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Gchlüchterner Zeitung

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2. Blatt

Nr. 144

Frankreich in der Krise

Von Jean Prövost.

Es ist in den letzten Jahren eine Reihe aus­gezeichneter Bücher über Frankreich erschienen, aber noch keine Darstellung der jüngsten, für das Ver­ständnis Frankreichs so wichtigen Geschichte seiner Entwicklung. Diese Lücke füllt Prevost aus in seiner Geschichte Frankreichs seit dem Kriege", die soeben im Verlag I. Engelhorns Nachfolger, Stuttgart, er­schienen ist. Die Schristleituiig.

Frankreich lebt mehr als ein anderes Volk von seinen eigenen Hilfsquellen. Es ist nicht nur innerlich nahezu im Gleichgewicht, sondern es verbraucht auch am wenigsten Kredite; sein Kapital ist größer als sonstwo im Verhältnis zum Einkommen; es verfügt über gewisse verborgene Re­serven. Und schließlich kann der einzelne in höherem Maße als in den nördlichen oder dichtbesiedelten Ländern in ge­wissem Maße seine Ausgaben einschränken.

Der Verminderung der bezahlten Arbeitszeit entsprach sofort eine Erhöhung des Gartenbaues und der Kleintier- Haltung (Hühner, Kaninchen, Schweine). Außerhalb der regelmäßig bezahlten Arbeitszeit konnten die armen Tage­löhner kleine Nebenarbeiten finden, die in Naturalien bezahlt wurden (Lebensmittel, Holz usw.). Unter diesen Bedingungen konnte eine Arbeiterfamilie auch noch bei einem Lohn weiterleben, der theoretisch für fünf Personen, darunter drei unerwachsene Kinder, niedriger als 2,50 Gold- srancs pro Tag war.

Zum Unglück kam zu der tatsächlichen Krise in Frank­reich noch eine in ihren Ursachen eingebildete, in ihren Wirkungen aber ebenfalls tatsächliche und furchtbare Krise.

Der Franzose hat eine natürliche Neigung zum Sparen, ein natürliches Mißtrauen gegen die Zukunft. Diese Angst verführte viele Verbraucher, die nicht direkt bedroht waren, dazu, aus Vorsicht ihre Käufe einzuschränken. Die Luxus­industrie zum Beispiel wurde durch diese freiwillige Ein­schränkung ebenso hart getroffen wie durch das Verschwin­den eines Teiles ihrer Kundschaft: es wurde spät oder in Ausverkäufen gekauft. Die Bürger mit festem Einkommen hätten die Baisse au?nutzen können, um zu kaufen; da das französische Spekulationsbedürfnis es aber immer zum äußersten treiben will, wurden während der Baisse die Käufe immer noch aufgeschoben, da man für den nächsten Tag eine noch beträchtlichere Baisse erwartete.

Andere Leute mit festem Einkommen schränkten ihren Verbrauch aufs äußerste ein, um bei Gelegenheitskäufen Grundbesitz oder Sachwerte zu erwerben, die andere Privat- > Personen, denen es schlechter ging, oder vor dem Bankrott stehende.Kaufleute zu spottbilligen Preisen Hergaben. Es [ war geradezu Mode, zu feilschen, seine Lieferanten und ! Aerzte zu spät zu bezahlen, auch wenn man auf großem [ Fuße weiterlebte. Für alles das, was den bürgerlichen Haushalt kaum belasten würde, aber eine Art geistiger oder : künstlerischer Befriedigung schafft, mar^ie Krffe. Hefanpers s hart die Krise des Buches zum Beispiel. Wenn es nötig ist, können die Franzosen auf alle geistigen Befriedigungen s Verzicht leisten. Sei es in Gestalt einer wirklichen Verringe- t kling der Aktivität, sei es in Gestalt von Verzögerungen in Iber Zahlung von Gehältern und Honoraren jedenfalls l hatten nach den Arbeitern in der Luxusindustrie und den i Textilarbeitern die freien Berufe am meisten zu leiden.

Die wirklich soziale Krankheit war natürlich die Ar- I beitslofigkeit. Nicht nur bestand Anfang 1932 eine Anzahl I unterstützter Arbeitsloser, die sich auf 400 000 belief, sondern man konnte noch mit einer zweifellos höheren, vielleicht »doppelt so hohen Zahl Arbeitsloser rechnen, die ohne Unter­stützung blieben. Für die noch in Arbeit befindlichen Ar- jbeiter machten die Arbeitszeitverkürzung und die Lohnkür- Izung das Leben sehr schwer.

Die Arbeitslosenunruhen, deren Leitung die kommu- »nistische Partei zu übernehmen suchte, waren 1931 und An- K fang 1932 nicht mehr als ein dumpfes Schreien ohne Orga- Unisation und Ziel, ohne andere Forderungen als die nach «Brot und Arbeit; die Regierung wußte, daß davon nichts fürchten war. Sowohl in der Arbeiterschaft wie in den 1 freien Berufen machten die Unruhe und die Unsicherheit I sogar diejenigen niedergeschlagen und verbittert, die nicht I direkt zu leiden hatten. Der Versuch einer französischen I Wirtschaftsrüstung, durch die man einem Teil der Arbeits- I losen Arbeit beschaffen wollte, erschien angesichts der Größe » der Unglücks als lächerliche Maßnahme. 1931 war der Mustische Fünfjahresplan Gegenstand der Gespräche und ^Bewunderung geworden. In privaten Gesprächen und Ueberlegungen wurden die Worte Diktatur und Revolution IWeinanber, oft von den gleichen Personen und fast gleich- .ISüliig ausgesprochen. Man fühlte, aus ihnen sprach der I$rang nach einem neuen System, das die Wirtschaft nicht Mur leiten, sondern ganz in sich aufnehmen würde. Die *4 Arbeitslosen wünschten in seltsamer Rückkehr zu den Ideen Mdes Juni 1848 eine Art Recht auf Arbeit, eine Art Sicher- -kveit, deren Bedingungen, Würde und Freiheit keinen Ein­schränkungen unterworfen waren. Die Reichen yorle man "Mauernd sagen, Reichtum diene nur dazu, etwas oorzustel- eine soziale Stellung verpflichte, mehr vorzustellen, als Man vermöge, und sie wünschten nur von diesem Reichtum Mefreit zu sein. Bei den Ruinierten mehr noch als bei den Mbeitslosen trat, aus Prahlerei oder Stoizismus, eine ge- Gleichgültigkeit gegenüber den verlorenen Besitztümern Miage, die für unklare Ideen irgendeines Umsturzes sehr Wusnahmefähig war. Eine sonderbare Tatsache ist es, daß Wahlen, die in jenem Frühjahr stattfinden mußten, i mehr mit solcher Spannung erwartet wurden wie die Won 1919 oder 1924; man rechnete nicht mehr darauf, daß AOurck stx die Krise beseitigt werden würde. Selbst wenn sie Wdjloffen waren zu wählen, selbst wenn ste konservativ T^en, sprachen die Wähler von diesen Wahlen wie von Muaglichx^ frivolen Dingen. Die Wahlen, die in Opposition »Du Tardieu und seine Doktrin durchgeführt wurden, Myrten eine radikale und sozialistische Mehrheit herbei, die " kein gemeinsames Programm und keine Eile hatte, ^ndetwas zu unternehmen.

J bayerische Landtagswahlei?für gültig erklärt.

^ Wahlprüfungsausschuß des Bayerischen Landtages befaßte .A^ niit der Prüfung der Bayerischen Landtagswahlen vom ' Gemäß den Vorschlägen der beiden Berichterstatter wurde ^Wercr Aussprache einstimmig beschlossen, die Landtags- r 9 °n für gültig zu erklären.

Koalttionsbesprechungen

Zentrum und NSDAP in Preußen.

Berlin, 29. November.

Verhandlungen zur Bildung einer neuen Staatsregie­rung in Preußen sind wieder im Gange. Da im Preußischen Landtag eine Mehrheit bereits aus Nationalsozialisten und Zentrum gebildet werden kann, würde eine Verständigung zwischen diesen beiden Parteien genügen, um einen neuen Ministerpräsidenten in Preußen wählen zu können, dem nach der Verfassung dann die Befugnis zuftände, die übrigen Staatsminister zu ernennen.

Es hat über die Möglichkeit einer baldigen Wahl des preußischen Ministerpräsidenten eine mehrstündige Unter- Haltung zwischen dem Landiagspräsidenken Kerrl als Ver­treter der NSDAP und dem Führer der preußischen Zen- trumsfraktion Abg. Dr. Lauscher sowie dem Geschäftsführer der Zenirumssraktion Abg. Dr. Groß stattgefunden.

Diese Verhandlungen dürften fortgesetzt werden, ohne daß man bereits jetzt absehen könnte, ob sie so rasch zum Ab­schluß gelangen, daß der Landtag beim Wiederzusammentritt am 13" Dezember den neuen Ministerpräsidenten wählen könnte. Vorläufig ist es auch noch verfrüht. Über Personen- fragen sowie darüber zu sprechen, ob und welche Konse­quenzen sich für die Institution des Reichskommissars in Preußen aus der etwaigen Neuwahl eines Ministerpräsiden­ten ergäben.

Anschluß an die Deuischnationale Frattron

Berlin, 29. November.

Die deutschnationale Pressestelle teilt mit: Die beiden Abgeordneten des Württembergischen Bauern- und Wein- gärtnerbundes, Freiherr von Stauffenberg und Haag und der auf der Liste des Thüringischen Landbun­des gewählte Abgeordnete A b i ch t, sind der deutschnatko- nalen Reichstagsfraktion beigetreten.

Weihnachtsmarkt Berliner Künstler.

Zugunsten ihrer notleidenden Kollegen verunstalten die Künstler der Reichshauptstadt eine große Ausstellung in einer Messehalle am Kaiserdamm, die zu diesem Zweck als Marktplatz einer alten deutschen Stadt umgebaut wurde. Unser Biw zeigt einen Teil der dort errichteten Rheinstadt Biebrich.

Die Wahie§r in Bremsn

Die neue Zusammensetzung der Gemeindeausschüsse.

Bremen, 29. November.

Bei den Wahlen zu den Gemeindeausschüssen der 19 bremischen Landgemeinden betrug die Wahlbeteiligung 81,5 Prozent gegen 77,8 Prozent bei den letzten Gemeindeaus­schußwahlen am 17. November 1929.

Auf die SPD. entfielen 91 (bisher 109) Mandate, auf die KPD. 8 Mandate. (Die Kommunisten waren bei den vorigen Gemeindeausschußwahlen noch nicht mit eigenen Wahivorschlägen ausgetreten.) Insgesamt umfaßt die Linke also heute 99 Mandate gegen bisher 109. Die NSDAP., die bei den vorigen Gemeindeausschnßwahlen gleichfalls noch nicht mit eigenen Wahlvorjchlügcn vertreten war, erzielte 14 Mandate.

Die übrigen Wahlvorschläge lassen sich wegen ihrer zum Teil örtlich bedingten Zusammensetzung nicht parteimäßig eingliedern,

umfassen aber im allgemeinen die zwischen den oben genannten Parteien liegenden bürgerlichen Stimmen und erhielten 71 gegen bisher 75 Mandate.

j Damit verfügen die bürgerlichen Parteien einschließlich der Nationalsozialisten in den neuen Gemeindeausschüssen 5 des bremischen Landgebietes insgesamt über 85 Mandate. Bon den insgesamt 184 Mandaten verloren mit anderen Worten die Linke 10, die den übrigen Parteien zufielen.

Die Zahl der abgegebenen Stimmen betrug für die . SPD 4160 Stimmen. Bei den letzten Reichstaaswahlen vom 6. November erhielten die Sozialdemokraten in densel­ben Gemeinden 4307, bei den Reichstagswahlen vom 31. Juli dieses Jahres 4809 Stimmen; bei den Gemeindeaus- schußwahlen vom 17. November 1929 hatten sie 4422 Stim­men erhalten. Für die Kommunisten wurden jetzt 567 Stimmen abgegeben, bei der letzten Reichstagswahl waren es 634. Die Nationalsozialisten hatten einen erheblichen Skimmenrückgang zu verzeichnen. Sie erhielten 894 Stim­men gegen 1191 Stimmen bei der Reichstagswahl vom 6. November dieses Jahres und 1843 Stimmen bei der Reichs­tagswahl vom 31. Juli dieses Jahres.

Alle übrigen Mahlvorschläge zusammen vereinigten auf sich 2792 Stimmen. Die entsprechenden Parteien erzialten bei der Reichstagswahl vom 6. November 2330 Stimmen und bei der Reichstagswahl vom 31. Juli 1630 Stimmen. Bei den Gemeindeausschußwahlen vom 17. November 1929 I wurden für diese wahlvorschlüae 3034 Stimmen nha^h^

Tagung des Kirchenausschusses

Berlin, 29. November

Der Deutsche Evangelische Kirchenausschuß beschäftigte sich in seiner Wintertagung in Berlin mit der Frage der Reichsreform. Angesichts der Tatsache, daß durch die Reichsresorm auch kirchliche Interessen berührt werden, wurde erneut die Forderung erhoben, daß der Kirchenaur- schuß als das hierfür zuständige Kirchenorgan möglichst frühzeitig gehört werde. Im Rahmen seiner schulpolitischen Beratungen erhob der Kirchenausschuß von neuem die For­derung eines Reichsschulgesetzes, festhaltend an seinem Schulprogramm vom Jahre 1921. Weiter forderte der Kir­chenausschuß Einführung des Religionsunterrichts an den Berufsschulen.

Vor der Zeitung gestorben

Tragischer Tod eines verunglückten Bergmanns.

Hindenburg, 29. November.

Unmittelbar vor seiner Rettung ist der bei dem Gruben­unglück aus den Delbrückschächlen verschüttete Bergmann Woithowski an Herzschwäche gestorben. Nachdem nunmehr die Rettungsmannschaft nur noch auf sich selbst Rücksicht zu nehmen hat, kann sie etwas schneller an der Bergung der vier Toten, die das Unglück gefordert hat, arbeiten.

Der Tod Woithowfkis kommt völlig überraschend. Noch am Vortag waren dem Verunglückten zur Stärkung Sekt und Aepfel gereicht worden, die er auch zu sich genommen hat. Auch sonst war Woithowski soweit wie irgendmöglich gesichert, so daß sein freigelegter Oberkörper verhältnismäßig außer Gefahr war. Als Todesursache bleibt nur die Erklä­rung, daß Herzschwäche eingetreten ist. Offenbar war der Fuß des Verunglückten stärker verletzt, ohne daß Woithowski bisher darüber sehr geklagt hatte Der Blutverlust scheint dann die Herzschwäche zur Folge gehabt zu haben.

Endgültiges Ergebnis der belgischen Wahlen

Brüffel, 29. November.

Die neue Kammer wird sich nach dem endgültigen Wahlergebnis aus 79 Katholiken, 73 Sozialisten, 24 Libera­len, 6 Frontisten, und drei Kommunisten zusammensetzen. Die Katholiken haben drei, die Sozialisten drei und die Kommunisten zwei Sitze gewonnen, die Liberalen vier, die Frontisten zwei und dieWilden" zwei Sitze verloren.

Tragödie der Noi

Die Mutter und sich selbst erschossen.

Aachen, 30. November.

Der 44 Jahre alle Zigarrenhäudler Nessau erschoß in der Nacht seine 68jährige Mutter und tötete sich dann durch einen Brustschuß. Aus hinterlassenen Btiefen geht hervor, daß Nefsau aus wirtschaftlicher Not gehandelt bat.

Von Einbrechern erschossen

Memel, 30. November.

In der Nacht wurden in Piktupönen im kreis Poge- gen im Memelgebiet die 58jährige kaufmannssrau Genies und ihr 20jähriger Sohn Ernst von Einbrechern niederge­schossen. Um 2 Uhr nachts erwachte die Familie durch ein Ge­räusch. Sie sahen zwei Männer im Schlafzimmer, die sofort von der Schußwaffe Gebrauch machten. Die Ehefrau und der Sohn wurden tödlich getroffen, der Kaufmann erhielt einen Armschuß. Als der Tat verdächtig wurden in Uebermemel zwei Männer festgenommen. Der eine ist der berüchtigte Johann Iasupeit aus Tilsit, der andere wahrscheinlich ein Litauer namens Smetona. Man nimmt an. daß es die Tä­ter auf die von dem Kaufmann verwaltete Raiffeisen-Sasse abgesehen hatten.

Sadie für Stubentenmord

Antisemitische Ausschreitungen in Lemberg.

Lemberg, 30. November.

Wegen der Ermordung eines polnischen Studenten durch einen Juden bei einer Schlägerei kam es in Lemberg zu größeren Ausschreitungen. An verschiedenen Stellen der Stadt wurden Juden überfallen und geschlagen. Die Schei­ben vieler Geschäfte, deren Inhaber Juden sind, wurden ein­geschlagen. Die Polizei bemühte sich größtenteils ver­geblich die Ruhe wiederherzustellen. Beim Akademiker- : Haus kam es zu einem ernsten Zusammenstoß zwischen der Schutzmannschaft und Studenten. Die Beamten wurden mit Kohlen und Gläsern beworfen. Einige Studenten wurden verhaftet. Die Rettungsgesellschaft mußte in 80 Fällen ein­greifen.

Wie ernst die Unruhen waren, geht auch daraus her­vor, daß die Behörden eine weitgehende Nachrichten­sperre verhängten. Der sozialistischeRobotnik", der jüdischeNasz Przeglond" und der im Regierungslager stehendeKrakauer Kurier" verfielen der Beschlagnahme.

Englische Goldsendung nach Amerika?

Daily Telegraph" zufolge sind di« Versicherungsgesellschaften von Lloyds in Kenntnis gefetzt worden, daß möglicherweise Gold- Verschiffungen von London nach New Park bevorstünden. Es würde sich um drei Millionen Pfund Sterling handeln, die aus dem bri­tischen DampferMajestic" und auf dem französischen Dampfer Paris" verschifft würden.

, Oesterreichs Zinsen für Völkerbundsanleihe.

Die Oesterreichische Nationalbank teilt mit, daß sie die am 1. Dezember fälligen Zinsscheine und am 26. Oktober verlosten Schuldverschreibungen der Völkerbundsanleihe, österreichische -.eil- ausqabe, ab 1. Dezember in Dollarnoten einlösen wird Auch iruher fällig gewesene Zinsscheine und verloste Schuldverschreibungen dieser Anleihe, soweit sie noch nicht zur Einlösung gebracht wurden, werden in effektiven Dollarnoten ausgezahlt werden.

Prolestversammlung In Bulgarien.

Am Jahrestage der Unterzeichnung des Vertrages von Neuily i wurden im ganzen Lande geschlossen« Protestversa-imlungen veran- i staktet. In Sofia versuchten die Studenten nach der Versammlung, auf der Straße zu demonstrieren. Sie wurden »cm^der^Pslize^