Dr. Johannes Schober t
Wien, 20. August.
Am Freitagabend gegen 10 Uhr verstarb in einem Sanatorium in der Rähe von Wien der ehemalige österreichische Bundeskanzler und Außenminister Dr. Johannes Schober im Alter von 57 Jahren. Schober fühlte sich noch den ganzen Freitag über wohl und verbrachte den Abend noch in angenehmer Unterhaltung. Plötzlich befiel ihn ein Unwohlsein. Der Arzt stellte Herzlähmung fest. Am Krankenbett weilte neben demÄrzl nur noch die Gattin Schobers.
Dr. Schober wurde am 14. November 1874 zu Perg geboren, besuchte in Linz das Gymnasium, studierte an der Universität in Wien Rechts- und Staatswissenschaften und trat 1898 in den Dienst der Wiener Polizeidirektion. Politisch trat er insbesondere in der Nachkriegszeit hervor. Als das Ministeriukn Mayr im Juni 1921 zurücktrat, wurde Schober am 21. Juni 1921 zum Bundeskanzler gewählt und übernahm gleichzeitig die Leitung des Ministeriums des Aeußeren. Im Januar 1922 trat Schober, nachdem ein mit Prag abgeschlossener Vertrag das Mißfallen der Großdeutschen Partei erregt hatte, zurück, ließ sich jedoch bewegen, neuerlich an die Spitze der Regierung zu treten. Er wurde am 22. Januar 1922 abermals zum Bundeskanzler gewählt und übernahm zugleich die Leitung des Ministeriums des Innern. Am 30. Mai 1922 trat Schober erneut zurück. Es folgte das Kabinett Seipel.
Am 26. September 1929, nach dem Rücktritt der Regierung Streeruwitz. wurde Schober zum dritten Male zum Bundeskanzler gewählt. Er fusionierte die illuquide gewordene Bodencreditanstalt mit der Oesterreichischen Creditanstalt, brächte im Nationalrat die wichtige Verfassungsänderung durch, erhielt von Italien die Zustimmung zur Begebung einer Ausländsanleihe und befreite Oesterreich auf der Haager Konferenz im Januar 1930 von den Reparationen und dem Generalpfandrecht. Parteipolitische Zwistigkeiten veranlaßten am 25. September 1930 seinen Rücktritt. Nach den im November 1930 stattge- fundenen Wahlen übernahm Schober das ihm im B u r g e n- land zugefallene Mandat des Landbundes und wurde in dem am 3. 12. 1930 gebildeten Kabinett Ender wieder Vizekanzler und Außenminister.
Am 31. März 1931 trat Schober nach einem einmütigen Ministerraksbeschluß, gemeinsam mit dem deutschen Außenminister Dr. Eurtius, mit dem Plane einer „Zollunion Deutschland-Oesterreich in der Oeffentlichkeit. Dieser, lediglich Richtlinen einer ökonomischen Korporation enthaltende plan fand bekanntlich bei Frankreich und seinen Anhängern schärfsten Widerspruch, der den Völkerbund veranlaßte, die Entscheidung üver diese Angelegenheit dem Haager Schiedsgericht zu übertragen.
Nach der Neubildung der Regierung Buresch im Juni 1931 übernahm Dr. Schober das Amt des Vizekanzlers und Außenministers, das er, auch nach der Entfärbung des Haager Gerichtshofs gegen die Zollunion, fortführte. Die Widersprüche in der Fortführung der Außenpolitik innerhalb der Regierungsparteien, führten dann am 28. Januar 1932 zum Rücktritt der Regierung Buresch und damit zum Ausscheiden Schobers aus der Regierung.
In Deutschland wird Dr. Schober als Anhänger der engsten österretchifch-StzUkschen Zusammenarbeit stets im Te- , dächtnis bleiben.
Gerade waren aus dem Sanatorium, in dem der österreichische Altbundeskanzler Dr. Schober Erholung gesucht hatte, Nachrichten über eine Besserung seines Befindens gekommen, so daß sein plötzlicher Tod am Freitagabend allgemein überrascht hat. Ein Rückblick auf die politische Laufbahn Schobers, die chn länger als ein Jahrzehnt in der vordersten Linie der österreichischen Politik gehalten hat, I führt zunächst zu der Feststellung, daß er wie wenige seiner , Landsleute eine geradlinige innere Politik mit dem Ziele einer Zusammenfassnug aller staatlichen Kräfte versucht hat, und daß er, ebenfalls wie wenige österreichische Politiker, ein beträchtliches internationales Ansehen einzusetzen hatte. Die niemals angezweifelte Lauterkeit seiner Gesinnung und sein Bemühen, sich von Parteibindungen frei zu halten, haben ihm ebenfalls starke Sympathien gewonnen, die freilich zum Teil verlorengingen, als er in seiner zweiten Kanzlerschaft es doch nicht vermeiden konnte, ins parteipolitische Fahrwasser zu geraten, das ihn an die Spitze der Großdeutschen und des Landbundes führte. Er hat immer und mit Nachdruck betont, daß er sich nicht einer dieser Gruppen verbunden fühle; aber seine innerpolitischen Gegner, die namentlich seit dem heftigen Zusammenstoß im Jahre 1927, als Schober nach seiner ersten Kanzlerschaft ins Polizeipräsidium zurückgekehrt war, auf der Linken sehr zahlreich zu finden waren, haben die Tatsache, daß er 1929 den Wahlkampf im Zeichen der Großdeutschen führte, nachher immer wieder gegen ihn ins Feld geführt. Die Neigung seiner Landsleute, Verdienste zu verkleinern, Mißerfolge aber nicht zu vergessen, hat dazu beigetragen, daß man heute wenig mehr von einer ganzen Reihe von Erfolgen hört, die die österreichische Politik Schober zu verdanken hat, und unter denen die Rückgabe des Burgenlandes, die Sicherung der Investitionsanleihe von 1930 und die Streichung der österreichischen Reparationsverpflichtungen nur die wesentlichsten sind. Sein ständiger Kampf mit seinem großen, ihm im Tode vorausgegangenen Gegner Seipel hat Jahre hindurch die österreichische Politik bestimmend beeinflußt, trotzdem sie weite Wegstrecken gemeinsam gehen konnten und auch gemeinsam gegangen sind. In diesem Kampf ist Schober, stärker vielleicht, als es ihm eigentlich gelegen hätte, der Vorkämpfer des Anschlußgedankens in Oesterreich gewesen, und auch das ist ein Pofitivum, das man bei feiner geschichtlichen Wertung nicht vergessen wird.
Der Kampf im österreichischen Nationalrat
Zum zweiten Male scheint der Todesfall eines führenden Politikers das Kabinett Dollfuß in Oesterreich zu retten. Infolge des Mandatsverzichts des großdeutschen Abgeordneten Vinzl und seiner Ersetzung durch einen unbedingten Gegner des Lausanner Protokolls wäre bei der zweiten Lesung der Vorlage im Nationalrat, die durch den Einspruch des Bundesrates bedingt worden ist, bei gleicher Besetzung des Hauses wie anläßlich der ersten Abstimmung diesmal Stimmengleichheit zustande gekommen, so daß die Vorlage nicht angenommen worden wäre. Durch den Tod Schobers erfolgt nun noch eine Neubesetzung eines Abgeordnetensitzes, dessen neuer Inhaber, der Landbündler Grabenhofer, ebenfalls ein Anhänger der Anleihe ist. Das voraussichtliche Abstimmungsergebnis wäre also 82 :81 Stimmen.
Beileid Deuischlands
Feierliches Leichenbegängnis Schobers am Dienstag.
Wien, 22. August.
Anläßlich des Ablebens des früheren österreichischen Bundeskanzlers Dr. Johannes Schober haben der Reichspräsident von Hindenburg, der Reichskanzler von Papen, und der Reichsminister des Auswärtigen, Freiherr von Reuralh, dem österreichischen Bundespräsidenten telegraphisch ihre herzliche Teilnahme ausgesprochen.
Das Leichenbegängnis Dr. Schobers findet am Dienstag statt. Am Sonnabend wurde die Leiche im großen Saal der Polizeidirektion aufgebahrt, wo ein riesiger Katafalk errichtet worden ist. Am Sonntag und Montag wurde der Oeffentlichkeit die Besichtigung "gestattet. Am Dienstag findet die erste feierliche Einsegnung durch den Wiener Weihbischof statt. Dann wird der Sarg zur nahegelegenen Votiv-Kirche übergeführt, wo die kirchliche Trauerfeierlichkeit ftattfinbet. Von dort geht der Zug über den Ring bis zum Parlament, wo — ähnlich wie beim Begräbnis Dr. Seipels — eine parlamentarische Trauerfeier statt- finden wird. Dann wird der Sarg nach Perg übergeführt, dem Orte, in dem Dr. Schober sich in seiner österreichischen Heimat aufzuhalten pflegte, wo er am Mittwoch in der Familiengruft neben seinem Vater beigesetzt wird.
Die Totenbergung
Bisher 34 Opfer geborgen. — Roch 35 vermißt.
— Kiel, 22. August.
Rachdem sich das „Riobe"-Wrack vollkommen aufgerich- tel hat, ist mit der Bergung der Toten begonnen worden. Von dem „Arsenaldampfer „Hunte" und dem Schlepper „Simson" sind Zinksärge herangeschafft worden, die aus dem Leichter „Wille" aufgestellt wurden. Die Kräne der Leichter arbeiten unausgesetzt und fördern einen Toten nach dem anderen aus dem Innern der „Riobe" heraus. Die Toten werden sofort an Ort und Stelle rekognosziert und dann in die bereitstehenden Zinksärge gelegt.
Die „Niobe" ist jetzt vollkommen aufgetaucht und hat nur noch geringe Schlagseite nach Backbord. Fast alle Räume sind jetzt leer gepumpt, um zu den Toten zu gelangen, die sich zumeist im achteren Wachraum befanden. Bis um 17 Uhr waren alle Räume der „Niobe" genau nach Toten durchsucht worden. Es ist nicht anzunehmen, daß in den bisher noch nicht leer gepumpten Hellegats sich noch weitere Tote befinden.
Insgesamt sind am Sonntag aus dem Schiff 31 Tote geborgen worden, mit den schon früher geborgenen drei Toten zusammen 34. 35 werden weiter vermißt, Auffallend ist es, daß sich unter den genannten Toten einige befinden, von denen die Geretteten behaupteten, sie hätten sie schwimmen sehen, während andererseits Vermißte, von denen man bestimmt annahm, daß sie im Schiffe seien, nicht gefunden worden sind.
Schlußsitzung in Ottawa
Unterzeichnung der Verträge auf der britischen Reichs- konferenz.
22. August.
Im kanadischen Parlamentsgebäude fand am Sonnabend die feierliche Schlußsitzung der Wirtschaftskonferenz des britischen Weltreiches statt. Nachdem eine Botschaft an den König beschlossen war, schritt man zur Unterzeichnung der einzelnen Verträge zwischen England und den Dominions und den Dominions untereinander. Als die Unterschrift unter das kanadisch-englische Vertragswerk vollzogen wurde, das — nach vierwöchigen Verhandlungen — nur mit den größten Schwierigkeiten und in allerletzter Minute zustande gekommen ist, äußerte das Haus lebhaften Beifall. Im einzelnen sind folgende Verträge mit England als Partner zur Unterzeichnung gelangt: Südafrika, Neuseeland, Indien, Neufundland, Rhodesien und Kanada. Unter den inter- dominialen Abmachungen befindet sich ein Vertrag Kanadas mit dem irischen Freistaat. Dagegen sind die während der Reichskonferenz zwischen englischen und irischen Vertretern geführten Vermittlungsverhandlungen abermals fehlgeschlagen. Die englische Abordnung hat bereits die Rückreise nach England angetreten.
Berliner Eilzug auf Rangierlokomotive aufgefahren. — Zwei Beamte schwer, 31 Personen leicht verletzt-»
Skralsund, 22. August.
Sonnabend gegen 18 Uhr ereignete sich bei der Einfahrt zum Stralsunder Hauptbahnhof ein Eisenbahnunglück.
Ein Vorzug des Berliner Eilzuges E 129 fuhr auf eine auf dem Bahnhof haltende Rangierlokomotive auf. Der Zusam- uwpraU war so stark, daß beide Lokomotiven erheblich beschädigt wurden. Der Lokomotivführer und der Heizer der Rangierlokomotive mußten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus geschafft werden. Von dem Zugpersonal des Vorzuges und von den Fahrgästen erlitten 31 Personen leich- lere Verletzungen.
Piccards Landung.
Dieses Funkbild — die einzige Aufnahme von Piccards Landung nach feiner Stratofphärenfahrt — zeigt italienisches Militär bei der Bergung des Ballons (im Hintergrund) und der Gondel. Links neben der Gondel sieht man Professor Piccard und seinen Begleiter Cosyns, die völlig erschöpft nach der Höhenfahrt einen kleinen Schlaf hin.
Soziawemokratischer Mißtrauensantrag
Berlin, 20. August.
Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion hat beschlossen, im Reichstag einen Mißtrauensantrag gegen die Regierung von Papen einzubringen. Ferner sollen Anträge auf Aushebung sämtlicher Notverordnungen der Regierung vo« Papen eingebracht werden.
Schwere Unwetter in Südslawien
Zahlreiche Tote durch Blitzschläge.
Belgrad, 22. August
Bei einer Hitze von 40 Grad gingen in den verschie- denen Gegenden Südslawiens furchtbare Unwetter nieder.
Bei Pitsch an der albanischen Grenze schlug ein Blitz in eine Moschee ein, gerade als der Muezzin, der türkisch! Priester, zum Gebet rief. Das Minarett der Moschee würd, stark beschädigt, der Muezzin auf der Stelle gelötet. Dei Blitz tötete im Vorhof der Moschee drei weitere Personen und verletzte zwei schwer.
Auch bei Betschkerek an der ungarischen Grenze wur. den zwei Personen durch Blitz chlag getötet. In Slovenie« an der österreichischen Grenze suchte ein Wirbelsturm zah!- reiche Dörfer heim, wobei viele hundert Häuser abgedech wurden. Durch einen nachfolgenden Wolkenbruch wurden die Vorräte und Habseligkeiten der Bevölkerung arg mit genommen. Die Kulturen wurden vom Hagel vernichtet Die Felder waren noch am nächsten Tage mit Eis bedeät Die Bevölkerung steht ohne Lebensmittel da.
Folgenschwerer Verkehrsunfall
Zwei Todesopfer und fünf Verletzte.
Brandenburg, 22. August.
Bei dem an der Strecke Berlin—Brandenburg liegenden Ort Groß-Kreutz stieß ein Lastkraftwagen beim Ueber- Holen eines Personenautos mit einem aus entgegengesetzter Richtung kommenden Motorrad mit Beiwagen zusammen. Die beiden Insassen des Beiwagens, eine Frau Bade aus Burg und ihre neunjährige Tochter, wurden getötet, der Motorradfahrer, der Lagerarbeiter Bade, schwer verletzt. Der Führer des Lieferwagens und sein Begleiter trugen leichtere Verletzungen davon. Ein zweites Motorrad mit einem Herrn und einer Dame aus Burg war ebenfalls von dem Lieferwagen erfaßt worden. Auch diese beiden Personen wurden mit Hautabschürfungen in das hiesige Krankenhaus geschafft.
Bei der Löscharbeit gelötet
Schweres Brandunglück in Görlitz. — Zwei Feuerwehrleute von herabstürzenden Trümmern erschlügen.
Görlitz, 22. August.
Ein schweres Schadenfeuer suchte in der Rächt zum Sonntag die in dem Görlitzer Vorort Leschwitz gelegene Gaskstälte „Reichshof" heim. Aus bisher unbekannter Ursache brach in einem Saal des „Reichshof" ein Feuer aus, das sich mit rasender Schnelligkeit ausbreitete und bald die gesamten Baulichkeiten^ bestehend aus einem großen Wohnhaus, zwei Sälen und landwirtschaftlichen Gebäuden, in Schutt und Asche legte. Bei den Löscharbeiten, die sich rech! schwierig gestalteten, wurden zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Leschwitz durch herabstürzende Trümmer getötet. Drei weitere Feuerwehrleute und zwei Zivilisten, die sich an den Löscharbeiten beteiligten, wurden durch Rauchvergiftung erheblich verletzt, Erst in den Morgenstun den des Sonntags gelang es, das Feuer einzudämmen.
Man nimmt an, daß es sich um Brandstiftung handelt, da Oberstaatsanwaltschaft und Kriminalpolizei bereits umfangreiche Ermittlungen ausgenommen haben.
Gutsbrand in einem Harzdorf
Goslar, 22. August.
Am Sonnabendnachmittag suchte ein Großfeuer den bei dem Städtchen Bockenem am Harz gelegenen Ort Nette heim. Spielende Kinder verursachten auf dem Hof des Gutsbesitzers Burgdorf ein Feuar, das sich infolge der großen Dürre mit rasender Schnelligkeit ausbreitete und alle Wirtschaftsgebäude des Gutes, das Gehöft eines Nachbarn und eine große Scheune eines anderen Hofbesitzers in Asche legte. Der Schaden geht in die Hunderttausende.
Ein ganzes Dorf in Flammen
Brandstiftung aus Rache.
Moskau, 22. August.
Ein aus einer Kollektivwirtschaft bei U f a ausgeschlossener Bauer steckte aus Rache die Wirtschaftsgebäude der Kollektivwirtschaft in Brand. Durch den Wind wurde das Feuer auf das Dorf übertragen. 4 2 Bauernhäuser verbrannten. Vier weitere Kollektivwirtschaften wurden ebenfalls durch das Feuer zerstört. Der Brandstifter und seine Frau sind verhaftet.
Erdstöße in Gildrußland
Viele Häuser zerstört. — Bisher 24 Todesopfer.
Moskau, 22. August.
Wie aus Rachitschewan (Kaukasus) gemeldet wird, iß dort am Sonnabend ein außerordentlich starkes Erdbebe« festgestellt worden. 3m Bezirk Rachitschewan wurden zahl' reiche Häuser zerstört. Die Zahl der Todesopfer wird vorläufig auf 24 Personen geschäht. Die Aufraumungsarbei- ten sind noch im Gange.
Prof. Piccard kündigte einen dritten Vorstoß in die Stratosphäre an, und zwar werde er dieses Mal vom Ufer W Hudson-Boy (Kanada) in der Rähe des magnetischen Pob aufsteigen. Zahlreiche Fragen würden ihre Lösung finden, wenn festgestelll wäre, wie sich die kosmischen Strahlen dort auswirklvn, wo die magnetische Linie in die Stratosphäre münde.
Gorgulvwö Berufung avgeieynt
— P a r i 5, 22. August.
Der Pariser Kassalionshof hak die Berufung des Prä' fidenkenmörders Gorgulow abgelehnt. Das Todesurteil ist damit rechtskräftig geworden.