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Mitteilungen lokalen Interesses aus dem Ureisgebiet find für diese Rubrik willkommen.

Gonntagsgedanken

Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht son­dern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes?" Das ist ein Selbstzeugnis des Apostels Paulus. Er schildert den Kampf, der ihm alle Seelentiefen aufwühlt. Zwei Kräfte arbeiten in ihm gegeneinander nach zwei ent­gegengesetzten Richtungen: eine niederer Natur, die ins Ir­dische verstrickt ist, und eine höherer Natur, die sich zu den Höhen christlichen Lebens erheben möchte. Es ist der Kampf des erwachten Gewissens gegen die Macht der Sünde.

Wem das die tiefste Qual ist, daß das unvergängliche Erbe in seiner Brust sich immer wieder den gemeinen Trieben des Fleisches unterwirft, wem sich die Schwermut über die Seele legt, weil er sich täglich seines eigenen Unvermögens bewußt wird, dem soll unser Apostelwort ein Trost sein: Was du jetzt durchkämpfst, haben selbst die Großen im Reiche Got­tes durchmachen müssen. Neben dem Mann, der uns hier schreibt, ein Äugustin, der uns das Wort schenkte:Herr, du hast uns zu dir geschaffen, und unser Herz ist unruhig, bis es ruhet in dir"; ein Luther, den diese Höllenqualen ins Kloster trieben und ihn auch da nicht verließen; ein August Hermann Francke, der einst in seiner Verzweiflung rufen mußte: Gott, wenn du bist, so offenbare dich mir!". und alle diese elenden Menschen sind Pfeiler geworden im Reiche Gottes. Nach langer Kerkernacht ging ihnen die Gnade Gottes auf. Paulus mit seinem Bekenntnis:Gott sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unfern Herrn Jesum Christum", Augustin mit feiner Erfahrung:Herr, gib mir, was du for­derst, und dann fordere, was du willst", Luther mit seinem Triumph:Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade!" Der sterbende Francke, dem die Frage vor­gelegt wird:Ist dir dein Heiland ganz nahe?", und der daraus antwortete:Daran ist kein Zweifel!"

Advent ist Sehnsucht, Weihnacht Erfüllung. Hast du den Frieden noch nicht, möchtest ihn aber gern so haben, so stelle dich unter die Adventssehnsucht:Herr, ich warte auf dein Heil!" Jesus ist der einzige, der nicht von sich selber erlöst werden mußte, und der darum der Erlöser der zer­rissenen Menschenseele werden konnte, die Hilfe aller, die in ihrer Verzweiflung sich zu ihm flüchten. Er allein kann die Gebundenen recht frei machen, er allein der menschlichen Ohnmacht aufhelfen, er allein das sich Widersprechende in diesem Leben zu einer Einheit bringen. Aber nur durch Sturm und Nacht hindurch wird er als Erlöser gewonnen. Advent ist da! So hebet eure Häupter auf, darum daß sich eure Erlösung nahet:

Seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Tür; der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier!

---Der Weihmuhtsmonat

Adventskränze mit bunten Bändern und Kerzen schmük- ken nun wieder die Zimmer, und mancher Strauß aus Tan- nenzweigen verkündet den Beginn der Weihnachtszeit. Die Spielzeugausstellungen lassen Kinderherzen höher schlagen und ihre Augen aufleuchten, wenn sie hineinschauen in diese lichtüberglänzte Wunderwelt, die vor ihnen aufgebaut ist und die noch nachts ihre Träume wiedererstehen lassen. Voll froher Erwartung und heimlichem Hoffen sind die Dezem­bertage bis zum Weihnachtsfest, und auch die Erwachsenen unterliegen ihrem geheimnisvollen Zauber in der Erinne­rung an ihre eigene Kinderzeit. Und doch hält es in diesem Jahre wieder schwer, daß die rechte Feststimmung aufkommt, denn noch immer ruht in voller Schwere die furchtbare Not auf unserem Volke, und Millionen unserer Brüder werden gerade im Gedenken an einstige glücklichere Jahre die Trost­losigkeit ihres gegenwärtigen Elends um so schwerer empfin« den Da gilt es denn für alle, die noch dazu in der Lage sind, zu helfen mit allen Kräften, daß auch in das Dunkel ihres Elends ein Schimmer des frohesten, schönsten aller Feste fällt. Die Tage werden immer kürzer, und mit jeder ; sonnenarmen Stunde geht es tiefer in den Winter hinein Aber wir nähern uns auch damit schon wieder dem Aufstieg des Lichtes. Und auch in der Natur, die in Todesschlaf ver- ; sunken erscheint, ist keineswegs alles Leben erstürben. Ihre : Kräfte wirken weiter, und bei dem jetzt noch herrschenden milden Wetter wird bald die schwarze Nieswurz blühen, die i auch in weißem Gewände als die Weihnachtsrose erscheint. Der Dezember ist einer der namenreichsten aller Monate, aber alle sinnvollen vom Volke selbst geprägten Bezeichnun­gen haben sich nicht am Leben erhalten können Geblieben ist nur der farblose und obendrein unrichtige Name, der i noch aus der altrömischen Zeitrechnung stammt, in der das Jahr im März begann und der Dezember der zehnte Monat ; war. Der Monat soll, so wünscht es sich der Landwirt, schneereich und doch trocken sein, dennDezember kalt wie Schnee gibt Korn auf jeder Höh" undHängt zu Weihnach- ten Eis an den Weiden, kannst du Ostern Palmen schneiden." Vom Dezemberwetter hängt überhaupt im wesentlichen der Verlauf des Winters ab:Dezember veränderlich und sind, ist der ganze Winter wie ein Kind." In diesem Jahre scheint es allerdings, als ob diese letzte Prophezeiung eintreten sollte, denn bisher ist das Wetter durchaus mild geblieben, und es sieht nicht so aus, als ob es sich ändern sollte. Es ist daher recht fraglich, ob wir diesmal weiße Weihnachten haben werden. Aber es wäre eigentlich schade, wenn wir vergeblich darauf warten müßten, denn ganz abgesehen da­von, daß die Jugend sehnsüchtig darauf lauert, sich auf Schlittschuhen auf der Eisbahn, auf Seen und Flüssen zu tummeln oder auf Skiern über Schneefelder dahinzusausen, gehören Eis und Schnee nun einmal zu einem deut chen Weihnachten.

Wetterberich t. Infolge fortgesetzten Luftdruckfalls über Mitteleuropa dringen Tiesdruckstörungen auf den Kon­tinent vor. Damit dürf e nunmehr unsere Witterung wieder unbeständigeren Charakter anneh.nem Witterungsaussichten für Samstag und Sonntag: Unbeständigkeit wieder zuneh­mend und zeitweise Niederschlag, milde westliche winde.

Musikalische Abendfeier. Um 3. Adventssonn­tag, den ll. Dezember, veranstaltet der gemischteChor des

Gremmelsschen Männerchors eine Feierstunde in der evang. Kirche zu Schlächtern. Chöre alter und neuer Meister, Km- derchöre und Adventslieder der Gemeinde wechem einan­der ab. Näheres wird noch bekannt gegeben. Schon jetzt sei zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Preuße Süddeutsche Klassenlotterie. Die Ein­lösung der Lose zur dritten Klasse hat bis zum Mittwoch, den 7. Dezember zu erfolgen, woraus wir unsere Leser auf­merksam machen wollen.

j u g e n d ü o r t r a g. Aus den heute (Freitag) Abend 8 Uhr in der Krosteraula |Litt|üöeuoen Vonrag von qetm Pfarrer Dannemann-Kastel üoera:v.mgelijche Iugeno im Kampf der Gegenwart" sei nochmals aufmerksam gemacht und dazu e ingeladen.

Stadtverordnetensitzung Schlächtern. Don­nerstag Abend wurde bei Anwesenheit von nur 9 Suwt= verordneten die Sitzung um 739 Uhr eröffnet. 3u Punkt 1 wurde einstimmig dem Maghualsoezchmsj zugestunnu, daß auch für das Iapr 1933 die Garantiesumme für oie Krast- postlinie Fre-eustemauSchlächtern übernommen wird. Die Ausfaltgaramie für diese Postimie verreist sich ameirmaM für alle Grte, die von dieser Kraslpost befahren werden und beträgt für die Stadt Schlächtern jährlich 1d4 Mark. Zu Punkt 2: Ind em Nachtrag zu der (Dränung betr. Rege« lung des Feuerlöschwesens innerhalb d.r Stadt finden wir folgende neue Fassung: Die Dienstpflicht zur pstichrseuer- wehr beginnt mit dem 18. und endet mit dem 4o. Lebens­jahre. Das Loskaufgeld beträgt 2 Mk. pro Iahr. Während in der Diskussion auch die Frage einer Staffelung des Los­kaufgeldes nach Einkommen und Besitz nicht unerwähnt blieb, wurde bei der Abstimmung einstimmig die vorge- legte Fassung angenommen. Einsprüche waren während der Auslegungsfrist nicht erfolgt, su Punkt 3: Den Gruppen­führern beim freiwilligen Arbeitsdienst wurde nach der Vorlage des iHagi|irat$ eine tägliche Zulage von 1 Mk. bewilligt. Der hierfür erforderliche Betrag, in Höhe von 150 MK. wird aus Mitteln für Wegebau be|iritien werden. Punkt 4: Die von dem Herrn Sladtverordneten Setbert eingereichten Anträge begründen sich zum Teil auf Fest­stellungen, die bei der Rechnungsprüfung der Sladtkaste von den Prüfern beanstandet wurden. Abgesehen von der langen Diskussion wurden einige Anträge einstimmig ange­nommen, ein anderer mit 5 gegen 3 Stimmen bei einer Stimmenthaltung abgelehnt und ein An-rag von dem An­tragsteller zurückgezogen. Unter Punkt Verschiedenes wur­den Anregungen gegeben, bestehende Mißstände bei Spazier­gängerwegen mit geringem Kostenaufwand abzustellen. Fer­ner kam ein Antrag an die Stadtverwaltung zur Vorlesung, der aus verschiedene Möglichkesten hinweist, den s. 3t. ge­planten Straßendurchbruch FuldaerstraßeDreiorüderstraße (neben Sichel) von neuem wieder ins Auge zu fassen. Vor­aussichtlich wird auch im kommenden Iahre mit der Durch­führung nicht gerechnet werden können, da nach der ge- spanuten ^Finanzlage der Stadt für de rartige, pr.j ^;kJu^^ Mittel vorhanden sind. Nach Beratung eines weiteren Punk­tes, bei dem die Gefsentlichkeil ausgeschlossen wurde, fand die Sitzung um 1072 Uhr ihr Ende.

H. S. Kampf kühne Schlächtern. Dem politischen Kampf der Parteien ist durch die Anordnung des Burgfrie­dens ein Ziel gesetzt. Und doch kämpfen w.r weiter. Unser Kamps gilt dem Inneren, der Seele des deutschen Volks­genossen. Wir wollen in ihm wieder die hehren Gedanken wecken, die Iahrhunderte lang Gemeingut des deutschen Volkes waren, Kameradschaft, Gpfeweceuschaft, Vaterlands­liebe. Wir alle wissen, daß durch' die Politik der letzten Iahre diese Ideale in vielen deutschen Herzen ausgelöscht wurden. Sie müssen wieder geweckt werden, damit nicht weiterhin der krasse Egoismus dem deutschen Menschen re­giert. Helft alle mit, die ihr deutschen Blutes seid! Schafft mit an der seelischen Erneuerung irregeleiteter Volksge­nossen! Zeigt ihnen, daß in Deutschland nicht nur der Geist der Internationale regiert, sondern daß es auch noch Deut­sche gibt, denen Vaterlandsliebe das höchste Gedankengut ist. Unser ^Deutscher Abend" am Samstag, den 3. und Sonntag, den 4. 12. in der Turnhalle des Turnvereins ist ein kleiner Abschnitt dieses Kampfes. Bürger Sch.ächterns, Bewohner der näheren Umgebung unserer Stadt, zeigt durch euern Besuch, daß auch in euch der Geist unseres Führers schon Platz gegriffen hat, der Tag für Tag unter dem Leitsatz kämpft:Deutschland, Deutschland, nichts als Deutschland". Siehe auch heutiges Inserat.

Der Bezirk des Gewerbeaussichtsamts Fulda umfaßt lt. einer Verordnung des Konimissarischen preußi­schen Ministers für Handel und Gewerbe vom 14. Novem­ber den Stadt- und Landkreis Fulda und die Kreise Hers- feld, Hünfeld, Schlüchtern und Ziegenhain.

Lohk-ott", der neueste Film der Emelka-Ilma-Pro- duktion, Freitag, Sonntag und Montag in den UT-Licht- spielen, behandelt ein Thema, das alle Eltern im Inner­sten berührt: Ein Sohn aus angesehenem Hause wird plötzi- lich von seinen bisherigen Kameraden und Freunden geäch­tet, weil sein Vater in eine Skandalaffäre verwickelt wird. Da er sich niemanden anvertrauen kann, nicht einmal sei­ner Mutter, verliert er den Boden unter den Füßen und wäre am Leben verzweifelt, wenn nicht ein feinfühlender Menschenfreund ihm die rettende Hand hingestreckt hätte. Also ein Film vom Leben und für das Leben, ein Film für Eltern, die in die Seelen ihrer Kinder hineinsehen, aber auch ein Film für Söhne und Töchter, die mehr als bisher wirkliche Lebenskameraden ihrer Eltern sein wollen. Nie­mand wird es bereuen, diesen Film sich angesehen zu haben.

# &r Totengräber sinkt ins frische Grad. Der Toten- gröber Xaver Reimsinger in Veitriedhausen (Schw.), der schon vielen seiner Mitbürger die letzte Wohnstätte bereitet hatte, ist nun selbst von der soeben begonnenen Arbeit weggeholt worden. Als er einem Landwirt das Grab schaufeln wollte, und mitten in der Arbeit war, war er vom Herzschlag getrof­fen und sank tot zu Boden

Gchlachlsteuer.

Ueber die Schlachtsteuerpflicht bestehen unter der Bevöl­kerung vielfach noch Unklarheiten und Zweifel. Von beru­fener Seite wird uns daher zur Aufklärung folgendes ge» schrieben:

Hausschlachtungen und S ch la ch t steuer- Pflicht der Gäst- und Schankwirte: Nach Ar­tikel 7 Ziffer 1 der Durchführungsbestimmungen zum Schlachtsteuergesetz vom 22. Juni 1932 Min.steAalblatt für die preuß» innere Verwaltung von 1932 Seite 634 sind Schlachtungen von Schweinen für den verbrauch im eigenen Haushalt (Hausschlachtungen) von der Schlachtsteun befreit. Außerdem sind nach Artikel 1 der sechsten Durch­führungsbestimmung zum Schlachtstcuergesetz vo.n 26. Sep­tember 1932 Min. Ll. i. V. von 1932 Seite 1048 Schlachtungen von Kälbern (Jungrinder unter 3 Monate alt bis zu einem Höchstgewicht von 100 Kg.) und Schafen für den Verbrauch im eigenen Haushalt schlachtsteuerfrei.

Eine Haus s chla ch tun g liegt nur dann vor, wenn das Fleisch des geschlachteten Tieres ausschließlich im eigenen Haushalt des Besitzers (Erzeugers oder Käufers) verwendet werden soll. Der eigene Haushalt umfaßt die haushaltsangehörigen Famitienmitglieder des Lesi ers und das vom Besitzer verpflegte Dienstpersonal. Schlachtungen, die zu anderen Zwecken als zur Deckung des eigenen Haus­haltsbedarfs des Besitzers vorgenommen werden, find steuer­pflichtig. Dies gilt insbesondere,

1) wenn das bei den Schlachtungen gewonnene Fleisch ganz oder auch nur zum Teil gegen Entgelt veräußert ober gewerbsmäßig verwendet bezw. gegen anderes Fleisch ober gegen sonstige Gegenstände in Tausch gegeben wird,

2) soweit die Zahl der im Wirtschaftsjahr vorgenommenen Schlachtungen außer Verhältnis zur Zahl der zum Haushalt 1 des Besitzers gehörigen Personen steht.

Nicht als eigener Haushalt im Sinne der gesetzlichen Be­stimmungen gilt der Haushalt der Kasernen, Krankenhäu. ser, Erziehungsanstalten, Speiseanstalten, Strafanstalten, Ar­menhäuser und ähnlicher Anstalten sowie die Haushalte da Metzger, Fleischhändler, Gast-, Schank - und Speise- wirte.

Die Hausschlachtungen der Gast- und Schankwirte unter­liegen sonach der Schlachtsteuerpflicht, auch wenn neben dem Gewerbe (Gast- oder Schankwirtschaft) Landwirtschaft oder ein sonstiges Geschäft betrieben wird. Das gilt selbst dann, wenn die Gast- oder Schankwirtschaft nur in geringem Um­fang als Nebenbetrieb geführt wird.

Nach § 2 Abs. 2 des Schlachtsteuergesetzes vom 8. Juni 1932 GS. S. 199 in Verbindung mit Artikel 5 der Durchführungsbestimmungen vom 22. Juni 1932 sind auch Notschlachtungen schlachtsteuerpflichtig. Eine N»t- schlachtung liegt vor, wenn das Tier infolge eines Un- glücksfalles sofort getötet werden muß oder wenn dir Schlachtung erfolgt, weil zu befürchten ist, daß das Tier bis zur Ankunft des zuständigen Beschauers verenden oder das Fleisch durch Verschlimmerung des Krankheitszustande; we­sentlich an Wert verlieren werd!?' Nach Artikel 2 der fünf­ten Durchführungsbestimmung zum Schlachtsteuergesetz Dom 15. August 1932 tritt bei Notschlachtungen insofern eine Steuererleichterung ein, als im Falle der Minderwerch Keit des Fleisches eine Herabsetzung der Steuer aus dir Hälfte, im Falle der Ledingttauglichkeit eine Herabsetzuuz der Steuer auf 14 und im Falle der Genußuntauglichkeit völlige Steuerbefreiung eintritt. Außer diesen, nach den ge­setzlichen Vorschriften und den ministeriellen Ausführungr- beftimmungen zugelassenen §tmer-Erl ickte:ungen kennen bei Notschlachtungen weder Steuer--ErmäßiZungen noch -E- lasse bewilligt werden. Die Vorlage etwaiger diesbezüglich« Anträge beim Kreisausschuß (Schlachtsteuerstelle) ist ba« her zwecklos.

Gesandter von Schoen beim Reichspräsidenten. Der Reichs­präsident empfing den deutschen Gesandten in Budapest, Dr. ven Schoen.

Ministerrat in Paris. Die französischen Minister sind unter dem Vorsitz des Präsidenten der Republik zusammengetreten, um die Richtlinien für die in Gens beginnenden Beratungen festzulegen

Absendung der französischen Schuldennote an Amerika. Die französische Antwortnote an die Vereinigten Staaten von Ameri-« über die am 15. Dezember fällig werdende Zahlung wurde ab­gesandt.

Geheimnisvolle Explosionen in Agram. Auf einer Baustelle in Agram explodierten mehrere Bomben, ohne jedoch Schaden aW- richten.

Japan wrackt sein einziges Luftschiff ab.

Das Marineministerium hat beschlossen, das Marine>uftschiss 1 das einzige japanische Luftschiff, abzuwracken. Als Grund werben die hohen Reparaturkosten und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Nachfüllung von Gas angegeben. Infolge dieser Entschei­dung wird die Luftschiffhalle, die denGraf Zeppelin" während seines Fluges um die Welt beherbergte, geschlossen werden.

Gasunglück fordert zwei Todesopfer. Im Hause ftanienallee 59 im Westen Berlins wurden der 56jm)W Arbeiter Wilhelm Finke und fein Freund Kurt Werften 1 Wohnzimmer tot aufgefunden. Die Nachbarn hatten starr Gasgeruch bemerkt und daraufhin die Polizei alarmiert, ä die Untersuchung ergab, handelt es sich um einen siuglua fall; das Gas war in der Küche aus einem schadhaften schlauch ausgeströmt.

Hünengrab aufgedeckt. Bei Ausgrabungen eines nengrabes bei Sicherstem (Rhön) wurden Bronzeringe, SM gen, eine Speerspitze und Teile einer Art zutage geförven- 3m ForstpartHain" befinden sich noch sechs bis zehn nengräber.

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