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wirtschaften ((Selntntücrbanb der Arbeitnehmer der össeni- lichen Betriebe und des Personen- und Warenverkehrs) er­klären daher, sie sähen sich außer Stande, auf Grund dieser Situation einen neuen Lohntarif abzuschließen.

Schiedsspruch im Verkehrsstreik

Lohnkürzung um 2 Psg. pro Stunde. Streikposten verhaftet.

Berlin, 4. November.

Die Politische Polizei hat in den Berliner Verkehrsstreik eingegriffen und mehr als 50 Streikposten festgenommen. Die Polizei entschloß sich zu dem Vorgehen, weil sie der An­sicht ist, daß die Hintergründe der Bewegung mehr aus po­litischem als auf wirtschaftlichem Gebiet zu suchen seien. Gleichzeitig hat der Schlichtungsausschuh folgenden Schieds­spruch verkündet:

Der Manteltaris wird bis zum 31. März 1933 verlän­gert. Er gilt auf ein weiteres Jahr, wenn er nicht sechs Wochen vor Ablauf gekündigt wird. Das zur Zeit geltende Lohnabkommen wird verlängert mit der Maßgabe, daß ab 1. November bei den Löhnen sämtlicher Gruppen, mit Aus­nahme der Fahrkartenausgeberinnen, eine Kürzung um 2 Pfennig pro Stunde eintrilk. Das Lohnabkommen ist mit monatlicher Frist kündbar. ~

Die Gewerkfä-aften haben den Schiedsspruch abgelehnt, die Vertreter der BVG. dagegen sich zur Annahme bereit erklärt und die Verbinblichkeitserklärung beantragt.

Bunter Wochenspiegel

Unpolitisches von der Wahl. Die seltsame Braulschau Schliemanns. Der Berliner Verkehrsstreik. Schwindel mit Humor. Leid und Freud.

So bunt es auch auf der Welt zugehen mag, man hat feine Schwierigkeiten, wenn man eine kleine unpolitische Episode erjagen will, denn die halbe Welt spricht nur von den Wahlen." In Deutschland geht es um den neuen Reichs­tag, in Amerika um den Endspurt in dem großen Wett­rennen: HooverRoosevelt. In den Vereinigten Staaten erzählt man sich eine amüsante Anekdote. In irgendeinem Staate hat ein Arzt schwer mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen. Zwar hat er noch Patienten, aber nur wenige zahlen die Honorare. Um zum letztenmal sein Glück zu ver­suchen und die säumigen Kunden an ihreWahl-" und Zahl­pflicht zu erinnern, gab er in den Zeitungen eine Anzeige auf, in der er damit drohte, daß er Hoover wühlen würde, wenn nicht bis zu einer bestimmten Frist die ausstehenden Rechnungen beglichen wären. Ob diese Drohung irgend­welchen Erfolg gehabt hat, darüber konnten wir bisher nichts erfahren.

Eine andere recht »interessante Tatsache ruft das Ab­leben der Gattin des berühmen deutschen Altertumsfor­schers Heinrich Schliemann in unsere Erinnerung zurück, denn eben diese Gattin hat der Altertumsforscher auf recht ungewöhnlichem Wege kennengelernt. In seiner Begeisterung für Griechenland wollte er eine Griechin heiraten, die dem Ideal des klassischen Altertums am nächsten käme. Unter den Richten des ihm befreundeten griechischen Bischofs Theoksti "ftmö er Sophia. deren Bildnis' ihm sofort "gefiel. Trotzdem veranstaltete der reiche Forscher eine ArtS ch o n- Heitskonkurrenz" zu seiner Brautschau. 150 schöne Griechinnen stellten sich dem kritischen Auge des Forschers vor, aber Sophia wurde nicht übertroffen. Als nach dieser Prüfung sich Sophia in der zweiten Hälfte des Wettbewerbs auch am bewandertsten in den Kenntnissen der Antike er- wies, da stand der Heiratsentschluß fest. Heinrich Schlie- 1 mann hat diese eigenartige Brautschau, die 1869 stattgefun- den hatte, nie bereut. Aus der damals erst 16jährigen Sophia wurde Schliemanns bester Kamerad und Mitarbei­ter. Was für eine Sensation diese Brautwahl damals ge­wesen sein muß, kann man sich leicht vorstellen.

Die Sensation des Berliners in diesen Tagen war aber der Verkehrs st reik beider BVG. Als am Morgen : des ersten Streiktages die Berliner erwachten, da sahen sie, : daß es in Strömen regnete, und als sie zu ihrer Arbeits­stätte fahren wollten, da sahen sie nichts, keinen Autobus, keine Straßenbahn, keine Untergrundbahn. Was tun? Lau­fen? Wer kein Fahrrad besaß, wer sich kein Auto mieten konnte, oder sonst ein Fuhrwerk auftrieb, dem blieb weiter nichts übrig, und mancher Berliner hat eine stundenweite Fußreise zu seiner Arbeitsstätte angetreten und in den Büros war kein regulärer Arbeitsbeginn möglich, so daß man beinahe Wetten abschloß, welcher Kollege den Verspä- tungsrekord aufstellen würde. In solchen Tagen braucht man den Großstädter wahrlich nicht zu beneiden, der keinen anderen Genuß vom Verkehrsstreik hat, als daß der Stra- ßenlärm um einige Töne geringer geworden ist.

Jedoch der Berliner, der oftmals grundlos schlecht ge­macht wird, verliert darüber nicht seinen Humor. Sofort stellt er sich um. Sammelfuhren in Lastautos werden zusam­mengestellt, und wenn man einem solchen Menschentrans­port begegnet, so sieht er oftmals einer jener berühmten Herrenpartien" ähnlich.

Sogar mit Humor geschwindelt wird in Ber­lin. So treibt jetzt ein als Postbote verkleideter Gauner sein Unwesen, indem er Briefe abgibt und auf Grund ge­schickt gefälschter Frankierung Strafporto einkassiert. Aber der Schwindler begnügt sich nicht damit, das Strafporto einzuziehen, nein, er treibt mit seinenKunden" noch Scha­bernack. Die Briefe, die der falsche Postbote überreicht, enthalten meist eine Einladung zu einem Stelldichein, das mit einem Mädchennamen unterschrieben ist. Vielfach hat es darob erregte häusliche Szenen gegeben, denn die teuren Gattinnen glaubten eher an eine Schwindelei ihres Man­nes denn an einen Strafportoschwindel. So kam zu dem Strafporto noch die Strafpredigt. Die armen unschuldigen Ehemänner werden aber diese Schmach rächen und sich alle bemühen, den Schwindler zu entlarven, heimlich aber lacht man doch, wieviel häusliche Verwirrung angerichtet wurde.

So bleibt bei allem Ungemach für den Humor gesorgt, denn jedes Ding hat zwei Seiten, eine ernste und eine hei­tere. So grundverschieden Leid und Freude sein mögen, Geschwister sind sie doch, beide begleiten uns auf unserem Lebensweg, und das Leben mag das glücklichste sein, bei dem uns Leid und Freude zu möglichst gleichen Teilen zur Seite stehen. Das Leid schützt uns vor Uebermut und die Freude vorm Verzagen, und so soll es auch feinl

Jörg.

Gustav-Adolf-Kundgebung in Berlin.

Reichsinnenminister Freiherr von G a i) l bei der Festan­sprache auf der von, Gustav-Adolf-Verein gemeinsam mit dem Evangelischen Bund veranstalteten großen Berliner Kundgebung.

Gustav Adolfs Tod

1632 6. November 1932.

Wollenstem und Gustav Adolf sind die beiden größten Persönlichkeiten aus der furchtbaren Geschichte des Dreißig­jährigen Krieges. Beiden haftete der Zauber der Unbesieg- barkeit an, und als sich die beiden großen Gegner am 3. September 1632 zum ersten Male gegenüberstanden, da versuchte Gustav Adolf vergeblich, das feste Lager der Kaiser­lichen bei Nürnberg zu stürmen. Der wichtigste Punkt des Lagers, der Burgstall, wurde dreimal genommen, aber drei­mal wurden die Schweden wieder herausgetrieben. Der Todesmut der Schweden vermochte nichts gegen die Kalt­blütigkeit Wallensteins. Wenn auch Gustav Adolf hier keine Niederlage erlitt, so war ihm doch zum ersten Male der Sieg versagt, worüber allein schon Wallenstein triumphieren konnte.

Kein Wunder, daß Gustav Adols begierig darauf war, in einem neuen Treffen seinen Schlachtenruhm wiederherzu- stellen Im November 1632 standen sich die beiden Heere zwischen Weihenfels und Leipzig gegenüber. Wallensteins Hauptquartier befand sich in Lützen, und Pappenheim stand im Begriff, von der Weser abzurücken. Dieser Abmarsch Pappenheims veranlaßte Gustav Adolf am 6. November zum Anorist. Als Wallenstein die Absichten seines Gegners er= ka 6cß er Pappenheim sofort zurückrufen. Die Kaiser- lia ien vier große Schlachtvierecke mit der Reiterei an jiügeln gebildet, gegen die der Schwedenkönig in zwei Treffen vorging, um sie nach Halle zu abzudrängen, damit er sich mit den Sachsen vereinigen könne. Der kaiser­liche linke Flügel wurde hart bedrängt. Dort führte Gustav Adolf seine Truppen selbst. Pappenheim kam noch rechtzeitig zurück, um mit seiner Kavallerie den Flügel zu verstärken, aber bald wurde er tödlich verwundet vom Schlachtfeld ge­tragen. Octavio Piccolomini trat an seine Stelle, und gegen ihn wollte Gustav Adolf ein neues Regiment ins Treffen führen. Bei plötzlich einfallendem starken Nebel entbrannte ein furchtbarer Kampf. Gustav Adolf war in seiner Kurz­sichtigkeit zu nahe an den Feind geritten und wurde in den Arm geschossen, so daß er die Gewalt über sein Pferd verlor. Kurz darauf trafen ihn mehrere feindliche Kugeln, und der große Kriegsheld brach tot zusammen. Ueber seiner Leiche entstand ein furchtbares Gemetzel. Die Schweden blieben Sieger und behaupteten das Schlachtfeld, aber der Sieg konnte die Trauer über den Tod Gustav Adolfs nicht auf= wiegen. Die Protestanten hatten ihren Retter und Beschützer verloren.

Der Tod des Schwedenkönigs war.pon welthistorischer Bedeutung, und dem Geschichtsforscher drängt sich die Frage auf: Was wäre geschehen, wenn Gustav Adolf weiter gelebt und gesiegt hätte? Gustav Adolf, der Befreier der Prote­stanten, konnte er nicht die Gefahr der dauernden Festsetzung einer fremden Macht auf deutschem Boden bringen? Der Heldentod des Schwedenkönigs hat seine Gestalt der Nach­welt ungetrübt erhalten, und immer wird Gustav Adolf als der Retter der Protestanten und als der große Gegner der Habsburgischen Pläne gepriesen werden. Die Gegner selbst haben ihm nie die Achtung versagt, und der Papst ließ für den gefallenen Glaubensstreiter eine Totenmesse lesen.

Düngemittelpreise im November 193 2.

Mitgeteilt von der Hanielschen Handelsgesellschaft m. b. H., Berlin NW. 7.

Kalidüngesalze: Kainit 12 Prozent 1,17, Kali 40 Prozent 6,80 RM. je 100 Kilo, Frachtparität Sondershausen.

Thomasmehl:Sternmarke" kostet soweit verfügbar 22Va Pfg. je Kiloprozent zitrl. Phosphorsäure auf Fracht­grundlage Aachen-Rothe Erde.

Stickstoff: Schwefels. Ammoniak 0,71, Kalkammonsalpeter IG. 0,81, Kalkammonsalpeter DAVV. 0,81, Kalkammon 0,69, Ammonsulfatsalpeter (Lenna-Montan) 0,78, Kalkstickstoff A 0,71, Kalkstickstoff B 0,71, Natronsalpeter 1,06. Kalksalpeter 563. 0,93 Reichsmark je Kiloprozent N. Nitrophoska 363. I 22,84, II 21,48, III 23,30, IV 18,50 Reichsmark für 100 Kilo Ware.

Superphosphat und Ammoniaksuperphosphat: Bezugsge- biet I: Alle Stationen links der Elbe, Frachtparität Hildes­heim, Verkaufsgebiet Hannover-Magdeburg. 100 Kilo Super­phosphat 18 Prozent 5,58 Reichsmark. Verkaufsgebiet Dres­den: 100 Kilo Superphosphat 18 Prozent 5,45 Reichsmark. Bezugsgebiet IMH: Schleswig-Holstein, beide Mecklenburg, Brandenburg, Pommern und Ostpreußen. 100 Kilo Super­phosphat 18 Prozent 5,96 Reichsmark. Bezugsgebiet IV: Äie- derschlesien. 100 Kilo Superphosphat 18 Prozent 6,25 Reichs­mark. Bezugsgebiet V: Mittelschlesien. 109 Kilo Superphos­phat 18 Prozent 6,33 Reichsmark. Bezugsgebiet VI: Ober­schlesien. 100 Kilo Superphosphat 18 Prozent 6,45 Reichsmark.

Zur Bekämpfung der Ackerschnecke.

Die regenfeuchte Witterung der letzten Zeit hatte vieler­orts ein starkes Auftreten der Kckerschnecken zur Folge. Die dadurch verursachten ganz erheblichen Fratzschäden tre­ten nun nicht einheitlich hervor, denn die Schnecken bevor­zugen besonders feuchtere und festere Lehm- und Tonböden, während trockene Landböden gemieden werden. Bei war­mem Wetter verkriechen sich die Tiere tagsüber unter Erd­schollen und in dien Loden, und erst in den Kbend- pnd Nachtstunden kommen sie zur Nahrungssuche hervor,' bei regnerischem Wetter kann man sie auch schon am Tage be­obachten. Da nun die Oermehrungssähigkeit dieser Schäd- linge außerordentlich stark und die Lebensdauer verhält- snismäßig lang ist, leuchtet es ohne weiteres ein, daß bei massenhaftem Auftreten in kürzester Zeit ganze Feldbestände restlos vernichtet werden können. Im Interesse der Be= triebssicherheit ist daher in der heutigen Zeit ein öfterer Gang über gefährdete Felder unvermeidbar, um gegebenen­falls sofort mit direkten Lekämpfungsmaßnahmen der Schnecke zu Leibe rücken zu können. Nur so wird es mög­lich sein, die Wintersaaten und besonders die Roggenfelder unversehrt zu erhalten.

Ein besonders wirksames und preiswertes Wittes im Kampfe gegen die Schnecken stellt nun der Hederich-Nainit dar, eine überaus feine Mahlung des bekannten Kainits. Voraussetzung für einen vollen Erfolg ist jedoch, daß da; Nusstreuen desselben spät abends ober in den frühesten Morgenstunden erfolgt, wenn die Tiere beim Fraß sind und trockener Wetter zu erwarten ist. Empfehlenswert ist stets ein zweimaliges Nusstreuen im Nbstand von 5 bis 10 Minuten kreuz und quer über das Feld, da man dann die Gewähr hat, daß auch alle Schnecken getroffen werden und zugrundegehen. Benötigt werden je Gang etwa 1,5 Ztr., das sind also 3 Ztr. hederich-Rainit je Morgenl

Um einen Befall von benachbarten Feldern und Futter- schlägen, oder von Wiesen, Waldrändern und Feldrainen vorzubeugen, bestreut man um das eigene Feld einen einige Meter breiten Streifen mit Hederich-Rainit, eine Schutz­maßnahme, die nötigenfalls zu wiederholen ist.

Sinnen Sie Ihr Herz, trinken Sie den bewährte» coffeinfreien Kaffee Hag. Geschmack ünb Aroma, sind un­angetastet, sie sind genau so wie beim gewöhnlichen Kaffee. Man beachte: wichtig ist 1. daß das Toffein wirklich ent­zogen wird, und das ist beim Kaffee Hag der Fall, 2. mit es entzogen wird. Das seit 25 Iahren bewährte Hagver­fahren gibt die Unbedingte Gewähr, daß dem Kaffee Har Geschmack Und Aroma voll und unverändert erhalten blei­ben. 3. Daß das Toffein-Lösungsmittel restlos wieder ent­fernt wird. Ruch dafür bietet Kaffee- Hag vollkommenste Gewähr. Kaffee Hag ist völlig unschädlich, weil er coffein- frei ist. Kaffee Hag schmeckt ganz vorzüglich, coffeinfrei und Hag darauf kommt's an.

Turnverein Schlächtern (1861 e. D.)

H a ndballabteilung.

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Freitag, den 4. 11. a b b s. 9 Uhr pünktlich Hal­le ntra ining in der neuen Schulturnhalle (Lotichiusstr.s Sonntag, den 6. 11. spielt die 1. Mannschaft gegen Tv. Iahn Gondsroth 1. Mannschaft in Gondsroth in folgender Aufstellung: Tgner,' Gähringer, henrich,' Steinbach, Wer lern, Manns r Schäfer, Neidhardt, Werner, Schüßler, Sauer Ersatz: Bolenber, A. Abfahrt: per Auto ab Turnhalle Gn- benstraße 12.30 Uhr. Der Spielausschuß.

Gremmels'scher Männerchor Schlächtern.

Die Gesangstunde für den Gemischten Cb« findet nicht Freitag Abend sondern Samöta- Abend Vzy Uhr statt. Vollzähliges Erscheinen ist erwünscht. Der Vorstand.

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Ar beitergesangvereinVorwärts" Schlächtern.

1 Samstag, den 5. November abends 8 Uhr @«> ^fangftunde für den gemischten Chor.

Der Vorstand.

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^ak« fussballvereinScblücbtern 1910 e.v.

Die Spiele am Sonntag, den 6. M> vember 1932 sind wie folgt angesetzt wor> na y?Vy den: In Schlächtern mittags 1V4 Uhr * Jugend Schlächtern gegen Jugend Flieder

In Schlächtern nachmittags 2Hz Uhr> Liga-Mannschaft Schlächtern gegen Liga-Mannschaft Känzell In Vollmerz nachmittags 2 Uhr: 2. Mannschaft Schlächter« gegen 1. Mannschaft Vollmerz. Die Jugendmannschaft ha> den Sportplatz Auwiese rechtzeitig und ordnungsmäßig auf zubauen. Der Spielausschuß.

Warenmarkt.

Mittagsbörse. (Amtlich.) Getreide und Oelsaaken per 1000 Kilo, sonst per 100 Kilo in Reichsmark ab Station: Weize« Märk. 200202 (am 2.11.: 198- 200). Roggen Mark. 156-1^ (156-158). Braugerste 170-180 (170-180). Fntter- und 3n; dustriegerste 162-169 (162-169). Hafer Märk. 134-139 (13 bis 139). Weizenmehl 24-27,50 (24-27,50). RoggenimhI 20,60-22,75 (20,6022,75). Weizenkleie 9-9,40 (9-9,401 Roggenkleie 8,25-8,60 (8,25-8,60).' Viktoriaerbsen 22-26 (22 bis 26). Kleine Speiseerbsen 2023 (2023). Futtererbsc« 14-16 (14-16). Leinkuchen 10,10 (10,10). Lrdnußknche» 10,8 (10,80). Erdnußkuchenmehl 11,20 (11,20). Trockenschnitzel 9,30 bis 0,50 (9,30-9,50). "

Frankfurter Schlachtoiehmarlt vom 3. November: Auf trieb: 90 Rinder, 942 Kälber, 553 Schafe, 612 Schweine epro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Reichsmark:

r 40 bis 43, 36 bis 39, 30 bis 35; Schafe 22 bis 25, 19 bis 21, 14 bis 17; Schweine 40 bis 43, 39 bis 43, 38 bis 42. Marktverlauf: Kälber und Schafx mittelmäsjigi geräumt, Schweine schleppend, ausnertauft.