D ie Lage des Arbcits m a rktes im Bezirk des Arbeitsamtes Bonau für die Seit Dom 15.—30. Hod. 1952. In der zweiten Novemberhälfte zeigte der Arbeitsmarkt des Bezirks kein rvesentlich anderes Bild wie bisher. Le- merkensrverte Abgänge in Arbeit sind nur in sehe wenigen Berufsgruppen zu verzeichnen gewesen. Bei den lEinftellum gen wurden namentlich Jugendliche bevorzugt. Die Zahl der Arbeitsuchenden ist van 14 150 auf 13 860, also um 290 gesunken, die relativen Zugänge waren nur gering, die Aussteuerungen erheblich. Auf die einzelnen Amtsbezirke verteilen sich die Arbeitsuchenden wir falgt: banau- Staöt 4995, Ha nau-Land 5117, Gelnhausen 2543, Zchlüch- tern 1205. Die Lage zeigte in den Saifonberufen die gewohnte Zunahinc der Arbeitslosigkeit. In den Forstbetrieben erfolgten weitere (Entstellungen von Waldarbeitern. Die Metallindustrie zeigte nur vereinzelt Aufnahmefähigkeit! eine Belebung durch das Weihnachtsfest ist nur in wenigen Betrieben festzustellen gewesen. Die Gesamtlage der Metallgewerbes ist wie bisher äußerst schlecht geblieben. Dagegen kannten in der Holzindustrie einige jugendliche Kräfte unternommen.
H. S. Kampfbühne Schlächtern. Die am Samstag und Sonntag hier in Farm eines „Deutschen Abends" durchgeführten Aufführungen der beiden Schauspiele „Theodor Körner" und „Schlageters Heldentod" fanden bei den zahlreich erschienenen Besuchern großen Anklang. Der reiche Beifall und die tiefe Ergriffenheit aller Anwesenden beweisen uns, daß unsere Gäste nicht nur Zuschauer waren, sondern, daß in ihnen auch das Miterleben, das Mitfühlen geweckt wurde. Und das ist der schönste Lohn, der den Veranstaltern hätte werden können. Die gleiche Veranstaltung findet am Mittwoch, den 7. Dez. in Sterbfriß, am Samstag, den 10. Dez. in Weichersbach und am Sonntag, den 11. Dez. in hinterlteinau statt.
Stadtverordnetensitzung Steinau. Am Dienstag, des 6. ds. Mts., abends 8 Uhr, findet im Sitzungszimmer des Rathauses eine öffentliche Stadtverordnetew sitzung mit folgender Tagesordnung statt: 1. Beseitigung von Mißständen beim Sondereinschlag Buchrasen (Antrag der SPD-Fraktion), 2. Beschlußfassung in Sachen Grauthecke. 3. Nachträge und Beschlußfassung zum Haushaltsplan 1952.
4. Verschiedenes. 5. Geheime Sitzung.
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Salmünfter. (Auszeichnung). Auf der 30. Nationalen Geflügelschau irt Frankfurt a. M. erhielt der Geflügelsar- mer Herr Robert Durck-Salmünster für eine ausgestellte Tiersortiermaschine die Goldene Medaille und für einen neuen Haferkeimapparat die Silberne Medaille. Ts ist erfreulich und zu beglückwünschen, daß eine derartige Auszeichnung nach dem Kreis Schlüchtern kam.
Hausfrauenverein Schlüchtern.
Mittwoch, den 7. Dezember 1932 abends 8 Uhr Monatsversammlung in der Turnhalle Grabenstraßr. 1. Rezepte für zeitgemäßes Weibnachtsgebäck mit Kostproben. 2. Zwei Verträge mit Lichtbildern »Gut angezogen für wenig Selb* und Grundrezepte als Schlüssel zur Kochkunst. Die Versammlung findet im gut geheizten Saale statt, Unkosten- beitrag 10 Pfg. Um recht zahlreichen Besuch bittet
Der Vorstand.
Noch einmal Handwerker-Beschwerde.
Auf die Stellungnahme der Handwerkskammer Kassel in voriger Hummer zu dem Artikel „Warum erhöhte Hand- werkskammerbeiträge?" hier noch einige Ausführungen:
Ts war vorauszuschen, daß sich die Handwerkskammer in dieser oder einer anderen beschönigenden Form äußern würde, nur fehlte der Hinweis, daß sich die von der Er- höhung der Handwerkskammerbeiträge Betroffenen noch für dieses „Geschenk" bedanken müßten. So schön auch die statistischen Zahlen in Absatz Nr. 1 aussehen und einer Senkung der Beiträge das Wort reden, haben dieselben aber keine allgemeine Durchschlagskraft, weil eben bei vielen Mitgliedern die Leistungen zur Handwerkskammer nicht nach Senkung aussehen, sondern gegenüber dem Vorjahr eine beträchtliche Erhöhung erfahren haben, wodurch also die in der ersten Zuschrift geführte Klage ihre Richtigkeit behält. Auch der Absatz Nr. 2, der von einer Verschiebung der Gewerbesteueraufkommen etc. spricht, kann nicht ungeschoren bleiben. Wenn auch die Tatsache des geringen Einkommens bezw. Ertrags aus dem Geschäft vieler Handwerker nicht von der Hand zu weisen ist, wundert man sich aber selbst in Handwerkerkreisen, daß der eine oder andere vielleicht wegen allzugroßer Klugheit nicht zur Gewerbesteuerleistung herangezogen werden kann, weshalb man sich auch in Schlüchtern schon vor Iahren eines Kopfschüttelns nicht erwehren konnte. Die Folge davon ist, daß „naturgemäß", wie es in der Handwerkskammerzuschrift heißt, wieder andere für diese Ausfälle aufkommen müssen, wie lange allerdings, kann naturgemäß nicht vorausgesagt werden. Auch mit den übrigen Ausführungen, die wohl erfreulich anmuten und mit denen die Handwerkskammer etwas zu ihren Gunsten herausgeschält zu haben glaubt, hat sie doch nicht die Klage der Handwerker entkräften können, denen man eine Erhöhung der Leistungen aufzwang, gleichviel ob die Erhöhung der Umlage von 37% auf 53 % lediglich Bedeutung für die Unterverteilung der Beiträge im Handwerk selbst hat und keine Erhöhung der Tinnah- men der Handwerkskammer darstellt. Den Handwerkern und Gewerbetreibenden, die jahrein jahraus mit allen möglichen Abgaben ausgepowert werden, kommt es letzten Endes nicht auf 'bie Klarstellung der Umstände an, warum sie höhere Lasten wie bisher auf sich nehmen sollen, sondern darauf, daß ihnen alle ihre Lasten gesenkt werden.
Tussballverein Schlüchtern 1910 e. U.
Mittwoch, den7. Dezember 1932, pünktlich abends 874 Uhr in der neuen Schul- turnhalle Training sämtlicher Mannschaften. Anschließend um 974 Uhr abends im Vereinslokal Urbach Spielersitzung.
Der Vorstand.
Qiain
Atbeitergesangverein „Vorwärts" TchlüchternI
Mittwoch, den 7. Dezember abends 8 Uhr Gesangstunde für den Männerchor, um 9 Uhr Gesangstunde für den gemischten Chor. Vollzähliges Erscheinen ist Pflicht.
Der Vorstand.
Kopfweh?
Dann Assin 1.- Mk. in den Apotheken.
Was kostet ein Telefon-Grtsaesprächj
Die Reichspost sagt: im Höchstfälle 20 Pfg.
Zu der unter obiger Ueberschrift in Nr. 141 vom 24. । gestellten Anfrage hat die Reichspost folgendes zu et%(.
Den Wünschen der Deutschen Reichspost würde es, sprechen, wenn die Fernsprechteilnehmer sich von den; Nutzern ihrer Fernsprechanschlüsse nur die an die M Reichspost zu zahlenden Gesprächsgebühren erstatten sßen. Da dies aber nicht zu erreichen war, hat sie sich; müht, durch (Einwirkung auf die Teilnehmer oder ihre^ Vertretungen darauf hinzuwirken, daß keine überhöhten! schlüge verlangt werden. Die Höhe der Zuschläge wirdi den verschiedenen Verhältnissen verschieden sein, keines darf aber ein höherer Zuschlag als 10 Rpf. für ein G gespräch und 5 v. h. für ein Ferngespräch gefordert w^
Noch! klarer ausgedrückt, soll die ^Erwiderung! der Bti post bedeuten, daß auch diejenigen Anschlußteilnehmu als Wenigsprecher anzusehen sind und int Monat hoch 30 oder noch weniger Gespräche ausführen und ihnen) halb jedes Gespräch mit Grundgebühren auf 30 -35 j zu stehen kommt, nicht mehr als 20 pfg. für ein Geht fordern sollen. Da aber bei der großen Mehrzahl bet; schlußteilnehmer mit monatlich 60 Gesprächen gerechnete, den Kann, ergibt [id; aus dem von der Reichspost aiH denen Höchstzuschlag von 10 pfg., daß ein bei privaten; schlußteilnehmern geführtes Ortsgespräch 2 0 f kostet, was dem Selbstkostenpreis des Anschlußteih mers entspricht. Mit dieser Konsequenz dürfte diese Tch Angelegenheit erledigt sein. Bei der Geffentlichen Fernsp stelle kostet das Ortsgespräch nach wie vor 10 pfg.
Turnverein Schlüchtern
V (1861 e. B.)
Handballabteilung.
Mittwoch, den 7. Dezember 1933, abends Uhr, werden alle Mitglieder der 1. Mannschaft somit t Spieler zu einer Besprechung in der Turnhalle Grabechi eingeladen. Es wird erwünscht, daß alle Spieler ersch« N. B. Freitag Abend HaUentraiking in der neuen St turnhalle aller Spieler. Der Spielausschuß.
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Auf allen Plätzen Ermäßig»!
verantwortlich für den Inhalt: Fr. Steinfeld.
Statt Karten.
Danksagung.
Für die herzlichen Beweise aufrichtiger Teilnahme und die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden bei dem Hinscheiden meines geliebten Gatten und treusorgenden Vater sprechen wir unsern tiefempfundenen Dank aus. Besonderen Dank für die treusorgende Pflege im Kreis- krankenhaus, Herrn Pfarrer Freund für die trostreichen Worte am Grabe und dem Jungmädchenverein für seinen erquickenden Gesang.
Ramhol), den 5. Dezember 1932.
Im Namen der tkfMrütofimW
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^^^ zum Weihnacht^ inseriert
wirbt um kM
Ein Inserat in der Schlüchterner Zeit1 bietet hierfür Gewähr.