&Mung.nf Weihnachtstarpfei

"""'iw Matte §Ä spätestens Mittwoch.

E. Schien, Fisch- und Delitatessenhaiü

Steinau.

verantwortlich für den Inhalt: Fr. Steinfelb.

Danksagung.

Für die zahlreichen Beweise herz­licher Anteilnahme bei dem Heimgänge unserer lieben Entschlafenen, beson­ders Herrn K-eispfarrer Rollmann für seine trostreichen Worte am Grabe sagen wir hierdurch unseren herzlich, sten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen:

J. d. R.: Ernst Weiter

Schlüchtern, den 19. Dezember 1932.

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Bekanntmachung.

Oeffentlich meistbietend gegen BarzaW sollen am Mittwoch, den 21. Dezember >- zwangsweise versteigert werden um 13 W Ulmbach, Wirtschaft Happ, einige Möbel« 2 Schweine, um 14 Uhr in Sarrod, WirW 1 Rind, um 15.30 Uhr in Marborn, Wirst» Hofmann, 3 Schweine und 1 Kuh.

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Bekanntmachung.

' Donnerstag, den 22. Dezember 1932 16 Uhr sollen zu Schlüchtern in d>r Gastwirt, schasi Adler: 1 Büffet, 1 Kredenz, 1 Ausziehtisch, 1 Bertikow, 1 Schreibsekretär, 1 Kontrollkasse, 1 Kleiderschrank, 1 Spiegelschrank, 1 Elaise- longue, 1 Divan, 1 Kommode, 1 Sofa, 1 Gram- mophon, I Tisch, 4 neue Stühle, 1 kompl. Bett, 2 neue Sessel, 1 Radioapparat, 1 Partie Emaille- wäre, Schuhwaren, verschiedene neue Oefen und Herde u. n. a. Gegenstände öffentlich meistbietend gegen sofortige Barzahlung zwangsweise verstei­gert werden.

Kirschner, O. B. D., Fuldaerstraße 64.

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Was sich der Herr wünscht:

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