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Königstrasse 52.

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hanau. (Wiedersehensfeier der ehem. Reserve-88er). Die Angehörigen des ehemaligen Reserve-Insanterie-Rou- ments 88 veranstalteten am Samstag und Sonntag ihre erste Wiedersehensfeier. Bei dem Legrüßungskommers am Samstag Abend konnten die beiden ehemaligen Regiments­kommandeure General Berger und General Stolz sowie der ehemalige Bataillonskommandeur Major v. Wenkstern be­grüßt werden. Die Begrüßungsansprache hielt Studienrat Hofacker. Sodann wurde unter dem Jubel der Anwesen­den die alte Regimentsfahne der Reserve-88er in den Saal getragen. Der Rommersleiter Oberleutnant a. D. Eck-Halle teilte mit, daß am Abend zuvor die Vereinigung der ehema­ligen Referve-88er gegründet worden fei. Hierauf begrüßte Oberbürgermeister Dr. Blaum namens der Stadt Hanau die Teilnehmer. Die Festrede hielt Generalmajor a. D. Stolz, in der er darauf hinwies, d>iß das Reserveregiment 88 sich hinsichtlich seiner Leistungen im Weltkrieg ebenbürtig an die Seite aller aktiven Truppenteile stellen könne. Am Sonntag vormittag fand eine Gefallenen-Gedenkfeier auf dem Ehren- friedhof statt. Die Gedenkrede hielt der ehemalige Divi- sionspfarrer Veidt-Frankfurt a. M. Um 5 Uhr nachmittags folgte ein Familienabend in der Stadthalle, hier hielt die Festrede der ehemalige Regimentskommandeur General 8er- ger. General Stolz, der Nachfolger des Vorredners als Re- gimentskommandeur, gedachte kurz der schweren Kämpfe vor Verdun und stattete General Berger den Dank aller Re- gimentsangehörigen ab. 3um Schluß ergriff der ehemalige Regimentsadjutant Zimmermann das Wort, um dem Fest­ausschuß für seine Mühewaltung zu danken. Mit einer reichen Vortragstolge schloß die erste Wiedersehensfeier.

Limburg. (vorsätzliche Brandstiftung). Das hiesige Schwurgericht hatte sich in zweitägiger Verhandlung wieder mit einer Brandstiftung zu beschäftigen. Angeklagt war der Schreinermeister Heinrich Völk aus Gberwetz (Kr. Wetzlar). Er soll am 28. 3uli ds. 3s. das kurz vorher von seinem Sohn erworbene schwiegerelterliche Anwesen (Wohnhaus und Scheune) vorsätzlich in Brand gesteckt haben. In der Scheune

unterhielt der Angeklagte ein Lager. Dieses, wie das ganze Anwesen, war von dem Angeklagten wenige Wochen vorher neu und zum Teil Hölzer versichert worden. Nach dem Brand wurde eine Schadensliste aufgestellt, die das Lager in viel größerem Umfange verzeichnete, als es tatsächlich war. Das ganze Anu>csen brannte nieder, doch konnten noch! vier ver­schiedene Brandherde und der Geruch von Brennspiritus fest- gestellt werden. Der Angeklagte leugnete in der zweitägigen Verhandlung hartnäckig. Die Verdachtsgründe wurden durch ungeklärte wirtschaftliche Verhältnisse und auch dadurch er­höht, daß sich zwei Söhne des Angeklagten der Zeugen­beeinflussung und der Verleitung zum Meineid schuldig mach­ten. Sie wurden dcsl)asb aus der Verhandlung heraus ver­haftet und gegen einen weiteren Sohn Betrugsklage erhoben. Nach zweitägiger Verhandlung, in der 52 Zeugen und zahl­reiche Sachverständige gehört worden waren, erachtete das Gericht den Angeklagten als der Tat überführt. Das Ur­teil lautete wegen vorsätzlicher Brandstiftung in Tateinheit mit Versicherungsbetrug auf ein Iahr sechs Monate Zucht­haus. Gegen die ganze Familie wurde wegen des Verdachts der Mittäterschaft ein neues Trmittelungsoersahren er­öffnet.

»Die große Attraktion* in den U. T. Tonlicht­spielen. In das Leben des internationalen Varietes führt der neue Richard Tauber Großfilm, dessen Geschichte, die Liebe der kleinen Tänzerin Kitty zu dem berühmten Sänger Riccarda, von Mar Reickmann in packend gesehenen Bildern aus der bunten Welt der Artisten gestaltet ist. Richard Tauber singt mit seiner bezaubernden Stimme als Dirigent einer Jazzkapelle, die melodiösen und einschmeichelnden Schlager Altmeisters Schäre. »Du warst mir ein Roman*, »Was wär' ick ohne euch ihr wunderschönen Frauen*, »Nur wer die Frauen nie fragt*.

—, 3 m Altonaer Freiwilligen Arbeitsdienst haben über 1000 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt, weil die von der Stadt bezahlte Sonderzulage von einer Mark aufgrund der neuen Reichsbestimmungen nicht mehr gezahlt wird.

verantwortlich für den Inhalt: Fr. Steinfelb.

Arbeiter Turn- und Sportverrs Schlüchtern.

Heute (Mittwoch) Abend 8'/2 Uhr Spi^ sitzung im Hessischen Hof.

Der Spielausschuf.

Turnverein Schlüchtern (1861 e. V.) Ha ndballabteilung.

Donnerstag, den 3. November abends 9 Uhr Spj^ sitzung in der Turnhalle. Aufstellung der Mannschaften! die Spiele am kommenden Sonntag in Gondsroth.

Der Spielauöfchuß,

V. H. C.

Zweigverein Schlüchtern.

Donnerstag, den 3. Novm> 1932, abends 8*/2 Uhr Monats sammlung im Gastzimmer bee tcl zum Stern. Tagesordnung: Verlegung und Umstellung ber| den 6. 11. festgesetzten Wänden,

2.) Vorbesprechung der Dekorierungsfeier, 3.) Verschiede, Vorschläge für den Wanderplan 1933 werden jetzt entgegen nommen. V. H. C.-er kommt pünktlich und zahlreich in Versammlung. Frischauf: Der Vorstand

Gremmris scher Münnerchor Schlüchtern.

Die Gesangstunde für den Gemischten ß st"det nicht Freitag Abend sondern Sams 1 7 Abend */29 Uhr statt. Vollzähliges Erschein« erwünscht. Der Vorstand

Kegelklub „Gut Kotz" Schlüchll,

Donnerstag Abend 8 Uhr Kegeln. 8 zähligeS Erscheinen erwünscht.

6c Adolf Hitler

spricht in Schlüchtern

am Samstag, den 5. November in

Dergleichen spricht im Tonfilm

Hauptmann Göring

über: „Deutsche Wehr — deutsche Ehr", und

Gregor Straffer

über: „ Zuversicht und Kraft des deutschen Volkes".'

Alsdann wird noch der bekannte Tonfilm

„Die andere Seite"

gebracht (in der Hauptrolle Ronrad Veidt).

Der Film ist einer der wirkungsvollsten Tonfilme pur dem Weltkrieg, der mit sehr ergreifenden Szenen und na­türlicher Wiedergabe jeden unbedingt in die Wirklichkeit versetzen muß.

In der Pause spricht noch der bekannte Redner:

Pg. Heyse (Stadtrat) Frankfurt a. M.

Er kann einem jeden deutschen Volksgenossen nur drin­gend ans Herz gelegt werden, sich diese Filme einmal an- zusehen und anzuhören.

Auch Du, der Du unser Gegner bist, hast kein Recht, uns zu beschimpfen und zu bekämpfen, solange Du unsere Versammlungen und sonstigen Veranstaltungen meidest und Dir auch diese Gelegenheit entgehen läßt, den Ausführungen unserer Führer Gehör zu schenken.

Darum komme, sehe und höre!

Spielzeit: nachm. 4 Uhr und abends 8 Uhr.

(Eintritt: nachm. 50 pfg. und 30 pfg. f. Erwerbslose, abends 70 pfg. und 40 pfg. f. Erwerbslose.

La«drs-Film. Stelle d. Y» S. D. A. P. Frankfurt a. M.

Wählt Liste 1

K. 7/1931 - 12 -

Zwangsversteigerung.

3m Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuch von Uerzell Band 1 Blatt Nr. 3 eingetragenen Grundstücke am 10. November 1932, vormittags 10 Uhr an der Gerichtsstelle Amthof, Zimmer Nr. 1, versteigert werden.

Der BersteigerungsvermerK ist am 6. August 1932 in das Grundbuch eingetragen.

Als Eigentümer waren damals die Reisenden Karl Hobst und Joseph 3obft in Uerzell je zur ideellen Hälfte eingetragen.

Salmünster, den 22. Juni 1932.

Preutz. Amtsgericht.

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gültig ab Donnerstag, 3. 11 1932.

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| u. Frau

Am Freitag, den 4. November abends 8 Uhr spricht in Schlüchtern im „Hessischen Hof" (flnMagMbgtotiintt. Paul Röhle, Frankfurt« Gtgtn Reaktion u. Faschismus. M den freien UM

Wähler«. plflninntn 9®nh ff ßiflt erschallt in Messen! -fcVUVtlwim

K. 7/1932 - 6 -

Zwangsversteigerung.

3m Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuch von Soden Band 14 Art. Nr. 544 eingetragenen Grundstücke - Wohnhaus mit Hofraum — am 10. November 1932, vormittags 10 Uhr an der Gerichtsstelle Amthof, Zimmer Nr. 1, versteigert werden.

Der BersteigerungsvermerK ist am 8. Juni 1932 in das Grundbuch eingetragen.

Als Eigentümer war damals der Kaufmann und Postagent Moritz Zehner in Soden ein­getragen.

Salmünster, den 22. Juni 1932.

Preuh. Amtsgericht.

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K- 8/1932 - 5 -

Zwangsversteigerung.

3m Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuch von Soden Band IV Art. Nr. 140 eingetragenen Grundstücke am 10. November 1932, vormittags 10 Uhr an der Gerichtsstelle Amthof, Zimmer Nr. 1-, versteigert werden.

Der BersteigerungsvermerK ist am 7. Juni 1932 in das Grundbuch eingetragen.

Als Eigentümer war damals der Landwirt Josef Eduard Betz, Urbans Sohn, in Bad Soden eingetragen.

Salmünster, den 22. Juni 1932.

Preuh. Amtsgericht.

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