Ein Bild aus der Krise
Deutschlands Rohstoffeinfuhr und -ausfuhr.
Das Institut für Weltwirtschaft und Seeverkehr an der Universität Kiel hat den deutschen Außenhandel unter der Einwirkung weltwirtschaftlicher Strukturwandlungen eingehend studiert und in dem Zusammenhang auch ein Bild über die deutsche Rohstoffausfuhr und Rohstoffeinfuhr in der Krise entworfen.
Die Preissituation, in der sich die Rohstoffausfuhr Deutschlands während der Krisis im Vergleich zu der anderer, insbesondere überseeischer Länder befand, war günstig.
Der eigentliche Grund liegt in der andersartigen Zusammensetzung der deutschen Rohstoffproduktion und damit der Rohstoffausfuhr. In ihr dominieren nicht die Textil- rohstoffe, die Metalle, Kautschuk und Mineralöle, die einen besonders tiefen Preissturz durchzumachen hatten, sondern zu 50 Prozent besteht sie aus Kohle, Kali, Zellstoff und Bauholz, deren Preissenkung sehr viel, geringer war; nur durch Felle und Häute nimmt sie am tieferen Preissturz des Weltmarktes teil.
Für die gesamten deutschen Rohstoffe ist auch die Entwicklung des Weltabsatzes günstiger gewesen als für die besonders vom Preisfall betroffenen überseeischen; bei der Kohle, weil es sich um einen unentbehrlichen Grundstoff der Produktion überhaupt handelt, beim Zellstoff, da Oualitäts- vorteile vorliegen und zudem der Papierverbrauch der Welt als vornehmlicher Konsumgutverbrauch nur langsam sinkt. Dazu tritt weiter der Umstand, daß für alle diese Waren im Gegensatz zu den Metallen, den Textilrohstoffen, dem Kautschuk und den Mineralölen, große preisdrückende und die Märkte überflutende Vorräte in der zweiten Hand jedenfalls nicht vorhanden sind.
Deutschland wird also hier durch sein Sortiment unterstützt. Trotz der sinkenden Kaufkraft der Landwirtschaft bietet diese ein verhältnismäßig günstiges Absatzgebiet für Düngemittel, wobei sich für Phosphordüngemittel ein deutlicher Wiederaufschwung des Bedarfs konstatieren läßt. Auch das reiche Sortiment der chemischen Rohstoffe und Halbfabrikate stellt eine Sicherung der deutschen Rohstofsausfuhr dar. In anderen Waren wie Bau- und Nutzholz, Baustoffe, Steine und Erden, Felle und Häute, wurde die Ausfuhr konjunkturell durch den starken Rückgang des Inlandbedarfs gesteigert, worüber näher erst im nächsten Abschnitt zusammen mit der Rohstoffeinfuhr gesprochen werden kann.
Bei der Beurteilung der künftigen Entwicklung (im Vergleich zu der des Jahres 1929) wird man allerdings neben der günstigen Prognose für die Ausfubr von Zellstoffen und 'Phosphordüngemitteln, die keinen allzu hohen Betrag ausmachen, nicht die Nachteile außer acht lassen dürfen, die aus dem Rückgang der Reparationssachlieferungen entspringen können. Für den wichtigsten Teil der Sachliefe- rungen an Kohle und Koks wurde gezeigt, daß zum Teil, nämlich jedenfalls bei der Ausfuhr nach Italien, mit dem Rückgang der Sachlieferungen ein, wenn auch nicht proportionaler. Rückgang der Ausfuhr überhaupt verbunden gewesen ist. Im vierten Vierteljahr 1931 war der Anteil der deutschen Ausfuhr an der Kohleneinfuhr Italiens mit 17,6 Prozent nur halb so groß wie im Jahre' 1929 (wobei zu beachten ist, daß er im vierten Vierteljahr 1929 noch über dem Jahresdurchschnitt gelegen hat). Dürfte man diesen Rückgang als symptomatisch ansehen, auch für die Wirkungen des Sachlieferungsfortfalls auf die Ausfuhr der übrigen Rohstoffe (außer Kohle und Koks), so müßte man mit einer Verringerung der Ausfuhr an solchen Rohstoffen um etwa 50 Millionen" Mark (zum Preisniveau von 1929) einschließ- lich des Rückgangs der Kohlenausfuhr nach Italien von ■ rund 100 Millionen Mark rechnen. *
Der Rückgang oer deutschen Rohstoffeinfuhr ist in aller- j erster Linie durch den Rückgang des inländischen Bedarfs verursacht worden Nur in wenigen Fällen, so bei Mineral- ! olen, vielleicht auch bei Buntmetallerzen und Papierholz, ist eine inländische Produktionssteigerung eingetreten, auf die der Einfuhrrückgang der entsprechenden Waren zum Teil zurückzuführen wäre. Es handelt sich aber nur um verhältnismäßig sehr kleine Beträge, die das Gesamtbild nicht zu verändern vermögen. Dies wird vielmehr dadurch charakterisiert, daß es keineswegs in allen Fällen, in denen Rohstoffeinfuhr und Inlandproduktion miteinander konkur leren, der Inlandproduktion gelungen ist, sich auf Kosten der Rohstoffeinfuhr zu behaupten oder auch nur ihren Anteil an der Befriedigung des Inlandbedarfs zu erhöhen.
Die Steigerung des Mineralölbedarf war zu groß, um durch die relativ erhebliche, absolut aber doch geringfügige Zunahme der Inlandproduktion gedeckt zu werden. Bei den Fellen und Häuten zeigte sich bei inländischem Produktionsrückgang eine Einfuhrsteigerung gegenüber 1929, die in eigentümlichem Gegensatz zum starken Rückgang der Lederproduktion stand, die nach einer Schätzung des Instituts für Konjunkturforschung angenommen werden müßte und sich aus der scharfen Konkurrenz der ungewöhnlich billigen süd- amerikanischen Häute erklärt.
Auch dort, wo die Einfuhr stärker zurückging als der Verbrauch — gemessen an der Produktionsentwicklung der nächsten Verarbeitungsstufe oder unmittelbar an inländischen Produktionszahlen des Rohstoffs selbst —, wie bei Bauholz, Nutzholz und Eisenerzen, war ein Rückgang der inländischen Produktion nicht vermeidbar. Im großen und ganzen scheint jedoch diese zweite, vornehmlich durch das Bauholz charakterisierte Gruppe derjenigen Rohstoffe, in denen die Einfuhr stärker als der Jnlanüsverbrauch zurückgegangen ist, die Ausnahme zu bilden; denn während die industrielle Produktion von 1929 auf 1931 volumenmäßig um 30 Prozent zurückging, verringerte sich das Volumen der Rohstoffeinfuhr nur um 24 Prozent und selbst das des Einfuhr- überschufses um nicht mehr als 30,3 Prozent. Der Grund dürfte vornehmlich in der Entwicklung-des Verhältnisses von Außenhandel und Produktion der Steinkohle liegen, die allein nahezu 30 Prozent der inländischen Rohstoffproduktion ausmacht. Es ging nämlich die inländische Produktion von Steinkohle um rund 27 Prozent zurück, die Einfuhr von Steinkohle und Koks aber nur um 22 Prozent, der Einfuhrüberschuß um 23 Prozent.
Sprengstoffdiebstahl in Thüringen
Rudolskadt, 11. August.
Wie das Kreisamt milkeilt, sind bei den Hartstein-Wer fen Gebrüder Fässer in Alellenbach-Glasbach zweieinhalb Kisten Sprengstoff, 80 Meter Zündschnur, 40 Sprengkap- sein und eine Schneidezange für Zündschnur gestohlen wor- den. Von dem Täter hat man noch keine Spur.
Ausführungsbestimmungen für Sondergerichte
Zur Verordnung der Reichsregierung über die Bildung von Sondergerichten hat das preußische Justizministerium Ausführungsbestimmungen erlassen, um die sofortige Wirk- । samkeit und die ordnungsmäßige Besetzung der Sonder gerichte sicherzustellen. ' In dieser allgemeinen Verfügung vom 9. August, die bereits durch Funkspruch in ihrem wesentlichen Inhalt den beteiligten Justizbehörden mitgeteilt worden ist, und die in einer Sonderausgabe des Justizministerialblattes erschienen ist, wird darauf hingewiesen, daß es Aufgabe der Sondergerichte ist, zur Befriedigung des öffentlichen Lebens, zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit beizutragen und durch schnelle und tatkräftige Verfolgung der Täter andere Personen von gleichen Straftaten abzuschrecken.
Die Belastung der Sondergerichte mit Sachen von minderer Bedeutung sei zu vermeiden, da sonst ihre Wirksamkeit beeinträchtigt werde. Zur Bewilligung bedingter Strafaussetzung seien sie nicht befugt. Zu Vorsitzenden der Sondergerichte seien tunlichst Landgerichtsdirektoren zu bestellen. Anklagebehörde sei die Staatsanwaltschaft.
Reichsregierung und Amnestie
Zu der Erklärung der Reichsregierung in der gestrigen amtlichen Auslassung bezüglich der Amnestie wird amtlicher- seits folgende Erläuterung gegeben: Der Reichsregierung ist bekanntgeworden, daß Mitglieder der Parteien, auf deren Schuldkonto die Terrorakte zurückzuführen sind, auf dem Standpunkt stehen sollen, daß ihnen ja doch nichts passieren könne, da sie im Falle der Verurteilung bald amnestiert werden würden.
Die Reichsregierung hak, um dies zu verhindern, bestimmt, daß die Amnestie für die politischen Straftaten in der Zukunft ausgeschlossen sein solle. Wenn ein Landtag eine gegen diese Bestimmung verstoßende Amnestie beschließen würde, so wird der Reichspräsident und die Reichsregierung die notwendigen Maßnahmen ergreifen, die erforderlich sind, um ihre Anweisung durchzuführen.
Auf die Straftaten der Vergangenheit bezieht sich die Bestimmung bezüglich der Amnestie nicht, so daß die Reichs- regierung gegen Länderamnestien wegen bereits bestehender Straftaten nicht einschreiten kann, wenn sie solche Amnestien auch nicht für opportun hält.
Anschläge in Ostpreußen.
Gegen die Wohnung des Stadtverordnetenvorstehers Rechtsanwalt Dorsch in Rösseln (Ostpreußen), der dem Vorstand der Zentrumspartei angehört, wurden nachts vier Revolverschüsse abgegeben. Die Schüsse durchbohrten die Fensterscheibe des Büros und blieben in einer Tür stecken. Zu gleicher Zeit wurde bei dem Tischlermeister Lowitsch, der gleichfalls der Zentrumsparkei angehört, eine Schaufensterscheibe durch einen Stein zertrümmert.
Vor dem Reichsbankgebäude in Reidenburg wurde eine Bombe gefunden, die glücklicherweise nicht zur Explosion i gekommen ist. i
Auf das Elbinger Verlagshaus der in Königsberg erscheinenden „Freien Presse", in dem auch das Büro der SPD. Elbing und der sozialdemokratischen Gewerkschaften untergebracht ist, wurde ein Bombenanschlag verübt. Unbekannte Täter warfen eine Sprengbombe gegen die Türfüllung und eine andere gegen das Fenster. Es wurde erheblicher Sachschaden an dem Gebäude und in den Büroräumen angerichtet. Alle Fenster der anliegenden Häuser wurden zertrümmert.
Handgranaten und Schüsse in Schlesien.
Kurz nach Mitternacht explodierte vor dem Arbeitsamt in Lauban eine Stielhandgranate. An Mauerwerk und Fensterscheiben wurde erheblicher Schaden angerichtet. Personen wurden nicht verletzt. — In N i e s k y (Kr. Rotenburg- Lausitz) wurde die große Spiegelglasscheibe der Musikalienhandlung Sebald, in der eine Nebenstelle der Volksbuchhandlung untergebracht ist, durch Steinwürfe von unbekannten Tätern zertrümmert. — In P e n z i g wurde eine Handgranate in das Schlafzimmerfenster des Reichsbannermanns Altmann geworfen. Altmann wurde leicht verletzt. Der Sachschaden ist erheblich. — In Alt-Kohlfurt j wurde die Schaufensterscheibe der Konsumvereinsniederlage mit einem Baumpfahl eingeschlagen, nachdem vorher die | schwere Jalousie zertrümmert worden war. Außerdem wur- s den mehrere Revolverschüsse abgegeben. Personen wurden ! nicht verletzt. — In R a u s ch a wurde ebenfalls durch Steinwürfe das Schaufenster des Konsumvereins zertrümmert. — In Arnsdorf (Kr. Görlitz) wurden auf die Häuser des Gemeindevorstehers Hübener und des örtlichen SPD.-Füh- rers Herkner Revolverschüsie abgegeben. Verletzt wurde niemand. — In Görlitz selbst wurde in das Schaufenster der in der Neiß-Straße gelegenen Filiale des Konsumvereins eine wahrscheinlich noch aus Kriegsbeständen stammende Eierhandgranate geworfen, die aber nicht explodierte. — In Reichenbach (Oberlausitz) wurden auf die Wohnungen eines Reichsbannermannes und eines Lagerhalters der Landbundgenossenschaft sieben Revolverschüsse abgegeben. — In Rietschen (Oberlausitz) feuerten unbekannte Täter vom Eisenbahnstellwerk aus sechs Revolverschüsse auf die Niederlage des Konsumvereins ab. — Auch in Priebus (Kr. Sagan) wurde die Konsumvereinsniederlage beschossen. — In Bunzlau sind Schaufensterscheiben der Geschäftsräume der Dresdner Bank, des Konsumvereins und einer Getreide-Großhandlung durch Steinwürfe zertrümmert worden.
Ein Stahlhelm-Aufruf zum Freiwilligen Arbeitsdienst.
Die Bundesführer des Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten, veröffentlichen einen Aufruf. Der Stahlhelm, der seit langem den Bereich des Arbeitdienstes durchgearbeitet und bewußt begrenzte Versuche mit Erfolg durchgeführt hat, wendet sich jetzt an seine Kameraden wie an alle Deutschen, die mit ihm den Arbeitsdienst als einen Weg zu innerer und äußerer Freiheit betrachten, mit der Aufforderung: „Arbeitet mit in den Arbeitsdienstverbänden des Stahlhelm! Auf Grund unseres überparteilichen Frontsoldatengedankens und seiner volkserzieherischen Kräfte wissen wir uns gemeinsam mit allen unseren Mitkämpfern nur zu einem verpflichtet: An die Arbeit — Für Deutschland? B-'>-<>ivng!"
Durch Erdbeben 800 Häuser zerstört. Meldungen des Gouverneurs der Azoren zufolge sind bei dem dortigen Erdbeben über 300 Häuser zerstört worden, und etwa 500 Hau- ser drohen einzustürzen. Der Gouverneur hat sämtliche Armeezelte für die obdachlose Bevölkerung zur Berstigmrg gestellt und weitere Hilfsmaßnahmen eingelertet.
Bischof von Fulba Ehrenbürger des HerzheilbadeS Goben bei Galmünster.
Hus'Hnla^ der 25. Wiederkehr des Tages der Erbohrung des bischöflichen Pacisikussprudels (7. blugust) ernannte die Stadtgemeiude Lad Soden oei Salmünster den Hochw. Herrn Dr. Loses Damian Schmitt, Li > chos von Fulda und Thronassistent Sr. Heiligkeit Papst plus X1. 3 um Ehrenbürge r.
Es sollte diese höchste Auszeichnung der Gemeinde dem hochwürdigsten Herrn Lischos tiefempfundenen Dank, liebe und Verehrung für das große Tarstaswerk bezeigen, das er vor 25 Jahren in Lad Laden, von dem edlen Menschm- sreunde Pfarrer Schulz angeregt, für die Heranwachsende und leidende Jugend unter schweren Gpfern und Sorgen mitbegründete.
Pacifikussprudel als kohlensäurereichste Ladeheilquelle Deutschlands, Karl Roth-Lrinkquelle, Rinderheilanstalt mit hygienisch besteingerichtetem Ladehaus, alles betreut von den gütigen Schwestern vom hl. Vinzenz, sind Seugern bischöflicher (Opfertat und liebevoller Fürsorge.
Reicher Segen entquoll dem Pacifikussprudel, der in seiner Zusammensetzung von Kohlensäure und Mineralsalzen vornehmlich für Mutkreislaufkrankheiten namentlich auch Rinderkrankheiten äußerst glücklich ist. Ueber 15 000 Kleine Menschenknospen aus ganz Deutschland fanden bis jetzt in dem Gottesgeschenk des bischöflichen Pacisikussprudels Kräf= tigung, Linderung und Heilung zur herzlichen Freude treu besorgter Eltern und Zugehörigen. Über auch Tausende von Erwachsenen, die Herz-, Gicht- und Rheumaleiden quälten und die sich den heilenden Wassern des bischöflichen Lades anvertrauten, wurden mit neuer Lebens- und Rr- beitsKraft erfüllt.
Kein Wunder, wenn zum heutigen Tage aus vielen dankbaren Herzen, vor allem aber aus der Bürgers hast Lodens der heiße Wunsch zum vergelter alles Guten auf- steigt: Unser neuer Ehrenbürger, der hochwürdigste Herr Bischof Dr. Josef Damian Lchmitt, möge noch recht, recht viele Bahre in Gesundheit und Kraft uns erhalten bleiben und Gottes reichster Segen möge ihm für all das Gute, das er besonders auch Loden getan hat, zuteil werden, von einer besonderen Feier dieses denkwürdigen Silber- Jubiläums des bischöflichen Bades mit dem Geburtstagskind dem Pacifikussprudel wurde angesichts der schweren Zeiten Bbstand genommen. Eine hl. Dankmesse vormittags in der Kapelle der Rinderheilanstalt leitete den Tag ein und erfolgte gegen Mittag in Fulda die Ueberreichung der Lhre-nbürgerkunde an den hochwürdigsten Herrn Lischt durch den Magistrat der Stadt Bad Loden. nachmittags vereinigten sich die kleinen Badegäste mit einer stattlichen Zahl von Freunden und Gönnern in der Rinderheilanstall zu einer hübschen sinnigen Feier, bei der der Vertreter der hochwürdigsten Herrn Bischofs, des Eigentümers des Bates, Herr Generalvikar Msgr. Günther freudig bewegt Will- Kommengrutz entbot und ehrende Worte hoher Anerkennung und wärmsten Dankes für die treuen Mitarbeiter vor allem den leitenden Argt Herrn Sanitätsrat Dr. Salditt und &| ehrwürdige Schwester (Oberin Maura fand. Herr Sanitäts-f rat Dr. Salditt, über 25 Bahre in der bischöflichen Rindert Heilanstalt tätig, gab alsdann einen interessanten geschichi lichen Ueberblick über das werden und wachsen des B? schofsbades mit seinen (Quellen, wobei er in warmempfm- denen Worten vor allem des Geistl. Rates Herrn Pfarre Schulz, des Reichstagsabgeordneten Richard Müller A Ritbürgermeisters Rudolf Berta, leider alle bereits da storben, gedachte.
Den Schluß des Tages bildete ein Fackelzug der samt lichen zur Kur im bischöflichen Bad befindlichen Krater an bessern- Schluß Herr Pfarrer Wald zu Herzen gehen!« Worte für die Kleinen fand, die in einem von den jaK- reich erschienenen Gästen und Einwohnern begeistert allst nommenen Hoch für den neuen Ehrenbürger ausklane."
— Die Zwiebel als Vorbeugungsmittel. Ein einfa Mittel gegen Ruhrinfektionen, Typhus, Cholera u. a. hab wir in den rohen Zwiebeln. Die wissenschaftlichen UnK suchungen ergaben, daß nach dem Genuß von rohen Zm beln die Verdauungssäfte ungemein vermehrt werden. 9 durch können die Speisen besser verdaut werden, so d in den Darm keine schädigende Fäulnis gelangt. Auch ne nichts die vermehrten Magensäfte die in den Magendan kanal eingedrungenen Krankheitserreger. Den südlich Völkern ist deshalb die rohe Zwiebel sehr schätzenswk Gebraten oder gekocht kann jedoch die Zwiebel ihre Heilst Wirkung nicht so sehr entfalten, deshalb hat die grös heilsame Wirkung nur die rohe Zwiebel, die man in Küche ja auch gern verwendet, wenn man Speisen betörn ucher und verdaulicher machen will.
c> Geldschrank zermalmt Skraßenpafsanlenl Ein soll schweres Unglück hat sich bei einem Umzug im Chikas Geschäftsviertel ereignet. Ein etwa 60 Zentner schw< Geldschrank sollte vermittels eines Kettenzuges an ' Außenfront eines Hochhauses heruntergelassen weck Plötzlich riß das Gewinde des Kettenzuges, und der 04’ stürzte vom elften Stockwerk in die Tiefe. Zwei des M gehende Straßenpassanten wurden zur Unkenntlichkeit, malmt. Die Gewalt des Geldschrankes war so ungl/m* groß, daß das Straßenpflaster zersprengt wurde rkiid kraterähnliches Loch mit einem Durchmesser von d/.ei fern entstand.
Georg König's Bückeburge1 D D O D A T Hühneraugen- u. Ballea-Pflaste' PROBAT das beste u. billigste Mittel gsg^
HÜHNERAUGEN
VORHER EIN PROBAT .J USSB*P zu HABEN IN APOTHEKEN UND DROGE^1* Bestimmt in der Drogerie Georg Baader.