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Sowjet-China?

Hintergründe des mandschurischen Konflikts.

Von

Dr. G u st a v Ritter von K r e i t n e r.

Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß die Ereignisse im Fernen Osten weltpolitisch überaus bedeutungsvoll sind. Neue Entwicklungen bahnen sich an, neue Gefahre» zeigen sich. Aus eine dieser Gefah­ren weist Dr. Gustav Ritter von Kreitner hin in einem BucheHinter China steht Moskau", das im Verlag von E. S Mittler & Sohn, Berlin, erschienen ist. Auch wer nicht in allem dem Verfasser zustimmt, muß anerkennen, daß seine Gedankengänge sehr beachtlich sind.

Das, was im übrigen China den Handel und Wandel aller ausländischen Mächte unerträglich gestaltet, das traf in der Mandschurei den Lebensnerv der japanischen Wirtschaft.

Die Japaner griffen ein, forderten von Tschiangkaischek Abhilfe. Der hatte sich selbst seit Jahren vergeblich bemüht, die fremdenfeindliche Hetze, die Korruption und die wirt- schaftzerftörende Klassenkampfpolitik der Kuomintang zur Einstellung zu bringen. Seine neuerlichen Bemühungen, Abhilfe zu schaffen, waren ebenfalls umsonst.

Inzwischen entstanden neue Konfliktstoffe. In der Mandschurei kam es zu Ausschreitungen gegen Koreaner und in Korea zu Angriffen gegen Chinesen. Dann kam es zur tätlichen Bedrohung von Japanern an zahlreichen Plätzen Chinas, wobei neutralen Meldungen zufolge über hundert japanische Männer, Frauen und Kinder den Tod fanden, und schließlich zur Ermordung des japanischen Gene- ralstabshaupkmanns Nakamura durch chinesische Soldaten.

In dieser Atmosphäre gegenseitiger Spannung ordnete die Kuomintang gegen den Willen Tschiangkaischek? und anderer einsichtiger Männer den Boykott japanischer Waren, japanischer Schiffahrtsgesellschaften und Banken an, verbot das Be- und Entladen japanischer Schiffe und den Transport japanischer Erzeugnisse und forderte die Ange­stellten und Arbeiter japanischer Unternehmungen auf, ihre Arbeitsstätten zu verlassen.

Die zersetzende Tätigkeit der Kuomintang in der Man­dschurei hatte bereits die Rohstoff- und Lebensmittelversor­gung Japans gefährdet; der neue Schritt bedrohte das japa­nische Volk mit dem Verlust der chinesischen Absatz- und Handelsbasis, mit empfindlichen Betriebseinstellungen in Uebersee und zu Hause, mit Arbeitslosigkeit. Das peitschte die öffentliche Meinung Japans aus und führte zur mili­tärischen Aktion des japanischen Generalstabes, der mit we­nigen tüchtigen Truppen die demoralisierten Massenheere Tschanghsueliang? verjagt und eine von Nanking unabhän­gige chinesische Regierung in der Mandschurei einsetzt, die den Schutz der japarckschen Interessen in der Zukunft ge­währleisten soll.

Der mandschurische Konflikt paßt dem Sowjetstaate gut in sein Konzept. Jetzt hat er freie Hand in China!

Dort erzielte »Die sozialistische Sowjetrepublik von China" (wie die agrarrevolutionären Sowjets Jnnerchinas von den amerikanischen Weltkorrespondenten bereits genannt werden), infolge des mandschurischen Konflikts einen über­raschenden Erfolg.

Einige Wochen nach dem Einmarsch der Japaner in die Mandschurei räumte Tschiangkaischek mit allen seinen Trup­pen das kommunistische Feld. Die wohlorganisierten bolsche- wikischen Truppen rückten unter dem Jubel der Bevölkerung vor und besetzten ein weit umfangreicheres Gebiet als je zuvor.

Und der mandschurische Konflikt behinderte die chine­sische Regierung, den Opfern der Ueberschwemmung Hilfe zu bringen. Millionen von Bauern und Arbeitern sind vom Hungertode bedroht; sie greifen nach jedem kommunistischen Schlagwort, das ihnen Rettung verspricht!

Äber auch in der Kuomintang, in der Intelligenz und unter den Studenten greift der Bolschewismus immer weiter vor; sie alle ziehen, vom Völkerbund enttäuscht, den Weg nach Moskau! Der Vertreter Chinas in Genf, Dr. Sze, brächte in der Ratssitzung vor:In China bestehe eine starke Strömunng für den Bolschewismus; falls im Völkerbünde keine Regelung des japanisch-chinesischen Konflikts erfolge, werde eine Allianz Chinas mit Sowjetrußland in den Be­reich der Möglichkeit treten!"

. Moskaus Ratgeber tauchen jetzt überall auf; sie leiten die erneuerte in Stadt und Land machtvoll einsetzende Propaganda und Agitation,die sie noch in diesem Winter zum bestimmenden Faktor Chinas machen soll"!

Tschiangkaischek war der letzte chinesische Machthaber, der dem kommunistischen Vorstoß einen ernsten, entschlosse­nen Widerstand entgegensetzte. Gegen chn richteten sich da­her die Angriffe aller offenen und versteckten bolschewikischen Anhänger. Die Leitung dieses Kesseltreibens übernahm die Kuomintang-Gegenregierung von Kanton. Aus Den t?.eue> sten Gefolgen Borodins und Moskaus in den Jahren 1925 bis 1927 zusammengesetzt und von dem aus Moskau jüngst zurückgekehrten Außenminister der ehemaligenWuhan- regierung" übelsten Angedenkens Eugen Chen geführt, putschte sie nach bewährtem Vorbilde Arbeiter und Studen­ten aus und ließ den Mob los. Jntrigen, Ränke und rollen­des Geld halfen nach. Tschiangkaischek war dem Ansturm nicht gewachsen; er trat als Staatspräsident zurück und über­ließ die Führung der Regierungsgeschäfte leinen Gegnern Deren verantwortungslose Katastroph^npolitik bot den Ja­panern den erwünschten Anlaß zu umfassenden militärischen Aktionen nunmehr auch in Mittelchina. Die Einnahme Schanghais und die beabsichtigte Okkupation weiterer wich­tiger, dem fremden Handel eröffneter Hafenplätze Chinas durch japanische Truppen bedroht jetzt Tschiangkaischek in seiner militärischen Machtstellung, da er bei der vollkom­menen Verarmung der Bevölkerung Jnnerchinas die Be­soldung, Ausrüstung und Bewaffnung seiner Streitkräfte lediglich aus den Einnahmen bestreiten kann, welche die Zölle in den vorerwähnten Plätzen abwerfen. Die Gefährdung seiner Machtstellung durch die drohende Absperrung von den Geldquellen bestimmte Tschiangkaischek, dem Drängen seiner bisherigen Feinde Folge leistend, wieder in die Regierung einzutreten doch nicht mehr als entschiedener Gegner Sowjetrußlands! Auch hat er sich der Meinung seiner ehe­maligen Feinde angeschlossen; auch erwill sich eher dem Kommunismus in die Arme werfen, als China den Japa­nern ausliefern".

Mit Tschiangkaischek ist das letzte Bollwerk gegen den vordringenden Bolschewismus gefallen. So ist ein Sowjet­

china aus dem Bereich eines Hirngespinstes in die nüchterne Erwügungsmöglichkeit getreten! Und der Tag mag nicht mehr fern sein, da die chinesische bolschewikische Welle über jenes Asien hinwegrollt, das durch die im Gefolge Gandhis und anoerer nationalistischer asiatischer Führer stehenden Kominternagenten seit Jahren unaufhörlich propagandistisch bearbeitet und vorbereitet wird.

Keine alten Köäsiti'ons-Methoden

Die Verhandlungen zwischen RSDAP. und Zentrum.

Wünchen, 4. September.

Zu der gemeinsamen Verlautbarung über die Verhand­lungen zwischen NSDAP. und Zentrum schreibt dieBaye­rische Volkspartei-Korrespondenz" u. a.: Selbstverständlich genüge für eine politische Zusammenarbeit zweier so ver­schiedener politischer Richtungen nicht nur die Verständigung über allgemeine politische Ziele, sondern es müsse dazu eine ehrliche Einigung über die einzuschlagenden Wege und auch über die Art der anzuwendenden politischen Methoden kom­men. Es könne sich nicht darum handeln, etwa Koalitions- programme im alten Stil aufjuftetlen.

Es gehe vielmehr um die Frage, im Reichstag eine Front zu bilden, die einer Regierung und vor allem dem Reichspräsidenten ein verfassungsmäßiges Regieren ermög­liche. Es handele sich schließlich um nichts anderes, als nun­mehr von feiten des Reichstages her das zu versuchen, was dem Reichspräsidenten selbst und der Regierung Popen nicht geglückt sei, als sie einen Umbau der Reichsregierung ent­sprechend dem Ergebnis der Wahlen vom 31. Juli versuchten.

Es könne nicht der Sinn dieser Bemühungen sein, den Reichspräsidenten in der Ausübung seiner regierungsbilden- den Funktionen einzuschränken, und ganz töricht sei es, gar von einer Aktion gegen den Reichspräsidenten zu sprechen.

Das Organ der bayerischen Regierung, dieBayerische Staatszeitung", will zu der Verlautbarung erfahren haben, daß sie wohl nicht zuletzt auf Hitlers persönliches Eingreifen zurückzuführen sei.

Er habe sich eingeschaltet und energisch bemüht, die Störungen und Reibungen zu beseitigen, die diese Ver­handlungen bisher erschwert hätten.

Diese Störungen ergaben sich vor allem daraus, daß ver­schiedentlich neue Unterhändler der Nationalsozialisten auf- traten, von denen nicht genau festzustellen war, wie weit sie von der Parteileitung autorisiert waren, und die durch immer neue Bedingungen die Verhandlungen komplizierten.

National-konservative Partei im Reich?

Unter Hinweis auf die vielfachen Aeußerungen über die Aufgaben konservativer Staatsführung weiß das Stuttgarter Zentrumsorgan, dasDeutsche Volksblatt", mitzuteilen, daß Bestrebungen im Gange sind, eine neue Partei zu gründen. Diese Partei solle alle die zusammenfassen, welche sich in der Anerkennung der Grundsätze autoritärer Staatsführung, wie sie das Kabinett von Papen ankündige und durchzuführen suche, einig wissen. Vor allem hoffe man, die Kreise des Stahlhelm und anderer Verbände, die sich nie restlos mit der Politik einzelner Parteien identifiziert hätten, für die Nengründung gewinnen zu können.

Hitler über die Politik der NGOAP

Hinsichtlich der innerpolitischen Auseinandersetzungen wird in politischen Kreisen eine Rede beachtet, die Adolf Hitler nach Beendigung des Burgfriedens anläßlich einer nationalsozialistischen Massenveranstaltung im Berliner Sportpalast gehalten hat. Hitler führte darin aus:

Wir werden alles tun, damit aus den 14 Millionen so bald wie möglich 60 Millionen werden. Uns kommt es nur darauf an, Deutschland zu retten. Ich will das Ende des Blutvergießens und das Ende des Haders, aber niemals gebe ich die Idee preis In Kürze wird der Nationalsozialismus feinen endgültigen Sieg erringen.

Wenn das Schicksal uns Nationalsozialisten die Wacht in die Hand drückt, werden wir in keiner Sekunde die Wacht gebrauchen, um uns durch sie zu erhalten. Wir bekennen feierlich, daß für uns des Reiches Heer nicht zum Schuh einer Regierung, sondern zum Schutz des Reiches ist.

Wir versichern feierlichst, daß wir für dieses Heer sor­gen werden, wie niemals zuvor für es gesorgt wurde, aber nicht nur materiell, nein, auch geistig werden wir für dieses Heer eintreten. Wir werden dieses Heer auf eine Plattform heben, zu der jeder Deutsche unbekümmert und ungekränkt emporsehen kann. Jeder soll sagen können: Das sind unsere Soldaten, des deutschen Volkes Regimenter."

Heimkehr der deutschen Olympia-Teilnehmer.

Unser Bild zeigt die gesamte deutsche Olympia-Mannschaft i auf der Heimreise an Bord des HapagdampfersDeutsch­land". Inzwischen sind die Teilnehmer bereits in der

Heimat eingetroffen.

Verurteilung eines Münchener Antiquitätenhändlers in Wien. Der Münchener Antiquitätenhändler Bretschneider ist vom Salzburger Schöffengericht, wo er sich wegen Ver­schleppung von Kunstschätzen aus dem Salzburger Dom zu verantworten hatte, zu einem Jahr schweren Kerkers ver­urteilt worden.

Sommerfeld (kr. preußischholland), 5. September. Bei den Herbstmanövern wurden ein 26jäyriger Waurer und ein 18jähriger Waler aus der Umgebung, die als Zuschauer ins Wanövergelände geradelt waren, auf einer Böschung stehend, von einem beim Wenden rückwärts fahrenden Last­kraftwagen der Reichswehr überfahren und getötet; ein an­derer löjähriger Waler erlitt schwere Verletzungen.

Karissfel-Ernie 1932

Die Sicherung ihrer geordneten Verwertung.

Berlin, 4. September

Der Bedarf an Kartoffeln kann bei normaler Ernte aus der inländischen Erzeugung voll gedeckt werden. Da der der­zeitige Zollschutz für Kartoffeln, insbesondere in der Zeit der deutschen Früh'kartoffelernte nicht ausreichend ist, wird die Beseitigung handelsvertraglicher Zollbindungen erstrebt, die die Einfuhr ausländischer Kartoffeln besonders begünstigen.

Die bisherigen Feststellungen über die Kartoffelernte 1932 bieten Anlaß zu der Annahme, daß mit einer gu­ten Kartoffelernte zu rechnen ist.

Sollen von Beginn des Kartoffelwirtschaftsjahres an ausge­glichene Marktverhältnisse herrschen und soll der Landwirt auskömmliche Preise für seine Kartoffeln erhalten, so kommt es wesentlich auch darauf an, daß die Regierung, soweit sie zu einer guten Marktentwicklung beitragen kann, ihre Ab­sichten zur Sicherung eines geordneten Absatzes der Kar­toffeln bekanntgibt. Die Verhandlungen hierüber sind im wesentlichen abgeschlossen. Ihr Ergebnis ist das folgende:

Speisekartoffeln:

Der Absatz von Speisekartoffeln bleibt erfahrungsgemäß einigermaßen gleich; er ist keiner besonderen Steigerung fähig. Um eine Verbesserung der Qualität der auf den Markt gelangenden Speisekartoffeln zu erreichen und den Verkehr zwischen Erzeugern und Abnehmern möglichst reibungslos zu gestalten, ist eine Verordnung über Handelsklassen für Kar­toffeln ausgearbeitet worden, die nach Verabschiedung durch den Reichsrat noch in diesem Herbst in Kraft gesetzt werden soll.

Industrielle Verwertung:

Besonderes Gewicht muß auf die gewerbliche Verarbei­tung von Kartoffeln gelegt werden, weil hierdurch eine zu­sätzliche Verwertung von Kartoffeln erzielt werden kann.

Dabei ist, soweit durch Regierungsmaßnahmen ein Ein­fluß ausgeübt werden kann, das Ziel verfolgt worden, daß sich bie Kartoffeln in den drei kartoffelverarbeitenden In­dustrien (Spiritus-, Stärke- und Flockercherftellung) für den Landwirt zu annähernd den gleichen Preisen verwerten.

a) Kartoffelbrennerei:

Für die Kartoffelbrennerei gibt die Verordnung über den Bezug von Spiritus zu Treibstoffzwecken vom 5. August 1932 die Möglichkeit, den landwirtschaftlichen Kartoffel­brennereien ein befriedigendes Brennrecht einzuräumen, weil durch die Erhöhung der Spiritusquote zu Treibstoff- zwecken für die nötige Absatzerweiterung Sorge getragen ist.

6) Kartoffelstärke-Industrie:

Grundsätzlich wird an dem Verwendungszweck für Kar­toffelstärkemehl zu Backzwecken weiterhin festgehalten wer­den, um für den wichtigsten Absatzzweig der deutschen Kar­toffelstärkeindustrie die nötige Sicherheit zu bieten.

Um die Finanzierung der Kartoffelstärkekampagne zu erleichtern, ist die Einführung von Orderlagerscheinen für Kartoffelstärkemehl im Verordnungswege erfolgt.

c) Kartoffeltrocknung:

Um der Kartoffelflockenindustrie die Aufnahme der Flockenherstellung in größerem Umfange zu erleichtern, sind ihrer Spitzenorganisation vom Reich bisher erhebliche Mit­tel zur Weitergabe als Lombarddarlehen zur Verfügung ge­stellt worden. Durch die Einführung von Orderlagerschei­nen für Kartoffelflocken wird die Aufnahme von weiteren Krediten, für die auch eine Zinsverbilligung in Aussicht ge­nommen ist, unterstützt.

Die Flocken werden zu gegebener Zeit mit ausländischem Getreide verkoppelt abgegeben werden, um sowohl den Schweinemästern als auch den Brennern einen Abgabepreis einräumen zu können, der unter dem Uebernahmepreis der Kartoffelflocken liegt.

» Futterkartoffeln:

In den Haupterzeugungsgebieten der Kartoffel bleibt die Verwertung der Kartoffeln zu Futterzwecken von aus- ; schlaggebender Bedeutung. Soweit die Kartoffeln nicht als Speisekartoffeln, Saatkartoffeln oder in gewerblichen Be­trieben Absatz gefunden haben, bleibt dem Landwirt nur die Verfütterung im eigenen Betrieb übrig. Soweit die Aus­nahmefähigkeit für Kartoffeln erschöpft ist, muß dem Land­wirt die technische Möglichkeit gegeben sein, die Futterver- wertung der im eigenen Wirtschaftsbetriebe übrigbleibenden Kartoffeln möglichst wirtschaftlich, d. h. billig und mit ge­ringem Schwund vorzunehmen. Es ist deshalb beabsichtigt auch weiterhin die Kartoffeleinsäuerung durch Bereitstellung von Reichsmitteln für die Unterstützung zum Bau von Ein- säuerungsgruben zu fördern.

3m Mittelpunkt des Interesses

Deutschland in englischem Licht.

London, 4. September.

Die Ereignisse in Deutschland die Umwandlung der Beuthener Todesurteile, die deutsche Initiative in der Wehr- frage, die Stahlhelmkundgebung in Berlin stehen gegen­wärtig im Wittelpunkt des Interesses der englischen Oeffent- lichkeit.

Der Korrespondent derMorning Post" bezeichnet den Stahlhelm als die einzige Organisation in Deutschland, die dem englischen Konservativismus verwandt sei. Seine An­nalen seien bemerkenswert frei von Rowdytum, und nur sehr selten seien seine Mitglieder in die Straßenkämpfe uns Terrorakte der letzten Monate verwickelt gewesen.

, Der BerlinerTime?"-Korrespondent schreibt, daß dir Begnadigung der Beuthener Verurteilten nicht als Schwäche ausgelegt werden dürfe, da sich die Regierung fähig uns guten Willens gezeigt habe, den Nationalsozialisten gegrN' über eine feste Hand zu gebrauchen.

3n Besprechung der deutschen Forderung nach gleM Sicherheit weist der Korrespondent darauf hin, daß die Frag« welche Schritte Deutschland unternehmen werde, wenn Anspruch aus Gleichberechtigung abgelehnt werden von keinem Geringeren als General von Schleicher bereu» beantwortet worden sei.

Die mandschurische Regierung warnt China.

Der mandschurische Außenminister hat die Nankinger Reg^ rung telegraphisch davor gewarnt, die Tätigkeit chinesischer lärer Truppen in der Mandschurei zu unterstützen. Eine Warnung ist an die Adresse Tschanghsueliangs abgegangen.